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Samstag, 20. August 2011

Urlaubsenddepression

Mein Urlaub neigt sich dem Ende zu... in wenigen Stunden ist Sonntag und dann Montag. Dann muss ich wieder arbeiten. Eine Woche mit meinem Kollegen zusammen, dann hat der drei Wochen Urlaub und ich kann die Abteilung alleine schmeissen. Da graut mir jetzt schon vor, die nächsten Wochen dürften auch so schon stressig werden.

Bisheriges Fazit des Urlaubs? Eigentlich recht positiv. Die Kurzwellen-Tests zu Beginn haben wunderbar geklappt, heute haben ich ebenfalls noch eine QSL-Karte von Leuchtturm-Tag des DARC OV i57 ergattert. Damit schließt sich der Kreis.

Die Berlin-Tour war eigentlich auch recht erfolgreich und verlief ohne größere Zwischenfälle, wenn man davon absieht, dass ich am ersten Tag auf dem Alexanderplatz stand und sämtliche mobile Internet-Kommunikation ausgefallen war, was auch den Zugriff auf meine vorbereiteten Google Maps Karten einschloss. Zum Glück war ich als alter Pessimist Optimist mit Erfahrung vorbereitet und auch offline handlungsfähig, aber vom Komfort her, war das schon ein herber Rückschlag. Zum Glück ging es dann die restlichen Tage wie ursprünglich geplant.

Das Wetter war sicherlich auch nicht immer optimal, aber es ging wohl.

Und doch habe ich das Gefühl, dass der Urlaub nicht richtig rund lief, denn eins fehlte: Eine solide Urlaubsromanze, mal wieder Schmetterlinge im Bauch haben, Erregung in allen Ausprägungen, mal wieder richtig was fühlen.

Ich hab mir heute auf den Tipp eines Twitter-Bekannten hin mal die Smartphone-App "Grindr" installiert, eine Art Radargerät um sich andere schwule Männer in der Umgebung anzeigen zu lassen (welche natürlich ebenfalls die App benutzen müssen).

Der bisher nächstgelegene Treffen wurde in 1km Entfernung gemeldet, sieht vom Profil auch ganz nett aus, hat aber bisher auf meine Chatnachricht nicht reagiert.

Ich werde die App mal ein paar Tage testen und dann entscheiden, ob ich sie drauf lasse. Der erste Eindruck ist eher mäßig. In der wirklichen direkten Nachbarschaft werden nur sehr wenige Jungs angezeigt, die Benutzerbasis scheint also noch recht dünn zu sein. Und die Anwendung nervt mit Pop-Ups, dass man doch bitte (vermutlich kostenpflichtige?) Erweiterungen installieren möge. Nette Idee, aber von der Umsetzung nicht wirklich überzeugend.

Langsam glaube ich, ich bin zu speziell zu diese Welt und nicht für eine Beziehung vorgesehen. Aber das Fass mach ich jetzt nicht auf.

(Now Playing: DJ Shog - Stranger on this planet)

Donnerstag, 24. Juni 2010

Flash auf dem Smartphone

Devblogger Ben lästert in seinem Blog über den Sinn von Flash auf dem iPhone und anderen Smartphones und macht macht sich dabei die Meinung von Andreas Zymny zueigen.

Ich habe dazu mal einen Kommentar verfassst:

"Vieles geht einfach noch nicht ohne Flash und mich nerven die Leute, die HTML5 als vollwertige Alternative zu Flash verkaufen wollen.

Ich habe vor kurzem nach einer Lösung gesucht, den Hörern meines Radio Projektes auch die Möglichkeit zu geben, sich via Webcam-Funktion zu sehen und Bilder, die sie für irgendwie 'besonders' halten, auf einer Art Bilderstabel mit anderen Hörern zu teilen (z.B. zur Illustration in einem laufenen Gespräch).

Ich habe lange überlegt, aber die einzige brauchbare Lösung, auch Benutzern ohne spezielle Vorkenntnisse diese Funktion anzubieten, war, eine Flash-Anwendung zu programmieren. Standalone-Anwendungen hätte der Benutzer erst installieren müssen, außerdem hätte ich die für jede Plattform (Windows, Linux, OSX) eine eigene Anwendung entwickeln müssen.

Wer ständig HTML5 predigt, soll mir somit mal konkret zeigen, wie sich eine solche Webcam-Applikation zum Aufnehmen von Bildern von der Webcam in HTML5 realisieren lässt. Selbst mit Java scheint dies nicht so ohne weiteres möglich zu sein, da das dazu nötige Media-Framework offenbar nur für Windows und Linux, nicht jedoch für OSX existiert.

Nun kann man sich vielleicht streiten, ob eine solche Funktion jetzt schon auf einem Handy laufen muss, aber warum denn eigentlich nicht? Die Handybrowser werden immer mehr zum PC-Ersatz für unterwegs.

Meine Erfahrungen zeigen, dass offenbar ein reger Bedarf besteht, sich auch via Handy am Talkradio zu beteiligen (z.B. gemütlich abends im Bett). Bisher geht das nur über konventionelle Telefonverbindungen, die entsprechend aufwendige Gateways brauchen und z.T. auch Geld kosten. Eine Flash-Anwendung wäre hier eine schöne Lösung, funktioniert sie doch auf einer sehr breiten Masse an Geräten."

Sonntag, 4. April 2010

Frohe Ostern!

Schon wieder über ein halber Monat seit dem letzten Blogpost vergangen. Irgendwie wird das mit dem Blog hier nicht mehr so richtig. :-(

Grob zusammengerechnet habe ich im Februar und März zusammen eine 3-stellige Anzahl Überstunden gemacht, hinzu kommen noch die, die ich vorher schon hatte.

Seit Karfreitag habe ich nun endlich mal wieder frei und nach Ostern hänge ich noch 3 Wochen Überstundenabbau dran.

Dienstag steht noch einmal Zahn-TÜV an, ab Mittwoch geht's dann nach Frankfurt am Main ein paar Freunde besuchen und die Stadt angucken. Ich habe ein schickes kleines Hotel am Stadtrand gefunden, in dem ich für günstige 50 Euro pro Nacht inkl. Saunanutzung (und Whirlpool?) unterkomme. Bei den Zimmern darf man wahrscheinlich keine Wunder erwarten, aber ich lass mich mal überraschen.

Danach steht dann auch schon bald mein Geburtstag vor der Tür und ich überlege, ob ich diesbezüglich noch eine kleine Party organisiere. Meine Lightshow müsste eigentlich mal wieder einen Auftritt bekommen, auf dem Laserspiegel setzt sich schon Staub ab... nachher mal mit Druckluft ran.

Wer noch Sehenswürdigkeiten in FFM kennt, darf gerne einen Kommentar schreiben. Ich sammle gerade potentielle Ausflugsziele in einer Google Maps-Karte, die ich dann direkt auf dem Milestone als Layer einblenden kann.

Montag, 4. Januar 2010

Schnuggel

Habe gerade mit einem Hetero-Bekannten über Skype telefoniert. Mir fällt doch immer wieder erstaunt auf, wie viele in meinem Umfeld inzwischen schon den Begriff "Schnuggel" in ihren Wortschatz aufgenommen haben. Wenn das so weiter geht, schafft es diese Vokabel irgendwann in den Duden...

Ansonsten warten auf's Milestone... kommt aber wohl doch erst morgen, zumindest hat sich die Post bisher nicht blicken lassen. :-(

Sonntag, 3. Januar 2010

Lagerkoller & Meilenstein

Der erste Eintrag im neuen Jahr... und irgendwie öde ich mich momentan selbst an. Draussen ist es kalt und ich habe keinen Bock vor die Tür zu gehen. Mitte/Ende der Woche werde ich wohl wieder einkaufen müssen, da ist das Eiskratzen dann unvermeidlich. Warum kann es nicht wieder wärmer werden?

Morgen oder übermorgen soll mein neues Smartphone kommen. Ein Motorola Milestone mit Android-OS. Nachdem das Palm Pre bei meinem Test nicht das brachte, was ich mir erhofft hatte und das iPhone immer noch zu viele Einschränkungen hat, möchte ich nun dem Google-Betriebsystem eine Chance geben: Das System selbst ist Open-Source, basiert auf Linux und die enge Bindung an Google, die mir bei den ersten Versionen noch etwas sauer aufstieß, wurde mittlerweile aufgehoben. Ich lass mich mal überraschen.

Die Webcam hat jetzt ein mehrstufiges Zugriffsrechtesystem. Wenn die Kamera als offline angezeigt wird, muss das also nicht heissen, dass sie wirklich aus ist. Wer einen VPN-Zugang hat und meint, dass er weniger sieht als er verdient hat, kann sich daher bei mir melden. (Ein Login ohne VPN ist geplant, bisher aber noch nicht umgesetzt.)

Montag, 14. Dezember 2009

Made my day!

Meine Urlaubsanträge sind durch... ab Donnerstag Nachmittag habe ich offiziell Weihnachtsurlaub bzw. Überstundenabbau. Bis zum 17. Januar. Herrlich! Das brauche ich mal wieder, zumal es auch wieder bitter kalt zu werden scheint. Heute morgen musste ich auch schon mein Auto freikratzen und irgendjemand hat mir ein großes Herz auf die Scheibe gemalt... wer das wohl war? Ich gehe zwar nicht davon aus, dass sich das an mich richtet, aber vielleicht war's ja immerhin eine Schnuggel, der einem anderen Schnuggel eine Liebeserklärung zum Fest machen wollte...

Lacher des Tages war auf jeden Fall die heise-Meldung "Berater: iPhone-Fans leiden unter dem Stockholm-Syndrom". Aus meinen Erfahrungen bei Twitter kann ich nur bestätigen: Das ist größtenteils wirklich so! Made my day!

Ein Bekannter möchte sich nun sogar ein Apple-Logo auf das Handgelenk tätowieren lassen. Immerhin hat er mir zugesichert, dass ich das nicht verstehen müsse. Beruhigend.

Morgen dürfte mein gestern bestelltes (Bio-)Ethanol-Tischfeuer kommen. Da muss ich dann noch mal in den Baumarkt und Brennstoff holen. Erstmal nur eine kleine Flasche zum Testen.

Wenn ich überzeugt bin, werde ich mir noch einen größeren Kanister im Internet ordern. Das Problem beim Baumarkt ist allerdings, dass es dort keine Kundenrezensionen gibt und die Qualität des dort angebotenen Ethanols von ziemlich stinkend bis ausgezeichnet reichen soll... ich hoffe, ich erwische was vernünftiges und nicht so eine gepanschte Plörre.

Montag, 26. Oktober 2009

Keine Zeit zum Bloggen

Habe das ganze Wochenende an meinem neuen Heimserver installiert... inzwischen laufen die Basisdienste, auch wenn es noch einiges zu tun gibt. Zum bequemeren Datenaustausch fernab von Stasi 2.0 & Co habe auch schon einen Freund aus Frankfurt via VPN angebunden... wir sind doch alle eine große Familie und haben ein großes LAN...

Meine eGroupware-Installation läuft auch schon. Die Software hat noch ein paar Macken, aber im Großen und Ganzen gefällt sie mir recht gut und ich könnte sie mir durchaus als meine zukünftige PIM-Lösung vorstellen - vorausgesetzt die Synchronisation mit Handy/PDA funktioniert auch vernünftig. Hab ich noch nicht getestet.

Nun aber erstmal ins Bett... auch wenn ich dank Zeitumstellung eine Stunde länger schlafen kann...

PS: Die Simpsons-Folge über 'Mapple' ist einfach zu geil...

Dienstag, 13. Oktober 2009

nomen est omen

Ich war gerade nach der Arbeit noch kurz im O2-Shop und habe mir den neuen Palm Pre angesehen, der ab heute in den (O2-)Läden steht.

Ich überlege seit Tagen hin und her, ob ich mir so'n Teil nun kaufen soll oder nicht. Nach dem Besuch im Shop denke ich, dass ich ihn erstmal nicht kaufen werde.
Die Tastatur ist ganz ok, aber irgendwie gefällt mir die Verarbeitung der Gehäuses nicht so ganz. Ich weiss auch nicht, es sieht irgendwie gleichzeitig billig und wertig aus.

Die Software konnte ich nicht so richtig beurteilen, da auf dem Vorführmodell fast nur Demo-Software lief. Man konnte ein wenig in die Menüs reingucken und mit dem Kalender rumspielen. Die meisten Funktionen waren gesperrt.

Somit bleiben mir für die Entscheidung nur die diversen Testberichte im Internet und damit komme ich zu dem Fazit, dass das Konzept sehr vielversprechend ist und mir viele Dinge deutlich besser gefallen als beim iPhone (kein SIM-Lock, Akku wechselbar, offener Software-Store, Multitasking, drahtlose Ladestation, automatische Aufbereitung der Daten über Account-Grenzen hinweg, ...), die Umsetzung im Moment aber noch nicht das ist, was ich suche.

Zu viele Kleinigkeiten funktionieren noch nicht auf dem Level, den ich von einem High-End-Smartphone erwarte, somit ist der Name "Pre" wohl durchaus wörtlich zu verstehen: Es ist quasi das Vorserienmodell eines durchaus interessanten Konzeptes.

Damit das Telefon für mich richtig interessant wird, hätte ich gerne noch (random order):
  • Vernünftige Synchronisationssoftware für PC und Mac in der Tradition des guten alten Windows Palm Desktops. (Der Mac Palm Desktop ist eine herbe Enttäuschung.)
  • Bessere Trennung, welche Daten über Internet-Server synchronisiert werden und welche nur lokal auf dem eigenen PC gespeichert werden sollen. Grundsätzlich finde ich das automatische Einbinden von Online-Adressbüchern/Kalendern jedoch gut.
  • Dateitransfer via Bluetooth.
  • Unterstützung für weitere Instant-Messenging-Protokolle wie ICQ, MSN und Skype.
  • Unterstützung von Java-Programmen, denn nicht jede App wird für den Pre portiert werden. Java ist der Standard und es gibt z.B. sehr schicke Fahrplan-Apps.
  • Vollwertige To-Do-Listen-Funktion mit richtiger Synchronisation.
  • Flottere Reaktion auf Benutzereingaben. Heute im Laden fand ich das Teil doch ein wenig träge.
  • Slot für Speicherkarten.
  • Evtl. etwas größeres Display.
  • Nicht zu viele Gesten... die Grundfunktionen sollten auch über Buttons bedienbar bleiben. Es hat ein Weilchen gedauert, bis ich heraus gefunden hatte wie die "Zurück"-Geste funktioniert, ohne die man aus vielen Dialogen nicht heraus kommt.
  • Alu-Gehäuse
  • Steuerkreuz/Cursortasten
  • Ein SDK, das nicht nur aus HTML, CSS und JavaScript zu bestehen scheint. Ich möchte möglichst in (echtem) Java und C++ programmieren, kein JavaScript und auch keine unsäglichen Nischensprachen wie Objective-C.
Das ist jetzt nur eine lose Auswahl dessen, was mir jetzt gerade spontan einfällt. Wenn ich länger drüber nachdenke, fallen mir sicherlich auch noch eine ganze Reihe weiterer Punkte ein.

Vorerst werde ich wohl bei meinem Palm T5 und meiner Nokia E-Klasse bleiben, aber ich werde den Palm auf jeden Fall weiter beobachten. Mit dem nächsten Firmware-Update nächsten Monat könnte die Sache schon wieder ganz anders aussehen...

Sonntag, 11. Oktober 2009

Licht und Dunkelheit

[Irgendwie hat mir der Blog-Editor den Text total durcheinander gewürfelt... ich hoffe ich habe die gröbsten Fehler nun korrigiert. :-( ]

Bin seit heute morgen um 5 zurück von der Lesbischwulen Techno/House-Party in Oldenburg.

So richtig voll war's leider nicht. Die Leute kamen relativ spät und gingen leider auch relativ früh wieder, dabei fand ich die Organisation eigentlich gar nicht schlecht. Im Gegensatz zu normalen Diskos gab es genügend Tische und Bänke um sich auch mal hinsetzen zu können.

Es gab zwei Dancefloors: Die große "Mainhall" und eine kleine Fläche im Cafe vor dem DJ-Pult, die allerdings kaum zum Tanzen genutzt wurde. In der Mailhall gab es Tische und Bänke am Rand, das Cafe war komplett mit Tischen bestückt.

Die musikalische Bandbreite war sehr groß und sehr DJ-abhängig. Die meisten Außenstehenden werfen Technomusik immer in einen Topf, aber das Spektrum ist doch enorm. Musikalisch hat mir die Stunde zwischen 3 und 4 Uhr am besten gefallen. Da waren richtig gute Tracks dabei.

Die Schnuckelquote war auch ganz in Ordnung, waren schon ein paar ganz süße Jungs dabei. Die Lesbenquote war auch recht hoch, höher als auf anderen Partys?

Ein paar Abzüge muss ich allerdings bei der technischen Umsetzung geben:

Während die Musik am Anfang der Party (ich war so gegen halb 11 dort) noch recht ordentlich klang, wurde der Pegel am Mischpult im Laufe des Abends immer weiter angehoben. Ich habe den Eindruck, dass die Endstufe fest eingestellt war um die Lautstärke nicht über das gesetzlich zulässige Maß ansteigen lassen zu können. Wenn man dann das Mischpult soweit aufdreht, dass das VU-Meter fast dauerhaft am oberen Anschlag des roten Bereichs hängt und der Limiter der Endstufe fast ständig in die Begrenzung geht, muss das fast zwangsläufig zu Verzerrungen führen. Gerade die Höhen hatten zeitweise (DJ-abhängig) für meinen Höreindruck ein ziemlich unangenehmes Klirren.

Die VU-Meter habe ich gesehen, über die Gründe kann ich nur spekulieren. Entweder gab die Endstufe wirklich nicht mehr her oder den Technikern war vom Veranstalter verboten worden, hier Einstellungen vorzunehmen.

Die Akustik des Raumes hat vielleicht auch gewisse Einflüsse gehabt.

An der Lightshow hätte ich auch ein paar Dinge anders gemacht. An der Decke der Mainhall hingen diverse Spots, von denen offensichtlich keiner benutzt wurde. Außerdem (meine ich) 8 Scanner, 1-2 Strobes und eine Nebelmaschine.

Die Muster der Scanner haben mir gefallen, aber die Show hatte meines Erachtens ein ziemlich großes Problem: Sie war viel zu dunkel und an einigen Stellen viel zu nebelig.

Über lange Zeitabschnitte wurden die tanzenden Schnuggel nur von vier Scannern im Intervallbetrieb beleuchtet, so dass jeder nur gelegentlich mal von einem Strahl getroffen wurde und ansonsten so ziemlich im Dustern getanzt hat.

Was fehlte war eine richtige Basisbeleuchtung aus konventionellen farbigen Spots, die im Takt der Musik umgeschaltet wurden. Ich vermute auch hier wieder organisatorische Probleme, weshalb die offenbar vorhandenen Spots nicht in die Show integriert wurden. So was kann ganz schnell an Kleinigkeiten scheitern, wenn man nicht die passenden Schnittstellen und Adapter zur Hand hat. Vielleicht war nicht genug Zeit?

Wenn ich als LJ keine Spots hätte, hätte ich allerdings immerhin dafür gesorgt, dass alle Scanner dauerhaft an sind und es keine Zeiten ohne Beleuchtung gibt. Die Tanzfläche muss hell erleuchtet sein, nicht nur auf schwulen Partys ist das "sehen und gesehen werden" das A und O.

Selbstverständlich kann man auch mit dunklen Licht-Akzenten arbeiten, aber bei Top-Tracks wie "Infinity" (DJ Josh Project) muss der ganze Lampenladen leuchten, alles andere wäre ein Sakrileg. Die Power des Songs muss sich auch im Licht widerspiegeln, sonst wirkt die Show irgendwie seltsam.

Im Cafe gab es keine zentral gesteuerte Lightshow, nur eine Hand voll unabhängiger LED-Spots, Flowers u.ä. im Standalone-Betrieb. Vielleicht sollte ich mich dort mal als LJ bewerben, die kleine Cafe-Bühne bekomme ich mit meinem (für Wohnzimmer-Verhältnisse dimensioniertem) Equipment vielleicht sogar ganz passabel ausgeleuchtet.

Wenn ich auch noch mal eine Prüfung zum Laserschutzbeauftragten mache, könnte ich vielleicht sogar meinen Laser beisteuern. (Wobei das Cafe dafür wahrscheinlich zu klein ist, dort lässt sich kein ausreichender Sicherheitsbereich absperren.) Ich muss mich da mal schlau machen, was so eine Prüfung kostet. Da ich in der Firma mit wesentlich stärkeren und gefährlicheren (da unsichtbaren) Lasern zu tun habe, sollte der Rest denke ich zu handlen sein.

Ich denke, ich werde die Veranstalter mal kontaktieren. Vielleicht kann man ein paar der technischen Probleme ja lösen. Die Party als solche finde ich nämlich eine ziemlich gute Sache!

Themawechsel.

Am Dienstag kommt der Palm Pre auf den Markt und ich bin im Moment schwer am überlegen, ob ich mir nicht einen zulegen sollte. Mein Palm T5 kommt so langsam in die Jahre. Die Hardware ist zwar immer noch 1a (sogar der Akku tut's noch), aber die Software will nicht mehr so richtig mit den aktuellen Betriebsystemen. Ich suche nun eine Lösung, mit der ich meine Termine, To-Do-Listen und Adressen unter Windows, MacOS und mobil verwalten und synchronisieren kann. Die mobile Verwaltung muss auch offline funktionieren, denn ich komme manchmal auch in Länder, in denen ich nicht ohne weiteres an bezahlbares Internet herankomme.

Der sehr ausführliche Golem-Test liest sich soweit sehr vielversprechend, möglicherweise ist der Pre die Lösung meines Problems. Der Pre hat all die Features des iPhone, macht aber alles noch einen Tick besser und hat nicht dessen Nachteile, die bisher verhindert haben, dass ich ein iPhone ernsthaft in Erwägung gezogen habe. Während selbst viele hartgesottene Apple-Fanboys ihr Handy gehackt haben um ein paar der nervigen Einschränkungen loszuwerden, sind solche Kraftakte beim Palm nicht notwendig. Der Hersteller meines Handys soll mich unterstützen und mir nicht auch noch Steine in den Weg legen...

Da mein jetziger Palm T5 schon mein zweiter Palm-PDA ist, weiß ich, dass deren Produkte wirklich Hand und Fuß haben. Zumindest war das damals so... seit dem wurde es lange Zeit ziemlich Still um Palm und sie haben in der Zeit afaik auch ein paar ziemlich rote Zahlen geschrieben. Ich hoffe, sie während dessen keinen Bund mit dem Teufel geschlossen. Aber bisher habe ich nur positive Testberichte gelesen, somit sind sie nun wohl wieder mit alter Stärke zurück.

Ich verstehe nur noch nicht so ganz, welche Daten man nun zwangsweise auf einem Internetserver liegen haben muss und bei welchen dies optional ist. Es gibt z.B. eine Funktion, die alle persönlichen Daten täglich auf einen Server sichern kann, diese lässt sich jedoch offensichtlich abschalten.

Am liebsten wäre mir ein hausinterner Server, mit dem ich auf mehreren Arbeitsplätzen unter verschiedenen Betriebsystemen meine Daten editieren und dann mit dem Telefon synchronisieren kann. Ich fürchte allerdings, das dieser Wunsch utopisch ist.

Ich denke, ich werde mir den Pre am Dienstag mal ausführlich im Laden zeigen lassen...

Sonntag, 2. August 2009

Big Backup Day

Heute ist Big Backup Day. Nachdem ich mir vor ein paar Wochen ein NAS als kleinen Datei-Server hingestellt habe, habe ich dieses Wochenende meine Datensicherungskonzepte dahingehend angepasst. Ein paar Stunden wird die Kopierorgie wohl noch dauern, danach kann ich das RAID dann inkrementell mit zwei USB-Platten abgleichen, die nur dann angeschlossen werden wenn sie auch gebraucht werden und wobei nur die Daten kopiert werden, die sich auch tatsächlich verändert haben.

Außerdem kam gestern mein vor ein paar Tagen bestellter Tchibo UMTS-Stick. Technisch funktioniert er schon mal (was auf einem Notebook gar nicht so einfach hinzubekommen war da die Treiber erst nicht richtig geladen wurden. Zum Glück gib's im Web einen Tipp.), nun muss ich nur noch das Guthaben aufladen, dann kann ich für 3 Euro am Tag oder 10 (Volumentarif) bzw. 20 (Flatrate) Euro im Monat mobil am Notebook surfen. Zur gelegentlichen Nutzung auf (innerdeutschen) (Dienst-)Reisen sollte das so gerade eben noch akzeptabel sein.

Für meine München-Reise sieht es jedoch immer schlechter aus, da die Jungs vor Ort ihre Termine nicht so recht geregelt bekommen. Ich überlege momentan, ob ich dafür vielleicht etwas länger in Köln bleibe...

Sonntag, 24. Mai 2009

Gedimmte Illumination

Nun ist das schöne lange Wochenende auch schon wieder vorbei... schade.

Freitag war ich mit zwei Freunden in der Gay-Filmnacht im Cinemaxx. Als Vorfilm lief "Freunde", ein Machwerk, das ich schon seit Jahren hier auf einer Kurzfilm-Sammel-DVD liegen habe und das auch schon damals nicht richtig überzeugt hatte. Der Film von 2001 ist mit Marlon Kittel und Martin Kiefer zwar sehr gut besetzt, aber von der filmischen Umsetzung und der Handlung höchst gewöhnungsbedürftig. Er wirkt wie eine lose Aneinanderreihung von Szenen, bei denen auch zum Schluss nicht so ganz klar wird, wie die nun eigentlich zusammenpassen sollen: Erst bekriegen sich die beiden Jungs, dann sitzen sie später gemeinsam in der Badewanne... wie es zu dieser 180°-Wende kam, wird nicht erzählt.

Auch kameratechnisch überzeugt der Film nicht. Da sitzen zwar zwei süße Jungs in der Badewanne, aber man sieht.... nichts. Alle Szenen, bei denen man dem Film vielleicht noch halbwegs etwas abgewinnen könnte, sind mit Teleobjektiv gefilmt und man ist so nah dran, dass man das Ganze kaum zu erkennen vermag.

Gleich im Anschluss der Hauptfilm. Dieses mal gab es weder Moderation noch Gewinnspiel. Möglicherweise weil man an der Kasse subventionierte Tickets für eine Gay-Party nebenan im Gleis 9 kaufen konnte?

Der Hauptfilm hieß "Rückenwind" und stammt vom gleichen Regisseur und Drehbuchautor wie "Freunde" (Jan Krüger in Personalunion).

Die Handschrift ist unverkennbar: Wieder eine chaotische Story und wieder haben alle Protagonisten einen mehr oder minder ausgeprägten Sockenschuss. Und auch hier wieder diese latent in der Luft liegende Gewalt zwischen den beiden Hauptdarstellern. Bei manchen Szenen im Wald musste ich doch ein wenig an Blair Witch Project denken, auch wenn diesmal keine Hexe sondern ein Adelssohn aus der späten Feudalzeit der Gesucht war. Jener hatte der Legende nach die Angewohnheit, seinen Zeitgenossen ausgeweidete Schwäne auf ihren Federn gebettet vor die Tür zu legen... schon wieder diese Gewaltphantasien des Autors?

Immerhin in einem Punkt ist "Rückenwind" besser als "Freunde": Diesmal sah man auch was von den süßen Hauptdarstellern, und das nicht zu knapp. So wirklich retten tut das den Film allerdings nicht.

Meinen letzten Kritikpunkt hat wieder das Cinemaxx verbockt: Das Bild war viel zu dunkel und die Gesichter der Darsteller lagen zu oft im Dunkeln. Nachdem ich dieses Problem schon bei "Teenage Angst" kritisiert hatte, denke ich, dass es am Videoprojektor liegt, der mit dieser Aufgabe überfordert ist.

Den Rest der Nacht habe ich mit einem Freund gechattet und bin dann irgendwann zwischen 4 und 5 ins Bett gekommen.

Gestern stand ein Besuch des Kirchentages auf dem Programm. Nicht des ganzen Kirchentages, nur die öffentlich zugänglichen Plätze in der Innenstadt und am Osterdeich. Es war voll und es fuhren so viele Busse und Straßenbahnen, dass man an Hauptbahnhof und Domsheide kaum über die Straße kam. An diversen Ständen wurde über Lautsprecheranlagen für den Glauben geworben. So richtig vermochte der Funke auf mich jedoch nicht überspringen (bezogen auf die Atmosphäre, beim Rest ist bei mir eh Hopfen und Malz verloren).

Während am Osterdeich jemand auf der Bühne ausführlich begründete, wieso er 'normal' sei obwohl er 'an diesen Gott glaube' (schon seine Eltern taten dies - ok, überzeugt) spielten nebenan ein paar Jungs halbnackt Fußball und kletterten in Mülltonnen. (Die Frage nach dem "Warum" hatte ich mir bereits Freitag abgewöhnt, so dass ich das einfach mal so zur Kenntnis genommen habe.)

Später haben an anderer Stelle noch mal andere Jungs versucht, in einer Mülltonne den Deich runterzufahren... wenn ich die Fotos sortiert und hochgeladen habe, kann ich mal ein Bild hier posten.

Abends ging es dann mit einem Freund und einem Freund des Freundes nochmal ins Kino: Illuminati

Auch wenn dieser Film teilweise schlechte Kritiken bekommen hat, fand ich ihn nicht sooo übel. Er hat schon deutliche Schwächen, aber gerade das Ende, in dem alle Ereignisse noch einmal in ein völlig anderes Licht gesetzt werden, ist einfach sehenswert.

Zwischendrin ist der Film leider ein wenig substanzlos. Das Team jagt quer durch Rom und versucht Hinweise in den diversen römischen Kirchen zu entschlüsseln. Hier hätte ich mir etwas weniger Hektik und einen größeren Aha-Effekt erhofft. Möglicherweise ist an dieser Stelle zu viel von Dan Browns Roman auf der Strecke geblieben. Mehr Zeit war allerdings auch nicht drin, der Film hat so bereits Überlänge und wurde mit Pause vorgeführt.

Auf dem Rückweg in der Bahn bekam ich sogar einen Sitzplatz. Die Kirchentagsbesucher machten sich offenbar erst später auf den Heimweg und auch die Trommler erfreuten die Bremer Bevölkerung diesmal erst (rund 1,5 Stunden später als normal) gegen 3 Uhr mit ihrem Konzert.

Mit den religiösen Songs schien man gestern Abend auch schon durch gewesen zu sein, in meiner Bahn wurde daher auf Musicalsongs von ABBA und dem König der Löwen zurückgegriffen. Ich hab mal auf den Aufnahmeknopf am Handy gedrückt... wenn ich das konvertiert kriege, kann ich das hier mal eine kurze Kostprobe online stellen. Ist leider irgend ein proprietärer Codec, den nicht mal VLC versteht. :-(

Montag, 18. Mai 2009

SIP it

Schon wieder eine halbe Woche ohne Blogeintrag vergangen... viel passiert ist aber nicht. Ich habe viel gearbeitet, gestern entspannt und heute mein Netz umstrukturiert.

Die Original-Apple-Bluetooth-Tastatur am Mac Mini ist mittlerweile meiner Logitech G15-Tastatur gewichen, die ich noch auf Lager hatte. Diese Tastatur besitzt u.A. eine vollständige Tastenbeleuchtung (dimmbar; sehr praktisch für einen PC im Wohnzimmer), einen USB-Hub (z.B. zum Anschluss einer Maus) und ein grafikfähiges Display für Mailbenachrichtigungen und zur Mediensteuerung.

Das LCD ist über ein eigenes SDK auch selbstprogrammierbar, so dass ich es für Statusausgaben nutzen möchte, wenn der Mac möglicherweise bald als kleiner Hausserver arbeitet. Dann kann der große TFT aus bleiben, wenn ich nicht gerade aktiv am Rechner sitze.

Heute habe ich schon mal begonnen, einen kleinen IMAP-Mailserver zu installieren. Heise hat dazu eine schöne kleine Anleitung online, die ein solides Grundgerüst für IMAP unter MacOS inkl. Verschlüsselung und Spamfilterung bietet. Da ich es so aufwändig gar nicht brauche, habe ich den Artikel nicht 1:1 umgesetzt sondern für meine Bedürfnisse angepasst. Aber man bekommt dadurch ein paar gute Einblicke in den Unix-Unterbau von MacOS und wo die Unterschiede zu Linux liegen.

Aufgabe des Servers soll sein, Emails von GMX via IMAP idle (also ohne Wartezeit) abzuholen und in eine lokale Maildatenbank einzufügen, so dass ich sowohl vom PC als auch vom Mac unkompliziert auf meine Emails zugreifen kann, ohne Emails auf jedem Rechner doppelt zu bekommen. Sprich: Änderungen (Löschen, in Ordner einsortieren, ...) am einen Rechner sollen sofort am anderen sichtbar werden, ohne dass ich ständig manuell synchronisieren muss.

Im großen und ganzen läuft der Server jetzt, die Tage muss ich noch ein wenig Finetuning betreiben.

Aber zurück zur Tastatur. Die Apple-Tastatur kann fortan an der Playstation ihren Dienst versehen, dafür ist sie denke ich nicht übel. Zum Arbeiten an einem "richtigen" Computer möchte ich jedoch auch gerne eine "richtige" Tastatur haben... und die Apple-Tastatur ist doch recht eingeschränkt. Zum Einen enthält sie deutlich weniger Tasten als eine normale PC-Tastatur, zum Anderen sind die vorhandenen Tasten nicht mal vollständig beschriftet (besonders was die Drittbelegungen bei gedrückter ALT-Taste angeht).

Wer nun behauptet, man könne einfach eine PC-Tastatur an einen Mac anschließen, der irrt. So funktionieren die POS1- und ENDE-Tasten komischerweise nur in manchen Programmen. Hier im Blogeditor gehen sie nicht... und das ist echt nervig.

Ich habe auch noch nicht rausgefunden, wie man eine Tilde (die Welle neben der Eingabetaste) eingibt. Man kann unter MacOS die merkwürdigsten Sonderzeichen produzieren, nur nicht die, die man haben möchte und die auf der Tastatur aufgedruckt sind. Ich meine in den Systemeinstellungen noch eine Funktion zum Umbelegen von Tasten gesehen zu haben. Vielleicht kann ich das Chaos damit ein wenig abmildern, denn so ist das echt kein Zustand. :-(

Die Installation meines Mailservers lief somit so ab, dass ich mich zur Nutzung der Kommandozeile via ssh vom PC auf dem Mac eingeloggt habe, denn Pfade relativ zum Home-Verzeichnis gehen mit Tilde einfach wesentlich flotter von der Hand, wenn man ständig zwischen Home- und Systemverzeichnissen wechseln und kopieren muss.

Zum Editieren von Konfigurationsdateien musste ich jedoch immer zum Mac rüberlaufen, denn der vi des Macs und meine cygwin-ssh konnten so gar nicht miteinander und produzierten nur unlesbaren Ascii-Müll.

(Plain-)Textdateien und MacOS scheinen auch eine heikle Kombination zu sein. Ich habe noch keine Möglichkeit gefunden, wie man Textdateien grafisch auf dem Mac editieren kann. Es gibt zwar auch eine Art Notepad, das schreibt allerdings nur RTF.

Und noch eine Windows-Funktion habe ich heute schmerzlich vermisst: Unter Windows kann man problemlos in jedem beliebigen Verzeichnis das Kontextmenü öffnen und eine Textdatei anlegen.... extrem hilfreich, wenn man ganz schnell ein Verzeichnis oder eine Datei kommentieren möchte. Oder einfach so was aufschreiben, ohne sich mit Formatierungen und Formaten rumärgern zu müssen. Beim Mac habe ich noch keine vergleichbare Option gefunden. Dort muss man erst einen Editor starten und dann mühsam in das gewünschte Verzeichnis navigieren.

Soviel erstmal dazu. Morgen (bzw. mittlerweile: heute) kommt hoffentlich mein neues SIP-VoIP-Internettelefon. Ich habe mir vor ein paar Wochen einen kostenlosen Account bei sipgate.de angelegt, zu dem auch eine echte Bremer Festnetztelefonnummer gehört. Hintergedanke dabei war, dass ich darüber auch vom Ausland aus (Dienstreisen) einfach über einen Hotspot im Hotel unter einer Bremer Nummer angerufen werden kann und auch die Möglichkeit habe, von dort für gerade mal 1ct pro Minute deutschlandweit zu telefonieren. Preislich ist das unschlagbar. Man braucht nur WLAN und die passende Software auf dem Handy.

Da das mit dem Handy so gut geklappt hat, habe ich mir Freitag nun auch ein stationäres Telefon bestellt, so dass ich den VoIP-Anschluss auch zu Hause nutzen kann, ohne ständig mein Handy im WLAN eingebucht haben zu müssen (das geht ziemlich auf den Akku).

Wenn alles gut funktioniert, werde ich wohl schon alleine aus Interesse mal einen Asterisk-Server auf dem Mac aufsetzen, VoIP bietet nämlich ein paar praktische Funktionen zur Vorsortierung der Anrufer, Umleitung von Anrufen und mobilen Nutzung. Damit möchte ich mal ein wenig experimentieren. Möglicherweise wäre dann auch eine FritzBox Fon eine Anschaffung wert...

Erstmal hoffe ich jedoch, dass morgen/heute mein Telefon planmäßig und unbeschadet bei mir ankommt. Sipgate liefert leider nur per UPS aus und die bedienen wiederum keine Packstationen. Somit kann es der Fahrer nur einem Nachbarn in die Hand drücken oder wieder mitnehmen... dann wird's aber frühestens Freitag was mit der Auslieferung, da habe ich mir (wie die meisten der Kollegen) einen Brückentag genommen.

Der Mensch bei Sipgate hätte es mir ja auch gerne ohne Zusatzkosten per Express geschickt, dann hätte ich es Samstag schon gehabt und die Abwesenheitsprobleme umgangen, aber irgendwie ging das dann doch nicht. Warum nicht, habe ich nicht genau verstanden... vielleicht macht UPS die Expresslieferung nicht für jeden, vielleicht war Sipgate aber auch enttäuscht, weil ich zwei Telefone angefragt und nur eins bestellt hatte, so dass sie mir die Expresslieferung dann doch nicht mehr schenken wollten.

Egal, wenn die Lieferung heute planmäßig, unbeschädigt und in unversehrter Originalverpackung (vorzugsweise mit "Fabrikluft") hier ankommt, bin ich mehr als zufrieden. (Also bitte nicht wie bei einem ostfriesischem Versandhaus, das fällt langsam wirklich negativ auf und scheint ein ernstes Qualitätsproblem zu haben.)

Sonntag, 8. März 2009

Ich bin dann mal wech...

Heute Vormittag hat mich meine Mutter angerufen weil sie sich einen Trojaner auf ihrem PC eingefangen hatte... der Virenscanner hat zum Glück das schlimmste verhindert. Aber trotz aktivierter Windows-Update-Funktion war es unumgänglich, das XP mal wieder auf den aktuellen Stand zu hieven... es wäre außerdem praktisch, wenn sich alle Programme in das Windows-Update einklinken und nicht jedes seinen eigenen Update-Dämon im System-Tray mitbringen würde...

Ansonsten ist nicht viel passiert, die Kleinigkeiten sind im Twitter-Feed dokumentiert.

Ab morgen bin ich erstmal ca. 8 Tage in Holland auf Dienstreise und ich fürchte, der Trip wird kein Vergnügen (schon alleine wegen dem Regenwetter), aber ich lasse mich natürlich gerne eines besseren belehren.

Also bis die Tage... mal gucken, ob ich dort über das WLAN des Kunden ins Internet komme... via UMTS ist das leider ein recht teurer Spaß. Meinen Mobilfunkproviderwechsel muss ich mir auch noch mal genau überlegen... der potentielle Neue scheint ausgerechnet bei meinen Eltern ein Funkloch zu haben, mehr als 1-2 Balken sind nicht drin und an UMTS ist nicht mal zu denken. (UMTS geht zwar auch bei meinem jetzigen Provider nicht, der hat allerdings immerhin Vollausschlag bei der Empfangsanzeige.)

Samstag, 28. Februar 2009

Twitter verlinkt

Ich habe gerade mal meine Twitterseite rechts in der Linkliste verlinkt. Der Account existiert nun schon über ein Jahr und bisher ist dort außer ein paar Tests nicht viel passiert.

Aber vielleicht ist Twitter genau das richtige Medium um Stress und Bloggen zusammenzubringen? Immerhin entfällt der Overhead, sich erstmal eine passende Überschrift ausdenken zu müssen...

Ich brauche noch mal einen guten Twitter-Client für's Handy. Mit Fring geht's zwar, aber irgendwie ist das Programm ein wenig over-sized dafür...

Elchtest

Ich habe gerade mal Aka Aki auf meinem Handy installiert und getestet. Ziel des Programms ist es, Gleichgesinnte in der unmittelbaren Umgebung aufzuspüren. Allzuviele Bremer scheinen dort noch nicht angemeldet zu sein, somit stehen die Chancen, einer interessanten Person zu begegnen, wohl ziemlich bescheiden... aber schaun'n wir mal. Die Schnuckel- und Schwuppenquote scheint ganz passabel zu sein, auch wenn die interessantesten Jungs wie so oft am weitesten weg wohnen.

Ich hab mich mal in die Linux, Geocaching, Amateurfunk, PS3, Wii und noch ein paar andere Gruppen eingetragen.

Für E-Plus-Kunden (inkl. simyo & Co) fallen laut der Homepage nicht mal Übertragungsgebühren (GPRS-Traffic) an... das ist gut zu wissen, falls ich tatsächlich den Provider wechsel.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Netzwechsel

Gestern kam meine neue Handy-SIM-Karte an. Nachdem mein jetziger Vertrag schon ein ganzes Weilchen läuft und die Preise eigentlich nicht mehr angemessen sind, habe ich mir mal eine SIM-Karte eines anderen Anbieters bestellt. Das Ganze funktioniert ohne Grundgebühr und ohne Mindestumsatz, so dass sich der Verlust in Grenzen hält, sollte sich der neue Provider als untauglich herausstellen.

Ich denke, ich werde für einen Testzeitraum beide Karten parallel benutzen und dann entscheiden, welche ich in Zukunft weiter verwende. Kriterien sind dabei z.B. die UMTS-Netzabdeckung, evtl. Einschränkungen/Sperren beim Internetzugang sowie das Roaming im Ausland. Da es mich geschäftlich prinzipiell überall hin auf dem Globus verschlagen kann, ist mir eine - zumindest grundlegende - Erreichbarkeit/Anrufmöglichkeit wichtig.

Sollte ich mich für den neuen Tarif entscheiden, werde ich meine neue Nummer noch mal an anderer Stelle bekannt geben. Vielleicht lasse ich aber auch beide Nummern parallel laufen... manchmal kann es auch ganz angenehm sein, ein "VIP-Handy" zu haben, dessen Nummer nicht jeder in der Firma kennt...

Montag, 20. Oktober 2008

Lösung für Palm Tungsten T5 unter Vista64

Ich hab's endlich hinbekommen und mein alter Palm Tungsten T5 läuft unter meinem 64-Bit-Windows Vista. An diversen Stellen im Web steht geschrieben, dass T5 und Vista grundsätzlich inkompatibel seien, ganz so schlimm ist es allerdings nicht. Das Problem ist, dass der Palm unter Vista zwar als USB-Gerät erkannt wird, das System aber keinen passenden Treiber finden kann weil die alten nicht funktionieren.

Somit lässt sich der Palm Desktop zwar installieren und auch die Datenübernahme aus dem alten System klappt ohne Probleme (alten Ordner kopieren und drüberinstallieren oder Installieren und die Datenverzeichnisse selektiv kopieren). Beim Hotsync kommt allerdings keine Verbindung zu Stande.

Mein erster Ansatz war, den Palm Desktop in einem XP unter dem kostenlosen VMware Server zu installieren. Das klappt auch, allerdings ist es extrem nervig, für jedes Nachgucken im Terminkalender einen virtuellen Rechner zu booten. Der VMware Server in der Version 2 gefällt mir auch nicht. Man kann zur Not damit arbeiten, aber diese elendige Weboberfläche (mit Browser-Plugin zur Konsolendarstellung) macht die Sache eher umständlicher als einfacher. Die alte Version mit ihrer "echten" Konsolenanwendung gefällt mir da wesentlich besser.

Die deutlich bessere Lösung ist es, auf das USB-Kabel zu verzichten und den Hotsync via Bluetooth zu machen, zumal die Bluetooth-Unterstützung unter Vista logischer aufgebaut ist als unter XP. Die Installation erfolgt durch Anlegen eines virtuellen COM-Ports auf dem PC, der in der Hotsync-Software als serielle Schnittstelle eingestellt wird. Wenn man auf dem Palm den Bluetooth-Hotsync auswählt, startet auf dem PDA ein kleiner Assistent, der die auf dem PC durchzuführenden Schritte erläutert.

Da die Bluetooth-Schnittstelle hierbei einfach als serielles Verbindungskabel fungiert und das Protokoll für die COM-Port-Emulation genormt ist, sind alle nötigen Treiber bereits in Vista enthalten.

Einen Nachteil hat die Bluetooth-Lösung allerdings: Sie ist deutlich langsamer als das USB-Kabel. Der erste Hotsync, bei dem immer ein kompletter Abgleich und ein vollständiges Backup aller Dateien gemacht wird, hat bei mir fast eine volle Stunde(!) gedauert. Der folgende normale Abgleich dauerte dann nur noch 45 Sekunden. Das ist sicher nicht optimal, aber damit kann man leben.

Ebenfalls nicht funktionieren tut der Zugriff auf die Daten-Partition des Palms über das mitgelieferte Datenbetankungs-Tool, welches auf eine USB-Verbindung besteht. (Eine Bluetooth-Verbindung würde auch alleine wegen der geringen Datenrate keinen Sinn machen.)

Das Problem sollte sich aber umgehen lassen, wenn man die Datei-Transfer-Anwendung auf dem Palm startet. Ich hab's noch nicht versucht, aber da sich der Palm dann als normaler USB-Massenspeicher melden sollte, sollte er sich auch ohne spezielle Treiber ansprechen lassen.

Ich benutze diese Funktion allerdings kaum noch, da USB-Sticks inzwischen das bessere Transportmedium sind. Und Musik höre ich inzwischen mit dem Handy, so entfällt auch das Transferieren von MP3-Dateien. (Die MP3-Player-Funktion meines Handys ist übrigens doch ganz ordentlich und nicht so lückenhaft, wie ich ursprünglich dachte.)

Dienstag, 19. August 2008

extra euphemistisch

Beim Durchblättern der Zeitungsprospekte habe ich das folgende Angebot entdeckt:

Motofone F3

Der Ausdruck "hochauflösendes Display" ist schon ein wenig frech für ein Handy mit einem Display, das keine Pixel hat sondern mit einer Segmentanzeige arbeitet und kaum mehr als ein Wort gleichzeitig anzeigen kann. (Für den Preis geht das auch wohl in Ordnung... man sollte es allerdings schon dazu schreiben. Wer viele SMS schreibt, wird mit dem Gerät keinen Spaß haben.)

Mittwoch, 6. August 2008

Auslandserfahrung

Eben gerade erfahre ich, dass nun schon der zweite aus meinem Bekanntenkreis seinen Auslandsaufenthalt verlängert und somit so schnell nicht mehr hier zu sehen sein wird... warum zieht es nur alle weg von hier?

Derweil hat es Hanno Zulla in seinem Blog mal wieder auf den Punkt gebracht: The Battery Rant

Weil ich keinen vernünftigen MP3-Player mit wechselbarem Akku (und vorzugsweise auch per SD-Karte erweiterbarem Speicher) gefunden habe, habe ich meine Suche erstmal aufgegeben und mir vorerst nur eine größere Speicherkarte für mein Handy bestellt. Mal sehen, wie lange ich damit klarkomme. Die Playlistfunktion des Gerätes scheint leider nicht ganz so ausgeprägt zu sein wie ich das gerne hätte. :-(

Last but not least:
Die Fotos von Haake-Beck BadeinselLauf und Badeinselregatta 2008 sind nun auch online.

Freitag, 11. April 2008

flickr Video

Die Fotocommunity flickr, die auch meinem Web-Fotoalbum als Basis dient, bietet seit ein paar Tagen auch die Möglichkeit, Videos hochzuladen. Die Videos dürfen allerdings maximal 90 Sekunden lang sein und der Upload erfordert einen kostenpflichten Pro-Account.

Seit dem formiert sich Widerstand.

Ich für meinen Teil finde die Videofunktion prinzipiell eine gute Idee, allerdings leidet ihre Anwendbarkeit doch sehr unter der Beschränkung auf 90 Sekunden. Ein 10-Minuten-Limit wie bei YouTube wäre mir deutlich lieber. Das hätte den Vorteil, dass ich Fotos und Videos bequem in einem Account verwalten könnte.

Außerdem sind die Upload- und Verwaltungsfunktionen bei flickr meiner Ansicht nach deutlich besser. YouTube hat auf den ersten Blick das bessere Rechtemanagement: Die Beschränkung auf die beiden fest verdrahteten Gruppen "Familie" und "Freunde" reichen bei weitem nicht aus, um eine umfangreiche Fotosammlung verschiedenen Personengruppen wie Familie, Freunden, Kollegen, Chat-Partnern, ... zugänglich zu machen.

Diese Möglichkeit gibt es bei YouTube, allerdings reicht die bloße Mitgliedschaft in der entsprechenden Gruppe offenbar nicht aus, um das Video angezeigt zu bekommen. Man muss zu dem auch die genauen URLs der Videos kennen. Der Versuch, ein paar Ex-Arbeitskollegen ein paar Videos vom letzten Ex-Kollegen-Treffen zugänglich zu machen, artete jedenfalls in einer größeren Aktion aus. Zunächst musste sich jeder bei YouTube anmelden, damit ich die betreffenden Accounts der Zugriffsgruppe hinzufügen konnte. Dann musste ich jedem Kollegen eine Liste mit Video-URLs mailen, über die er/sie die Videos dann schließlich abrufen konnte.

Wenn jemand einen Tipp hat, wie das einfacher geht, würde ich mich über einen Hinweis freuen. Das System ist auf jeden Fall alles andere als intuitiv. (Wobei ich hier nur wiedergeben kann was mir die Kollegen erzählt haben - mir als Video-Uploader werden selbstverständlich immer alle Videos angezeigt.)

Ich hoffe somit, dass flickr bei den Videos und der Rechtevergabe noch ein wenig nachbessert. Und wenn sie schon dabei sind, wäre es auch schön, wenn sie die Zensur für deutsche Accounts, die immer noch (wenn auch inzwischen in abgeschwächter Form) besteht, aufheben würden.

Aber das Thema Jugendschutz ist ohnehin eine ganz spezielle Angelegenheit in Deutschland.

Vorvorgestern habe ich mir zum ersten mal einen FSK18-Film in einem Video-on-demand-Portal im Internet angesehen: American Pie 6.

Der eine oder andere mag sich wundern, wieso die Reihe inzwischen bei Teil 6 angekommen ist. Es gibt tatsächlich noch einige Ableger der Serie, die nie den Weg ins Kino gefunden haben, sehr wahrscheinlich auch aus gutem Grund.

Zumindest auf Teil 6 trifft dies zu, der Film ist mehr prüder Softporno als Komödie und bis auf zwei, drei gute Sprüche nur eine Ansammlung von derben Peinlichkeiten. (Als Porno taugt der Film auch nichts, man sieht nämlich nicht viel.)

Der Weg bis zu diesem vernichtenden Urteil war jedoch lang und steinig. Zunächst galt es das Privileg zu erwerben, sich überhaupt xxx-Filme ansehen zu dürfen. Die erste Freischaltung funktionierte nicht, da ich bei der Anmeldung meinen ungeliebten zweiten Vornamen unterschlagen hatte. (Es ist schon manchmal ein Kreuz mit den Familientraditionen...)

Die Altersprüfung funktioniert über einen Abgleich der Schufa-Daten, also letztlich darüber, dass ich mich meiner Bank gegenüber schon einmal ausgewiesen habe. Damit das klappt, müssen alle Accountdaten (also hauptsächlich Video-Portal und Kontoinhaber-Daten) 100%ig identisch sein. Zusätzlich bekommt man per Lastschrift einen Cent abgebucht und wieder gutgeschrieben, wobei jede Transaktion auch noch mal wieder einen Freischaltcode im Buchungstext enthält.

Mit Hilfe der Hotline und ein wenig Rumprobieren (das zur Eingabe des 2. Vornamens vorgesehene Feld funktionierte nicht und wurde beim Abschicken verworfen) konnte ich dieses Problem beheben und eine Altersverifikations-PIN setzen... die das Videoportal jedoch gar nicht erst abfragte, weil dort immer noch ein Konfigurationsfehler in meinem Account vorlag.

Auch der wurde mit Hilfe des Supports behoben und nun kann ich endlich auch FSK18 Filme sehen:
  1. Einloggen beim Video-On-Demand-Anbieter mit Username und Passwort.
  2. Film auswählen.
  3. Beim Altersverifikationsdienst mit Username und PIN anmelden.
  4. Warten bis der per SMS zugestellte Einmal-Code eintrifft und diesen eingeben.
  5. Film starten.
Alternativ zu Schritt 4 kann man sich auch eine spezielle Software installieren, die einen Hardwareschlüssel aus den Komponenten des PCs berechnet und an den Anbieter überträgt. Das ist mir allerdings noch unsympathischer als der Code per SMS, denn bei solchen Plugins weiß man nie, welche Sicherheitslücken sie sonst noch aufreissen.

Jugendschutz in allen Ehren, aber man kann es auch übertreiben. Die Teens wissen ohnehin, wie sie über Tauschbörsen kostenlos und ohne Altersabfrage an alle Inhalte kommen, die sie haben möchten. Die einzig funktionierende Lösung ist Aufklärung zur Schaffung von Medienkompetenz.