Eigentlich wollte ich morgen mit einem Freund gemütlich in die Sauna: Mal gucken, ob Christopher noch da ist und ihn vielleicht sogar mal ansprechen und ihm etwas auf den Zahn fühlen... aber das muss warten, denn ich muss morgen ganz kurzfristig noch mal auf Dienstreise nach Holland.
Samstag habe ich evtl. wieder ein Fotoshooting... mal gucken, ob das klappt.
Und voraussichtlich Anfang nächster Woche (vielleicht auch schon Samstag?) kommt dann wohl auch meine neue Lightshow-Anlage. Nach der Selbstbaulösung nun etwas professionelleres. Disco meets Home Theater... ich bin mal gespannt. Die Steuersoftware sieht jedenfalls schon mal recht vielversprechend aus.
Soviel für heute... ich muss morgen um 6:30 in der Firma sein. Also 5:30 aufstehen... *gähn*
PS: Gerade, als ich diesen Eintrag online stellen wollte, kam die Ausgangsbestätigung des Pakets. Allerdings an meine Hausadresse und nicht an die Packstation... vermutlich isses zu groß. Hoffentlich kommt es exakt Samstag hier an, nicht dass ich wieder dem Paket hinterher rennen muss...
Donnerstag, 6. November 2008
Montag, 3. November 2008
Paket gefunden
Ich habe mein vermisstes Paket endlich bekommen... die Nachforschungen der Post hatten daran allerdings keinen Anteil. Es lag in dem Postamt, in dem ich fälschlicherweise zu erst gefragt hatte. Der Paketbote hatte offenbar die Benachrichtigungskarten für das falsche Postamt dabei und daher hatte der Postangestellte im richtigen Postamt nicht richtig geguckt.
Später kam dann noch mein Vermieter kurz vorbei um mir meine Nebenkosten-Abrechnung vorbeizubringen. Gibt sogar ein paar Euro zurück... somit ein rundum erfolgreicher Tag.
Später kam dann noch mein Vermieter kurz vorbei um mir meine Nebenkosten-Abrechnung vorbeizubringen. Gibt sogar ein paar Euro zurück... somit ein rundum erfolgreicher Tag.
Sonntag, 2. November 2008
Christopher
Mittwoch
Auch wenn ich nach meiner anstrengenden Dienstreise schon ziemlich kaputt war, konnte das auf Mittwoch Abend verschobene Treffen mit einem langjährigen Freund stattfinden. Wir haben recht ausführlich an der Wii gespielt...
Donnerstag
...und Wii-Fit macht gleich umso mehr Spaß, wenn man sich mit einem direkten Gegner messen kann. Nach dem ich das Training die letzte Zeit deutlich habe schleifen lassen, bin ich nun wieder etwas motivierter.
Nachmittags ging es zum Entspannen zum ersten Mal in dieser Woche in die Sauna. So richtig voll war es nicht, aber mir ist gleich ein supersüßer Typ vom Saunapersonal aufgefallen, der gerade unter der Dusche gegenüber stand. Den Rest des Nachmittags konnte ich die Augen kaum noch von ihm lassen... ich hoffe mal, er hat das nicht bemerkt. Er ist optisch ziemlich genau so, wie ich mir den perfekten Schnuckel vorstelle und so wie er sich mit seinen Kollegen unterhalten hat, scheint er auch von seiner Art ein total süßer und lieber Kerl zu sein.
Als ich mit meiner Begleitung gerade aus einer Sauna kam, habe ich daher auch nicht lange gezögert, als ich sah, dass der süße Saunaboy gerade einen Aufguss vorbereitete, und habe mich kurzentschlossen dazugesetzt. Meine Begleitung wollte eh noch einen Aufguss mitmachen, nun war die Gelegenheit schneller da als gedacht und die eigentlich geplante Abkühlungsphase musste noch warten. Aus seiner Vorstellung beim Aufguss weiß ich, dass er Christopher(*) heißt und ich kann an dieser Stelle auch versichern, dass der Junge weiß, wie er mich (und die anderen Aufgußgäste) heiß machen kann.
Nach dem Aufguss wollte ich mich eigentlich an ihn dranhängen, hab ihn aber im Gedränge aus den Augen verloren. :-(
Nach der Sauna lag die Paketabholkarte meiner letzten Versandhandelsbestellung im Briefkasten, zum Abholen war es allerdings schon zu spät.
Vor der Sauna waren mein Besuch und ich noch kurz in einem Elektronikmarkt gewesen und hatten ein Wii-Spiel (Rayman Raving Rabbids 2) und eine DVD gekauft, welche wir am Abend ausführlich testeten. (Hot Fuzz ist einfach geil!)
(*) Name von der Redaktion beibehalten.
Freitag
Frühstück, noch ein paar Wii-Fit-Rekorde aufgestellt und gebrochen und dann am frühen Nachmittag ab zum Freimarkt. Ich habe ein paar Fotos gemacht, aber um die Zeit war noch nicht viel los. Fast schon schnuckelfreie Zone...
Wenn ich die Fotos auf den Rechner geladen, durchgeguckt und sortiert habe, werde ich sicher einen Teil davon ins Webalbum stellen. Kann aber noch ein paar Tage dauern, nach einer Woche auf Achse ist so einiges liegengeblieben.
Das geplante Treffen mit einem alten Schulfreund klappt leider zeitlich nicht mehr.
Nach dem Freimarkt ging es zum Postamt. Da meine Pakete bisher immer an das selbe Postamt gingen, habe ich die Adresse gar nicht so genau angesehen und wir sind prompt zum falschen gefahren. In der Schlange fragte mich der Mann vor mir, ob ich etwas unter der Jacke trüge oder wirklich so dick sei... er habe letztens was über einen schwangeren Mann gelesen und heutzutage sei ja alles möglich. Ich trug unter der Jacke noch die Digicam-Tasche vom Freimarkt (um die Akkus warmzuhalten) und bei einer Schwangerschaft wäre das ein sehr eckiges Kind geworden... aber gut, dass er gefragt hat, wer weiß, was er für ein Trauma entwickelt hätte, wenn er es nicht getan hätte.
(Mit dem schwangeren Mann meinte er wohl den Fall einer Transsexuellen, der vor einigen Wochen durch die Medien ging. Jener Mann war eine nicht vollständig zum Mann umoperierte Frau und daher durchaus noch in der Lage, Kinder zu bekommen.)
Der Postangestellte guckte kurz ins Lager und verwies mich dann an das Postamt, das auf der Karte vermerkt war.
Also weiter zu diesem Postamt. Eine Schlange bis in den Vorraum, einzig ein Schnuggel (fast) direkt vor mir machte die Warterei ein wenig angenehmer.
Als ich endlich dran war, folgte die nächste böse Überraschung: Die Abholkarte war zwar in Ordnung und auch das Postamt stimmte diesmal, trotzdem war das Paket dort nicht auffindbar. Die Postangestellte kopierte meine Abholkarte und notierte meine Telefonnummer um mich anzurufen, sobald das Paket doch noch auftaucht. Bisher jedoch keine Spur. Möglicherweise war es daher auch gar nicht so verkehrt, dass ich erst im falschen Postamt war... nun weiß ich zumindest, dass es dort offenbar auch nicht ist.
Langsam bin ich ein wenig genervt und habe schon überlegt, ob sich nicht langsam eine eigene "Post-Ärger"-Kategorie hier im Blog lohnt. Vielleicht sollten manche Paketboten lieber auf Osterhase umschulen, da gehört das Verstecken der Lieferung zum Job. *grummel*
Zum Schluss noch ein letztes Mal Wii gespielt, dann machte sich mein Besuch wieder auf den Heimweg. Dafür, dass er regelmäßig Fußball spielt, habe ich mich eigentlich gar nicht so übel geschlagen, finde ich.
Samstag
Nachdem ich beim Versandhändler nach der Trackingnummer gefragt hatte, habe ich bei der Posthotline angerufen. Viel mehr, das dass sich die Sendung abholbereit im Postamt befinden sollte, konnten sie mir auch nicht sagen, aber sie haben alle Daten notieren und wollen nun jemanden zum Suchen abkommandieren. Bisher allerdings auch hier kein Rückruf. Mal gucken, was der Montag bringt... Samstag läuft da wahrscheinlich nicht mehr viel.
Auf dem letzten großen Programmpunkt der Woche: Der zweite Saunabesuch, diesmal mit dem Team Extreme. Davon abgesehen, dass meinem Ex-Chef kurzzeitig sein Bademantel mit seiner Brille abhanden gekommen war (ein anderer Saunagast hatte fast den gleichen und beide Mäntel verwechselt), war es ein sehr schöner Nachmittag und Abend.
Christopher war auch wieder da und hat splitterfasernackt den Boden gewischt. Der Junge schafft es auch außerhalb der Sauna, mein Herz zu erwärmen und glaube, ich bin ein kleinwenig in ihn verschossen... auf jeden Fall hat er einen ziemlich nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
Wenn ich doch nur wüsste, wie ich ihn näher kennenlernen kann... auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass er schwul/bi, Single und zudem auch noch an mir interessiert ist, wohl ziemlich gering ist. :-(
Auch wenn ich nach meiner anstrengenden Dienstreise schon ziemlich kaputt war, konnte das auf Mittwoch Abend verschobene Treffen mit einem langjährigen Freund stattfinden. Wir haben recht ausführlich an der Wii gespielt...
Donnerstag
...und Wii-Fit macht gleich umso mehr Spaß, wenn man sich mit einem direkten Gegner messen kann. Nach dem ich das Training die letzte Zeit deutlich habe schleifen lassen, bin ich nun wieder etwas motivierter.
Nachmittags ging es zum Entspannen zum ersten Mal in dieser Woche in die Sauna. So richtig voll war es nicht, aber mir ist gleich ein supersüßer Typ vom Saunapersonal aufgefallen, der gerade unter der Dusche gegenüber stand. Den Rest des Nachmittags konnte ich die Augen kaum noch von ihm lassen... ich hoffe mal, er hat das nicht bemerkt. Er ist optisch ziemlich genau so, wie ich mir den perfekten Schnuckel vorstelle und so wie er sich mit seinen Kollegen unterhalten hat, scheint er auch von seiner Art ein total süßer und lieber Kerl zu sein.
Als ich mit meiner Begleitung gerade aus einer Sauna kam, habe ich daher auch nicht lange gezögert, als ich sah, dass der süße Saunaboy gerade einen Aufguss vorbereitete, und habe mich kurzentschlossen dazugesetzt. Meine Begleitung wollte eh noch einen Aufguss mitmachen, nun war die Gelegenheit schneller da als gedacht und die eigentlich geplante Abkühlungsphase musste noch warten. Aus seiner Vorstellung beim Aufguss weiß ich, dass er Christopher(*) heißt und ich kann an dieser Stelle auch versichern, dass der Junge weiß, wie er mich (und die anderen Aufgußgäste) heiß machen kann.
Nach dem Aufguss wollte ich mich eigentlich an ihn dranhängen, hab ihn aber im Gedränge aus den Augen verloren. :-(
Nach der Sauna lag die Paketabholkarte meiner letzten Versandhandelsbestellung im Briefkasten, zum Abholen war es allerdings schon zu spät.
Vor der Sauna waren mein Besuch und ich noch kurz in einem Elektronikmarkt gewesen und hatten ein Wii-Spiel (Rayman Raving Rabbids 2) und eine DVD gekauft, welche wir am Abend ausführlich testeten. (Hot Fuzz ist einfach geil!)
(*) Name von der Redaktion beibehalten.
Freitag
Frühstück, noch ein paar Wii-Fit-Rekorde aufgestellt und gebrochen und dann am frühen Nachmittag ab zum Freimarkt. Ich habe ein paar Fotos gemacht, aber um die Zeit war noch nicht viel los. Fast schon schnuckelfreie Zone...
Wenn ich die Fotos auf den Rechner geladen, durchgeguckt und sortiert habe, werde ich sicher einen Teil davon ins Webalbum stellen. Kann aber noch ein paar Tage dauern, nach einer Woche auf Achse ist so einiges liegengeblieben.
Das geplante Treffen mit einem alten Schulfreund klappt leider zeitlich nicht mehr.
Nach dem Freimarkt ging es zum Postamt. Da meine Pakete bisher immer an das selbe Postamt gingen, habe ich die Adresse gar nicht so genau angesehen und wir sind prompt zum falschen gefahren. In der Schlange fragte mich der Mann vor mir, ob ich etwas unter der Jacke trüge oder wirklich so dick sei... er habe letztens was über einen schwangeren Mann gelesen und heutzutage sei ja alles möglich. Ich trug unter der Jacke noch die Digicam-Tasche vom Freimarkt (um die Akkus warmzuhalten) und bei einer Schwangerschaft wäre das ein sehr eckiges Kind geworden... aber gut, dass er gefragt hat, wer weiß, was er für ein Trauma entwickelt hätte, wenn er es nicht getan hätte.
(Mit dem schwangeren Mann meinte er wohl den Fall einer Transsexuellen, der vor einigen Wochen durch die Medien ging. Jener Mann war eine nicht vollständig zum Mann umoperierte Frau und daher durchaus noch in der Lage, Kinder zu bekommen.)
Der Postangestellte guckte kurz ins Lager und verwies mich dann an das Postamt, das auf der Karte vermerkt war.
Also weiter zu diesem Postamt. Eine Schlange bis in den Vorraum, einzig ein Schnuggel (fast) direkt vor mir machte die Warterei ein wenig angenehmer.
Als ich endlich dran war, folgte die nächste böse Überraschung: Die Abholkarte war zwar in Ordnung und auch das Postamt stimmte diesmal, trotzdem war das Paket dort nicht auffindbar. Die Postangestellte kopierte meine Abholkarte und notierte meine Telefonnummer um mich anzurufen, sobald das Paket doch noch auftaucht. Bisher jedoch keine Spur. Möglicherweise war es daher auch gar nicht so verkehrt, dass ich erst im falschen Postamt war... nun weiß ich zumindest, dass es dort offenbar auch nicht ist.
Langsam bin ich ein wenig genervt und habe schon überlegt, ob sich nicht langsam eine eigene "Post-Ärger"-Kategorie hier im Blog lohnt. Vielleicht sollten manche Paketboten lieber auf Osterhase umschulen, da gehört das Verstecken der Lieferung zum Job. *grummel*
Zum Schluss noch ein letztes Mal Wii gespielt, dann machte sich mein Besuch wieder auf den Heimweg. Dafür, dass er regelmäßig Fußball spielt, habe ich mich eigentlich gar nicht so übel geschlagen, finde ich.
Samstag
Nachdem ich beim Versandhändler nach der Trackingnummer gefragt hatte, habe ich bei der Posthotline angerufen. Viel mehr, das dass sich die Sendung abholbereit im Postamt befinden sollte, konnten sie mir auch nicht sagen, aber sie haben alle Daten notieren und wollen nun jemanden zum Suchen abkommandieren. Bisher allerdings auch hier kein Rückruf. Mal gucken, was der Montag bringt... Samstag läuft da wahrscheinlich nicht mehr viel.
Auf dem letzten großen Programmpunkt der Woche: Der zweite Saunabesuch, diesmal mit dem Team Extreme. Davon abgesehen, dass meinem Ex-Chef kurzzeitig sein Bademantel mit seiner Brille abhanden gekommen war (ein anderer Saunagast hatte fast den gleichen und beide Mäntel verwechselt), war es ein sehr schöner Nachmittag und Abend.
Christopher war auch wieder da und hat splitterfasernackt den Boden gewischt. Der Junge schafft es auch außerhalb der Sauna, mein Herz zu erwärmen und glaube, ich bin ein kleinwenig in ihn verschossen... auf jeden Fall hat er einen ziemlich nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
Wenn ich doch nur wüsste, wie ich ihn näher kennenlernen kann... auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass er schwul/bi, Single und zudem auch noch an mir interessiert ist, wohl ziemlich gering ist. :-(
Nederlandse snuckeltjes
Nach einer nicht alltäglichen Woche bin ich seit heute wieder zurück im Alltag angelangt.
Montag
Die Woche fing mit einer Dienstreise nach Holland an. Montag morgen die letzten Sachen zusammengepackt und gegen Mittag dann in den Mietwagen und auf nach Utrecht. Mit dem gemieteten Fiat Punto konnte ich mich zunächst gar nicht anfreunden. Beim Tritt auf's Gas passierte erst wenig, ab einem bestimmten Punkt zog er dann jedoch plötzlich richtig an. Eine lineare Steuerung ist was anderes. Der Tacho war irgendwie so klein und unscheinbar, dass ich ständig gucken musste, wo ich nun eigentlich stehe und die Lenkung irgendwie extrem leichtgängig und ein wenig schwammig. Nach einer gewissen Eingewöhnung kam ich mit dem Auto dann aber doch ganz gut klar.
Die Hinfahrt war völlig problemlos. Hier und da mal eine kleine Baustelle, aber nichts weltbewegendes. So war ich auch in Rekordzeit da, obwohl ich nicht besonders schnell gefahren bin.
Holland ist schon ein merkwürdiges Land. Ich war nun schon öfters dort, aber ich staune jedes Mal auf's Neue, wenn ich so viele Fahrräder auf einem Haufen sehe. Die Radwege sind fast so breit wie eine Spur der Hauptfahrbahn einer größeren Straße, so dass man darauf wahrscheinlich auch mit einem Auto gut fahren könnte. Und die Fahrradfahrer haben dort einen Affenzahn drauf, so dass man als Fußgänger nicht ungefährlich lebt.
Die Autofahrer nehmen es mit den Verkehrsregeln aber auch nicht immer so genau. Direkt vor mir ist ein ganzes Rudel über eine rote Ampel geheizt. So was habe ich in Deutschland noch nicht erlebt.
Nach der Ankunft erfolgte die Begrüßung der Kollegen der anderen Firmen (von meiner Firma war ich diesmal der einzige), Arbeitsplanung und was sonst noch so anliegt, wenn mehrere Firmen an einem Projekt arbeiten.
Anschließend ging es zum Einchecken ins Hotel, welches eine ziemliche Enttäuschung war. Mein einziger Trost ist, dass ich es weder gebucht habe noch bezahlen musste.
Problem 1: Keine Parkplätze.
Da das Hotel weder über eine Tiefgarage noch über Park- oder Haltemöglichkeiten vor der Tür verfügte, habe ich das Auto auf dem Betriebsgelände stehen gelassen und bin zu Fuß mit dem Gepäck zum Hotel gepilgert. Immerhin waren ein paar der Kollegen im selben Hotel und hatten schon früher eingecheckt, so dass sie mir mit meinem Gepäck freundlicherweise geholfen haben. (War doch ein Stückchen weiter, als mir vorher erzählt worden war.)
Es folgte die Suche nach etwas essbarem. Nach einer kleinen Tour durch die City, während der wir an mehreren Coffeeshops und in Schaufenstern sitzenden Damen aus dem horizontalen Gewerbe vorbei kamen, ließen wir uns bei einem Vietnamesen nieder. Das Essen war ok, auch wenn ich mir unter "beef with mixed vegetables" etwas mehr beef vorgestellt hatte.
Es folgte ein kleiner Absacker in einer Kneipe mit einer ziemlich attraktiven Bedienung. Genever gehört zu den niederländischen Spezialitäten, mit denen ich mich durchaus anfreunden kann. Sehr lecker!
Süße Jungs gehören eindeutig ebenfalls zu den niederländischen Spezialitäten... da laufen Granaten rum, das ist nicht zu glauben. Vielleicht ein positiver Nebeneffekt der ausgeprägten Fahrradfahrer-Kultur? (Da ist es gut zu wissen, dass das Hotel immerhin anständige Massageduschen hat, die einen kräftigen Strahl produzieren... um auch mal was Gutes über den Laden zu sagen.)
Nach der Rückkehr ins Hotel lief der Fernseher und ließ sich auch nicht mehr abschalten. Da sich in einem Flur dutzende ältere Röhrenfernseher stapelten, gehe ich davon aus, dass das Hotel vor kurzem erst eine neue TV-Anlage bekommen hat. Sogar ganz modern mit IPTV. Die neuen Fernseher bestanden aus Flachbildschirmen, an deren Rückseite ein kleiner Mini-PC montiert war. Gesteuert wurde das System über eine etwas seltsam anmutende Minifernbedienung und ein Menü, wie man es von Mediacentern kennt. Der Flatscreen wurde dabei nicht per Fernbedienung gesteuert, sondern schaltete einfach auf Stand-By wenn der Rechner in den Energiesparmodus ging. Und genau da lag der Hase im Pfeffer, denn die Software funktionierte nicht richtig. Da ich keine Lust hatte, deswegen noch mal zu später Stunde zur Rezeption zu wackeln, zog ich einfach den Kaltgerätestecker aus dem TV und die Sache war erledigt.
Das Prinzip mit dem IPTV finde ich prinzipiell nicht schlecht, aber die Umsetzung war mies. Dafür sollte man keine Rechner benutzen, die rund um die Uhr laufen und ein zwar leises, aber dennoch hörbares Lüftergeräusch erzeugen. Am nächsten Morgen erfuhr ich, dass auch die Kollegen ähnliche Probleme mit ihren Fernsehern hatten.
Dienstag
Geschlafen habe ich die Nacht nur wenig, was nicht nur am fremden Bett und den Geräuschen des PCs lag, sondern auch am Verkehrslärm der direkt unter dem Fenster befindlichen Hauptverkehrsstraße. Den Geräuschen nach zu urteilen, verfügt Utrecht über einen ausgezeichnet ausgebauten öffentlichen Personennahverkehr (inkl. großer Doppelgelenkbusse).
Nichtsdestotrotz folgte viel Arbeit bis in den späten Abend hinein, was die Nahrungssuche diesmal etwas schwieriger gestaltete, da die meisten Restaurants schon geschlossen hatten. Wir fanden schließlich noch einen Griechen. Kaum war der Willkommens-Ouzo geleert, bekamen wir auch schon (unaufgefordert?) neuen gebracht. Das Essen war gut und reichlich.
Zurück im Hotel funktionierte meine Keycard nicht mehr und die Tür blieb verschlossen. Ein Kollege hatte ein paar Tage zuvor schon ähnliche Probleme... offenbar hat auch das Schließsystem noch einige Macken. Mit einer Neuprogrammierung der Karte war das Problem dann behoben... und wieder lief der Fernseher und lies sich nicht abschalten.
Mit der Technik scheint man's dort im Hotel generell nicht so zu haben, auch die im Zimmer liegende Info-Broschüre zum Hotel war an einigen Stellen unfreiwillig komisch. So scheinen die Steckdosen holländisch sprechenden Gästen 220 V anzubieten, während bei englisch sprechenden die Spannung auf 200V zu fallen scheint. Und an der Rezeption kann man Emails als Briefe oder Postkarten abgeben. Na denn.
Mittwoch
Mittwoch wollte ich eigentlich pünktlich gegen Mittag abreisen, damit das geplante Treffen mit einem langjährigen Freund ohne Komplikationen klappt. Wie immer, wenn es schnell gehen soll, kamen aber auch dieses Mal die Probleme aus ihren Löchern heraus.
Mit rund 2 Stunden Verspätung ging es dann endlich Richtung Heimat... im Schneckentempo. Teilweise ging gar nichts mehr, weder in der Stadt im dichten Berufsverkehr noch auf den Autobahnen. Holland hat zwar ein sehr gut ausgebautes Straßennetz, aber den vielen Autos ist es nicht gewachsen. Da helfen auch keine Ampeln an Autobahnauffahrten. Aber die Straßenbeleuchtung ist recht vorbildlich, alle größeren Straßen scheinen beleuchtet zu werden. An einigen Stellen stehen sogar alle paar Meter Dieselgeneratoren am Autobahnrand, um jeweils eine Gruppe Straßenlaternen mit Strom zu versorgen.
Mehrere Stunden nach dem Zeitplan kam ich schließlich zu Hause an.
(To be continued)
Montag
Die Woche fing mit einer Dienstreise nach Holland an. Montag morgen die letzten Sachen zusammengepackt und gegen Mittag dann in den Mietwagen und auf nach Utrecht. Mit dem gemieteten Fiat Punto konnte ich mich zunächst gar nicht anfreunden. Beim Tritt auf's Gas passierte erst wenig, ab einem bestimmten Punkt zog er dann jedoch plötzlich richtig an. Eine lineare Steuerung ist was anderes. Der Tacho war irgendwie so klein und unscheinbar, dass ich ständig gucken musste, wo ich nun eigentlich stehe und die Lenkung irgendwie extrem leichtgängig und ein wenig schwammig. Nach einer gewissen Eingewöhnung kam ich mit dem Auto dann aber doch ganz gut klar.
Die Hinfahrt war völlig problemlos. Hier und da mal eine kleine Baustelle, aber nichts weltbewegendes. So war ich auch in Rekordzeit da, obwohl ich nicht besonders schnell gefahren bin.
Holland ist schon ein merkwürdiges Land. Ich war nun schon öfters dort, aber ich staune jedes Mal auf's Neue, wenn ich so viele Fahrräder auf einem Haufen sehe. Die Radwege sind fast so breit wie eine Spur der Hauptfahrbahn einer größeren Straße, so dass man darauf wahrscheinlich auch mit einem Auto gut fahren könnte. Und die Fahrradfahrer haben dort einen Affenzahn drauf, so dass man als Fußgänger nicht ungefährlich lebt.
Die Autofahrer nehmen es mit den Verkehrsregeln aber auch nicht immer so genau. Direkt vor mir ist ein ganzes Rudel über eine rote Ampel geheizt. So was habe ich in Deutschland noch nicht erlebt.
Nach der Ankunft erfolgte die Begrüßung der Kollegen der anderen Firmen (von meiner Firma war ich diesmal der einzige), Arbeitsplanung und was sonst noch so anliegt, wenn mehrere Firmen an einem Projekt arbeiten.
Anschließend ging es zum Einchecken ins Hotel, welches eine ziemliche Enttäuschung war. Mein einziger Trost ist, dass ich es weder gebucht habe noch bezahlen musste.
Problem 1: Keine Parkplätze.
Da das Hotel weder über eine Tiefgarage noch über Park- oder Haltemöglichkeiten vor der Tür verfügte, habe ich das Auto auf dem Betriebsgelände stehen gelassen und bin zu Fuß mit dem Gepäck zum Hotel gepilgert. Immerhin waren ein paar der Kollegen im selben Hotel und hatten schon früher eingecheckt, so dass sie mir mit meinem Gepäck freundlicherweise geholfen haben. (War doch ein Stückchen weiter, als mir vorher erzählt worden war.)
Es folgte die Suche nach etwas essbarem. Nach einer kleinen Tour durch die City, während der wir an mehreren Coffeeshops und in Schaufenstern sitzenden Damen aus dem horizontalen Gewerbe vorbei kamen, ließen wir uns bei einem Vietnamesen nieder. Das Essen war ok, auch wenn ich mir unter "beef with mixed vegetables" etwas mehr beef vorgestellt hatte.
Es folgte ein kleiner Absacker in einer Kneipe mit einer ziemlich attraktiven Bedienung. Genever gehört zu den niederländischen Spezialitäten, mit denen ich mich durchaus anfreunden kann. Sehr lecker!
Süße Jungs gehören eindeutig ebenfalls zu den niederländischen Spezialitäten... da laufen Granaten rum, das ist nicht zu glauben. Vielleicht ein positiver Nebeneffekt der ausgeprägten Fahrradfahrer-Kultur? (Da ist es gut zu wissen, dass das Hotel immerhin anständige Massageduschen hat, die einen kräftigen Strahl produzieren... um auch mal was Gutes über den Laden zu sagen.)
Nach der Rückkehr ins Hotel lief der Fernseher und ließ sich auch nicht mehr abschalten. Da sich in einem Flur dutzende ältere Röhrenfernseher stapelten, gehe ich davon aus, dass das Hotel vor kurzem erst eine neue TV-Anlage bekommen hat. Sogar ganz modern mit IPTV. Die neuen Fernseher bestanden aus Flachbildschirmen, an deren Rückseite ein kleiner Mini-PC montiert war. Gesteuert wurde das System über eine etwas seltsam anmutende Minifernbedienung und ein Menü, wie man es von Mediacentern kennt. Der Flatscreen wurde dabei nicht per Fernbedienung gesteuert, sondern schaltete einfach auf Stand-By wenn der Rechner in den Energiesparmodus ging. Und genau da lag der Hase im Pfeffer, denn die Software funktionierte nicht richtig. Da ich keine Lust hatte, deswegen noch mal zu später Stunde zur Rezeption zu wackeln, zog ich einfach den Kaltgerätestecker aus dem TV und die Sache war erledigt.
Das Prinzip mit dem IPTV finde ich prinzipiell nicht schlecht, aber die Umsetzung war mies. Dafür sollte man keine Rechner benutzen, die rund um die Uhr laufen und ein zwar leises, aber dennoch hörbares Lüftergeräusch erzeugen. Am nächsten Morgen erfuhr ich, dass auch die Kollegen ähnliche Probleme mit ihren Fernsehern hatten.
Dienstag
Geschlafen habe ich die Nacht nur wenig, was nicht nur am fremden Bett und den Geräuschen des PCs lag, sondern auch am Verkehrslärm der direkt unter dem Fenster befindlichen Hauptverkehrsstraße. Den Geräuschen nach zu urteilen, verfügt Utrecht über einen ausgezeichnet ausgebauten öffentlichen Personennahverkehr (inkl. großer Doppelgelenkbusse).
Nichtsdestotrotz folgte viel Arbeit bis in den späten Abend hinein, was die Nahrungssuche diesmal etwas schwieriger gestaltete, da die meisten Restaurants schon geschlossen hatten. Wir fanden schließlich noch einen Griechen. Kaum war der Willkommens-Ouzo geleert, bekamen wir auch schon (unaufgefordert?) neuen gebracht. Das Essen war gut und reichlich.
Zurück im Hotel funktionierte meine Keycard nicht mehr und die Tür blieb verschlossen. Ein Kollege hatte ein paar Tage zuvor schon ähnliche Probleme... offenbar hat auch das Schließsystem noch einige Macken. Mit einer Neuprogrammierung der Karte war das Problem dann behoben... und wieder lief der Fernseher und lies sich nicht abschalten.
Mit der Technik scheint man's dort im Hotel generell nicht so zu haben, auch die im Zimmer liegende Info-Broschüre zum Hotel war an einigen Stellen unfreiwillig komisch. So scheinen die Steckdosen holländisch sprechenden Gästen 220 V anzubieten, während bei englisch sprechenden die Spannung auf 200V zu fallen scheint. Und an der Rezeption kann man Emails als Briefe oder Postkarten abgeben. Na denn.
Mittwoch
Mittwoch wollte ich eigentlich pünktlich gegen Mittag abreisen, damit das geplante Treffen mit einem langjährigen Freund ohne Komplikationen klappt. Wie immer, wenn es schnell gehen soll, kamen aber auch dieses Mal die Probleme aus ihren Löchern heraus.
Mit rund 2 Stunden Verspätung ging es dann endlich Richtung Heimat... im Schneckentempo. Teilweise ging gar nichts mehr, weder in der Stadt im dichten Berufsverkehr noch auf den Autobahnen. Holland hat zwar ein sehr gut ausgebautes Straßennetz, aber den vielen Autos ist es nicht gewachsen. Da helfen auch keine Ampeln an Autobahnauffahrten. Aber die Straßenbeleuchtung ist recht vorbildlich, alle größeren Straßen scheinen beleuchtet zu werden. An einigen Stellen stehen sogar alle paar Meter Dieselgeneratoren am Autobahnrand, um jeweils eine Gruppe Straßenlaternen mit Strom zu versorgen.
Mehrere Stunden nach dem Zeitplan kam ich schließlich zu Hause an.
(To be continued)
Sonntag, 26. Oktober 2008
Alle Tage ohne Alltag
Dieses Wochenende habe ich mir mal wieder zwei neue Spiele gegönnt: "Prince Of Persia Classic" für die PS3 und "Mario Kart" für die Wii.
"Prince Of Persia Classic" ist eine restaurierte Version des Originalspiels, das ich schon vor über einem Jahrzehnt auf dem alten 286er meines Vaters in schwarzweißer Herkules-Grafik gespielt hatte.
Die Grafik wurde an die heutigen hochauflösenden Standards angepasst und man kann nun auch abspeichern, aber das Spielprinzip und die Level sind gleich geblieben, so dass doch einige alte Erinnerungen aufkamen. Lang, lang ist's her...
Gleiches gilt indirekt auch für Mario Kart. Das Original habe ich zwar nie gespielt, aber ich erinnere mich noch an so manche Partie Wacky Wheels. Mario Kart Wii lässt auch diese alten Zeiten noch mal aufleben, denn das Paket enthält neben neuen Strecken auch eine Auswahl (oder alle?) an Retrostrecken aus den Vorgängern.
Ich habe bisher erst ein paar Testrunden gespielt, das Spiel macht aber soweit einen guten Eindruck. Die Steuerung mit dem "Wii Wheel", einem Plastiklenkrad, in das eine normale Wii-Fernbedienung gesteckt wird, klappt erstaunlich gut.
Ein wenig nervig ist, dass man auch in diesem Spiel offenbar wieder einige Dinge erst im Singleplayer freischalten muss, bevor man sie im Multiplayer nutzen kann. Da ich Wii-Spiele im Allgemeinen eher als Partyspiele nutze, ist diese Freischalteritis sehr störend. Wenn sich Nintendo so sehr um die "Casual Gamers" bemüht, sollten sie eigentlich in jedes Spiel einen Party-Modus einbauen, der alle Features sofort und ohne Benutzerprofil zugänglich macht.
Sonst stehe ich vor dem gleichen Problem wie bei Wii Fit: Wie zeigt man Wii Fit einem Freund und gibt ihm die Möglichkeit, das Spiel mal selbst auszuprobieren?
Eigentlich hätte ich nächste Woche Urlaub (bzw. Überstundenabbau) gehabt, nun muss ich aber doch noch kurzfristig auf eine Dienstreise nach Holland.
Mittwoch Abend bin ich wieder zurück und es kommt gleich im Anschluss ein langjähriger Freund zu Besuch. Freitag Abend gehe ich mit ihm, einem alten Schulfreund aus Abi-Tagen und dessen Freundin über den Freimarkt.
Samstag schließlich geht es zum Abschluss der Woche mit einer Untermenge des Team Extreme in die Sauna.
Die nächste Woche dürfte also alles andere als langweilig werden.
"Prince Of Persia Classic" ist eine restaurierte Version des Originalspiels, das ich schon vor über einem Jahrzehnt auf dem alten 286er meines Vaters in schwarzweißer Herkules-Grafik gespielt hatte.
Die Grafik wurde an die heutigen hochauflösenden Standards angepasst und man kann nun auch abspeichern, aber das Spielprinzip und die Level sind gleich geblieben, so dass doch einige alte Erinnerungen aufkamen. Lang, lang ist's her...
Gleiches gilt indirekt auch für Mario Kart. Das Original habe ich zwar nie gespielt, aber ich erinnere mich noch an so manche Partie Wacky Wheels. Mario Kart Wii lässt auch diese alten Zeiten noch mal aufleben, denn das Paket enthält neben neuen Strecken auch eine Auswahl (oder alle?) an Retrostrecken aus den Vorgängern.
Ich habe bisher erst ein paar Testrunden gespielt, das Spiel macht aber soweit einen guten Eindruck. Die Steuerung mit dem "Wii Wheel", einem Plastiklenkrad, in das eine normale Wii-Fernbedienung gesteckt wird, klappt erstaunlich gut.
Ein wenig nervig ist, dass man auch in diesem Spiel offenbar wieder einige Dinge erst im Singleplayer freischalten muss, bevor man sie im Multiplayer nutzen kann. Da ich Wii-Spiele im Allgemeinen eher als Partyspiele nutze, ist diese Freischalteritis sehr störend. Wenn sich Nintendo so sehr um die "Casual Gamers" bemüht, sollten sie eigentlich in jedes Spiel einen Party-Modus einbauen, der alle Features sofort und ohne Benutzerprofil zugänglich macht.
Sonst stehe ich vor dem gleichen Problem wie bei Wii Fit: Wie zeigt man Wii Fit einem Freund und gibt ihm die Möglichkeit, das Spiel mal selbst auszuprobieren?
- Im Gastmodus ist meines Wissens nur der Körpertest zugänglich.
- Richtet man einen neuen Benutzeraccount ein, sind die meisten Übungen noch gesperrt.
- Lasse ich ihn mit meinem Account spielen, gehen seine Erfolge unter meinem Namen in die Highscoretabellen ein und meine Fitness-Statistik wird immer mehr verwässert. Eine Kontrolle des eigenen Trainingserfolgs wird so unnötig erschwert.
Eigentlich hätte ich nächste Woche Urlaub (bzw. Überstundenabbau) gehabt, nun muss ich aber doch noch kurzfristig auf eine Dienstreise nach Holland.
Mittwoch Abend bin ich wieder zurück und es kommt gleich im Anschluss ein langjähriger Freund zu Besuch. Freitag Abend gehe ich mit ihm, einem alten Schulfreund aus Abi-Tagen und dessen Freundin über den Freimarkt.
Samstag schließlich geht es zum Abschluss der Woche mit einer Untermenge des Team Extreme in die Sauna.
Die nächste Woche dürfte also alles andere als langweilig werden.
Streetview-Hickhack
Eben gerade habe ich (wie üblich beim Abwaschen) die aktuelle Folge des Podcasts des Computer Club 2 gehört und auch wenn ich hier schon öfter eine Lanze für den Datenschutz gebrochen habe, so möchte ich in diesem Fall dem Beitrag zu Google widersprechen.
Während die Mehrheit der deutschen Bevölkerung fast gar kein Datenschutzempfinden zu haben scheint und ich offenbar zu den wenigen gehöre, die über keine Punktesammelkarte verfügen (jedenfalls kommt es mir immer so vor, wenn ich an der Kasse nach einer solchen Karte gefragt werde), stürzen sich manche andere Menschen in genau das andere Extrem und entwickeln eine regelrechte Paranoia.
Ich finde Google Streetview durchaus sinnvoll, denn man hat so die Chance, Reisen effizienter zu planen und sich schon im Vorfeld einen Überblick über Parkmöglichkeiten und Engstellen (wenn man mal mit einem größeren Transporter oder mit Anhänger unterwegs ist) zu verschaffen.
Was ist dabei, solange Google nur auf öffentlichen Straßen filmt und Gesichter und Autokennzeichen unkenntlich gemacht werden?
Das Argument, dass Verbrecher damit ihre Beutezüge planen könnten, halte ich für abwegig, denn dafür braucht man kein Google Streetview. Dafür muss man nur einmal mit dem Auto durch das entsprechende Wohngebiet fahren und hat einen viel besseren Eindruck davon, wo es etwas zu holen geben könnte und wo jemand zu Hause ist, als ihn die statischen Streetview-Bilder jemals geben könnten.
Man kann Streetview aber auch als Waffe gegen die Verbrecher einsetzen: Zum Beispiel beim Kauf über eBay. Gibt es an der vom Verkäufer angegebenen Adresse überhaupt eine Firma oder steht da nur ein einsamer Briefkasten auf der Kuhwiese?
Natürlich können sich auch Versicherungsunternehmen und Kreditgeber einen Überblick über den Wohlstand oder die heruntergekommenen Verhältnisse eines Kunden machen, aber auch das ist ohne Streetview kein Problem, denn entsprechende Scoring-Datenbanken gibt es schon lange.
Solange sich Google an die Spielregeln hält, sind ihre Aufnahmen nach deutschem Recht nicht illegal, daher versuchen nun manche Kommunen wie die Gemeinde Molfsee bei Kiel, Google mit Tricks wie einer Straßensondernutzungsgenehmigung das Leben schwer zu machen. Wenn die Google-Wagen tatsächlich so langsam fahren, dass sich hinter ihnen lange Staus bilden, ist ein Verbot der Aufnahmen sicherlich wirklich sinnvoll, aber dann nicht wegen der Fotos, sondern weil sie den Verkehr blockieren. Dann muss sich Google einen Weg einfallen lassen, wie sich die Aufnahmen beschleunigen lassen.
Der zweite Aufreger war das im gleichen Beitrag genannte Urteil des Landgerichts Hamburg, in dem Google das Erstellen von Miniaturansichten für die Bildersuche verboten worden war. Warum sind die Kläger nicht einfach froh, dass ihre Bilder in der Bildersuche auftauchen und daher gefunden werden können? Nur so können sie auch etwas verkaufen.
Wenn keine Bilder bei den Suchergebnissen auftauchen dürfen, dürfen bald auch keine Textauszüge mehr angezeigt werden, denn auch die können geschützte Marken, urheberrechtlich geschützte Textpassagen oder andere juristische Tretminen enthalten. Was nützt aber ein Internet, das zwar voller nützlicher Informationen ist, man diese Informationen mangels Suchmaschinen jedoch nicht mehr auffinden kann?
Immerhin scheinen sich auch die Richter der Nebenwirkungen ihres Urteils bewusst zu sein und verweisen auf den Gesetzgeber, der ihnen bei der Urteilsfindung wenig Spielraum gelassen habe. Ob das stimmt, vermag ich als juristischer Laie nicht zu beurteilen. Fest steht jedoch, dass das Urteil an den Grundpfeilern des Internets rüttelt.
Während die Mehrheit der deutschen Bevölkerung fast gar kein Datenschutzempfinden zu haben scheint und ich offenbar zu den wenigen gehöre, die über keine Punktesammelkarte verfügen (jedenfalls kommt es mir immer so vor, wenn ich an der Kasse nach einer solchen Karte gefragt werde), stürzen sich manche andere Menschen in genau das andere Extrem und entwickeln eine regelrechte Paranoia.
Ich finde Google Streetview durchaus sinnvoll, denn man hat so die Chance, Reisen effizienter zu planen und sich schon im Vorfeld einen Überblick über Parkmöglichkeiten und Engstellen (wenn man mal mit einem größeren Transporter oder mit Anhänger unterwegs ist) zu verschaffen.
Was ist dabei, solange Google nur auf öffentlichen Straßen filmt und Gesichter und Autokennzeichen unkenntlich gemacht werden?
Das Argument, dass Verbrecher damit ihre Beutezüge planen könnten, halte ich für abwegig, denn dafür braucht man kein Google Streetview. Dafür muss man nur einmal mit dem Auto durch das entsprechende Wohngebiet fahren und hat einen viel besseren Eindruck davon, wo es etwas zu holen geben könnte und wo jemand zu Hause ist, als ihn die statischen Streetview-Bilder jemals geben könnten.
Man kann Streetview aber auch als Waffe gegen die Verbrecher einsetzen: Zum Beispiel beim Kauf über eBay. Gibt es an der vom Verkäufer angegebenen Adresse überhaupt eine Firma oder steht da nur ein einsamer Briefkasten auf der Kuhwiese?
Natürlich können sich auch Versicherungsunternehmen und Kreditgeber einen Überblick über den Wohlstand oder die heruntergekommenen Verhältnisse eines Kunden machen, aber auch das ist ohne Streetview kein Problem, denn entsprechende Scoring-Datenbanken gibt es schon lange.
Solange sich Google an die Spielregeln hält, sind ihre Aufnahmen nach deutschem Recht nicht illegal, daher versuchen nun manche Kommunen wie die Gemeinde Molfsee bei Kiel, Google mit Tricks wie einer Straßensondernutzungsgenehmigung das Leben schwer zu machen. Wenn die Google-Wagen tatsächlich so langsam fahren, dass sich hinter ihnen lange Staus bilden, ist ein Verbot der Aufnahmen sicherlich wirklich sinnvoll, aber dann nicht wegen der Fotos, sondern weil sie den Verkehr blockieren. Dann muss sich Google einen Weg einfallen lassen, wie sich die Aufnahmen beschleunigen lassen.
Der zweite Aufreger war das im gleichen Beitrag genannte Urteil des Landgerichts Hamburg, in dem Google das Erstellen von Miniaturansichten für die Bildersuche verboten worden war. Warum sind die Kläger nicht einfach froh, dass ihre Bilder in der Bildersuche auftauchen und daher gefunden werden können? Nur so können sie auch etwas verkaufen.
Wenn keine Bilder bei den Suchergebnissen auftauchen dürfen, dürfen bald auch keine Textauszüge mehr angezeigt werden, denn auch die können geschützte Marken, urheberrechtlich geschützte Textpassagen oder andere juristische Tretminen enthalten. Was nützt aber ein Internet, das zwar voller nützlicher Informationen ist, man diese Informationen mangels Suchmaschinen jedoch nicht mehr auffinden kann?
Immerhin scheinen sich auch die Richter der Nebenwirkungen ihres Urteils bewusst zu sein und verweisen auf den Gesetzgeber, der ihnen bei der Urteilsfindung wenig Spielraum gelassen habe. Ob das stimmt, vermag ich als juristischer Laie nicht zu beurteilen. Fest steht jedoch, dass das Urteil an den Grundpfeilern des Internets rüttelt.
Montag, 20. Oktober 2008
Pornorama
Bekommt ihr eigentlich in letzter Zeit auch überdurchschnittlich viel Porno-Spam?
Aber das soll jetzt gar nicht das Thema sein, eigentlich wollte ich erzählen, dass ich am Wochenende Pornorama geguckt habe. Nachdem ich ja letzten Sonntag erst über Oswalt Kolle geschrieben hatte, passte der Film irgendwie und Tom Schilling ist ja auch immer einen Blick wert.
Um es kurz zu machen: Der Film ist ganz nett, mehr aber auch nicht.
Dass das Thema Porno auch Raum für richtig spritzigen Humor bieten kann, hatte ich dagegen schon einige Stunden zuvor erfahren, als ich mir ein Making-Of zu einem Teil einer sehr bekannten deutschen Gay-Porno-Reihe angesehen hatte. Der Sarkasmus und die Selbstironie, mit der die Darsteller in den Drehpausen zu Werke gehen, ist einfach zu geil und Realsatire pur.
Aber das soll jetzt gar nicht das Thema sein, eigentlich wollte ich erzählen, dass ich am Wochenende Pornorama geguckt habe. Nachdem ich ja letzten Sonntag erst über Oswalt Kolle geschrieben hatte, passte der Film irgendwie und Tom Schilling ist ja auch immer einen Blick wert.
Um es kurz zu machen: Der Film ist ganz nett, mehr aber auch nicht.
Dass das Thema Porno auch Raum für richtig spritzigen Humor bieten kann, hatte ich dagegen schon einige Stunden zuvor erfahren, als ich mir ein Making-Of zu einem Teil einer sehr bekannten deutschen Gay-Porno-Reihe angesehen hatte. Der Sarkasmus und die Selbstironie, mit der die Darsteller in den Drehpausen zu Werke gehen, ist einfach zu geil und Realsatire pur.
Lösung für Palm Tungsten T5 unter Vista64
Ich hab's endlich hinbekommen und mein alter Palm Tungsten T5 läuft unter meinem 64-Bit-Windows Vista. An diversen Stellen im Web steht geschrieben, dass T5 und Vista grundsätzlich inkompatibel seien, ganz so schlimm ist es allerdings nicht. Das Problem ist, dass der Palm unter Vista zwar als USB-Gerät erkannt wird, das System aber keinen passenden Treiber finden kann weil die alten nicht funktionieren.
Somit lässt sich der Palm Desktop zwar installieren und auch die Datenübernahme aus dem alten System klappt ohne Probleme (alten Ordner kopieren und drüberinstallieren oder Installieren und die Datenverzeichnisse selektiv kopieren). Beim Hotsync kommt allerdings keine Verbindung zu Stande.
Mein erster Ansatz war, den Palm Desktop in einem XP unter dem kostenlosen VMware Server zu installieren. Das klappt auch, allerdings ist es extrem nervig, für jedes Nachgucken im Terminkalender einen virtuellen Rechner zu booten. Der VMware Server in der Version 2 gefällt mir auch nicht. Man kann zur Not damit arbeiten, aber diese elendige Weboberfläche (mit Browser-Plugin zur Konsolendarstellung) macht die Sache eher umständlicher als einfacher. Die alte Version mit ihrer "echten" Konsolenanwendung gefällt mir da wesentlich besser.
Die deutlich bessere Lösung ist es, auf das USB-Kabel zu verzichten und den Hotsync via Bluetooth zu machen, zumal die Bluetooth-Unterstützung unter Vista logischer aufgebaut ist als unter XP. Die Installation erfolgt durch Anlegen eines virtuellen COM-Ports auf dem PC, der in der Hotsync-Software als serielle Schnittstelle eingestellt wird. Wenn man auf dem Palm den Bluetooth-Hotsync auswählt, startet auf dem PDA ein kleiner Assistent, der die auf dem PC durchzuführenden Schritte erläutert.
Da die Bluetooth-Schnittstelle hierbei einfach als serielles Verbindungskabel fungiert und das Protokoll für die COM-Port-Emulation genormt ist, sind alle nötigen Treiber bereits in Vista enthalten.
Einen Nachteil hat die Bluetooth-Lösung allerdings: Sie ist deutlich langsamer als das USB-Kabel. Der erste Hotsync, bei dem immer ein kompletter Abgleich und ein vollständiges Backup aller Dateien gemacht wird, hat bei mir fast eine volle Stunde(!) gedauert. Der folgende normale Abgleich dauerte dann nur noch 45 Sekunden. Das ist sicher nicht optimal, aber damit kann man leben.
Ebenfalls nicht funktionieren tut der Zugriff auf die Daten-Partition des Palms über das mitgelieferte Datenbetankungs-Tool, welches auf eine USB-Verbindung besteht. (Eine Bluetooth-Verbindung würde auch alleine wegen der geringen Datenrate keinen Sinn machen.)
Das Problem sollte sich aber umgehen lassen, wenn man die Datei-Transfer-Anwendung auf dem Palm startet. Ich hab's noch nicht versucht, aber da sich der Palm dann als normaler USB-Massenspeicher melden sollte, sollte er sich auch ohne spezielle Treiber ansprechen lassen.
Ich benutze diese Funktion allerdings kaum noch, da USB-Sticks inzwischen das bessere Transportmedium sind. Und Musik höre ich inzwischen mit dem Handy, so entfällt auch das Transferieren von MP3-Dateien. (Die MP3-Player-Funktion meines Handys ist übrigens doch ganz ordentlich und nicht so lückenhaft, wie ich ursprünglich dachte.)
Somit lässt sich der Palm Desktop zwar installieren und auch die Datenübernahme aus dem alten System klappt ohne Probleme (alten Ordner kopieren und drüberinstallieren oder Installieren und die Datenverzeichnisse selektiv kopieren). Beim Hotsync kommt allerdings keine Verbindung zu Stande.
Mein erster Ansatz war, den Palm Desktop in einem XP unter dem kostenlosen VMware Server zu installieren. Das klappt auch, allerdings ist es extrem nervig, für jedes Nachgucken im Terminkalender einen virtuellen Rechner zu booten. Der VMware Server in der Version 2 gefällt mir auch nicht. Man kann zur Not damit arbeiten, aber diese elendige Weboberfläche (mit Browser-Plugin zur Konsolendarstellung) macht die Sache eher umständlicher als einfacher. Die alte Version mit ihrer "echten" Konsolenanwendung gefällt mir da wesentlich besser.
Die deutlich bessere Lösung ist es, auf das USB-Kabel zu verzichten und den Hotsync via Bluetooth zu machen, zumal die Bluetooth-Unterstützung unter Vista logischer aufgebaut ist als unter XP. Die Installation erfolgt durch Anlegen eines virtuellen COM-Ports auf dem PC, der in der Hotsync-Software als serielle Schnittstelle eingestellt wird. Wenn man auf dem Palm den Bluetooth-Hotsync auswählt, startet auf dem PDA ein kleiner Assistent, der die auf dem PC durchzuführenden Schritte erläutert.
Da die Bluetooth-Schnittstelle hierbei einfach als serielles Verbindungskabel fungiert und das Protokoll für die COM-Port-Emulation genormt ist, sind alle nötigen Treiber bereits in Vista enthalten.
Einen Nachteil hat die Bluetooth-Lösung allerdings: Sie ist deutlich langsamer als das USB-Kabel. Der erste Hotsync, bei dem immer ein kompletter Abgleich und ein vollständiges Backup aller Dateien gemacht wird, hat bei mir fast eine volle Stunde(!) gedauert. Der folgende normale Abgleich dauerte dann nur noch 45 Sekunden. Das ist sicher nicht optimal, aber damit kann man leben.
Ebenfalls nicht funktionieren tut der Zugriff auf die Daten-Partition des Palms über das mitgelieferte Datenbetankungs-Tool, welches auf eine USB-Verbindung besteht. (Eine Bluetooth-Verbindung würde auch alleine wegen der geringen Datenrate keinen Sinn machen.)
Das Problem sollte sich aber umgehen lassen, wenn man die Datei-Transfer-Anwendung auf dem Palm startet. Ich hab's noch nicht versucht, aber da sich der Palm dann als normaler USB-Massenspeicher melden sollte, sollte er sich auch ohne spezielle Treiber ansprechen lassen.
Ich benutze diese Funktion allerdings kaum noch, da USB-Sticks inzwischen das bessere Transportmedium sind. Und Musik höre ich inzwischen mit dem Handy, so entfällt auch das Transferieren von MP3-Dateien. (Die MP3-Player-Funktion meines Handys ist übrigens doch ganz ordentlich und nicht so lückenhaft, wie ich ursprünglich dachte.)
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