Eben gerade habe ich die offizielle Steve Jobs-Biografie von Walter Isaacson zu Ende gelesen.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Lektüre hat sich durchaus gelohnt. Man erfährt vieles was hinter den Kulissen bei Apple und anderen Großkonzernen wie Sony im Laufe der letzten Jahrzehnte geschehen ist und wie sich die Firma und ihre Produkte entwickelt haben.
Auch Jobs' Charaktereigenschaften kommen nicht zu kurz, weder die Magie seiner "Stevenotes" noch seine Makel, von denen er auch eine ganze Menge hatte. Man kann wohl sagen, dass er einerseits viele geniale Ideen hatte, andererseits aber auch ganz gewaltig einen an der Klatsche hatte.
Das Buch ist diesbezüglich recht schonungslos und manchem Fanboy könnte beim Lesen das iPad aus der Hand fallen.
Ob das Buch jedoch immer so objektiv und neutral ist wie Isaacson behauptet und der im Buch oft als "Kontrollfreak" titulierte Jobs wirklich keinen redaktionellen Einfluss nahm, weiß ich nicht. Manche Passagen kommen mir dann doch etwas zu schön vor um wahr zu sein. Den Geschäften von Apple wird das Buch jedenfalls mit Sicherheit nicht schaden.
Bill Gates ist mir durch das Buch dafür umso sympathischer geworden.
Schade, dass Jobs' Sohn Reed offenbar nicht in die Computerbranche gehen möchte. Der sieht nicht nur ziemlich süß aus, er scheint auch eine sehr gute Mischung aus den positiven Eigenschaften seines Vaters und der Menschlichkeit seiner Mutter zu sein.
Zu meinem neuerworbenen Amazon Kindle vermag ich zu sagen:
Sehr schönes Gerät. Das eInk-Display ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, da es relativ träge ist und das Bild gelegentlich kurz invertiert. An der Darstellung selbst gibt es nichts auszusetzen, das Bild ist scharf, hat einen guten Kontrast und flackert auch nicht. Am Anfang dachte ich immer, ich hätte vergessen, eine bedruckte Schutzfolie vom Display abzuziehen. Genau so sieht das Bild aus.
Einen Kritikpunkt gibt es aber doch: Mit den Tasten zum Vorwärts- und Rückwärtsblättern komme ich nicht klar, die sitzen irgendwie an einer ungünstigen Stelle. Mir wäre es lieber, wenn man auch mit dem zentralen Steuerkreuz blättern könnte.
Wie gut sich Fremdinhalte wie PDFs darstellen lassen, habe ich noch nicht getestet.
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Sonntag, 11. Dezember 2011
Mittwoch, 18. August 2010
Prototyp
Gestern habe ich zum zweiten Mal Ralf König's "Prototyp" gelesen. Der Comic ist einfach zu geil.
"Prototyp" behandelt im Gegensatz zu fast allen anderen König-Comics kein schwules Thema, sondern den biblischen Sündenfall.
Hauptakteure sind die sprechende Schlange Luz, der erste Mensch Adam und die gesichtslose, in Fraktur schreibende Stimme Gottes. Später kommt auch noch Eva hinzu, ein echtes Vollweib und Power-Emanze, die von "Das Weib sei dem Manne untertan" so gar nichts hält.
Besonders Schlange Luz ist einfach göttlich (bzw. dämonisch) und auf jeden Fall für mich der Haupt-Sympathieträger des Buches (und bringt die besten Sprüche). Luz verführt Adam, Fallobst vom Baum der Erkenntnis zu essen, worauf die Erkenntnis auch voll zuschlägt und Adam zum Denker und Philosophen wird. Es kommt, wie es kommen muss: Adam wird Atheist.
Es folgt ein sehr scharfsinniger und extrem unterhaltsam verpackter Streifzug durch die Philosophie der Versuchung, Willensfreiheit, Triebe und Erkenntnis, in dem Anspielungen auf viele berühmte Philosophen vorkommen. Das sollte aber niemanden abschrecken, denn der Leichtigkeit der Erzählung tut dies keinen Abbruch.
Der 2. von insgesamt 3 geplanten Bänden, "Archetyp" (natürlich eine Anspielung auf Noah), kommt im Dezember raus und ich ich bin schon echt gespannt.
"Prototyp" behandelt im Gegensatz zu fast allen anderen König-Comics kein schwules Thema, sondern den biblischen Sündenfall.
Hauptakteure sind die sprechende Schlange Luz, der erste Mensch Adam und die gesichtslose, in Fraktur schreibende Stimme Gottes. Später kommt auch noch Eva hinzu, ein echtes Vollweib und Power-Emanze, die von "Das Weib sei dem Manne untertan" so gar nichts hält.
Besonders Schlange Luz ist einfach göttlich (bzw. dämonisch) und auf jeden Fall für mich der Haupt-Sympathieträger des Buches (und bringt die besten Sprüche). Luz verführt Adam, Fallobst vom Baum der Erkenntnis zu essen, worauf die Erkenntnis auch voll zuschlägt und Adam zum Denker und Philosophen wird. Es kommt, wie es kommen muss: Adam wird Atheist.
Es folgt ein sehr scharfsinniger und extrem unterhaltsam verpackter Streifzug durch die Philosophie der Versuchung, Willensfreiheit, Triebe und Erkenntnis, in dem Anspielungen auf viele berühmte Philosophen vorkommen. Das sollte aber niemanden abschrecken, denn der Leichtigkeit der Erzählung tut dies keinen Abbruch.
Der 2. von insgesamt 3 geplanten Bänden, "Archetyp" (natürlich eine Anspielung auf Noah), kommt im Dezember raus und ich ich bin schon echt gespannt.
Freitag, 4. September 2009
Der Vorleser
Heute kam meine schon vor längerer Zeit vorbestellte "Der Vorleser"-bluray-Disk. Wie sich beim Öffnen der Verpackung herausstellte, ist neben der bluray sogar auch noch eine DVD-Version enthalten.
Eben gerade habe ich mir die Disk angesehen und muss schon sagen: Der Film hat es gewaltig in sich.
Ich habe schon von einigen Leuten gehört, der Film sei ein Softporno. Das mag zu zum Teil durchaus zutreffen, der Film zeigt im ersten Akt (aber auch nur dort) wirklich eine ganze Menge Akte und wenn ich ehrlich bin, war der Grund, weshalb ich die bluray- und nicht nur die DVD-Version genommen habe, dass sich Schnuggel David Kross in dem Film komplett entblättert. Durchaus nett anzusehen.
Die Schublade "Softporno" wird dem Film allerdings dennoch nicht gerecht. Unter rein künstlerischen Aspekten hätte man die Nacktszenen vielleicht etwas kürzen können, ich denke aber schon, dass sie nötig sind um zu veranschaulichen, welche tiefen Eindruck Hanna in Michaels Leben hinterlassen haben muss. Ohne den intensiven sexuellen Reiz hätte er ihr wahrscheinlich nicht soviel vorgelesen und ihr auch später keine Hörbücher geschickt oder sich weiter mit ihr befasst.
Ich will an dieser Stelle jetzt nicht zu sehr auf den Inhalt eingehen, denn der Film wirkt glaube ich nur, wenn sich bestimmte Erkenntnisse erst während des Sehens einstellen.
Der Film ist sehr vielschichtig und genau dieser Vorteil ist auch gleichzeig sein größter Nachteil: Es ist schwierig, so viele Ebenen in einem Film unterzubringen. Der Film macht es daher wie ein Uni-Professor: Er entlässt den Zuschauer mit vielen Fragen, die erst beim weiteren Drübernachdenken ihre volle Würze und Tragweite entfalten... auf der moralischen wie auch auf der emotionalen Ebene.
Eben gerade habe ich mir die Disk angesehen und muss schon sagen: Der Film hat es gewaltig in sich.

Ich habe schon von einigen Leuten gehört, der Film sei ein Softporno. Das mag zu zum Teil durchaus zutreffen, der Film zeigt im ersten Akt (aber auch nur dort) wirklich eine ganze Menge Akte und wenn ich ehrlich bin, war der Grund, weshalb ich die bluray- und nicht nur die DVD-Version genommen habe, dass sich Schnuggel David Kross in dem Film komplett entblättert. Durchaus nett anzusehen.
Die Schublade "Softporno" wird dem Film allerdings dennoch nicht gerecht. Unter rein künstlerischen Aspekten hätte man die Nacktszenen vielleicht etwas kürzen können, ich denke aber schon, dass sie nötig sind um zu veranschaulichen, welche tiefen Eindruck Hanna in Michaels Leben hinterlassen haben muss. Ohne den intensiven sexuellen Reiz hätte er ihr wahrscheinlich nicht soviel vorgelesen und ihr auch später keine Hörbücher geschickt oder sich weiter mit ihr befasst.
Ich will an dieser Stelle jetzt nicht zu sehr auf den Inhalt eingehen, denn der Film wirkt glaube ich nur, wenn sich bestimmte Erkenntnisse erst während des Sehens einstellen.
Der Film ist sehr vielschichtig und genau dieser Vorteil ist auch gleichzeig sein größter Nachteil: Es ist schwierig, so viele Ebenen in einem Film unterzubringen. Der Film macht es daher wie ein Uni-Professor: Er entlässt den Zuschauer mit vielen Fragen, die erst beim weiteren Drübernachdenken ihre volle Würze und Tragweite entfalten... auf der moralischen wie auch auf der emotionalen Ebene.
Mittwoch, 2. September 2009
Harry Potter und der Halbblutprinz
Seit kurzem bin ich mit meinem für die Fahrt nach München gekauften Hörbuch "Harry Potter und der Halbblutprinz" durch.
Am Anfang war ich nicht ganz sicher, ob Hörbücher mein Fall sind, aber inzwischen habe ich auch den 7. Harry-Potter-Band schon als Hörbuch vorbestellt. Diesmal allerdings in der Felix v. Manteuffel-Version für Erwachsene.
Die Versionen von Rufus Beck sind doch mehr für Kinder geeignet. Er legt einen ziemlichen Elan in die Sache, alle Figuren auch stimmlich voneinander unterscheidbar zu machen. Für meinen Geschmack allerdings etwas zu viel des Guten, teilweise ist das Gequieke schon hart an der Schmerzgrenze, wenn er manche Textstellen doch arg schrill intoniert. Auch die deutschen Dialekte (z.B. Arthur Weasley als Hamburger Jung) muss man wohl mögen... aber für die 20 Euro, die ich dafür bezahlt habe, isses ok.
Zum Schluss noch ein ganz interessanter Artikel der Welt Online: Der ganze Harry Potter wird neu gelesen.
Freitag, 22. Mai 2009
Die schönsten Zitate zum Kirchentag
"Die Logik ist der Weisheit Anfang, nicht ihr Ende." (Mr. Spock)
"Religionen sind Fertighäuser für arme Seelen." (Karlheinz Deschner)
"Ich denke, also bin ich kein Christ." (Karlheinz Deschner)
"Aufklärung ist Ärgernis, wer die Welt erhellt, macht ihren Dreck deutlicher." (Karlheinz Deschner)
"Denken überzeugt Denkende; darum überzeugt Denken selten." (Karlheinz Deschner)
"Je größer der Dachschaden, desto schöner der Aufblick zum Himmel." (Karlheinz Deschner)
"Der beste Beweis für Menschenkenntnis ist stille Mordlust" (Frank Sinatra)
"Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und trotzdem den Mund halten." (Karl Valentin)
"Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es." (Bertrand Russell in "The Sine Society")
"Der Volksmund sagt: Religion ist Opium für das Volk. Das ist irreführend. Opium ist eine bewußtseinserweiternde Droge." (Volker Pispers)
"The Bible contains 6 admonishments to homosexuals and 362 admonishments to heterosexuals. That doesn't mean that God doesn't love heterosexuals. It's just that they need more supervision." (Lynne Lavner)
"Der Mensch gibt sich mit nichts zufrieden...
...außer mit seinem Verstand.
Je geringer, desto zufriedener!" (Unbekannt)
"Manche Bücher entfalten erst im Kamin ihr volles Aroma" (Manuel Montelbain)
"Nicht ist so verzichtbar wie die Sitten und Gebräuche anderer Völker" (Jack London)
"Man müßte in Sodom oder Gomorrha Urlaub machen können." (Babra Streisand)
"Man könnte viele Beispiele für unsinnige Ausgaben nennen, aber keines ist treffender als die Errichtung einer Friedhofsmauer. Die, die drinnen sind, können sowieso nicht hinaus, und die, die draußen sind, wollen nicht hinein." (Mark Twain)
Aus dem Netz zum Tode von Papst Johannes Paul II: "Das Zeitliche war ja auch fast das einzige, was er bisher noch nicht gesegnet hatte."
"Wenn Michelangelo heterosexuell gewesen wäre, hätte er die Sixtinische Kapelle mit einer Rolle weiß angestrichen." (Rita Mae Brown)
"Jede hinreichend fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden." (Arthur C. Clarke)
"Ein Fanatiker tut, was der liebe Gott tun würde, wenn der nur Bescheid wüsste." (Unbekannt)
"Der gesunde Menschenverstand ist die Summe der Vorurteile, die man bis zu seinem 18. Lebensjahr angesammelt hat." (Albert Einstein)
"Religionen sind Fertighäuser für arme Seelen." (Karlheinz Deschner)
"Ich denke, also bin ich kein Christ." (Karlheinz Deschner)
"Aufklärung ist Ärgernis, wer die Welt erhellt, macht ihren Dreck deutlicher." (Karlheinz Deschner)
"Denken überzeugt Denkende; darum überzeugt Denken selten." (Karlheinz Deschner)
"Je größer der Dachschaden, desto schöner der Aufblick zum Himmel." (Karlheinz Deschner)
"Der beste Beweis für Menschenkenntnis ist stille Mordlust" (Frank Sinatra)
"Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und trotzdem den Mund halten." (Karl Valentin)
"Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es." (Bertrand Russell in "The Sine Society")
"Der Volksmund sagt: Religion ist Opium für das Volk. Das ist irreführend. Opium ist eine bewußtseinserweiternde Droge." (Volker Pispers)
"The Bible contains 6 admonishments to homosexuals and 362 admonishments to heterosexuals. That doesn't mean that God doesn't love heterosexuals. It's just that they need more supervision." (Lynne Lavner)
"Der Mensch gibt sich mit nichts zufrieden...
...außer mit seinem Verstand.
Je geringer, desto zufriedener!" (Unbekannt)
"Manche Bücher entfalten erst im Kamin ihr volles Aroma" (Manuel Montelbain)
"Nicht ist so verzichtbar wie die Sitten und Gebräuche anderer Völker" (Jack London)
"Man müßte in Sodom oder Gomorrha Urlaub machen können." (Babra Streisand)
"Man könnte viele Beispiele für unsinnige Ausgaben nennen, aber keines ist treffender als die Errichtung einer Friedhofsmauer. Die, die drinnen sind, können sowieso nicht hinaus, und die, die draußen sind, wollen nicht hinein." (Mark Twain)
Aus dem Netz zum Tode von Papst Johannes Paul II: "Das Zeitliche war ja auch fast das einzige, was er bisher noch nicht gesegnet hatte."
"Wenn Michelangelo heterosexuell gewesen wäre, hätte er die Sixtinische Kapelle mit einer Rolle weiß angestrichen." (Rita Mae Brown)
"Jede hinreichend fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden." (Arthur C. Clarke)
"Ein Fanatiker tut, was der liebe Gott tun würde, wenn der nur Bescheid wüsste." (Unbekannt)
"Der gesunde Menschenverstand ist die Summe der Vorurteile, die man bis zu seinem 18. Lebensjahr angesammelt hat." (Albert Einstein)
Sonntag, 29. März 2009
101 Dinge
Beim Ausfüllen meines Parship-Profils kam auch die Frage "Ich reagiere allergisch auf ...", die ich mit "Intoleranz, Populismus und übertriebene Irrationalität (z.B. religiöser Fundamentalismus)." beantwortet habe. Gemeint ist damit zum Beispiel BKA-Präsident Jörg Ziercke, der es offenbar besser weiß als seine erfahrenen Kollegen aus Schweden und vehement eine Internetzensur als Heilmittel gegen Kinderpornos fordert.
Das ist meinen Augen der selbe kurzsichtige Populismus, der auch nach jedem Amoklauf in der "Killerspiel"-Debatte aufgekocht wird.
Eine ähnliche Thematik scheint auch der Film "Ben X" aufzugreifen, zu dem ich vorhin eine Kritik in einem anderen Blog las. Klingt auf jeden Fall interessant und ich habe den Film mal auf meinen Merkzettel gesetzt.
Apropos Merkzettel: Vor einem halben Jahr hatte ich über das Buch "101 Dinge, die man getan haben sollte, bevor das Leben vorbei ist" berichtet. Mittlerweile habe ich das Buch gelesen und mir zu jeder darin beschriebenen Aufgabe eine Notiz gemacht, was ich davon halte:
Wie man im Diagramm sieht, bin ich nur für einen kleinen Bruchteil der Aufgaben zu begeistern. Vieles ist einfach nur blöd oder der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Spaßfaktor.
Ein paar der Anekdoten und (eher nutzlosen) Fakten sind aber ganz interessant: So soll es in Japan in einigen Büros Puppen mit den Gesichtern der Vorgesetzten geben, an denen die Mitarbeiter ihren Frust abreagieren können. (Vielleicht wäre das auch mal ein Modell für deutsche Schulen, wenn man den Jugendlichen schon ihre Ego-Shooter madig macht...)
Außerdem lernt der Leser, was unter einer Dishabiliophobie zu verstehen ist.
Das Fazit fällt damit eher ernüchternd aus: Das Buch ist teilweise echt genial und mit einer Menge Humor geschrieben, aber insgesamt fällt der Inhalt einfach zu dürftig aus. Mit etwas mehr Ausführlichkeit und Tiefgang wäre das Buch um Klassen besser.
Das ist meinen Augen der selbe kurzsichtige Populismus, der auch nach jedem Amoklauf in der "Killerspiel"-Debatte aufgekocht wird.
Eine ähnliche Thematik scheint auch der Film "Ben X" aufzugreifen, zu dem ich vorhin eine Kritik in einem anderen Blog las. Klingt auf jeden Fall interessant und ich habe den Film mal auf meinen Merkzettel gesetzt.
Apropos Merkzettel: Vor einem halben Jahr hatte ich über das Buch "101 Dinge, die man getan haben sollte, bevor das Leben vorbei ist" berichtet. Mittlerweile habe ich das Buch gelesen und mir zu jeder darin beschriebenen Aufgabe eine Notiz gemacht, was ich davon halte:
Wie man im Diagramm sieht, bin ich nur für einen kleinen Bruchteil der Aufgaben zu begeistern. Vieles ist einfach nur blöd oder der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Spaßfaktor.
Ein paar der Anekdoten und (eher nutzlosen) Fakten sind aber ganz interessant: So soll es in Japan in einigen Büros Puppen mit den Gesichtern der Vorgesetzten geben, an denen die Mitarbeiter ihren Frust abreagieren können. (Vielleicht wäre das auch mal ein Modell für deutsche Schulen, wenn man den Jugendlichen schon ihre Ego-Shooter madig macht...)
Außerdem lernt der Leser, was unter einer Dishabiliophobie zu verstehen ist.
Das Fazit fällt damit eher ernüchternd aus: Das Buch ist teilweise echt genial und mit einer Menge Humor geschrieben, aber insgesamt fällt der Inhalt einfach zu dürftig aus. Mit etwas mehr Ausführlichkeit und Tiefgang wäre das Buch um Klassen besser.
Donnerstag, 7. August 2008
Beach Boys
Eben gerade habe ich meinen "Beach Boys"-König-Comic zu Ende gelesen. (Den ersten Teil gemütlich mit meiner Gaslaterne auf dem Balkon; als das flugfähige Getier überhand nahm, bin ich dann rein gegangen.)
Irgendwie bin ich enttäuscht. Kein Vergleich zu Jago. Der Comic hat zwar auch stellenweise seinen Wort- und Bildwitz, baut aber ansonsten mehr auf eine Parodie der gängigen schwulen Klischees. Irgendwie fehlt da noch was. Auch den Aufbau in Form einer Vielzahl kleiner Kurzgeschichten, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben und erst zum Schluss zueinander in Beziehung gesetzt werden, finde ich nicht so gelungen. Die Auflösung ist dann doch nicht so geistreich, wie ich es nach dem Lesen einer Rezension erwartet hätte.
Fazit: Durchaus lesbar, aber kein Geniestreich mit Aha-Erlebnis wie einige andere seiner Werke.
Irgendwie bin ich enttäuscht. Kein Vergleich zu Jago. Der Comic hat zwar auch stellenweise seinen Wort- und Bildwitz, baut aber ansonsten mehr auf eine Parodie der gängigen schwulen Klischees. Irgendwie fehlt da noch was. Auch den Aufbau in Form einer Vielzahl kleiner Kurzgeschichten, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben und erst zum Schluss zueinander in Beziehung gesetzt werden, finde ich nicht so gelungen. Die Auflösung ist dann doch nicht so geistreich, wie ich es nach dem Lesen einer Rezension erwartet hätte.
Fazit: Durchaus lesbar, aber kein Geniestreich mit Aha-Erlebnis wie einige andere seiner Werke.
Samstag, 12. Juli 2008
Jago
Gestern habe ich "Jago" von Ralf König zu Ende gelesen.
Die Handlung selbst ist eine wilde Mischung aus diversen Shakespeare-Motiven und auch der Dichterfürst selbst kommt als Suffkopf (aber nie respektlos) mit Knollennase drin vor. Alles gewürzt mit Anspielungen auf die Originalwerke, die aber zum Glück im Anhang noch mal sehr sarkastisch zusammengefasst werden, so dass man auch Spaß an dem Comic haben kann, wenn man Willis Dichtungen (wie er im Buch genannt wird) nicht so genau kennt.
Ich mag den herrlich perfiden Humor und man bekommt ein wenig Einblick in Willis Werke, wobei ich die lyrischen Originale trotzdem nicht lesen würde. Geschichten in Versform sind mir ein Graus; ein ganzes Buch davon ziemlich harter Stoff. Der Willi in "Jago" spricht auch manchmal in Versform, bekommt dafür aber immer gleich von anderen Charakteren verbal eins auf den Sack.
Zu geil!
Die Handlung selbst ist eine wilde Mischung aus diversen Shakespeare-Motiven und auch der Dichterfürst selbst kommt als Suffkopf (aber nie respektlos) mit Knollennase drin vor. Alles gewürzt mit Anspielungen auf die Originalwerke, die aber zum Glück im Anhang noch mal sehr sarkastisch zusammengefasst werden, so dass man auch Spaß an dem Comic haben kann, wenn man Willis Dichtungen (wie er im Buch genannt wird) nicht so genau kennt.
Ich mag den herrlich perfiden Humor und man bekommt ein wenig Einblick in Willis Werke, wobei ich die lyrischen Originale trotzdem nicht lesen würde. Geschichten in Versform sind mir ein Graus; ein ganzes Buch davon ziemlich harter Stoff. Der Willi in "Jago" spricht auch manchmal in Versform, bekommt dafür aber immer gleich von anderen Charakteren verbal eins auf den Sack.
Zu geil!
Samstag, 14. Juni 2008
Der Gotteswahn
Heute Vormittag hat ein Mann bei mir geklingelt, der mit mir ein Gespräch über Antworten aus der Bibel führen oder mir ein Buch über Antworten aus der Bibel verkaufen wollte. So genau habe ich das nicht verstanden.
Ich habe ihn nicht reingelassen (und bei meinen Nachbarn scheint er auch abgeblitzt zu sein) sondern ihm meinerseits das Buch "Der Gotteswahn" des britischen Biologen Richard Dawkins empfohlen. (Das Timing könnte nicht besser sein, habe ich das Buch doch gestern zu Ende gelesen und wollte daher sowieso noch darüber bloggen. ;-))
Im Großen und Ganzen hat sich mein erster Eindruck bestätigt. Auch wenn ich die meisten Hauptargumente schon kannte (z.B. dass ein Gott als Schöpfer mehr Fragen aufwirft als er beantwortet - wer hat den Gott erschaffen?) ist es sehr erfrischend, die Argumentation noch einmal detailliert und mit vielen Zitaten bekannter Personen der Zeitgeschichte angereichert, zu lesen. Auch Russels Teekanne fand schon einmal Erwähnung in meinem Blog und das Buch zeigt ausführlich, was an dem von mir im selben Eintrag verlinkten Argument von der Entstehung eines Mercedes in der Garage falsch ist: Evolution ist ein additiver Prozess durch Selektion und eben kein reiner Zufall.
Das Buch streift am Rande auch einige sehr interessante Fragestellungen, die mit der Religion nicht direkt zu tun haben: Zum Beispiel, ob wir die Welt alle auf die gleiche Art und Weise wahrnehmen und warum viele Menschen ihre eigenen Denkprozesse als Dialog zwischen zwei virtuellen Personen erleben. Über beides habe ich auch schon nachgedacht, daher sollte ich mir möglicherweise mal eins der zitierten Bücher zulegen.
Natürlich ist kein Buch perfekt, so auch nicht "Der Gotteswahn". Mein Hauptkritikpunkt ist, dass der Text eine gewisse Redundanz enthält. Während Dawkins manche interessante Fragestellungen mit einem Verweis auf ein anderes Buch abtut, werden andere Argumente immer und immer wieder durchgekaut. Ich weiß nicht, ob in allen Fällen Absicht im Spiel ist, aber er sagt auch ganz klar, dass man manche Dinge nicht oft genug wiederholen kann. (Zum Beispiel dass es keine 'katholischen Kinder' sondern nur 'Kinder katholischer Eltern' (analog für jede andere Religion) geben kann.) Damit hat er zweifellos Recht, aber trotzdem nervt es irgendwann. (Genauso wie es mich nervt, dass Dokumentationen im Privatfernsehen immer häufiger kurz vor der Werbung einen langen Teaser über den weiteren Inhalt der Sendung bringen um die Leute bei der Stange zu halten und nach der Werbung alles bereits gezeigte noch einmal ausführlichst zusammenfassen. So senil bin ich noch nicht!)
Was meinen ersten Eindruck der Kompromisslosigkeit angeht, bin ich immer noch unschlüssig. Dawkins lässt keinen Zweifel an seinem Standpunkt und er argumentiert auch schlüssig, was ihn von einem religiösen Fanatiker unterscheidet.
Ich möchte hier noch mal meinen Ex-Religionslehrer zitieren, der sagte, der Mensch sei unheilbar religiös. Ich denke auch, dass der durchschnittliche Mensch die "Krücke Religion" braucht. Das mag arrogant klingen, aber ich nehme mich da gar nicht mal aus. Alltags-Atheismus ist keine große Kunst, aber wie sieht es in Zeiten wirklicher Not aus, wenn die Verzweiflung einen bestimmten Schwellwert (die persönliche Schmerzgrenze) überschreitet?
Dawkins hat ganz recht wenn er sagt, dass man aus "X tröstet mich" nicht "X ist wahr" ableiten kann. Aber darum geht es dem Trostsuchenden auch nicht. Er braucht Trost weil er - aus welchen Gründen auch immer - in eine mentale Schieflage geraten ist. Die Wahrheit/Existenz des Trostspenders zu hinterfragen wäre da nichts anderes, als Löcher in den Ast, auf dem man sitzt, zu bohren.
Ich denke daher, der Mensch wird für die Religion immer anfällig bleiben, denn irrationale Ängste sind Teil des Menschseins. Da kann der Verstand noch so überzeugende Theorien haben.
Das heißt jedoch nicht, dass wir unseren Ängsten schutzlos ausgeliefert sind. Der Schwellwert, ab dem ein Mensch vom rationalen in das irrationale Verhalten kippt, lässt sich durchaus beeinflussen.
Mein Vorschlag für eine bessere Welt lautet Aufklärung. Wenn man in einer Fußgängerzone wahllos Passanten fragen würde, ob sie die Evolutionstheorie erklären können, würde das Ergebnis sicherlich niederschmetternd sein. Wäre hier mehr Wissen vorhanden, würde es die Religion sicherlich schon deutlich schwerer haben, sich zu verbreiten.
Warum macht man also nicht mal eine Reihe von Werbespots, die die Evolution leichtverständlich erklären?
Ich habe ihn nicht reingelassen (und bei meinen Nachbarn scheint er auch abgeblitzt zu sein) sondern ihm meinerseits das Buch "Der Gotteswahn" des britischen Biologen Richard Dawkins empfohlen. (Das Timing könnte nicht besser sein, habe ich das Buch doch gestern zu Ende gelesen und wollte daher sowieso noch darüber bloggen. ;-))
Im Großen und Ganzen hat sich mein erster Eindruck bestätigt. Auch wenn ich die meisten Hauptargumente schon kannte (z.B. dass ein Gott als Schöpfer mehr Fragen aufwirft als er beantwortet - wer hat den Gott erschaffen?) ist es sehr erfrischend, die Argumentation noch einmal detailliert und mit vielen Zitaten bekannter Personen der Zeitgeschichte angereichert, zu lesen. Auch Russels Teekanne fand schon einmal Erwähnung in meinem Blog und das Buch zeigt ausführlich, was an dem von mir im selben Eintrag verlinkten Argument von der Entstehung eines Mercedes in der Garage falsch ist: Evolution ist ein additiver Prozess durch Selektion und eben kein reiner Zufall.
Das Buch streift am Rande auch einige sehr interessante Fragestellungen, die mit der Religion nicht direkt zu tun haben: Zum Beispiel, ob wir die Welt alle auf die gleiche Art und Weise wahrnehmen und warum viele Menschen ihre eigenen Denkprozesse als Dialog zwischen zwei virtuellen Personen erleben. Über beides habe ich auch schon nachgedacht, daher sollte ich mir möglicherweise mal eins der zitierten Bücher zulegen.
Natürlich ist kein Buch perfekt, so auch nicht "Der Gotteswahn". Mein Hauptkritikpunkt ist, dass der Text eine gewisse Redundanz enthält. Während Dawkins manche interessante Fragestellungen mit einem Verweis auf ein anderes Buch abtut, werden andere Argumente immer und immer wieder durchgekaut. Ich weiß nicht, ob in allen Fällen Absicht im Spiel ist, aber er sagt auch ganz klar, dass man manche Dinge nicht oft genug wiederholen kann. (Zum Beispiel dass es keine 'katholischen Kinder' sondern nur 'Kinder katholischer Eltern' (analog für jede andere Religion) geben kann.) Damit hat er zweifellos Recht, aber trotzdem nervt es irgendwann. (Genauso wie es mich nervt, dass Dokumentationen im Privatfernsehen immer häufiger kurz vor der Werbung einen langen Teaser über den weiteren Inhalt der Sendung bringen um die Leute bei der Stange zu halten und nach der Werbung alles bereits gezeigte noch einmal ausführlichst zusammenfassen. So senil bin ich noch nicht!)
Was meinen ersten Eindruck der Kompromisslosigkeit angeht, bin ich immer noch unschlüssig. Dawkins lässt keinen Zweifel an seinem Standpunkt und er argumentiert auch schlüssig, was ihn von einem religiösen Fanatiker unterscheidet.
Ich möchte hier noch mal meinen Ex-Religionslehrer zitieren, der sagte, der Mensch sei unheilbar religiös. Ich denke auch, dass der durchschnittliche Mensch die "Krücke Religion" braucht. Das mag arrogant klingen, aber ich nehme mich da gar nicht mal aus. Alltags-Atheismus ist keine große Kunst, aber wie sieht es in Zeiten wirklicher Not aus, wenn die Verzweiflung einen bestimmten Schwellwert (die persönliche Schmerzgrenze) überschreitet?
Dawkins hat ganz recht wenn er sagt, dass man aus "X tröstet mich" nicht "X ist wahr" ableiten kann. Aber darum geht es dem Trostsuchenden auch nicht. Er braucht Trost weil er - aus welchen Gründen auch immer - in eine mentale Schieflage geraten ist. Die Wahrheit/Existenz des Trostspenders zu hinterfragen wäre da nichts anderes, als Löcher in den Ast, auf dem man sitzt, zu bohren.
Ich denke daher, der Mensch wird für die Religion immer anfällig bleiben, denn irrationale Ängste sind Teil des Menschseins. Da kann der Verstand noch so überzeugende Theorien haben.
Das heißt jedoch nicht, dass wir unseren Ängsten schutzlos ausgeliefert sind. Der Schwellwert, ab dem ein Mensch vom rationalen in das irrationale Verhalten kippt, lässt sich durchaus beeinflussen.
Mein Vorschlag für eine bessere Welt lautet Aufklärung. Wenn man in einer Fußgängerzone wahllos Passanten fragen würde, ob sie die Evolutionstheorie erklären können, würde das Ergebnis sicherlich niederschmetternd sein. Wäre hier mehr Wissen vorhanden, würde es die Religion sicherlich schon deutlich schwerer haben, sich zu verbreiten.
Warum macht man also nicht mal eine Reihe von Werbespots, die die Evolution leichtverständlich erklären?
Sonntag, 25. Mai 2008
Team Extreme
Langsam werde ich wieder wach... und habe leichte Kopfschmerzen. Dieses Wochenende war mit Abstand das extremste der letzten Monate.
Los ging es am Freitagabend mit dem Treffen der Ex-Kollegen aus meiner Ex-Firma. Der Anfang war etwas langatmig und es wurden all die alten Geschichten aufgewärmt, die bei jedem Treffen erzählt werden. Im Laufe des Abends sollte sich das jedoch noch radikal ändern, aber die Details dazu gehören nicht in einen Blog. Nur soviel: Falls sich gestern zwei Leute in einem Zelt am FKK-Strand des Unisees beim Schlafen (oder bei anderen Aktivitäten) durch ein paar Typen, die direkt neben ihrem Zelt baden mussten, gestört gefühlt haben sollten: Ich wasche meine Hände in Unschuld.
Bevor jemand einen falschen Eindruck erhält, möchte ich aber auch anmerken, dass das Treffen nicht nur aus unausgegorenen Ideen durch den Konsum von (Aus-)Gegorenem bestand. Im Mittelteil des Treffens gab es auch ein paar sehr ernsthafte und längst überfällige Diskussionen, die an meinen jetzigen Kopfschmerzen nicht ganz unschuldig sein dürften. Als ich so gegen 6 endlich wieder zu Hause war und ins Bett kam, war ich noch zu sehr damit beschäftigt, meine Gedanken zu sortieren und den Abend Revue passieren zu lassen um schlafen zu können.
Somit war dieses Treffen auf jeden Fall auch das produktivste aller bisherigen.
Um kurz nach 8 bin ich dann wieder aufgetanden und hab mich an den PC gesetzt um noch ein paar Gedanken zu notieren und die Straßenbahnverbindungen für die nächste Aktivität rauszusuchen.
Um kurz vor 10 ging es dann los zum Treffen einer Internet-Fotocommunity. Diese hatte sich praktischerweise ein Fastfood-Restaurant als Treffpunkt ausgesucht, so dass mein Frühstück auch geregelt war.
Im Anschluss ging es im Rudel durchdas den Schnoor, die Schlachte (inkl. Kajenmarkt) und in die Fußgängerzone der City mit Marktplatz und Stadtmusikanten.
Gegen 16 Uhr habe ich mich dann vom Treffen abgeseilt und in die nächsten Bahn nach Hause gesetzt.
Es war auf jeden Fall sehr interessant, mal ein paar der anderen Teilnehmer aus dem Forum kennenzulernen und zu sehen, mit was für Kameras die anderen Leute so fotografieren. Von älteren Einsteiger-Kameras bis hin zu teuren Profigeräten für mehrere tausend Euro war dabei alles vertreten.
So eine Gelegenheit zum Know-How-Austausch hat man nur selten, so kamen wir auch mit mindestens zwei Passanten ins Gespräch, die, von den großen L(arge)-Objektiven angezogen, fragten, ob wir nicht ein paar Tipps und Kaufempfehlungen hätten. Sie wurden nicht enttäuscht.
Mein einziger Kritikpunkt an dem Treffen ist, dass sich die Gruppe mitunter extrem zäh durch die Gassen schlängelte und es nicht so recht voran ging.
Die kuriosesten Bilder sind sicher die von einem Weihnachtsartikelgeschäft im Schnoor. Dort ist das ganze Jahr über Weihnachten.
Insgesamt habe ich fast 500 Fotos gemacht, die muss ich jetzt die nächsten Tage mal sichten, taggen, sortieren und schließlich hochladen.
Bei einem Teilnehmer muss ich auch noch mal rausfinden, wie er heißt und wie ich ihn kontaktieren kann. Ich würde gerne mal eine kleine Fotosession mit ihm machen.
Ansonsten versuche ich mir zur Zeit wieder ein wenig mehr Zeit zum Lesen zu nehmen. Mitte der Woche ist "Der Gotteswahn" bei mir eingetroffen und ich habe auch schon die ersten Seiten gelesen. Mein bisheriger Eindruck ist, dass Dawkins Thesen mitunter ein wenig zu kompromisslos sind, aber im Großen und Ganzen hat er Recht. Seine Ausführungen decken sich vielfach mit meinen eigenen Thesen, die ich im Laufe der Zeit entwickelt habe. Ihm gelingt es zudem, die Thesen in Bezug zu Zitaten vieler bekannter Philosophen und Menschen der Zeitgeschichte (z.B. Albert Einstein) zu setzen, auch wenn mir nicht immer ganz klar ist, auf welche Quellen er dabei zurückgreift. Ich werde in Zukunft mal etwas genauer drauf achten, ob ich's nur überlesen habe oder ob da was fehlt. Fußnoten hat das Buch jedenfalls genug.
Soviel erstmal für den Moment. Ich werde mich erstmal auf's Sofa zurückziehen und noch ein wenig relaxen, bevor nachher dann noch ein wenig Hausarbeit ansteht...
Los ging es am Freitagabend mit dem Treffen der Ex-Kollegen aus meiner Ex-Firma. Der Anfang war etwas langatmig und es wurden all die alten Geschichten aufgewärmt, die bei jedem Treffen erzählt werden. Im Laufe des Abends sollte sich das jedoch noch radikal ändern, aber die Details dazu gehören nicht in einen Blog. Nur soviel: Falls sich gestern zwei Leute in einem Zelt am FKK-Strand des Unisees beim Schlafen (oder bei anderen Aktivitäten) durch ein paar Typen, die direkt neben ihrem Zelt baden mussten, gestört gefühlt haben sollten: Ich wasche meine Hände in Unschuld.
Bevor jemand einen falschen Eindruck erhält, möchte ich aber auch anmerken, dass das Treffen nicht nur aus unausgegorenen Ideen durch den Konsum von (Aus-)Gegorenem bestand. Im Mittelteil des Treffens gab es auch ein paar sehr ernsthafte und längst überfällige Diskussionen, die an meinen jetzigen Kopfschmerzen nicht ganz unschuldig sein dürften. Als ich so gegen 6 endlich wieder zu Hause war und ins Bett kam, war ich noch zu sehr damit beschäftigt, meine Gedanken zu sortieren und den Abend Revue passieren zu lassen um schlafen zu können.
Somit war dieses Treffen auf jeden Fall auch das produktivste aller bisherigen.
Um kurz nach 8 bin ich dann wieder aufgetanden und hab mich an den PC gesetzt um noch ein paar Gedanken zu notieren und die Straßenbahnverbindungen für die nächste Aktivität rauszusuchen.
Um kurz vor 10 ging es dann los zum Treffen einer Internet-Fotocommunity. Diese hatte sich praktischerweise ein Fastfood-Restaurant als Treffpunkt ausgesucht, so dass mein Frühstück auch geregelt war.
Im Anschluss ging es im Rudel durch
Gegen 16 Uhr habe ich mich dann vom Treffen abgeseilt und in die nächsten Bahn nach Hause gesetzt.
Es war auf jeden Fall sehr interessant, mal ein paar der anderen Teilnehmer aus dem Forum kennenzulernen und zu sehen, mit was für Kameras die anderen Leute so fotografieren. Von älteren Einsteiger-Kameras bis hin zu teuren Profigeräten für mehrere tausend Euro war dabei alles vertreten.
So eine Gelegenheit zum Know-How-Austausch hat man nur selten, so kamen wir auch mit mindestens zwei Passanten ins Gespräch, die, von den großen L(arge)-Objektiven angezogen, fragten, ob wir nicht ein paar Tipps und Kaufempfehlungen hätten. Sie wurden nicht enttäuscht.
Mein einziger Kritikpunkt an dem Treffen ist, dass sich die Gruppe mitunter extrem zäh durch die Gassen schlängelte und es nicht so recht voran ging.
Die kuriosesten Bilder sind sicher die von einem Weihnachtsartikelgeschäft im Schnoor. Dort ist das ganze Jahr über Weihnachten.
Insgesamt habe ich fast 500 Fotos gemacht, die muss ich jetzt die nächsten Tage mal sichten, taggen, sortieren und schließlich hochladen.
Bei einem Teilnehmer muss ich auch noch mal rausfinden, wie er heißt und wie ich ihn kontaktieren kann. Ich würde gerne mal eine kleine Fotosession mit ihm machen.
Ansonsten versuche ich mir zur Zeit wieder ein wenig mehr Zeit zum Lesen zu nehmen. Mitte der Woche ist "Der Gotteswahn" bei mir eingetroffen und ich habe auch schon die ersten Seiten gelesen. Mein bisheriger Eindruck ist, dass Dawkins Thesen mitunter ein wenig zu kompromisslos sind, aber im Großen und Ganzen hat er Recht. Seine Ausführungen decken sich vielfach mit meinen eigenen Thesen, die ich im Laufe der Zeit entwickelt habe. Ihm gelingt es zudem, die Thesen in Bezug zu Zitaten vieler bekannter Philosophen und Menschen der Zeitgeschichte (z.B. Albert Einstein) zu setzen, auch wenn mir nicht immer ganz klar ist, auf welche Quellen er dabei zurückgreift. Ich werde in Zukunft mal etwas genauer drauf achten, ob ich's nur überlesen habe oder ob da was fehlt. Fußnoten hat das Buch jedenfalls genug.
Soviel erstmal für den Moment. Ich werde mich erstmal auf's Sofa zurückziehen und noch ein wenig relaxen, bevor nachher dann noch ein wenig Hausarbeit ansteht...
Freitag, 18. April 2008
Ferkelbuch
Nee, das ist nix versautes! Ganz im Gegenteil, eine nette kleine Gute-Nacht-Geschichte, nicht nur für Kinder:
"Wo bitte geht's zu Gott?" fragte das kleine Ferkel
(die englische Version gibt es kostenlos als PDF-Download)
"Wo bitte geht's zu Gott?" fragte das kleine Ferkel
(die englische Version gibt es kostenlos als PDF-Download)
Mittwoch, 16. April 2008
Natürliche Ordnung
Ich habe gerade ein schönes Zitat gefunden:
"Anything that is in the world when you're born is normal and ordinary and is just a natural part of the way the world works. Anything that's invented between when you're fifteen and thirty-five is new and exciting and revolutionary and you can probably get a career in it. Anything invented after you're thirty-five is against the natural order of things." (Douglas Adams via Hanno's Blog)
Sonntag, 9. März 2008
Meine DIY-Sekte
Im letzten Beitrag wollte ich eigentlich auch noch etwas detaillierter auf den Inhalt des Films eingehen. Da ich gestern nach der Arbeit schon ziemlich kaputt war und den Inhalt des Buches in seinen Details zugegebenermaßen auch nicht mehr so ganz präsent habe (ich habe es auch in der Schule gelesen, aber das ist lange her), wollte ich damit ursprünglich bis nach dem Film warten. Aber zu Impis Kommentar zum letzten Eintrag möchte ich dann doch noch mal kurz Stellung nehmen. (Der Übersichtlichkeit und des besseren Zitierens wegen im Hauptblog und nicht über die Kommentarfunktion.)
Die Untergrundaktivität der Rechten ist für ihre Sache aber keineswegs schädlich. Sie gibt ihnen die Möglichkeit, sich als 'Einzelkämpfer für die Wahrheit' zu postieren. So nach dem Motto: Alle sind angepasst, aber wir sind mutig und machen den Mund auf und sagen der Mehrheit, was wirklich Sache ist. (Wenn es Rückschläge gibt, ist die Masse einfach noch nicht bereit für 'unsere Wahrheit'... weiterversuchen, das wird schon noch...)
Das ist aber kein Widerspruch zur Welle sondern das gleiche Prinzip. Geheimbünde haben die Menschen schon seit je her fasziniert. Im Buch geht es um eine Klasse, die sich durch ein Regelwerk und Leitsprüche („Macht durch Disziplin! Macht durch Gemeinschaft! Macht durch Handeln!“) von der Masse abgrenzt und zu einer Elite ernennt. Eine solche Elite handelt aus Überzeugung.
Im ersten Schritt grüßt man sich nur durch eine spezielle Handbewegung. Im Laufe der Zeit werden alle anderen, die nicht zur eigenen Gruppe gehören, sozial abgewertet. Beispiele gibt es dafür viele in der Geschichte: Wer nicht in der Partei war, hatte im 3. Reich nicht viel zu melden.
Dieses Muster findet sich eigentlich in allen totalitären Staaten und man kann es beliebig hierarchisch schachteln: Wenn alle Menschen Nazis sind, baut man sich eben eine Geheimtruppe, die noch elitärer ist als der Rest. So fühlen sich ihre Mitglieder noch einmal besonders gebauchpinselt und man kann sie als Schutzmacht verwenden, um den 'Pöbel' unter Kontrolle zu halten.
Aber auch viele Religionen zeigen diese Züge: Zuerst schafft man sich eine gemeinsame Basis durch einen gemeinsamen Glauben und gemeinsame Rituale (z.B. beim Gebet). In Phase 2 folgen oft dann die Kreuzzüge oder der Heilige Krieg gegen die Ungläubigen. Ebenso ist es in Sekten den Anhängern meistens verboten, Kontakt zu Menschen (inkl. der eigenen Familie) außerhalb der Sekte zu pflegen.
Alte Werte wie Freundschaft, Kameradschaft, Pflichtbewusstsein und Disziplin geben dem Regelwerk dazu die richtige Würze. Irgendjemand hat mal gesagt: "Jeder Mensch hat eine Geschichte zu erzählen. Höre ihm zu und er ist dein Freund." Wenn man Menschen in der heutigen Zeit der Entfremdung ein Gefühl der Verbundenheit und Kameradschaft gibt, wirkt das wie ein Brandbeschleuniger.
Warum das so ist weiß ich nicht. Man sollte meinen, dass eben diese Akademiker es besser wissen sollten. Vielleicht wissen sie dies auch, wittern aber eine Chance, so Karriere zu machen?
Wenn ich irgendwann mal viel Geld und Zeit habe, sollte ich vielleicht auch mal meine eigene Sekte gründen. Wenn man ein paar Semester Psychologie studiert hat, kann das eigentlich nicht so schwierig sein: Ein theoretischer Unterbau, der die Urängste und Grundbedürfnisse des Menschen stimuliert, hinzu ein paar Zaubertricks oder simple Technik, die meinen Anspruch als Sektenguru legitimieren hilft. Fertig ist die DIY-Sekte.
Aber wahrscheinlich würde es ein Fehlschlag werden, weil ich für so ein Unterfangen nicht skrupellos genug bin.
Zum Thema des Films bzw. des Buches will ich nicht viel sagen. Sicherlich ist es lohnend, sich damit auseinanderzusetzen. Auch wenn es heutzutage ein wenig nach dem Muff der 68er Pädagogik riecht. Eben nach einem Buch, das man im Deutschunterricht der 8ten Klasse gelesen haben soll.Auch wenn der Film als solcher natürlich erstmal Fiktion ist, so hat das Experiment, das sowohl dem Buch als auch dem Film zu Grunde liegt, tatsächlich in einer Schule in Palo Alto stattgefunden. Das war 1967, somit spielt die 68er Pädagogik da sicher mit rein, allerdings ist das eher sekundär. Ich bin sicher, dass sich das Experiment jederzeit unter jedem Erziehungsparadigma wiederholen lässt. Siehe das Anti-Rassismus-Seminar (braunäugige vs. blauäugige).
Was mich an der Polylux-Berichterstattung massiv stört ist der Bezug, zur rechten Szene. Zur Hetzjagd in Mügeln oder brennenden Asylbewerberheimen.Richtig, die rechte Szene agiert mehr oder weniger im Untergrund. Aber ich denke nicht, dass sie das freiwillig tut. Sie träumt davon, an die Öffentlichkeit zu treten und einen Staat nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Wie der aussehen kann, wissen wir alle aus dem Geschichtsunterricht.
Ich laufe jetzt vielleicht Gefahr, Sympathie insgeheim für diese Taten durchblicken zu lassen, aber ich möchte in aller Klarheit unterstreichen, dass ich diese Gewaltausbrüche für abscheulich und indiskutabel falsch halte.
Aaaaber: Die rechte Szene agiert im Untergrund. Sie sind eben gerade nicht die "Welle". Auch ist es falsch, die "Welle" immerzu nur auf die rechte, radikale Szene zu beziehen. Viele Nazis sind es aus Überzeugung. Natürlich spielt auch Kameradschaft, Freundschaft und "Abenteuer" da mit rein. Klar. Aber jeder Nazi weiß auch, das er im Grunde in der Minderheit ist. Er weiß, das es Lebenseinstellungen gibt, die von seiner abweichen.
Die Untergrundaktivität der Rechten ist für ihre Sache aber keineswegs schädlich. Sie gibt ihnen die Möglichkeit, sich als 'Einzelkämpfer für die Wahrheit' zu postieren. So nach dem Motto: Alle sind angepasst, aber wir sind mutig und machen den Mund auf und sagen der Mehrheit, was wirklich Sache ist. (Wenn es Rückschläge gibt, ist die Masse einfach noch nicht bereit für 'unsere Wahrheit'... weiterversuchen, das wird schon noch...)
Das ist aber kein Widerspruch zur Welle sondern das gleiche Prinzip. Geheimbünde haben die Menschen schon seit je her fasziniert. Im Buch geht es um eine Klasse, die sich durch ein Regelwerk und Leitsprüche („Macht durch Disziplin! Macht durch Gemeinschaft! Macht durch Handeln!“) von der Masse abgrenzt und zu einer Elite ernennt. Eine solche Elite handelt aus Überzeugung.
Im ersten Schritt grüßt man sich nur durch eine spezielle Handbewegung. Im Laufe der Zeit werden alle anderen, die nicht zur eigenen Gruppe gehören, sozial abgewertet. Beispiele gibt es dafür viele in der Geschichte: Wer nicht in der Partei war, hatte im 3. Reich nicht viel zu melden.
Dieses Muster findet sich eigentlich in allen totalitären Staaten und man kann es beliebig hierarchisch schachteln: Wenn alle Menschen Nazis sind, baut man sich eben eine Geheimtruppe, die noch elitärer ist als der Rest. So fühlen sich ihre Mitglieder noch einmal besonders gebauchpinselt und man kann sie als Schutzmacht verwenden, um den 'Pöbel' unter Kontrolle zu halten.
Aber auch viele Religionen zeigen diese Züge: Zuerst schafft man sich eine gemeinsame Basis durch einen gemeinsamen Glauben und gemeinsame Rituale (z.B. beim Gebet). In Phase 2 folgen oft dann die Kreuzzüge oder der Heilige Krieg gegen die Ungläubigen. Ebenso ist es in Sekten den Anhängern meistens verboten, Kontakt zu Menschen (inkl. der eigenen Familie) außerhalb der Sekte zu pflegen.
Alte Werte wie Freundschaft, Kameradschaft, Pflichtbewusstsein und Disziplin geben dem Regelwerk dazu die richtige Würze. Irgendjemand hat mal gesagt: "Jeder Mensch hat eine Geschichte zu erzählen. Höre ihm zu und er ist dein Freund." Wenn man Menschen in der heutigen Zeit der Entfremdung ein Gefühl der Verbundenheit und Kameradschaft gibt, wirkt das wie ein Brandbeschleuniger.
Ich denke, man wird nicht weiter damit kommen, wenn man Nazis immerzu nur als tumbe Herdentiere abstraft, die stumpf auf alles einprügeln, das ihnen fremd ist. Wäre dem so, wäre der ganze Spuk, diese ganze Farce schon längst passé.Ich denke, da muss man differenzieren. Es gibt sicherlich das dumme Fußvolk, das als Stimmvieh gebraucht wird. Die oberen Kasten sind aber zum Teil hochintelligente Menschen, die studiert haben und teilweise auch Doktortitel oder andere akademische Würden besitzen.
Warum das so ist weiß ich nicht. Man sollte meinen, dass eben diese Akademiker es besser wissen sollten. Vielleicht wissen sie dies auch, wittern aber eine Chance, so Karriere zu machen?
Wenn ich irgendwann mal viel Geld und Zeit habe, sollte ich vielleicht auch mal meine eigene Sekte gründen. Wenn man ein paar Semester Psychologie studiert hat, kann das eigentlich nicht so schwierig sein: Ein theoretischer Unterbau, der die Urängste und Grundbedürfnisse des Menschen stimuliert, hinzu ein paar Zaubertricks oder simple Technik, die meinen Anspruch als Sektenguru legitimieren hilft. Fertig ist die DIY-Sekte.
Aber wahrscheinlich würde es ein Fehlschlag werden, weil ich für so ein Unterfangen nicht skrupellos genug bin.
Sonntag, 7. Oktober 2007
Der Gotteswahn
Der neueste Eintrag auf meiner To-Buy-Liste: Richard Dawkins: Der Gotteswahn
Besonders die zweite Seite des obigen Stern-Artikels ist mit ihren Argumentationsketten einfach göttlich.
Besonders die zweite Seite des obigen Stern-Artikels ist mit ihren Argumentationsketten einfach göttlich.
Sonntag, 2. September 2007
Loopback in a nutshell
Dieses Wochenende ist irgendwie total tote Hose. Ich sitze gelangweilt vorm Rechner und nix passiert... aber auch rein gar nix. Auch im Chat ist nix los.
Eigentlich wollte ich heute Nachmittag mit einem Bekannten in die Sauna... endlich mal wieder richtig und nicht nur kurz drei Stunden nach Feierabend, die sich vom Kosten-Nutzen-Verhältnis eigentlich sowieso nicht lohnen. Heute Mittag kam dann aber eine SMS dass er nicht kann bzw. keine Lust hat.
Heute Abend war ich noch mit einem anderen Bekannten zum Chat verabredet weil er mir noch eine Datei schicken wollte (nee, nix illegales), aber der hat mich auch hängen lassen. Erst meinte er, er müsse noch eben was erledigen und würde sich dann melden, aber nun reagiert er schon seit Stunden nicht mehr.
Das einzig positive an den Absagen ist, dass ich so die Zeit nutzen konnte, um ein paar überfällige Haushaltsarbeiten zu machen. (Außerdem war heute wieder Backup-Tag.)
Der Postbote hatte diese Woche auch viel zu tun, musste er mir doch zwei Pakete an meine Packstation liefern. Ihr Inhalt jeweils ein Buch und eine DVD.
Von den DVDs haben ich mir eine schon angesehen: The Chumscrubber ist schon ein sehr eigenartiger Film. Aber gut. Hat ein wenig was von Desperate Housewives, jedenfalls was den Aspekt der spießigen Vorstadthausfrauenidylle angeht, die vom Film gründlich durch den Kakao gezogen wird. Außerdem sind Jamie Bell und Justin Chatwin wirklich lecker anzuschauen.
Den anderen Film namens Cowboys & Angels habe ich vor Ewigkeiten schon mal im Kino gesehen und habe ihn als nicht allzu schlecht in Erinnerung. Auch wenn die Erinnerung inzwischen arg bruchstückhaft ist und ich mich auch irren kann, aber da der Film (für einen Gay-Film) ziemlich günstig war, hab ich einfach mal zugegriffen.
Das erste Buch heißt "Frag Mutti"und ist ein Ratgeber für frisch umgezogene Junggesellen.
Sozusagen eine Bedienungsanleitung für die erste eigene Wohnung... viele der Empfehlungen kannte ich auch schon vorher bzw. konnte sie mir selbst zusammenreimen (so schlecht scheine ich als Hausmann folglich nicht zu sein; was auch daran liegen könnte, dass ich auch zuvor schon mehr oder weniger meinen eigenen Parallelhaushalt geführt hatte), aber das Buch ist ganz lustig geschrieben und ein paar der Tipps, Tricks und Rezepte sind auch sehr interessant. Ob sie auch hilfreich sind, werde ich im Laufe der Zeit mal ausprobieren...
Von weniger praktischer Bedeutung für mich ist jedenfalls der Tipp, wie man Fisch (gut in Alufolie verpackt) in einer Geschirrspülmaschine garen kann. Auch wenn die Erklärung mit der recht konstanten Temperatur während des Waschgangs recht plausibel klingt, so scheitert die Sache bei mir doch an zwei Faktoren: Erstens habe ich (noch) keine Spülmaschine, zweitens kann ich Fisch nicht ausstehen.
Das zweite Buch heißt "Mach's dir!" und beschäftigt sich schlicht und ergreifend mit dem, was der Titel vermuten lässt. Es beginnt mit einem Interview mit einem Pornostar, der ein wenig aus dem Nähkästchen plaudert, wie das in seiner Branche so läuft und mit welchen Tricks dort gearbeitet wird.
Was den eigentlichen Inhalt angeht, ist vieles natürlich alt bekannt, aber ein paar Ideen klingen ganz anregend und sind es sicher wert, weiterverfolgt zu werden.
Wenn ich Zeit habe, sollte ich auch noch mal so einen Ratgeber schreiben... einen Arbeitstitel habe ich auch schon: "Loopback in a nutshell"
Aber jetzt gehe ich erstmal ins Bett. Eben gerade hat sich der Chatbekannte nun doch noch gemeldet... aber da das Netz so lahm ist, muss der Rechner erstmal ein Weilchen hochladen und in den nächsten Stunden passiert da eh nix mehr.
Eigentlich wollte ich heute Nachmittag mit einem Bekannten in die Sauna... endlich mal wieder richtig und nicht nur kurz drei Stunden nach Feierabend, die sich vom Kosten-Nutzen-Verhältnis eigentlich sowieso nicht lohnen. Heute Mittag kam dann aber eine SMS dass er nicht kann bzw. keine Lust hat.
Heute Abend war ich noch mit einem anderen Bekannten zum Chat verabredet weil er mir noch eine Datei schicken wollte (nee, nix illegales), aber der hat mich auch hängen lassen. Erst meinte er, er müsse noch eben was erledigen und würde sich dann melden, aber nun reagiert er schon seit Stunden nicht mehr.
Das einzig positive an den Absagen ist, dass ich so die Zeit nutzen konnte, um ein paar überfällige Haushaltsarbeiten zu machen. (Außerdem war heute wieder Backup-Tag.)
Der Postbote hatte diese Woche auch viel zu tun, musste er mir doch zwei Pakete an meine Packstation liefern. Ihr Inhalt jeweils ein Buch und eine DVD.
Von den DVDs haben ich mir eine schon angesehen: The Chumscrubber ist schon ein sehr eigenartiger Film. Aber gut. Hat ein wenig was von Desperate Housewives, jedenfalls was den Aspekt der spießigen Vorstadthausfrauenidylle angeht, die vom Film gründlich durch den Kakao gezogen wird. Außerdem sind Jamie Bell und Justin Chatwin wirklich lecker anzuschauen.
Den anderen Film namens Cowboys & Angels habe ich vor Ewigkeiten schon mal im Kino gesehen und habe ihn als nicht allzu schlecht in Erinnerung. Auch wenn die Erinnerung inzwischen arg bruchstückhaft ist und ich mich auch irren kann, aber da der Film (für einen Gay-Film) ziemlich günstig war, hab ich einfach mal zugegriffen.
Das erste Buch heißt "Frag Mutti"und ist ein Ratgeber für frisch umgezogene Junggesellen.
Sozusagen eine Bedienungsanleitung für die erste eigene Wohnung... viele der Empfehlungen kannte ich auch schon vorher bzw. konnte sie mir selbst zusammenreimen (so schlecht scheine ich als Hausmann folglich nicht zu sein; was auch daran liegen könnte, dass ich auch zuvor schon mehr oder weniger meinen eigenen Parallelhaushalt geführt hatte), aber das Buch ist ganz lustig geschrieben und ein paar der Tipps, Tricks und Rezepte sind auch sehr interessant. Ob sie auch hilfreich sind, werde ich im Laufe der Zeit mal ausprobieren...
Von weniger praktischer Bedeutung für mich ist jedenfalls der Tipp, wie man Fisch (gut in Alufolie verpackt) in einer Geschirrspülmaschine garen kann. Auch wenn die Erklärung mit der recht konstanten Temperatur während des Waschgangs recht plausibel klingt, so scheitert die Sache bei mir doch an zwei Faktoren: Erstens habe ich (noch) keine Spülmaschine, zweitens kann ich Fisch nicht ausstehen.
Das zweite Buch heißt "Mach's dir!" und beschäftigt sich schlicht und ergreifend mit dem, was der Titel vermuten lässt. Es beginnt mit einem Interview mit einem Pornostar, der ein wenig aus dem Nähkästchen plaudert, wie das in seiner Branche so läuft und mit welchen Tricks dort gearbeitet wird.
Was den eigentlichen Inhalt angeht, ist vieles natürlich alt bekannt, aber ein paar Ideen klingen ganz anregend und sind es sicher wert, weiterverfolgt zu werden.
Wenn ich Zeit habe, sollte ich auch noch mal so einen Ratgeber schreiben... einen Arbeitstitel habe ich auch schon: "Loopback in a nutshell"
Aber jetzt gehe ich erstmal ins Bett. Eben gerade hat sich der Chatbekannte nun doch noch gemeldet... aber da das Netz so lahm ist, muss der Rechner erstmal ein Weilchen hochladen und in den nächsten Stunden passiert da eh nix mehr.
Sonntag, 22. Juli 2007
resuming normal operations
Endlich kehrt wieder etwas Ruhe ein. Wir wissen wie die Harry Potter-Saga endet und nach dem ich gestern Abend noch bis Mitternacht in der Firma saß, bin ich auch mit den Überstunden erstmal durch.
Somit hoffe ich jetzt auf eine ruhige nächste Woche bevor dann in der Woche drauf mein Urlaub und der nächste Ausnahmezustand beginnen. Vielleicht sollte ich meinen Urlaub noch um eine Woche Überstundenabbau erweitern?
Somit hoffe ich jetzt auf eine ruhige nächste Woche bevor dann in der Woche drauf mein Urlaub und der nächste Ausnahmezustand beginnen. Vielleicht sollte ich meinen Urlaub noch um eine Woche Überstundenabbau erweitern?
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