Nur mal kurz zwischendurch:
Seit gestern bin ich offizell Funkamateur der Klasse A. Das neue Rufzeichen sollte nächste Woche in der Post liegen..
Außerdem habe ich mal das Blog-Design etwas überarbeitet.
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Sonntag, 6. November 2011
Donnerstag, 24. Juni 2010
Flash auf dem Smartphone
Devblogger Ben lästert in seinem Blog über den Sinn von Flash auf dem iPhone und anderen Smartphones und macht macht sich dabei die Meinung von Andreas Zymny zueigen.
Ich habe dazu mal einen Kommentar verfassst:
"Vieles geht einfach noch nicht ohne Flash und mich nerven die Leute, die HTML5 als vollwertige Alternative zu Flash verkaufen wollen.
Ich habe vor kurzem nach einer Lösung gesucht, den Hörern meines Radio Projektes auch die Möglichkeit zu geben, sich via Webcam-Funktion zu sehen und Bilder, die sie für irgendwie 'besonders' halten, auf einer Art Bilderstabel mit anderen Hörern zu teilen (z.B. zur Illustration in einem laufenen Gespräch).
Ich habe lange überlegt, aber die einzige brauchbare Lösung, auch Benutzern ohne spezielle Vorkenntnisse diese Funktion anzubieten, war, eine Flash-Anwendung zu programmieren. Standalone-Anwendungen hätte der Benutzer erst installieren müssen, außerdem hätte ich die für jede Plattform (Windows, Linux, OSX) eine eigene Anwendung entwickeln müssen.
Wer ständig HTML5 predigt, soll mir somit mal konkret zeigen, wie sich eine solche Webcam-Applikation zum Aufnehmen von Bildern von der Webcam in HTML5 realisieren lässt. Selbst mit Java scheint dies nicht so ohne weiteres möglich zu sein, da das dazu nötige Media-Framework offenbar nur für Windows und Linux, nicht jedoch für OSX existiert.
Nun kann man sich vielleicht streiten, ob eine solche Funktion jetzt schon auf einem Handy laufen muss, aber warum denn eigentlich nicht? Die Handybrowser werden immer mehr zum PC-Ersatz für unterwegs.
Meine Erfahrungen zeigen, dass offenbar ein reger Bedarf besteht, sich auch via Handy am Talkradio zu beteiligen (z.B. gemütlich abends im Bett). Bisher geht das nur über konventionelle Telefonverbindungen, die entsprechend aufwendige Gateways brauchen und z.T. auch Geld kosten. Eine Flash-Anwendung wäre hier eine schöne Lösung, funktioniert sie doch auf einer sehr breiten Masse an Geräten."
Ich habe dazu mal einen Kommentar verfassst:
"Vieles geht einfach noch nicht ohne Flash und mich nerven die Leute, die HTML5 als vollwertige Alternative zu Flash verkaufen wollen.
Ich habe vor kurzem nach einer Lösung gesucht, den Hörern meines Radio Projektes auch die Möglichkeit zu geben, sich via Webcam-Funktion zu sehen und Bilder, die sie für irgendwie 'besonders' halten, auf einer Art Bilderstabel mit anderen Hörern zu teilen (z.B. zur Illustration in einem laufenen Gespräch).
Ich habe lange überlegt, aber die einzige brauchbare Lösung, auch Benutzern ohne spezielle Vorkenntnisse diese Funktion anzubieten, war, eine Flash-Anwendung zu programmieren. Standalone-Anwendungen hätte der Benutzer erst installieren müssen, außerdem hätte ich die für jede Plattform (Windows, Linux, OSX) eine eigene Anwendung entwickeln müssen.
Wer ständig HTML5 predigt, soll mir somit mal konkret zeigen, wie sich eine solche Webcam-Applikation zum Aufnehmen von Bildern von der Webcam in HTML5 realisieren lässt. Selbst mit Java scheint dies nicht so ohne weiteres möglich zu sein, da das dazu nötige Media-Framework offenbar nur für Windows und Linux, nicht jedoch für OSX existiert.
Nun kann man sich vielleicht streiten, ob eine solche Funktion jetzt schon auf einem Handy laufen muss, aber warum denn eigentlich nicht? Die Handybrowser werden immer mehr zum PC-Ersatz für unterwegs.
Meine Erfahrungen zeigen, dass offenbar ein reger Bedarf besteht, sich auch via Handy am Talkradio zu beteiligen (z.B. gemütlich abends im Bett). Bisher geht das nur über konventionelle Telefonverbindungen, die entsprechend aufwendige Gateways brauchen und z.T. auch Geld kosten. Eine Flash-Anwendung wäre hier eine schöne Lösung, funktioniert sie doch auf einer sehr breiten Masse an Geräten."
Montag, 14. Dezember 2009
Made my day!
Meine Urlaubsanträge sind durch... ab Donnerstag Nachmittag habe ich offiziell Weihnachtsurlaub bzw. Überstundenabbau. Bis zum 17. Januar. Herrlich! Das brauche ich mal wieder, zumal es auch wieder bitter kalt zu werden scheint. Heute morgen musste ich auch schon mein Auto freikratzen und irgendjemand hat mir ein großes Herz auf die Scheibe gemalt... wer das wohl war? Ich gehe zwar nicht davon aus, dass sich das an mich richtet, aber vielleicht war's ja immerhin eine Schnuggel, der einem anderen Schnuggel eine Liebeserklärung zum Fest machen wollte...
Lacher des Tages war auf jeden Fall die heise-Meldung "Berater: iPhone-Fans leiden unter dem Stockholm-Syndrom". Aus meinen Erfahrungen bei Twitter kann ich nur bestätigen: Das ist größtenteils wirklich so! Made my day!
Ein Bekannter möchte sich nun sogar ein Apple-Logo auf das Handgelenk tätowieren lassen. Immerhin hat er mir zugesichert, dass ich das nicht verstehen müsse. Beruhigend.
Morgen dürfte mein gestern bestelltes (Bio-)Ethanol-Tischfeuer kommen. Da muss ich dann noch mal in den Baumarkt und Brennstoff holen. Erstmal nur eine kleine Flasche zum Testen.
Wenn ich überzeugt bin, werde ich mir noch einen größeren Kanister im Internet ordern. Das Problem beim Baumarkt ist allerdings, dass es dort keine Kundenrezensionen gibt und die Qualität des dort angebotenen Ethanols von ziemlich stinkend bis ausgezeichnet reichen soll... ich hoffe, ich erwische was vernünftiges und nicht so eine gepanschte Plörre.
Lacher des Tages war auf jeden Fall die heise-Meldung "Berater: iPhone-Fans leiden unter dem Stockholm-Syndrom". Aus meinen Erfahrungen bei Twitter kann ich nur bestätigen: Das ist größtenteils wirklich so! Made my day!
Ein Bekannter möchte sich nun sogar ein Apple-Logo auf das Handgelenk tätowieren lassen. Immerhin hat er mir zugesichert, dass ich das nicht verstehen müsse. Beruhigend.
Morgen dürfte mein gestern bestelltes (Bio-)Ethanol-Tischfeuer kommen. Da muss ich dann noch mal in den Baumarkt und Brennstoff holen. Erstmal nur eine kleine Flasche zum Testen.
Wenn ich überzeugt bin, werde ich mir noch einen größeren Kanister im Internet ordern. Das Problem beim Baumarkt ist allerdings, dass es dort keine Kundenrezensionen gibt und die Qualität des dort angebotenen Ethanols von ziemlich stinkend bis ausgezeichnet reichen soll... ich hoffe, ich erwische was vernünftiges und nicht so eine gepanschte Plörre.
Mittwoch, 9. Dezember 2009
formspring.me
Da formspring.me offenbar gerade voll im Trend liegt, habe ich mal spontan zwei Accounts erstellt:
http://www.formspring.me/pcx dient als eine Mischung aus FAQ und Gästebuch zu mir und meinem Blog.
http://www.formspring.me/GaySprechstunde soll eine Art Aufklärungsprojekt zu allen Fragen rund um Homosexualität, Schwulsein und 'der Liebe an und für sich' sein. Nach der Lektüre der formspring-Seiten anderer Schwuler mit zum Teil wirklich hanebüchenen Fragen scheint mir ein wenig Aufklärung doch immer noch gefragt zu sein. Da Pornografie laut AGBs verboten ist, bitte ich darum, ein gewisses Niveau einzuhalten. Ich muss noch mal rausfinden, wie prüde der Provider ist.
Ich lass das mal als Versuchsballon laufen... mal gucken ob und wie es läuft. Wenn's nix wird, wird's halt wieder eingestampft.
Da ich heute auf Dienstreise gehe, werden die ersten Antworten wohl nicht vor dem Wochenende kommen... aber Fragen könnt ihr natürlich trotzdem schon stellen. :-)
http://www.formspring.me/pcx dient als eine Mischung aus FAQ und Gästebuch zu mir und meinem Blog.
http://www.formspring.me/GaySprechstunde soll eine Art Aufklärungsprojekt zu allen Fragen rund um Homosexualität, Schwulsein und 'der Liebe an und für sich' sein. Nach der Lektüre der formspring-Seiten anderer Schwuler mit zum Teil wirklich hanebüchenen Fragen scheint mir ein wenig Aufklärung doch immer noch gefragt zu sein. Da Pornografie laut AGBs verboten ist, bitte ich darum, ein gewisses Niveau einzuhalten. Ich muss noch mal rausfinden, wie prüde der Provider ist.
Ich lass das mal als Versuchsballon laufen... mal gucken ob und wie es läuft. Wenn's nix wird, wird's halt wieder eingestampft.
Da ich heute auf Dienstreise gehe, werden die ersten Antworten wohl nicht vor dem Wochenende kommen... aber Fragen könnt ihr natürlich trotzdem schon stellen. :-)
Freitag, 4. Dezember 2009
Na, liest hier noch jemand?
Na, liest hier noch jemand mit?
Nächste Woche geht's noch mal nach Holland, dann lässt der Stress hoffentlich langsam nach und ich kann mich so langsam aufs Weihnachtsfest vorbereiten.
Mein VPN nimmt langsam Formen an... wenn ich die Zeit finde, werde ich wohl auch wieder einen öffentlich zugänglichen Webserver einrichten, dann sind Dinge wie die Webcam auch für "Nicht-VIPs" zugänglich. Ich muss mir noch mal überlegen, wie ich das technisch realisieren kann, ohne zu viele Kompromisse bei der Sicherheit eingehen zu müssen...
Vielleicht denke ich dann auch mal darüber nach, den Blog auf meinen Heim-Server zu verlagern. Das ist zwar langsamer, ich habe aber deutlich mehr Möglichkeiten als hier. Das hat aber wohl noch Zeit, denn an den Gründen gegen eine eigene Blog-Installation hat sich grundsätzlich nicht viel geändert.
Hat hier eigentlich jemand Erfahrung mit (Bio-)Ethanol-Kaminen? Irgendwie finde ich die Dinger ja recht faszinierend, ich weiss nur nicht, was an den Werbeversprechen tatsächlich dran ist.
BTW: formspring.me finde ich irgendwie lustig... jeder Schnuggel sollte so eine Seite haben.... :-)
Soviel erstmal... ich hoffe, ich kann die Frequenz der Einträge so langsam wieder auf mehrere pro Woche steigern.
Nächste Woche geht's noch mal nach Holland, dann lässt der Stress hoffentlich langsam nach und ich kann mich so langsam aufs Weihnachtsfest vorbereiten.
Mein VPN nimmt langsam Formen an... wenn ich die Zeit finde, werde ich wohl auch wieder einen öffentlich zugänglichen Webserver einrichten, dann sind Dinge wie die Webcam auch für "Nicht-VIPs" zugänglich. Ich muss mir noch mal überlegen, wie ich das technisch realisieren kann, ohne zu viele Kompromisse bei der Sicherheit eingehen zu müssen...
Vielleicht denke ich dann auch mal darüber nach, den Blog auf meinen Heim-Server zu verlagern. Das ist zwar langsamer, ich habe aber deutlich mehr Möglichkeiten als hier. Das hat aber wohl noch Zeit, denn an den Gründen gegen eine eigene Blog-Installation hat sich grundsätzlich nicht viel geändert.
Hat hier eigentlich jemand Erfahrung mit (Bio-)Ethanol-Kaminen? Irgendwie finde ich die Dinger ja recht faszinierend, ich weiss nur nicht, was an den Werbeversprechen tatsächlich dran ist.
BTW: formspring.me finde ich irgendwie lustig... jeder Schnuggel sollte so eine Seite haben.... :-)
Soviel erstmal... ich hoffe, ich kann die Frequenz der Einträge so langsam wieder auf mehrere pro Woche steigern.
Sonntag, 15. November 2009
Diesen Monat mache ich mal Blogpause
Ich glaube, diesen Monat mache ich mal Blogpause... zu viele andere Dinge zu tun... aber gelegentlich liest man ja auch was von mir bei Twitter...
Freitag, 21. August 2009
Facing Facebook
Da ich immer wieder zugetextet werde, wie toll Facebook doch sei, habe ich mich dort nun auch mal angemeldet.
Der erste Eindruck ist zwiespältig. Einerseits finde ich die Seite recht faszinierend, weil man damit offenbar recht gut seine Kontakte sortieren und pflegen kann. Andererseits finde ich genau das erschreckend, weil die daraus resultierenden potentiellen Datenlecks kaum zu überblicken sind. Erst heute war auch erst wieder ein Artikel auf heise.de, wie gerne Personalchefs die Daten aus sozialen Netzwerken auswerten.
Naja, wäre ich Personalchef, würde ich es wahrscheinlich genauso machen... Datenbanken wie Facebook & Co können schon die Phantasie beflügeln: Was wäre, wenn man die charakteristischen Verlinkungsbäume aus Twitter mit denen von Romeo kombiniert, über Facebook die realen Namen ermittelt und über die Online-Telefonbuchauskunft mit den Adressen anreichert? Das Ergebnis kann man dann direkt mit Links auf Google Maps ins Adressbuch schreiben. Bilder sind dann auch gleich dabei, denn in irgend einem Netzwerk wird es schon ein Profilbild geben. Vielleicht findet sich bei flickr auch ein Bild, in dessen Histogramm besonders viele hautfarbene Pixel zu erkennen sind?
Den obigen Absatz habe ich jetzt schnell beim Schreiben dieses Eintrags on the fly zusammengesponnen... dennoch ist er gar nicht so weit von der Realität entfernt. Wie leicht sich die scheinbare Anonymität von sozialen Netzwerken aufheben lässt, kann man im Artikel "Stalking-Algorithmus" für soziale Netzwerke bei Heise nachlesen.
Von Hackerangriffen und Sicherheitslücken möchte ich hier jetzt gar nicht anfangen, ebensowenig von den Facebook Applikationen, bei deren Aufruf auch immer eine Datenübertragung stattzufinden scheint, der man daher explizit zustimmen muss.
Ich werde Facebook erstmal eine Zeit lang erkunden und dann entscheiden, wie ich damit weiter verfahre. Vielleicht baue ich das Profil zum "VIP-Club" für persönlich bekannte Freunde aus, wo ich dann die Sachen veröffentliche, für die dieser Blog zu öffentlich ist. Vielleicht stampfe ich die ganze Sache auch wieder ein.
Jetzt ist es jedenfalls an der Zeit, erstmal was zu futtern....
Der erste Eindruck ist zwiespältig. Einerseits finde ich die Seite recht faszinierend, weil man damit offenbar recht gut seine Kontakte sortieren und pflegen kann. Andererseits finde ich genau das erschreckend, weil die daraus resultierenden potentiellen Datenlecks kaum zu überblicken sind. Erst heute war auch erst wieder ein Artikel auf heise.de, wie gerne Personalchefs die Daten aus sozialen Netzwerken auswerten.
Naja, wäre ich Personalchef, würde ich es wahrscheinlich genauso machen... Datenbanken wie Facebook & Co können schon die Phantasie beflügeln: Was wäre, wenn man die charakteristischen Verlinkungsbäume aus Twitter mit denen von Romeo kombiniert, über Facebook die realen Namen ermittelt und über die Online-Telefonbuchauskunft mit den Adressen anreichert? Das Ergebnis kann man dann direkt mit Links auf Google Maps ins Adressbuch schreiben. Bilder sind dann auch gleich dabei, denn in irgend einem Netzwerk wird es schon ein Profilbild geben. Vielleicht findet sich bei flickr auch ein Bild, in dessen Histogramm besonders viele hautfarbene Pixel zu erkennen sind?
Den obigen Absatz habe ich jetzt schnell beim Schreiben dieses Eintrags on the fly zusammengesponnen... dennoch ist er gar nicht so weit von der Realität entfernt. Wie leicht sich die scheinbare Anonymität von sozialen Netzwerken aufheben lässt, kann man im Artikel "Stalking-Algorithmus" für soziale Netzwerke bei Heise nachlesen.
Von Hackerangriffen und Sicherheitslücken möchte ich hier jetzt gar nicht anfangen, ebensowenig von den Facebook Applikationen, bei deren Aufruf auch immer eine Datenübertragung stattzufinden scheint, der man daher explizit zustimmen muss.
Ich werde Facebook erstmal eine Zeit lang erkunden und dann entscheiden, wie ich damit weiter verfahre. Vielleicht baue ich das Profil zum "VIP-Club" für persönlich bekannte Freunde aus, wo ich dann die Sachen veröffentliche, für die dieser Blog zu öffentlich ist. Vielleicht stampfe ich die ganze Sache auch wieder ein.
Jetzt ist es jedenfalls an der Zeit, erstmal was zu futtern....
Sonntag, 2. August 2009
Die Mondfruchtvergiftung der Bloggerehre
Von Twitter habe ich mich aktuell ein wenig zurückgezogen weil mir dieser Dienst zur Zeit einfach nur gewaltig auf den Sack geht.
Langsam habe ich den Eindruck, dass Twitter in letzter Zeit etwas zu viel mediale Aufmerksamkeit erfahren hat und ihn jetzt das gleiche Schicksal ereilte, das schon so viele Internetdienste traf: Es wird kommerzialisiert und ausgehöhlt.
Der britische Webhoster Moonfruit hat diesen Trend zwar sicher nicht erfunden, wohl aber perfektioniert und auf die Spitze getrieben: Jeder, der in seine Tweets mit "#moonfruit" kennzeichnete, bekam die Chance, ein MacBook Pro zu gewinnen.
In Blogs gibt es seit längerer Zeit schon ähnliche Gewinnspiele, dort war die Resonanz allerdings nie so groß wie aktuell bei Twitter, denn hier gibt es einen gewichtigen Unterschied: Während es in den Blogs meistens damit getan ist, einen Artikel über das jeweilige Produkt zu schreiben und auf die Herstellerseite zu verlinken, geht es bei den Twitterspielchen darum, die Produkte möglichst hoch in der Twitter-Statistik der meistverwendeten Begriffe zu verankern. Je öfter ein Twitterer den Begriff in seinen Tweets erwähnte, desto höher die Gewinnchancen.
Das schlimme an der Sache: Die Rechnung der Marketingagenturen geht voll und ganz auf: So bald irgend eine Agentur eines sich selbst überschätzenden Unternehmens jedem, der über sie bloggt/twittert ein MacBook verspricht, werfen viele Twitterer/Blogger sämtlichen Stolz und jede Distanz über Bord und prostituieren sich, um auch ja den versprochenen Preis zu gewinnen.
Die große Mehrheit gewinnt natürlich nichts und am Ende profitieren nur Marketingagentur und auftraggebendes Unternehmen, aber das ist wohl wie beim Lotto, das ja bösen Zungen zu Folge auch nichts anderes als eine Steuer für Leute, die schlecht in Mathe sind, sei.
Im Grunde sind diese Kampagnen ein Geniestreich, denn wozu braucht man noch Botnetze, wenn man die User so einfach dazu bringt, sich selbst gegenseitig vollzuspammen? Mit der vor Kurzem noch gefeierten Journalistik vom Hudson-River hat dies freilich nichts mehr zu tun.
Die Werbung, die manche Blogger in ihren Blogs schalten, ist von dieser Perfektion natürlich noch meilenweit entfernt. Dennoch sagt sie viel darüber aus, was diese Menschen über ihre
Leserschaft denken. Wer tatsächlich an einem Kontakt mit Freunden und Bekannten interessiert ist, mutet denen keine Werbung zu.
Die Ausrede, nur die laufenden Kosten reinholen zu wollen, ist dabei eine schwache: Es gibt auch genügend Anbieter, bei denen man kostenlos und werbefrei bloggen kann.
In Anbetracht der Tatsache, dass man als Z-Blogger mit Werbung ohnehin kaum was verdienen kann, sollte man eigentlich so höflich sein und seinen Lesern die Werbung ersparen. Das erweckt dann auch nicht ein Eindruck, dass man es besonders nötig hätte und das Melken der Leser der letzte Ausweg vor Peter Zwegat ist.
Es geht jedoch auch noch dreister: Direkte Sammelaktionen in Blogs bzw. Webseiten, die einzig und alleine zum virtuellen Betteln aufgesetzt wurden. Die Aussage dieser Seiten und Blogeinträge ist sinngemäß meistens die selbe: "Ich hätte ja so gerne ein MacBook/iPod/anderes Luxusgadget, hab aber so gar kein Geld. Gib mir einen kleinen Betrag, der tut Dir nicht weh und Du tust was Gutes."
Es ist sicherlich richtig, dass Kleckerbeträge den meisten Leuten nicht weh tun. Das ändert aber nichts daran, dass es letztlich auf Kosten anderer geschieht und dadurch wahrscheinlich jemand zu kurz kommt, der das Geld für etwas dringlicheres als ein neues Notebook gebrauchen könnte.
(Vom psychologischen Druck, der alleine durch die Frage aufgebaut wird, mal ganz abgesehen.)
Vielleicht haben wir aber ja Glück und es entwickelt so schon bald ein Gegentrend. Nach dem sich eine Reihe prominenter Blogger, allen voran Web-Irokese Sascha Lobo, mit ihrem Vodafone-Werbedeal gewaltig in die Nesseln gesetzt haben, besteht zumindest ein Funken Hoffnung.
Wobei ich gestehen muss, dass ich gar nicht so genau weiss, wer Sascha Lobo eigentlich ist. Die Wikipedia schreibt über ihn:
Letztlich geht es wohl überall nur ums Geld, selbst in der Blogosphäre.
Soviel für heute... ich will keinem persönlich auf die Füße treten, aber dieser Trend nervt mich gewaltig!
Langsam habe ich den Eindruck, dass Twitter in letzter Zeit etwas zu viel mediale Aufmerksamkeit erfahren hat und ihn jetzt das gleiche Schicksal ereilte, das schon so viele Internetdienste traf: Es wird kommerzialisiert und ausgehöhlt.
Der britische Webhoster Moonfruit hat diesen Trend zwar sicher nicht erfunden, wohl aber perfektioniert und auf die Spitze getrieben: Jeder, der in seine Tweets mit "#moonfruit" kennzeichnete, bekam die Chance, ein MacBook Pro zu gewinnen.
In Blogs gibt es seit längerer Zeit schon ähnliche Gewinnspiele, dort war die Resonanz allerdings nie so groß wie aktuell bei Twitter, denn hier gibt es einen gewichtigen Unterschied: Während es in den Blogs meistens damit getan ist, einen Artikel über das jeweilige Produkt zu schreiben und auf die Herstellerseite zu verlinken, geht es bei den Twitterspielchen darum, die Produkte möglichst hoch in der Twitter-Statistik der meistverwendeten Begriffe zu verankern. Je öfter ein Twitterer den Begriff in seinen Tweets erwähnte, desto höher die Gewinnchancen.
Das schlimme an der Sache: Die Rechnung der Marketingagenturen geht voll und ganz auf: So bald irgend eine Agentur eines sich selbst überschätzenden Unternehmens jedem, der über sie bloggt/twittert ein MacBook verspricht, werfen viele Twitterer/Blogger sämtlichen Stolz und jede Distanz über Bord und prostituieren sich, um auch ja den versprochenen Preis zu gewinnen.
Die große Mehrheit gewinnt natürlich nichts und am Ende profitieren nur Marketingagentur und auftraggebendes Unternehmen, aber das ist wohl wie beim Lotto, das ja bösen Zungen zu Folge auch nichts anderes als eine Steuer für Leute, die schlecht in Mathe sind, sei.
Im Grunde sind diese Kampagnen ein Geniestreich, denn wozu braucht man noch Botnetze, wenn man die User so einfach dazu bringt, sich selbst gegenseitig vollzuspammen? Mit der vor Kurzem noch gefeierten Journalistik vom Hudson-River hat dies freilich nichts mehr zu tun.
Die Werbung, die manche Blogger in ihren Blogs schalten, ist von dieser Perfektion natürlich noch meilenweit entfernt. Dennoch sagt sie viel darüber aus, was diese Menschen über ihre
Leserschaft denken. Wer tatsächlich an einem Kontakt mit Freunden und Bekannten interessiert ist, mutet denen keine Werbung zu.
Die Ausrede, nur die laufenden Kosten reinholen zu wollen, ist dabei eine schwache: Es gibt auch genügend Anbieter, bei denen man kostenlos und werbefrei bloggen kann.
In Anbetracht der Tatsache, dass man als Z-Blogger mit Werbung ohnehin kaum was verdienen kann, sollte man eigentlich so höflich sein und seinen Lesern die Werbung ersparen. Das erweckt dann auch nicht ein Eindruck, dass man es besonders nötig hätte und das Melken der Leser der letzte Ausweg vor Peter Zwegat ist.
Es geht jedoch auch noch dreister: Direkte Sammelaktionen in Blogs bzw. Webseiten, die einzig und alleine zum virtuellen Betteln aufgesetzt wurden. Die Aussage dieser Seiten und Blogeinträge ist sinngemäß meistens die selbe: "Ich hätte ja so gerne ein MacBook/iPod/anderes Luxusgadget, hab aber so gar kein Geld. Gib mir einen kleinen Betrag, der tut Dir nicht weh und Du tust was Gutes."
Es ist sicherlich richtig, dass Kleckerbeträge den meisten Leuten nicht weh tun. Das ändert aber nichts daran, dass es letztlich auf Kosten anderer geschieht und dadurch wahrscheinlich jemand zu kurz kommt, der das Geld für etwas dringlicheres als ein neues Notebook gebrauchen könnte.
(Vom psychologischen Druck, der alleine durch die Frage aufgebaut wird, mal ganz abgesehen.)
Vielleicht haben wir aber ja Glück und es entwickelt so schon bald ein Gegentrend. Nach dem sich eine Reihe prominenter Blogger, allen voran Web-Irokese Sascha Lobo, mit ihrem Vodafone-Werbedeal gewaltig in die Nesseln gesetzt haben, besteht zumindest ein Funken Hoffnung.
Wobei ich gestehen muss, dass ich gar nicht so genau weiss, wer Sascha Lobo eigentlich ist. Die Wikipedia schreibt über ihn:
"2007 trat Lobo unter anderem neben Johnny Haeusler von Spreeblick als einer der Gründer von adical (nach einem Rechtsstreit seit Juli 2008: adnation), einem auf die Vermarktung von Blogs spezialisierten Unternehmen, in Erscheinung." (Quelle)Ein Unternehmen zur Vermarktung von Blogs... da wundert mich die Vodafone-Sache dann auch nicht mehr so wirklich.
Letztlich geht es wohl überall nur ums Geld, selbst in der Blogosphäre.
Soviel für heute... ich will keinem persönlich auf die Füße treten, aber dieser Trend nervt mich gewaltig!
Mittwoch, 22. Juli 2009
Motivation
Irgendwie kann ich mich im Moment nicht so recht zum Bloggen motivieren... wer wissen will, was im Moment aktuell ist, guckt am besten auf meine Twitter-Seite...
Montag, 8. Juni 2009
Asien für Anfänger
Eigentlich wollte ich heute noch einen Blogeintrag zum letzten Wochenende schreiben und wie mich mein Lieblings-Ex-Zivi hier in Bremen besucht hat, nachdem er seit kurzem wieder aus Neuseeland zurück ist. Er hat mir sogar neuseeländische Limonade und Schokoriegel mitgebracht, davon kann ich bei Gelegenheit noch mal ein Bild hier reinstellen.
Aber das muss erstmal warten... ich bin müde, hab Kopfschmerzen und verspüre eine leichte Übelkeit, die wohl auf die neue Flammkuchensorte zurückzuführen ist, die ich vorhin probiert habe (ich bleibe lieber bei den klassischen!).
Heute habe ich meinen Reisepass abgeholt. Heute Mittag kam der Anruf vom Stadtamt, dass er fertig sei. Somit brauche ich zum Glück nicht noch einen provisorischen Pass, bevor ich morgen abfliege.
Abends geht es zunächst nach Amsterdam und von dort weiter nach Singapur. Direktflug 12,5 Stunden... da graut mir jetzt schon vor. Hoffentlich sind die Sitzreihen breiter als sie auf den Fotos aussehen... also bitte kein Thrombosebomber!
Der Rückflug ist dann für den 19.06. vorgesehen, zu Hause ankommen sollte ich irgendwann gegen Mittag des 20.06. deutscher Zeit.
Den CSD Nordwest in Oldenburg kann ich damit wohl knicken. Eigentlich wollte ich dort wieder Fotos machen, aber ich befürchte mal, dass mich der Jetlag und der Stress für den Rest des Wochenendes außer Gefecht setzen... mal gucken ob ich im Flugzeug schlafen kann.
So wie ich das bisher in Erfahrung bringen konnte, gibt es im Hotel zumindest drahtgebundenes Gratis-Internet. Gut also, dass ich mir Freitag noch spontan ein Netbook bestellt habe (bisher war ich auf Dienstreisen immer per Handy online, das kann aber nur WLAN).
Ich hoffe also, dass ich hier und da den einen oder anderen mal in Skype sehe und vielleicht zwischendurch auch mal ein paar meiner Eindrücke hier im Blog oder bei Twitter schildern kann. Miranda (für ICQ- & MSN-Kontakte) habe ich bisher nicht installiert, da muss ich mal gucken ob ich das noch nachhole. Ich weiss auch noch nicht, wie stark das Internet in Singapur zensiert wird.
Singapur ist Deutschland 6 Stunden voraus (UTC+8), wenn ich so gegen 22 Uhr singapurer Zeit online gehe, wäre das folglich gegen 16 Uhr deutscher Zeit. Aber mal gucken wie das zeitlich alles klappt.
Nun gehe ich aber erstmal ins Bett... ich kann nicht mehr. Den Rest muss ich dann morgen vormittag machen... so dass ich möglichst gegen Mittag in der Firma bin um dort noch die letzten Daten einzupacken...
Aber das muss erstmal warten... ich bin müde, hab Kopfschmerzen und verspüre eine leichte Übelkeit, die wohl auf die neue Flammkuchensorte zurückzuführen ist, die ich vorhin probiert habe (ich bleibe lieber bei den klassischen!).
Heute habe ich meinen Reisepass abgeholt. Heute Mittag kam der Anruf vom Stadtamt, dass er fertig sei. Somit brauche ich zum Glück nicht noch einen provisorischen Pass, bevor ich morgen abfliege.
Abends geht es zunächst nach Amsterdam und von dort weiter nach Singapur. Direktflug 12,5 Stunden... da graut mir jetzt schon vor. Hoffentlich sind die Sitzreihen breiter als sie auf den Fotos aussehen... also bitte kein Thrombosebomber!
Der Rückflug ist dann für den 19.06. vorgesehen, zu Hause ankommen sollte ich irgendwann gegen Mittag des 20.06. deutscher Zeit.
Den CSD Nordwest in Oldenburg kann ich damit wohl knicken. Eigentlich wollte ich dort wieder Fotos machen, aber ich befürchte mal, dass mich der Jetlag und der Stress für den Rest des Wochenendes außer Gefecht setzen... mal gucken ob ich im Flugzeug schlafen kann.
So wie ich das bisher in Erfahrung bringen konnte, gibt es im Hotel zumindest drahtgebundenes Gratis-Internet. Gut also, dass ich mir Freitag noch spontan ein Netbook bestellt habe (bisher war ich auf Dienstreisen immer per Handy online, das kann aber nur WLAN).
Ich hoffe also, dass ich hier und da den einen oder anderen mal in Skype sehe und vielleicht zwischendurch auch mal ein paar meiner Eindrücke hier im Blog oder bei Twitter schildern kann. Miranda (für ICQ- & MSN-Kontakte) habe ich bisher nicht installiert, da muss ich mal gucken ob ich das noch nachhole. Ich weiss auch noch nicht, wie stark das Internet in Singapur zensiert wird.
Singapur ist Deutschland 6 Stunden voraus (UTC+8), wenn ich so gegen 22 Uhr singapurer Zeit online gehe, wäre das folglich gegen 16 Uhr deutscher Zeit. Aber mal gucken wie das zeitlich alles klappt.
Nun gehe ich aber erstmal ins Bett... ich kann nicht mehr. Den Rest muss ich dann morgen vormittag machen... so dass ich möglichst gegen Mittag in der Firma bin um dort noch die letzten Daten einzupacken...
Montag, 30. März 2009
Re: Ist jeder Schwule schwul?
Gerade lese ich bei Impi einen Blogeintrag mit dem Thema "Ist jeder Schwule schwul?" und ich muss sagen, dass ich mich darüber doch ein wenig wundere, um nicht zu sagen ärgere.
Da ich in dem Eintrag auch noch falsch zitiert werde, möchte ich an dieser Stelle mal eine Stellungnahme bzw. Richtigstellung schreiben:
In dem geschilderten Fall kommen mehrere "schockierende" Aspekte zusammen, die man nicht in einen Topf werfen sollte:
Erstens geht es um einen alten Mann. 'Alte Menschen und Sexualität' ist generell ein schwieriges Thema und vielen alten Leuten wird von der jüngeren Generation kaum eine eigene Sexualität zugestanden. Nach den heutigen Normen sollen alte Menschen die lieben, verständnisvollen Großeltern sein, deren Erfüllung ausschließlich darin besteht, Briefmarken zu sammeln und mit ihren Enkeln zu spielen.
Zweitens: Der Mann ist ein Anhänger der SM-Lederszene, welche immer noch sehr kritisch beäugt wird. Wer mit SM noch nie in Berührung gekommen ist, mag im ersten Moment einen Schreck bekommen. Ich stecke in der SM-Szene auch nicht so tief drin, aber ich kann dennoch sagen, dass das alles nicht so schlimm ist, wie es auf den ersten Blick aussehen mag. Auch die Gründe dafür sind bei näherer Betrachtung durchaus nachvollziehbar.
SM ist im Übrigen auch keine schwule Erfindung, diese Spielart wird ebenso in heterosexuellen Kreisen praktiziert. Und auch da ist der Skandal groß, wenn Details in die Öffentlichkeit dringen, wie man z.B. im Skandal um FIA-Präsident Mosley sehen konnte (was an den Nazigeschichten dran war, vermag ich nicht zu beurteilen).
Dass Schwule mit ihrer Sexualität offener umgehen als die meisten Heteros, ist wohl unstrittig. Irgend eine böse Zunge hat mal gesagt, dass Schwule so seien wie Heteros gerne wären, wäre da nicht der "Bremsklotz Frau". Das ist natürlich überspitzt formuliert, aber im Kern denke ich schon zutreffend.
Wenn Impi mit dem Thema noch keine Berührungspunkte hatte, kann ich schon verstehen, wenn ihn der Anblick so vieler Tabus auf einmal schockiert. Eins muss jedoch klar gesagt werden: GayRomeo ist ein Chat für volljährige schwule Männer. Kinder und Jugendliche haben dort keinen Zutritt und es gibt dort Foren zu wirklich jedem Thema, Von allen möglichen Fernsehserien über diverse Hobbys (z.B. auch Geocaching oder Amateurfunk) über philosophische Themen bis hin zu Hardcore-Sex deckt die Plattform so ziemlich die gesamte Bandbreite menschlichen Lebens ab.
Drittens: Der Mann ist schwul. Das ist aber in meinen Augen der unwichtigste Aspekt, denn in der Einsamkeit sind alle Menschen gleich.
Die Frage nach einer schwulen Beziehung als "Easy Mode" einer heterosexuellen Beziehung offenbart in meinen Augen ein großes Unverständnis der Zusammenhänge, denn es impliziert eine Wahlmöglichkeit, die es nicht gibt. Es mag für Schwule einfacher sein, Sex zu finden als für einen Hetero. Aber jemandem, der von Männern nicht erregt wird, hilft das auch nicht weiter.
Sex ist zudem keine Liebe. Wer mehr als reine Triebbefriedigung sucht, hat es als Schwuler auch nicht einfacher als ein Hetero.
Schwerer möglicherweise schon, aber nicht, weil Schwule nicht so "liebesfähig" sind, sondern weil die "Schwulenkonzentration" niedriger ist. Wenn nur rund 5-10% der Bevölkerung überhaupt als potentielle Partner in Frage kommen (so hoch liegt der geschätzte durchschnittliche Anteil Schwuler an der (männlichen) Gesamtbevölkerung), macht das die Sache schon rein statistisch nicht gerade einfacher. In diesem 5-10%-Fenster spielt sich dann genau das selbe Schauspiel ab, das man auch im Heterolager findet.
Nebenbei bemerkt ist ein schwuler Lebensweg immer noch mit gesellschaftlichen Problemen verbunden und ein Coming-Out (sowohl das innere, als auch das äußere) kostet immer noch eine Menge Kraft. Wer eine schwule Beziehung führt, geht also wohl kaum den Weg des geringsten Widerstandes.
Die Gay-Szene hat sich lediglich das Konzept der Freien Liebe erhalten. Das gab's auch in Heterokreisen schon, wurde jedoch von religiösen Eiferern wieder zurückgedrängt.
Einen Unterschied gibt es jedoch zwischen schwulen und heterosexuellen Chatplattformen: Die Schwulen sind deutlich besser organisiert. GayRomeo ist so was wie der Quasi-Standard, weshalb die Seite auch "schwules Einwohnermeldeamt" oder "die blauen Seiten" (in Anlehnung an die gelben Seiten) genannt wird. Im Heterobereich gibt es mehr unabhängige Seiten, was angesichts der Anzahl der Chatter auch nicht wirklich verwunderlich ist. Selbst GayRomeo hat immer wieder Ausfälle weil die Server dem Ansturm einfach nicht gewachsen sind.
(Gay-)Parship ist übrigens tatsächlich ein wenig "elitärer". Dort hat mich bisher noch keiner nach schnellem Sex gefragt, statt dessen habe ich mit so vielen Doktoranden gechattet wie schon lange nicht mehr. (Das heißt nicht, dass auf der Plattform nur Doktoren registriert sind, aber das System hat offenbar richtig erkannt, dass ich eher jemanden mit etwas mehr in der Birne suche. Einen Doktortitel setzte ich aber natürlich nicht voraus. Aber das nur am Rande, das Thema bekommt wahrscheinlich noch mal einen eigenen Blogeintrag.)
Ich denke nicht, dass Schwule vor der Verantwortung weglaufen wollen, sondern dass die Menschen von Heute generell mit dem Stress und den Anforderungen der modernen Arbeitswelt überfordert sind und die zunehmende Forderung nach ständiger Flexibilität in allen Lebensbereichen hier ihren Tribut fordert.
Ich glaube aber wie gesagt nicht, dass es Schwule diesbezüglich einfacher haben. Schnelle Triebbefriedigung ist das eine, aber Wärme und Geborgenheit etwas ganz anderes. Ein Wechsel des Ufers (sofern es denn ginge) würde Deine Probleme also sehr wahrscheinlich nicht lösen.
Was mich an Deinem Blogeintrag aufregt ist, dass Du Dich mehrere Stunden in einen schwulen Chat einloggst und die gesammelten Eindrücke nutzt, um in einem Blogeintrag halbgare Thesen vom Stapel zu lassen.
Ich habe nichts dagegen, wenn Du mal in die schwule Welt reinguckst. Ganz im Gegenteil, ich finde es gut und wichtig, auch mal über den eigenen Tellerrand zu gucken. Aber nicht zuletzt, weil Du ein Kennenlern-Treffen mit mir wiederholt abgelehnt hast, drängt sich mir der Eindruck auf, dass Du an einem tieferen Verständnis meiner und der schwulen Lebensweise im Allgemeinen gar nicht ernsthaft interessiert bist. Wenn Du schon mehrere Stunden in einem schwulen Chat verbracht hast, hättest Du zumindest die Chance nutzen können, ein paar der anderen Chatter zu interviewen und vielleicht dadurch zu einem tieferen Verständnis der schwulen Kultur zu kommen.
Nach diesem Blogeintrag und Deinen Kommentaren zum Parship-Eintrag denke ich erst recht, dass wir uns mal treffen sollten. Wenn ein Heteromann sich nicht mit mir auf eine Cola zu einem unverbindlichen Kennenlernen treffen mag, weil er Angst hat, damit emotional nicht klarzukommen und dieser Mann kurze kurze Zeit später mehrere Stunden in einem schwulen Chat verbringt, dann mache ich mir absolut keine Sorgen, dass wir uns bei dem Treffen nichts zu erzählen hätten...
An dieser Stelle ist aber wohl der Punkt gekommen, an dem diese Diskussion nicht mehr in einem öffentlichen Blog geführt werden sollte. Wenn Du ein Interesse an einer offenen Diskussion hast, kannst Du Dich ja per Email bei mir melden.
Da ich in dem Eintrag auch noch falsch zitiert werde, möchte ich an dieser Stelle mal eine Stellungnahme bzw. Richtigstellung schreiben:
"Die Profile dort sind sehr unterschiedlich und es wäre albern, jetzt irgendwelche grundsätzlichen Aussagen zu treffen. Was mich aber tief getroffen hat waren Profile von oft älteren Herren, die in Lederanzügen posierten und wo im ganzen Profil ein tiefer Ausdruck von Einsamkeit durchdrang."Es mag durchaus sein, dass diese Menschen einsam sind. Wenn man mal ehrlich ist, sind doch die meisten Menschen in der heutigen Zeit auf die eine oder andere Art einsam. Aber das hat nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun.
In dem geschilderten Fall kommen mehrere "schockierende" Aspekte zusammen, die man nicht in einen Topf werfen sollte:
Erstens geht es um einen alten Mann. 'Alte Menschen und Sexualität' ist generell ein schwieriges Thema und vielen alten Leuten wird von der jüngeren Generation kaum eine eigene Sexualität zugestanden. Nach den heutigen Normen sollen alte Menschen die lieben, verständnisvollen Großeltern sein, deren Erfüllung ausschließlich darin besteht, Briefmarken zu sammeln und mit ihren Enkeln zu spielen.
Zweitens: Der Mann ist ein Anhänger der SM-Lederszene, welche immer noch sehr kritisch beäugt wird. Wer mit SM noch nie in Berührung gekommen ist, mag im ersten Moment einen Schreck bekommen. Ich stecke in der SM-Szene auch nicht so tief drin, aber ich kann dennoch sagen, dass das alles nicht so schlimm ist, wie es auf den ersten Blick aussehen mag. Auch die Gründe dafür sind bei näherer Betrachtung durchaus nachvollziehbar.
SM ist im Übrigen auch keine schwule Erfindung, diese Spielart wird ebenso in heterosexuellen Kreisen praktiziert. Und auch da ist der Skandal groß, wenn Details in die Öffentlichkeit dringen, wie man z.B. im Skandal um FIA-Präsident Mosley sehen konnte (was an den Nazigeschichten dran war, vermag ich nicht zu beurteilen).
Dass Schwule mit ihrer Sexualität offener umgehen als die meisten Heteros, ist wohl unstrittig. Irgend eine böse Zunge hat mal gesagt, dass Schwule so seien wie Heteros gerne wären, wäre da nicht der "Bremsklotz Frau". Das ist natürlich überspitzt formuliert, aber im Kern denke ich schon zutreffend.
Wenn Impi mit dem Thema noch keine Berührungspunkte hatte, kann ich schon verstehen, wenn ihn der Anblick so vieler Tabus auf einmal schockiert. Eins muss jedoch klar gesagt werden: GayRomeo ist ein Chat für volljährige schwule Männer. Kinder und Jugendliche haben dort keinen Zutritt und es gibt dort Foren zu wirklich jedem Thema, Von allen möglichen Fernsehserien über diverse Hobbys (z.B. auch Geocaching oder Amateurfunk) über philosophische Themen bis hin zu Hardcore-Sex deckt die Plattform so ziemlich die gesamte Bandbreite menschlichen Lebens ab.
Drittens: Der Mann ist schwul. Das ist aber in meinen Augen der unwichtigste Aspekt, denn in der Einsamkeit sind alle Menschen gleich.
"Mir stellte sich da zwangsläufig die Frage, ob Homosexualität nicht auch eine Art „Ausweichen“ sein kann, wenn man(n) von der heterosexuellen Liebe überfordert oder enttäuscht ist?"Dieser Absatz ist - vorsichtig ausgedrückt - ziemlicher Schwachsinn. Ich habe ziemlich tiefen Einblick sowohl in heterosexuelle als auch in schwule Beziehungen und deren Sexleben, somit kann ich mit absoluter Sicherheit sagen, dass es keine heterosexuelle oder schwule Liebe gibt. Es gibt einfach nur Liebe, und die ist in allen Fällen ziemlich gleich, egal ob man auf blond oder braun, Männer oder Frauen steht. In allen Fällen ist die Liebe mit den gleichen Problemen, Chancen und Freuden verbunden.
Die Frage nach einer schwulen Beziehung als "Easy Mode" einer heterosexuellen Beziehung offenbart in meinen Augen ein großes Unverständnis der Zusammenhänge, denn es impliziert eine Wahlmöglichkeit, die es nicht gibt. Es mag für Schwule einfacher sein, Sex zu finden als für einen Hetero. Aber jemandem, der von Männern nicht erregt wird, hilft das auch nicht weiter.
Sex ist zudem keine Liebe. Wer mehr als reine Triebbefriedigung sucht, hat es als Schwuler auch nicht einfacher als ein Hetero.
Schwerer möglicherweise schon, aber nicht, weil Schwule nicht so "liebesfähig" sind, sondern weil die "Schwulenkonzentration" niedriger ist. Wenn nur rund 5-10% der Bevölkerung überhaupt als potentielle Partner in Frage kommen (so hoch liegt der geschätzte durchschnittliche Anteil Schwuler an der (männlichen) Gesamtbevölkerung), macht das die Sache schon rein statistisch nicht gerade einfacher. In diesem 5-10%-Fenster spielt sich dann genau das selbe Schauspiel ab, das man auch im Heterolager findet.
Nebenbei bemerkt ist ein schwuler Lebensweg immer noch mit gesellschaftlichen Problemen verbunden und ein Coming-Out (sowohl das innere, als auch das äußere) kostet immer noch eine Menge Kraft. Wer eine schwule Beziehung führt, geht also wohl kaum den Weg des geringsten Widerstandes.
"Im schwulen Milieu geht das Anbandeln ja oft unkomplizierter von statten, herrscht sozusagen keine Etikette und das Balzritual ist leichter und öfter auf Sex ausgerichtet."Männer interessieren sich nun mal besonders für Sex, das gilt auch für Heteros. Guck Dir doch mal Filme wie American Pie an. Oder hör Dir Porno-Rap an. Da dreht sich auch alles nur um Sex, am besten mit mehreren Mädels gleichzeitig.
Die Gay-Szene hat sich lediglich das Konzept der Freien Liebe erhalten. Das gab's auch in Heterokreisen schon, wurde jedoch von religiösen Eiferern wieder zurückgedrängt.
"Und auch wenn im schwulen Netz viele „Faker“ ihr Unwesen treiben, wie Lars derzeit in seinem Blog betont"Das habe ich so nie gesagt! Ich sprach vom Internet allgemein. Ich sehe das auch nicht als schwules Problem an. Es ist ein allgemeines gesellschaftliches Problem, dass die scheinbare Anonymität im Netz die Nutzer zu allerlei Blödsinn verleitet. In heterosexuellen Chats gibt es auch genügend Leute, die sich für jemand anders ausgeben und z.B. einen Klassenkameraden verarschen, in dem sie sich als Frau ausgeben und mit ihm flirten, um das Chatlog dann weiterzuverteilen. Guck mal bei Heise, was da alles über Mobbing bei SchülerVZ und MySpace steht.
Einen Unterschied gibt es jedoch zwischen schwulen und heterosexuellen Chatplattformen: Die Schwulen sind deutlich besser organisiert. GayRomeo ist so was wie der Quasi-Standard, weshalb die Seite auch "schwules Einwohnermeldeamt" oder "die blauen Seiten" (in Anlehnung an die gelben Seiten) genannt wird. Im Heterobereich gibt es mehr unabhängige Seiten, was angesichts der Anzahl der Chatter auch nicht wirklich verwunderlich ist. Selbst GayRomeo hat immer wieder Ausfälle weil die Server dem Ansturm einfach nicht gewachsen sind.
(Gay-)Parship ist übrigens tatsächlich ein wenig "elitärer". Dort hat mich bisher noch keiner nach schnellem Sex gefragt, statt dessen habe ich mit so vielen Doktoranden gechattet wie schon lange nicht mehr. (Das heißt nicht, dass auf der Plattform nur Doktoren registriert sind, aber das System hat offenbar richtig erkannt, dass ich eher jemanden mit etwas mehr in der Birne suche. Einen Doktortitel setzte ich aber natürlich nicht voraus. Aber das nur am Rande, das Thema bekommt wahrscheinlich noch mal einen eigenen Blogeintrag.)
"ich stelle einfach mal unwissend die Behauptung auf: Es gibt nicht wenige Schwule, die statt Verantwortung nur den schnellen Sex suchen. Damit mag ich mich irren, damit will ich niemanden verurteilen, damit will ich im Grunde auch gar nicht über Schwule schreiben."Warum? Weil nicht alle eine Familie gründen und Kinder zeugen? Auch diese schwulen Paare gibt es. Und auch bei Heteropaaren sind die Zahlen eher rückläufig.
Ich denke nicht, dass Schwule vor der Verantwortung weglaufen wollen, sondern dass die Menschen von Heute generell mit dem Stress und den Anforderungen der modernen Arbeitswelt überfordert sind und die zunehmende Forderung nach ständiger Flexibilität in allen Lebensbereichen hier ihren Tribut fordert.
"Zwei Dinge sind es, die mir daran am Herzen liegen. Zum einen – und dafür benötigt es kaum mehr Empathie als die eines Bauzaunes, fühle ich selber mich durch die sublimen Normen überfordert, die ich einhalten muss, um das zu bekommen, was ich zum Überleben brauche: Wärme."Klingt, als wenn der Neid die Feder geführt hat. Ich nehme es mal als Kompliment.
Ich glaube aber wie gesagt nicht, dass es Schwule diesbezüglich einfacher haben. Schnelle Triebbefriedigung ist das eine, aber Wärme und Geborgenheit etwas ganz anderes. Ein Wechsel des Ufers (sofern es denn ginge) würde Deine Probleme also sehr wahrscheinlich nicht lösen.
"Zum anderen aber geht es mir auch um den bewussten Tabubruch. Es ist doch absurd, das hierzulande jeder jeden am liebsten wegen jeder kleinen Krise zum Psychologen schicken möchte, bei sexuellen Normabweichungen aber sofort überschwänglich betont wird, das doch alles erlaubt sei, was den Beteiligten Spaß macht."Ist dem so? Ist mir bisher nicht aufgefallen.
"Aber – ist es nicht genau dieses „nicht mehr hinterfragen“-wollen und dürfen, das den Weg ebnet für Intoleranz und Hass, das Tür und Tor für religiöse Spinner öffnet, die Schwule neuerdings von ihrer Krankheit heilen wollen?"Man darf alles hinterfragen und ich bin ganz allgemein ein Gegner von Tabus und ein Befürworter von offenen Gesprächen. Es gibt meiner Ansicht nach nichts gefährlicheres als Halbwissen. Der Halbwissende glaubt etwas zu wissen, obwohl er in Wirklichkeit keine Ahnung hat und das verleitet ihn zu Schlussfolgerungen, die auf den ersten Blick logisch klingen und daher auch andere Halbwissende überzeugen, bei näherer Betrachtung jedoch falsch sind. Ich denke, gerade der Islam hat damit sehr stark zu kämpfen. Aber dieses Schema findet man eigentlich überall.
Was mich an Deinem Blogeintrag aufregt ist, dass Du Dich mehrere Stunden in einen schwulen Chat einloggst und die gesammelten Eindrücke nutzt, um in einem Blogeintrag halbgare Thesen vom Stapel zu lassen.
Ich habe nichts dagegen, wenn Du mal in die schwule Welt reinguckst. Ganz im Gegenteil, ich finde es gut und wichtig, auch mal über den eigenen Tellerrand zu gucken. Aber nicht zuletzt, weil Du ein Kennenlern-Treffen mit mir wiederholt abgelehnt hast, drängt sich mir der Eindruck auf, dass Du an einem tieferen Verständnis meiner und der schwulen Lebensweise im Allgemeinen gar nicht ernsthaft interessiert bist. Wenn Du schon mehrere Stunden in einem schwulen Chat verbracht hast, hättest Du zumindest die Chance nutzen können, ein paar der anderen Chatter zu interviewen und vielleicht dadurch zu einem tieferen Verständnis der schwulen Kultur zu kommen.
Nach diesem Blogeintrag und Deinen Kommentaren zum Parship-Eintrag denke ich erst recht, dass wir uns mal treffen sollten. Wenn ein Heteromann sich nicht mit mir auf eine Cola zu einem unverbindlichen Kennenlernen treffen mag, weil er Angst hat, damit emotional nicht klarzukommen und dieser Mann kurze kurze Zeit später mehrere Stunden in einem schwulen Chat verbringt, dann mache ich mir absolut keine Sorgen, dass wir uns bei dem Treffen nichts zu erzählen hätten...
An dieser Stelle ist aber wohl der Punkt gekommen, an dem diese Diskussion nicht mehr in einem öffentlichen Blog geführt werden sollte. Wenn Du ein Interesse an einer offenen Diskussion hast, kannst Du Dich ja per Email bei mir melden.
Sonntag, 29. März 2009
101 Dinge
Beim Ausfüllen meines Parship-Profils kam auch die Frage "Ich reagiere allergisch auf ...", die ich mit "Intoleranz, Populismus und übertriebene Irrationalität (z.B. religiöser Fundamentalismus)." beantwortet habe. Gemeint ist damit zum Beispiel BKA-Präsident Jörg Ziercke, der es offenbar besser weiß als seine erfahrenen Kollegen aus Schweden und vehement eine Internetzensur als Heilmittel gegen Kinderpornos fordert.
Das ist meinen Augen der selbe kurzsichtige Populismus, der auch nach jedem Amoklauf in der "Killerspiel"-Debatte aufgekocht wird.
Eine ähnliche Thematik scheint auch der Film "Ben X" aufzugreifen, zu dem ich vorhin eine Kritik in einem anderen Blog las. Klingt auf jeden Fall interessant und ich habe den Film mal auf meinen Merkzettel gesetzt.
Apropos Merkzettel: Vor einem halben Jahr hatte ich über das Buch "101 Dinge, die man getan haben sollte, bevor das Leben vorbei ist" berichtet. Mittlerweile habe ich das Buch gelesen und mir zu jeder darin beschriebenen Aufgabe eine Notiz gemacht, was ich davon halte:
Wie man im Diagramm sieht, bin ich nur für einen kleinen Bruchteil der Aufgaben zu begeistern. Vieles ist einfach nur blöd oder der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Spaßfaktor.
Ein paar der Anekdoten und (eher nutzlosen) Fakten sind aber ganz interessant: So soll es in Japan in einigen Büros Puppen mit den Gesichtern der Vorgesetzten geben, an denen die Mitarbeiter ihren Frust abreagieren können. (Vielleicht wäre das auch mal ein Modell für deutsche Schulen, wenn man den Jugendlichen schon ihre Ego-Shooter madig macht...)
Außerdem lernt der Leser, was unter einer Dishabiliophobie zu verstehen ist.
Das Fazit fällt damit eher ernüchternd aus: Das Buch ist teilweise echt genial und mit einer Menge Humor geschrieben, aber insgesamt fällt der Inhalt einfach zu dürftig aus. Mit etwas mehr Ausführlichkeit und Tiefgang wäre das Buch um Klassen besser.
Das ist meinen Augen der selbe kurzsichtige Populismus, der auch nach jedem Amoklauf in der "Killerspiel"-Debatte aufgekocht wird.
Eine ähnliche Thematik scheint auch der Film "Ben X" aufzugreifen, zu dem ich vorhin eine Kritik in einem anderen Blog las. Klingt auf jeden Fall interessant und ich habe den Film mal auf meinen Merkzettel gesetzt.
Apropos Merkzettel: Vor einem halben Jahr hatte ich über das Buch "101 Dinge, die man getan haben sollte, bevor das Leben vorbei ist" berichtet. Mittlerweile habe ich das Buch gelesen und mir zu jeder darin beschriebenen Aufgabe eine Notiz gemacht, was ich davon halte:
Wie man im Diagramm sieht, bin ich nur für einen kleinen Bruchteil der Aufgaben zu begeistern. Vieles ist einfach nur blöd oder der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Spaßfaktor.
Ein paar der Anekdoten und (eher nutzlosen) Fakten sind aber ganz interessant: So soll es in Japan in einigen Büros Puppen mit den Gesichtern der Vorgesetzten geben, an denen die Mitarbeiter ihren Frust abreagieren können. (Vielleicht wäre das auch mal ein Modell für deutsche Schulen, wenn man den Jugendlichen schon ihre Ego-Shooter madig macht...)
Außerdem lernt der Leser, was unter einer Dishabiliophobie zu verstehen ist.
Das Fazit fällt damit eher ernüchternd aus: Das Buch ist teilweise echt genial und mit einer Menge Humor geschrieben, aber insgesamt fällt der Inhalt einfach zu dürftig aus. Mit etwas mehr Ausführlichkeit und Tiefgang wäre das Buch um Klassen besser.
Samstag, 28. März 2009
Krabat
Mal wieder Zeit für einen neuen Blogeintrag... im Moment haben sich meine Aktivitäten aus Zeitmangel vor allem auf Twitter verlagert. Montag ergab sich kurzfristig noch eine Dienstreise nach Brandenburg, so dass ich bis gestern Abend unterwegs war. Dieses Wochenende werde ich nun erstmal ausspannen, dann steht noch eine Reise nach Holland an und dann habe ich endlich 2 Wochen Urlaub. Danach ist dann hoffentlich auch erstmal Ruhe mit Dienstreisen...
Gerade habe ich meine neue Krabat-DVD angeguckt. Da spielen ja eine ganze Menge bekannte Leute (David Kross, Daniel Brühl, Robert Stadlober, Hanno Koffler, Tom Wlaschiha, Tom Lass) mit, aber wegen der Kostümierung muss man schon ziemlich genau hingucken.
Wer -wie ich- die Buchvorlage nicht kennt, findet bei filmstarts eine Kritik mit kurzer Inhaltsangabe.
Ich finde den Film im Großen und Ganzen nicht schlecht, allerdings ist er mir mitunter eine Spur zu dunkel. Und irgendwie fehlt da was. Ich hatte mir am Ende eine "Auflösung" erhofft, wie die Mühle entstanden ist, welche Funktion sie eigentlich hat und wie 'Magic-Müller' eigentlich zu seinem Job gekommen ist. Einfach ein wenig mehr Theorie, wie die Hexerei funktioniert und welche Kräfte und Mächte dort am Werke sind.
Morgen kommt meine neue 007-DVD "Ein Quantum Trost", mal gucken wie die ist und welche Kritikerfraktion Recht hat.
Außerdem habe ich mir eine Pulsuhr geordert, in der Hoffnung, mich dadurch wieder ein wenig mehr zum Sport und einem etwas organisierterem Training motivieren zu können. Ob's klappt, wird sich zeigen.
Nicht zum Training gedacht ist mein neuer Alkoholtester. Bei einem Preis von unter 15 Euro sollte man von der Messgenauigkeit keine Wunder erwarten (sofern man überhaupt von "messen" sprechen darf). Als Partygag dürfte es aber ganz lustig sein, somit werde ich es bei passender Gelegenheit mal ausprobieren.
Gerade habe ich meine neue Krabat-DVD angeguckt. Da spielen ja eine ganze Menge bekannte Leute (David Kross, Daniel Brühl, Robert Stadlober, Hanno Koffler, Tom Wlaschiha, Tom Lass) mit, aber wegen der Kostümierung muss man schon ziemlich genau hingucken.
Wer -wie ich- die Buchvorlage nicht kennt, findet bei filmstarts eine Kritik mit kurzer Inhaltsangabe.
Ich finde den Film im Großen und Ganzen nicht schlecht, allerdings ist er mir mitunter eine Spur zu dunkel. Und irgendwie fehlt da was. Ich hatte mir am Ende eine "Auflösung" erhofft, wie die Mühle entstanden ist, welche Funktion sie eigentlich hat und wie 'Magic-Müller' eigentlich zu seinem Job gekommen ist. Einfach ein wenig mehr Theorie, wie die Hexerei funktioniert und welche Kräfte und Mächte dort am Werke sind.
Morgen kommt meine neue 007-DVD "Ein Quantum Trost", mal gucken wie die ist und welche Kritikerfraktion Recht hat.
Außerdem habe ich mir eine Pulsuhr geordert, in der Hoffnung, mich dadurch wieder ein wenig mehr zum Sport und einem etwas organisierterem Training motivieren zu können. Ob's klappt, wird sich zeigen.
Nicht zum Training gedacht ist mein neuer Alkoholtester. Bei einem Preis von unter 15 Euro sollte man von der Messgenauigkeit keine Wunder erwarten (sofern man überhaupt von "messen" sprechen darf). Als Partygag dürfte es aber ganz lustig sein, somit werde ich es bei passender Gelegenheit mal ausprobieren.
Donnerstag, 19. März 2009
World Of Bullshit II
Beim Durchgucken meines RSS-Readers habe ich noch einen Blogeintrag von Hanno Zulla gefunden. Er ist schon ein paar Tage alt, aber zu geil:
Guten Abend, meine Damen und Herren, Sie sehen die Abendnachrichten.
Guten Abend, meine Damen und Herren, Sie sehen die Abendnachrichten.
Samstag, 7. März 2009
Twitterfeind Bauerfeind
Gestern habe ich mal in meine Aufnahme von "Bauerfeind" reingeguckt, der neuen Sendung von Ex-Ehrensenf-Moderatorin Katrin Bauerfeind, die auch schon als Polylux-Nachfolge gehandelt wird.
Der erste Beitrag der Sendung war ein Bericht über Twitter, den ich nicht besonders gelungen fand. Zum Schluss wurde mir zu sehr die Exhibitionismus-Schiene geritten und der Untergang der "guten bürgerlichen Privatheit" beklagt.
Dem möchte ich entschieden widersprechen. Bloggern und Twitter-Benutzern ist ihre Privatssphäre nicht egal und Begriffe wie "Selbst-Stasiisierung" sind völlig fehl am Platz.
"Datenschutz" bedeutet, dass man sensible Daten schützt, die in den falschen Händen großen Schaden anrichten können. "Datenschutz" bedeutet jedoch nicht, dass man überhaupt nicht mehr oder nur noch über Belanglosigkeiten kommunizieren darf. Wenn der im Beitrag gezeigte Bruder Paulus darüber berichtet, dass er Sennesblätter-Tee als Abführmittel zum Heilfasten getrunken habe, kann man sich sicherlich die Frage stellen, ob man dies wirklich wissen möchte.
Zweifellos kratzt ein so tiefer Einblick in die Religionsausübung eines Mönches auch an alten Tabus, nach denen man über solche Dinge nicht spricht. Mit Datenschutz oder Stasi hat das allerdings herzlich wenig zu tun, denn dieses Statement ist viel zu belanglos, um irgendwelchen Schaden anrichten zu können.
(Dennoch sollte man sich der Gefahren bewusst sein und sich vorher Gedanken machen, welche Informationen man guten Gewissens veröffentlichen kann - genauso wie man generell vorher nachdenken sollte, bevor man den Mund aufmacht und sich vielleicht um Kopf und Kragen redet.)
Ich finde es einfach ehrlich darüber zu schreiben. Es beweist den Mut, sich so zu zeigen, wie man wirklich ist und wer es nicht wissen will, muss es ja nicht lesen.
Wenn die klassische gutbürgerliche Tradition darin besteht, eine Maske zu tragen und sich mit Statussymbolen zu profilieren, dann ist mir der Twitter-Exhibitionismus deutlich lieber... er ist ehrlicher.
Bei der Diskussion über den Sinn und Unsinn von Twitter muss man natürlich auch immer im Hinterkopf behalten, dass Twitter nur ein (Transport-)Medium ist. Die transportieren Inhalte stammen von den Nutzern und die sind so verschieden, wie Menschen nur sein können.
Es ist sicherlich sinnlos, jeden Toilettengang öffentlich kundzutun, denn das langweilt die Leser höchstens. Sinn von Twitter ist schließlich nicht, sich gegenseitig in Banalitäten zu ersticken, sondern den Kontakt zu halten, sich nicht aus den Augen zu verlieren und aus dem Leben eines anderen positive Denkanstöße für das eigene Leben zu erhalten.
Für ein Magazin, das unten eine "Menüleiste" mit Buttons und Mauszeiger einblendet und damit eine gewisse Medienaffinität vor sich herträgt, finde ich den Twitterbeitrag zu einseitig recherchiert und zu konservativ.
Zu den anderen Beiträgen der Sendung kann ich nicht viel sagen, da ich sie langweilig fand und nur im Schnelldurchlauf angeguckt habe.
Ich werde mal schauen, wie sich "Bauerfeind" entwickelt. Bisher sehe ich das Magazin mehr als Fortsetzung von Ehrensenf denn von Polylux und mit Ehrensenf bin ich irgendwie nie so richtig warm geworden.
Der erste Beitrag der Sendung war ein Bericht über Twitter, den ich nicht besonders gelungen fand. Zum Schluss wurde mir zu sehr die Exhibitionismus-Schiene geritten und der Untergang der "guten bürgerlichen Privatheit" beklagt.
Dem möchte ich entschieden widersprechen. Bloggern und Twitter-Benutzern ist ihre Privatssphäre nicht egal und Begriffe wie "Selbst-Stasiisierung" sind völlig fehl am Platz.
"Datenschutz" bedeutet, dass man sensible Daten schützt, die in den falschen Händen großen Schaden anrichten können. "Datenschutz" bedeutet jedoch nicht, dass man überhaupt nicht mehr oder nur noch über Belanglosigkeiten kommunizieren darf. Wenn der im Beitrag gezeigte Bruder Paulus darüber berichtet, dass er Sennesblätter-Tee als Abführmittel zum Heilfasten getrunken habe, kann man sich sicherlich die Frage stellen, ob man dies wirklich wissen möchte.
Zweifellos kratzt ein so tiefer Einblick in die Religionsausübung eines Mönches auch an alten Tabus, nach denen man über solche Dinge nicht spricht. Mit Datenschutz oder Stasi hat das allerdings herzlich wenig zu tun, denn dieses Statement ist viel zu belanglos, um irgendwelchen Schaden anrichten zu können.
(Dennoch sollte man sich der Gefahren bewusst sein und sich vorher Gedanken machen, welche Informationen man guten Gewissens veröffentlichen kann - genauso wie man generell vorher nachdenken sollte, bevor man den Mund aufmacht und sich vielleicht um Kopf und Kragen redet.)
Ich finde es einfach ehrlich darüber zu schreiben. Es beweist den Mut, sich so zu zeigen, wie man wirklich ist und wer es nicht wissen will, muss es ja nicht lesen.
Wenn die klassische gutbürgerliche Tradition darin besteht, eine Maske zu tragen und sich mit Statussymbolen zu profilieren, dann ist mir der Twitter-Exhibitionismus deutlich lieber... er ist ehrlicher.
Bei der Diskussion über den Sinn und Unsinn von Twitter muss man natürlich auch immer im Hinterkopf behalten, dass Twitter nur ein (Transport-)Medium ist. Die transportieren Inhalte stammen von den Nutzern und die sind so verschieden, wie Menschen nur sein können.
Es ist sicherlich sinnlos, jeden Toilettengang öffentlich kundzutun, denn das langweilt die Leser höchstens. Sinn von Twitter ist schließlich nicht, sich gegenseitig in Banalitäten zu ersticken, sondern den Kontakt zu halten, sich nicht aus den Augen zu verlieren und aus dem Leben eines anderen positive Denkanstöße für das eigene Leben zu erhalten.
Für ein Magazin, das unten eine "Menüleiste" mit Buttons und Mauszeiger einblendet und damit eine gewisse Medienaffinität vor sich herträgt, finde ich den Twitterbeitrag zu einseitig recherchiert und zu konservativ.
Zu den anderen Beiträgen der Sendung kann ich nicht viel sagen, da ich sie langweilig fand und nur im Schnelldurchlauf angeguckt habe.
Ich werde mal schauen, wie sich "Bauerfeind" entwickelt. Bisher sehe ich das Magazin mehr als Fortsetzung von Ehrensenf denn von Polylux und mit Ehrensenf bin ich irgendwie nie so richtig warm geworden.
Samstag, 28. Februar 2009
Twitter verlinkt
Ich habe gerade mal meine Twitterseite rechts in der Linkliste verlinkt. Der Account existiert nun schon über ein Jahr und bisher ist dort außer ein paar Tests nicht viel passiert.
Aber vielleicht ist Twitter genau das richtige Medium um Stress und Bloggen zusammenzubringen? Immerhin entfällt der Overhead, sich erstmal eine passende Überschrift ausdenken zu müssen...
Ich brauche noch mal einen guten Twitter-Client für's Handy. Mit Fring geht's zwar, aber irgendwie ist das Programm ein wenig over-sized dafür...
Aber vielleicht ist Twitter genau das richtige Medium um Stress und Bloggen zusammenzubringen? Immerhin entfällt der Overhead, sich erstmal eine passende Überschrift ausdenken zu müssen...
Ich brauche noch mal einen guten Twitter-Client für's Handy. Mit Fring geht's zwar, aber irgendwie ist das Programm ein wenig over-sized dafür...
Mittwoch, 21. Januar 2009
Weltknuddeltag
Wie ich vor ein paar Tagen bei Impi gelesen habe, ist heute Weltknuddeltag.
Das wollte ich nur mal erwähnt haben... *mitderbahnschrankewink*
Das wollte ich nur mal erwähnt haben... *mitderbahnschrankewink*
Donnerstag, 1. Januar 2009
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Countdown läuft - Best of 2k8
Das Jahr 2008 biegt auf die Zielgerade ein und 2009 steht in den Startlöchern. Und laut dem Wetterbericht bringt es vor allem erstmal Schweinekälte von bis zu -10°C. *brr*
Da mich Impi mit seinem moderigen Knüppel touchiert und dazugenötigt eingeladen hat, an seinem Stöckchen teilzunehmen, habe ich mal überlegt, was mir dazu einfällt.
Ich orientiere mich einfach mal an seinen Kategorien.
Gestern habe ich übrigens "Lysistrata" gesehen, die Verfilmung des gleichnamigen Ralf König Comics. Da der Film schon älter ist, läuft er hier ausserhalb der Konkurrenz. War aber dennoch ganz lustig, wenn auch teilweise etwas zu überzogen und mit seltsamer Musikuntermalung.
In ein paar Tagen läuft "Queer Duck: The Movie" auf Premiere, da muss ich noch mal gucken, ob ich eine Gelegenheit finde, das zu sehen bzw. eine Aufnahme zu organisieren. Bisher kenne ich nur die jeweils rund 3 minütigen Flashfilme (YouTube), die vor Ewigkeiten im Internet kursierten und einen bisweilen sehr morbiden Humor an den Tag legten. Lang, lang ist's her...
Somit greife ich mal ein Brecht-Zitat heraus, das immerhin einen inhaltlichen Bezug zum Jahr 2008 hat:
Ich wähle ihn, da er Bremer ist, schon viele bekannte Melodien komponiert hat und trotz seines stattlichen Alters von 79 Jahren immer noch fleissig neue CDs rausbringt, auf große Europa-Tournee geht und neben den edelmetallenen Schallplatten eine Ehrung nach der anderen einsammelt. Respekt!
Ich habe ihn daher auch schon öfter hier verlinkt und erwähnt. Nur schade, dass es dort in letzter Zeit ein wenig ruhiger geworden ist.
Ok, nicht wirklich... diese eigenwillige Kreation entstand vor ein paar Wochen als ich in der dunklen Küche tetra-pak-technisch daneben gegriffen hatte. Irgendwie hat es was... aber es wird wohl ein einmaliges Experiment bleiben.
Da ich solchen barbarischen Ritualen normalerweise nicht fröne, schmeiße ich die Stöckchen nicht weiter, sondern stelle sie hier einfach in den Raum. Wer mag, darf sich gerne bedienen und ein Stöckchen im eigenen Blog aufgreifen oder es im Kamin verfeuern. Wie eingangs erwähnt soll's ja kalt werden...
Ich hoffe, mein neues Auto übersteht die Knallerei. Die letzten Tage sind hier schon immer Jugendliche umhergezogen, die ziemlich rücksichtslos Knaller in alle Richtungen geworfen haben.
Da mich Impi mit seinem moderigen Knüppel touchiert und dazu
Ich orientiere mich einfach mal an seinen Kategorien.
Musik
Schwer zu sagen... da müsste ich jetzt erstmal recherchieren, was ich dieses Jahr alles in meine Musiksammlung aufgenommen habe. Da ich dazu zu faul bin, stimme ich einfach mal für Guru Josh Project mit "Infinity 2008" (die Klaas Remixe). Für manche sicher übelster Kirmes-Techno, aber mir gefällt der Track, er hat einen schönen Party-Beat.Kino
Auch hier müsste ich eigentlich erstmal Inventur machen... aber ich plädiere mal für "Die Welle". Das Thema ist zeitlos und der Film ist ansprechend umgesetzt.Gestern habe ich übrigens "Lysistrata" gesehen, die Verfilmung des gleichnamigen Ralf König Comics. Da der Film schon älter ist, läuft er hier ausserhalb der Konkurrenz. War aber dennoch ganz lustig, wenn auch teilweise etwas zu überzogen und mit seltsamer Musikuntermalung.
In ein paar Tagen läuft "Queer Duck: The Movie" auf Premiere, da muss ich noch mal gucken, ob ich eine Gelegenheit finde, das zu sehen bzw. eine Aufnahme zu organisieren. Bisher kenne ich nur die jeweils rund 3 minütigen Flashfilme (YouTube), die vor Ewigkeiten im Internet kursierten und einen bisweilen sehr morbiden Humor an den Tag legten. Lang, lang ist's her...
Weisheiten
Ähm ja. Dafür haben wir gerade die falsche Uhrzeit. Meine Zitatsammlung ist zwar voller Weisheiten (vielleicht sollte ich dazu mal eine eigene Rubrik einrichten?), aber eine wirkliche Hitparade speziell aus dem Jahr 2008 kann ich daraus nicht erstellen.Somit greife ich mal ein Brecht-Zitat heraus, das immerhin einen inhaltlichen Bezug zum Jahr 2008 hat:
"Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank." (Bertolt Brecht)Wie die Geschichte lehrt, werden allerdings nicht alle Banken von Profis geführt.
Greisheiten
Mit dieser Kategorie kenne ich mich auch nicht so wirklich aus. Nach dem ich vor einigen Tagen beim Zappen einen Werbespot zu einer Konzerttournee von James Last im nächsten Jahr gesehen hatte, habe ich aber wohl einen verdienten Preisträger gefunden.Ich wähle ihn, da er Bremer ist, schon viele bekannte Melodien komponiert hat und trotz seines stattlichen Alters von 79 Jahren immer noch fleissig neue CDs rausbringt, auf große Europa-Tournee geht und neben den edelmetallenen Schallplatten eine Ehrung nach der anderen einsammelt. Respekt!
Blog des Jahres
Auch diese Wahl ist schwer. Ich entscheide mich mal für Hanno’s Blog, da Hanno Zulla immer wieder schöne Artikel und Aktionen zu Themen wie Datenschutz und Überwachungswahn hat.Ich habe ihn daher auch schon öfter hier verlinkt und erwähnt. Nur schade, dass es dort in letzter Zeit ein wenig ruhiger geworden ist.
Konsolenspiel des Jahres
Auch wenn ich Impi das Interesse am Computerspiel des Jahrs nicht so recht abnehme, nehme ich diese Kategorie mal auf und küre "Little Big Planet" zum besten Konsolenspiel 2008.Rezept des Jahres
Kaba-Vanille-Pulver mit O-Saft anstatt Milch.Ok, nicht wirklich... diese eigenwillige Kreation entstand vor ein paar Wochen als ich in der dunklen Küche tetra-pak-technisch daneben gegriffen hatte. Irgendwie hat es was... aber es wird wohl ein einmaliges Experiment bleiben.
Gnom des Jahres
Impi für seinen schlecht gezielten Astwurf. Meine Stirn tut immer noch weh!Da ich solchen barbarischen Ritualen normalerweise nicht fröne, schmeiße ich die Stöckchen nicht weiter, sondern stelle sie hier einfach in den Raum. Wer mag, darf sich gerne bedienen und ein Stöckchen im eigenen Blog aufgreifen oder es im Kamin verfeuern. Wie eingangs erwähnt soll's ja kalt werden...
In diesem Sinne: Guten Rutsch!
Ich hoffe, mein neues Auto übersteht die Knallerei. Die letzten Tage sind hier schon immer Jugendliche umhergezogen, die ziemlich rücksichtslos Knaller in alle Richtungen geworfen haben.
Mittwoch, 24. Dezember 2008
Merry Xmas
Nachdem es mit dem Cartoon leider nicht geklappt hat:
Frohe Weihnachten
und
ein glückliches neues Jahr!
und
ein glückliches neues Jahr!
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