Schöner Artikel im Deutschlandfunk:
Schneller, früher, genauer - Bielefelder Forscher wollen Kommunikation im Katastrophenfall verbessern
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Donnerstag, 20. Januar 2011
Dienstag, 15. September 2009
Rette Deine Freiheit
Vorhin habe ich bei Golem ein geniales Video zu den Internetsperren entdeckt:
Das Video in Groß und weiterführende Infos: http://www.rettedeinefreiheit.de/
Das Video in Groß und weiterführende Infos: http://www.rettedeinefreiheit.de/
Sonntag, 21. Juni 2009
Singapur: Abschluss und Rückflug
Seit gestern Mittag bin ich zurück in Bremen und seit heute auch wieder halbwegs ausgeschlafen. Gestern Mittag ging es noch einigermaßen, aber im Laufe des Nachmittags kam dann die Müdigkeit und ich habe mich erst aufs Sofa gelegt und bin dann ins Bett rüber gewechselt.
Heute habe ich die Zeit genutzt, schon mal die Singapur-Bilder in mein Webalbum zu prügeln. Da das Upload-Programm ständig abgestürzt ist, eine schweißtreibende Aktion. Ich habe aber gerade gesehen, dass es für diesen Fehler mittlerweile ein Update gibt, mal sehen ob das Problem damit wirklich behoben ist. Die Tage muss ich auch endlich mal die Fotos vom Kirchentag zu Ende sortieren und hochladen.
Die Singapur-Reise war jedenfalls erfolgreich. Der Kunde hat die Abnahme unterschrieben, auch wenn noch ein paar kleinere Restpunkte übrig sind. Aber das ist ja immer so, Kunden sind nie völlig zufrieden. ;-)
Freitag ging es dann noch mal schick geschäftlich essen und das Restaurant, in das wir eingeladen wurden, war sicherlich nicht billig. In Deutschland habe ich ungefähr Vorstellungen davon, was ich in chinesischen Restaurants bestellen kann. Bei dem Essen in Singapur hat unser Gastgeber bestellt und es gab eine große Drehscheibe mit diversen Speisen in der Mitte. Unter den meisten Kreationen konnte ich mir erstmal gar nichts vorstellen und auch das Essen mit Stäbchen will gelernt sein. Es wäre hilfreich gewesen, wenn die Stäbchen Rillen gehabt hätten damit das Essen nicht so leicht wegrutscht...
Nach einem weiteren, eher informellen Meeting ging es dann Abends zum Flughafen.
War ich auf dem Hinflug mit KLM noch ganz zufrieden, bin ich nach dem Rückflug doch arg enttäuscht. Es gab in Singapur keinen vernünftigen Ticketschalter sondern man war gezwungen, die Tickets am Selbstbedienungs-Automaten auszudrucken. Da die Bedienung aber offenbar so kompliziert ist, stand neben jedem Automaten noch ein Angestellter, der den Automaten für die Reisenden bedient hat... und den Automaten auch nicht verstanden hat. So wollten mein Kollege und ich im Flugzeug verständlicherweise nebeneinander sitzen... dies war jedoch nicht möglich, da man zwar Reisegruppen bilden konnte, am Terminal jedoch nur numerische Buchungsnummern einzugeben waren, während unsere alphanumerisch war. Hier muss sich die Allianz aus Air France und KLM, die gemeinsame Ticketschalter und Automaten betreibt, wohl noch auf ein einheitliches System einigen.
Auch am Gepäckabgabeschalter war man nicht im Stande, dieses Problem zu beheben.
Beim Einsteigen streikte dann der Barcode-Scanner und der Schnuggel an der Schleuse musste meine Ticketnummer manuell in eine Papierliste eintragen... der Länge der Liste nach zu urteilen war ich nicht der einzige, bei dem das Ticket nicht maschinell lesbar war. Eine Ursache dafür konnte sein, dass man in Singapur nur billige Streifen aus Thermopapier bekommt, kein richtiges Papier, wie dies in Deutschland üblich ist.
Positiv möchte ich erwähnen, dass der Security-Check in Singapur völlig unproblematisch war. Sachen aufs Band, durch die Schleuse und fertig.
Anders in Amsterdam: Alle Notebooks auspacken und aufklappen. Als wenn das irgend etwas bringen würde... das ist in meinen Augen auch nur ein Sicherheits-Placebo.
Neben der normalen Sicherheitsschleuse gab es in Amsterdam auch eine merkwürdige Kabine, in der sich die Passagiere mit erhobenen Armen hinstellen mussten und dann von einem Sensorkopf umfahren und gescannt wurden. Ob das so ein Backscatter-Scanner war, mit dem man die Leute nackt sehen kann? Sah auf jeden Fall unsympathisch aus.
Der Flug von Singapur nach Amsterdam war anstrengend. Die Maschine war fast ausgebucht, somit war der Luxus des Hinflugs, gleich zwei Plätze in Beschlag nehmen zu können, diesmal nicht drin. Ich saß zwischen einem asiatischen Mädel und einer asiatischen Frau, die beide kleiner als ich waren und daher deutlich weniger Probleme mit dem Platz hatten.
Das hat die Enge ein kleinwenig abgemildert, aber schön war's nicht. Hinzu kamen diesmal diverse Kreischkinder, die dem Flug ebenfalls ihre ganz eigene Note gaben.
Der Flug von Amsterdam nach Bremen war problem- und ereignislos, wenn man davon absieht, dass manche Luftstraßen doch erhebliche Schlag- bzw. Luftlöcher enthalten.
Fazit:
Unterm Strich war die Singapurreise eigentlich ganz in Ordnung und deutlich angenehmer, als ich befürchtet hatte. Singapur ist zwar ein sehr strenges und machmal auch sehr seltsames und bürokratisches Land, aber vieles wird auch nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird. Vielleicht hätte ich schon vorher mit ein paar Schwulen vor Ort chatten sollen, das mir doch ein paar meiner Ängste und Befürchtungen genommen.
Ein wenig schade ist, dass wegen den langen Arbeitszeiten nur relativ wenig Zeit war, um die Stadt und ihre Bewohner näher kennenzulernen. Gerade zum Schluss bin ich auf 15-17 Stunden am Tag gekommen, das ist schon hart. Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich mich sicher auch mal mit einem singapurer Schnuggel getroffen und vielleicht sogar mein schickes Doppelbett einem Belastungstest unterzogen.
Wirklich besser scheinen die singapurer Schnuckel allerdings auch nicht zu sein... der erste meldet sich schon jetzt kaum noch und hat auch die Nachricht, dass ich wieder in Bremen angekommen bin, nicht beantwortet... mache Dinge sind halt überall gleich und Jungs können überall unzuverlässig, unwillig und anstrengend sein...
Ich muss mich nun erstmal auf den aktuellen Stand bringen, was in Deutschland während meiner Abwesenheit alles passiert ist. Soweit ich gehört habe, wurde das leidige Gesetz zur Netzzensur beschlossen? :-(
Aus diesem traurigen Anlass möchte ich diesen Blogeintrag mit einem Video beenden, das mir ein deutscher Schnuggel aus München gestern zugeschickt hat:
In diesem Sinne bis die Tage...
Heute habe ich die Zeit genutzt, schon mal die Singapur-Bilder in mein Webalbum zu prügeln. Da das Upload-Programm ständig abgestürzt ist, eine schweißtreibende Aktion. Ich habe aber gerade gesehen, dass es für diesen Fehler mittlerweile ein Update gibt, mal sehen ob das Problem damit wirklich behoben ist. Die Tage muss ich auch endlich mal die Fotos vom Kirchentag zu Ende sortieren und hochladen.
Die Singapur-Reise war jedenfalls erfolgreich. Der Kunde hat die Abnahme unterschrieben, auch wenn noch ein paar kleinere Restpunkte übrig sind. Aber das ist ja immer so, Kunden sind nie völlig zufrieden. ;-)
Freitag ging es dann noch mal schick geschäftlich essen und das Restaurant, in das wir eingeladen wurden, war sicherlich nicht billig. In Deutschland habe ich ungefähr Vorstellungen davon, was ich in chinesischen Restaurants bestellen kann. Bei dem Essen in Singapur hat unser Gastgeber bestellt und es gab eine große Drehscheibe mit diversen Speisen in der Mitte. Unter den meisten Kreationen konnte ich mir erstmal gar nichts vorstellen und auch das Essen mit Stäbchen will gelernt sein. Es wäre hilfreich gewesen, wenn die Stäbchen Rillen gehabt hätten damit das Essen nicht so leicht wegrutscht...
Nach einem weiteren, eher informellen Meeting ging es dann Abends zum Flughafen.
War ich auf dem Hinflug mit KLM noch ganz zufrieden, bin ich nach dem Rückflug doch arg enttäuscht. Es gab in Singapur keinen vernünftigen Ticketschalter sondern man war gezwungen, die Tickets am Selbstbedienungs-Automaten auszudrucken. Da die Bedienung aber offenbar so kompliziert ist, stand neben jedem Automaten noch ein Angestellter, der den Automaten für die Reisenden bedient hat... und den Automaten auch nicht verstanden hat. So wollten mein Kollege und ich im Flugzeug verständlicherweise nebeneinander sitzen... dies war jedoch nicht möglich, da man zwar Reisegruppen bilden konnte, am Terminal jedoch nur numerische Buchungsnummern einzugeben waren, während unsere alphanumerisch war. Hier muss sich die Allianz aus Air France und KLM, die gemeinsame Ticketschalter und Automaten betreibt, wohl noch auf ein einheitliches System einigen.
Auch am Gepäckabgabeschalter war man nicht im Stande, dieses Problem zu beheben.
Beim Einsteigen streikte dann der Barcode-Scanner und der Schnuggel an der Schleuse musste meine Ticketnummer manuell in eine Papierliste eintragen... der Länge der Liste nach zu urteilen war ich nicht der einzige, bei dem das Ticket nicht maschinell lesbar war. Eine Ursache dafür konnte sein, dass man in Singapur nur billige Streifen aus Thermopapier bekommt, kein richtiges Papier, wie dies in Deutschland üblich ist.
Positiv möchte ich erwähnen, dass der Security-Check in Singapur völlig unproblematisch war. Sachen aufs Band, durch die Schleuse und fertig.
Anders in Amsterdam: Alle Notebooks auspacken und aufklappen. Als wenn das irgend etwas bringen würde... das ist in meinen Augen auch nur ein Sicherheits-Placebo.
Neben der normalen Sicherheitsschleuse gab es in Amsterdam auch eine merkwürdige Kabine, in der sich die Passagiere mit erhobenen Armen hinstellen mussten und dann von einem Sensorkopf umfahren und gescannt wurden. Ob das so ein Backscatter-Scanner war, mit dem man die Leute nackt sehen kann? Sah auf jeden Fall unsympathisch aus.
Der Flug von Singapur nach Amsterdam war anstrengend. Die Maschine war fast ausgebucht, somit war der Luxus des Hinflugs, gleich zwei Plätze in Beschlag nehmen zu können, diesmal nicht drin. Ich saß zwischen einem asiatischen Mädel und einer asiatischen Frau, die beide kleiner als ich waren und daher deutlich weniger Probleme mit dem Platz hatten.
Das hat die Enge ein kleinwenig abgemildert, aber schön war's nicht. Hinzu kamen diesmal diverse Kreischkinder, die dem Flug ebenfalls ihre ganz eigene Note gaben.
Der Flug von Amsterdam nach Bremen war problem- und ereignislos, wenn man davon absieht, dass manche Luftstraßen doch erhebliche Schlag- bzw. Luftlöcher enthalten.
Fazit:
Unterm Strich war die Singapurreise eigentlich ganz in Ordnung und deutlich angenehmer, als ich befürchtet hatte. Singapur ist zwar ein sehr strenges und machmal auch sehr seltsames und bürokratisches Land, aber vieles wird auch nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird. Vielleicht hätte ich schon vorher mit ein paar Schwulen vor Ort chatten sollen, das mir doch ein paar meiner Ängste und Befürchtungen genommen.
Ein wenig schade ist, dass wegen den langen Arbeitszeiten nur relativ wenig Zeit war, um die Stadt und ihre Bewohner näher kennenzulernen. Gerade zum Schluss bin ich auf 15-17 Stunden am Tag gekommen, das ist schon hart. Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich mich sicher auch mal mit einem singapurer Schnuggel getroffen und vielleicht sogar mein schickes Doppelbett einem Belastungstest unterzogen.
Wirklich besser scheinen die singapurer Schnuckel allerdings auch nicht zu sein... der erste meldet sich schon jetzt kaum noch und hat auch die Nachricht, dass ich wieder in Bremen angekommen bin, nicht beantwortet... mache Dinge sind halt überall gleich und Jungs können überall unzuverlässig, unwillig und anstrengend sein...
Ich muss mich nun erstmal auf den aktuellen Stand bringen, was in Deutschland während meiner Abwesenheit alles passiert ist. Soweit ich gehört habe, wurde das leidige Gesetz zur Netzzensur beschlossen? :-(
Aus diesem traurigen Anlass möchte ich diesen Blogeintrag mit einem Video beenden, das mir ein deutscher Schnuggel aus München gestern zugeschickt hat:
In diesem Sinne bis die Tage...
Montag, 1. Juni 2009
Passbild
Schon wieder über eine Woche ohne Eintrag... ach Mensch, was rennt die Zeit.
Außer viel Arbeit war auch nicht viel. Mein Singapur-Trip ereilt mich nun möglicherweise doch noch, aber entschieden ist noch nichts. Der einzige Vorzug wäre, dass diesmal dann wahrscheinlich auch ein Kollege mitfliegen würde. Aber eigentlich will ich da trotzdem nicht hin...
Freitag war ich schon mal beim Fotografen um ein biometriekonformes Reisepassbild machen zu lassen. Schön sind die nicht.... wirklich nicht. Ich hatte erst überlegt, das Bild hier reinzusetzen. Aber das geht nicht, das ist zu übel. Mal sehen ob das Amt das Bild annimmt.
(Aber vom Fotografen aus dem Fotoladen hätte ich gerne noch ein Bild mitgenommen... der war süß. Als er die ganzen Scheinwerfer und Hintergründe umgebaut hat, hat er sich halb nackig gemacht....)
Ende der Woche habe ich einen Termin beim Amt, vorher war nix mehr frei. Die Bilder haben 10 Euro gekostet, dazu kommen dann noch mal 91 Euro für den Reisepass, weil ich da nicht Wochen drauf warten kann. So bekomme ich ihn innerhalb weniger Tage. Regulär würde er 59 Euro kosten, wenn ich mich nicht irre. Und Fingerabdrücke sind inzwischen leider auch Pflicht, der Übergangszeitraum ist vorbei. *grummel*
Ich kann dann berichten, wenn der Antrag durch ist...
Freitag Abend stand dann synchrones "Sommersturm"-Gucken auf dem Programm. Wenn man den Film zeitgleich an zwei verschiedenen Ort startet, kann man sich durchaus auch über den Film unterhalten, wenn man -entfernungsbedingt- leider nicht gemeinsam auf einem Sofa platznehmen kann.
Den Rest des Wochenendes habe ich mit einem Freund gechattet... Erkenntnis: Ich sollte mich eigentlich mal wieder mit Amateurfunk beschäftigen.... wenn die Zeit da ist, sollte ich wohl noch mal die Prüfung in Angriff nehmen. Ein Buch zur Prüfungsvorbereitung hatte ich sogar schon mal gekauft, aber inzwischen ist wieder alles anders geworden.
Und ich glaube, ich sollte im Sommer mal einen Trip nach München machen. Inzwischen kenne ich da so viele Leute, dass ich eigentlich mal wieder hin müsste. Wer Wegpunkt auf meiner Reiseroute werden möchte, darf sich also gerne bei mir melden. ;-)
Zeitlich würde es wahrscheinlich auf August hinauslaufen, denke ich mal. Aber dazu mehr wenn's konkreter wird.
Außer viel Arbeit war auch nicht viel. Mein Singapur-Trip ereilt mich nun möglicherweise doch noch, aber entschieden ist noch nichts. Der einzige Vorzug wäre, dass diesmal dann wahrscheinlich auch ein Kollege mitfliegen würde. Aber eigentlich will ich da trotzdem nicht hin...
Freitag war ich schon mal beim Fotografen um ein biometriekonformes Reisepassbild machen zu lassen. Schön sind die nicht.... wirklich nicht. Ich hatte erst überlegt, das Bild hier reinzusetzen. Aber das geht nicht, das ist zu übel. Mal sehen ob das Amt das Bild annimmt.
(Aber vom Fotografen aus dem Fotoladen hätte ich gerne noch ein Bild mitgenommen... der war süß. Als er die ganzen Scheinwerfer und Hintergründe umgebaut hat, hat er sich halb nackig gemacht....)
Ende der Woche habe ich einen Termin beim Amt, vorher war nix mehr frei. Die Bilder haben 10 Euro gekostet, dazu kommen dann noch mal 91 Euro für den Reisepass, weil ich da nicht Wochen drauf warten kann. So bekomme ich ihn innerhalb weniger Tage. Regulär würde er 59 Euro kosten, wenn ich mich nicht irre. Und Fingerabdrücke sind inzwischen leider auch Pflicht, der Übergangszeitraum ist vorbei. *grummel*
Ich kann dann berichten, wenn der Antrag durch ist...
Freitag Abend stand dann synchrones "Sommersturm"-Gucken auf dem Programm. Wenn man den Film zeitgleich an zwei verschiedenen Ort startet, kann man sich durchaus auch über den Film unterhalten, wenn man -entfernungsbedingt- leider nicht gemeinsam auf einem Sofa platznehmen kann.
Den Rest des Wochenendes habe ich mit einem Freund gechattet... Erkenntnis: Ich sollte mich eigentlich mal wieder mit Amateurfunk beschäftigen.... wenn die Zeit da ist, sollte ich wohl noch mal die Prüfung in Angriff nehmen. Ein Buch zur Prüfungsvorbereitung hatte ich sogar schon mal gekauft, aber inzwischen ist wieder alles anders geworden.
Und ich glaube, ich sollte im Sommer mal einen Trip nach München machen. Inzwischen kenne ich da so viele Leute, dass ich eigentlich mal wieder hin müsste. Wer Wegpunkt auf meiner Reiseroute werden möchte, darf sich also gerne bei mir melden. ;-)
Zeitlich würde es wahrscheinlich auf August hinauslaufen, denke ich mal. Aber dazu mehr wenn's konkreter wird.
Sonntag, 31. August 2008
(int)pcx
Dieses Wochenende kam ein Brief mit meiner 11-stelligen lebenslang gültigen Steuernummer.
Mit diesen Nummern haben Polizei und Adresshändler endlich eine Möglichkeit, ihre Adressdatenbanken und Terrorlisten auf Dubletten zu filtern und bequem zu indizieren.
Irgendwie fühle ich mich gerade ziemlich nach int gecastet... :-(
Mit diesen Nummern haben Polizei und Adresshändler endlich eine Möglichkeit, ihre Adressdatenbanken und Terrorlisten auf Dubletten zu filtern und bequem zu indizieren.
Irgendwie fühle ich mich gerade ziemlich nach int gecastet... :-(
Freitag, 15. August 2008
Faustrecht = Evil
Irgendwie bin ich total geschafft... so richtig erklären wieso, kann ich mir aber nicht. Ich habe zwar heute ein paar Getränkekisten für eine Party nächste Woche durch die Gegend geschleppt, aber das alleine kann's nicht sein.
Beim Einkaufen hab ich noch günstig den Film "Faustrecht" alias "Evil" alias "Ondskan" mitgenommen.
"Ondskan" ist der schwedische Originaltitel. In Deutschland kam der Film zunächst unter dem Titel "Evil" raus, wurde dann aber in "Faustrecht" umbenennt. So kommt es, dass auf der DVD-Hülle "Faustrecht" steht, während auf der DVD noch "Evil" aufgedruckt ist. Nur ein kleiner gelber Zettel in der Hülle informiert den verwunderten Kunden, dass dies alles seine Richtigkeit habe. Keine Ahnung was dahinter steckt.
Die Hülle beschreibt den Film als "FIGHT CLUB meets DER CLUB DER TOTEN DICHTER" und das trifft die Sache recht gut: Erik (gespielt vom attraktiven Schweden Andreas Wilson) fliegt wegen einer Schlägerei (zu viel) von der Schule und landet in einem Elite-Internat der 50er-Jahre, auf dem die oberen Jahrgänge die unteren mit brutalen Ritualen unterjochen. Er ordnet sich diesen Ritualen nicht unter und besiegt zudem eines der adeligen Söhnchen aus reichem Hause bei einem Schwimmwettkampf (hatte ich erwähnt, dass er lecker ausschaut?) und die Gewaltspirale nimmt ihren Lauf.
*** SPOILER ANFANG ***
Wer sich den Film unvoreingenommen ansehen möchte, sollte diese Sektion überspringen.
Der Film ist laut FSK ab 12 Jahren freigegeben, aber einige Szenen haben es schon ziemlich in sich, denn es wird so manche Nase mit allen dazugehörigen Blutspritzern gebrochen. Vielleicht ein Kompromiss um den Film in Schulen zeigen und diskutieren zu können? Die Message ist jedenfalls klar: Bekämpfe das Unrecht!
Wenn ich den Film das nächste Mal sehe, muss ich auf einige Stellen noch mal genauer achten, denn so ganz ist mir Eriks Rolle noch nicht klar. Er fliegt am Anfang des Films von der Schule, weil er einen anderen Schüler brutal zusammenschlägt. Warum er es tut wird nicht gesagt (oder es ist mir bisher entgangen). Vielleicht auch ein Kampf gegen einen Unterdrücker? Der (augenscheinlich körperlich unterlegene) Gegner sieht allerdings mehr danach aus, als wenn Erik nur ein Ventil für die Misshandlungen durch seinen Stiefvater brauchte.
Auf dem Internat versucht er es (nachdem er Gandhi gelesen hat) dagegen mehr mit gewaltlosen Widerstand und lässt sich ohne Gegenwehr verprügeln und Zigaretten auf seiner Brust ausdrücken (Ist das FSK12?). So ganz ohne Gewalt geht es am Ende dann aber doch nicht und es gibt noch einmal gebrochene Nasen.
Ist die Moral also, dass auch der gewaltlose Widerstand seine Grenzen hat? Und kann die Angst vor dem Rauswurf aus dem Internat einen Saulus zum Paulus machen?
Während erstes zwar nicht wünschenswert, aber doch möglicherweise realistisch ist, geht mir die Verwandlung ein wenig schnell.
*** SPOILER ENDE ***
Laut DVD-Hülle basiert der Film auf einem autobiografischen Roman von Jan Guillou und wurde für den Oscar nominiert. Wie weit die wahren Begebenheiten hinter der Story reichen weiß ich allerdings nicht.
Dennoch ist der Film ein schöner Aufruf zu mehr Zivilcourage und mir hat er gefallen.
Damit ist mein Urlaub auch schon wieder zu Ende... das Wochenende noch, dann geht's wieder los...
Beim Einkaufen hab ich noch günstig den Film "Faustrecht" alias "Evil" alias "Ondskan" mitgenommen.
"Ondskan" ist der schwedische Originaltitel. In Deutschland kam der Film zunächst unter dem Titel "Evil" raus, wurde dann aber in "Faustrecht" umbenennt. So kommt es, dass auf der DVD-Hülle "Faustrecht" steht, während auf der DVD noch "Evil" aufgedruckt ist. Nur ein kleiner gelber Zettel in der Hülle informiert den verwunderten Kunden, dass dies alles seine Richtigkeit habe. Keine Ahnung was dahinter steckt.
Die Hülle beschreibt den Film als "FIGHT CLUB meets DER CLUB DER TOTEN DICHTER" und das trifft die Sache recht gut: Erik (gespielt vom attraktiven Schweden Andreas Wilson) fliegt wegen einer Schlägerei (zu viel) von der Schule und landet in einem Elite-Internat der 50er-Jahre, auf dem die oberen Jahrgänge die unteren mit brutalen Ritualen unterjochen. Er ordnet sich diesen Ritualen nicht unter und besiegt zudem eines der adeligen Söhnchen aus reichem Hause bei einem Schwimmwettkampf (hatte ich erwähnt, dass er lecker ausschaut?) und die Gewaltspirale nimmt ihren Lauf.
*** SPOILER ANFANG ***
Wer sich den Film unvoreingenommen ansehen möchte, sollte diese Sektion überspringen.
Der Film ist laut FSK ab 12 Jahren freigegeben, aber einige Szenen haben es schon ziemlich in sich, denn es wird so manche Nase mit allen dazugehörigen Blutspritzern gebrochen. Vielleicht ein Kompromiss um den Film in Schulen zeigen und diskutieren zu können? Die Message ist jedenfalls klar: Bekämpfe das Unrecht!
Wenn ich den Film das nächste Mal sehe, muss ich auf einige Stellen noch mal genauer achten, denn so ganz ist mir Eriks Rolle noch nicht klar. Er fliegt am Anfang des Films von der Schule, weil er einen anderen Schüler brutal zusammenschlägt. Warum er es tut wird nicht gesagt (oder es ist mir bisher entgangen). Vielleicht auch ein Kampf gegen einen Unterdrücker? Der (augenscheinlich körperlich unterlegene) Gegner sieht allerdings mehr danach aus, als wenn Erik nur ein Ventil für die Misshandlungen durch seinen Stiefvater brauchte.
Auf dem Internat versucht er es (nachdem er Gandhi gelesen hat) dagegen mehr mit gewaltlosen Widerstand und lässt sich ohne Gegenwehr verprügeln und Zigaretten auf seiner Brust ausdrücken (Ist das FSK12?). So ganz ohne Gewalt geht es am Ende dann aber doch nicht und es gibt noch einmal gebrochene Nasen.
Ist die Moral also, dass auch der gewaltlose Widerstand seine Grenzen hat? Und kann die Angst vor dem Rauswurf aus dem Internat einen Saulus zum Paulus machen?
Während erstes zwar nicht wünschenswert, aber doch möglicherweise realistisch ist, geht mir die Verwandlung ein wenig schnell.
*** SPOILER ENDE ***
Laut DVD-Hülle basiert der Film auf einem autobiografischen Roman von Jan Guillou und wurde für den Oscar nominiert. Wie weit die wahren Begebenheiten hinter der Story reichen weiß ich allerdings nicht.
Dennoch ist der Film ein schöner Aufruf zu mehr Zivilcourage und mir hat er gefallen.
Damit ist mein Urlaub auch schon wieder zu Ende... das Wochenende noch, dann geht's wieder los...
Samstag, 7. Juni 2008
Übermittlung der sexuellen Orientierung in die USA?
Regierung will persönliche Bürgerdaten an die USA liefern
Kann mir mal jemand diesen Artikel erklären?
Ich weiß ja, das viele Politiker unter Realitätsverlust leiden, aber das kann doch wohl nur ein schlechter Scherz zum Sommerloch sein...
Als nächstes kommt die Orientierung dann zusammen mit den Fingerabdrücken in den Personalausweis? Oder gibt es gleich einen Rosa Winkel an der Jacke damit die Kontrollen schneller gehen?
Kann mir mal jemand diesen Artikel erklären?
Ich weiß ja, das viele Politiker unter Realitätsverlust leiden, aber das kann doch wohl nur ein schlechter Scherz zum Sommerloch sein...
Als nächstes kommt die Orientierung dann zusammen mit den Fingerabdrücken in den Personalausweis? Oder gibt es gleich einen Rosa Winkel an der Jacke damit die Kontrollen schneller gehen?
Montag, 10. März 2008
Zivilcourage
Weil es so gut zum Thema des letzten Eintrags und seinen Kommentaren passt:
polylog FC Pro Zivilcourage @ www.polylog.tv/fightclub
vs.
polylog FC Contra Zivilcourage @ www.polylog.tv/fightclub
Ich bereite mich derweil mal auf meine Geschäftsreise vor... bis die Tage!
polylog FC Pro Zivilcourage @ www.polylog.tv/fightclub
vs.
polylog FC Contra Zivilcourage @ www.polylog.tv/fightclub
Ich bereite mich derweil mal auf meine Geschäftsreise vor... bis die Tage!
Donnerstag, 27. Dezember 2007
Samstag, 22. Dezember 2007
Dienstag, 20. November 2007
Markus Kavka über die Stasi 2.0
Montag, 12. November 2007
"Das kriminalistische Äquivalent zur Eigenurin-Therapie"
Nicht nur weil in Impis Blog gerade ziemlich ambitioniert über die Vorratsdatenspeicherung diskutiert wird, möchte ich noch mal ein paar Sachen zu meinem letzten Blogeintrag nachschieben.
Beim Lesen meiner RSS-Feeds sind mir insbesondere noch ein paar sehr lesenswerte Postings von Hanno Zulla aufgefallen, in denen er die Zusammenhänge -wie so oft- mal wieder ausgezeichnet auf den Punkt bringt:
Sein Beitrag "10 bis 20 Fälle" sammelt verschiedene Politiker-Statements zur Online-Durchsuchung aus denen deutlich wird, dass die Online-Durchsuchung offenbar als universelle Lösung für jedes denkbare Problem gesehen wird.
Zitat:
"Statistik ist nicht einfach" rechnet vor, dass der dramatische Anstieg der Kinderpornografie so dramatisch offenbar gar nicht ist, wenn man die Entwicklung des Internets berücksichtigt.
In "Speichellecker" beschäftigt er sich mit einem Artikel von Steffen Straubinger aus der Jungen Union. (Siehe dazu auch die Kommentare in einem anderen Blog.) Offenbar ist nicht nur manchen Kritikern der Vorratsdatenspeicherung mangelnde Sachkunde vorzuwerfen sondern auch ihren Befürwortern.
Last but not least geht es im Beitrag "Das Grauen, das süße Grauen" noch einmal um das (inzwischen etwas in den Hintergrund getretene) Thema Killerspiele und wie noch in den 80ern die Horrorfilme den Untergang des Abendlandes einläuten sollten. Süßer Teddy übrigens!
Zur Frage, ob die Vorratsdatenspeicherung überhaupt etwas bringt, weiß der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung Antwort:
Bringt's das also? Oder geht es vielleicht eh um etwas ganz anderes?
Der Computer Club 2 berichtete Anfang des Jahre über ein wenig bekanntes Feature von Mobiltelefonen (ab ca. Minute 14 im Audiostream), sich ferngesteuert via Funk einschalten zu lassen und ohne Anzeige im Display wie ein Babyphon Geräusche aus der Umgebung abhören zu können. Die einzige Abhilfe ist das Entfernen des Akkus. Wer braucht da noch Verbindungsdaten?
Dabei sind wir laut Wolfgang Schäuble doch "eines der sichersten Länder der Welt" ?
Ich bin verwirrt.
Beim Lesen meiner RSS-Feeds sind mir insbesondere noch ein paar sehr lesenswerte Postings von Hanno Zulla aufgefallen, in denen er die Zusammenhänge -wie so oft- mal wieder ausgezeichnet auf den Punkt bringt:
Sein Beitrag "10 bis 20 Fälle" sammelt verschiedene Politiker-Statements zur Online-Durchsuchung aus denen deutlich wird, dass die Online-Durchsuchung offenbar als universelle Lösung für jedes denkbare Problem gesehen wird.
Zitat:
"Sehr hohe Hürden? Extreme Ausnahmefälle? Weniger als 20 Fälle im Jahr?
Der obige Katalog von Zitaten klingt eher so, als wäre die Online-Durchsuchung ein zertifiziertes Allzweckmittel gegen alles Böse dieser Welt - passt überall, hilft immer, quasi das kriminalistische Äquivalent zur Eigenurin-Therapie."
"Statistik ist nicht einfach" rechnet vor, dass der dramatische Anstieg der Kinderpornografie so dramatisch offenbar gar nicht ist, wenn man die Entwicklung des Internets berücksichtigt.
In "Speichellecker" beschäftigt er sich mit einem Artikel von Steffen Straubinger aus der Jungen Union. (Siehe dazu auch die Kommentare in einem anderen Blog.) Offenbar ist nicht nur manchen Kritikern der Vorratsdatenspeicherung mangelnde Sachkunde vorzuwerfen sondern auch ihren Befürwortern.
Last but not least geht es im Beitrag "Das Grauen, das süße Grauen" noch einmal um das (inzwischen etwas in den Hintergrund getretene) Thema Killerspiele und wie noch in den 80ern die Horrorfilme den Untergang des Abendlandes einläuten sollten. Süßer Teddy übrigens!
Zur Frage, ob die Vorratsdatenspeicherung überhaupt etwas bringt, weiß der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung Antwort:
"Kronzeuge der Vorwürfe ist ausgerechnet eine Studie des Bundeskriminalamts, nach der die Vorratsdatenspeicherung die durchschnittliche Aufklärungsquote "von derzeit 55 % im besten Fall auf 55,006 %" erhöhen kann. In Irland und in einigen anderen Staaten, in denen es bereits eine Vorratsdatenspeicherung gibt, hatte sie keinen merkbaren Einfluss auf die Kriminalitätsrate. Aus diesen und aus anderen Gründen sei nicht zu erwarten, betonen die Organisationen, dass damit weniger Verbrechen geschehen würden und die Sicherheit der Bevölkerung gestärkt würde." (Quelle)
Bringt's das also? Oder geht es vielleicht eh um etwas ganz anderes?
Der Computer Club 2 berichtete Anfang des Jahre über ein wenig bekanntes Feature von Mobiltelefonen (ab ca. Minute 14 im Audiostream), sich ferngesteuert via Funk einschalten zu lassen und ohne Anzeige im Display wie ein Babyphon Geräusche aus der Umgebung abhören zu können. Die einzige Abhilfe ist das Entfernen des Akkus. Wer braucht da noch Verbindungsdaten?
Dabei sind wir laut Wolfgang Schäuble doch "eines der sichersten Länder der Welt" ?
Ich bin verwirrt.
Samstag, 3. November 2007
Porn to be wild
Mein ClipInc zickt schon wieder. Seit drei Tagen läuft der Download der Schnittmarken für einen Sender nur noch äußerst zögerlich und setzt immer öfters sogar komplett aus. Ärgerlich, das Programm fing schon richtig an mir zu gefallen.
Vorletzten Monat hatte ich mich über Zensur bei Arcor aufgeregt. Nachdem die Zensurbestrebungen ein paar Tage später wieder aufgehoben waren, sind sie nun wieder aktiv.
Diesmal allerdings nicht aus freiwilligem Übereifer, sondern weil sie vom Landgericht Frankfurt am Main dazu verdonnert wurden. Umgesetzt wurde die Sperre diesmal nicht durch eine Sperrung der IP-Adresse sondern durch Umbiegen des DNS-Eintrags. Anfragen nach
YouP**n werden auf localhost umgebogen.
Auch wenn ich mir statt dessen lieber eine Umleitung auf eine Seite, die die Gründe für die Sperrung erklärt, gewünscht hätte, so entbehrt die Umleitung auf das eigene Loopback-Interface in diesem Fall nicht einer gewissen Komik.
Technisch versierte Jugendliche werden jedenfalls aller Voraussicht nicht lange brauchen um eine befriedigende Verbindung über alternative Kanäle wiederherzustellen. (Und Fritchen Doof wechselt einfach zu einer nicht gesperrten Seite.)
Und die Moral von der Geschicht': Zensieren bringt es nicht!
Vielleicht sollten die Provider in Zukunft einen Familien- und einen Vollzugang anbieten. In der Familienvariante können sie dann meinetwegen sperren was sie wollen, der volljährige Kunde hat die freie Wahl.
Der Triebstau ist allerdings nicht das einzige Verkehrshindernis im Internet. Fern von weiteren schlüpfrigen Mehrdeutigkeiten kann selbst das Googlen nach den falschen Begriffen mitunter ungeahnte Nebenwirkungen haben. Womit ich noch mal auf den letzten Blogeintrag eingehen möchte: In dem Polylux-Video geht es, wie ein Leser auch schon richtig erkannt hat, nicht direkt um Onlinedurchsuchungen.
Aber es zeigt genauso wie der Artikel zum G8-Gipfel, wie leicht sich Anschuldigungen konstruieren lassen, wenn man nur lange genug sucht. Quis custodiet ipsos custodes?
An dieser Stelle möchte ich mich auch noch mal bei Impi für die Werbung und das Lob in seinem Blog revanchieren. Aus Zeitmangel bin ich die letzten Tage kaum dazu gekommen, die RSS-Feeds in meinem Feedreader abzugrasen. Was seinen Blog angeht habe ich das vorhin nachgeholt und es ist schon frappierend, welche thematischen Parallelen sich dabei aufgetan haben. Das Kompliment kann ich auf jeden Fall zurückgeben.
Vorletzten Monat hatte ich mich über Zensur bei Arcor aufgeregt. Nachdem die Zensurbestrebungen ein paar Tage später wieder aufgehoben waren, sind sie nun wieder aktiv.
Diesmal allerdings nicht aus freiwilligem Übereifer, sondern weil sie vom Landgericht Frankfurt am Main dazu verdonnert wurden. Umgesetzt wurde die Sperre diesmal nicht durch eine Sperrung der IP-Adresse sondern durch Umbiegen des DNS-Eintrags. Anfragen nach
YouP**n werden auf localhost umgebogen.
Auch wenn ich mir statt dessen lieber eine Umleitung auf eine Seite, die die Gründe für die Sperrung erklärt, gewünscht hätte, so entbehrt die Umleitung auf das eigene Loopback-Interface in diesem Fall nicht einer gewissen Komik.
Technisch versierte Jugendliche werden jedenfalls aller Voraussicht nicht lange brauchen um eine befriedigende Verbindung über alternative Kanäle wiederherzustellen. (Und Fritchen Doof wechselt einfach zu einer nicht gesperrten Seite.)
Und die Moral von der Geschicht': Zensieren bringt es nicht!
Vielleicht sollten die Provider in Zukunft einen Familien- und einen Vollzugang anbieten. In der Familienvariante können sie dann meinetwegen sperren was sie wollen, der volljährige Kunde hat die freie Wahl.
Der Triebstau ist allerdings nicht das einzige Verkehrshindernis im Internet. Fern von weiteren schlüpfrigen Mehrdeutigkeiten kann selbst das Googlen nach den falschen Begriffen mitunter ungeahnte Nebenwirkungen haben. Womit ich noch mal auf den letzten Blogeintrag eingehen möchte: In dem Polylux-Video geht es, wie ein Leser auch schon richtig erkannt hat, nicht direkt um Onlinedurchsuchungen.
Aber es zeigt genauso wie der Artikel zum G8-Gipfel, wie leicht sich Anschuldigungen konstruieren lassen, wenn man nur lange genug sucht. Quis custodiet ipsos custodes?
An dieser Stelle möchte ich mich auch noch mal bei Impi für die Werbung und das Lob in seinem Blog revanchieren. Aus Zeitmangel bin ich die letzten Tage kaum dazu gekommen, die RSS-Feeds in meinem Feedreader abzugrasen. Was seinen Blog angeht habe ich das vorhin nachgeholt und es ist schon frappierend, welche thematischen Parallelen sich dabei aufgetan haben. Das Kompliment kann ich auf jeden Fall zurückgeben.
Freitag, 2. November 2007
Freitag, 12. Oktober 2007
Waschen, schneiden, gehackt legen
Endlich Wochenende!
Da sich eine Deadline nach hinten verschoben hat, bleibt mir ein arbeitsames Wochenende erspart und ich kann trotz des momentanen Stresses meiner Tradition des freitagmittaglichen Feierabends folgen.
Nach einem kleinen Einkauf im Supermarkt um die Ecke stand mal wieder ein längst überfälliger Friseurbesuch auf dem Programm. Diesmal habe ich mal den kleinen Salon ein paar Straßen weiter getestet. Ich hatte schon befürchtet, dort wegen der Mittagspause niemanden anzutreffen. Der Laden war aber offen und leer. Die Cheffin war gerade am Kochen und bat mich daher, noch einen Moment Platz zu nehmen.
Nach kurzer Zeit kam ein Schnuggel, der mir anbot, während der Wartezeit schon mal meine Haare zu waschen. Ich wies zwar erst etwas skeptisch darauf hin, dass ich nur einen einfachen Trockenschnitt wolle, aber wenn er so süß fragt und es noch dazu nichts kostet, kann ich ja schlecht ablehnen...
Nach ein wenig Smalltalk war das Waschen beendet und kurz darauf war auch die Cheffin vom Essen zurück und erledigte den eigentlichen Haarschnitt.
Auch wenn mir redselige Friseure im allgemeinen eher unangenehm sind, war es in diesem Fall ok und die Frau ganz nett. So hat sie mir am Ende auch nur den Happy Hour-Preis berechnet, obwohl ich dafür eigentlich etwas zu spät dran war.
Der Happy-Hour-Preis ist mit 15 EUR akzeptabel, die 19 EUR für den Standardtarif finde ich allerdings etwas hoch gegriffen. Da würde ich dann eher zu meinem alten Stammfriseur fahren, wenn ich eh mal wieder zu meinen Eltern muss und dort in der Nähe bin. Der nimmt 15 EUR als Normaltarif und hat den ganzen Salon voller Pokale von Friseurmeisterschaften stehen.
Nach der Rückkehr nach Hause habe ich schnell was gegessen und einen Blick in meinen RSS-Reader geworfen. Dort wurde ich in den Kommentaren zu einem Beitrag des Bestatterweblogs darauf aufmerksam, dass der Shopblogger in seinem Blogroll unter anderem auch auf Politically Incorrect (abgekürzt PI) verlinkt (was ich hier jetzt bewusst nicht tue).
PI war mir bereits durch einen Telepolis-Artikel mit dem Titel "Von der aufgeklärten Intoleranz zum pauschalen Hass" dunkel in Erinnerung, daher habe ich mal ein paar der letzten Beiträge überflogen (z.B. diesen hier). Und ich muss sagen, ich finde den PI-Blog äußerst fragwürdig, wenn nicht sogar gefährlich:
Zitat:
Ich stehe religiösem Fanatismus und Fundamentalismus jeglicher Couleur sehr kritisch gegenüber und denke, man sollte bei aller Islamschelte nicht übersehen, dass auch die christlichen Fundamentalisten zunehmend radikaler werden. Ein Trend, der durch Texte wie das obige Zitat nur verstärkt werden kann.
Die Sache ist komplizierter als sie aussieht, daher sollte ich dem Thema vielleicht irgendwann noch mal ein eigenes Posting widmen.
Die Zeit hat dazu vor rund einem Jahr ein Interview veröffentlicht, dass ich in diesem Zusammenhang recht interessant finde.
Bis dahin sollen sich sämtliche Fundamentalisten 'gehackt legen', wie mein Ex-Chef zu sagen pflegte.
Morgen kommt mein Fernseher!
Da sich eine Deadline nach hinten verschoben hat, bleibt mir ein arbeitsames Wochenende erspart und ich kann trotz des momentanen Stresses meiner Tradition des freitagmittaglichen Feierabends folgen.
Nach einem kleinen Einkauf im Supermarkt um die Ecke stand mal wieder ein längst überfälliger Friseurbesuch auf dem Programm. Diesmal habe ich mal den kleinen Salon ein paar Straßen weiter getestet. Ich hatte schon befürchtet, dort wegen der Mittagspause niemanden anzutreffen. Der Laden war aber offen und leer. Die Cheffin war gerade am Kochen und bat mich daher, noch einen Moment Platz zu nehmen.
Nach kurzer Zeit kam ein Schnuggel, der mir anbot, während der Wartezeit schon mal meine Haare zu waschen. Ich wies zwar erst etwas skeptisch darauf hin, dass ich nur einen einfachen Trockenschnitt wolle, aber wenn er so süß fragt und es noch dazu nichts kostet, kann ich ja schlecht ablehnen...
Nach ein wenig Smalltalk war das Waschen beendet und kurz darauf war auch die Cheffin vom Essen zurück und erledigte den eigentlichen Haarschnitt.
Auch wenn mir redselige Friseure im allgemeinen eher unangenehm sind, war es in diesem Fall ok und die Frau ganz nett. So hat sie mir am Ende auch nur den Happy Hour-Preis berechnet, obwohl ich dafür eigentlich etwas zu spät dran war.
Der Happy-Hour-Preis ist mit 15 EUR akzeptabel, die 19 EUR für den Standardtarif finde ich allerdings etwas hoch gegriffen. Da würde ich dann eher zu meinem alten Stammfriseur fahren, wenn ich eh mal wieder zu meinen Eltern muss und dort in der Nähe bin. Der nimmt 15 EUR als Normaltarif und hat den ganzen Salon voller Pokale von Friseurmeisterschaften stehen.
Nach der Rückkehr nach Hause habe ich schnell was gegessen und einen Blick in meinen RSS-Reader geworfen. Dort wurde ich in den Kommentaren zu einem Beitrag des Bestatterweblogs darauf aufmerksam, dass der Shopblogger in seinem Blogroll unter anderem auch auf Politically Incorrect (abgekürzt PI) verlinkt (was ich hier jetzt bewusst nicht tue).
PI war mir bereits durch einen Telepolis-Artikel mit dem Titel "Von der aufgeklärten Intoleranz zum pauschalen Hass" dunkel in Erinnerung, daher habe ich mal ein paar der letzten Beiträge überflogen (z.B. diesen hier). Und ich muss sagen, ich finde den PI-Blog äußerst fragwürdig, wenn nicht sogar gefährlich:
Zitat:
"Wir schlagen vor, doch bitte dann auch das Leben dort zu verbringen, wo man Barberei mit Kultur übersetzt. Wir sind uns natürlich im klaren darüber, dass solche Handlungen nichts, aber auch gar nichts mit dem Islam zu tun haben. Es ist reiner Zufall, dass überall dort, wo der Islam herrscht, Menschen hervorgebracht werden, die solche Grausamkeiten normal finden und nicht darauf verzichten möchten." (Quelle)Hier wird ein Einzelfall pauschalisiert um darüber auf die breite Masse zu schließen. Genau so entstehen Vorurteile.
Ich stehe religiösem Fanatismus und Fundamentalismus jeglicher Couleur sehr kritisch gegenüber und denke, man sollte bei aller Islamschelte nicht übersehen, dass auch die christlichen Fundamentalisten zunehmend radikaler werden. Ein Trend, der durch Texte wie das obige Zitat nur verstärkt werden kann.
Die Sache ist komplizierter als sie aussieht, daher sollte ich dem Thema vielleicht irgendwann noch mal ein eigenes Posting widmen.
Die Zeit hat dazu vor rund einem Jahr ein Interview veröffentlicht, dass ich in diesem Zusammenhang recht interessant finde.
Bis dahin sollen sich sämtliche Fundamentalisten 'gehackt legen', wie mein Ex-Chef zu sagen pflegte.
Morgen kommt mein Fernseher!
Samstag, 22. September 2007
"Einzelfälle, Ängste und Wahrscheinlichkeiten"
Sehr informativ: "Einzelfälle, Ängste und Wahrscheinlichkeiten" aus Hanno’s Blog.
Mittwoch, 8. August 2007
Das Reisepass-Desaster
Und schon ist es wieder mal Zeit für einen neuen Blogeintrag. Da das Schwimmen heute wieder ausfallen musste (das Schwimmbad ist wegen Sommerpause/Reinigung/Wartung geschlossen), habe ich auch etwas mehr Zeit dafür als ursprünglich geplant. Leider habe ich es zu spät erfahren um schon nach einem anderen Bad Ausschau zu halten, aber immerhin noch früh genug, um nicht vor verschlossener Türe zu sehen. Für einen Freibadbesuch ist es ja leider zu kalt... irgendwie ist der Sommer nur sehr mäßig dieses Jahr. :-(
Letzten Sonntag war der Badesee aber noch gerammelt voll (Top-Quote!), aber für mehr als ein Eis hatte ich dort auch keine Zeit.
Nach der Arbeit habe ich heute mal den ersten der drei (mir bisher bekannten) Supermärkte hier in der Nähe ausprobiert. Ich fand ihn etwas teuer und der Parkplatz könnte größer sein, ansonsten ist er ok.
Zurück zu Hause habe ich kurz was gegessen und mich sodann dem Abwasch gewidmet. Wenn ich die gesparte Fahrtzeit durch den Umzug mit dem Zeitverlust durch Haushaltsarbeiten aufwiege, bin ich im Moment noch knapp im Plus. (Ich sollte allerdings auch mal wieder Staubsaugen.)
Einen Vorteil hat der Abwasch allerdings: Ich habe nun endlich einen Zeitslot, in dem ich den Computerclub 2-Podcast hören kann. Mittlerweile habe ich mich zu Folge 6 vorgekämpft, die ein ziemlich erschreckendes Fazit zu den RFID-Chips in Ausweisen zieht. Nicht, dass dabei wirklich neues zu Tage gekommen wäre, aber so komprimiert und auf den Punkt gebracht lässt es mich erschaudern.
Da beruhigt es auch nicht, dass in anderen Ländern ebenso abenteuerliche Ideen auf der Tagesordnung stehen: In New South Wales sollen Autos von Rasern verschrottet werden, eine Praxis, die dem Artikel zu Folge auch schon in einigen US-Bundesstaaten angewendet wird. Für solche Maßnahmen fehlt mir jegliches Verständnis, denn das ist einfach nur sinnlose Zerstörung auf Kosten der Umwelt. Wenn das Auto schon konfisziert wird, sollen sie es lieber zu einem wohltätigen Zweck versteigern, da haben alle mehr von. Eine Geldstrafe sollte allerdings den selben Zweck erfüllen und führt im Zweifelsfall auch dazu, dass der Betreffende sein Auto verkaufen muss.
Weniger destruktiv verläuft hoffentlich mein Versuch, mein Auto um seine Kennzeichen zu erleichtern. Selbige muss ich nämlich mitnehmen wenn ich mich die Tage ganz offiziell in Bremen anmelde. Den Termin habe ich mir schon letzte Woche geben lassen (der Bremer Bürgerservice ist so ausgebucht, dass man eine gute Woche auf einen Termin warten muss und deren Homepage seit Wochen wegen Bauarbeiten offline ist) und die Unterlagen habe ich inzwischen auch alle zusammen.
Mit Schilder-machen-lassen und allem drum und dran dürfte der Tag dann auch gelaufen sein. Eigentlich wollte ich diese Woche auch noch mal nach einem neuen Duschkopf gucken. Der vorhandene Brausekopf ist mir zu lasch und die Vorzüge eines festen soliden Wasserstrahls (Massagestrahl) für die Körperhygiene sind sicher nicht nur in schwulen Kreisen bekannt.
Sollte hier jemand mit dem Vorgang des Duschens noch nicht vertraut sein (immerhin spart das viel Energie im Vergleich zum Vollbad), kann er oder sie sich vertrauensvoll an der Anleitung nach Hallinger orientieren. (Was täten wir nur ohne die Wikipedia?)
Den modernen Schnuckel von heute kann man allerdings auch einfach bequem in die Waschmaschine stecken, wenn er sich zu sehr eingesaut hat. Pflegeleichter geht es nicht mehr.
Apropos einsauen: Wer hat sich eigentlich diese Verschlüsse für Getränkekartons ausgedacht?
Ein dämlicheres Patent ist mir noch nicht untergekommen. Wenn man beim Trinken aus dem Karton nicht peinlich genau aufpasst, hat man sich in Nullkommanix das komplette Hemd vollgekleckert. Ich habe mir vorhin beim Einkaufen erstmal ein Paket Strohhalme mitgenommen. In Zukunft kaufe ich nur noch welche mit Schraubdeckel!
Mein WLAN macht auch immer noch Probleme. Langsam glaube ich, der Störpegel ist hier in der Gegend zu hoch. Ich habe das WLAN am Router mal testweise abgeschaltet und meinen alten Accesspoint angeklemmt. Das Notebook hat das WLAN einen Raum weiter zwar gefunden, konnte sich aber nicht damit assoziieren. Da werde ich noch mal genauer suchen müssen, gestern hatte ich keine Zeit für genauere Nachforschungen weil ich noch mit einem Bekannten ein paar Straßen weiter verabredet war. Herrlich, dass ich jetzt auch mal jemanden zu Fuß besuchen kann und nicht für alles erst mit dem Auto in die Stadt fahren muss.
Letzten Sonntag war der Badesee aber noch gerammelt voll (Top-Quote!), aber für mehr als ein Eis hatte ich dort auch keine Zeit.
Nach der Arbeit habe ich heute mal den ersten der drei (mir bisher bekannten) Supermärkte hier in der Nähe ausprobiert. Ich fand ihn etwas teuer und der Parkplatz könnte größer sein, ansonsten ist er ok.
Zurück zu Hause habe ich kurz was gegessen und mich sodann dem Abwasch gewidmet. Wenn ich die gesparte Fahrtzeit durch den Umzug mit dem Zeitverlust durch Haushaltsarbeiten aufwiege, bin ich im Moment noch knapp im Plus. (Ich sollte allerdings auch mal wieder Staubsaugen.)
Einen Vorteil hat der Abwasch allerdings: Ich habe nun endlich einen Zeitslot, in dem ich den Computerclub 2-Podcast hören kann. Mittlerweile habe ich mich zu Folge 6 vorgekämpft, die ein ziemlich erschreckendes Fazit zu den RFID-Chips in Ausweisen zieht. Nicht, dass dabei wirklich neues zu Tage gekommen wäre, aber so komprimiert und auf den Punkt gebracht lässt es mich erschaudern.
Da beruhigt es auch nicht, dass in anderen Ländern ebenso abenteuerliche Ideen auf der Tagesordnung stehen: In New South Wales sollen Autos von Rasern verschrottet werden, eine Praxis, die dem Artikel zu Folge auch schon in einigen US-Bundesstaaten angewendet wird. Für solche Maßnahmen fehlt mir jegliches Verständnis, denn das ist einfach nur sinnlose Zerstörung auf Kosten der Umwelt. Wenn das Auto schon konfisziert wird, sollen sie es lieber zu einem wohltätigen Zweck versteigern, da haben alle mehr von. Eine Geldstrafe sollte allerdings den selben Zweck erfüllen und führt im Zweifelsfall auch dazu, dass der Betreffende sein Auto verkaufen muss.
Weniger destruktiv verläuft hoffentlich mein Versuch, mein Auto um seine Kennzeichen zu erleichtern. Selbige muss ich nämlich mitnehmen wenn ich mich die Tage ganz offiziell in Bremen anmelde. Den Termin habe ich mir schon letzte Woche geben lassen (der Bremer Bürgerservice ist so ausgebucht, dass man eine gute Woche auf einen Termin warten muss und deren Homepage seit Wochen wegen Bauarbeiten offline ist) und die Unterlagen habe ich inzwischen auch alle zusammen.
Mit Schilder-machen-lassen und allem drum und dran dürfte der Tag dann auch gelaufen sein. Eigentlich wollte ich diese Woche auch noch mal nach einem neuen Duschkopf gucken. Der vorhandene Brausekopf ist mir zu lasch und die Vorzüge eines festen soliden Wasserstrahls (Massagestrahl) für die Körperhygiene sind sicher nicht nur in schwulen Kreisen bekannt.
Sollte hier jemand mit dem Vorgang des Duschens noch nicht vertraut sein (immerhin spart das viel Energie im Vergleich zum Vollbad), kann er oder sie sich vertrauensvoll an der Anleitung nach Hallinger orientieren. (Was täten wir nur ohne die Wikipedia?)
Den modernen Schnuckel von heute kann man allerdings auch einfach bequem in die Waschmaschine stecken, wenn er sich zu sehr eingesaut hat. Pflegeleichter geht es nicht mehr.
Apropos einsauen: Wer hat sich eigentlich diese Verschlüsse für Getränkekartons ausgedacht?
Ein dämlicheres Patent ist mir noch nicht untergekommen. Wenn man beim Trinken aus dem Karton nicht peinlich genau aufpasst, hat man sich in Nullkommanix das komplette Hemd vollgekleckert. Ich habe mir vorhin beim Einkaufen erstmal ein Paket Strohhalme mitgenommen. In Zukunft kaufe ich nur noch welche mit Schraubdeckel!
Mein WLAN macht auch immer noch Probleme. Langsam glaube ich, der Störpegel ist hier in der Gegend zu hoch. Ich habe das WLAN am Router mal testweise abgeschaltet und meinen alten Accesspoint angeklemmt. Das Notebook hat das WLAN einen Raum weiter zwar gefunden, konnte sich aber nicht damit assoziieren. Da werde ich noch mal genauer suchen müssen, gestern hatte ich keine Zeit für genauere Nachforschungen weil ich noch mit einem Bekannten ein paar Straßen weiter verabredet war. Herrlich, dass ich jetzt auch mal jemanden zu Fuß besuchen kann und nicht für alles erst mit dem Auto in die Stadt fahren muss.
Dienstag, 24. Juli 2007
Haushaltsgeräte-Einkauf
Nach all der Schufterei die letzten Tage habe ich den gestrigen Montag mal Freitag sein lassen und schon Mittags Feierabend gemacht um -ebenfalls in bester Freitagstradition- noch ein paar Besorgungen zu machen. Unter anderem habe ich einen Wasserkocher, einen Toaster, eine elektrische Zahnbürste und einen Staubsauger gekauft. Meine Mutter war unabhängig (und ohne mein Wissen) auch auf Schnäppchensuche und hat mir ebenfalls einen Toaster gekauft. Timing ist alles.
Beim Staubsaugerkauf ist mir zum wiederholten Male aufgefallen, dass in dem Elektromarkt immer häufiger Leute mit einem Firmenzeichen auf dem Namensschild herumschleichen. Das scheinen externe Berater für die Produkte eben dieses Herstellers zu sein und ich habe meine Zweifel, ob dieser "Service" die Beratung unbedingt ausgewogener macht.
Bei mir hatte er kein Glück, denn ich hatte ein passendes Testheft dabei und in dem waren die Produkte seiner Firma eher auf den hinteren Rängen. Auch sein Argument, die Stiftung Warentest würde eh ganz anders testen als man die Geräte später benutzt, vermochte mich nicht zu überzeugen. (Auch wenn ich mich über manche Testkriterien selbst ein wenig wundere. Aber es führen ja bekanntlich viele Wege nach Rom und solange die Vorgehensweise transparent ist, ist das durchaus legitim.)
Heute habe ich mich nach der Arbeit mit meinem Vermieter getroffen um die letzten Details zu klären. Das Mysterium um den Kabelanschluss ist damit auch gelöst: Es gibt einen Vertrag zwischen Hausverwaltung und Kabelgesellschaft, dadurch muss ich allerdings nicht mehr zahlen, sondern weniger. Somit muss ich die Tage mal bei der Kabelgesellschaft anrufen und denen das verklickern.
Wenn ich dann auch noch einen neuen Fernseher habe, kann die neue Queer-As-Folk-Staffel am 29. August beginnen.
Die Schlüsselübergabe ist nun wohl am Samstag oder Montag, je nach dem, wie es zeitlich passt.
Morgen soll es mal wieder schwimmen gehen... so ganz sicher ist es allerdings noch nicht, weil mein Schwimmschnuggel noch nicht weiß, ob er nicht länger arbeiten muss. Kaum bin ich mit den Überstunden durch, schon erwischt es jemand anders...
Diese Nacht ist mein Server mit der Nachtschicht an der Reihe: Ich habe ein paar erste Fotos von der neuen Wohnung gemacht und die gilt es über Nacht ins Webalbum zu pumpen. Mit ISDN wie immer ein langwieriges Unterfangen, somit freue ich mich auch schon sehr auf meinen DSL-Anschluss und sammel schon mal alle größeren Downloads in einer Liste.
Hanno's Blog hat noch eine schöne Schäuble-Karrikatur. Das Interview mit Thomas Kliche dazu habe ich bisher nur überflogen, es liest sich aber soweit auch sehr interessant.
Nun muss ich aber erstmal ins Bett... irgendwie bin ich total müde.
Beim Staubsaugerkauf ist mir zum wiederholten Male aufgefallen, dass in dem Elektromarkt immer häufiger Leute mit einem Firmenzeichen auf dem Namensschild herumschleichen. Das scheinen externe Berater für die Produkte eben dieses Herstellers zu sein und ich habe meine Zweifel, ob dieser "Service" die Beratung unbedingt ausgewogener macht.
Bei mir hatte er kein Glück, denn ich hatte ein passendes Testheft dabei und in dem waren die Produkte seiner Firma eher auf den hinteren Rängen. Auch sein Argument, die Stiftung Warentest würde eh ganz anders testen als man die Geräte später benutzt, vermochte mich nicht zu überzeugen. (Auch wenn ich mich über manche Testkriterien selbst ein wenig wundere. Aber es führen ja bekanntlich viele Wege nach Rom und solange die Vorgehensweise transparent ist, ist das durchaus legitim.)
Heute habe ich mich nach der Arbeit mit meinem Vermieter getroffen um die letzten Details zu klären. Das Mysterium um den Kabelanschluss ist damit auch gelöst: Es gibt einen Vertrag zwischen Hausverwaltung und Kabelgesellschaft, dadurch muss ich allerdings nicht mehr zahlen, sondern weniger. Somit muss ich die Tage mal bei der Kabelgesellschaft anrufen und denen das verklickern.
Wenn ich dann auch noch einen neuen Fernseher habe, kann die neue Queer-As-Folk-Staffel am 29. August beginnen.
Die Schlüsselübergabe ist nun wohl am Samstag oder Montag, je nach dem, wie es zeitlich passt.
Morgen soll es mal wieder schwimmen gehen... so ganz sicher ist es allerdings noch nicht, weil mein Schwimmschnuggel noch nicht weiß, ob er nicht länger arbeiten muss. Kaum bin ich mit den Überstunden durch, schon erwischt es jemand anders...
Diese Nacht ist mein Server mit der Nachtschicht an der Reihe: Ich habe ein paar erste Fotos von der neuen Wohnung gemacht und die gilt es über Nacht ins Webalbum zu pumpen. Mit ISDN wie immer ein langwieriges Unterfangen, somit freue ich mich auch schon sehr auf meinen DSL-Anschluss und sammel schon mal alle größeren Downloads in einer Liste.
Hanno's Blog hat noch eine schöne Schäuble-Karrikatur. Das Interview mit Thomas Kliche dazu habe ich bisher nur überflogen, es liest sich aber soweit auch sehr interessant.
Nun muss ich aber erstmal ins Bett... irgendwie bin ich total müde.
Sonntag, 15. Juli 2007
Der Terrorist Harry Potter
Zur Zeit geistert ein Werbevideo eines amerikanischen Herstellers für Küchenmixer durch das Internet, in dem ein iPhone geschreddert wird. Aus der Reihe gibt es wohl auch Videos mit anderen Geräten. Da ich dieser sinnlosen Zerstörung keinen weiteren Vorschub leisten möchte, verlinke ich das Video hier absichtlich nicht (wer es sucht, wird es ohnehin finden... inzwischen hat kaum ein Presseorgan oder Blog noch nicht darüber berichtet). Das Video kommt ohne Frage an. Ob es auch den Mixerverkauf fördert, steht dagegen wohl auf einem anderen Blatt, schließlich gerät bei viralen Marketingformen wie diesen das eigentliche Produkt leicht ins Hintertreffen. Ich weiß auch nicht, ob ich einen Mixer haben wollen würde, von dem ich weiß, dass er ohne Rücksicht auf Verluste alles kurz und klein häckselt. Manchmal ist weniger mehr.
Gestern war ich mit drei Freunden und dem Freund eines Freundes erst chinesisch essen und dann im aktuellen Harry Potter Film. Nachdem der Film schon lange kein Kinderfilm mehr ist, schreckt er inzwischen auch nicht mehr vor der Folterung des Protagonisten zurück. Gerade eine Szene, in der Harry im Interesse der 'Wahrheitsfindung' ein grausamer (und daher selbst im Zaubereruniversum verbotener) Zauberfluch angedroht wurde, erinnerte mich doch sehr an reale Verhörmethoden aus dem Kampf gegen den Terror.
Der Film selbst hat mir nur mäßig gefallen, was vor allem daran liegt, dass der Film extrem gestaucht wurde und mitunter große Sprünge macht. Wer das Buch gelesen hat, ist klar im Vorteil. Wer die Story (wie ich nicht so genau kennt, muss sich manche Zwischenstücke selbst zusammenreimen oder jemanden fragen, der das Buch kennt.
Nach der Filmkritik folgte noch eine Wetterkritik und man kann sagen, dass der Spiegel recht hat. Man kann es den Leuten einfach nicht recht machen, die einen sind mit Regen unzufrieden, die anderen mit Sonnenschein.
Ich bevorzuge den Sonnenschein, zumal meine neue Wohnung auch Fliegengitter hat und ich so nun auch endlich Nachts das Fenster auflassen kann, ohne von einem Mückenschwarm heimgesucht zu werden (in dem Fall empfiehlt sich ein Staubsauger als Massenvernichtungswaffe der Wahl... den muss ich die Tage auch noch kaufen).
Was meine Wohnzimmereinrichtung angeht, bin ich noch keinen Schritt weiter. Ich hätte ja gerne RGB-LED-Lampen im Wohnzimmer um verschiedene Lichtstimmungen erzeugen zu können... allerdings erzeugen die Lampen aus dem Baumarkt meistens nur hektisches Blinken. Das ist auch nicht Sinn der Sache, somit werde ich mich mal schlau machen, ob es günstige Lampen mit DMX-Steuerung gibt. Vielleicht lässt sich da auch was günstig selberbauen.
Gestern war ich mit drei Freunden und dem Freund eines Freundes erst chinesisch essen und dann im aktuellen Harry Potter Film. Nachdem der Film schon lange kein Kinderfilm mehr ist, schreckt er inzwischen auch nicht mehr vor der Folterung des Protagonisten zurück. Gerade eine Szene, in der Harry im Interesse der 'Wahrheitsfindung' ein grausamer (und daher selbst im Zaubereruniversum verbotener) Zauberfluch angedroht wurde, erinnerte mich doch sehr an reale Verhörmethoden aus dem Kampf gegen den Terror.
Der Film selbst hat mir nur mäßig gefallen, was vor allem daran liegt, dass der Film extrem gestaucht wurde und mitunter große Sprünge macht. Wer das Buch gelesen hat, ist klar im Vorteil. Wer die Story (wie ich nicht so genau kennt, muss sich manche Zwischenstücke selbst zusammenreimen oder jemanden fragen, der das Buch kennt.
Nach der Filmkritik folgte noch eine Wetterkritik und man kann sagen, dass der Spiegel recht hat. Man kann es den Leuten einfach nicht recht machen, die einen sind mit Regen unzufrieden, die anderen mit Sonnenschein.
Ich bevorzuge den Sonnenschein, zumal meine neue Wohnung auch Fliegengitter hat und ich so nun auch endlich Nachts das Fenster auflassen kann, ohne von einem Mückenschwarm heimgesucht zu werden (in dem Fall empfiehlt sich ein Staubsauger als Massenvernichtungswaffe der Wahl... den muss ich die Tage auch noch kaufen).
Was meine Wohnzimmereinrichtung angeht, bin ich noch keinen Schritt weiter. Ich hätte ja gerne RGB-LED-Lampen im Wohnzimmer um verschiedene Lichtstimmungen erzeugen zu können... allerdings erzeugen die Lampen aus dem Baumarkt meistens nur hektisches Blinken. Das ist auch nicht Sinn der Sache, somit werde ich mich mal schlau machen, ob es günstige Lampen mit DMX-Steuerung gibt. Vielleicht lässt sich da auch was günstig selberbauen.
Dienstag, 5. Juni 2007
Neue Woche, neuer Stress.
Und schon wieder ist eine neue Woche im Gange, im Moment komme ich mal wieder zu nix.
Irgendwie sammeln sich zur Zeit 1000 kleine Kleinigkeiten an, die alle mehr Zeit verbrauchen, als man ihnen im ersten Augenblick zutrauen würde. So bin ich die letzten beiden Tage auch erst ziemlich spät ins Bett gekommen. Dafür komme ich heute hoffentlich wieder etwas zeitiger in die Federn.
Ende des Monats geht es für eine Woche geschäftlich nach München. Da mein letzter Flug nun schon ein paar Jahre zurück liegt, werde ich mich erstmal schlau machen müssen, was sich die Politik seit dem an neuen zeitraubenden Sicherheitsvorschriften hat einfallen lassen.
Damit befasse ich mich allerdings erst in den nächsten Wochen.
Morgen steht wieder Schwimmen auf dem Programm... möglicherweise zum vorerst letzten Mal weil ich noch nicht weiß, ob ich mich motivieren kann da auch regelmäßig alleine hinzugehen. Letzte Woche ist das Schwimmen ausgefallen weil sowohl mein Trainingspartner als auch ich Terminstress hatten.
Morgen möchte evtl. noch ein Freund/Bekannter von meinem Kompagnon mitkommen. Ich lasse mich mal überraschen, vielleicht hat der ja Lust, fortan regelmäßig mitzukommen. Ich kenne ihn bisher nicht.
Freitag gucke ich mir dann erstmal eine (soweit recht vielversprechende) Wohnung an und muss anschließend auf eine der berüchtigten "EDV-Weihnachtsfeiern" meiner alten Firma. Mal sehen, wie's diesmal wird. Das letzte Mal fand ich etwas mau. Dieses Mal scheinen aber wohl auch zwei ehemalige Kollegen zu fehlen... aber vielleicht kommen sie ja doch noch, ich lass mich mal überraschen.
Eigentlich wollte ich Freitagabend auch noch nach Hannover und mich mit einem Bekannten treffen, aber das wird zeitlich zu viel. Da der Wetterbericht für Freitag das wärmste und beste Wetter dieser Woche prophezeit, wäre es allerdings eine Überlegung wert, zwischen Feierabend und der Wohnungsbesichtigung noch einen Abstecher zum Badesee zu machen. Mal gucken, ob sich spontan noch jemand findet, der mit kommt. Die meisten werden um die Zeit wohl noch arbeiten müssen. Meinen Schwimmtrainingspartner konnte ich zumindest nicht überreden, den Abbruch seiner Zelte in Bremen ein paar Stunden hinauszuzögern und mitzukommen. :-(
Ansonsten habe ich die letzten Tage noch diverse neue Fotos in mein Webalbum hochgeladen.
Gleich werde ich erstmal was essen (bisher hatte ich heute noch nicht allzuviel) und dann noch kurz eine Handy-(Netz-)Konfiguration testen. Da fällt mir ein, eine Handy-Tasche muss ich auch noch im Internet bestellen, nachdem ich die im Einzelhandel in keinem Shop auftreiben konnte...
Irgendwie sammeln sich zur Zeit 1000 kleine Kleinigkeiten an, die alle mehr Zeit verbrauchen, als man ihnen im ersten Augenblick zutrauen würde. So bin ich die letzten beiden Tage auch erst ziemlich spät ins Bett gekommen. Dafür komme ich heute hoffentlich wieder etwas zeitiger in die Federn.
Ende des Monats geht es für eine Woche geschäftlich nach München. Da mein letzter Flug nun schon ein paar Jahre zurück liegt, werde ich mich erstmal schlau machen müssen, was sich die Politik seit dem an neuen zeitraubenden Sicherheitsvorschriften hat einfallen lassen.
Damit befasse ich mich allerdings erst in den nächsten Wochen.
Morgen steht wieder Schwimmen auf dem Programm... möglicherweise zum vorerst letzten Mal weil ich noch nicht weiß, ob ich mich motivieren kann da auch regelmäßig alleine hinzugehen. Letzte Woche ist das Schwimmen ausgefallen weil sowohl mein Trainingspartner als auch ich Terminstress hatten.
Morgen möchte evtl. noch ein Freund/Bekannter von meinem Kompagnon mitkommen. Ich lasse mich mal überraschen, vielleicht hat der ja Lust, fortan regelmäßig mitzukommen. Ich kenne ihn bisher nicht.
Freitag gucke ich mir dann erstmal eine (soweit recht vielversprechende) Wohnung an und muss anschließend auf eine der berüchtigten "EDV-Weihnachtsfeiern" meiner alten Firma. Mal sehen, wie's diesmal wird. Das letzte Mal fand ich etwas mau. Dieses Mal scheinen aber wohl auch zwei ehemalige Kollegen zu fehlen... aber vielleicht kommen sie ja doch noch, ich lass mich mal überraschen.
Eigentlich wollte ich Freitagabend auch noch nach Hannover und mich mit einem Bekannten treffen, aber das wird zeitlich zu viel. Da der Wetterbericht für Freitag das wärmste und beste Wetter dieser Woche prophezeit, wäre es allerdings eine Überlegung wert, zwischen Feierabend und der Wohnungsbesichtigung noch einen Abstecher zum Badesee zu machen. Mal gucken, ob sich spontan noch jemand findet, der mit kommt. Die meisten werden um die Zeit wohl noch arbeiten müssen. Meinen Schwimmtrainingspartner konnte ich zumindest nicht überreden, den Abbruch seiner Zelte in Bremen ein paar Stunden hinauszuzögern und mitzukommen. :-(
Ansonsten habe ich die letzten Tage noch diverse neue Fotos in mein Webalbum hochgeladen.
Gleich werde ich erstmal was essen (bisher hatte ich heute noch nicht allzuviel) und dann noch kurz eine Handy-(Netz-)Konfiguration testen. Da fällt mir ein, eine Handy-Tasche muss ich auch noch im Internet bestellen, nachdem ich die im Einzelhandel in keinem Shop auftreiben konnte...
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