Nur mal kurz zwischendurch:
Seit gestern bin ich offizell Funkamateur der Klasse A. Das neue Rufzeichen sollte nächste Woche in der Post liegen..
Außerdem habe ich mal das Blog-Design etwas überarbeitet.
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Sonntag, 6. November 2011
Samstag, 20. August 2011
Urlaubsenddepression
Mein Urlaub neigt sich dem Ende zu... in wenigen Stunden ist Sonntag und dann Montag. Dann muss ich wieder arbeiten. Eine Woche mit meinem Kollegen zusammen, dann hat der drei Wochen Urlaub und ich kann die Abteilung alleine schmeissen. Da graut mir jetzt schon vor, die nächsten Wochen dürften auch so schon stressig werden.
Bisheriges Fazit des Urlaubs? Eigentlich recht positiv. Die Kurzwellen-Tests zu Beginn haben wunderbar geklappt, heute haben ich ebenfalls noch eine QSL-Karte von Leuchtturm-Tag des DARC OV i57 ergattert. Damit schließt sich der Kreis.
Die Berlin-Tour war eigentlich auch recht erfolgreich und verlief ohne größere Zwischenfälle, wenn man davon absieht, dass ich am ersten Tag auf dem Alexanderplatz stand und sämtliche mobile Internet-Kommunikation ausgefallen war, was auch den Zugriff auf meine vorbereiteten Google Maps Karten einschloss. Zum Glück war ich als alterPessimist Optimist mit Erfahrung vorbereitet und auch offline handlungsfähig, aber vom Komfort her, war das schon ein herber Rückschlag. Zum Glück ging es dann die restlichen Tage wie ursprünglich geplant.
Das Wetter war sicherlich auch nicht immer optimal, aber es ging wohl.
Und doch habe ich das Gefühl, dass der Urlaub nicht richtig rund lief, denn eins fehlte: Eine solide Urlaubsromanze, mal wieder Schmetterlinge im Bauch haben, Erregung in allen Ausprägungen, mal wieder richtig was fühlen.
Ich hab mir heute auf den Tipp eines Twitter-Bekannten hin mal die Smartphone-App "Grindr" installiert, eine Art Radargerät um sich andere schwule Männer in der Umgebung anzeigen zu lassen (welche natürlich ebenfalls die App benutzen müssen).
Der bisher nächstgelegene Treffen wurde in 1km Entfernung gemeldet, sieht vom Profil auch ganz nett aus, hat aber bisher auf meine Chatnachricht nicht reagiert.
Ich werde die App mal ein paar Tage testen und dann entscheiden, ob ich sie drauf lasse. Der erste Eindruck ist eher mäßig. In der wirklichen direkten Nachbarschaft werden nur sehr wenige Jungs angezeigt, die Benutzerbasis scheint also noch recht dünn zu sein. Und die Anwendung nervt mit Pop-Ups, dass man doch bitte (vermutlich kostenpflichtige?) Erweiterungen installieren möge. Nette Idee, aber von der Umsetzung nicht wirklich überzeugend.
Langsam glaube ich, ich bin zu speziell zu diese Welt und nicht für eine Beziehung vorgesehen. Aber das Fass mach ich jetzt nicht auf.
(Now Playing: DJ Shog - Stranger on this planet)
Bisheriges Fazit des Urlaubs? Eigentlich recht positiv. Die Kurzwellen-Tests zu Beginn haben wunderbar geklappt, heute haben ich ebenfalls noch eine QSL-Karte von Leuchtturm-Tag des DARC OV i57 ergattert. Damit schließt sich der Kreis.
Die Berlin-Tour war eigentlich auch recht erfolgreich und verlief ohne größere Zwischenfälle, wenn man davon absieht, dass ich am ersten Tag auf dem Alexanderplatz stand und sämtliche mobile Internet-Kommunikation ausgefallen war, was auch den Zugriff auf meine vorbereiteten Google Maps Karten einschloss. Zum Glück war ich als alter
Das Wetter war sicherlich auch nicht immer optimal, aber es ging wohl.
Und doch habe ich das Gefühl, dass der Urlaub nicht richtig rund lief, denn eins fehlte: Eine solide Urlaubsromanze, mal wieder Schmetterlinge im Bauch haben, Erregung in allen Ausprägungen, mal wieder richtig was fühlen.
Ich hab mir heute auf den Tipp eines Twitter-Bekannten hin mal die Smartphone-App "Grindr" installiert, eine Art Radargerät um sich andere schwule Männer in der Umgebung anzeigen zu lassen (welche natürlich ebenfalls die App benutzen müssen).
Der bisher nächstgelegene Treffen wurde in 1km Entfernung gemeldet, sieht vom Profil auch ganz nett aus, hat aber bisher auf meine Chatnachricht nicht reagiert.
Ich werde die App mal ein paar Tage testen und dann entscheiden, ob ich sie drauf lasse. Der erste Eindruck ist eher mäßig. In der wirklichen direkten Nachbarschaft werden nur sehr wenige Jungs angezeigt, die Benutzerbasis scheint also noch recht dünn zu sein. Und die Anwendung nervt mit Pop-Ups, dass man doch bitte (vermutlich kostenpflichtige?) Erweiterungen installieren möge. Nette Idee, aber von der Umsetzung nicht wirklich überzeugend.
Langsam glaube ich, ich bin zu speziell zu diese Welt und nicht für eine Beziehung vorgesehen. Aber das Fass mach ich jetzt nicht auf.
(Now Playing: DJ Shog - Stranger on this planet)
Mittwoch, 17. August 2011
Amateurfunk-Test auf Kurzwelle
Diese Woche habe ich noch Urlaub, danach geht die Schufterei wieder in die Vollen. :-(
Ich denke aber, ich habe den Urlaub so weit recht gut genutzt.
Gleich am ersten Wochenende bin ich zu meinen Eltern gefahren und habe dort eine Kurzwellen-Antenne aufgebaut. Hier in der Stadt fehlt mir leider der Platz für größere Aufbauten und der elektromagnetische Störnebel kann einem zusätzlich den Spaß vermiesen.
Unterm Strich war die Aktion ein voller Erfolg und ich habe Sprechfunkverbindungen zu Freunden innerhalb Deutschlands und Datenverbindungen bis in die Ukraine aufgebaut.
Ich bin mal gespannt, ob demnächst ein paar QSL-Karten bei mir eintrudeln.
Wer mein Rufzeichen kennt, findet unter dem selben Namen einen separaten Twitter-Account mit genaueren Details zu den Verbindungen. Dort werde ich auch bei zukünftigen (größeren) Funkaktionen bekannt geben, auf welchen Frequenzen und mit welchen Betriebsarten ich gerade erreichbar bin.
Ich denke aber, ich habe den Urlaub so weit recht gut genutzt.
Gleich am ersten Wochenende bin ich zu meinen Eltern gefahren und habe dort eine Kurzwellen-Antenne aufgebaut. Hier in der Stadt fehlt mir leider der Platz für größere Aufbauten und der elektromagnetische Störnebel kann einem zusätzlich den Spaß vermiesen.
Unterm Strich war die Aktion ein voller Erfolg und ich habe Sprechfunkverbindungen zu Freunden innerhalb Deutschlands und Datenverbindungen bis in die Ukraine aufgebaut.
Ich bin mal gespannt, ob demnächst ein paar QSL-Karten bei mir eintrudeln.
Wer mein Rufzeichen kennt, findet unter dem selben Namen einen separaten Twitter-Account mit genaueren Details zu den Verbindungen. Dort werde ich auch bei zukünftigen (größeren) Funkaktionen bekannt geben, auf welchen Frequenzen und mit welchen Betriebsarten ich gerade erreichbar bin.
Samstag, 7. Mai 2011
Kinderpornos für Blinde?
In der Achterstraße haben mich vorhin bei meinem APRS-Test zwei Vollpfosten im dicken Cabrio gefragt, wieso ich denn ein "Mikrofon" in der Tasche habe (die Antenne des Handfunkgeräts guckte ein Stück aus der Hemdtasche) und dass ich sie doch bestimmt bespitzeln wolle. Da ich in der Nähe eines Spielplatzes sei (ist da einer? Ich hab keinen gesehen, hab aber auch nicht drauf geachtet), wäre ich bestimmt "so einer" und sie sollten die Polizei rufen.
Ich finde es echt beängstigend, unter welcher Paranoia manche Menschen offenbar inzwischen leiden. Was denken die, mache ich da? Kinderpornos für Blinde?
Herr, wirf Hirn vom Himmel!
Ich finde es echt beängstigend, unter welcher Paranoia manche Menschen offenbar inzwischen leiden. Was denken die, mache ich da? Kinderpornos für Blinde?
Herr, wirf Hirn vom Himmel!
Donnerstag, 28. April 2011
Patch für AFUTrainer 3.0
Letzten Herbst hatte ich eine Kurzanleitung veröffentlicht, wie man den AFUTrainer 3.0 manuell unter Max OS X kompiliert und wie man dabei einige Handling-Probleme umgeht.
Was noch aussteht ist der Patch, wie man den ungültigen Speicherzugriff herauspatcht.
Dazu ist in der Datei catalogmodel.cpp in der Zeile 168 der fettgedruckte Teil zu ergänzen:
Damit werden negative Zeilen herausgefiltert und führen nicht länger zum Absturz der Software.
Was noch aussteht ist der Patch, wie man den ungültigen Speicherzugriff herauspatcht.
Dazu ist in der Datei catalogmodel.cpp in der Zeile 168 der fettgedruckte Teil zu ergänzen:
if (parent.isValid() || row < 0 || row >= m_listChapter.size()) return QModelIndex();Damit werden negative Zeilen herausgefiltert und führen nicht länger zum Absturz der Software.
Mittwoch, 27. April 2011
Gelber PTT-Pfeil beim microHAM DigiKeyer II in Verbindung mit Yeasu-Funkgeräten
Lange Zeit habe ich mich gewundert, wieso mein Yaesu FT-857D bei der Verwendung digitaler Betriebsarten mit dem miroHAM DigiKeyer II manchmal einfach nicht auf Sendung gehen mag. Statt dessen leuchtete die PTT-Anzeige gelb (siehe Screenshot), während sie bei normalem Betrieb grün leuchten müsste.
Nachdem gelbe Pfeile im Handbuch nirgends erwähnt werden und auch eine Webrecherche keine Ergebnisse brachte, schrieb ich eine Mail an den microHAM-Support und bekam auch ziemlich schnell Antwort.
Die Ursache ist offenbar ein Bug in einigen Yaesu-Geräten in Verbindung mit einer Eigenheit des DigiKeyers.
Der gelbe Pfeil erscheint dann, wenn der Transceiver keine Betriebsart über die CAT-Schnittstelle an die microHAM-Software übermittelt. Diese zeigt dann drei Punkte rechts neben der Frequenzangabe an und verweigert die die Weiterleitung der PTT-Signale vom Computer an den Transceiver. Weshalb das so ist, erschließt sich mir bisher nicht. Vielleicht sollte ich beim Support noch mal nachfragen. Ich könnte mir nur vorstellen, dass das eine Sicherheitsfunktion ist, die Aussendungen mit falscher Konfiguration verhindern sollen.
Normalerweise müsste die Betriebsart auf DIG oder PKT stehen.
Einige Yaesu-Geräte scheinen nun einen Bug zu haben, so dass sie bei Verwendung von Speicherplätzen diese Betriebsartinformation unter den Tisch fallen lassen.
Wenn man den Inhalt des Speicherplatzes vorher mit der "A=B"-Funktion in einen VFO kopiert und dann vom Speicher- in den VFO-Modus wechselt, sendet der Transceiver die richtige Betriebsart-Information und der DigiKeyer akzeptiert die Sendeanforderung.
Nachdem gelbe Pfeile im Handbuch nirgends erwähnt werden und auch eine Webrecherche keine Ergebnisse brachte, schrieb ich eine Mail an den microHAM-Support und bekam auch ziemlich schnell Antwort.
Die Ursache ist offenbar ein Bug in einigen Yaesu-Geräten in Verbindung mit einer Eigenheit des DigiKeyers.
Der gelbe Pfeil erscheint dann, wenn der Transceiver keine Betriebsart über die CAT-Schnittstelle an die microHAM-Software übermittelt. Diese zeigt dann drei Punkte rechts neben der Frequenzangabe an und verweigert die die Weiterleitung der PTT-Signale vom Computer an den Transceiver. Weshalb das so ist, erschließt sich mir bisher nicht. Vielleicht sollte ich beim Support noch mal nachfragen. Ich könnte mir nur vorstellen, dass das eine Sicherheitsfunktion ist, die Aussendungen mit falscher Konfiguration verhindern sollen.
Normalerweise müsste die Betriebsart auf DIG oder PKT stehen.
Einige Yaesu-Geräte scheinen nun einen Bug zu haben, so dass sie bei Verwendung von Speicherplätzen diese Betriebsartinformation unter den Tisch fallen lassen.
Wenn man den Inhalt des Speicherplatzes vorher mit der "A=B"-Funktion in einen VFO kopiert und dann vom Speicher- in den VFO-Modus wechselt, sendet der Transceiver die richtige Betriebsart-Information und der DigiKeyer akzeptiert die Sendeanforderung.
Donnerstag, 20. Januar 2011
Amateurfunk im Katastrophenfall
Schöner Artikel im Deutschlandfunk:
Schneller, früher, genauer - Bielefelder Forscher wollen Kommunikation im Katastrophenfall verbessern
Schneller, früher, genauer - Bielefelder Forscher wollen Kommunikation im Katastrophenfall verbessern
Montag, 27. September 2010
Geschafft!
Geschafft!
Gegen 12:45 habe ich die Bundesnetzagentur als staatlich geprüfter Funkamateur verlassen.
Nun erstmal was essen und das ganze etwas sacken lassen, später schmeiss ich dann mal die Station an...
Gegen 12:45 habe ich die Bundesnetzagentur als staatlich geprüfter Funkamateur verlassen.
Nun erstmal was essen und das ganze etwas sacken lassen, später schmeiss ich dann mal die Station an...
Freitag, 10. September 2010
Amateurfunkprüfung
Der letzte Eintrag deutete es schon an: Ich bereite mich gerade auf die Amateurfunk-Prüfung vor.
Heute lag die Einladung zur Prüfung in der Post. In etwas mehr als zwei Wochen ist es so weit und wenn ich dort bestehe (was ich doch mal schwer hoffen will), darf ich mich ab dann ganz offiziell Funkamateur schimpfen.
Heute habe ich mir erstmal einen neuen (wissenschaftlichen) Taschenrechner für die Prüfung gekauft. Eigentlich habe ich noch zwei Rechner aus Schulzeiten irgendwo rumfliegen, aber irgendwie finde ich die Dinger einfach nicht wieder. Zum Glück bekommt man Taschenrechner inzwischen hinterher geworfen, aber ein wenig ärgert es mich dennoch, denn eigentlich brauche ich keinen Taschenrechner. Wenn ich mal was ausrechnen muss, ist immer ein Computer oder Handy in der Nähe, nur die sind wegen ihrer Programmierbarkeit in der Prüfung leider nicht zugelassen.
Die Prüfung selber ist eine rein theoretische Multiple-Choice-Prüfung, ähnlich der theoretischen Führerscheinprüfung. Es gibt immer 4 Antwortmöglichkeiten, von denen immer genau eine richtig ist. Bei manchen Fragen muss man jedes Wort ganz genau lesen, weil einige Antworten auf den ersten Blick richtig klingen, wegen einem kleinen leicht zu übersehbaren Detail aber dennoch falsch sind.
Hinzu kommt, dass man Unmengen an Daten auswendig lernen soll, von denen ich jetzt schon weiss, dass ich sie garantiert so schnell nicht brauchen werden. Da wären z.B. fast sämtliche Landeskenner Europas plus noch einige internationale.
Dass "VK" für Australien steht, kann man sich nur irgendwie mit Eselsbrücken ins Hirn hämmern. Die meisten anderen Kenner sind leider ähnlich "naheliegend". Ich habe mir mit Hilfe es Open-Source-Vokabeltrainers Anki eine Datenbank zum Lernen gebaut. (Ich muss mir mal überlegen, ob ich die Datenbank nach der Prüfung hier veröffentliche. Einige Eselsbrücken sind nicht ganz politisch korrekt...)
Warum man im Zeitalter von Google auswendig wissen muss, in welchem Amtsverfügungsblatt irgend welche speziellen Details geregelt sind, muss mir irgendwer mal irgendwann erklären. Diese ganze Auswendiglernerei war es, die mich bisher immer von der Prüfung abgehalten hat.
Ganz so schlimm, wie ich am Anfang dachte, ist es aber zum Glück nicht. So muss man längst nicht alle Landeskenner auswendig lernen, die abgefragt werden. Bei manchen Fragen kann man die Bundesnetzagentur mit ihren eigenen Waffen schlagen: Die Fragen, die auf die Verwirrung des Lesers abzielen, tänzeln alle mehr oder weniger eng um die richtige Antwort herum. Wenn man genau hinschaut, kann man daher z.B. einige Landeskenner-Fragen beantworten, ohne überhaupt die Frage gelesen zu haben oder einen einzigen der Landeskenner zu kennen. Einfach auszählen, welche Kenner an welcher Position am häufigsten vorkommen. Klappt nicht in jedem Fall, aber in erstaunlich vielen.
Im Moment liegt meine Gesamtfehlerquote irgendwo zwischen 8 und 12% und von den bisher gemachten Prüfungssimulationen habe ich bisher noch keine wirklich vergeigt. Ich sehe der Prüfung daher eher gelassen entgegen... sollte eigentlich klappen, aber wenn zu viele blöde Fragen auf einem Haufen kommen, kann's auch schief gehen. Ich werde daher sehen, dass ich meine Fehlerquote noch weiter absenke, denn ein Durchfallen wäre für mich der GAU. Nicht nur, dass die Prüfungen nicht ganz billig sind, die nächste Prüfungsmöglichkeit wäre dann erst Ende Oktober auf der Interradio in Hannover. So lange will ich nicht mehr warten müssen, ich kann die Gesetzeskunde nämlich langsam nicht mehr sehen... :-|
Derweil muss ich mich mal bei befreundeten Funkern schlau machen, welche Antennen sich für meinen Standort anbietet. Die einzige Möglichkeit ist mein kleiner Balkon, auf dem Antennen eigentlich nicht zugelassen sind. Außerdem wohne ich nicht besonders hoch und bin von Bäumen und Häusern umgeben. Ich brauche also eine kleine, dezente Antenne, die trotzdem leistungsfähig ist.
Hier hat das Landleben dann doch ausnahmsweise mal Vorteile. Ein Bekannter von mir, der auch gerade an seiner Prüfung arbeitet, hat zwar nur ein recht lahmes DSL, dafür aber genug Platz, um sich eine gigantische Antennenanlage in den Garten zu pflanzen.
Zum Schluss noch ein Nachtrag zum AFUTrainer aus dem letzten Blogeintrag: Der unter Mac OS X selbstkompilierte Source-Code läuft so grundsätzlich, einige GUI-Elemente werden bei mir allerdings nicht richtig dargestellt. Außerdem ist der Lern-Assistent bei mir am Anfang abgestürzt, weil irgend ein grafisches Steuerelement auf eine ungültige Speicherposition zugegriffen hat. Den Fehler habe ich inzwischen weggepatcht, bei Zeiten schreibe ich vielleicht noch mal eine Anleitung wie der Fehler zu beseitigen ist. Ist eigentlich relativ simpel.
Man kann den Lernfortschritt auch auf einen anderen Computer übernehmen, in dem man die Dateien aus dem versteckten ".afutrainer"-Verzeichnis rüberkopiert (unter allen Betriebssystemen direkt im Benutzerverzeichnis zu finden).
Letzter Tipp: Wenn die Schriftgröße der Fragen so winzig ist, dass sie kaum zu lesen ist, kann man sie vergrößern, in dem man mit der Maus über die Textbox geht, die ALT-Taste (oder war es STRG oder CMD? jedenfalls eine der drei) gedrückt hält und am Mausrad dreht. Wenn man die richtige Taste drückt, wird dabei nicht der komplette Bildschirm gezoomt, sondern ausschließlich das Textfeld. Zur Eingabe der Antworten bieten sich die Hotkeys "a" - "d" an, das spart so manchen Mauskilometer.
Update vom 28.04.2011: Siehe auch Patch für AFUTrainer 3.0.
Heute lag die Einladung zur Prüfung in der Post. In etwas mehr als zwei Wochen ist es so weit und wenn ich dort bestehe (was ich doch mal schwer hoffen will), darf ich mich ab dann ganz offiziell Funkamateur schimpfen.
Heute habe ich mir erstmal einen neuen (wissenschaftlichen) Taschenrechner für die Prüfung gekauft. Eigentlich habe ich noch zwei Rechner aus Schulzeiten irgendwo rumfliegen, aber irgendwie finde ich die Dinger einfach nicht wieder. Zum Glück bekommt man Taschenrechner inzwischen hinterher geworfen, aber ein wenig ärgert es mich dennoch, denn eigentlich brauche ich keinen Taschenrechner. Wenn ich mal was ausrechnen muss, ist immer ein Computer oder Handy in der Nähe, nur die sind wegen ihrer Programmierbarkeit in der Prüfung leider nicht zugelassen.
Die Prüfung selber ist eine rein theoretische Multiple-Choice-Prüfung, ähnlich der theoretischen Führerscheinprüfung. Es gibt immer 4 Antwortmöglichkeiten, von denen immer genau eine richtig ist. Bei manchen Fragen muss man jedes Wort ganz genau lesen, weil einige Antworten auf den ersten Blick richtig klingen, wegen einem kleinen leicht zu übersehbaren Detail aber dennoch falsch sind.
Hinzu kommt, dass man Unmengen an Daten auswendig lernen soll, von denen ich jetzt schon weiss, dass ich sie garantiert so schnell nicht brauchen werden. Da wären z.B. fast sämtliche Landeskenner Europas plus noch einige internationale.
Dass "VK" für Australien steht, kann man sich nur irgendwie mit Eselsbrücken ins Hirn hämmern. Die meisten anderen Kenner sind leider ähnlich "naheliegend". Ich habe mir mit Hilfe es Open-Source-Vokabeltrainers Anki eine Datenbank zum Lernen gebaut. (Ich muss mir mal überlegen, ob ich die Datenbank nach der Prüfung hier veröffentliche. Einige Eselsbrücken sind nicht ganz politisch korrekt...)
Warum man im Zeitalter von Google auswendig wissen muss, in welchem Amtsverfügungsblatt irgend welche speziellen Details geregelt sind, muss mir irgendwer mal irgendwann erklären. Diese ganze Auswendiglernerei war es, die mich bisher immer von der Prüfung abgehalten hat.
Ganz so schlimm, wie ich am Anfang dachte, ist es aber zum Glück nicht. So muss man längst nicht alle Landeskenner auswendig lernen, die abgefragt werden. Bei manchen Fragen kann man die Bundesnetzagentur mit ihren eigenen Waffen schlagen: Die Fragen, die auf die Verwirrung des Lesers abzielen, tänzeln alle mehr oder weniger eng um die richtige Antwort herum. Wenn man genau hinschaut, kann man daher z.B. einige Landeskenner-Fragen beantworten, ohne überhaupt die Frage gelesen zu haben oder einen einzigen der Landeskenner zu kennen. Einfach auszählen, welche Kenner an welcher Position am häufigsten vorkommen. Klappt nicht in jedem Fall, aber in erstaunlich vielen.
Im Moment liegt meine Gesamtfehlerquote irgendwo zwischen 8 und 12% und von den bisher gemachten Prüfungssimulationen habe ich bisher noch keine wirklich vergeigt. Ich sehe der Prüfung daher eher gelassen entgegen... sollte eigentlich klappen, aber wenn zu viele blöde Fragen auf einem Haufen kommen, kann's auch schief gehen. Ich werde daher sehen, dass ich meine Fehlerquote noch weiter absenke, denn ein Durchfallen wäre für mich der GAU. Nicht nur, dass die Prüfungen nicht ganz billig sind, die nächste Prüfungsmöglichkeit wäre dann erst Ende Oktober auf der Interradio in Hannover. So lange will ich nicht mehr warten müssen, ich kann die Gesetzeskunde nämlich langsam nicht mehr sehen... :-|
Derweil muss ich mich mal bei befreundeten Funkern schlau machen, welche Antennen sich für meinen Standort anbietet. Die einzige Möglichkeit ist mein kleiner Balkon, auf dem Antennen eigentlich nicht zugelassen sind. Außerdem wohne ich nicht besonders hoch und bin von Bäumen und Häusern umgeben. Ich brauche also eine kleine, dezente Antenne, die trotzdem leistungsfähig ist.
Hier hat das Landleben dann doch ausnahmsweise mal Vorteile. Ein Bekannter von mir, der auch gerade an seiner Prüfung arbeitet, hat zwar nur ein recht lahmes DSL, dafür aber genug Platz, um sich eine gigantische Antennenanlage in den Garten zu pflanzen.
Zum Schluss noch ein Nachtrag zum AFUTrainer aus dem letzten Blogeintrag: Der unter Mac OS X selbstkompilierte Source-Code läuft so grundsätzlich, einige GUI-Elemente werden bei mir allerdings nicht richtig dargestellt. Außerdem ist der Lern-Assistent bei mir am Anfang abgestürzt, weil irgend ein grafisches Steuerelement auf eine ungültige Speicherposition zugegriffen hat. Den Fehler habe ich inzwischen weggepatcht, bei Zeiten schreibe ich vielleicht noch mal eine Anleitung wie der Fehler zu beseitigen ist. Ist eigentlich relativ simpel.
Man kann den Lernfortschritt auch auf einen anderen Computer übernehmen, in dem man die Dateien aus dem versteckten ".afutrainer"-Verzeichnis rüberkopiert (unter allen Betriebssystemen direkt im Benutzerverzeichnis zu finden).
Letzter Tipp: Wenn die Schriftgröße der Fragen so winzig ist, dass sie kaum zu lesen ist, kann man sie vergrößern, in dem man mit der Maus über die Textbox geht, die ALT-Taste (oder war es STRG oder CMD? jedenfalls eine der drei) gedrückt hält und am Mausrad dreht. Wenn man die richtige Taste drückt, wird dabei nicht der komplette Bildschirm gezoomt, sondern ausschließlich das Textfeld. Zur Eingabe der Antworten bieten sich die Hotkeys "a" - "d" an, das spart so manchen Mauskilometer.
Update vom 28.04.2011: Siehe auch Patch für AFUTrainer 3.0.
Sonntag, 5. September 2010
AFUTrainer 3.0 unter Mac OS X installieren
Das Open-Source-Programm AFUTrainer ist eine gute Hilfe beim Lernen für die Amateurfunk-Prüfung. Leider gibt es auf der Download-Seite keine ausführbare Datei für Mac OS X.
Da die Installation bei mir etwas fummelig war, hier eine Kurzanleitung:
Zum Selbstkompilieren muss man zunächst den Quellcode von der AFU-Trainer-Homepage herunterladen und entpacken.
Zusätzlich braucht man ein QT-SDK für OSX und die zlib-Bibliothek zum Entpacken von ZIP-Archiven. Last but not least müssen natürlich die Developer-Tools von der OSX-DVD installiert sein.
Zunächst das QT-SDK installieren.
Im entpackten AFUTrainer-Quellcodeverzeichnis gibt es einen Ordner zlib. Dieser enthält leider nur eine Windows-Bibliothek, hilft also unter OSX nicht wirklich weiter. Diesen Ordner daher löschen und durch den zlib-x.x.x-Ordner aus den eben heruntergeladenen zlib-Quellen ersetzen. (Den zlib-x.x.x-Ordner dazu in zlib umbenennen!)
In der Komandozeile in das zlib-Verzeichnis wechseln und ./configure aufrufen. Ich glaube, ich habe dabei auch den Parameter --static angegeben.
Das configure-Skript erstellt ein Makefile, das man nun im Editor öffnet. Die Zeile "CFLAGS=-O3" in "CFLAGS=-O3 -m32" ändern. Dies ist notwendig, da die Bibliothek standardmäßig als 64-Bit-Version kompiliert wird, was dazu führt, dass sie nicht zum restlichen Code gelinkt werden kann. Das "-m32"-Flag erzwingt die Erstellung einer 32-Bit-Version.
Die Bibliothek anschließend mit "make" übersetzen.
Nun eine Verzeichnisebene höher wechseln (zurück das AFUTrainer-Quellcodeverzeichnis) und mittels "qmake" eine Projektdatei für XCode erstellen. Die dabei erscheinende Warnung über "qt" kann ignoriert werden. Mit Doppelklick auf "afutrainer.xcodeproj" im Finder sollte XCode starten und das Projekt laden.
Die Projekteinstellungen oben links von "Debug" auf "Release" umstellen.
Nun unter Project->Edit Active Target "afutrainer" zum Abschnitt "Linking" runterscrollen und das Feld "Other Linker Flags" suchen. Dort müssen die zusätzlichen Flags "-lz" und "-Lzlib" ergänzt werden. Ersteres Flag linkt die libz hinzu, letzteres erklärt dem Compiler, dass besagt Bibliothek im Unterverzeichnis "zlib" zu finden ist.
Damit sollte sich das Projekt durch Klicken auf "Build" erstellen lassen. Die ausführbare Datei befindet sich danach unter build/Release und kann von dort in den Programmordner verschoben werden.
Wer es probiert hat, möge mal einen Kommentar hier hinterlassen. Da ich die Anleitung nur grob aus dem Gedächtnis geschrieben habe, mag ich vielleicht das eine oder andere Detail noch vergessen haben.
Update vom 28.04.2011: Siehe auch Patch für AFUTrainer 3.0.
Update vom 11.08.2017: Die Qt-Bibliothek wird nicht länger von Nokia betreut und ist daher umgezogen. Unter https://info.qt.io/download-qt-for-application-development kann die die kostenlose Open-Source-Version von Qt heruntergeladen werden. Da der AfuTrainer nicht mehr aktiv weiterentwickelt wird, kann es jedoch sein, dass am Quellcode Anpassungen nötig sind um mit einer aktuellen Qt-Version zusammenzuarbeiten. Der Nachfolger des AfuTrainers ist der HamRadioTrainer, der laut Homepage mittels Wine/Crossover auch unter OSX laufen soll. Dies ist vermutlich die einfachere Lösung als den AfuTrainer selbst zu bauen. Da ich keinen Mac/OSX mehr in Benutzung habe, kann ich dabei leider nicht mehr helfen.
Da die Installation bei mir etwas fummelig war, hier eine Kurzanleitung:
Zum Selbstkompilieren muss man zunächst den Quellcode von der AFU-Trainer-Homepage herunterladen und entpacken.
Zusätzlich braucht man ein QT-SDK für OSX und die zlib-Bibliothek zum Entpacken von ZIP-Archiven. Last but not least müssen natürlich die Developer-Tools von der OSX-DVD installiert sein.
Zunächst das QT-SDK installieren.
Im entpackten AFUTrainer-Quellcodeverzeichnis gibt es einen Ordner zlib. Dieser enthält leider nur eine Windows-Bibliothek, hilft also unter OSX nicht wirklich weiter. Diesen Ordner daher löschen und durch den zlib-x.x.x-Ordner aus den eben heruntergeladenen zlib-Quellen ersetzen. (Den zlib-x.x.x-Ordner dazu in zlib umbenennen!)
In der Komandozeile in das zlib-Verzeichnis wechseln und ./configure aufrufen. Ich glaube, ich habe dabei auch den Parameter --static angegeben.
Das configure-Skript erstellt ein Makefile, das man nun im Editor öffnet. Die Zeile "CFLAGS=-O3" in "CFLAGS=-O3 -m32" ändern. Dies ist notwendig, da die Bibliothek standardmäßig als 64-Bit-Version kompiliert wird, was dazu führt, dass sie nicht zum restlichen Code gelinkt werden kann. Das "-m32"-Flag erzwingt die Erstellung einer 32-Bit-Version.
Die Bibliothek anschließend mit "make" übersetzen.
Nun eine Verzeichnisebene höher wechseln (zurück das AFUTrainer-Quellcodeverzeichnis) und mittels "qmake" eine Projektdatei für XCode erstellen. Die dabei erscheinende Warnung über "qt" kann ignoriert werden. Mit Doppelklick auf "afutrainer.xcodeproj" im Finder sollte XCode starten und das Projekt laden.
Die Projekteinstellungen oben links von "Debug" auf "Release" umstellen.
Nun unter Project->Edit Active Target "afutrainer" zum Abschnitt "Linking" runterscrollen und das Feld "Other Linker Flags" suchen. Dort müssen die zusätzlichen Flags "-lz" und "-Lzlib" ergänzt werden. Ersteres Flag linkt die libz hinzu, letzteres erklärt dem Compiler, dass besagt Bibliothek im Unterverzeichnis "zlib" zu finden ist.
Damit sollte sich das Projekt durch Klicken auf "Build" erstellen lassen. Die ausführbare Datei befindet sich danach unter build/Release und kann von dort in den Programmordner verschoben werden.
Wer es probiert hat, möge mal einen Kommentar hier hinterlassen. Da ich die Anleitung nur grob aus dem Gedächtnis geschrieben habe, mag ich vielleicht das eine oder andere Detail noch vergessen haben.
Update vom 28.04.2011: Siehe auch Patch für AFUTrainer 3.0.
Update vom 11.08.2017: Die Qt-Bibliothek wird nicht länger von Nokia betreut und ist daher umgezogen. Unter https://info.qt.io/download-qt-for-application-development kann die die kostenlose Open-Source-Version von Qt heruntergeladen werden. Da der AfuTrainer nicht mehr aktiv weiterentwickelt wird, kann es jedoch sein, dass am Quellcode Anpassungen nötig sind um mit einer aktuellen Qt-Version zusammenzuarbeiten. Der Nachfolger des AfuTrainers ist der HamRadioTrainer, der laut Homepage mittels Wine/Crossover auch unter OSX laufen soll. Dies ist vermutlich die einfachere Lösung als den AfuTrainer selbst zu bauen. Da ich keinen Mac/OSX mehr in Benutzung habe, kann ich dabei leider nicht mehr helfen.
Sonntag, 23. Mai 2010
Erstes Fazit zur Twitter Talk Radio-Generalprobe
So langsam bin ich wieder wach, nach dem mein Twitter Talk Radio bis heute früh um 06:05 lief, und das eigentlich auch nur, weil ich dann den Server heruntergefahren habe.
Der Start um 23 Uhr verlief erwartungsgemäß schleppend. Im Laufe der Nacht besserte sich das jedoch und ich bin unterm Strich eigentlich ganz zufrieden, war ich doch davon ausgegangen, dass ich wahrscheinlich ziemlich alleine da sitze und die Sendung nach maximal zwei Stunden vorbei ist.
Statt dessen wurden es 7 Stunden und es wurde über einen ziemlich breit gefächerten Themenmix geredet, von leichten Blödelthemen bis hin zu durchaus ernsteren Sachen wie dem Datenschutz in sozialen Netzwerken, Apples rigide Apple-Store-Politik sowie dem bevorstehenden iPad-Launch.
Durch den Praxis-Test kann ich nun die Stärken und Schwächen meines Konzeptes besser einschätzen:
Erster Punkt: Musik. Ich würde zwar gerne die Gesprächspausen mit Musik füllen und so verhindern, dass neue Zuhörer gleich wieder abschalten, weil sie wegen der Stille vermuten, der Radio-Stream sei kaputt. Das macht aber nur Sinn, wenn ich in ausreichendem Maße kostenlos nutzbare Musik auftreiben kann, die hochwertig genug und ausreichend vielfältig ist, um den Hörern nicht nach ein paar Minuten schon auf den Sack zu gehen. Und da sehe ich momentan ziemlich schwarz, denn ein stimmiges Musikprogramm zusammenzustellen ist schon schwierig genug, wenn man nicht auf einen kleinen Topf mit vergleichsweise unbekannten Creative Commons Songs beschränkt ist.
Vielleicht wäre das automatisierte Vorlesen von Tweets eine Alternative, Twitterlesungen erfreuen sich ja durchaus auch im "realen Leben" einiger Beliebtheit. Ich denke, ich werde mal bei passender Gelegenheit ein paar Sprachsynthese-Programme testen.
Insgesamt würde ich das Wort "Radio" in "Twitter Talk Radio" aber eher in seiner englischen Bedeutung im Sinne von "Sprechfunk" interpretieren. Eine Art moderner CB-Funk über das Internet. Das kann man dann auch im Hintergrund laufen lassen und wenn mal Stille ist, stört es nicht weiter.
Die Entscheidung für Mumble war richtig, das Programm ist recht übersichtlich, einfach zu benutzen und bietet auch einen Push-To-Talk-Modus, bei dem man wie bei einem Funkgerät während des Sprechens eine Taste gedrückt halten muss. Aus meiner Skype-Erfahrung weiss ich, wie wichtig eine solche Funktion ist: Ohne sie hört man ständig Tastaturgeklapper, Leute beim Essen/Schmatzen, Echos und Rückkopplungen von den Lautsprechern und andere unerfreuliche Geräusche, die nicht nur nerven und ablenken, sondern auch die Verständigung erschweren.
An der Sprachqualität von Mumble kann man auch nicht meckern. Wer ein vernünftiges Mikrofon hat, kommt ziemlich gut und klar verständlich rüber. Nur mit dem Fall, dass zwei Leute gleichtzeitig reden, kommt Mumble leider gar nicht klar. Es entstehen Interferenzen, die kaum noch ein verständliches Wort übrig lassen. Da schlägt sich Skype um Klassen besser.
Außerdem krankt Mumble noch ein wenig an mangelnder Nutzerakzeptanz. Die meisten Leute sind einfach zu faul, das Programm zu installieren somit muss ich mich wahrscheinlich noch mal nach einer Flash-Lösung umschauen.
Wie hat euch die gestige Sendung gefallen (sofern ihr sie gehört habt)?
Wie würdet ihr gerne am Talk teilnehmen? Via Mumble, Skype (trotz der beschriebenen Probleme) oder Festnetz-Telefonnummer?
Der Start um 23 Uhr verlief erwartungsgemäß schleppend. Im Laufe der Nacht besserte sich das jedoch und ich bin unterm Strich eigentlich ganz zufrieden, war ich doch davon ausgegangen, dass ich wahrscheinlich ziemlich alleine da sitze und die Sendung nach maximal zwei Stunden vorbei ist.
Statt dessen wurden es 7 Stunden und es wurde über einen ziemlich breit gefächerten Themenmix geredet, von leichten Blödelthemen bis hin zu durchaus ernsteren Sachen wie dem Datenschutz in sozialen Netzwerken, Apples rigide Apple-Store-Politik sowie dem bevorstehenden iPad-Launch.
Durch den Praxis-Test kann ich nun die Stärken und Schwächen meines Konzeptes besser einschätzen:
Erster Punkt: Musik. Ich würde zwar gerne die Gesprächspausen mit Musik füllen und so verhindern, dass neue Zuhörer gleich wieder abschalten, weil sie wegen der Stille vermuten, der Radio-Stream sei kaputt. Das macht aber nur Sinn, wenn ich in ausreichendem Maße kostenlos nutzbare Musik auftreiben kann, die hochwertig genug und ausreichend vielfältig ist, um den Hörern nicht nach ein paar Minuten schon auf den Sack zu gehen. Und da sehe ich momentan ziemlich schwarz, denn ein stimmiges Musikprogramm zusammenzustellen ist schon schwierig genug, wenn man nicht auf einen kleinen Topf mit vergleichsweise unbekannten Creative Commons Songs beschränkt ist.
Vielleicht wäre das automatisierte Vorlesen von Tweets eine Alternative, Twitterlesungen erfreuen sich ja durchaus auch im "realen Leben" einiger Beliebtheit. Ich denke, ich werde mal bei passender Gelegenheit ein paar Sprachsynthese-Programme testen.
Insgesamt würde ich das Wort "Radio" in "Twitter Talk Radio" aber eher in seiner englischen Bedeutung im Sinne von "Sprechfunk" interpretieren. Eine Art moderner CB-Funk über das Internet. Das kann man dann auch im Hintergrund laufen lassen und wenn mal Stille ist, stört es nicht weiter.
Die Entscheidung für Mumble war richtig, das Programm ist recht übersichtlich, einfach zu benutzen und bietet auch einen Push-To-Talk-Modus, bei dem man wie bei einem Funkgerät während des Sprechens eine Taste gedrückt halten muss. Aus meiner Skype-Erfahrung weiss ich, wie wichtig eine solche Funktion ist: Ohne sie hört man ständig Tastaturgeklapper, Leute beim Essen/Schmatzen, Echos und Rückkopplungen von den Lautsprechern und andere unerfreuliche Geräusche, die nicht nur nerven und ablenken, sondern auch die Verständigung erschweren.
An der Sprachqualität von Mumble kann man auch nicht meckern. Wer ein vernünftiges Mikrofon hat, kommt ziemlich gut und klar verständlich rüber. Nur mit dem Fall, dass zwei Leute gleichtzeitig reden, kommt Mumble leider gar nicht klar. Es entstehen Interferenzen, die kaum noch ein verständliches Wort übrig lassen. Da schlägt sich Skype um Klassen besser.
Außerdem krankt Mumble noch ein wenig an mangelnder Nutzerakzeptanz. Die meisten Leute sind einfach zu faul, das Programm zu installieren somit muss ich mich wahrscheinlich noch mal nach einer Flash-Lösung umschauen.
Wie hat euch die gestige Sendung gefallen (sofern ihr sie gehört habt)?
Wie würdet ihr gerne am Talk teilnehmen? Via Mumble, Skype (trotz der beschriebenen Probleme) oder Festnetz-Telefonnummer?
Samstag, 23. Januar 2010
Radioaktivitäten
Die erste Arbeitswoche ist überstanden und endlich wieder Wochenende... ausschlafen ist doch etwas wunderbares! Nach einem Monat Urlaub muss man sich da erstmal wieder dran gewöhnen und es geht auch gleich wieder in die Vollen. Für nächsten Monat sind schon wieder zwei Dienstreisen geplant.
Ich habe einen alten Funker-Bekannten bei Facebook wiederentdeckt. Früher hatte er auch ein wenig mit CB-Funk rumgespielt. Jetzt lernt er gerade für die Amateurfunkprüfung. Das habe ich ja auch schon länger vor, vielleicht ist dies die Gelegenheit, das Projekt mal wieder aufzunehmen?
Ich habe gestern spaßeshalber die Testfragen der ersten 9 Kapitel beim DARC-Onlinetest gemacht (ohne die Erklärungen zu lesen, also völlig unvorbereitet nur mit Notepad und dem Windows-Taschenrechner bewaffnet). Das meiste konnte ich auch mit etwas überlegen oder im Ausschlussverfahren korrekt beantworten, allerdings waren das bisher nur technische Fragen. Beim juristischen Teil sieht's vermutlich etwas anders aus.
Was mich an der Prüfung nervt ist, dass auch viele Sachen abgefragt werden, die meiner Meinung nach doch arg speziell sind. (Ich habe die Aufgaben jetzt ohne Formelsammlung gelöst, vielleicht relativiert sich das damit ein wenig.)
Manche Fragen scheinen mir auch bewusst verwirrend gestellt zu sein, z.B. Frage TD204, aus der man auch gut und gerne 3 einzelne Fragen machen könnte.
Ich habe auch schon mal die Webseite der Bremer Außenstelle der Bundesnetzagentur besucht. Würde mich mal interessieren, wie häufig die Prüfungstermine sind und wie frühzeitig man sich dafür anmelden muss.
Last but not least durfe selbstverständlich auch ein Blick in die Kataloge der gängigen Funkgerätehersteller nicht fehlen, das motiviert doch ungemein. Die hier könnten mir für's Auto gefallen: Kenwood TM-D710E, Kenwood TM-V71E
Yaesu hat allerdings auch ein paar schöne Spielzeuge.
Mein altes Problem ist allerdings, dass ich hier in der Wohnung keine Möglichkeit habe, eine Antenne anzubringen (Antennenverbot, zu niedrig und im Funkschatten zwischen den Häusern und Metallbalkonen). Es bleibt also nur eine mobile Lösung oder ich richte mir bei meinen Eltern einen Shack ein, aber die wohnen auch nicht gerade um die Ecke.
Ich denke, ich sollte mal bei der Bundesnetzagentur anrufen und mich mal erkundigen, wie das so läuft und was das alles für ein Aufwand ist.
Ich habe einen alten Funker-Bekannten bei Facebook wiederentdeckt. Früher hatte er auch ein wenig mit CB-Funk rumgespielt. Jetzt lernt er gerade für die Amateurfunkprüfung. Das habe ich ja auch schon länger vor, vielleicht ist dies die Gelegenheit, das Projekt mal wieder aufzunehmen?
Ich habe gestern spaßeshalber die Testfragen der ersten 9 Kapitel beim DARC-Onlinetest gemacht (ohne die Erklärungen zu lesen, also völlig unvorbereitet nur mit Notepad und dem Windows-Taschenrechner bewaffnet). Das meiste konnte ich auch mit etwas überlegen oder im Ausschlussverfahren korrekt beantworten, allerdings waren das bisher nur technische Fragen. Beim juristischen Teil sieht's vermutlich etwas anders aus.
Was mich an der Prüfung nervt ist, dass auch viele Sachen abgefragt werden, die meiner Meinung nach doch arg speziell sind. (Ich habe die Aufgaben jetzt ohne Formelsammlung gelöst, vielleicht relativiert sich das damit ein wenig.)
Manche Fragen scheinen mir auch bewusst verwirrend gestellt zu sein, z.B. Frage TD204, aus der man auch gut und gerne 3 einzelne Fragen machen könnte.
Ich habe auch schon mal die Webseite der Bremer Außenstelle der Bundesnetzagentur besucht. Würde mich mal interessieren, wie häufig die Prüfungstermine sind und wie frühzeitig man sich dafür anmelden muss.
Last but not least durfe selbstverständlich auch ein Blick in die Kataloge der gängigen Funkgerätehersteller nicht fehlen, das motiviert doch ungemein. Die hier könnten mir für's Auto gefallen: Kenwood TM-D710E, Kenwood TM-V71E
Yaesu hat allerdings auch ein paar schöne Spielzeuge.
Mein altes Problem ist allerdings, dass ich hier in der Wohnung keine Möglichkeit habe, eine Antenne anzubringen (Antennenverbot, zu niedrig und im Funkschatten zwischen den Häusern und Metallbalkonen). Es bleibt also nur eine mobile Lösung oder ich richte mir bei meinen Eltern einen Shack ein, aber die wohnen auch nicht gerade um die Ecke.
Ich denke, ich sollte mal bei der Bundesnetzagentur anrufen und mich mal erkundigen, wie das so läuft und was das alles für ein Aufwand ist.
Montag, 1. Juni 2009
Passbild
Schon wieder über eine Woche ohne Eintrag... ach Mensch, was rennt die Zeit.
Außer viel Arbeit war auch nicht viel. Mein Singapur-Trip ereilt mich nun möglicherweise doch noch, aber entschieden ist noch nichts. Der einzige Vorzug wäre, dass diesmal dann wahrscheinlich auch ein Kollege mitfliegen würde. Aber eigentlich will ich da trotzdem nicht hin...
Freitag war ich schon mal beim Fotografen um ein biometriekonformes Reisepassbild machen zu lassen. Schön sind die nicht.... wirklich nicht. Ich hatte erst überlegt, das Bild hier reinzusetzen. Aber das geht nicht, das ist zu übel. Mal sehen ob das Amt das Bild annimmt.
(Aber vom Fotografen aus dem Fotoladen hätte ich gerne noch ein Bild mitgenommen... der war süß. Als er die ganzen Scheinwerfer und Hintergründe umgebaut hat, hat er sich halb nackig gemacht....)
Ende der Woche habe ich einen Termin beim Amt, vorher war nix mehr frei. Die Bilder haben 10 Euro gekostet, dazu kommen dann noch mal 91 Euro für den Reisepass, weil ich da nicht Wochen drauf warten kann. So bekomme ich ihn innerhalb weniger Tage. Regulär würde er 59 Euro kosten, wenn ich mich nicht irre. Und Fingerabdrücke sind inzwischen leider auch Pflicht, der Übergangszeitraum ist vorbei. *grummel*
Ich kann dann berichten, wenn der Antrag durch ist...
Freitag Abend stand dann synchrones "Sommersturm"-Gucken auf dem Programm. Wenn man den Film zeitgleich an zwei verschiedenen Ort startet, kann man sich durchaus auch über den Film unterhalten, wenn man -entfernungsbedingt- leider nicht gemeinsam auf einem Sofa platznehmen kann.
Den Rest des Wochenendes habe ich mit einem Freund gechattet... Erkenntnis: Ich sollte mich eigentlich mal wieder mit Amateurfunk beschäftigen.... wenn die Zeit da ist, sollte ich wohl noch mal die Prüfung in Angriff nehmen. Ein Buch zur Prüfungsvorbereitung hatte ich sogar schon mal gekauft, aber inzwischen ist wieder alles anders geworden.
Und ich glaube, ich sollte im Sommer mal einen Trip nach München machen. Inzwischen kenne ich da so viele Leute, dass ich eigentlich mal wieder hin müsste. Wer Wegpunkt auf meiner Reiseroute werden möchte, darf sich also gerne bei mir melden. ;-)
Zeitlich würde es wahrscheinlich auf August hinauslaufen, denke ich mal. Aber dazu mehr wenn's konkreter wird.
Außer viel Arbeit war auch nicht viel. Mein Singapur-Trip ereilt mich nun möglicherweise doch noch, aber entschieden ist noch nichts. Der einzige Vorzug wäre, dass diesmal dann wahrscheinlich auch ein Kollege mitfliegen würde. Aber eigentlich will ich da trotzdem nicht hin...
Freitag war ich schon mal beim Fotografen um ein biometriekonformes Reisepassbild machen zu lassen. Schön sind die nicht.... wirklich nicht. Ich hatte erst überlegt, das Bild hier reinzusetzen. Aber das geht nicht, das ist zu übel. Mal sehen ob das Amt das Bild annimmt.
(Aber vom Fotografen aus dem Fotoladen hätte ich gerne noch ein Bild mitgenommen... der war süß. Als er die ganzen Scheinwerfer und Hintergründe umgebaut hat, hat er sich halb nackig gemacht....)
Ende der Woche habe ich einen Termin beim Amt, vorher war nix mehr frei. Die Bilder haben 10 Euro gekostet, dazu kommen dann noch mal 91 Euro für den Reisepass, weil ich da nicht Wochen drauf warten kann. So bekomme ich ihn innerhalb weniger Tage. Regulär würde er 59 Euro kosten, wenn ich mich nicht irre. Und Fingerabdrücke sind inzwischen leider auch Pflicht, der Übergangszeitraum ist vorbei. *grummel*
Ich kann dann berichten, wenn der Antrag durch ist...
Freitag Abend stand dann synchrones "Sommersturm"-Gucken auf dem Programm. Wenn man den Film zeitgleich an zwei verschiedenen Ort startet, kann man sich durchaus auch über den Film unterhalten, wenn man -entfernungsbedingt- leider nicht gemeinsam auf einem Sofa platznehmen kann.
Den Rest des Wochenendes habe ich mit einem Freund gechattet... Erkenntnis: Ich sollte mich eigentlich mal wieder mit Amateurfunk beschäftigen.... wenn die Zeit da ist, sollte ich wohl noch mal die Prüfung in Angriff nehmen. Ein Buch zur Prüfungsvorbereitung hatte ich sogar schon mal gekauft, aber inzwischen ist wieder alles anders geworden.
Und ich glaube, ich sollte im Sommer mal einen Trip nach München machen. Inzwischen kenne ich da so viele Leute, dass ich eigentlich mal wieder hin müsste. Wer Wegpunkt auf meiner Reiseroute werden möchte, darf sich also gerne bei mir melden. ;-)
Zeitlich würde es wahrscheinlich auf August hinauslaufen, denke ich mal. Aber dazu mehr wenn's konkreter wird.
Donnerstag, 25. September 2008
Nicht ganz dicht
Die Erkenntnis des heutigen Tages: Es ist nicht gut, wenn eine Aktentasche überall dort, wo sie steht, einen gelben Fleck hinterlässt.
Ursache des Übels: Ein leckgeschlagenes Tetrapak mit Orangensaft.
Immerhin sind die beiden Fächer der Tasche doch orangensaftdichter als ich gedacht hätte. Während im hinteren Fach mit der Saftpackung der Saftpegel hoch genug stand um selbst den Müsliriegelkarton zu durchweichen und in seinem Innern eine Pfütze auszubilden, bliebt das vordere Fach mit den Zetteln und dem PDA trocken. Schotten haben also nicht nur in Schiffen ihre Berechtigung. Trotzdem muss ich die Chose nun erstmal wieder trocken kriegen...
Und kaum zu glauben aber wahr: Auf meine Anzeige hat sich sogar jemand gemeldet. Mal sehen, was sich daraus entwickelt.
Ursache des Übels: Ein leckgeschlagenes Tetrapak mit Orangensaft.
Immerhin sind die beiden Fächer der Tasche doch orangensaftdichter als ich gedacht hätte. Während im hinteren Fach mit der Saftpackung der Saftpegel hoch genug stand um selbst den Müsliriegelkarton zu durchweichen und in seinem Innern eine Pfütze auszubilden, bliebt das vordere Fach mit den Zetteln und dem PDA trocken. Schotten haben also nicht nur in Schiffen ihre Berechtigung. Trotzdem muss ich die Chose nun erstmal wieder trocken kriegen...
Und kaum zu glauben aber wahr: Auf meine Anzeige hat sich sogar jemand gemeldet. Mal sehen, was sich daraus entwickelt.
Samstag, 20. September 2008
Funker in Bremen
Ich habe gerade mal eine Anzeige bei bremen.de aufgegeben:
Mal sehen, ob sich jemand meldet.
Titel:
Funker in Bremen
Text:
Irgendwie hätte ich mal wieder Lust, meine inzwischen etwas eingestaubte CB-/PMR-Funk-Anlage mal wieder auszupacken.
Gibt es noch aktive Funker in Bremen, vorzugsweise im Bereich Horn-Lehe? Ob CB-, PMR- oder Amateurfunk ist eigentlich egal, auch Kurzwellenhörer o.ä. sind willkommen.
Wäre doch schade, wenn das Hobby ausstirbt!
Mal sehen, ob sich jemand meldet.
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