Gestern habe ich zum zweiten Mal Ralf König's "Prototyp" gelesen. Der Comic ist einfach zu geil.
"Prototyp" behandelt im Gegensatz zu fast allen anderen König-Comics kein schwules Thema, sondern den biblischen Sündenfall.
Hauptakteure sind die sprechende Schlange Luz, der erste Mensch Adam und die gesichtslose, in Fraktur schreibende Stimme Gottes. Später kommt auch noch Eva hinzu, ein echtes Vollweib und Power-Emanze, die von "Das Weib sei dem Manne untertan" so gar nichts hält.
Besonders Schlange Luz ist einfach göttlich (bzw. dämonisch) und auf jeden Fall für mich der Haupt-Sympathieträger des Buches (und bringt die besten Sprüche). Luz verführt Adam, Fallobst vom Baum der Erkenntnis zu essen, worauf die Erkenntnis auch voll zuschlägt und Adam zum Denker und Philosophen wird. Es kommt, wie es kommen muss: Adam wird Atheist.
Es folgt ein sehr scharfsinniger und extrem unterhaltsam verpackter Streifzug durch die Philosophie der Versuchung, Willensfreiheit, Triebe und Erkenntnis, in dem Anspielungen auf viele berühmte Philosophen vorkommen. Das sollte aber niemanden abschrecken, denn der Leichtigkeit der Erzählung tut dies keinen Abbruch.
Der 2. von insgesamt 3 geplanten Bänden, "Archetyp" (natürlich eine Anspielung auf Noah), kommt im Dezember raus und ich ich bin schon echt gespannt.
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Mittwoch, 18. August 2010
Samstag, 22. Mai 2010
Heute Twitter Talk ab 23:00
Gleich um 23 Uhr geht's los.
Worum es geht:
In Kurzfassung: Einfach nett mit anderen Twitter-Benutzern via Headset plaudern.
Langfassung und Details siehe hier.
Einfach nur zuhören:
Wer einfach nur passiv zuhören möchte, kann mit einem beliebigen Mediaplayer wie WinAMP, VLC oder iTunes auf die Adresse http://radio.lsnet.eu:8100/live gehen.
Wichtig: Den obigen Link nicht in den Browser eintippen, sondern in einen Mediaplayer.
In WinAMP gelangt man z.B. durch Drücken von STRG+L zur URL-Eingabe, in VLC über den Menüpunkt "Netzwerk öffnen" und in iTunes via "Erweitert"->"Audio-Stream öffnen...".
Update: Nicht wundern, wenn dort zeitweise nur Stille zu hören ist... im Moment ist noch nicht so viel los, also Geduld. :-)
Aktiv mitmachen:
Wer selbst mitreden möchte, findet hier eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Worum es geht:
In Kurzfassung: Einfach nett mit anderen Twitter-Benutzern via Headset plaudern.
Langfassung und Details siehe hier.
Einfach nur zuhören:
Wer einfach nur passiv zuhören möchte, kann mit einem beliebigen Mediaplayer wie WinAMP, VLC oder iTunes auf die Adresse http://radio.lsnet.eu:8100/live gehen.
Wichtig: Den obigen Link nicht in den Browser eintippen, sondern in einen Mediaplayer.
In WinAMP gelangt man z.B. durch Drücken von STRG+L zur URL-Eingabe, in VLC über den Menüpunkt "Netzwerk öffnen" und in iTunes via "Erweitert"->"Audio-Stream öffnen...".
Update: Nicht wundern, wenn dort zeitweise nur Stille zu hören ist... im Moment ist noch nicht so viel los, also Geduld. :-)
Aktiv mitmachen:
Wer selbst mitreden möchte, findet hier eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Countdown läuft - Best of 2k8
Das Jahr 2008 biegt auf die Zielgerade ein und 2009 steht in den Startlöchern. Und laut dem Wetterbericht bringt es vor allem erstmal Schweinekälte von bis zu -10°C. *brr*
Da mich Impi mit seinem moderigen Knüppel touchiert und dazugenötigt eingeladen hat, an seinem Stöckchen teilzunehmen, habe ich mal überlegt, was mir dazu einfällt.
Ich orientiere mich einfach mal an seinen Kategorien.
Gestern habe ich übrigens "Lysistrata" gesehen, die Verfilmung des gleichnamigen Ralf König Comics. Da der Film schon älter ist, läuft er hier ausserhalb der Konkurrenz. War aber dennoch ganz lustig, wenn auch teilweise etwas zu überzogen und mit seltsamer Musikuntermalung.
In ein paar Tagen läuft "Queer Duck: The Movie" auf Premiere, da muss ich noch mal gucken, ob ich eine Gelegenheit finde, das zu sehen bzw. eine Aufnahme zu organisieren. Bisher kenne ich nur die jeweils rund 3 minütigen Flashfilme (YouTube), die vor Ewigkeiten im Internet kursierten und einen bisweilen sehr morbiden Humor an den Tag legten. Lang, lang ist's her...
Somit greife ich mal ein Brecht-Zitat heraus, das immerhin einen inhaltlichen Bezug zum Jahr 2008 hat:
Ich wähle ihn, da er Bremer ist, schon viele bekannte Melodien komponiert hat und trotz seines stattlichen Alters von 79 Jahren immer noch fleissig neue CDs rausbringt, auf große Europa-Tournee geht und neben den edelmetallenen Schallplatten eine Ehrung nach der anderen einsammelt. Respekt!
Ich habe ihn daher auch schon öfter hier verlinkt und erwähnt. Nur schade, dass es dort in letzter Zeit ein wenig ruhiger geworden ist.
Ok, nicht wirklich... diese eigenwillige Kreation entstand vor ein paar Wochen als ich in der dunklen Küche tetra-pak-technisch daneben gegriffen hatte. Irgendwie hat es was... aber es wird wohl ein einmaliges Experiment bleiben.
Da ich solchen barbarischen Ritualen normalerweise nicht fröne, schmeiße ich die Stöckchen nicht weiter, sondern stelle sie hier einfach in den Raum. Wer mag, darf sich gerne bedienen und ein Stöckchen im eigenen Blog aufgreifen oder es im Kamin verfeuern. Wie eingangs erwähnt soll's ja kalt werden...
Ich hoffe, mein neues Auto übersteht die Knallerei. Die letzten Tage sind hier schon immer Jugendliche umhergezogen, die ziemlich rücksichtslos Knaller in alle Richtungen geworfen haben.
Da mich Impi mit seinem moderigen Knüppel touchiert und dazu
Ich orientiere mich einfach mal an seinen Kategorien.
Musik
Schwer zu sagen... da müsste ich jetzt erstmal recherchieren, was ich dieses Jahr alles in meine Musiksammlung aufgenommen habe. Da ich dazu zu faul bin, stimme ich einfach mal für Guru Josh Project mit "Infinity 2008" (die Klaas Remixe). Für manche sicher übelster Kirmes-Techno, aber mir gefällt der Track, er hat einen schönen Party-Beat.Kino
Auch hier müsste ich eigentlich erstmal Inventur machen... aber ich plädiere mal für "Die Welle". Das Thema ist zeitlos und der Film ist ansprechend umgesetzt.Gestern habe ich übrigens "Lysistrata" gesehen, die Verfilmung des gleichnamigen Ralf König Comics. Da der Film schon älter ist, läuft er hier ausserhalb der Konkurrenz. War aber dennoch ganz lustig, wenn auch teilweise etwas zu überzogen und mit seltsamer Musikuntermalung.
In ein paar Tagen läuft "Queer Duck: The Movie" auf Premiere, da muss ich noch mal gucken, ob ich eine Gelegenheit finde, das zu sehen bzw. eine Aufnahme zu organisieren. Bisher kenne ich nur die jeweils rund 3 minütigen Flashfilme (YouTube), die vor Ewigkeiten im Internet kursierten und einen bisweilen sehr morbiden Humor an den Tag legten. Lang, lang ist's her...
Weisheiten
Ähm ja. Dafür haben wir gerade die falsche Uhrzeit. Meine Zitatsammlung ist zwar voller Weisheiten (vielleicht sollte ich dazu mal eine eigene Rubrik einrichten?), aber eine wirkliche Hitparade speziell aus dem Jahr 2008 kann ich daraus nicht erstellen.Somit greife ich mal ein Brecht-Zitat heraus, das immerhin einen inhaltlichen Bezug zum Jahr 2008 hat:
"Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank." (Bertolt Brecht)Wie die Geschichte lehrt, werden allerdings nicht alle Banken von Profis geführt.
Greisheiten
Mit dieser Kategorie kenne ich mich auch nicht so wirklich aus. Nach dem ich vor einigen Tagen beim Zappen einen Werbespot zu einer Konzerttournee von James Last im nächsten Jahr gesehen hatte, habe ich aber wohl einen verdienten Preisträger gefunden.Ich wähle ihn, da er Bremer ist, schon viele bekannte Melodien komponiert hat und trotz seines stattlichen Alters von 79 Jahren immer noch fleissig neue CDs rausbringt, auf große Europa-Tournee geht und neben den edelmetallenen Schallplatten eine Ehrung nach der anderen einsammelt. Respekt!
Blog des Jahres
Auch diese Wahl ist schwer. Ich entscheide mich mal für Hanno’s Blog, da Hanno Zulla immer wieder schöne Artikel und Aktionen zu Themen wie Datenschutz und Überwachungswahn hat.Ich habe ihn daher auch schon öfter hier verlinkt und erwähnt. Nur schade, dass es dort in letzter Zeit ein wenig ruhiger geworden ist.
Konsolenspiel des Jahres
Auch wenn ich Impi das Interesse am Computerspiel des Jahrs nicht so recht abnehme, nehme ich diese Kategorie mal auf und küre "Little Big Planet" zum besten Konsolenspiel 2008.Rezept des Jahres
Kaba-Vanille-Pulver mit O-Saft anstatt Milch.Ok, nicht wirklich... diese eigenwillige Kreation entstand vor ein paar Wochen als ich in der dunklen Küche tetra-pak-technisch daneben gegriffen hatte. Irgendwie hat es was... aber es wird wohl ein einmaliges Experiment bleiben.
Gnom des Jahres
Impi für seinen schlecht gezielten Astwurf. Meine Stirn tut immer noch weh!Da ich solchen barbarischen Ritualen normalerweise nicht fröne, schmeiße ich die Stöckchen nicht weiter, sondern stelle sie hier einfach in den Raum. Wer mag, darf sich gerne bedienen und ein Stöckchen im eigenen Blog aufgreifen oder es im Kamin verfeuern. Wie eingangs erwähnt soll's ja kalt werden...
In diesem Sinne: Guten Rutsch!
Ich hoffe, mein neues Auto übersteht die Knallerei. Die letzten Tage sind hier schon immer Jugendliche umhergezogen, die ziemlich rücksichtslos Knaller in alle Richtungen geworfen haben.
Montag, 22. Dezember 2008
Misslungene Weihnachtsgrüße
Eigentlich wollte ich diesen Blog-Eintrag als Cartoon veröffentlichen. Dazu hatte ich unter GoAnimate.com eine nette kleine 1 minütige Geschichte zusammengeklickt. Blöderweise scheint die Seite aber noch nicht so richtig zu funktionieren. So wurde eine Sprechblase nur mit Sonderzeichen dargestellt und was noch schlimmer ist: Das Mistding hat den Clip nicht richtig gespeichert. Von meinem mühsam zusammengeklickten Trickfilm sind somit nur die ersten 4 Sekunden erhalten geblieben. Im Moment habe ich daher eine Meinung zu der Seite, die sich auch nur durch den intensiven Gebrauch von Sonderzeichen ansatzweise ausdrücken ließe. *grummel^3*
Mal gucken, ob ich irgendwann noch mal einen neuen Versuch starte. Die Idee ist eigentlich ganz nett und durch die vorgefertigten Figuren und Teile ist es relativ einfach, sich einen eigenen Cartoon zu basteln.
Gestern ist außer Spesen auch nix gewesen. Ich wollte eigentlich zum '20. Amateur-Hallenfußball-Turnier um den Cup der Sparkasse' in der Stadthalle, in der Hoffnung, dort ein paar Fotos zu machen. Auf dem Weg zur Halle kamen mir im Bahnhof auch schon ein paar ziemlich süße Jungs entgegen (trotz der Kälte im leichten Sport-Outfit).
Das Fotografieren war dort allerdings leider nicht erlaubt und da alle Besucher gründlich von der Security gefilzt wurden, hatte ich dann auch keine große Lust mehr, 6 Euro auszugeben und mir das Tunier so anzusehen. Im Frühjahr bei den Judo Masters war das irgendwie unkomplizierter.
Ich bin dann noch mal über den Mittelaltermarkt an der Schlachte gelaufen, aber dort war es für Fotos immer noch zu voll.
Somit bin ich unverrichteter Dinge wieder abgezogen. Das hätte ich mir auch sparen können.
Naja, nun werde ich erstmal was futtern...
Mal gucken, ob ich irgendwann noch mal einen neuen Versuch starte. Die Idee ist eigentlich ganz nett und durch die vorgefertigten Figuren und Teile ist es relativ einfach, sich einen eigenen Cartoon zu basteln.
Gestern ist außer Spesen auch nix gewesen. Ich wollte eigentlich zum '20. Amateur-Hallenfußball-Turnier um den Cup der Sparkasse' in der Stadthalle, in der Hoffnung, dort ein paar Fotos zu machen. Auf dem Weg zur Halle kamen mir im Bahnhof auch schon ein paar ziemlich süße Jungs entgegen (trotz der Kälte im leichten Sport-Outfit).
Das Fotografieren war dort allerdings leider nicht erlaubt und da alle Besucher gründlich von der Security gefilzt wurden, hatte ich dann auch keine große Lust mehr, 6 Euro auszugeben und mir das Tunier so anzusehen. Im Frühjahr bei den Judo Masters war das irgendwie unkomplizierter.
Ich bin dann noch mal über den Mittelaltermarkt an der Schlachte gelaufen, aber dort war es für Fotos immer noch zu voll.
Somit bin ich unverrichteter Dinge wieder abgezogen. Das hätte ich mir auch sparen können.
Naja, nun werde ich erstmal was futtern...
Sonntag, 21. September 2008
Just Say No To Knowledge
Gerade eben in einem Forum entdeckt: Just Say No To Knowledge
Ansonsten hat mein Rechner heute schon 2x mal ohne erkennbaren Grund rebootet... ich hoffe, das Problem weitet sich nicht aus. Trotzdem habe ich gerade schon mal die Preise für Quadcore-PCs überschlagen... früher oder später ist eh ein neuer fällig, manchmal geht mir die Warterei doch ziemlich auf den Zünder. Und an Videoschnitt ist auf dieser Mühle auch nicht zu denken...
Ansonsten hat mein Rechner heute schon 2x mal ohne erkennbaren Grund rebootet... ich hoffe, das Problem weitet sich nicht aus. Trotzdem habe ich gerade schon mal die Preise für Quadcore-PCs überschlagen... früher oder später ist eh ein neuer fällig, manchmal geht mir die Warterei doch ziemlich auf den Zünder. Und an Videoschnitt ist auf dieser Mühle auch nicht zu denken...
Donnerstag, 7. August 2008
Beach Boys
Eben gerade habe ich meinen "Beach Boys"-König-Comic zu Ende gelesen. (Den ersten Teil gemütlich mit meiner Gaslaterne auf dem Balkon; als das flugfähige Getier überhand nahm, bin ich dann rein gegangen.)
Irgendwie bin ich enttäuscht. Kein Vergleich zu Jago. Der Comic hat zwar auch stellenweise seinen Wort- und Bildwitz, baut aber ansonsten mehr auf eine Parodie der gängigen schwulen Klischees. Irgendwie fehlt da noch was. Auch den Aufbau in Form einer Vielzahl kleiner Kurzgeschichten, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben und erst zum Schluss zueinander in Beziehung gesetzt werden, finde ich nicht so gelungen. Die Auflösung ist dann doch nicht so geistreich, wie ich es nach dem Lesen einer Rezension erwartet hätte.
Fazit: Durchaus lesbar, aber kein Geniestreich mit Aha-Erlebnis wie einige andere seiner Werke.
Irgendwie bin ich enttäuscht. Kein Vergleich zu Jago. Der Comic hat zwar auch stellenweise seinen Wort- und Bildwitz, baut aber ansonsten mehr auf eine Parodie der gängigen schwulen Klischees. Irgendwie fehlt da noch was. Auch den Aufbau in Form einer Vielzahl kleiner Kurzgeschichten, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben und erst zum Schluss zueinander in Beziehung gesetzt werden, finde ich nicht so gelungen. Die Auflösung ist dann doch nicht so geistreich, wie ich es nach dem Lesen einer Rezension erwartet hätte.
Fazit: Durchaus lesbar, aber kein Geniestreich mit Aha-Erlebnis wie einige andere seiner Werke.
Samstag, 12. Juli 2008
Jago
Gestern habe ich "Jago" von Ralf König zu Ende gelesen.
Die Handlung selbst ist eine wilde Mischung aus diversen Shakespeare-Motiven und auch der Dichterfürst selbst kommt als Suffkopf (aber nie respektlos) mit Knollennase drin vor. Alles gewürzt mit Anspielungen auf die Originalwerke, die aber zum Glück im Anhang noch mal sehr sarkastisch zusammengefasst werden, so dass man auch Spaß an dem Comic haben kann, wenn man Willis Dichtungen (wie er im Buch genannt wird) nicht so genau kennt.
Ich mag den herrlich perfiden Humor und man bekommt ein wenig Einblick in Willis Werke, wobei ich die lyrischen Originale trotzdem nicht lesen würde. Geschichten in Versform sind mir ein Graus; ein ganzes Buch davon ziemlich harter Stoff. Der Willi in "Jago" spricht auch manchmal in Versform, bekommt dafür aber immer gleich von anderen Charakteren verbal eins auf den Sack.
Zu geil!
Die Handlung selbst ist eine wilde Mischung aus diversen Shakespeare-Motiven und auch der Dichterfürst selbst kommt als Suffkopf (aber nie respektlos) mit Knollennase drin vor. Alles gewürzt mit Anspielungen auf die Originalwerke, die aber zum Glück im Anhang noch mal sehr sarkastisch zusammengefasst werden, so dass man auch Spaß an dem Comic haben kann, wenn man Willis Dichtungen (wie er im Buch genannt wird) nicht so genau kennt.
Ich mag den herrlich perfiden Humor und man bekommt ein wenig Einblick in Willis Werke, wobei ich die lyrischen Originale trotzdem nicht lesen würde. Geschichten in Versform sind mir ein Graus; ein ganzes Buch davon ziemlich harter Stoff. Der Willi in "Jago" spricht auch manchmal in Versform, bekommt dafür aber immer gleich von anderen Charakteren verbal eins auf den Sack.
Zu geil!
Sonntag, 18. Mai 2008
User Unfriendly
Langsam geht mir die IP-Sperre von UserFriendly für Arcor-Kunden auf den Keks. Seit Wochen funktioniert der Zugriff auf die Seite nur noch über Proxys und Anonymisierer. *grummel*
Samstag, 22. Dezember 2007
Rollhase
Neben den im letzten Eintrag genannten Kennzeichen, zeichnet sich die Weihnachtszeit durch noch einen weiteren wichtigen Aspekt aus: Die Weihnachtsfeiern.
Auf der Weihnachtsfeier gestern war ich zum ersten Mal auf einem (Outdoor-)Schießstand und durfte dort unter Anleitung eines Ausbilders des Schießstandes und eines Kollegen aus der Jägerszunft mit einer Schrotflinte auf fliegende ("Tontauben") und rollende ("Rollhasen") Tonscheiben schießen. Auch wenn nicht alle Schüsse daneben gingen, ist das Ergebnis noch verbesserungsfähig, was ich jetzt einfach mal auf die äußeren Umstände schiebe: Als Linkshänder wurde mir eine Flinte älterer Bauart empfohlen (die neueren Modelle waren auf rechtsseitigen Betrieb ausgelegt und somit nicht symmetrisch geformt), die über zwei Läufe und zwei Abzüge verfügte. So erforderte der zweite Schuss immer ein Umgreifen, was mit steifgefrorenen Fingern gar nicht so einfach ist, wenn man nebenbei auch noch auf schnell bewegte Objekte zielen muss.
So habe ich nach der ersten Runde die Gesellschaft des Gasofens gesucht und mich unterhalten (nein, nicht mit dem Ofen!), was in der kaum isolierten Holzhütte immer noch recht kühl war.
Vielleicht wiederholen wir das ganze ja noch mal bei etwas sommerlicheren Temperaturen und mit stationären Zielscheiben um erstmal ein besseres Gefühl für die Waffe zu bekommen.
Anschließend ging es zum Essen in ein Lokal, in dem -passend zum Thema des Tages- eine Wildplatte serviert wurde. Auch das war eine Premiere für mich, hatte ich doch bisher nur mit den Klassikern Huhn, Rind und Schwein zu tun.
Abschließend kann ich sagen, dass Hirsch mich nicht überzeugt hat. Das Fleisch hatte irgendwie einen sehr eigentümlichen Geschmack, was aber evtl. darauf zurückzuführen ist, dass das von mir probierte kleine Stück recht labberig war. Reh war dagegen ganz ok, am besten hat mir jedoch das Wildschwein geschmeckt. Sind die Gallier auch in manchen Dingen etwas sonderbar, in diesem Punkt haben sie Recht!
Nach der Rückkehr nach Hause kam noch mein Bruder vorbei um sich eine USB-Platte zur Reparatur seines kaputten Dateisystems auszuleihen... somit war ich froh, als ich irgendwann kurz vor 5 endlich ins Bett kam.
Auf der Weihnachtsfeier gestern war ich zum ersten Mal auf einem (Outdoor-)Schießstand und durfte dort unter Anleitung eines Ausbilders des Schießstandes und eines Kollegen aus der Jägerszunft mit einer Schrotflinte auf fliegende ("Tontauben") und rollende ("Rollhasen") Tonscheiben schießen. Auch wenn nicht alle Schüsse daneben gingen, ist das Ergebnis noch verbesserungsfähig, was ich jetzt einfach mal auf die äußeren Umstände schiebe: Als Linkshänder wurde mir eine Flinte älterer Bauart empfohlen (die neueren Modelle waren auf rechtsseitigen Betrieb ausgelegt und somit nicht symmetrisch geformt), die über zwei Läufe und zwei Abzüge verfügte. So erforderte der zweite Schuss immer ein Umgreifen, was mit steifgefrorenen Fingern gar nicht so einfach ist, wenn man nebenbei auch noch auf schnell bewegte Objekte zielen muss.
So habe ich nach der ersten Runde die Gesellschaft des Gasofens gesucht und mich unterhalten (nein, nicht mit dem Ofen!), was in der kaum isolierten Holzhütte immer noch recht kühl war.
Vielleicht wiederholen wir das ganze ja noch mal bei etwas sommerlicheren Temperaturen und mit stationären Zielscheiben um erstmal ein besseres Gefühl für die Waffe zu bekommen.
Anschließend ging es zum Essen in ein Lokal, in dem -passend zum Thema des Tages- eine Wildplatte serviert wurde. Auch das war eine Premiere für mich, hatte ich doch bisher nur mit den Klassikern Huhn, Rind und Schwein zu tun.
Abschließend kann ich sagen, dass Hirsch mich nicht überzeugt hat. Das Fleisch hatte irgendwie einen sehr eigentümlichen Geschmack, was aber evtl. darauf zurückzuführen ist, dass das von mir probierte kleine Stück recht labberig war. Reh war dagegen ganz ok, am besten hat mir jedoch das Wildschwein geschmeckt. Sind die Gallier auch in manchen Dingen etwas sonderbar, in diesem Punkt haben sie Recht!
Nach der Rückkehr nach Hause kam noch mein Bruder vorbei um sich eine USB-Platte zur Reparatur seines kaputten Dateisystems auszuleihen... somit war ich froh, als ich irgendwann kurz vor 5 endlich ins Bett kam.
Sonntag, 26. August 2007
Samstag, 14. Juli 2007
Steuerzahler-Gedenktag
Bin ich froh, dass endlich Wochenende ist... der Stresspegel ist immer noch unverändert hoch. Und nächste Woche scheint es auch nicht wirklich besser zu werden. :-(
So bin ich heute auch erst am späten Nachmittag aus der Firma gekommen, obwohl ich die Stunden für diese Woche bereits gestern erledigt hatte. Aber so ist das halt in der Arbeitswelt, mal ist tote Hose, und mal kommt man kaum mehr hinterher. Ein ständiges auf und ab wie überall im Leben.
Immerhin ein kleiner Trost: Der heutige (bzw. inzwischen gestrige) Tag ist nicht nur ein Freitag, der 13., sondern auch der diesjährige Steuerzahler-Gedenktag. Also derjenige Tage, bis zu dem der durchschnittliche Arbeitnehmer ausschließlich für Steuern und Sozialabgaben arbeitet. Oder etwas positiver formuliert: Ab Montag fließt das Geld endlich in die eigenen Taschen (und von dort in die Säckel der Mineralölkonzerne).
Wenn das Steuergeld schon so üppig fließt, wären vielleicht auch ein paar Computerkurse für Politiker eine gute Sache. Manche Herrschaften machen dabei nämlich eine ziemlich schlechte Figur. Hanno’s Blog hat auch dafür den passenden Cartoon ausgegraben. (Überhaupt ist sein Engagement gegen Online-Durchsuchungen, Vorratsdatenspeicherung und Hackerparagraphen sehr lobenswert! Das sei an dieser Stelle einfach mal gesagt.)
Aber zurück zum lokalen Tagesgeschehen:
Meine geplante Einkaufstour musste ich somit deutlich abkürzen und der Frisör- und Bankbesuch sind hinten runter gefallen. Ich finde es ja nett, dass mir meine Autoversicherung Geld zurückzahlen möchte, aber müssen sie mir dafür im Zeitalter des Homebankings einen Verrechnungssscheck per Post schicken?
Neben einem Fressalieneinkauf war ich auch noch mal in dem Möbelhaus, in dem ich bereits vor geraumer Zeit nach Betten geguckt hatte. Das Angebot war aber recht Mau und das damals interessanteste Bett haben sie nicht mehr. Somit werde ich wohl noch weiter suchen müssen.
Im Bereich der TV-Möbel sieht es deutlich besser aus. Da könnte mir schon der eine oder andere Tisch gefallen. Die Entscheidung schiebe ich aber noch bis nach dem Umzug auf (weniger Schlepperei).
Nach dem Fernseher selbst habe ich heute nicht mehr geguckt. Wollte ich zwar eigentlich, aber das wurde mir zeitlich dann doch zu knapp. Statt dessen habe ich mir nur ein neues PS3-Spiel gegönnt. ("FEAR" - Wenn ich mich ein wenig intensiver damit befasst habe, gehe ich darauf vielleicht auch noch etwas genauer darauf ein.)
Wenn das schöne Wetter so bleibt, werde ich aber wohl erstmal vorrangig andere Dingen nachgehen. Die Schnuckelquote im Einkaufszentrum war auf jeden Fall allererste Sahne!
Soweit erstmal... ich muss ins Bett.
So bin ich heute auch erst am späten Nachmittag aus der Firma gekommen, obwohl ich die Stunden für diese Woche bereits gestern erledigt hatte. Aber so ist das halt in der Arbeitswelt, mal ist tote Hose, und mal kommt man kaum mehr hinterher. Ein ständiges auf und ab wie überall im Leben.
Immerhin ein kleiner Trost: Der heutige (bzw. inzwischen gestrige) Tag ist nicht nur ein Freitag, der 13., sondern auch der diesjährige Steuerzahler-Gedenktag. Also derjenige Tage, bis zu dem der durchschnittliche Arbeitnehmer ausschließlich für Steuern und Sozialabgaben arbeitet. Oder etwas positiver formuliert: Ab Montag fließt das Geld endlich in die eigenen Taschen (und von dort in die Säckel der Mineralölkonzerne).
Wenn das Steuergeld schon so üppig fließt, wären vielleicht auch ein paar Computerkurse für Politiker eine gute Sache. Manche Herrschaften machen dabei nämlich eine ziemlich schlechte Figur. Hanno’s Blog hat auch dafür den passenden Cartoon ausgegraben. (Überhaupt ist sein Engagement gegen Online-Durchsuchungen, Vorratsdatenspeicherung und Hackerparagraphen sehr lobenswert! Das sei an dieser Stelle einfach mal gesagt.)
Aber zurück zum lokalen Tagesgeschehen:
Meine geplante Einkaufstour musste ich somit deutlich abkürzen und der Frisör- und Bankbesuch sind hinten runter gefallen. Ich finde es ja nett, dass mir meine Autoversicherung Geld zurückzahlen möchte, aber müssen sie mir dafür im Zeitalter des Homebankings einen Verrechnungssscheck per Post schicken?
Neben einem Fressalieneinkauf war ich auch noch mal in dem Möbelhaus, in dem ich bereits vor geraumer Zeit nach Betten geguckt hatte. Das Angebot war aber recht Mau und das damals interessanteste Bett haben sie nicht mehr. Somit werde ich wohl noch weiter suchen müssen.
Im Bereich der TV-Möbel sieht es deutlich besser aus. Da könnte mir schon der eine oder andere Tisch gefallen. Die Entscheidung schiebe ich aber noch bis nach dem Umzug auf (weniger Schlepperei).
Nach dem Fernseher selbst habe ich heute nicht mehr geguckt. Wollte ich zwar eigentlich, aber das wurde mir zeitlich dann doch zu knapp. Statt dessen habe ich mir nur ein neues PS3-Spiel gegönnt. ("FEAR" - Wenn ich mich ein wenig intensiver damit befasst habe, gehe ich darauf vielleicht auch noch etwas genauer darauf ein.)
Wenn das schöne Wetter so bleibt, werde ich aber wohl erstmal vorrangig andere Dingen nachgehen. Die Schnuckelquote im Einkaufszentrum war auf jeden Fall allererste Sahne!
Soweit erstmal... ich muss ins Bett.
Donnerstag, 15. März 2007
Fünflagiges parfümiertes superflauschiges Toilettenpapier mit Vitamin E aus Ägypten
Heute ist wieder Donnerstag, das heißt, das Wochenende steht wieder fast vor der Tür. Nach dieser Woche mit einigen einschneidenden Veränderungen (nicht unbedingt zum positiven) habe ich mir das aber auch besonders verdient.
Sehr positiv war immerhin das Schwimmen gestern. Diesmal mit einer anderen Badehose; nachdem ich letzte Woche feststellen musste, dass meine neu gekaufte Badeshorts zwar für repräsentative Zwecke am Strand geeignet sein mag, im Wasser jedoch die aquadynamischen Eigenschaften und die Saugkraft eines unförmigen Schwamms aufweist: Mit jedem Schwimmzug bläht sich die Hose wie ein (Brems-)Fallschirm auf. Gestern hatte ich dagegen eine knallenge Speedo an und damit stellt sich sich dann auch tatsächlich so etwas wie Schwung ein und ich glitt reibungslos durchs Wasser. So soll das sein.
Mein Pessimismus war erfreulicherweise auch unnötig, ich habe das Schwimmen letzte Woche ohne den geringsten Muskelkater überstanden. Bisher habe ich nach dem Schwimmen gestern auch keine Probleme, auch wenn ich die Existenz einige Muskelgruppen schon ein wenig spüre. Aber weh tut nichts. Ich denke, das ist genau der richtige Mittelweg um auf Dauer einen Trainingserfolg ohne Verletzungen zu erzielen und die Ausdauer Schritt für Schritt zu steigern.
Ich versuche die Schwimmstile regelmäßig zu wechseln um die Belastung möglichst gut zu verteilen und Verspannungen zu vermeiden. Am bequemsten bzw. energiesparendsten ist das Rückenschwimmen, allerdings ist dabei die Sicht nach vorne naturgemäß ein wenig eingeschränkt. Vielleicht statten die Bremer Bäder die Hallendecke ja eines Tages noch mal mit einer Spiegelfläche aus?
Nach der Rückkehr nach Hause wartete dann -wie schon die letzte Woche- ein Stromausfall auf mich. Ich weiß nicht, was in diesem Haus im Moment los ist. Heute war der Strom jedenfalls noch ein weiteres Mal weg und Ursache war schon wieder der FI-Schalter. Langsam wird es lästig, ständig den Server restarten und die diverse Geräte neu einstellen zu müssen.
Ein kleiner Trost immerhin, dass auch mein Paket mit Ralf Königs moderner Comic-Interpratation der antiken Lysistrata-Sage sowie einem Twister-Spiel angekommen ist.
Ich lese gerne Comics! Mit Superhelden kann ich allerdings überhaupt nichts anfangen. Ich bevorzuge Geschichten mit einem gewissen, vorzugsweise nicht zu offensichtlichem Witz und der Ironie zwischen den Zeilen. User Friendly, Dilbert und Garfield sind daher schon seit Jahren Teil meiner täglichen Morgenroutine (oder Abendroutine, je nach dem wie es zeitlich passt). Zudem lese ich gelegentlich die Werke von Walter Moers, der, wie ich gerade beim Erstellen der Links gesehen habe, auch schon einen Comic mit Ralf König zusammen gemacht hat. Ich denke, den sollte ich mir bei Gelegenheit auch mal zu Gemüte führen, wobei die beiden eigentlich zwei völlig unterschiedliche Schubladen bedienen. Moers ist eher der Mann für's Grobe und die Provokation (siehe Kleines Arschloch) während König eine etwas intellektuellere Schiene bedient. (Dies trifft zumindest auf die Comics, die ich von beiden kenne, zu. Ich will nicht ausschließen, dass gerade Walter Moers auch noch andere Seiten hat, zumal er auch Käpt’n Blaubär erfunden hat, der wiederum wenig mit dem Kleinen Arschloch gemein hat.)
Ralf König dürfte den allermeisten wohl durch den Film Der bewegte Mann mit Til Schweiger in der Hauptrolle bekannt sein. Den Originalcomic dazu habe ich allerdings bisher nicht gelesen, dennoch denke ich, dass der Comic etwas anders als der Film sein dürfte.
Das Twister-Spiel war ein Spontankauf. Ich denke, das könnte sich eines Tages noch mal als sehr nützlich erweisen und es ist auch nicht so teuer, dass es sich dafür lohnen würde alte Bettlaken zu bepinseln, selbst wenn das zweifellos das selbe Endergebnis brächte. Das Spielprinzip ist schnell erklärt: Es gibt eine Matte mit farbigen Punkten und eine Art Glücksrad als Zufallsgenerator, der eine Farbe und ein Körperteil (linke(r)/rechte(r) Hand/Fuß) ausspuckt. Die Mitspieler haben nichts weiter zutun als besagtes Körperteil auf ein Feld der besagten Farbe zu stellen. Klingt einfach und ist es auch... vorausgesetzt man kann auch bei komplizierteren Verrenkungen das Gleichgewicht halten. Während die jüngeren Spieler sich vorallem an letzterem erfreuen dürften, dürfte die älteren Spieler vor allem die erotische Komponente interessant finden. Mich interessiert beides und ich bin auch ziemlich sicher, dass das Spiel eine gute Grundlage für ein paar ziemlich gute Fotos liefert.
Am lustigsten werden die Verknotungen natürlich mit steigender Mitspielerzahl. Die Spielregeln sehen vor, dass bei mehr als zwei Spielern ein Spieler das Glücksrad bedient. Das finde ich blöde, denn solche Spiele machen eigentlich nur Spaß wenn alle mitmachen. Ich werde daher die Tage wohl mal versuchen, ob ich nicht mit PC-Hilfe aus den Grundwörtern der Farben und Körperteile automatisiert Anweisungen zusammenstellen und auf eine CD brennen kann. Wenn man den CD-Player danach auf Zufallswiedergabe stellt ist das Glücksrad überflüssig und alle können mitspielen.
Sehr positiv war immerhin das Schwimmen gestern. Diesmal mit einer anderen Badehose; nachdem ich letzte Woche feststellen musste, dass meine neu gekaufte Badeshorts zwar für repräsentative Zwecke am Strand geeignet sein mag, im Wasser jedoch die aquadynamischen Eigenschaften und die Saugkraft eines unförmigen Schwamms aufweist: Mit jedem Schwimmzug bläht sich die Hose wie ein (Brems-)Fallschirm auf. Gestern hatte ich dagegen eine knallenge Speedo an und damit stellt sich sich dann auch tatsächlich so etwas wie Schwung ein und ich glitt reibungslos durchs Wasser. So soll das sein.
Mein Pessimismus war erfreulicherweise auch unnötig, ich habe das Schwimmen letzte Woche ohne den geringsten Muskelkater überstanden. Bisher habe ich nach dem Schwimmen gestern auch keine Probleme, auch wenn ich die Existenz einige Muskelgruppen schon ein wenig spüre. Aber weh tut nichts. Ich denke, das ist genau der richtige Mittelweg um auf Dauer einen Trainingserfolg ohne Verletzungen zu erzielen und die Ausdauer Schritt für Schritt zu steigern.
Ich versuche die Schwimmstile regelmäßig zu wechseln um die Belastung möglichst gut zu verteilen und Verspannungen zu vermeiden. Am bequemsten bzw. energiesparendsten ist das Rückenschwimmen, allerdings ist dabei die Sicht nach vorne naturgemäß ein wenig eingeschränkt. Vielleicht statten die Bremer Bäder die Hallendecke ja eines Tages noch mal mit einer Spiegelfläche aus?
Nach der Rückkehr nach Hause wartete dann -wie schon die letzte Woche- ein Stromausfall auf mich. Ich weiß nicht, was in diesem Haus im Moment los ist. Heute war der Strom jedenfalls noch ein weiteres Mal weg und Ursache war schon wieder der FI-Schalter. Langsam wird es lästig, ständig den Server restarten und die diverse Geräte neu einstellen zu müssen.
Ein kleiner Trost immerhin, dass auch mein Paket mit Ralf Königs moderner Comic-Interpratation der antiken Lysistrata-Sage sowie einem Twister-Spiel angekommen ist.
Ich lese gerne Comics! Mit Superhelden kann ich allerdings überhaupt nichts anfangen. Ich bevorzuge Geschichten mit einem gewissen, vorzugsweise nicht zu offensichtlichem Witz und der Ironie zwischen den Zeilen. User Friendly, Dilbert und Garfield sind daher schon seit Jahren Teil meiner täglichen Morgenroutine (oder Abendroutine, je nach dem wie es zeitlich passt). Zudem lese ich gelegentlich die Werke von Walter Moers, der, wie ich gerade beim Erstellen der Links gesehen habe, auch schon einen Comic mit Ralf König zusammen gemacht hat. Ich denke, den sollte ich mir bei Gelegenheit auch mal zu Gemüte führen, wobei die beiden eigentlich zwei völlig unterschiedliche Schubladen bedienen. Moers ist eher der Mann für's Grobe und die Provokation (siehe Kleines Arschloch) während König eine etwas intellektuellere Schiene bedient. (Dies trifft zumindest auf die Comics, die ich von beiden kenne, zu. Ich will nicht ausschließen, dass gerade Walter Moers auch noch andere Seiten hat, zumal er auch Käpt’n Blaubär erfunden hat, der wiederum wenig mit dem Kleinen Arschloch gemein hat.)
Ralf König dürfte den allermeisten wohl durch den Film Der bewegte Mann mit Til Schweiger in der Hauptrolle bekannt sein. Den Originalcomic dazu habe ich allerdings bisher nicht gelesen, dennoch denke ich, dass der Comic etwas anders als der Film sein dürfte.
Das Twister-Spiel war ein Spontankauf. Ich denke, das könnte sich eines Tages noch mal als sehr nützlich erweisen und es ist auch nicht so teuer, dass es sich dafür lohnen würde alte Bettlaken zu bepinseln, selbst wenn das zweifellos das selbe Endergebnis brächte. Das Spielprinzip ist schnell erklärt: Es gibt eine Matte mit farbigen Punkten und eine Art Glücksrad als Zufallsgenerator, der eine Farbe und ein Körperteil (linke(r)/rechte(r) Hand/Fuß) ausspuckt. Die Mitspieler haben nichts weiter zutun als besagtes Körperteil auf ein Feld der besagten Farbe zu stellen. Klingt einfach und ist es auch... vorausgesetzt man kann auch bei komplizierteren Verrenkungen das Gleichgewicht halten. Während die jüngeren Spieler sich vorallem an letzterem erfreuen dürften, dürfte die älteren Spieler vor allem die erotische Komponente interessant finden. Mich interessiert beides und ich bin auch ziemlich sicher, dass das Spiel eine gute Grundlage für ein paar ziemlich gute Fotos liefert.
Am lustigsten werden die Verknotungen natürlich mit steigender Mitspielerzahl. Die Spielregeln sehen vor, dass bei mehr als zwei Spielern ein Spieler das Glücksrad bedient. Das finde ich blöde, denn solche Spiele machen eigentlich nur Spaß wenn alle mitmachen. Ich werde daher die Tage wohl mal versuchen, ob ich nicht mit PC-Hilfe aus den Grundwörtern der Farben und Körperteile automatisiert Anweisungen zusammenstellen und auf eine CD brennen kann. Wenn man den CD-Player danach auf Zufallswiedergabe stellt ist das Glücksrad überflüssig und alle können mitspielen.
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