Nach dem Willen der deutschen Legislative könnte es bald viele ähnliche Fotos von deutschen IT-Profis aus dem Sicherheitsbereich geben, denn die Benutzung von Software zur Suche nach Sicherheitslücken in Computernetzen soll generell unter Strafe gestellt werden - mit katastrophalen Folgen.
Den Bundesadler schießt allerdings mal wieder Herr Schäuble ab:
' "Wir müssen darüber reden, ob das Maß an Prävention, das unseren Polizeigesetzen heute schon eigen ist, genügt", so Schäuble. Eine Möglichkeit seien Auflagen für Gefährder, die nicht abgeschoben werden könnten - etwa ein Kommunikationsverbot im Internet oder mit dem Handy bis hin zu "Extremfällen wie dem so genannten Target Killing", also der gezielten Tötung von Verdächtigen durch den Staat.' (Quelle)Bin ich der einzige, der Schäuble als Volksvertreter für nicht länger tragbar hält?
In Deutschland gibt es keine Todesstrafe und wenn -aus gutem Grund- noch nicht einmal rechtskräftig verurteilte Täter hingerichtet werden dürfen, wie kann man da bei Verdächtigen auch nur daran denken?
Ich weiß jetzt nicht genau, was Schäuble wortwörtlich gesagt hat und was Interpretation der Tagesschau-Redaktion ist, aber sollte er das so gesagt haben, möchte ich ihm den sofortigen Rücktritt nahelegen. Solche Gedankengänge sind nicht im Sinne unseres Grundgesetzes (weshalb er es ja auch ändern will) und das liegt nicht am Grundgesetz.
4 Kommentare:
Bin ich der einzige, der Schäuble als Volksvertreter für nicht länger tragbar hält?
nein, die konferenz der informatikfachschaften hat das schon vor wochen einstimmig für sich erschlossen.
Na dann.... spread the word!
Möge die Blogosphäre ein wenig Gegenwind erzeugen.
wieviel das bringt, hat man ja beim "hackerparagraphen" gesehen.
Es bringt immerhin mehr als gar nix zu machen. Da sich die CDU z.T. hinter ihn stellt, kann man es auch nicht als Spinnerei eines einzelnen abtun.
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