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Sonntag, 11. Juli 2010

Alles was schief gehen kann...

... geht auch schief. Im Moment läuft wirklich so gar nix wie es soll.

Mein Heim-Server ist inzwischen seit über einer Woche down, nachdem ausgerechnet beim Erstellen des neuen Backups die Platte verreckt ist. Der Datenverlust hält sich dank regelmäßiger Datensicherungen zum Glück in Grenzen und ich habe auch schon eine neue (und etwas größere) Festplatte besorgt, aber die Installation wird wohl noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Bis dahin sind das VPN, die Webcam und die ganzen anderen Serverdienste nicht erreichbar. Auch Radio Tweriwan ist zur Zeit nur via Mumble erreichbar, da der Radio-Stream für WinAMP, iTunes & Co ebenfalls auf meinem Heimserver erzeugt wurde.

Ich befürchte, die endgültige Reparatur kann sich auch noch bis zu meinem Urlaub hinziehen, da ich die Gelegenheit nutzen möchte, auch gleich ein paar schon länger geplante Umstrukturierungen am Netz vorzunehmen.

In der Firma ist auch die Hölle los und ich bin momentan mächtig sauer auf meinen Chef, weil der die Entscheidung über meinen Urlaub immer weiter vor sich herschiebt und und an Bedingungen knüpft, auf deren Erfüllung ich nur mäßigen Einfluss habe und von denen ich nicht mal weiss, ob sie überhaupt erfüllbar sind.

Immerhin habe ich schon eine mündliche Zusage für eine Woche Überstundenabbau ab dem 26.07., aber richtig drüber freuen kann ich mich erst, wenn ich das auch schriftlich habe. Was aus dem für August eingereichten Urlaub wird, steht in den Sternen. Im Moment steht mir das echt bis oben.

Ich hatte eigentlich gehofft, zum Ausgleich ein paar ruhige Tage mit meinem Schnuggel aus Frankfurt verbringen zu können, das scheint sich aber inzwischen auch so gut wie erledigt zu haben. Anfang August fängt er einen neuen Job an und vorher ist er mit Umzug und anderem Krams beschäftigt, so dass er die Zeit für einen Besuch in Bremen wahrscheinlich nicht aufbringen kann. Shit happens. Ich würde mir nur etwas mehr Engagement von ihm wünschen, eine Alternative (z.B. ein erneutes Treffen in Frankfurt) zu finden. :-(

Gestern habe ich mich mit einem Twitter-Schnuggel getroffen und wir haben uns im Schatten einer Weserbrücke sehr nett und tiefgründig unterhalten. Anschließend bin ich spontan mit einem Freund ins Freibad Hoya gefahren. War bei der Hitze genau das richtige, auch wenn die Schnuckelquote verbesserungswürdig war. Hauptsächlich waren Familien mit kleinen Kindern dort.

Kann es sein, dass die gute alte Gruppenumkleide am Aussterben ist? In Hoya gibt es zwar eine, die ist jedoch so gut versteckt, dass man zwischen den ganzen Einzelkabinen erstmal suchen muss. Ich finde das traurig, denn auch das Umziehen gehört doch irgendwie zum Freibaderlebnis mit dazu...

Nach dem Freibad sind wir noch zu dem Freund nach Hause gefahren und er hat mir seine beiden alten Atari-Heimcomputer gezeigt. Schon ganz interessant, wie das damals so war, auch wenn ich ja mehr PC-Anhänger bin.

Später sind wir dann noch zu mir gefahren und haben ein Kabel für den Atari-Composite-Videoausgang gelötet. Ich bin ja mal gespannt ob das funktioniert... einigen Lötstellen sieht man leider an, dass sie um vier Uhr nachts entstanden sind.

Nächstes Wochenende ist nun erstmal Haake Beck Badeinsel-Regatta und das Wochenende drauf die Schaumparty in der Fun Factory Wildeshausen sowie die schwullesbische Techno-Haus-Party in Oldenburg, auf der zwei Freunde von mir als DJs auflegen. Wer hat Lust mitzukommen?

Ich befürchte allerdings, dass ich an einem der beiden Wochenenden noch mal auf Dienstreise muss. :-/

Im Moment bin ich echt frustriert.

Donnerstag, 24. Juni 2010

Flash auf dem Smartphone

Devblogger Ben lästert in seinem Blog über den Sinn von Flash auf dem iPhone und anderen Smartphones und macht macht sich dabei die Meinung von Andreas Zymny zueigen.

Ich habe dazu mal einen Kommentar verfassst:

"Vieles geht einfach noch nicht ohne Flash und mich nerven die Leute, die HTML5 als vollwertige Alternative zu Flash verkaufen wollen.

Ich habe vor kurzem nach einer Lösung gesucht, den Hörern meines Radio Projektes auch die Möglichkeit zu geben, sich via Webcam-Funktion zu sehen und Bilder, die sie für irgendwie 'besonders' halten, auf einer Art Bilderstabel mit anderen Hörern zu teilen (z.B. zur Illustration in einem laufenen Gespräch).

Ich habe lange überlegt, aber die einzige brauchbare Lösung, auch Benutzern ohne spezielle Vorkenntnisse diese Funktion anzubieten, war, eine Flash-Anwendung zu programmieren. Standalone-Anwendungen hätte der Benutzer erst installieren müssen, außerdem hätte ich die für jede Plattform (Windows, Linux, OSX) eine eigene Anwendung entwickeln müssen.

Wer ständig HTML5 predigt, soll mir somit mal konkret zeigen, wie sich eine solche Webcam-Applikation zum Aufnehmen von Bildern von der Webcam in HTML5 realisieren lässt. Selbst mit Java scheint dies nicht so ohne weiteres möglich zu sein, da das dazu nötige Media-Framework offenbar nur für Windows und Linux, nicht jedoch für OSX existiert.

Nun kann man sich vielleicht streiten, ob eine solche Funktion jetzt schon auf einem Handy laufen muss, aber warum denn eigentlich nicht? Die Handybrowser werden immer mehr zum PC-Ersatz für unterwegs.

Meine Erfahrungen zeigen, dass offenbar ein reger Bedarf besteht, sich auch via Handy am Talkradio zu beteiligen (z.B. gemütlich abends im Bett). Bisher geht das nur über konventionelle Telefonverbindungen, die entsprechend aufwendige Gateways brauchen und z.T. auch Geld kosten. Eine Flash-Anwendung wäre hier eine schöne Lösung, funktioniert sie doch auf einer sehr breiten Masse an Geräten."

Samstag, 29. Mai 2010

Bilderstapel

Das war ja wieder der helle Wahnsinn gestern. Zeitweise bis zu 16 Aktive in Mumble plus 38 Hörer im Webradio. Das ist neuer Rekord und ca. das Doppelte von dem, was wir letzte Woche hatten. In den deutschen Twirus-Charts ist der #twadio-Tag immer noch auf dem ersten bzw. zweiten Platz:

Twirus Charts für #twadio vom 29.05.2010 11:55

Erstmalig gab es auch ein Telefon-Gateway (betrieben durch Simon aka thrownout), über das man sich durch Anwahl einer normalen deutschen Festnetznummer ganz ohne PC an der Sendung beteiligen konnte.

War schon eine ganz lustige Runde, auch wenn das Niveau teilweise doch etwas zu wünschen übrig ließ. Eigentlich wollte ich das Radio über Nacht laufen lassen, aber dafür drohte der Talk mir dann doch etwas zu sehr ins pornografische abzurutschen, so dass ich die Bude gegen 04:15 erstmal wieder zu gemacht habe.

Das hat nun nichts mit Prüderie zu tun, sondern vielmehr damit, dass ich als Betreiber des Servers auch immer zu einem gewissen Maße für das verantwortlich bin, was darauf geschieht, selbst wenn es von Dritten kommt. Welches Minenfeld die deutsche Rechtsprechung bereithält, kann man regelmäßig in den Heise-News und bei Golem nachlesen.

Ich strebe eine Atmosphäre an, in der (zu passenden Uhrzeiten) offen über alle Themen (inkl. Sexualität) gesprochen werden kann und die Teilnehmer den Chat auch mit eigenen Erfahrungen bereichern. Das schafft nicht nur ein Gefühl der Verbundenheit, man kann auch unheimlich viel über sich und andere lernen.

Wenn ich die Zeit finde, möchte ich auch noch einen eigenen Telefon-Gateway aufsetzen. Eine Leitung wird dabei dann möglicherweise auch einen Stimmverzerrer enthalten, so dass Leute, die anonym über intime Dinge reden möchten, einfach dort anrufen können.

Zum Thema Sendezeiten lass ich mir noch mal was einfallen. Ich kann noch nicht genau sagen, ob es auch nächstes Wochenende eine Sendung geben kann, da ich möglicherweise auf Dienstreise muss und derjenige, der mich evtl. vertreten könnte, nun auch grade dieses Wochenende nicht da ist. Nächste Woche weiss ich mehr.

Mittelfristig könnte ich mir auch ein Registrierformular vorstellen, bei dem man sich für die Teilnahme am Radio registrieren kann. Wer dies tut, bekäme dann eine Email mit seinem persönlichen Mumble-Zertifikat, mit dem er den Server rund um die Uhr betreten könnte, während unregistrierte Teilnehmer nur in den moderierten Zeitfenstern am Wochenende zugelassen sind.

Außerdem mache ich momentan ein Brainstorming zu einer Foto-Anwendung, die ich erstmal provisorisch "Bilderstapel" getauft habe. Es soll sich dabei um ein kleines Tool in Java oder Flash handeln, das auf Knopfdruck oder in einem festen Zeitintervall Bilder von einer angeschlossenen Webcam macht, welche dann von anderen Hörern auf der Radio-Webseite oder direkt in der Anwendung angeschaut werden können. Man kann sich das ganze wie ein vereinfachtes, automatisiertes DailyBooth vorstellen. Jeder kann eigene Fotos auf einen Stapel legen, der allen anderen z.B. als Diashow angezeigt wird. Auf diese Weise kann man die anderen Teilnehmer nicht nur hören, sondern auch sehen.

Soweit für den Moment von mir. Was meint ihr?

Sonntag, 16. Mai 2010

V-Server

Gestern mal einen V-Server geordert... mal sehen wann der eingerichtet und bezugsfertig ist.

Ob ich dann auch diesen Blog auf den neuen Server umziehe, habe ich noch nicht entschieden. Ich denke, erstmal nicht. Ich weiss im Moment nicht mal, ob ich überhaupt einen (öffentlich zugänglichen) Webserver installieren werde. Der Server soll vor allem als Traffic-Verstärker dienen, z.B. für die Webcam und mein kleines Twitter-Talk-Webradio-Projekt. Aber dazu vielleicht ein andermal mehr.

Mein Selbstbau-Serverschrank hat heute ein Ampere-Meter erhalten. Somit habe ich nun neben der Temperatur auch den Strom auf der 12V-Schiene gut im Blick.

Nächste Woche erstmal wieder nach Holland...

Freitag, 26. Februar 2010

Mal wieder einer der berühmt-berüchtigten Stress-Posts

Zur Zeit ist mal wieder nix als Arbeit angesagt... diese Woche war ich in Holland auf Dienstreise. Nächste Woche muss ich erst noch mal nach Holland und die Woche drauf dann direkt im Anschluss nach Dänemark. Heute konnte ich seit über 2 Wochen endlich mal wieder halbwegs ausschlafen. Mitte des Monats dann noch mal wieder 1-2 Mal nach Holland und zwischendrin Überstunden im Büro machen. Ich hoffe, dass ich dafür dann im April ein paar Wochen frei nehmen und dann auch wegfahren kann...

Immerhin waren es draussen heute endlich mal wieder +13°C und der Luftstrom aus dem Autogebläse wirkte angenehm kühl... so langsam entwickel ich Frühlingsgefühle. Die Schnuggel erwachen auch langsam aus dem Winterschlaf und ich habe heute beim Einkaufen schon zwei richtig süße Exemplare im T-Shirt gesehen. Das macht Vorfreude auf den Sommer und setzt dem momentanen Arbeitsstress immerhin ein paar positive Akzente entgegen.

Gestern habe ich mir "Prototyp" von Ralf König und ein neues Steckernetzteil für meine Schlafzimmer-Webcam bestellt. Sollte morgen geliefert werden und ich bin schon sehr gespannt.

Meine Webcam ist zur Zeit allerdings fast ausschließlich aus dem Intranet (VPN) erreichbar, von außen kommt nur eine "Offline"-Meldung. Das liegt u.a. auch daran, dass die Suchmaschinen-Spider meine Cam-Seite entdeckt haben und daher alle naselang ein Bot auf meine Webcam "klickt", darauf die ganze Hardware einmal kurz ein- und wieder ausgeschaltet wird. Vielleicht ist das auch der Grund, wieso das alte Netzteil verstorben ist, im Allgemeinen ist häufiges Ein- und Ausschalten für die meisten Geräte eher ungesund.

Da muss ich noch mal Gegenmaßnahmen einleiten, mit einer einfachen robots.txt ist es leider nicht getan, denn das ganze Root-Verzeichnis meldet nur einen "Forbidden"-Status. Alles lösbar, braucht nur etwas Zeit und Motivation und beidem habe ich gerade zu wenig.

Ich werde mich nun gleich erstmal wieder auf's Sofa begeben. Trotz nachmittäglichem Aufstehen fühle ich mich immer noch müde und groggy... :-(

PS: Nicht böse sein, wenn sich der nächste Blogeintrag möglicherweise wieder etwas hinzieht... wer etwas aktuellere Informationen aus meinem Leben sucht, wird zur Zeit eher bei Twitter fündig.

Samstag, 30. Januar 2010

Kameranetzteil kaputt

Falls sich jemand wundert, wieso die Schlafzimmer-Kamera nur noch ein blaues Bild zeigt: Das Netzteil der Kamera hat den Geist aufgegeben. :-(

Ich vermute, die Ursache ist eine Kombination aus Billignetzteil und zu vielen Schaltzyklen, weil die Kameras immer ein- und aus geschaltet werden. Da muss ich mir vielleicht noch was einfallen lassen, da viele Zuschauer nur kurz reingucken (teilweise so kurz, dass die Webcam nicht mal genug Zeit zum Hochfahren hat... entsprechend sehen sie auch kein Bild).

Das muss aber erstmal warten... im Moment ist wieder viel Arbeit in der Firma und morgen (Sonntag!) geht's auch schon wieder auf Dienstreise nach Holland...

Mehr wenn ich wieder etwas mehr Luft habe.

Sonntag, 3. Januar 2010

Lagerkoller & Meilenstein

Der erste Eintrag im neuen Jahr... und irgendwie öde ich mich momentan selbst an. Draussen ist es kalt und ich habe keinen Bock vor die Tür zu gehen. Mitte/Ende der Woche werde ich wohl wieder einkaufen müssen, da ist das Eiskratzen dann unvermeidlich. Warum kann es nicht wieder wärmer werden?

Morgen oder übermorgen soll mein neues Smartphone kommen. Ein Motorola Milestone mit Android-OS. Nachdem das Palm Pre bei meinem Test nicht das brachte, was ich mir erhofft hatte und das iPhone immer noch zu viele Einschränkungen hat, möchte ich nun dem Google-Betriebsystem eine Chance geben: Das System selbst ist Open-Source, basiert auf Linux und die enge Bindung an Google, die mir bei den ersten Versionen noch etwas sauer aufstieß, wurde mittlerweile aufgehoben. Ich lass mich mal überraschen.

Die Webcam hat jetzt ein mehrstufiges Zugriffsrechtesystem. Wenn die Kamera als offline angezeigt wird, muss das also nicht heissen, dass sie wirklich aus ist. Wer einen VPN-Zugang hat und meint, dass er weniger sieht als er verdient hat, kann sich daher bei mir melden. (Ein Login ohne VPN ist geplant, bisher aber noch nicht umgesetzt.)

Sonntag, 13. Dezember 2009

Neue Webcam

Nach dem alten Webcam-Test von Anfang des Jahres habe ich gestern nun mal eine neue Webcam eingerichtet:

http://lsnet.dyndns.org:8013/pub/cam/

Einfach mit dem Browser draufgehen, dann sollte ein Bild erscheinen. Die automatische Aktualisierung klappt allerdings nur wenn JavaScript aktiviert ist.

Zur Zeit gibt es nur Standbilder, was daran liegt, dass ich den Videostream noch nicht ohne weiteres durch meine Firewall tunneln kann. Die Hardware kann auch bewegte Bilder im MPEG4-Format erzeugen, das im Gegensatz zum Windows-Media-Format der alten Cam auf jeder wichtigen Plattform abspielbar sein sollte.

Wenn ich Zeit und Lust habe, nehme ich das noch mal in Angriff...

Donnerstag, 12. Februar 2009

Sauna im Unibad

Nach der Sauna im Südbad war gestern ein Test der Sauna im Unibad an der Reihe und bildet bisher das Schlusslicht meines Saunatests. Der Eintritt ist mit 10 Euro inkl. Schwimmbadbenutzung recht günstig, mehr dürfte man für das dort Gebotene allerdings auch nicht verlangen.

Die Sauna und das ganze Schwimmbad sind sehr pragmatisch eingerichtet, von Entspannung und Wellness keine Spur. Der "Saunagarten" besteht aus einem kleinen Innenhof mit zwei Bänken, da bot das Südbad immerhin Liegestühle.

Den Ruheraum habe ich als erstes für einen Erste-Hilfe-Raum gehalten: Kahle Wände und eine Liege wie beim Arzt. Fehlt nur noch der Verbandskasten.

Für die Umkleidekabinen und Duschen gibt es ebenfalls Abzüge: In die Schränke muss man eine Münze stecken, die man an der Kasse erhält und die bei jedem Öffnen unten rausfällt und oben neu eingeworfen werden muss (so wie die Pfandmünzen bei Schließfächern in Kaufhäusern). Das ist lästig. Der Schrankschlüssel ist mit einem Clip versehen, mit dem man ihn an der Badehose (so man denn eine trägt - das geht nur im Schwimmbereich) oder am Handtuch festklemmen kann. Im Vergleich zu Armbändern keine gute Lösung, denn ich habe meinen Schlüssel gerne immer im Blickfeld und das Handtuch kann man ja schlecht mit unter die Dusche nehmen...

Die Duschen im Saunabereich bestehen aus wenigen kleinen Duschkabinen, die durch Trennwände separiert sind. Das ist der gleiche Mist wie im Südbad, nur noch einen Tick schlimmer.

Die Krönung der Prüderie bildet eine Gruppe Schränke, die durch eine kleine Kabine von der eigentlichen Umkleide abgetrennt sind. Wer schottet sich denn beim Umziehen dermaßen ab und setzt sich 5 Minuten später komplett nackig in die Sauna? Irgendwie passt das nicht zusammen.

Es gibt eine Saunakabine, die durch eine (nicht komplett durchgängige) Trennwand (und eine Schiebetür?) in zwei Bereiche unterteilt ist. Jeder Bereich hat einen eigenen Saunaofen, daher vermute ich, dass beide Bereiche auch als eigenständige Saunen genutzt werden können oder früher so genutzt wurden.

Die Trennung ist sehr angenehm, da sie die Sauna etwas gemütlicher macht und es nicht ganz so sehr stört, wenn - wie gestern der Fall - nebenan lautstark diskutiert wird.

In einem Punkt unterscheidet sich die Unibad-Sauna von allen Saunen, die ich bisher besucht habe: Die Gäste dürfen offenbar selbst Aufgüsse machen, hierfür stehen kleine Eimer bereit.

Ob das gut oder schlecht ist, hängt wohl in erster Linie von den Gästen ab.

Vorteil: Man muss nicht auf vorgegebene Termine warten.

Nachteil: Aufgießen will gelernt sein und wenn sich alle 5 Minuten irgendjemand als Amateur-Saunameister profilieren will, kann das sicherlich sehr nerven. Auch hier macht die Unterteilung in zwei Bereiche Sinn, denn ein Aufguss im einen Bereich wirkt sich nur eingeschränkt auf den anderen Bereich aus. Gestern war es jedoch ok, die Aufgüsse hielten sich in Grenzen. (Was aber auch daran liegen könnte, dass irgendwann der Eimer verschwunden war?)

Die Schnuckelquote war im Schwimmbad recht gut, in der Sauna habe ich aber keinen einzigen gesehen. Der Altersdurchschnitt war dort relativ hoch, aber das kann an anderen Tagen und/oder zu anderen Uhrzeiten auch ganz anders sein.

Soweit erstmal... nachher oder die Tage kann ich mal die vierte Kamera für meine Webcam installieren. Wo sie genau plaziert wird, ist noch nicht entschieden... ihr könnt ja mal Vorschläge einreichen. (Stimmen für Bad oder Schlafzimmer werden jedoch nur in Erwägung gezogen wenn sie auf korrekt ausgefüllten und unterschriebenen Schecks stehen.)

Sonntag, 1. Februar 2009

Facebook

Vorhin habe ich während der Fahrt zu meinen Eltern im Autoradio auf 1live (jener Radiosender, der sein Sendegebiet immer als "Der Sektor" bezeichnet und bei dem ich in diesen Momenten immer an eine DDR-Jugendwelle denken muss) ein Spiel gehört, bei dem der Moderator markante Sprüche von Poser- und Prollprofilen von Social-Networking-Seiten vorgelesen hat. Die Anrufer mussten aus drei Vorgaben auswählen, wer den Satz wohl von sich gegeben haben könnte. Genannt wurden dabei immer Alter, Geschlecht und Beruf.

So ganz bekomme ich das nicht mehr zusammen, aber eine Rechtsanwaltsfachangestellte hat in ihrem Profil wohl ziemlich übel über ihren Chef gelästert, obwohl sie rein berufsbedingt eigentlich wissen sollte, welche Folgen Beleidigungen in der Öffentlichkeit haben können.

Was ich mich dabei frage: Woher weiß der Sender denn, wer das Profil verfasst hat? Wenn da schon so komische Sprüche drinstehen, ist es wohl durchaus Wahrscheinlich, dass es sich bei dem ganzen Profil nur um ein Fake handelt und die Angaben zu Alter und Beruf nicht wirklich vertrauenswürdig sind. Quellen in Form eines Profilnamens oder zumindest des Netzwerkes wurden leider keine genannt.

Dass dieser Blogeintrag dennoch mit einem konkreten Namen überschrieben ist, hat daher auch einen anderen Grund: Ein Bekannter hat mir vor einigen Tagen eine Einladung zu Facebook geschickt und seit dem bin ich am überlegen, ob ich mich dort mal anmelden sollte oder nicht.

Der Punkt ist, dass Facebook auf realen Namen und nicht auf Pseudonymen aufbaut und das ist eine zweischneidige Sache.

Einerseits finde ich es sehr erfrischend, denn das pseudonyme Getue geht mir in meinem Stammchat ziemlich auf den Senkel. Dort herrscht teilweise eine extreme Oberflächlichkeit, Unverbindlichkeit und Unhöflichkeit. Manche bringen schon sehr verletzende Sprüche und wenn ihr Ruf ruiniert ist, löschen sie einfach ihre Profil und melden sich eine Woche später mit einem neuen Pseudonym wieder an. Eine Realnamen-Pflicht setzt die Hemmschwelle in meinen Augen deutlich höher und macht das Leben in einer solchen Community angenehmer.

Die Kehrseite ist, dass man in einem solchen Profil sehr genau filtern muss, was man über sich preisgibt, denn durch die echten Namen macht man es den im Internet oft angeführten neugierigen Personalchefs sehr einfach, sich umfassend zu informieren.

Auch wenn ich durch meinen Blog (und neuerdings auch die Webcam) sehr exhibitionistisch erscheinen mag, steckt doch ein umfangreiches "Identitätsmanagement" dahinter und ich mache mir ziemlich genaue Gedanken, welche Informationen ich wo rausgeben kann und wo eine Kamera stehen darf und wo nicht. Das Problem sind dabei weniger die Einzelinformationen als die Verknüpfungen, die sich daraus ergeben. Wer zum Beispiel von einem Blog auf Facebook und von Facebook auf Xing schließen kann, hat schon ziemlich umfassende Informationen über den Blog-Autor. Spock & Co are watching you!

Dass Webcams in manchen Fällen (und besonders in freien Fällen) auch ihre Gefahren haben können, ist mir vorhin beim Staubsaugen wieder unerwartet klar geworden: Das Staubsaugerkabel hat das Stativ von Kamera 1 (diese Kamera ist mobil, während die anderen Kameras normalerweise nicht bewegt werden) zu Fall gebracht und die Kamera ist lautstark gegen die Wand geknallt. Der Kamera hat's nicht geschadet, aber die Wand hat nun eine sichtbare Delle. :-(

Morgen geht's erstmal wieder auf Dienstreise, somit nicht wundern, wenn die Webcams erst ab dem Wochenende wieder aktiv sind. Die nächsten 5 Wochen werden wahrscheinlich ziemlich stressig und ich werde viel auf Achse sein. Die Dienstreise nächste Woche ist dabei nur der Anfang.

Donnerstag, 29. Januar 2009

DynDNS-Probleme

Irgendwie aktualisiert mein Router den DynDNS-Account nicht mehr zuverlässig, so dass die Webcam zum Teil nicht erreichbar ist, obwohl sie eingeschaltet ist. :-(

Da werde ich wohl mal ein anderes Tool zum aktualisieren der Adresse installieren müssen...

Freitag, 23. Januar 2009

Webcam-Test



Wer über diesem Text kein Video sieht oder das Video größer sehen möchte, muss den Windows Media Player (je nach Windows-Version direkt im Startmenü oder irgendwo unter Zubehör) starten und im Menü "Datei" den Befehl "URL öffnen..." wählen. Dort die Adresse http://lsnet.dyndns.org:18080/ eintragen und mit "Ok" bestätigen.

(Sollte es kein "Datei"-Menü geben, einfach mal STRG+M drücken um die Menüleiste einzublenden.)

Der Videostream funktioniert nur, wenn mein PC gerade läuft und die Übertragung eingeschaltet ist. Wenn's nicht geht, einfach später noch mal versuchen....
(Dies ist erstmal nur ein zeitlich begrenter Test.)

Update 24.01.2009: Als Alternative zum Windows Mediaplayer soll auch VLC funktionieren, berichtete mir ein Mac-User.

Update 25.01.2009: Der in diese Seite eingebundene Media Player muss im Internet Explorer je nach Sicherheitseinstellungen manuell freigeschaltet werden. Dies ist an einer gelb-orangenen-Leiste im oberen Bildbereich erkennbar. Einfach mit der Maus draufklicken und bestätigen.

Zur Zeit sind 3 Kameras angeschlossen, die - je nach aktueller Einstellung - als 2x2-Matrix oder im Vollbild angezeigt werden. Teilweise wechselt die Ansicht auch alle paar Sekunden automatisch, je nach dem, was mir gerade am geeignesten erscheint.