Ich habe meinen flickr-Account gelöscht. Ich war dort viele Jahre Nutzer und der Pro-Account wäre auch noch rund ein halbes Jahr gelaufen, aber da Yahoo seine Sicherheit einfach nicht in den Griff bekommt, ist eine Fortführung auf der Plattform leider keine Option mehr.
Dies führt allerdings leider dazu, dass in einigen Blogposts hier nun die Bilder fehlen, da diese über flickr eingebunden wurden.
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Sonntag, 18. Dezember 2016
Donnerstag, 20. Januar 2011
Amateurfunk im Katastrophenfall
Schöner Artikel im Deutschlandfunk:
Schneller, früher, genauer - Bielefelder Forscher wollen Kommunikation im Katastrophenfall verbessern
Schneller, früher, genauer - Bielefelder Forscher wollen Kommunikation im Katastrophenfall verbessern
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Wikileaks
Zwei sehr schöne Artikel zu Wikileaks:
Die Berliner Zeitung veröffentlicht einen Appell gegen die Angriffe auf Wikileaks gemeinsam mit der tageszeitung, dem Freitag und der Frankfurter Rundschau.
Spiegel Online: Medienzensur in den USA - Was WikiLeaks mit Internetsperren zu tun hat
Ich habe ab heute nun endlich Weihnachtsurlaub, da komme ich vielleicht auch wieder etwas öfters zum Bloggen.
Die Berliner Zeitung veröffentlicht einen Appell gegen die Angriffe auf Wikileaks gemeinsam mit der tageszeitung, dem Freitag und der Frankfurter Rundschau.
Spiegel Online: Medienzensur in den USA - Was WikiLeaks mit Internetsperren zu tun hat
Ich habe ab heute nun endlich Weihnachtsurlaub, da komme ich vielleicht auch wieder etwas öfters zum Bloggen.
Samstag, 22. Mai 2010
Auto- und Audio-Stress
Ich bin von meiner Dienstreise zurück. Der Mann im Verkehrsfunk hatte recht... Staus ohne Ende. Rund um Bremen und auch in Bremen selbst ging nicht mehr viel.
Nun ist der Arbeitsteil für diese Woche aber geschafft und ich kann mich wieder meiner Radio-Sendung zuwenden.
Die Kopplung zwischen Mumble und dem Webradio sollte wohl klappen, die Brücke ins Telefonnetz macht jedoch noch Ärger. Die Sache könnte so einfach sein, hätten nicht alle Audioprogramme irgendwelche Bugs und Macken: Ableton Live kann nur mit einer einzigen Soundkarte pro Richtung umgehen und man muss ordentlich tricksen damit man auch völlig unterschiedliche Quellen mixen kann. JACK wäre auch eine super Sache, wenn es denn alle Audioquellen und -senken erkennen würde. So wird aber leider mal nur der Eingang von Mumble erkannt, mal nur der Ausgang. Mit einem weiteren Tool habe ich auch dieses Problem gelöst bekommen, aber das Setup ist dadurch so dermaßen kompliziert geworden, dass der Mac Mini an seine Grenzen stößt. Die Telefonie-Software macht ähnliche Probleme in Verbindung mit JACK und das Sprachsignal vom Anrufer kommt nur extrem verzögert beim Mixer an. So macht das alles irgendwie noch keinen Spaß.
Ich denke, ich werde heute Abend erstmal einen Test mit Mumble und der Radiosoftware fahren, die Schnittstelle zum Telefonnetz fällt erstmal unter den Tisch.
Möglich ist in jedem Fall eine analoge Lösung, die jedoch mit relativ viel Verdrahtung verbunden ist.
Daher die Frage: Gibt es hier überhaut jemanden, der das Telefonie-Gateway braucht/benutzen möchte? Wenn sowieso alle die Teilnahme über Mumble bevorzugen (die nebenbei auch deutlich bequemer ist, da man sieht wer gerade da ist und wer gerade spricht), spare ich mit den Aufwand einfach.
Morgen sollte ich auch noch mal ein paar zusätzliche Sicherungsmaßnahmen am Server ergreifen. Wie jeder mit dem Internet verbundene Computer ist auch mein neuer Server permanenten Angriffen ausgesetzt. In den Logfiles finden sich Einträge die darauf hindeuten, dass jemand (bzw. ein Programm) im großen Stil versucht hat, durch ausprobieren einen gültigen Benutzerzugang zu finden. Geklappt hat es zwar nicht, aber Computersicherheit ist ein endloses Katz- und Mausspiel. :-(
Nun ist der Arbeitsteil für diese Woche aber geschafft und ich kann mich wieder meiner Radio-Sendung zuwenden.
Die Kopplung zwischen Mumble und dem Webradio sollte wohl klappen, die Brücke ins Telefonnetz macht jedoch noch Ärger. Die Sache könnte so einfach sein, hätten nicht alle Audioprogramme irgendwelche Bugs und Macken: Ableton Live kann nur mit einer einzigen Soundkarte pro Richtung umgehen und man muss ordentlich tricksen damit man auch völlig unterschiedliche Quellen mixen kann. JACK wäre auch eine super Sache, wenn es denn alle Audioquellen und -senken erkennen würde. So wird aber leider mal nur der Eingang von Mumble erkannt, mal nur der Ausgang. Mit einem weiteren Tool habe ich auch dieses Problem gelöst bekommen, aber das Setup ist dadurch so dermaßen kompliziert geworden, dass der Mac Mini an seine Grenzen stößt. Die Telefonie-Software macht ähnliche Probleme in Verbindung mit JACK und das Sprachsignal vom Anrufer kommt nur extrem verzögert beim Mixer an. So macht das alles irgendwie noch keinen Spaß.
Ich denke, ich werde heute Abend erstmal einen Test mit Mumble und der Radiosoftware fahren, die Schnittstelle zum Telefonnetz fällt erstmal unter den Tisch.
Möglich ist in jedem Fall eine analoge Lösung, die jedoch mit relativ viel Verdrahtung verbunden ist.
Daher die Frage: Gibt es hier überhaut jemanden, der das Telefonie-Gateway braucht/benutzen möchte? Wenn sowieso alle die Teilnahme über Mumble bevorzugen (die nebenbei auch deutlich bequemer ist, da man sieht wer gerade da ist und wer gerade spricht), spare ich mit den Aufwand einfach.
Morgen sollte ich auch noch mal ein paar zusätzliche Sicherungsmaßnahmen am Server ergreifen. Wie jeder mit dem Internet verbundene Computer ist auch mein neuer Server permanenten Angriffen ausgesetzt. In den Logfiles finden sich Einträge die darauf hindeuten, dass jemand (bzw. ein Programm) im großen Stil versucht hat, durch ausprobieren einen gültigen Benutzerzugang zu finden. Geklappt hat es zwar nicht, aber Computersicherheit ist ein endloses Katz- und Mausspiel. :-(
Sonntag, 11. Oktober 2009
Licht und Dunkelheit
[Irgendwie hat mir der Blog-Editor den Text total durcheinander gewürfelt... ich hoffe ich habe die gröbsten Fehler nun korrigiert. :-( ]
Bin seit heute morgen um 5 zurück von der Lesbischwulen Techno/House-Party in Oldenburg.
So richtig voll war's leider nicht. Die Leute kamen relativ spät und gingen leider auch relativ früh wieder, dabei fand ich die Organisation eigentlich gar nicht schlecht. Im Gegensatz zu normalen Diskos gab es genügend Tische und Bänke um sich auch mal hinsetzen zu können.
Es gab zwei Dancefloors: Die große "Mainhall" und eine kleine Fläche im Cafe vor dem DJ-Pult, die allerdings kaum zum Tanzen genutzt wurde. In der Mailhall gab es Tische und Bänke am Rand, das Cafe war komplett mit Tischen bestückt.
Die musikalische Bandbreite war sehr groß und sehr DJ-abhängig. Die meisten Außenstehenden werfen Technomusik immer in einen Topf, aber das Spektrum ist doch enorm. Musikalisch hat mir die Stunde zwischen 3 und 4 Uhr am besten gefallen. Da waren richtig gute Tracks dabei.
Die Schnuckelquote war auch ganz in Ordnung, waren schon ein paar ganz süße Jungs dabei. Die Lesbenquote war auch recht hoch, höher als auf anderen Partys?
Ein paar Abzüge muss ich allerdings bei der technischen Umsetzung geben:
Während die Musik am Anfang der Party (ich war so gegen halb 11 dort) noch recht ordentlich klang, wurde der Pegel am Mischpult im Laufe des Abends immer weiter angehoben. Ich habe den Eindruck, dass die Endstufe fest eingestellt war um die Lautstärke nicht über das gesetzlich zulässige Maß ansteigen lassen zu können. Wenn man dann das Mischpult soweit aufdreht, dass das VU-Meter fast dauerhaft am oberen Anschlag des roten Bereichs hängt und der Limiter der Endstufe fast ständig in die Begrenzung geht, muss das fast zwangsläufig zu Verzerrungen führen. Gerade die Höhen hatten zeitweise (DJ-abhängig) für meinen Höreindruck ein ziemlich unangenehmes Klirren.
Die VU-Meter habe ich gesehen, über die Gründe kann ich nur spekulieren. Entweder gab die Endstufe wirklich nicht mehr her oder den Technikern war vom Veranstalter verboten worden, hier Einstellungen vorzunehmen.
Die Akustik des Raumes hat vielleicht auch gewisse Einflüsse gehabt.
An der Lightshow hätte ich auch ein paar Dinge anders gemacht. An der Decke der Mainhall hingen diverse Spots, von denen offensichtlich keiner benutzt wurde. Außerdem (meine ich) 8 Scanner, 1-2 Strobes und eine Nebelmaschine.
Die Muster der Scanner haben mir gefallen, aber die Show hatte meines Erachtens ein ziemlich großes Problem: Sie war viel zu dunkel und an einigen Stellen viel zu nebelig.
Über lange Zeitabschnitte wurden die tanzenden Schnuggel nur von vier Scannern im Intervallbetrieb beleuchtet, so dass jeder nur gelegentlich mal von einem Strahl getroffen wurde und ansonsten so ziemlich im Dustern getanzt hat.
Was fehlte war eine richtige Basisbeleuchtung aus konventionellen farbigen Spots, die im Takt der Musik umgeschaltet wurden. Ich vermute auch hier wieder organisatorische Probleme, weshalb die offenbar vorhandenen Spots nicht in die Show integriert wurden. So was kann ganz schnell an Kleinigkeiten scheitern, wenn man nicht die passenden Schnittstellen und Adapter zur Hand hat. Vielleicht war nicht genug Zeit?
Wenn ich als LJ keine Spots hätte, hätte ich allerdings immerhin dafür gesorgt, dass alle Scanner dauerhaft an sind und es keine Zeiten ohne Beleuchtung gibt. Die Tanzfläche muss hell erleuchtet sein, nicht nur auf schwulen Partys ist das "sehen und gesehen werden" das A und O.
Selbstverständlich kann man auch mit dunklen Licht-Akzenten arbeiten, aber bei Top-Tracks wie "Infinity" (DJ Josh Project) muss der ganze Lampenladen leuchten, alles andere wäre ein Sakrileg. Die Power des Songs muss sich auch im Licht widerspiegeln, sonst wirkt die Show irgendwie seltsam.
Im Cafe gab es keine zentral gesteuerte Lightshow, nur eine Hand voll unabhängiger LED-Spots, Flowers u.ä. im Standalone-Betrieb. Vielleicht sollte ich mich dort mal als LJ bewerben, die kleine Cafe-Bühne bekomme ich mit meinem (für Wohnzimmer-Verhältnisse dimensioniertem) Equipment vielleicht sogar ganz passabel ausgeleuchtet.
Wenn ich auch noch mal eine Prüfung zum Laserschutzbeauftragten mache, könnte ich vielleicht sogar meinen Laser beisteuern. (Wobei das Cafe dafür wahrscheinlich zu klein ist, dort lässt sich kein ausreichender Sicherheitsbereich absperren.) Ich muss mich da mal schlau machen, was so eine Prüfung kostet. Da ich in der Firma mit wesentlich stärkeren und gefährlicheren (da unsichtbaren) Lasern zu tun habe, sollte der Rest denke ich zu handlen sein.
Ich denke, ich werde die Veranstalter mal kontaktieren. Vielleicht kann man ein paar der technischen Probleme ja lösen. Die Party als solche finde ich nämlich eine ziemlich gute Sache!
Themawechsel.
Am Dienstag kommt der Palm Pre auf den Markt und ich bin im Moment schwer am überlegen, ob ich mir nicht einen zulegen sollte. Mein Palm T5 kommt so langsam in die Jahre. Die Hardware ist zwar immer noch 1a (sogar der Akku tut's noch), aber die Software will nicht mehr so richtig mit den aktuellen Betriebsystemen. Ich suche nun eine Lösung, mit der ich meine Termine, To-Do-Listen und Adressen unter Windows, MacOS und mobil verwalten und synchronisieren kann. Die mobile Verwaltung muss auch offline funktionieren, denn ich komme manchmal auch in Länder, in denen ich nicht ohne weiteres an bezahlbares Internet herankomme.
Der sehr ausführliche Golem-Test liest sich soweit sehr vielversprechend, möglicherweise ist der Pre die Lösung meines Problems. Der Pre hat all die Features des iPhone, macht aber alles noch einen Tick besser und hat nicht dessen Nachteile, die bisher verhindert haben, dass ich ein iPhone ernsthaft in Erwägung gezogen habe. Während selbst viele hartgesottene Apple-Fanboys ihr Handy gehackt haben um ein paar der nervigen Einschränkungen loszuwerden, sind solche Kraftakte beim Palm nicht notwendig. Der Hersteller meines Handys soll mich unterstützen und mir nicht auch noch Steine in den Weg legen...
Da mein jetziger Palm T5 schon mein zweiter Palm-PDA ist, weiß ich, dass deren Produkte wirklich Hand und Fuß haben. Zumindest war das damals so... seit dem wurde es lange Zeit ziemlich Still um Palm und sie haben in der Zeit afaik auch ein paar ziemlich rote Zahlen geschrieben. Ich hoffe, sie während dessen keinen Bund mit dem Teufel geschlossen. Aber bisher habe ich nur positive Testberichte gelesen, somit sind sie nun wohl wieder mit alter Stärke zurück.
Ich verstehe nur noch nicht so ganz, welche Daten man nun zwangsweise auf einem Internetserver liegen haben muss und bei welchen dies optional ist. Es gibt z.B. eine Funktion, die alle persönlichen Daten täglich auf einen Server sichern kann, diese lässt sich jedoch offensichtlich abschalten.
Am liebsten wäre mir ein hausinterner Server, mit dem ich auf mehreren Arbeitsplätzen unter verschiedenen Betriebsystemen meine Daten editieren und dann mit dem Telefon synchronisieren kann. Ich fürchte allerdings, das dieser Wunsch utopisch ist.
Ich denke, ich werde mir den Pre am Dienstag mal ausführlich im Laden zeigen lassen...
Bin seit heute morgen um 5 zurück von der Lesbischwulen Techno/House-Party in Oldenburg.
So richtig voll war's leider nicht. Die Leute kamen relativ spät und gingen leider auch relativ früh wieder, dabei fand ich die Organisation eigentlich gar nicht schlecht. Im Gegensatz zu normalen Diskos gab es genügend Tische und Bänke um sich auch mal hinsetzen zu können.
Es gab zwei Dancefloors: Die große "Mainhall" und eine kleine Fläche im Cafe vor dem DJ-Pult, die allerdings kaum zum Tanzen genutzt wurde. In der Mailhall gab es Tische und Bänke am Rand, das Cafe war komplett mit Tischen bestückt.
Die musikalische Bandbreite war sehr groß und sehr DJ-abhängig. Die meisten Außenstehenden werfen Technomusik immer in einen Topf, aber das Spektrum ist doch enorm. Musikalisch hat mir die Stunde zwischen 3 und 4 Uhr am besten gefallen. Da waren richtig gute Tracks dabei.
Die Schnuckelquote war auch ganz in Ordnung, waren schon ein paar ganz süße Jungs dabei. Die Lesbenquote war auch recht hoch, höher als auf anderen Partys?
Ein paar Abzüge muss ich allerdings bei der technischen Umsetzung geben:
Während die Musik am Anfang der Party (ich war so gegen halb 11 dort) noch recht ordentlich klang, wurde der Pegel am Mischpult im Laufe des Abends immer weiter angehoben. Ich habe den Eindruck, dass die Endstufe fest eingestellt war um die Lautstärke nicht über das gesetzlich zulässige Maß ansteigen lassen zu können. Wenn man dann das Mischpult soweit aufdreht, dass das VU-Meter fast dauerhaft am oberen Anschlag des roten Bereichs hängt und der Limiter der Endstufe fast ständig in die Begrenzung geht, muss das fast zwangsläufig zu Verzerrungen führen. Gerade die Höhen hatten zeitweise (DJ-abhängig) für meinen Höreindruck ein ziemlich unangenehmes Klirren.
Die VU-Meter habe ich gesehen, über die Gründe kann ich nur spekulieren. Entweder gab die Endstufe wirklich nicht mehr her oder den Technikern war vom Veranstalter verboten worden, hier Einstellungen vorzunehmen.
Die Akustik des Raumes hat vielleicht auch gewisse Einflüsse gehabt.
An der Lightshow hätte ich auch ein paar Dinge anders gemacht. An der Decke der Mainhall hingen diverse Spots, von denen offensichtlich keiner benutzt wurde. Außerdem (meine ich) 8 Scanner, 1-2 Strobes und eine Nebelmaschine.
Die Muster der Scanner haben mir gefallen, aber die Show hatte meines Erachtens ein ziemlich großes Problem: Sie war viel zu dunkel und an einigen Stellen viel zu nebelig.
Über lange Zeitabschnitte wurden die tanzenden Schnuggel nur von vier Scannern im Intervallbetrieb beleuchtet, so dass jeder nur gelegentlich mal von einem Strahl getroffen wurde und ansonsten so ziemlich im Dustern getanzt hat.
Was fehlte war eine richtige Basisbeleuchtung aus konventionellen farbigen Spots, die im Takt der Musik umgeschaltet wurden. Ich vermute auch hier wieder organisatorische Probleme, weshalb die offenbar vorhandenen Spots nicht in die Show integriert wurden. So was kann ganz schnell an Kleinigkeiten scheitern, wenn man nicht die passenden Schnittstellen und Adapter zur Hand hat. Vielleicht war nicht genug Zeit?
Wenn ich als LJ keine Spots hätte, hätte ich allerdings immerhin dafür gesorgt, dass alle Scanner dauerhaft an sind und es keine Zeiten ohne Beleuchtung gibt. Die Tanzfläche muss hell erleuchtet sein, nicht nur auf schwulen Partys ist das "sehen und gesehen werden" das A und O.
Selbstverständlich kann man auch mit dunklen Licht-Akzenten arbeiten, aber bei Top-Tracks wie "Infinity" (DJ Josh Project) muss der ganze Lampenladen leuchten, alles andere wäre ein Sakrileg. Die Power des Songs muss sich auch im Licht widerspiegeln, sonst wirkt die Show irgendwie seltsam.
Im Cafe gab es keine zentral gesteuerte Lightshow, nur eine Hand voll unabhängiger LED-Spots, Flowers u.ä. im Standalone-Betrieb. Vielleicht sollte ich mich dort mal als LJ bewerben, die kleine Cafe-Bühne bekomme ich mit meinem (für Wohnzimmer-Verhältnisse dimensioniertem) Equipment vielleicht sogar ganz passabel ausgeleuchtet.
Wenn ich auch noch mal eine Prüfung zum Laserschutzbeauftragten mache, könnte ich vielleicht sogar meinen Laser beisteuern. (Wobei das Cafe dafür wahrscheinlich zu klein ist, dort lässt sich kein ausreichender Sicherheitsbereich absperren.) Ich muss mich da mal schlau machen, was so eine Prüfung kostet. Da ich in der Firma mit wesentlich stärkeren und gefährlicheren (da unsichtbaren) Lasern zu tun habe, sollte der Rest denke ich zu handlen sein.
Ich denke, ich werde die Veranstalter mal kontaktieren. Vielleicht kann man ein paar der technischen Probleme ja lösen. Die Party als solche finde ich nämlich eine ziemlich gute Sache!
Themawechsel.
Am Dienstag kommt der Palm Pre auf den Markt und ich bin im Moment schwer am überlegen, ob ich mir nicht einen zulegen sollte. Mein Palm T5 kommt so langsam in die Jahre. Die Hardware ist zwar immer noch 1a (sogar der Akku tut's noch), aber die Software will nicht mehr so richtig mit den aktuellen Betriebsystemen. Ich suche nun eine Lösung, mit der ich meine Termine, To-Do-Listen und Adressen unter Windows, MacOS und mobil verwalten und synchronisieren kann. Die mobile Verwaltung muss auch offline funktionieren, denn ich komme manchmal auch in Länder, in denen ich nicht ohne weiteres an bezahlbares Internet herankomme.
Der sehr ausführliche Golem-Test liest sich soweit sehr vielversprechend, möglicherweise ist der Pre die Lösung meines Problems. Der Pre hat all die Features des iPhone, macht aber alles noch einen Tick besser und hat nicht dessen Nachteile, die bisher verhindert haben, dass ich ein iPhone ernsthaft in Erwägung gezogen habe. Während selbst viele hartgesottene Apple-Fanboys ihr Handy gehackt haben um ein paar der nervigen Einschränkungen loszuwerden, sind solche Kraftakte beim Palm nicht notwendig. Der Hersteller meines Handys soll mich unterstützen und mir nicht auch noch Steine in den Weg legen...
Da mein jetziger Palm T5 schon mein zweiter Palm-PDA ist, weiß ich, dass deren Produkte wirklich Hand und Fuß haben. Zumindest war das damals so... seit dem wurde es lange Zeit ziemlich Still um Palm und sie haben in der Zeit afaik auch ein paar ziemlich rote Zahlen geschrieben. Ich hoffe, sie während dessen keinen Bund mit dem Teufel geschlossen. Aber bisher habe ich nur positive Testberichte gelesen, somit sind sie nun wohl wieder mit alter Stärke zurück.
Ich verstehe nur noch nicht so ganz, welche Daten man nun zwangsweise auf einem Internetserver liegen haben muss und bei welchen dies optional ist. Es gibt z.B. eine Funktion, die alle persönlichen Daten täglich auf einen Server sichern kann, diese lässt sich jedoch offensichtlich abschalten.
Am liebsten wäre mir ein hausinterner Server, mit dem ich auf mehreren Arbeitsplätzen unter verschiedenen Betriebsystemen meine Daten editieren und dann mit dem Telefon synchronisieren kann. Ich fürchte allerdings, das dieser Wunsch utopisch ist.
Ich denke, ich werde mir den Pre am Dienstag mal ausführlich im Laden zeigen lassen...
Dienstag, 15. September 2009
Rette Deine Freiheit
Vorhin habe ich bei Golem ein geniales Video zu den Internetsperren entdeckt:
Das Video in Groß und weiterführende Infos: http://www.rettedeinefreiheit.de/
Das Video in Groß und weiterführende Infos: http://www.rettedeinefreiheit.de/
Donnerstag, 9. Juli 2009
Reorganisationen
Momentan bin ich von Twitter echt gefrustet. Ursache ist das übliche... viele Messages bleiben einfach ohne jede Reaktion und selbst Leute, zu denen ich eigentlich einen recht engen Umgang pflege, fühlen sich nicht immer dazu bemüßigt, auf direkt an die gerichtete Fragen auch zu antworten. So was nervt mich.
Vorhin habe ich per Zufall festgestellt, dass mich ein anderer User sogar geblockt hat.
Ich weiss ja, dass ich manchmal durchaus nervig sein kann und manch einem bin ich die letzten Tage wahrscheinlich auch schon ziemlich auf den Senkel gegangen, aber gerade dieser User war eigentlich jemand, mit dem ich nur sehr sporadischen Kontakt hatte und bei dem mich diese harte Reaktion daher wirklich überrascht, zu mal er vorher keinen Ton gesagt hat.
Aber so ist das wohl im Leben und ganz besonders im Internet: Die Sitten werden rauher und wer den Nachrichten von fast 150 Leuten folgt, hat wohl einfach nicht die Zeit, auf jeden persönlich einzugehen... da kann der zwischenmenschliche Umgang wohl schon mal leiden.... Da ist die Aussicht, den Kontakt einfach mit einem Klick einzustellen, wohl verlockend.
Ich selber kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt jemanden in einem Chat oder bei Twitter geblockt habe. Bisher habe ich immer an meinem Leitsatz "Menschliche Probleme lassen sich nicht durch technische Maßnahmen lösen" festgehalten. Bisher lies sich das immer anders lösen, wenn auch vielleicht nicht immer ganz so zeiteffizient.
Möglicherweise werde ich aber auch demnächst mal zur Strichliste greifen und eine Statistik machen, wer meine Nachrichten mit welcher Quote beantwortet. Die untersten Plätze werden dann "entfollowed" (aber nicht geblockt, denn das wäre übertrieben!).
Das hätte gleich zwei positive Effekte: Erstens ärgerte ich mich nicht längerer darüber, ignoriert zu werden. Zweitens verhinderte ich so, jemandem unwissend und ungewollt auf den Sack zu gehen.
Ein zweiter Grund für meinen Twitter-Frust ist das vor einigen Wochen umgestellte Verhalten des Systems. Bekam man früher alle (öffentlichen) Antworten seiner abonnierten Kontakte mit, sieht man nun nur noch an die Allgemeinheit gerichtete Tweets und Antworten auf Tweets von Leuten, denen man selbst ebenfalls folgt. So entgehen einem nicht nur viele potentielle neue Chatpartner, man verpasst u.U. auch viele Informationen aus dem Leben seiner Freunde, wenn sie diese Informationen nur in öffentlichen Antworten schreiben.
Ich habe schon überlegt, ob ich nicht mal einen Open-Source-Twiter-Client nehmen und mit einem RSS-Reader kreuzen sollte. Via RSS und über die Twitter-Webseite kann man nämlich alle Nachrichten abrufen.
Aber es gibt auch positives zu vermelden: Vorhin kam eine Mail, dass meine Bestellung abgeschickt wurde, somit sollte morgen oder übermorgen meine bestellte Netzwerkfestplatte (NAS mit 2 spiegelbaren 1 TB -Festplatten) hier eintreffen und dann kann ich endlich beginnen. auch die Datenspeicherung innerhalb meines Hausnetzes umzustrukturieren.
Seit ich den kleinen Mac Mini im Wohnzimmer stehen habe, hat der große PC im Arbeitszimmer in der Woche ziemlich viel Pause und wird nur noch sporadisch benutzt. Das liegt allerdings weniger daran, dass der Mac so toll ist [1], als daran, dass ein kleiner kompakter Rechner für das bisschen Chatten nach einem langen Arbeitstag völlig ausreicht, insbesondere wenn er auch noch direkt neben dem Sofa steht. :-)
Blöde ist allerdings die Synchronisation der Daten, die ich bisher manuell mache. Um dies in Zukunft zu vereinfachen also nun die neue NAS-Platte, die eigenständig ins Netzwerk eingebunden wird und dann von allen Rechnern und Notebooks gleichermaßen erreichbar ist.
Zusätzlich habe ich mein Datensicherungskonzept überarbeitet, so dass ich meine wichtigen Arbeitsdaten in Zukunft öfter sichern kann und die einzelnen Rechner sich kreuzweise gegenseitig sichern, so dass ich von allen wichtigen Daten versionierte und auf mehrere unabhängige Geräte verteilte Sicherungen habe.
Mal gucken, wie sich dieses Konzept in der Praxis bewährt... wenn alles klappt, wie ich mir das vorstelle, ist der Gewinn an Datensicherheit und Komfort beträchtlich.
[1]: Mein Urteil, dass Mac OS zwar nicht schlecht, Windows jedoch nicht grundsätzlich überlegen ist, verfestigt sich immer mehr. Ich habe vor ein paar Tagen eine neue 1 TB-USB-Platte als zusätzlichen Speicher für die sehr kleine interne Platte des Mac Mini gekauft und die Partitionierung der Platte in 3 Partitionen (1x FAT32 zum Datenaustausch mit der PS3, 1x für Time Machine Backups und eine große Datenpartition) war ein ziemlicher Akt, da Mac OS X nur kryptische Fehlermeldungen ausgegeben hat. Nach dem ich die Reihenfolge der Partitionen verändert hatte, ging es dann irgendwann. Dennoch eine schwache Leistung.
Vorhin habe ich per Zufall festgestellt, dass mich ein anderer User sogar geblockt hat.
Ich weiss ja, dass ich manchmal durchaus nervig sein kann und manch einem bin ich die letzten Tage wahrscheinlich auch schon ziemlich auf den Senkel gegangen, aber gerade dieser User war eigentlich jemand, mit dem ich nur sehr sporadischen Kontakt hatte und bei dem mich diese harte Reaktion daher wirklich überrascht, zu mal er vorher keinen Ton gesagt hat.
Aber so ist das wohl im Leben und ganz besonders im Internet: Die Sitten werden rauher und wer den Nachrichten von fast 150 Leuten folgt, hat wohl einfach nicht die Zeit, auf jeden persönlich einzugehen... da kann der zwischenmenschliche Umgang wohl schon mal leiden.... Da ist die Aussicht, den Kontakt einfach mit einem Klick einzustellen, wohl verlockend.
Ich selber kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt jemanden in einem Chat oder bei Twitter geblockt habe. Bisher habe ich immer an meinem Leitsatz "Menschliche Probleme lassen sich nicht durch technische Maßnahmen lösen" festgehalten. Bisher lies sich das immer anders lösen, wenn auch vielleicht nicht immer ganz so zeiteffizient.
Möglicherweise werde ich aber auch demnächst mal zur Strichliste greifen und eine Statistik machen, wer meine Nachrichten mit welcher Quote beantwortet. Die untersten Plätze werden dann "entfollowed" (aber nicht geblockt, denn das wäre übertrieben!).
Das hätte gleich zwei positive Effekte: Erstens ärgerte ich mich nicht längerer darüber, ignoriert zu werden. Zweitens verhinderte ich so, jemandem unwissend und ungewollt auf den Sack zu gehen.
Ein zweiter Grund für meinen Twitter-Frust ist das vor einigen Wochen umgestellte Verhalten des Systems. Bekam man früher alle (öffentlichen) Antworten seiner abonnierten Kontakte mit, sieht man nun nur noch an die Allgemeinheit gerichtete Tweets und Antworten auf Tweets von Leuten, denen man selbst ebenfalls folgt. So entgehen einem nicht nur viele potentielle neue Chatpartner, man verpasst u.U. auch viele Informationen aus dem Leben seiner Freunde, wenn sie diese Informationen nur in öffentlichen Antworten schreiben.
Ich habe schon überlegt, ob ich nicht mal einen Open-Source-Twiter-Client nehmen und mit einem RSS-Reader kreuzen sollte. Via RSS und über die Twitter-Webseite kann man nämlich alle Nachrichten abrufen.
Aber es gibt auch positives zu vermelden: Vorhin kam eine Mail, dass meine Bestellung abgeschickt wurde, somit sollte morgen oder übermorgen meine bestellte Netzwerkfestplatte (NAS mit 2 spiegelbaren 1 TB -Festplatten) hier eintreffen und dann kann ich endlich beginnen. auch die Datenspeicherung innerhalb meines Hausnetzes umzustrukturieren.
Seit ich den kleinen Mac Mini im Wohnzimmer stehen habe, hat der große PC im Arbeitszimmer in der Woche ziemlich viel Pause und wird nur noch sporadisch benutzt. Das liegt allerdings weniger daran, dass der Mac so toll ist [1], als daran, dass ein kleiner kompakter Rechner für das bisschen Chatten nach einem langen Arbeitstag völlig ausreicht, insbesondere wenn er auch noch direkt neben dem Sofa steht. :-)
Blöde ist allerdings die Synchronisation der Daten, die ich bisher manuell mache. Um dies in Zukunft zu vereinfachen also nun die neue NAS-Platte, die eigenständig ins Netzwerk eingebunden wird und dann von allen Rechnern und Notebooks gleichermaßen erreichbar ist.
Zusätzlich habe ich mein Datensicherungskonzept überarbeitet, so dass ich meine wichtigen Arbeitsdaten in Zukunft öfter sichern kann und die einzelnen Rechner sich kreuzweise gegenseitig sichern, so dass ich von allen wichtigen Daten versionierte und auf mehrere unabhängige Geräte verteilte Sicherungen habe.
Mal gucken, wie sich dieses Konzept in der Praxis bewährt... wenn alles klappt, wie ich mir das vorstelle, ist der Gewinn an Datensicherheit und Komfort beträchtlich.
[1]: Mein Urteil, dass Mac OS zwar nicht schlecht, Windows jedoch nicht grundsätzlich überlegen ist, verfestigt sich immer mehr. Ich habe vor ein paar Tagen eine neue 1 TB-USB-Platte als zusätzlichen Speicher für die sehr kleine interne Platte des Mac Mini gekauft und die Partitionierung der Platte in 3 Partitionen (1x FAT32 zum Datenaustausch mit der PS3, 1x für Time Machine Backups und eine große Datenpartition) war ein ziemlicher Akt, da Mac OS X nur kryptische Fehlermeldungen ausgegeben hat. Nach dem ich die Reihenfolge der Partitionen verändert hatte, ging es dann irgendwann. Dennoch eine schwache Leistung.
Sonntag, 21. Juni 2009
Singapur: Abschluss und Rückflug
Seit gestern Mittag bin ich zurück in Bremen und seit heute auch wieder halbwegs ausgeschlafen. Gestern Mittag ging es noch einigermaßen, aber im Laufe des Nachmittags kam dann die Müdigkeit und ich habe mich erst aufs Sofa gelegt und bin dann ins Bett rüber gewechselt.
Heute habe ich die Zeit genutzt, schon mal die Singapur-Bilder in mein Webalbum zu prügeln. Da das Upload-Programm ständig abgestürzt ist, eine schweißtreibende Aktion. Ich habe aber gerade gesehen, dass es für diesen Fehler mittlerweile ein Update gibt, mal sehen ob das Problem damit wirklich behoben ist. Die Tage muss ich auch endlich mal die Fotos vom Kirchentag zu Ende sortieren und hochladen.
Die Singapur-Reise war jedenfalls erfolgreich. Der Kunde hat die Abnahme unterschrieben, auch wenn noch ein paar kleinere Restpunkte übrig sind. Aber das ist ja immer so, Kunden sind nie völlig zufrieden. ;-)
Freitag ging es dann noch mal schick geschäftlich essen und das Restaurant, in das wir eingeladen wurden, war sicherlich nicht billig. In Deutschland habe ich ungefähr Vorstellungen davon, was ich in chinesischen Restaurants bestellen kann. Bei dem Essen in Singapur hat unser Gastgeber bestellt und es gab eine große Drehscheibe mit diversen Speisen in der Mitte. Unter den meisten Kreationen konnte ich mir erstmal gar nichts vorstellen und auch das Essen mit Stäbchen will gelernt sein. Es wäre hilfreich gewesen, wenn die Stäbchen Rillen gehabt hätten damit das Essen nicht so leicht wegrutscht...
Nach einem weiteren, eher informellen Meeting ging es dann Abends zum Flughafen.
War ich auf dem Hinflug mit KLM noch ganz zufrieden, bin ich nach dem Rückflug doch arg enttäuscht. Es gab in Singapur keinen vernünftigen Ticketschalter sondern man war gezwungen, die Tickets am Selbstbedienungs-Automaten auszudrucken. Da die Bedienung aber offenbar so kompliziert ist, stand neben jedem Automaten noch ein Angestellter, der den Automaten für die Reisenden bedient hat... und den Automaten auch nicht verstanden hat. So wollten mein Kollege und ich im Flugzeug verständlicherweise nebeneinander sitzen... dies war jedoch nicht möglich, da man zwar Reisegruppen bilden konnte, am Terminal jedoch nur numerische Buchungsnummern einzugeben waren, während unsere alphanumerisch war. Hier muss sich die Allianz aus Air France und KLM, die gemeinsame Ticketschalter und Automaten betreibt, wohl noch auf ein einheitliches System einigen.
Auch am Gepäckabgabeschalter war man nicht im Stande, dieses Problem zu beheben.
Beim Einsteigen streikte dann der Barcode-Scanner und der Schnuggel an der Schleuse musste meine Ticketnummer manuell in eine Papierliste eintragen... der Länge der Liste nach zu urteilen war ich nicht der einzige, bei dem das Ticket nicht maschinell lesbar war. Eine Ursache dafür konnte sein, dass man in Singapur nur billige Streifen aus Thermopapier bekommt, kein richtiges Papier, wie dies in Deutschland üblich ist.
Positiv möchte ich erwähnen, dass der Security-Check in Singapur völlig unproblematisch war. Sachen aufs Band, durch die Schleuse und fertig.
Anders in Amsterdam: Alle Notebooks auspacken und aufklappen. Als wenn das irgend etwas bringen würde... das ist in meinen Augen auch nur ein Sicherheits-Placebo.
Neben der normalen Sicherheitsschleuse gab es in Amsterdam auch eine merkwürdige Kabine, in der sich die Passagiere mit erhobenen Armen hinstellen mussten und dann von einem Sensorkopf umfahren und gescannt wurden. Ob das so ein Backscatter-Scanner war, mit dem man die Leute nackt sehen kann? Sah auf jeden Fall unsympathisch aus.
Der Flug von Singapur nach Amsterdam war anstrengend. Die Maschine war fast ausgebucht, somit war der Luxus des Hinflugs, gleich zwei Plätze in Beschlag nehmen zu können, diesmal nicht drin. Ich saß zwischen einem asiatischen Mädel und einer asiatischen Frau, die beide kleiner als ich waren und daher deutlich weniger Probleme mit dem Platz hatten.
Das hat die Enge ein kleinwenig abgemildert, aber schön war's nicht. Hinzu kamen diesmal diverse Kreischkinder, die dem Flug ebenfalls ihre ganz eigene Note gaben.
Der Flug von Amsterdam nach Bremen war problem- und ereignislos, wenn man davon absieht, dass manche Luftstraßen doch erhebliche Schlag- bzw. Luftlöcher enthalten.
Fazit:
Unterm Strich war die Singapurreise eigentlich ganz in Ordnung und deutlich angenehmer, als ich befürchtet hatte. Singapur ist zwar ein sehr strenges und machmal auch sehr seltsames und bürokratisches Land, aber vieles wird auch nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird. Vielleicht hätte ich schon vorher mit ein paar Schwulen vor Ort chatten sollen, das mir doch ein paar meiner Ängste und Befürchtungen genommen.
Ein wenig schade ist, dass wegen den langen Arbeitszeiten nur relativ wenig Zeit war, um die Stadt und ihre Bewohner näher kennenzulernen. Gerade zum Schluss bin ich auf 15-17 Stunden am Tag gekommen, das ist schon hart. Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich mich sicher auch mal mit einem singapurer Schnuggel getroffen und vielleicht sogar mein schickes Doppelbett einem Belastungstest unterzogen.
Wirklich besser scheinen die singapurer Schnuckel allerdings auch nicht zu sein... der erste meldet sich schon jetzt kaum noch und hat auch die Nachricht, dass ich wieder in Bremen angekommen bin, nicht beantwortet... mache Dinge sind halt überall gleich und Jungs können überall unzuverlässig, unwillig und anstrengend sein...
Ich muss mich nun erstmal auf den aktuellen Stand bringen, was in Deutschland während meiner Abwesenheit alles passiert ist. Soweit ich gehört habe, wurde das leidige Gesetz zur Netzzensur beschlossen? :-(
Aus diesem traurigen Anlass möchte ich diesen Blogeintrag mit einem Video beenden, das mir ein deutscher Schnuggel aus München gestern zugeschickt hat:
In diesem Sinne bis die Tage...
Heute habe ich die Zeit genutzt, schon mal die Singapur-Bilder in mein Webalbum zu prügeln. Da das Upload-Programm ständig abgestürzt ist, eine schweißtreibende Aktion. Ich habe aber gerade gesehen, dass es für diesen Fehler mittlerweile ein Update gibt, mal sehen ob das Problem damit wirklich behoben ist. Die Tage muss ich auch endlich mal die Fotos vom Kirchentag zu Ende sortieren und hochladen.
Die Singapur-Reise war jedenfalls erfolgreich. Der Kunde hat die Abnahme unterschrieben, auch wenn noch ein paar kleinere Restpunkte übrig sind. Aber das ist ja immer so, Kunden sind nie völlig zufrieden. ;-)
Freitag ging es dann noch mal schick geschäftlich essen und das Restaurant, in das wir eingeladen wurden, war sicherlich nicht billig. In Deutschland habe ich ungefähr Vorstellungen davon, was ich in chinesischen Restaurants bestellen kann. Bei dem Essen in Singapur hat unser Gastgeber bestellt und es gab eine große Drehscheibe mit diversen Speisen in der Mitte. Unter den meisten Kreationen konnte ich mir erstmal gar nichts vorstellen und auch das Essen mit Stäbchen will gelernt sein. Es wäre hilfreich gewesen, wenn die Stäbchen Rillen gehabt hätten damit das Essen nicht so leicht wegrutscht...
Nach einem weiteren, eher informellen Meeting ging es dann Abends zum Flughafen.
War ich auf dem Hinflug mit KLM noch ganz zufrieden, bin ich nach dem Rückflug doch arg enttäuscht. Es gab in Singapur keinen vernünftigen Ticketschalter sondern man war gezwungen, die Tickets am Selbstbedienungs-Automaten auszudrucken. Da die Bedienung aber offenbar so kompliziert ist, stand neben jedem Automaten noch ein Angestellter, der den Automaten für die Reisenden bedient hat... und den Automaten auch nicht verstanden hat. So wollten mein Kollege und ich im Flugzeug verständlicherweise nebeneinander sitzen... dies war jedoch nicht möglich, da man zwar Reisegruppen bilden konnte, am Terminal jedoch nur numerische Buchungsnummern einzugeben waren, während unsere alphanumerisch war. Hier muss sich die Allianz aus Air France und KLM, die gemeinsame Ticketschalter und Automaten betreibt, wohl noch auf ein einheitliches System einigen.
Auch am Gepäckabgabeschalter war man nicht im Stande, dieses Problem zu beheben.
Beim Einsteigen streikte dann der Barcode-Scanner und der Schnuggel an der Schleuse musste meine Ticketnummer manuell in eine Papierliste eintragen... der Länge der Liste nach zu urteilen war ich nicht der einzige, bei dem das Ticket nicht maschinell lesbar war. Eine Ursache dafür konnte sein, dass man in Singapur nur billige Streifen aus Thermopapier bekommt, kein richtiges Papier, wie dies in Deutschland üblich ist.
Positiv möchte ich erwähnen, dass der Security-Check in Singapur völlig unproblematisch war. Sachen aufs Band, durch die Schleuse und fertig.
Anders in Amsterdam: Alle Notebooks auspacken und aufklappen. Als wenn das irgend etwas bringen würde... das ist in meinen Augen auch nur ein Sicherheits-Placebo.
Neben der normalen Sicherheitsschleuse gab es in Amsterdam auch eine merkwürdige Kabine, in der sich die Passagiere mit erhobenen Armen hinstellen mussten und dann von einem Sensorkopf umfahren und gescannt wurden. Ob das so ein Backscatter-Scanner war, mit dem man die Leute nackt sehen kann? Sah auf jeden Fall unsympathisch aus.
Der Flug von Singapur nach Amsterdam war anstrengend. Die Maschine war fast ausgebucht, somit war der Luxus des Hinflugs, gleich zwei Plätze in Beschlag nehmen zu können, diesmal nicht drin. Ich saß zwischen einem asiatischen Mädel und einer asiatischen Frau, die beide kleiner als ich waren und daher deutlich weniger Probleme mit dem Platz hatten.
Das hat die Enge ein kleinwenig abgemildert, aber schön war's nicht. Hinzu kamen diesmal diverse Kreischkinder, die dem Flug ebenfalls ihre ganz eigene Note gaben.
Der Flug von Amsterdam nach Bremen war problem- und ereignislos, wenn man davon absieht, dass manche Luftstraßen doch erhebliche Schlag- bzw. Luftlöcher enthalten.
Fazit:
Unterm Strich war die Singapurreise eigentlich ganz in Ordnung und deutlich angenehmer, als ich befürchtet hatte. Singapur ist zwar ein sehr strenges und machmal auch sehr seltsames und bürokratisches Land, aber vieles wird auch nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird. Vielleicht hätte ich schon vorher mit ein paar Schwulen vor Ort chatten sollen, das mir doch ein paar meiner Ängste und Befürchtungen genommen.
Ein wenig schade ist, dass wegen den langen Arbeitszeiten nur relativ wenig Zeit war, um die Stadt und ihre Bewohner näher kennenzulernen. Gerade zum Schluss bin ich auf 15-17 Stunden am Tag gekommen, das ist schon hart. Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich mich sicher auch mal mit einem singapurer Schnuggel getroffen und vielleicht sogar mein schickes Doppelbett einem Belastungstest unterzogen.
Wirklich besser scheinen die singapurer Schnuckel allerdings auch nicht zu sein... der erste meldet sich schon jetzt kaum noch und hat auch die Nachricht, dass ich wieder in Bremen angekommen bin, nicht beantwortet... mache Dinge sind halt überall gleich und Jungs können überall unzuverlässig, unwillig und anstrengend sein...
Ich muss mich nun erstmal auf den aktuellen Stand bringen, was in Deutschland während meiner Abwesenheit alles passiert ist. Soweit ich gehört habe, wurde das leidige Gesetz zur Netzzensur beschlossen? :-(
Aus diesem traurigen Anlass möchte ich diesen Blogeintrag mit einem Video beenden, das mir ein deutscher Schnuggel aus München gestern zugeschickt hat:
In diesem Sinne bis die Tage...
Mittwoch, 10. Juni 2009
Singapur: Angekommen
Ich bin mittlerweile in Singapur angekommen und sitze in meinem Hotelzimmer am Netbook. Es gibt tatsächlich kostenlosen Internetzugang, allerdings ist die Qualität doch sehr schwankend. Eine SIP-Verbindung ins deutsche Festnetz ist mit bisher noch nicht gelungen.
Zumindest scheinen die anderen wichtigen Internetdienste soweit zu funktionieren.
Los ging es gestern (Dienstag) Nachmittag deutscher Zeit mit einer Taxifahrt zum Bremer Flughafen. Hätte ich gewusst, dass das Zahlen per Karte so kompliziert ist, hätte ich wohl gleich bar bezahlt. Mit meiner EC-Karte wusste der Fahrer gar nix anzufangen (obwohl ich beim Bestellen des Taxis über die Zentrale extra nachgefragt hatte), mit der Mastercard ging es dann mit erheblichen Mühen und vielen per Hand ausgefüllten Formularen. Die letzten 1,50 EUR musste ich dann doch noch bar bezahlen, da er sich in seinem Kreditkartenterminal vertippt hatte und nicht wusste, wie er den Betrag korrigieren konnte. Was für'n Akt... aber er meinte, er würde bald ein neues Gerät mit Belegdrucker bekommen, dann sei alles ganz einfach...
Das Einchecken in Bremen war soweit recht problemlos, soweit Flugreisen eben problemlos sein können. Wer bei der Sicherheitskontrolle die Hände in den Hosentaschen hat, macht sich gleich verdächtig. Da kam gleich einer mit einem Hand-Metalldetektor angesprungen...
Langsam entwickel ich eine echte Abneigung gegen Flugreisen. Das Fliegen selbst macht Spaß, aber die ewige Warterei auf alles Mögliche und die Sicherheitskontrollen sind echt ätzend. So macht Reisen keinen Spaß.
Das Schloss an meinem Koffer haben sie bei der Abfertigung aufgebrochen und den Koffer danach nicht mal richtig zugemacht. Fehlen scheint zum Glück -soweit ich das bisher beurteilen konnte- nichts, aber ich kann es absolut nicht ausstehen, wenn Leute in meinen Sachen rumwühlen, insbesondere wenn sie es in meiner Abwesenheit tun!
Das Umsteigen in Amsterdam ging auch ohne besondere Probleme. Wir haben glaube ich einen Umweg genommen und mussten daher in Amsterdam noch mal durch die Sicherheitskontrolle. Laut einem Video im Flugzeug soll es auch einen direkten Weg geben, bei dem man die Sicherheitszone nicht verlassen muss.
Der Flieger, eine Boeing 777 wenn ich das richtig in Erinnerung habe, sah deutlich kleiner aus als ich erwartet hätte. Dennoch war der er nur zu schätzungsweise 2/3 belegt.
Zum Glück, möchte ich anmerken. Laut Reserverungsplan saß neben mir und meinem Kollegen auch noch ein ziemlich korpulenter afrikanisch aussehender Mann bei uns in der 3er-Reihe. Der setzte sich nach dem Start und viel herumirren und zögern schließlich auf einen anderen Platz und laß dort seine "Holy Bible" in XXL-Ausgabe, so dass mein Kollege aufrücken konnte und zwischen uns ein Platz frei wurde.
Angenehm war es dennoch nicht weil es laut war und ich mich trotz des zusätzlichen Platzes nicht ausstrecken konnte. Wenn das Flugzeug voll ist, muss es die Hölle sein, über 12 Stunden in so einem Käfig zu sitzen.
Jeder Passagier hatte einen kleinen LCD-Monitor vor mäßiger Qualität (Auflösung und Blickwinkel), auf dem er/sie Informationen zum Flug (z.B. Flughöhe, Geschwindigkeit über Grund, Restflugdauer, diverse Kartenanzeigen) ansehen oder das bordeigene Entertainment-System nutzen konnte. Letzteres bestand aus Filmen/TV-Serien (Video-on-Demand, somit war auch Spulen möglich), einfachen Videospielen (lustigerweise auch Multiplayer gegen andere Spieler im Flugzeug) und einer Audio-Kategorie mit Musikkanälen und Hörbüchern. Die Reaktionszeit des Systems war mit mehreren Sekunden teilweise quälend langsam, so dass nie klar war, ob der Befehl nicht angekommen war oder lediglich noch etwas dauert. Ansonsten ging es eigentlich. Das Filmangebot war ok, auch wenn leider nicht alle Filme auch in Deutsch vorlagen. Außerdem waren die Filme laut der Einblendung am Anfang "umformatiert" worden um auf dem kleinen Bildschirm besser dargestellt werden zu können... da ich nur Filme geguckt habe, die ich bisher nicht kannte, kann ich dazu wenig sagen.
Gesteuert wurde das ganze über ein Gerät, das auf seiner Vorderseite eine Fernbedienung und auf seiner Rückseite ein Handy mit seitlichem Lesegerät für Kreditkarten war. Ich habe ein paar Fotos gemacht, wenn ich zurück in Bremen bin, kann ich die mal hochladen.
Zusätzlich gab es noch ein Kopfkissen, eine Decke und einen Kopfhörer.
Zwischendrin gab es auch immer wieder kochend heisse Tücher. Beim ersten Mal habe ich mir die Flossen verbrannt, bei den folgenden Malen dann dankend abgelehnt. Waren die als Erfrischungstücher gedacht? So richtig Sinn ergibt das für mich nicht und auch die humorige Erklärung hier erhellt die Antwort noch nicht richtig.
Nach der Landung ging es durch die Passkontrolle und die dortige Sachbearbeiterin durfe das deutsche "ß" kennenlernen.
Ich tue mich mit der singapurischen Mentalität immer noch sehr schwer und ich glaube, so richtig werde ich mich mit diesem Land nie anfreunden. An vielen Fußgängerunterführungen hängen mehrfache Schilder, dass Radfahren dort bei einer Strafe von 500 S$ (ca. 250 EUR) verboten sei. Ähnliche Schilder gibt es auch an vielen anderen Stellen. Wer in der U-Bahn die Notbremse ziehen möchte, ist mit 5000 S$ dabei. Wegen dieser vielen strengen Strafen gibt es im Englischen das Wortspiel "Singapore is a fine city".
Die U-Bahnen sind sowieso lustig. Sie halten hinter Glaswänden mit Türen, so dass der Fahrer genau so halten muss, dass Fahrzeug- und Wandtüren deckungsgleich sind.
Das Wetter ist ziemlich anstrengend... "nur" 33°C, aber extrem feucht und schwül. Auf dem Stadtbummel ging das noch, aber als wir unsere Fressalien vom Supermarkt zum Hotel geschleppt hatten (u.a. schwere Tüten mit Saft) war ich richtig durchgeschwitzt. Autos und Gebäude sind alle sehr angenehm klimatisiert, beim ersten Schritt nach draussen kommt einem jedoch dann wieder die warme Luft entgegen.
Nun ist es hier kurz nach Mitternacht... da werde ich mal ins Bett gehen und ein wenig Schlaf nachholen. Morgen geht's früh raus.
Mehr Eindrücke gibt es dann die Tage...
Zumindest scheinen die anderen wichtigen Internetdienste soweit zu funktionieren.
Los ging es gestern (Dienstag) Nachmittag deutscher Zeit mit einer Taxifahrt zum Bremer Flughafen. Hätte ich gewusst, dass das Zahlen per Karte so kompliziert ist, hätte ich wohl gleich bar bezahlt. Mit meiner EC-Karte wusste der Fahrer gar nix anzufangen (obwohl ich beim Bestellen des Taxis über die Zentrale extra nachgefragt hatte), mit der Mastercard ging es dann mit erheblichen Mühen und vielen per Hand ausgefüllten Formularen. Die letzten 1,50 EUR musste ich dann doch noch bar bezahlen, da er sich in seinem Kreditkartenterminal vertippt hatte und nicht wusste, wie er den Betrag korrigieren konnte. Was für'n Akt... aber er meinte, er würde bald ein neues Gerät mit Belegdrucker bekommen, dann sei alles ganz einfach...
Das Einchecken in Bremen war soweit recht problemlos, soweit Flugreisen eben problemlos sein können. Wer bei der Sicherheitskontrolle die Hände in den Hosentaschen hat, macht sich gleich verdächtig. Da kam gleich einer mit einem Hand-Metalldetektor angesprungen...
Langsam entwickel ich eine echte Abneigung gegen Flugreisen. Das Fliegen selbst macht Spaß, aber die ewige Warterei auf alles Mögliche und die Sicherheitskontrollen sind echt ätzend. So macht Reisen keinen Spaß.
Das Schloss an meinem Koffer haben sie bei der Abfertigung aufgebrochen und den Koffer danach nicht mal richtig zugemacht. Fehlen scheint zum Glück -soweit ich das bisher beurteilen konnte- nichts, aber ich kann es absolut nicht ausstehen, wenn Leute in meinen Sachen rumwühlen, insbesondere wenn sie es in meiner Abwesenheit tun!
Das Umsteigen in Amsterdam ging auch ohne besondere Probleme. Wir haben glaube ich einen Umweg genommen und mussten daher in Amsterdam noch mal durch die Sicherheitskontrolle. Laut einem Video im Flugzeug soll es auch einen direkten Weg geben, bei dem man die Sicherheitszone nicht verlassen muss.
Der Flieger, eine Boeing 777 wenn ich das richtig in Erinnerung habe, sah deutlich kleiner aus als ich erwartet hätte. Dennoch war der er nur zu schätzungsweise 2/3 belegt.
Zum Glück, möchte ich anmerken. Laut Reserverungsplan saß neben mir und meinem Kollegen auch noch ein ziemlich korpulenter afrikanisch aussehender Mann bei uns in der 3er-Reihe. Der setzte sich nach dem Start und viel herumirren und zögern schließlich auf einen anderen Platz und laß dort seine "Holy Bible" in XXL-Ausgabe, so dass mein Kollege aufrücken konnte und zwischen uns ein Platz frei wurde.
Angenehm war es dennoch nicht weil es laut war und ich mich trotz des zusätzlichen Platzes nicht ausstrecken konnte. Wenn das Flugzeug voll ist, muss es die Hölle sein, über 12 Stunden in so einem Käfig zu sitzen.
Jeder Passagier hatte einen kleinen LCD-Monitor vor mäßiger Qualität (Auflösung und Blickwinkel), auf dem er/sie Informationen zum Flug (z.B. Flughöhe, Geschwindigkeit über Grund, Restflugdauer, diverse Kartenanzeigen) ansehen oder das bordeigene Entertainment-System nutzen konnte. Letzteres bestand aus Filmen/TV-Serien (Video-on-Demand, somit war auch Spulen möglich), einfachen Videospielen (lustigerweise auch Multiplayer gegen andere Spieler im Flugzeug) und einer Audio-Kategorie mit Musikkanälen und Hörbüchern. Die Reaktionszeit des Systems war mit mehreren Sekunden teilweise quälend langsam, so dass nie klar war, ob der Befehl nicht angekommen war oder lediglich noch etwas dauert. Ansonsten ging es eigentlich. Das Filmangebot war ok, auch wenn leider nicht alle Filme auch in Deutsch vorlagen. Außerdem waren die Filme laut der Einblendung am Anfang "umformatiert" worden um auf dem kleinen Bildschirm besser dargestellt werden zu können... da ich nur Filme geguckt habe, die ich bisher nicht kannte, kann ich dazu wenig sagen.
Gesteuert wurde das ganze über ein Gerät, das auf seiner Vorderseite eine Fernbedienung und auf seiner Rückseite ein Handy mit seitlichem Lesegerät für Kreditkarten war. Ich habe ein paar Fotos gemacht, wenn ich zurück in Bremen bin, kann ich die mal hochladen.
Zusätzlich gab es noch ein Kopfkissen, eine Decke und einen Kopfhörer.
Zwischendrin gab es auch immer wieder kochend heisse Tücher. Beim ersten Mal habe ich mir die Flossen verbrannt, bei den folgenden Malen dann dankend abgelehnt. Waren die als Erfrischungstücher gedacht? So richtig Sinn ergibt das für mich nicht und auch die humorige Erklärung hier erhellt die Antwort noch nicht richtig.
Nach der Landung ging es durch die Passkontrolle und die dortige Sachbearbeiterin durfe das deutsche "ß" kennenlernen.
Ich tue mich mit der singapurischen Mentalität immer noch sehr schwer und ich glaube, so richtig werde ich mich mit diesem Land nie anfreunden. An vielen Fußgängerunterführungen hängen mehrfache Schilder, dass Radfahren dort bei einer Strafe von 500 S$ (ca. 250 EUR) verboten sei. Ähnliche Schilder gibt es auch an vielen anderen Stellen. Wer in der U-Bahn die Notbremse ziehen möchte, ist mit 5000 S$ dabei. Wegen dieser vielen strengen Strafen gibt es im Englischen das Wortspiel "Singapore is a fine city".
Die U-Bahnen sind sowieso lustig. Sie halten hinter Glaswänden mit Türen, so dass der Fahrer genau so halten muss, dass Fahrzeug- und Wandtüren deckungsgleich sind.
Das Wetter ist ziemlich anstrengend... "nur" 33°C, aber extrem feucht und schwül. Auf dem Stadtbummel ging das noch, aber als wir unsere Fressalien vom Supermarkt zum Hotel geschleppt hatten (u.a. schwere Tüten mit Saft) war ich richtig durchgeschwitzt. Autos und Gebäude sind alle sehr angenehm klimatisiert, beim ersten Schritt nach draussen kommt einem jedoch dann wieder die warme Luft entgegen.
Nun ist es hier kurz nach Mitternacht... da werde ich mal ins Bett gehen und ein wenig Schlaf nachholen. Morgen geht's früh raus.
Mehr Eindrücke gibt es dann die Tage...
Mittwoch, 3. Juni 2009
Reise(s)pass
Die letzte Nacht war übel... irgendwie konnte ich nicht schlafen und mir gingen 1000 Sachen durch den Kopf, was ich dann irgendwann in der Nacht auch noch mal via Twitter der Welt kundgetan habe.
Um 6 Uhr machte dann der Wecker auf sich aufmerksam, um mich aufzufordern, der Nacht ein abruptes Ende zu setzen und mich fertig zu machen, um (mit einem Umweg über den Bäcker) kurz nach 7 beim Stadtamt zu sein.
Trotz der frühen Stunde waren dennoch schon rund 8 Leute vor mir dran. Früh aufstehen ist doof wenn's alle machen...
Nach etwas über einer Stunde war ich dann mit allem durch und hatte meinen Express-Reisepass beantragt. Ob er rechtzeitig kommt, ist allerdings trotz des Expresszuschlags ungewiss.
Die Fingerabdruckscanner sind übrigens schnarchlangsam. Der Scanvorgang hat bestimmt eine halbe Minute pro Finger gebraucht. Gescannt werden beide Zeigefinger.
Das Amt ruft mich nun an, wenn der Reisepass fertig ist. Wenn's bis Montagnachmittag nicht geklappt hat, muss ich mir noch einen vorläufigen Reisepass ausstellen lassen. Das sind dann noch mal 26 Euro, aber laut einem Anruf bei der deutschen Botschaft in Singapur ist er zur Not ausreichend.
Auf dem Weg zurück zum Parkplatz kam ich noch an der Kfz-Zulassungsstelle vorbei, wo ein gewisser Herr Ludolf gerade sein Auto abmelden wollte. Da er ein Bremer Kennzeichen in der Hand hielt, war es wohl keiner der Ludolfs (wobei ich die Serie auch noch nie gesehen habe). Die Sachbearbeiterin hat allerdings trotzdem erstaunt nachgefragt.
Zurück in der Firma habe ich dann versucht, meinen Termin für Freitag im Stadtamt zu stornieren. Telefonisch kein Durchkommen, entweder war besetzt oder es nahm keiner ab... ich habe dann eine kurze Mail ans Amt geschrieben, welche auch recht schnell beantwortet wurde. Thema erledigt.
Im Moment schallt der Vocal Trance-Kanal von Digitally Imported aus meinen Boxen und die Müdigkeit hält sich noch in Grenzen... trotzdem sollte ich heute vielleicht etwas eher ins Bett...
Hatte ich schon erzählt, dass ich mir für den Mac noch ein paar Logitech-Boxen mit Subwoofer gekauft habe? Nix großartige, nur ein kleines 2.1-Set für 35 Euro. Die Qualität ist eigentlich recht ordentlich, fast schon zu gut: Für Nachts fehlt eigentlich noch ein Regler um den Subwoofer ein wenig runterregeln zu können.
Für Morgen erwarte ich ein Paket mit meinem Singapur-Reiseführer und einer Hand voll DVDs.
Unter ihnen auch Beautiful Thing, den ich eigentlich auch schon auf VHS-Kassette besitze. Seit mein Videorekorder mal mitten im Film mitten in einem Date elendig verreckt ist, besitze ich allerdings keine Video(kassetten)rekorder mehr. Anstatt jetzt noch einen neuen Recorder zu kaufen, kaufe ich den Film lieber doppelt und habe ihn dann auch in bester Qualität und mit allen Extras.
Soweit erstmal, ich werde nun noch ein wenig Chatten und Relaxen und dann irgendwann ins Bett...
Um 6 Uhr machte dann der Wecker auf sich aufmerksam, um mich aufzufordern, der Nacht ein abruptes Ende zu setzen und mich fertig zu machen, um (mit einem Umweg über den Bäcker) kurz nach 7 beim Stadtamt zu sein.
Trotz der frühen Stunde waren dennoch schon rund 8 Leute vor mir dran. Früh aufstehen ist doof wenn's alle machen...
Nach etwas über einer Stunde war ich dann mit allem durch und hatte meinen Express-Reisepass beantragt. Ob er rechtzeitig kommt, ist allerdings trotz des Expresszuschlags ungewiss.
Die Fingerabdruckscanner sind übrigens schnarchlangsam. Der Scanvorgang hat bestimmt eine halbe Minute pro Finger gebraucht. Gescannt werden beide Zeigefinger.
Das Amt ruft mich nun an, wenn der Reisepass fertig ist. Wenn's bis Montagnachmittag nicht geklappt hat, muss ich mir noch einen vorläufigen Reisepass ausstellen lassen. Das sind dann noch mal 26 Euro, aber laut einem Anruf bei der deutschen Botschaft in Singapur ist er zur Not ausreichend.
Auf dem Weg zurück zum Parkplatz kam ich noch an der Kfz-Zulassungsstelle vorbei, wo ein gewisser Herr Ludolf gerade sein Auto abmelden wollte. Da er ein Bremer Kennzeichen in der Hand hielt, war es wohl keiner der Ludolfs (wobei ich die Serie auch noch nie gesehen habe). Die Sachbearbeiterin hat allerdings trotzdem erstaunt nachgefragt.
Zurück in der Firma habe ich dann versucht, meinen Termin für Freitag im Stadtamt zu stornieren. Telefonisch kein Durchkommen, entweder war besetzt oder es nahm keiner ab... ich habe dann eine kurze Mail ans Amt geschrieben, welche auch recht schnell beantwortet wurde. Thema erledigt.
Im Moment schallt der Vocal Trance-Kanal von Digitally Imported aus meinen Boxen und die Müdigkeit hält sich noch in Grenzen... trotzdem sollte ich heute vielleicht etwas eher ins Bett...
Hatte ich schon erzählt, dass ich mir für den Mac noch ein paar Logitech-Boxen mit Subwoofer gekauft habe? Nix großartige, nur ein kleines 2.1-Set für 35 Euro. Die Qualität ist eigentlich recht ordentlich, fast schon zu gut: Für Nachts fehlt eigentlich noch ein Regler um den Subwoofer ein wenig runterregeln zu können.
Für Morgen erwarte ich ein Paket mit meinem Singapur-Reiseführer und einer Hand voll DVDs.
Unter ihnen auch Beautiful Thing, den ich eigentlich auch schon auf VHS-Kassette besitze. Seit mein Videorekorder mal mitten im Film mitten in einem Date elendig verreckt ist, besitze ich allerdings keine Video(kassetten)rekorder mehr. Anstatt jetzt noch einen neuen Recorder zu kaufen, kaufe ich den Film lieber doppelt und habe ihn dann auch in bester Qualität und mit allen Extras.
Soweit erstmal, ich werde nun noch ein wenig Chatten und Relaxen und dann irgendwann ins Bett...
Montag, 1. Juni 2009
Passbild
Schon wieder über eine Woche ohne Eintrag... ach Mensch, was rennt die Zeit.
Außer viel Arbeit war auch nicht viel. Mein Singapur-Trip ereilt mich nun möglicherweise doch noch, aber entschieden ist noch nichts. Der einzige Vorzug wäre, dass diesmal dann wahrscheinlich auch ein Kollege mitfliegen würde. Aber eigentlich will ich da trotzdem nicht hin...
Freitag war ich schon mal beim Fotografen um ein biometriekonformes Reisepassbild machen zu lassen. Schön sind die nicht.... wirklich nicht. Ich hatte erst überlegt, das Bild hier reinzusetzen. Aber das geht nicht, das ist zu übel. Mal sehen ob das Amt das Bild annimmt.
(Aber vom Fotografen aus dem Fotoladen hätte ich gerne noch ein Bild mitgenommen... der war süß. Als er die ganzen Scheinwerfer und Hintergründe umgebaut hat, hat er sich halb nackig gemacht....)
Ende der Woche habe ich einen Termin beim Amt, vorher war nix mehr frei. Die Bilder haben 10 Euro gekostet, dazu kommen dann noch mal 91 Euro für den Reisepass, weil ich da nicht Wochen drauf warten kann. So bekomme ich ihn innerhalb weniger Tage. Regulär würde er 59 Euro kosten, wenn ich mich nicht irre. Und Fingerabdrücke sind inzwischen leider auch Pflicht, der Übergangszeitraum ist vorbei. *grummel*
Ich kann dann berichten, wenn der Antrag durch ist...
Freitag Abend stand dann synchrones "Sommersturm"-Gucken auf dem Programm. Wenn man den Film zeitgleich an zwei verschiedenen Ort startet, kann man sich durchaus auch über den Film unterhalten, wenn man -entfernungsbedingt- leider nicht gemeinsam auf einem Sofa platznehmen kann.
Den Rest des Wochenendes habe ich mit einem Freund gechattet... Erkenntnis: Ich sollte mich eigentlich mal wieder mit Amateurfunk beschäftigen.... wenn die Zeit da ist, sollte ich wohl noch mal die Prüfung in Angriff nehmen. Ein Buch zur Prüfungsvorbereitung hatte ich sogar schon mal gekauft, aber inzwischen ist wieder alles anders geworden.
Und ich glaube, ich sollte im Sommer mal einen Trip nach München machen. Inzwischen kenne ich da so viele Leute, dass ich eigentlich mal wieder hin müsste. Wer Wegpunkt auf meiner Reiseroute werden möchte, darf sich also gerne bei mir melden. ;-)
Zeitlich würde es wahrscheinlich auf August hinauslaufen, denke ich mal. Aber dazu mehr wenn's konkreter wird.
Außer viel Arbeit war auch nicht viel. Mein Singapur-Trip ereilt mich nun möglicherweise doch noch, aber entschieden ist noch nichts. Der einzige Vorzug wäre, dass diesmal dann wahrscheinlich auch ein Kollege mitfliegen würde. Aber eigentlich will ich da trotzdem nicht hin...
Freitag war ich schon mal beim Fotografen um ein biometriekonformes Reisepassbild machen zu lassen. Schön sind die nicht.... wirklich nicht. Ich hatte erst überlegt, das Bild hier reinzusetzen. Aber das geht nicht, das ist zu übel. Mal sehen ob das Amt das Bild annimmt.
(Aber vom Fotografen aus dem Fotoladen hätte ich gerne noch ein Bild mitgenommen... der war süß. Als er die ganzen Scheinwerfer und Hintergründe umgebaut hat, hat er sich halb nackig gemacht....)
Ende der Woche habe ich einen Termin beim Amt, vorher war nix mehr frei. Die Bilder haben 10 Euro gekostet, dazu kommen dann noch mal 91 Euro für den Reisepass, weil ich da nicht Wochen drauf warten kann. So bekomme ich ihn innerhalb weniger Tage. Regulär würde er 59 Euro kosten, wenn ich mich nicht irre. Und Fingerabdrücke sind inzwischen leider auch Pflicht, der Übergangszeitraum ist vorbei. *grummel*
Ich kann dann berichten, wenn der Antrag durch ist...
Freitag Abend stand dann synchrones "Sommersturm"-Gucken auf dem Programm. Wenn man den Film zeitgleich an zwei verschiedenen Ort startet, kann man sich durchaus auch über den Film unterhalten, wenn man -entfernungsbedingt- leider nicht gemeinsam auf einem Sofa platznehmen kann.
Den Rest des Wochenendes habe ich mit einem Freund gechattet... Erkenntnis: Ich sollte mich eigentlich mal wieder mit Amateurfunk beschäftigen.... wenn die Zeit da ist, sollte ich wohl noch mal die Prüfung in Angriff nehmen. Ein Buch zur Prüfungsvorbereitung hatte ich sogar schon mal gekauft, aber inzwischen ist wieder alles anders geworden.
Und ich glaube, ich sollte im Sommer mal einen Trip nach München machen. Inzwischen kenne ich da so viele Leute, dass ich eigentlich mal wieder hin müsste. Wer Wegpunkt auf meiner Reiseroute werden möchte, darf sich also gerne bei mir melden. ;-)
Zeitlich würde es wahrscheinlich auf August hinauslaufen, denke ich mal. Aber dazu mehr wenn's konkreter wird.
Samstag, 31. Januar 2009
Südbad
Gestern habe ich mit einem Schnuggel die Sauna im Südbad getestet. Das Bad ist ja wirklich ein Palast, verglichen mit dem, was man sonst so von Bremer Schwimmbädern gewohnt ist: Flachbildfernseher im Eingangsbereich, bunte farbenfrohe Raumgestaltung, Rutsche mit Geschwindigkeitsanzeige, ...
Den Schildern nach scheint ein Bremer Energieversorgungskonzern kräftig gesponsort zu haben.
So richtig durchdacht ist das Konzept allerdings noch nicht. So bekommt man beim Eingang erstmal eine Papierkarte mit Barcode, mit der man die Eingangsschranke passieren und in der Umkleide einen Schrankschlüssel entnehmen kann. An diesem Schlüssel ist dann ein Chip, um die Tür zwischen Schwimm- und Saunabereich zu öffnen. Da gefällt mir das Konzept der Oase besser, dort gibt es nur ein Chip-Armband, mit dem man sowohl die Schränke öffnen als auch im Restaurant bezahlen kann. Alles in einem und das Armband heizt sich auch nicht so auf wie der Schlüssel, der in der Sauna ziemlich heiß wird und auch keine Parkposition zur sicheren Verwahrung zu haben scheint.
Mein Hauptkritikpunkt ist allerdings die Raumaufteilung, die sozialer Interaktion eher im Wege steht. Die Fußbäder bestehen aus kleinen Bottichen mit Wasseranschluss und Badewannenstöpsel, die so weit auseinander stehen, dass man sich nicht direkt nebeneinander setzen und unterhalten kann. Die Hauptduschen haben Trennwände, so dass man seinen Nebenmann auch weder sehen noch hören kann. Außerdem schaltet sich die Dusche nach wenigen Sekunden wieder ab und man muss erneut auf den Knopf drücken... einfach gegenlehnen wie im Unibad oder in der Oase klappt nicht.
Im Schwimmbereich war es gestern relativ voll, vor allem kleine Kiddies waren recht umfangreich vertreten. Unter sportlichen Gesichtspunkten ist Schwimmen auf den 25m-Bahnen eher schwierig. Die Rutsche ist harmlos aber ganz lustig, auch wenn sich meine Begleitung leider nicht reingetraut hat. Mit der Dreipunkt-Technik kann man auch durchaus ein wenig Fahrt aufnehmen.
Die Schnuckelquote ging so... im Saunabereich war ein richtig süßer, im Schwimmbereich ca. 2-3.
Fazit: Wenn man in der Nähe wohnt, ist das Südbad sicher eine angenehme Sauna zum Saunieren unter der Woche. Für gesellige Saunaabende mit zwei oder mehreren Personen ist es allerdings eher weniger geeignet. Dafür ist die Oase um Klassen besser und bietet auch deutlich mehr fürs Geld. Im Abendtarif ist sie mit mit einem der 1,5-Euro-Gutscheine, die regelmäßig in Tageszeitungen zu finden sind, auch nicht teuer als das Südbad.
Den Schildern nach scheint ein Bremer Energieversorgungskonzern kräftig gesponsort zu haben.
So richtig durchdacht ist das Konzept allerdings noch nicht. So bekommt man beim Eingang erstmal eine Papierkarte mit Barcode, mit der man die Eingangsschranke passieren und in der Umkleide einen Schrankschlüssel entnehmen kann. An diesem Schlüssel ist dann ein Chip, um die Tür zwischen Schwimm- und Saunabereich zu öffnen. Da gefällt mir das Konzept der Oase besser, dort gibt es nur ein Chip-Armband, mit dem man sowohl die Schränke öffnen als auch im Restaurant bezahlen kann. Alles in einem und das Armband heizt sich auch nicht so auf wie der Schlüssel, der in der Sauna ziemlich heiß wird und auch keine Parkposition zur sicheren Verwahrung zu haben scheint.
Mein Hauptkritikpunkt ist allerdings die Raumaufteilung, die sozialer Interaktion eher im Wege steht. Die Fußbäder bestehen aus kleinen Bottichen mit Wasseranschluss und Badewannenstöpsel, die so weit auseinander stehen, dass man sich nicht direkt nebeneinander setzen und unterhalten kann. Die Hauptduschen haben Trennwände, so dass man seinen Nebenmann auch weder sehen noch hören kann. Außerdem schaltet sich die Dusche nach wenigen Sekunden wieder ab und man muss erneut auf den Knopf drücken... einfach gegenlehnen wie im Unibad oder in der Oase klappt nicht.
Im Schwimmbereich war es gestern relativ voll, vor allem kleine Kiddies waren recht umfangreich vertreten. Unter sportlichen Gesichtspunkten ist Schwimmen auf den 25m-Bahnen eher schwierig. Die Rutsche ist harmlos aber ganz lustig, auch wenn sich meine Begleitung leider nicht reingetraut hat. Mit der Dreipunkt-Technik kann man auch durchaus ein wenig Fahrt aufnehmen.
Die Schnuckelquote ging so... im Saunabereich war ein richtig süßer, im Schwimmbereich ca. 2-3.
Fazit: Wenn man in der Nähe wohnt, ist das Südbad sicher eine angenehme Sauna zum Saunieren unter der Woche. Für gesellige Saunaabende mit zwei oder mehreren Personen ist es allerdings eher weniger geeignet. Dafür ist die Oase um Klassen besser und bietet auch deutlich mehr fürs Geld. Im Abendtarif ist sie mit mit einem der 1,5-Euro-Gutscheine, die regelmäßig in Tageszeitungen zu finden sind, auch nicht teuer als das Südbad.
Dienstag, 8. Juli 2008
Schwingungen
Warum man manchmal doch AGBs lesen sollte:
heise.de: MSN-Phishing und Link-Spam greift um sich
Ein Bekannter von mir ist auf den im Artikel genannten Link reingefallen und hat seine MSN-Daten in das Formular eingegeben. Seit dem wurde ich teilweise im Takt weniger Minuten von seinem Account aus vollgespamt, so dass ich ihn zeitweise blocken musste.
Ich habe ihm geraten, sein MSN-Passwort zu ändern, so dass sich die Seite nicht länger unter seinem Account anmelden kann. Aber das Menü dafür scheint gar nicht so einfach zu finden zu sein. In diversen Foren sind diverse Leute auf der Suche und es werden die abenteuerlichsten Lösungsvorschläge genannt... wenn er es nicht selbst rausfindet, werde ich wohl selbst mal das Original-MSN starten und recherchieren müssen... soweit ich mich erinnere, geht das auch nicht direkt im Client sondern über irgend eine Microsoft-Seite.
Privat bin ich derzeit etwas unausgeglichen, um nicht zu sagen ziemlich genervt. Irgendwie ist alles ein einziges Hin und Her. Eigentlich wollten Freitag ein paar Ex-Arbeitskollegen vorbeikommen um sich meine neue Wohnung anzusehen. Einer konnte von Anfang an nicht. Nun ist der zweite krank geworden, woraufhin auch der dritte erstmal einen Rückzieher gemacht hat. (Der Rest hatte sich gar nicht erst gemeldet.)
Mit den Jungs läuft es auch nicht besser... mein Ex-Zivi vergnügt sich nachwievor in Neuseeland, mein Date am Wochenende ist ausgefallen weil seine Oma gestorben ist und ein Bekannter aus Süddeutschland ist mitten im Chat einfach so gegangen weil er gerade keine Lust zum Chatten habe.
Irgendwie spüre ich an allen Ecken momentan negative Schwingungen... gehen die von mir aus? Ich hoffe nicht. Möglich wär's aber, ich scheine ein guter Resonanzkörper für Schwingungen der unangenehmen Art zu sein: Wenn sie erstmal da sind, schaukeln sie sich immer weiter hoch und wenn das so weiter geht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es zur sozialen Resonanzkatastrophe kommt.
Vielleicht sollte ich mir mal wieder eine Auszeit nehmen und dieses ganze Hin und Her an mir vorbeiziehen lassen... und danach sollte ich wohl dringend auf den wichtigsten Baustellen für ein solides, erdbebensicheres Fundament sorgen, damit zukünftige Schwingungen von Anfang an gedämpft werden...
Das klingt nur vermutlich wieder leichter als es ist.
heise.de: MSN-Phishing und Link-Spam greift um sich
Ein Bekannter von mir ist auf den im Artikel genannten Link reingefallen und hat seine MSN-Daten in das Formular eingegeben. Seit dem wurde ich teilweise im Takt weniger Minuten von seinem Account aus vollgespamt, so dass ich ihn zeitweise blocken musste.
Ich habe ihm geraten, sein MSN-Passwort zu ändern, so dass sich die Seite nicht länger unter seinem Account anmelden kann. Aber das Menü dafür scheint gar nicht so einfach zu finden zu sein. In diversen Foren sind diverse Leute auf der Suche und es werden die abenteuerlichsten Lösungsvorschläge genannt... wenn er es nicht selbst rausfindet, werde ich wohl selbst mal das Original-MSN starten und recherchieren müssen... soweit ich mich erinnere, geht das auch nicht direkt im Client sondern über irgend eine Microsoft-Seite.
Privat bin ich derzeit etwas unausgeglichen, um nicht zu sagen ziemlich genervt. Irgendwie ist alles ein einziges Hin und Her. Eigentlich wollten Freitag ein paar Ex-Arbeitskollegen vorbeikommen um sich meine neue Wohnung anzusehen. Einer konnte von Anfang an nicht. Nun ist der zweite krank geworden, woraufhin auch der dritte erstmal einen Rückzieher gemacht hat. (Der Rest hatte sich gar nicht erst gemeldet.)
Mit den Jungs läuft es auch nicht besser... mein Ex-Zivi vergnügt sich nachwievor in Neuseeland, mein Date am Wochenende ist ausgefallen weil seine Oma gestorben ist und ein Bekannter aus Süddeutschland ist mitten im Chat einfach so gegangen weil er gerade keine Lust zum Chatten habe.
Irgendwie spüre ich an allen Ecken momentan negative Schwingungen... gehen die von mir aus? Ich hoffe nicht. Möglich wär's aber, ich scheine ein guter Resonanzkörper für Schwingungen der unangenehmen Art zu sein: Wenn sie erstmal da sind, schaukeln sie sich immer weiter hoch und wenn das so weiter geht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es zur sozialen Resonanzkatastrophe kommt.
Vielleicht sollte ich mir mal wieder eine Auszeit nehmen und dieses ganze Hin und Her an mir vorbeiziehen lassen... und danach sollte ich wohl dringend auf den wichtigsten Baustellen für ein solides, erdbebensicheres Fundament sorgen, damit zukünftige Schwingungen von Anfang an gedämpft werden...
Das klingt nur vermutlich wieder leichter als es ist.
Mittwoch, 25. Juni 2008
Kleine und große Skandale
Die Tagesschau hat sich bei der Deutschlandfahne "verdrückt" und die Boulevardpresse freut sich 'nen Keks. Ich finde die Häme auch übertrieben, auch wenn ich mir nicht so recht vorstellen kann, wie man sich beim Kolorieren "verdrücken" kann. Das geht doch eigentlich nur, wenn man das Grafikprogramm mit einem Touchscreen bedient und vergessen hat, das VGA-Kabel reinzustecken?
Apropos VGA-Kabel: Vor ein paar Tagen wollte eine Sendung auf ZDFdoku aufnehmen. Der Sender wird leider nicht analog ins Kabel eingespeist, somit war ich gezwungen, die Sendung über DVB-T am PC aufzunehmen. Da die Sendung erst spät kam, wollte ich zum Strom sparen eigentlich den Monitor ausschalten. Das ging aber nicht. Immer wenn ich den Monitor ausgeschaltet hatte, stürzte die TV-Software ab. Der Monitor ist via DVI angeschlossen und überträgt offenbar auch Daten zurück zum PC... wieso das aber zum Absturz der Anwendung führt, bleibt mir ein Rätsel.
Auch MS Excel ist für allerlei Merkwürdigkeiten gut. Ein Kollege wollte heute längere Texte in die Zellen einer umfangreichen Tabelle einfügen, bekam aber in einigen Zellen nur Rauten (#) zu sehen. Weder das Umkopieren des Textes noch das Vergrößern der Zellen änderten daran irgend etwas. Der Fehler trat immer auf, sobald der Text in der Zelle länger als 256 Zeichen war. In anderen Zellen ging es jedoch auch mit längeren Texten.
Eine kurze Internetrecherche meinerseits brachte dann die Lösung: Zelleninhalte mit weniger als 256 Zeichen sind ok. Zelleninhalte mit mehr als 1024 Zeichen sind auch ok. Wenn die Anzahl der Zeichen jedoch im Bereich dazwischen liegt, werden nur die erwähnten Rauten angezeigt. (Leider habe ich die URL mit der Symptombeschreibung gerade nicht griffbereit.)
Weiß der Geier, was Excel da treibt. Da 256 Zeichen eine magische Grenze ist, schaltet Excel vermutlich auf einen anderen Datentyp zur Speicherung der Daten um und aus irgend einem Grund klappt das nicht nahtlos. Abhilfe schafft jedenfalls, die betreffenden Zellen nicht als "Text" sondern als "Standard" zu formatieren. Ab Version 12 soll das Problem dann wohl auch behoben sein.
Sind die vorangegangenen Sachen noch recht amüsant, so ist mir das Lachen bei der Datenpanne in den Meldebehörden längst vergangen. Wie kann es sein, dass die Daten von Bürgern aus rund 200 Städten und Gemeinden über Jahre hinweg öffentlich im Internet rumliegen? Inkl. Geburtsdatum, Adresse, Foto und Finanzdaten aus der Lohnsteuererklärung?
Ursache war, dass die Administratoren der Ämter offenbar versäumt hatten, den Installations-Benutzeraccount nach Fertigstellung der Installation der Verwaltungssoftware zu löschen. Dieser war wiederum leicht auf den Internetseiten des Herstellers der Software in Erfahrung zu bringen.
So etwas darf einem Systemadministrator, der mit derart sensiblen Daten hantiert, einfach nicht passieren. Es gehört zu den obersten Grundregeln der Systemadministration, erstmal alle Defaultpasswörter durch eigene Passwörter zu ersetzen. Wenn das versäumt wird, muss das personelle Konsequenzen haben!
Mal ganz von der Frage abgesehen, wieso ein solch sensibles Netzwerk direkt an das öffentliche Internet angeschlossen sein muss. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat doch seine SINA-Boxen, da sollte doch ein sicheres, abgeschottetes VPN machbar sein?
Die Sache hat nur einen positiven Aspekt: Damit müsste auch dem letzten Deppen klar geworden sein, dass man jedem Politiker, der biometrische Daten wie Fingerabdrücke in Personalausweisen fordert, noch energischer auf die Finger klopfen muss. Die Fingerabdrücke kann man nämlich nicht einfach ändern, wenn sie eine übereifrige Behörde versehentlich ins Netz gestellt hat...
Apropos VGA-Kabel: Vor ein paar Tagen wollte eine Sendung auf ZDFdoku aufnehmen. Der Sender wird leider nicht analog ins Kabel eingespeist, somit war ich gezwungen, die Sendung über DVB-T am PC aufzunehmen. Da die Sendung erst spät kam, wollte ich zum Strom sparen eigentlich den Monitor ausschalten. Das ging aber nicht. Immer wenn ich den Monitor ausgeschaltet hatte, stürzte die TV-Software ab. Der Monitor ist via DVI angeschlossen und überträgt offenbar auch Daten zurück zum PC... wieso das aber zum Absturz der Anwendung führt, bleibt mir ein Rätsel.
Auch MS Excel ist für allerlei Merkwürdigkeiten gut. Ein Kollege wollte heute längere Texte in die Zellen einer umfangreichen Tabelle einfügen, bekam aber in einigen Zellen nur Rauten (#) zu sehen. Weder das Umkopieren des Textes noch das Vergrößern der Zellen änderten daran irgend etwas. Der Fehler trat immer auf, sobald der Text in der Zelle länger als 256 Zeichen war. In anderen Zellen ging es jedoch auch mit längeren Texten.
Eine kurze Internetrecherche meinerseits brachte dann die Lösung: Zelleninhalte mit weniger als 256 Zeichen sind ok. Zelleninhalte mit mehr als 1024 Zeichen sind auch ok. Wenn die Anzahl der Zeichen jedoch im Bereich dazwischen liegt, werden nur die erwähnten Rauten angezeigt. (Leider habe ich die URL mit der Symptombeschreibung gerade nicht griffbereit.)
Weiß der Geier, was Excel da treibt. Da 256 Zeichen eine magische Grenze ist, schaltet Excel vermutlich auf einen anderen Datentyp zur Speicherung der Daten um und aus irgend einem Grund klappt das nicht nahtlos. Abhilfe schafft jedenfalls, die betreffenden Zellen nicht als "Text" sondern als "Standard" zu formatieren. Ab Version 12 soll das Problem dann wohl auch behoben sein.
Sind die vorangegangenen Sachen noch recht amüsant, so ist mir das Lachen bei der Datenpanne in den Meldebehörden längst vergangen. Wie kann es sein, dass die Daten von Bürgern aus rund 200 Städten und Gemeinden über Jahre hinweg öffentlich im Internet rumliegen? Inkl. Geburtsdatum, Adresse, Foto und Finanzdaten aus der Lohnsteuererklärung?
Ursache war, dass die Administratoren der Ämter offenbar versäumt hatten, den Installations-Benutzeraccount nach Fertigstellung der Installation der Verwaltungssoftware zu löschen. Dieser war wiederum leicht auf den Internetseiten des Herstellers der Software in Erfahrung zu bringen.
So etwas darf einem Systemadministrator, der mit derart sensiblen Daten hantiert, einfach nicht passieren. Es gehört zu den obersten Grundregeln der Systemadministration, erstmal alle Defaultpasswörter durch eigene Passwörter zu ersetzen. Wenn das versäumt wird, muss das personelle Konsequenzen haben!
Mal ganz von der Frage abgesehen, wieso ein solch sensibles Netzwerk direkt an das öffentliche Internet angeschlossen sein muss. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat doch seine SINA-Boxen, da sollte doch ein sicheres, abgeschottetes VPN machbar sein?
Die Sache hat nur einen positiven Aspekt: Damit müsste auch dem letzten Deppen klar geworden sein, dass man jedem Politiker, der biometrische Daten wie Fingerabdrücke in Personalausweisen fordert, noch energischer auf die Finger klopfen muss. Die Fingerabdrücke kann man nämlich nicht einfach ändern, wenn sie eine übereifrige Behörde versehentlich ins Netz gestellt hat...
Freitag, 11. April 2008
flickr Video
Die Fotocommunity flickr, die auch meinem Web-Fotoalbum als Basis dient, bietet seit ein paar Tagen auch die Möglichkeit, Videos hochzuladen. Die Videos dürfen allerdings maximal 90 Sekunden lang sein und der Upload erfordert einen kostenpflichten Pro-Account.
Seit dem formiert sich Widerstand.
Ich für meinen Teil finde die Videofunktion prinzipiell eine gute Idee, allerdings leidet ihre Anwendbarkeit doch sehr unter der Beschränkung auf 90 Sekunden. Ein 10-Minuten-Limit wie bei YouTube wäre mir deutlich lieber. Das hätte den Vorteil, dass ich Fotos und Videos bequem in einem Account verwalten könnte.
Außerdem sind die Upload- und Verwaltungsfunktionen bei flickr meiner Ansicht nach deutlich besser. YouTube hat auf den ersten Blick das bessere Rechtemanagement: Die Beschränkung auf die beiden fest verdrahteten Gruppen "Familie" und "Freunde" reichen bei weitem nicht aus, um eine umfangreiche Fotosammlung verschiedenen Personengruppen wie Familie, Freunden, Kollegen, Chat-Partnern, ... zugänglich zu machen.
Diese Möglichkeit gibt es bei YouTube, allerdings reicht die bloße Mitgliedschaft in der entsprechenden Gruppe offenbar nicht aus, um das Video angezeigt zu bekommen. Man muss zu dem auch die genauen URLs der Videos kennen. Der Versuch, ein paar Ex-Arbeitskollegen ein paar Videos vom letzten Ex-Kollegen-Treffen zugänglich zu machen, artete jedenfalls in einer größeren Aktion aus. Zunächst musste sich jeder bei YouTube anmelden, damit ich die betreffenden Accounts der Zugriffsgruppe hinzufügen konnte. Dann musste ich jedem Kollegen eine Liste mit Video-URLs mailen, über die er/sie die Videos dann schließlich abrufen konnte.
Wenn jemand einen Tipp hat, wie das einfacher geht, würde ich mich über einen Hinweis freuen. Das System ist auf jeden Fall alles andere als intuitiv. (Wobei ich hier nur wiedergeben kann was mir die Kollegen erzählt haben - mir als Video-Uploader werden selbstverständlich immer alle Videos angezeigt.)
Ich hoffe somit, dass flickr bei den Videos und der Rechtevergabe noch ein wenig nachbessert. Und wenn sie schon dabei sind, wäre es auch schön, wenn sie die Zensur für deutsche Accounts, die immer noch (wenn auch inzwischen in abgeschwächter Form) besteht, aufheben würden.
Aber das Thema Jugendschutz ist ohnehin eine ganz spezielle Angelegenheit in Deutschland.
Vorvorgestern habe ich mir zum ersten mal einen FSK18-Film in einem Video-on-demand-Portal im Internet angesehen: American Pie 6.
Der eine oder andere mag sich wundern, wieso die Reihe inzwischen bei Teil 6 angekommen ist. Es gibt tatsächlich noch einige Ableger der Serie, die nie den Weg ins Kino gefunden haben, sehr wahrscheinlich auch aus gutem Grund.
Zumindest auf Teil 6 trifft dies zu, der Film ist mehr prüder Softporno als Komödie und bis auf zwei, drei gute Sprüche nur eine Ansammlung von derben Peinlichkeiten. (Als Porno taugt der Film auch nichts, man sieht nämlich nicht viel.)
Der Weg bis zu diesem vernichtenden Urteil war jedoch lang und steinig. Zunächst galt es das Privileg zu erwerben, sich überhaupt xxx-Filme ansehen zu dürfen. Die erste Freischaltung funktionierte nicht, da ich bei der Anmeldung meinen ungeliebten zweiten Vornamen unterschlagen hatte. (Es ist schon manchmal ein Kreuz mit den Familientraditionen...)
Die Altersprüfung funktioniert über einen Abgleich der Schufa-Daten, also letztlich darüber, dass ich mich meiner Bank gegenüber schon einmal ausgewiesen habe. Damit das klappt, müssen alle Accountdaten (also hauptsächlich Video-Portal und Kontoinhaber-Daten) 100%ig identisch sein. Zusätzlich bekommt man per Lastschrift einen Cent abgebucht und wieder gutgeschrieben, wobei jede Transaktion auch noch mal wieder einen Freischaltcode im Buchungstext enthält.
Mit Hilfe der Hotline und ein wenig Rumprobieren (das zur Eingabe des 2. Vornamens vorgesehene Feld funktionierte nicht und wurde beim Abschicken verworfen) konnte ich dieses Problem beheben und eine Altersverifikations-PIN setzen... die das Videoportal jedoch gar nicht erst abfragte, weil dort immer noch ein Konfigurationsfehler in meinem Account vorlag.
Auch der wurde mit Hilfe des Supports behoben und nun kann ich endlich auch FSK18 Filme sehen:
Jugendschutz in allen Ehren, aber man kann es auch übertreiben. Die Teens wissen ohnehin, wie sie über Tauschbörsen kostenlos und ohne Altersabfrage an alle Inhalte kommen, die sie haben möchten. Die einzig funktionierende Lösung ist Aufklärung zur Schaffung von Medienkompetenz.
Seit dem formiert sich Widerstand.
Ich für meinen Teil finde die Videofunktion prinzipiell eine gute Idee, allerdings leidet ihre Anwendbarkeit doch sehr unter der Beschränkung auf 90 Sekunden. Ein 10-Minuten-Limit wie bei YouTube wäre mir deutlich lieber. Das hätte den Vorteil, dass ich Fotos und Videos bequem in einem Account verwalten könnte.
Außerdem sind die Upload- und Verwaltungsfunktionen bei flickr meiner Ansicht nach deutlich besser. YouTube hat auf den ersten Blick das bessere Rechtemanagement: Die Beschränkung auf die beiden fest verdrahteten Gruppen "Familie" und "Freunde" reichen bei weitem nicht aus, um eine umfangreiche Fotosammlung verschiedenen Personengruppen wie Familie, Freunden, Kollegen, Chat-Partnern, ... zugänglich zu machen.
Diese Möglichkeit gibt es bei YouTube, allerdings reicht die bloße Mitgliedschaft in der entsprechenden Gruppe offenbar nicht aus, um das Video angezeigt zu bekommen. Man muss zu dem auch die genauen URLs der Videos kennen. Der Versuch, ein paar Ex-Arbeitskollegen ein paar Videos vom letzten Ex-Kollegen-Treffen zugänglich zu machen, artete jedenfalls in einer größeren Aktion aus. Zunächst musste sich jeder bei YouTube anmelden, damit ich die betreffenden Accounts der Zugriffsgruppe hinzufügen konnte. Dann musste ich jedem Kollegen eine Liste mit Video-URLs mailen, über die er/sie die Videos dann schließlich abrufen konnte.
Wenn jemand einen Tipp hat, wie das einfacher geht, würde ich mich über einen Hinweis freuen. Das System ist auf jeden Fall alles andere als intuitiv. (Wobei ich hier nur wiedergeben kann was mir die Kollegen erzählt haben - mir als Video-Uploader werden selbstverständlich immer alle Videos angezeigt.)
Ich hoffe somit, dass flickr bei den Videos und der Rechtevergabe noch ein wenig nachbessert. Und wenn sie schon dabei sind, wäre es auch schön, wenn sie die Zensur für deutsche Accounts, die immer noch (wenn auch inzwischen in abgeschwächter Form) besteht, aufheben würden.
Aber das Thema Jugendschutz ist ohnehin eine ganz spezielle Angelegenheit in Deutschland.
Vorvorgestern habe ich mir zum ersten mal einen FSK18-Film in einem Video-on-demand-Portal im Internet angesehen: American Pie 6.
Der eine oder andere mag sich wundern, wieso die Reihe inzwischen bei Teil 6 angekommen ist. Es gibt tatsächlich noch einige Ableger der Serie, die nie den Weg ins Kino gefunden haben, sehr wahrscheinlich auch aus gutem Grund.
Zumindest auf Teil 6 trifft dies zu, der Film ist mehr prüder Softporno als Komödie und bis auf zwei, drei gute Sprüche nur eine Ansammlung von derben Peinlichkeiten. (Als Porno taugt der Film auch nichts, man sieht nämlich nicht viel.)
Der Weg bis zu diesem vernichtenden Urteil war jedoch lang und steinig. Zunächst galt es das Privileg zu erwerben, sich überhaupt xxx-Filme ansehen zu dürfen. Die erste Freischaltung funktionierte nicht, da ich bei der Anmeldung meinen ungeliebten zweiten Vornamen unterschlagen hatte. (Es ist schon manchmal ein Kreuz mit den Familientraditionen...)
Die Altersprüfung funktioniert über einen Abgleich der Schufa-Daten, also letztlich darüber, dass ich mich meiner Bank gegenüber schon einmal ausgewiesen habe. Damit das klappt, müssen alle Accountdaten (also hauptsächlich Video-Portal und Kontoinhaber-Daten) 100%ig identisch sein. Zusätzlich bekommt man per Lastschrift einen Cent abgebucht und wieder gutgeschrieben, wobei jede Transaktion auch noch mal wieder einen Freischaltcode im Buchungstext enthält.
Mit Hilfe der Hotline und ein wenig Rumprobieren (das zur Eingabe des 2. Vornamens vorgesehene Feld funktionierte nicht und wurde beim Abschicken verworfen) konnte ich dieses Problem beheben und eine Altersverifikations-PIN setzen... die das Videoportal jedoch gar nicht erst abfragte, weil dort immer noch ein Konfigurationsfehler in meinem Account vorlag.
Auch der wurde mit Hilfe des Supports behoben und nun kann ich endlich auch FSK18 Filme sehen:
- Einloggen beim Video-On-Demand-Anbieter mit Username und Passwort.
- Film auswählen.
- Beim Altersverifikationsdienst mit Username und PIN anmelden.
- Warten bis der per SMS zugestellte Einmal-Code eintrifft und diesen eingeben.
- Film starten.
Jugendschutz in allen Ehren, aber man kann es auch übertreiben. Die Teens wissen ohnehin, wie sie über Tauschbörsen kostenlos und ohne Altersabfrage an alle Inhalte kommen, die sie haben möchten. Die einzig funktionierende Lösung ist Aufklärung zur Schaffung von Medienkompetenz.
Montag, 10. März 2008
Zivilcourage
Weil es so gut zum Thema des letzten Eintrags und seinen Kommentaren passt:
polylog FC Pro Zivilcourage @ www.polylog.tv/fightclub
vs.
polylog FC Contra Zivilcourage @ www.polylog.tv/fightclub
Ich bereite mich derweil mal auf meine Geschäftsreise vor... bis die Tage!
polylog FC Pro Zivilcourage @ www.polylog.tv/fightclub
vs.
polylog FC Contra Zivilcourage @ www.polylog.tv/fightclub
Ich bereite mich derweil mal auf meine Geschäftsreise vor... bis die Tage!
Montag, 4. Februar 2008
Schredder
Versandhäuser versenden gerne mal Kataloge mit vorausgefüllten Bestellkarten, auf denen Adresse, Emailadresse, Kundennummer und der ganze Krams schon vorausgefüllt ist.
Manche Versicherungen gehen noch einen Schritt weiter und legen der Werbung auch gleich ein fertigausgefülltes Anmeldeformular bei, was nur noch unterschrieben werden muss.
Was als Service für den Briefbesteller gedacht ist, wird mir zunehmends lästiger. Was nämlich mit dem Zeug machen, wenn man die Angebote nicht annehmen oder lieber via Internet bestellen möchte?
Einfach ins Altpapier mag ich die Schreiben nicht geben, denn das wird hier einfach alle zwei Wochen an die Straße gestellt. Ein gefundenes Fressen für Identitätsbetrüger, die sich mit wenigen, vor der Altpapierabfuhr geretteten Altpapierkartons leicht Fake-Identitäten zur Anmeldung bei Onlinediensten oder dergleichen basteln können.
Bisher habe ich sensible Schriftstücke manuell zerrissen und separat entsorgt, aber das ist auch mühsam. Somit habe ich mir gerade mal einen richtigen Aktenvernichter mit Partikelschnitt aus dem Büromarkt geholt. Kein sehr teures Modell, daher macht es auch relativ viel Lärm. Aber irgendwie macht das Schreddern trotzdem unheimlichen Spaß...
Manche Versicherungen gehen noch einen Schritt weiter und legen der Werbung auch gleich ein fertigausgefülltes Anmeldeformular bei, was nur noch unterschrieben werden muss.
Was als Service für den Briefbesteller gedacht ist, wird mir zunehmends lästiger. Was nämlich mit dem Zeug machen, wenn man die Angebote nicht annehmen oder lieber via Internet bestellen möchte?
Einfach ins Altpapier mag ich die Schreiben nicht geben, denn das wird hier einfach alle zwei Wochen an die Straße gestellt. Ein gefundenes Fressen für Identitätsbetrüger, die sich mit wenigen, vor der Altpapierabfuhr geretteten Altpapierkartons leicht Fake-Identitäten zur Anmeldung bei Onlinediensten oder dergleichen basteln können.
Bisher habe ich sensible Schriftstücke manuell zerrissen und separat entsorgt, aber das ist auch mühsam. Somit habe ich mir gerade mal einen richtigen Aktenvernichter mit Partikelschnitt aus dem Büromarkt geholt. Kein sehr teures Modell, daher macht es auch relativ viel Lärm. Aber irgendwie macht das Schreddern trotzdem unheimlichen Spaß...
Donnerstag, 20. Dezember 2007
Computer-Nerds, Part 2
Woran erkennt man, dass Weihnachten naht?
Zum einen daran, dass die Staus vor den Einkaufszentren immer länger werden (beim Weserpark gestern bis auf die Autobahn), zum anderen daran, dass jede Firma meint, ihre Kunden mit einem Newsletter beglücken zu müssen. Das ganze Jahr hört man nix (was auch nicht in allen Fällen negativ zu sehen ist), aber zu Weihnachten kommen sie alle aus ihren Löchern.
Bei -laut Eigenwerbung- "Europas führendem Versandhandelsunternehmen für Elektronik und Technik" jagt wieder mal eine Rabattschlacht die nächste und es regnet Gutscheine und Geschenke vom Himmel. Wäre ich dort nicht schon seit Jahren Stammkunde, würde ich in Anbetracht von Anzahl und Inhalt der Werbemails wohl manchmal an der Seriösität dieses Unternehmens zweifeln. Peinlich. Die Konkurrenz ist allerdings auch nicht soviel besser, brüstet man sich dort mit dem Kauf eines handgeschriebenen Märchens für schlappe 2,75 Megaeuro. Da hätten sie mir die letzten Produkte auch etwas billiger verkaufen können.
Auch manche Privatleute laufen zu Weihnachten zu Höchstform auf und beglücken ihren Freundes- und Bekanntenkreis mit Unvergänglichem. Kettenbriefen zum Beispiel.
Diese gibt es jetzt neben den Geschmacksrichtungen "HTML-Mail" und "Powerpoint-Präsentation" nun auch als Website (Beispiel), da sich Links auch vom dümmsten Internetuser weiterschicken lassen. Leider ist nicht jede Grußseite so harmlos wie das obige Beispiel und verfügt dazu noch über ein Impressum. Solche Seiten sind auch potentielle Kandidaten für die Verbreitung von Trojanern, die den PC des "Beschenkten" schließlich zur Auslieferung weiterer Geschenktipps (Warum nicht mal V]AGRA verschenken?) benutzen.
Außerdem weiß ich nicht, ob man einem Freund unbedingt eine Freude macht, in dem man ihm Weihnachtsgrüße überbringt, die mit Drohungen wie
Ansonsten kann Weihnachten jetzt kommen: Meine Fressvorräte sind soweit aufgefüllt, dass ich erst wieder einkaufen muss, wenn wieder Ruhe eingekehrt ist. Schön auch, dass den Teens das Fummeln unterm Weihnachtsbaum erstmal erlaubt bleibt. Wäre das Wort des Jahres 2007 nicht schon gefunden, hätte ich das Unwort des Jahres 1999 nominiert.
Die Österreicher haben "Bundestrojaner" zu ihrem Wort des Jahres 2007 gewählt und damit den Zeitgeist gut erkannt. Für Deutschland ist der Titel noch nicht verloren, spätestens wenn die geheime Offlinedurchsuchung beschlossen ist und dafür über den Einsatz autonomer Roboterdrohnen zum Einwurf durch den Briefschlitz diskutiert wird, ist seine zweite Chance gekommen.
Manchmal würde ich mir einen StupidFilter für die Politik wünschen.
Zum Schluss noch ein Musikvideo der Richter Scales, das Computer-Nerds nach ihrem Aufstieg zeigt wenn sie Jobs bei Google und Pixar inne haben und genug Zeit, um nebenbei Musik zu machen.
Eigentlich wollte ich auf das Video schon früher verlinken, dann war es jedoch plötzlich wegen Copyright-Zänkereien offline. Nun ist die überarbeitete 1.1er-Version erschienen (siehe ihren Blogeintrag vom 18.12.2007) und somit klappt's mit dem Link doch noch. (Auf die Botschaft des Films gehe ich dann vielleicht in einem späteren Eintrag noch mal ein.)
Auf meine Anfrage bei GEMA und Google ist übrigens bisher noch keine Antwort gekommen.
Und während ich diesen Blogeintrag schreibe, trudelt auch schon eine neue Warnung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik vor virenverseuchten Grußbotschaften ein.
Zum einen daran, dass die Staus vor den Einkaufszentren immer länger werden (beim Weserpark gestern bis auf die Autobahn), zum anderen daran, dass jede Firma meint, ihre Kunden mit einem Newsletter beglücken zu müssen. Das ganze Jahr hört man nix (was auch nicht in allen Fällen negativ zu sehen ist), aber zu Weihnachten kommen sie alle aus ihren Löchern.
Bei -laut Eigenwerbung- "Europas führendem Versandhandelsunternehmen für Elektronik und Technik" jagt wieder mal eine Rabattschlacht die nächste und es regnet Gutscheine und Geschenke vom Himmel. Wäre ich dort nicht schon seit Jahren Stammkunde, würde ich in Anbetracht von Anzahl und Inhalt der Werbemails wohl manchmal an der Seriösität dieses Unternehmens zweifeln. Peinlich. Die Konkurrenz ist allerdings auch nicht soviel besser, brüstet man sich dort mit dem Kauf eines handgeschriebenen Märchens für schlappe 2,75 Megaeuro. Da hätten sie mir die letzten Produkte auch etwas billiger verkaufen können.
Auch manche Privatleute laufen zu Weihnachten zu Höchstform auf und beglücken ihren Freundes- und Bekanntenkreis mit Unvergänglichem. Kettenbriefen zum Beispiel.
Diese gibt es jetzt neben den Geschmacksrichtungen "HTML-Mail" und "Powerpoint-Präsentation" nun auch als Website (Beispiel), da sich Links auch vom dümmsten Internetuser weiterschicken lassen. Leider ist nicht jede Grußseite so harmlos wie das obige Beispiel und verfügt dazu noch über ein Impressum. Solche Seiten sind auch potentielle Kandidaten für die Verbreitung von Trojanern, die den PC des "Beschenkten" schließlich zur Auslieferung weiterer Geschenktipps (Warum nicht mal V]AGRA verschenken?) benutzen.
Außerdem weiß ich nicht, ob man einem Freund unbedingt eine Freude macht, in dem man ihm Weihnachtsgrüße überbringt, die mit Drohungen wie
"Schickst du ihn nicht weiter wird dich dein Partner verlassen oder betrügen! :-O"und
"Schaffst du es nicht den Link mindestens an 8 Personen zu verteilen, wird Weihnachten 2007 dir kein Glück bringen, sondern wie verflucht sein =( *heul*"enden. (Besagten Link habe ich auch von jemandem erhalten, der sich den Rest des Jahres über kaum meldet und Fragen nach einem Treffen unter Verweis auf seine viele Arbeit aus dem Weg geht.) Die Weihnachtsbräuche sind eben individuell verschieden.
Ansonsten kann Weihnachten jetzt kommen: Meine Fressvorräte sind soweit aufgefüllt, dass ich erst wieder einkaufen muss, wenn wieder Ruhe eingekehrt ist. Schön auch, dass den Teens das Fummeln unterm Weihnachtsbaum erstmal erlaubt bleibt. Wäre das Wort des Jahres 2007 nicht schon gefunden, hätte ich das Unwort des Jahres 1999 nominiert.
Die Österreicher haben "Bundestrojaner" zu ihrem Wort des Jahres 2007 gewählt und damit den Zeitgeist gut erkannt. Für Deutschland ist der Titel noch nicht verloren, spätestens wenn die geheime Offlinedurchsuchung beschlossen ist und dafür über den Einsatz autonomer Roboterdrohnen zum Einwurf durch den Briefschlitz diskutiert wird, ist seine zweite Chance gekommen.
Manchmal würde ich mir einen StupidFilter für die Politik wünschen.
Zum Schluss noch ein Musikvideo der Richter Scales, das Computer-Nerds nach ihrem Aufstieg zeigt wenn sie Jobs bei Google und Pixar inne haben und genug Zeit, um nebenbei Musik zu machen.
Eigentlich wollte ich auf das Video schon früher verlinken, dann war es jedoch plötzlich wegen Copyright-Zänkereien offline. Nun ist die überarbeitete 1.1er-Version erschienen (siehe ihren Blogeintrag vom 18.12.2007) und somit klappt's mit dem Link doch noch. (Auf die Botschaft des Films gehe ich dann vielleicht in einem späteren Eintrag noch mal ein.)
Auf meine Anfrage bei GEMA und Google ist übrigens bisher noch keine Antwort gekommen.
Und während ich diesen Blogeintrag schreibe, trudelt auch schon eine neue Warnung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik vor virenverseuchten Grußbotschaften ein.
Dienstag, 20. November 2007
Markus Kavka über die Stasi 2.0
Samstag, 22. September 2007
"Einzelfälle, Ängste und Wahrscheinlichkeiten"
Sehr informativ: "Einzelfälle, Ängste und Wahrscheinlichkeiten" aus Hanno’s Blog.
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