Schöner Artikel im Deutschlandfunk:
Schneller, früher, genauer - Bielefelder Forscher wollen Kommunikation im Katastrophenfall verbessern
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Donnerstag, 20. Januar 2011
Mittwoch, 4. August 2010
Sauwetter
Ich bin seit rund einer Woche zurück aus Frankfurt und habe mich so halbwegs wieder akklimatisiert.
Frankfurt war schön, auch wenn das Wetter alles andere als berauschend war (ist hier in Bremen leider auch nicht anders) und das Treffen einige Fragen aufgeworfen hat, wie es mit ihm und mir nun eigentlich weitergeht. Innerlich hatte ich sicher gehofft, nahtlos an das Treffen vom April anknüpfen zu können, auch wenn ich schon vorher wusste, dass dies wahrscheinlich nicht klappen würde. Ob die dunklen Wolken im 7. Himmel zur Gewitterfront werden oder sich wieder verziehen und die Sonne wieder rauskommt, vermag mein Wetterfrosch zur Zeit noch nicht abzuschätzen.
Auch Radio Tweriwan hat zur Zeit mit einen Turbulenzen zu kämpfen. Mein kaputter Server läuft in den Grundfunktionen wieder, um die für den Radiobetrieb notwendigen Tools muss ich mich noch mal gesondert kümmern. Die Mumble-Installation ist unter Linux einfach grausam, wenn die fertigen Pakete nicht funktionieren wollen. Ich habe den Plattencrash genutzt um eine neuere Linux-Version zu installieren, ich hoffe das vereinfacht nun auch die Mumble-Installation.
Die Reparatur hat allerdings im Moment auch nicht die höchste Priorität, da ich momentan nicht weiss, wie ich überhaupt mit dem Radio weiterverfahren soll. Ein Teil meiner ehemaligen Hörer scheint inzwischen zu einem "Konkurrenzradio" abgewandert zu sein, bei dem in privater Runde mit handverlesenen Leuten intime Privatgespräche geführt werden. Da der Admin mir nach einiger Rumdruckserei ("Server schon voll") gesagt hat, dass ich dort unerwünscht sei, kann ich mir keine eigene Meinung bilden. Ich weiss allerdings von meinen "Spionen", dass es da wohl richtig zur Sache gehen soll und mein Niveaukeller ein Nonnenkloster dagegen ist. Auch meine Idee, das Radio durch Webcam-Live-Bilder der Hörer aufzuwerten, wurde schon schamlos abgekupfert. Wer schnell ist, kann hier einen Screenshot einer solchen Videokonferenz sehen, auf dem einer der Mumbler gerade seine Unterhose präsentiert. (Ich gehe mal davon aus, dass das Bild spätestens nach diesem Blogeintrag schnell wieder verschwunden sein wird, aber wer zu spät kommt, wird vielleicht im Google-Cache noch fündig.)
Da das "Konkurrenzradio" nur hinter verschlossenen Türen sendet und auch die Umsetzung eher dilettantisch ist (ich habe auch schon mit MeBeam experimentiert, der Dienst ist allerdings noch sehr unausgereift), sehe ich es nicht wirklich als Konkurrenz. Da ich nicht weiss, wie das andere Radio heisst, fehlt mir allerdings momentan ein passenderer Begriff.
Ich schicke Radio Tweriwan erstmal in die Sommerpause, denn im Sommerloch ist auch im Radio kaum was los und dafür lohnt sich der ganze organisatorische Aufwand dahinter nicht.
Wenn das Wetter weiterhin so bescheiden bleibt wie im Moment (das hier soll Sommer sein?! Dafür habe ich keinen Urlaub genommen... :-|), wird es aber sicherlich in unregelmäßigen Abständen ein kleines Special geben, damit die Wartezeit bis zum Herbst nicht zu lang wird.
Außerdem möchte ich die Pause nutzen, ein wenig zu experimentieren und auch mal eine "richtige" Radiosendung (ohne Mumble, dafür mit Moderation und Musik) zu machen. Mal sehen, ob ein Freund von mir Lust hat, mal mit seinen Turntables vorbeizukommen und live aufzulegen. Diese Sendungen werden allerdings eher den Status einer dezentralen Privatparty haben und nicht öffentlich gestreamt werden, sonst steigt mir die Musikindustrie auf's Dach.
Außerdem überlege ich derzeit, ob ich mich nicht mal an einem Podcast versuchen sollte, z.B.
Samstag soll's zum CSD nach Hamburg gehen, so das Wetter mitspielt. Meine Begleitung hat leider abgesagt... wer möchte statt dessen mit?
Frankfurt war schön, auch wenn das Wetter alles andere als berauschend war (ist hier in Bremen leider auch nicht anders) und das Treffen einige Fragen aufgeworfen hat, wie es mit ihm und mir nun eigentlich weitergeht. Innerlich hatte ich sicher gehofft, nahtlos an das Treffen vom April anknüpfen zu können, auch wenn ich schon vorher wusste, dass dies wahrscheinlich nicht klappen würde. Ob die dunklen Wolken im 7. Himmel zur Gewitterfront werden oder sich wieder verziehen und die Sonne wieder rauskommt, vermag mein Wetterfrosch zur Zeit noch nicht abzuschätzen.
Auch Radio Tweriwan hat zur Zeit mit einen Turbulenzen zu kämpfen. Mein kaputter Server läuft in den Grundfunktionen wieder, um die für den Radiobetrieb notwendigen Tools muss ich mich noch mal gesondert kümmern. Die Mumble-Installation ist unter Linux einfach grausam, wenn die fertigen Pakete nicht funktionieren wollen. Ich habe den Plattencrash genutzt um eine neuere Linux-Version zu installieren, ich hoffe das vereinfacht nun auch die Mumble-Installation.
Die Reparatur hat allerdings im Moment auch nicht die höchste Priorität, da ich momentan nicht weiss, wie ich überhaupt mit dem Radio weiterverfahren soll. Ein Teil meiner ehemaligen Hörer scheint inzwischen zu einem "Konkurrenzradio" abgewandert zu sein, bei dem in privater Runde mit handverlesenen Leuten intime Privatgespräche geführt werden. Da der Admin mir nach einiger Rumdruckserei ("Server schon voll") gesagt hat, dass ich dort unerwünscht sei, kann ich mir keine eigene Meinung bilden. Ich weiss allerdings von meinen "Spionen", dass es da wohl richtig zur Sache gehen soll und mein Niveaukeller ein Nonnenkloster dagegen ist. Auch meine Idee, das Radio durch Webcam-Live-Bilder der Hörer aufzuwerten, wurde schon schamlos abgekupfert. Wer schnell ist, kann hier einen Screenshot einer solchen Videokonferenz sehen, auf dem einer der Mumbler gerade seine Unterhose präsentiert. (Ich gehe mal davon aus, dass das Bild spätestens nach diesem Blogeintrag schnell wieder verschwunden sein wird, aber wer zu spät kommt, wird vielleicht im Google-Cache noch fündig.)
Da das "Konkurrenzradio" nur hinter verschlossenen Türen sendet und auch die Umsetzung eher dilettantisch ist (ich habe auch schon mit MeBeam experimentiert, der Dienst ist allerdings noch sehr unausgereift), sehe ich es nicht wirklich als Konkurrenz. Da ich nicht weiss, wie das andere Radio heisst, fehlt mir allerdings momentan ein passenderer Begriff.
Ich schicke Radio Tweriwan erstmal in die Sommerpause, denn im Sommerloch ist auch im Radio kaum was los und dafür lohnt sich der ganze organisatorische Aufwand dahinter nicht.
Wenn das Wetter weiterhin so bescheiden bleibt wie im Moment (das hier soll Sommer sein?! Dafür habe ich keinen Urlaub genommen... :-|), wird es aber sicherlich in unregelmäßigen Abständen ein kleines Special geben, damit die Wartezeit bis zum Herbst nicht zu lang wird.
Außerdem möchte ich die Pause nutzen, ein wenig zu experimentieren und auch mal eine "richtige" Radiosendung (ohne Mumble, dafür mit Moderation und Musik) zu machen. Mal sehen, ob ein Freund von mir Lust hat, mal mit seinen Turntables vorbeizukommen und live aufzulegen. Diese Sendungen werden allerdings eher den Status einer dezentralen Privatparty haben und nicht öffentlich gestreamt werden, sonst steigt mir die Musikindustrie auf's Dach.
Außerdem überlege ich derzeit, ob ich mich nicht mal an einem Podcast versuchen sollte, z.B.
- als Ergänzung diesem Blog,
- als eigenständiges Projekt zu einem eng umrissenen Thema oder
- als Ergänzung zum Radio, bei der Themen in Mumble diskutiert und dann (ggf. etwas gestrafft) als Podcast aufbereitet werden.
Samstag soll's zum CSD nach Hamburg gehen, so das Wetter mitspielt. Meine Begleitung hat leider abgesagt... wer möchte statt dessen mit?
Sonntag, 11. Juli 2010
Was ist los bei Radio Tweriwan?
Was ist los bei Radio Tweriwan?
Zur Zeit fehlt dem Sender die kritische Masse an Hörern, die für den Betrieb nötig ist. Es guckt zwar immer mal wieder ein Hörer rein, geht dann aber sofort wieder, weil sonst keiner da ist. So rennen ständig alle aneinander vorbei und es kommt kein Gespräch zu stande.
Ich vermute, dass auch Urlaubszeit und WM ihren Anteil an der schwachen Beteiligung haben.
Ich weiss, dass sich mehrere Leute inzwischen ihre eigenen privaten Mumble-Server eingerichtet haben, da ihnen die offiziellen Sendezeiten nicht ausgereicht haben. Wieviele Server es genau gibt, weiss ich nicht, weil die Serverdaten immer nur in geschlossenen Kreisen verteilt werden. Vielleicht ist damit nun genau das eingetreten, was ich schon vor Wochen prophezeit habe: Die Community hat sich zersplittert und verschwindet nun im Grundrauschen des Internets?
Ist Radio Tweriwan inzwischen obsolet geworden? Oder liegt es nur am Sommerloch?
Was meint ihr?
Zur Zeit fehlt dem Sender die kritische Masse an Hörern, die für den Betrieb nötig ist. Es guckt zwar immer mal wieder ein Hörer rein, geht dann aber sofort wieder, weil sonst keiner da ist. So rennen ständig alle aneinander vorbei und es kommt kein Gespräch zu stande.
Ich vermute, dass auch Urlaubszeit und WM ihren Anteil an der schwachen Beteiligung haben.
Ich weiss, dass sich mehrere Leute inzwischen ihre eigenen privaten Mumble-Server eingerichtet haben, da ihnen die offiziellen Sendezeiten nicht ausgereicht haben. Wieviele Server es genau gibt, weiss ich nicht, weil die Serverdaten immer nur in geschlossenen Kreisen verteilt werden. Vielleicht ist damit nun genau das eingetreten, was ich schon vor Wochen prophezeit habe: Die Community hat sich zersplittert und verschwindet nun im Grundrauschen des Internets?
Ist Radio Tweriwan inzwischen obsolet geworden? Oder liegt es nur am Sommerloch?
Was meint ihr?
Alles was schief gehen kann...
... geht auch schief. Im Moment läuft wirklich so gar nix wie es soll.
Mein Heim-Server ist inzwischen seit über einer Woche down, nachdem ausgerechnet beim Erstellen des neuen Backups die Platte verreckt ist. Der Datenverlust hält sich dank regelmäßiger Datensicherungen zum Glück in Grenzen und ich habe auch schon eine neue (und etwas größere) Festplatte besorgt, aber die Installation wird wohl noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Bis dahin sind das VPN, die Webcam und die ganzen anderen Serverdienste nicht erreichbar. Auch Radio Tweriwan ist zur Zeit nur via Mumble erreichbar, da der Radio-Stream für WinAMP, iTunes & Co ebenfalls auf meinem Heimserver erzeugt wurde.
Ich befürchte, die endgültige Reparatur kann sich auch noch bis zu meinem Urlaub hinziehen, da ich die Gelegenheit nutzen möchte, auch gleich ein paar schon länger geplante Umstrukturierungen am Netz vorzunehmen.
In der Firma ist auch die Hölle los und ich bin momentan mächtig sauer auf meinen Chef, weil der die Entscheidung über meinen Urlaub immer weiter vor sich herschiebt und und an Bedingungen knüpft, auf deren Erfüllung ich nur mäßigen Einfluss habe und von denen ich nicht mal weiss, ob sie überhaupt erfüllbar sind.
Immerhin habe ich schon eine mündliche Zusage für eine Woche Überstundenabbau ab dem 26.07., aber richtig drüber freuen kann ich mich erst, wenn ich das auch schriftlich habe. Was aus dem für August eingereichten Urlaub wird, steht in den Sternen. Im Moment steht mir das echt bis oben.
Ich hatte eigentlich gehofft, zum Ausgleich ein paar ruhige Tage mit meinem Schnuggel aus Frankfurt verbringen zu können, das scheint sich aber inzwischen auch so gut wie erledigt zu haben. Anfang August fängt er einen neuen Job an und vorher ist er mit Umzug und anderem Krams beschäftigt, so dass er die Zeit für einen Besuch in Bremen wahrscheinlich nicht aufbringen kann. Shit happens. Ich würde mir nur etwas mehr Engagement von ihm wünschen, eine Alternative (z.B. ein erneutes Treffen in Frankfurt) zu finden. :-(
Gestern habe ich mich mit einem Twitter-Schnuggel getroffen und wir haben uns im Schatten einer Weserbrücke sehr nett und tiefgründig unterhalten. Anschließend bin ich spontan mit einem Freund ins Freibad Hoya gefahren. War bei der Hitze genau das richtige, auch wenn die Schnuckelquote verbesserungswürdig war. Hauptsächlich waren Familien mit kleinen Kindern dort.
Kann es sein, dass die gute alte Gruppenumkleide am Aussterben ist? In Hoya gibt es zwar eine, die ist jedoch so gut versteckt, dass man zwischen den ganzen Einzelkabinen erstmal suchen muss. Ich finde das traurig, denn auch das Umziehen gehört doch irgendwie zum Freibaderlebnis mit dazu...
Nach dem Freibad sind wir noch zu dem Freund nach Hause gefahren und er hat mir seine beiden alten Atari-Heimcomputer gezeigt. Schon ganz interessant, wie das damals so war, auch wenn ich ja mehr PC-Anhänger bin.
Später sind wir dann noch zu mir gefahren und haben ein Kabel für den Atari-Composite-Videoausgang gelötet. Ich bin ja mal gespannt ob das funktioniert... einigen Lötstellen sieht man leider an, dass sie um vier Uhr nachts entstanden sind.
Nächstes Wochenende ist nun erstmal Haake Beck Badeinsel-Regatta und das Wochenende drauf die Schaumparty in der Fun Factory Wildeshausen sowie die schwullesbische Techno-Haus-Party in Oldenburg, auf der zwei Freunde von mir als DJs auflegen. Wer hat Lust mitzukommen?
Ich befürchte allerdings, dass ich an einem der beiden Wochenenden noch mal auf Dienstreise muss. :-/
Im Moment bin ich echt frustriert.
Mein Heim-Server ist inzwischen seit über einer Woche down, nachdem ausgerechnet beim Erstellen des neuen Backups die Platte verreckt ist. Der Datenverlust hält sich dank regelmäßiger Datensicherungen zum Glück in Grenzen und ich habe auch schon eine neue (und etwas größere) Festplatte besorgt, aber die Installation wird wohl noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Bis dahin sind das VPN, die Webcam und die ganzen anderen Serverdienste nicht erreichbar. Auch Radio Tweriwan ist zur Zeit nur via Mumble erreichbar, da der Radio-Stream für WinAMP, iTunes & Co ebenfalls auf meinem Heimserver erzeugt wurde.
Ich befürchte, die endgültige Reparatur kann sich auch noch bis zu meinem Urlaub hinziehen, da ich die Gelegenheit nutzen möchte, auch gleich ein paar schon länger geplante Umstrukturierungen am Netz vorzunehmen.
In der Firma ist auch die Hölle los und ich bin momentan mächtig sauer auf meinen Chef, weil der die Entscheidung über meinen Urlaub immer weiter vor sich herschiebt und und an Bedingungen knüpft, auf deren Erfüllung ich nur mäßigen Einfluss habe und von denen ich nicht mal weiss, ob sie überhaupt erfüllbar sind.
Immerhin habe ich schon eine mündliche Zusage für eine Woche Überstundenabbau ab dem 26.07., aber richtig drüber freuen kann ich mich erst, wenn ich das auch schriftlich habe. Was aus dem für August eingereichten Urlaub wird, steht in den Sternen. Im Moment steht mir das echt bis oben.
Ich hatte eigentlich gehofft, zum Ausgleich ein paar ruhige Tage mit meinem Schnuggel aus Frankfurt verbringen zu können, das scheint sich aber inzwischen auch so gut wie erledigt zu haben. Anfang August fängt er einen neuen Job an und vorher ist er mit Umzug und anderem Krams beschäftigt, so dass er die Zeit für einen Besuch in Bremen wahrscheinlich nicht aufbringen kann. Shit happens. Ich würde mir nur etwas mehr Engagement von ihm wünschen, eine Alternative (z.B. ein erneutes Treffen in Frankfurt) zu finden. :-(
Gestern habe ich mich mit einem Twitter-Schnuggel getroffen und wir haben uns im Schatten einer Weserbrücke sehr nett und tiefgründig unterhalten. Anschließend bin ich spontan mit einem Freund ins Freibad Hoya gefahren. War bei der Hitze genau das richtige, auch wenn die Schnuckelquote verbesserungswürdig war. Hauptsächlich waren Familien mit kleinen Kindern dort.
Kann es sein, dass die gute alte Gruppenumkleide am Aussterben ist? In Hoya gibt es zwar eine, die ist jedoch so gut versteckt, dass man zwischen den ganzen Einzelkabinen erstmal suchen muss. Ich finde das traurig, denn auch das Umziehen gehört doch irgendwie zum Freibaderlebnis mit dazu...
Nach dem Freibad sind wir noch zu dem Freund nach Hause gefahren und er hat mir seine beiden alten Atari-Heimcomputer gezeigt. Schon ganz interessant, wie das damals so war, auch wenn ich ja mehr PC-Anhänger bin.
Später sind wir dann noch zu mir gefahren und haben ein Kabel für den Atari-Composite-Videoausgang gelötet. Ich bin ja mal gespannt ob das funktioniert... einigen Lötstellen sieht man leider an, dass sie um vier Uhr nachts entstanden sind.
Nächstes Wochenende ist nun erstmal Haake Beck Badeinsel-Regatta und das Wochenende drauf die Schaumparty in der Fun Factory Wildeshausen sowie die schwullesbische Techno-Haus-Party in Oldenburg, auf der zwei Freunde von mir als DJs auflegen. Wer hat Lust mitzukommen?
Ich befürchte allerdings, dass ich an einem der beiden Wochenenden noch mal auf Dienstreise muss. :-/
Im Moment bin ich echt frustriert.
Donnerstag, 24. Juni 2010
Flash auf dem Smartphone
Devblogger Ben lästert in seinem Blog über den Sinn von Flash auf dem iPhone und anderen Smartphones und macht macht sich dabei die Meinung von Andreas Zymny zueigen.
Ich habe dazu mal einen Kommentar verfassst:
"Vieles geht einfach noch nicht ohne Flash und mich nerven die Leute, die HTML5 als vollwertige Alternative zu Flash verkaufen wollen.
Ich habe vor kurzem nach einer Lösung gesucht, den Hörern meines Radio Projektes auch die Möglichkeit zu geben, sich via Webcam-Funktion zu sehen und Bilder, die sie für irgendwie 'besonders' halten, auf einer Art Bilderstabel mit anderen Hörern zu teilen (z.B. zur Illustration in einem laufenen Gespräch).
Ich habe lange überlegt, aber die einzige brauchbare Lösung, auch Benutzern ohne spezielle Vorkenntnisse diese Funktion anzubieten, war, eine Flash-Anwendung zu programmieren. Standalone-Anwendungen hätte der Benutzer erst installieren müssen, außerdem hätte ich die für jede Plattform (Windows, Linux, OSX) eine eigene Anwendung entwickeln müssen.
Wer ständig HTML5 predigt, soll mir somit mal konkret zeigen, wie sich eine solche Webcam-Applikation zum Aufnehmen von Bildern von der Webcam in HTML5 realisieren lässt. Selbst mit Java scheint dies nicht so ohne weiteres möglich zu sein, da das dazu nötige Media-Framework offenbar nur für Windows und Linux, nicht jedoch für OSX existiert.
Nun kann man sich vielleicht streiten, ob eine solche Funktion jetzt schon auf einem Handy laufen muss, aber warum denn eigentlich nicht? Die Handybrowser werden immer mehr zum PC-Ersatz für unterwegs.
Meine Erfahrungen zeigen, dass offenbar ein reger Bedarf besteht, sich auch via Handy am Talkradio zu beteiligen (z.B. gemütlich abends im Bett). Bisher geht das nur über konventionelle Telefonverbindungen, die entsprechend aufwendige Gateways brauchen und z.T. auch Geld kosten. Eine Flash-Anwendung wäre hier eine schöne Lösung, funktioniert sie doch auf einer sehr breiten Masse an Geräten."
Ich habe dazu mal einen Kommentar verfassst:
"Vieles geht einfach noch nicht ohne Flash und mich nerven die Leute, die HTML5 als vollwertige Alternative zu Flash verkaufen wollen.
Ich habe vor kurzem nach einer Lösung gesucht, den Hörern meines Radio Projektes auch die Möglichkeit zu geben, sich via Webcam-Funktion zu sehen und Bilder, die sie für irgendwie 'besonders' halten, auf einer Art Bilderstabel mit anderen Hörern zu teilen (z.B. zur Illustration in einem laufenen Gespräch).
Ich habe lange überlegt, aber die einzige brauchbare Lösung, auch Benutzern ohne spezielle Vorkenntnisse diese Funktion anzubieten, war, eine Flash-Anwendung zu programmieren. Standalone-Anwendungen hätte der Benutzer erst installieren müssen, außerdem hätte ich die für jede Plattform (Windows, Linux, OSX) eine eigene Anwendung entwickeln müssen.
Wer ständig HTML5 predigt, soll mir somit mal konkret zeigen, wie sich eine solche Webcam-Applikation zum Aufnehmen von Bildern von der Webcam in HTML5 realisieren lässt. Selbst mit Java scheint dies nicht so ohne weiteres möglich zu sein, da das dazu nötige Media-Framework offenbar nur für Windows und Linux, nicht jedoch für OSX existiert.
Nun kann man sich vielleicht streiten, ob eine solche Funktion jetzt schon auf einem Handy laufen muss, aber warum denn eigentlich nicht? Die Handybrowser werden immer mehr zum PC-Ersatz für unterwegs.
Meine Erfahrungen zeigen, dass offenbar ein reger Bedarf besteht, sich auch via Handy am Talkradio zu beteiligen (z.B. gemütlich abends im Bett). Bisher geht das nur über konventionelle Telefonverbindungen, die entsprechend aufwendige Gateways brauchen und z.T. auch Geld kosten. Eine Flash-Anwendung wäre hier eine schöne Lösung, funktioniert sie doch auf einer sehr breiten Masse an Geräten."
Sonntag, 13. Juni 2010
Niveaukeller
Irgendwie geht mir Twitter gerade gewaltig auf den Zeiger. Nicht nur, dass bei jedem dritten Klick eine "Twitter is over capacity"-Meldung kommt. Irgendwie treiben die warmen Temperaturen auch die ganzen Selbstdarsteller aus ihren Löchern. Ich glaube, ich sollte mal alle entfolgen, die ständig tweeten, sie seien gerade nackt, dies aber nicht durch Fotos belegen wollen. Wer schon auf Attention Whore macht, muss auch den Mumm haben, das durchzuziehen. Keine halben Sachen!
Die Freitagssendung von Radio Tweriwan war eigentlich ganz ordentlich, die gestrige Folge hat mir inhaltlich allerdings gar nicht gefallen.
Punkt 1: Das Niveau lässt doch arg zu wünschen übrig.
Inzwischen ist es so weit, dass einige Leute einen Countdown bis 22 Uhr runterzählen, um dann nach 22 Uhr ständig Wörter wie "Penis" oder "Titten" in den Channel zu schreien. Wer mich kennt weiss, dass ich weder Spießer noch Anhänger übertrieben intellektuellen Gefasels bin, aber so platt ödet mich das einfach an. Sprüche wie "Das Niveau steckt bei Tilo im Arsch" kann ich nicht mehr hören und der nächste, der den bringt, wird mindestens stummgeschaltet.
Punkt 2: Die Insidergespräche nehmen überhand.
In der Freitagssendung haben einige Leute ihre ICQ-Nummern ausgetauscht (ich hab's leider nur sehr am Rande verfolgt, daher ist das weitestgehend an mir vorbei gegangen).
Während der Samstagssendung gab es offenbar ziemlich exzessive ICQ-Gespräche im Hintergrund, auf die im Radio immer wieder in verschlüsselten Andeutungen bezug genommen wurde. Dabei wurden offenbar auch rege Fotos und intime Details ausgetauscht und einige haben damit rumgeprahlt, wessen Titten sie schon gesehen haben.
So kann das nicht weitergehen. Ein Radio sollte allgemeinverständlich sein. Wenn ich mir in meinem eigenen Radiosender schon wie ein Ausgeschlossener vorkomme und kein Wort verstehe, obwohl ich als Admin wahrscheinlich am meisten von den Sendungen mitbekomme, wie soll es dann erst den anderen Hörern gehen?
Entweder wird offen gespielt oder komplett im Verborgenen.( Und Schnuggel-Mobbing will ich in meinem Radio auch nicht haben!)
Ich werde die Tage mal ein paar Server-Regeln ausarbeiten, das schiebe ich sowieso schon ein Weilchen vor mir her.
Vielleicht ist es auch sinnvoll, die Sendung in mehrere Themenblöcke zu unterteilen, z.B.
21 - 23 Uhr Freie Themenrunde
23 - 01 Uhr Soziale Netzwerke
01 - 03 Uhr Dein erstes Mal
03 - 04 Uhr Freie Themenrunde
Dann kann man als Hörer gezielt zuhören und die Themen schweifen nicht mehr so stark ab.
Vielleicht richte ich auch einfach einen Unterraum mit dem Namen "Niveaukeller" ein, für den man sich registrieren muss. Wer dann dort unbedingt nach Magma bohren muss, kann dies dann von mir aus tun, ist aber auch selber für die Folgen verantwortlich. Wer dort reingeht weiss, was ihn erwartet.
Im Hauptchannel werde ich in Zukunft wieder etwas härter durchgreifen und wenn das zur Folge hat, dass einige User auf ihren eigenen Server abwandern (wie mir gestern schon angedroht wurde), dann ist das halt so.
Zum Abschluss möchte ich noch etwas positives vermelden: Freitag hat das neue Telefon-Gateway mit drei parallelen Anrufern seine Feuertaufe bestanden. Ich vermute, es sind auch noch weitere parallele Anrufer möglich, aber das muss ich mal in Ruhe austesten. Die Telefonnummer des Gateways steht auf der Radio-Homepage unter "Mitreden".
Soweit erstmal von meiner Seite - was denkt ihr?
Die Freitagssendung von Radio Tweriwan war eigentlich ganz ordentlich, die gestrige Folge hat mir inhaltlich allerdings gar nicht gefallen.
Punkt 1: Das Niveau lässt doch arg zu wünschen übrig.
Inzwischen ist es so weit, dass einige Leute einen Countdown bis 22 Uhr runterzählen, um dann nach 22 Uhr ständig Wörter wie "Penis" oder "Titten" in den Channel zu schreien. Wer mich kennt weiss, dass ich weder Spießer noch Anhänger übertrieben intellektuellen Gefasels bin, aber so platt ödet mich das einfach an. Sprüche wie "Das Niveau steckt bei Tilo im Arsch" kann ich nicht mehr hören und der nächste, der den bringt, wird mindestens stummgeschaltet.
Punkt 2: Die Insidergespräche nehmen überhand.
In der Freitagssendung haben einige Leute ihre ICQ-Nummern ausgetauscht (ich hab's leider nur sehr am Rande verfolgt, daher ist das weitestgehend an mir vorbei gegangen).
Während der Samstagssendung gab es offenbar ziemlich exzessive ICQ-Gespräche im Hintergrund, auf die im Radio immer wieder in verschlüsselten Andeutungen bezug genommen wurde. Dabei wurden offenbar auch rege Fotos und intime Details ausgetauscht und einige haben damit rumgeprahlt, wessen Titten sie schon gesehen haben.
So kann das nicht weitergehen. Ein Radio sollte allgemeinverständlich sein. Wenn ich mir in meinem eigenen Radiosender schon wie ein Ausgeschlossener vorkomme und kein Wort verstehe, obwohl ich als Admin wahrscheinlich am meisten von den Sendungen mitbekomme, wie soll es dann erst den anderen Hörern gehen?
Entweder wird offen gespielt oder komplett im Verborgenen.( Und Schnuggel-Mobbing will ich in meinem Radio auch nicht haben!)
Ich werde die Tage mal ein paar Server-Regeln ausarbeiten, das schiebe ich sowieso schon ein Weilchen vor mir her.
Vielleicht ist es auch sinnvoll, die Sendung in mehrere Themenblöcke zu unterteilen, z.B.
21 - 23 Uhr Freie Themenrunde
23 - 01 Uhr Soziale Netzwerke
01 - 03 Uhr Dein erstes Mal
03 - 04 Uhr Freie Themenrunde
Dann kann man als Hörer gezielt zuhören und die Themen schweifen nicht mehr so stark ab.
Vielleicht richte ich auch einfach einen Unterraum mit dem Namen "Niveaukeller" ein, für den man sich registrieren muss. Wer dann dort unbedingt nach Magma bohren muss, kann dies dann von mir aus tun, ist aber auch selber für die Folgen verantwortlich. Wer dort reingeht weiss, was ihn erwartet.
Im Hauptchannel werde ich in Zukunft wieder etwas härter durchgreifen und wenn das zur Folge hat, dass einige User auf ihren eigenen Server abwandern (wie mir gestern schon angedroht wurde), dann ist das halt so.
Zum Abschluss möchte ich noch etwas positives vermelden: Freitag hat das neue Telefon-Gateway mit drei parallelen Anrufern seine Feuertaufe bestanden. Ich vermute, es sind auch noch weitere parallele Anrufer möglich, aber das muss ich mal in Ruhe austesten. Die Telefonnummer des Gateways steht auf der Radio-Homepage unter "Mitreden".
Soweit erstmal von meiner Seite - was denkt ihr?
Freitag, 11. Juni 2010
#twadio vs. #tweriwan
Vorgestern ist eine überarbeitete Website für Radio Tweriwan online gegangen. Leider sind noch einige Bereiche Baustellen, da in der Firma wieder mal so viel los war, dass ich's einfach nicht mehr geschafft habe. Aber besser als die alte ist die neue Seite allemal, selbst in ihrem jetzigen Zustand.
Wer möchte, kann nun auch dem Twitter-Benutzer @tweriwan folgen und bekommt da alle aktuellen Informationen zum Radio und seinen Sendezeiten.
Ein wenig Verwirrung gibt es noch um den Hashtag, mit dem eigene Tweets als zum Radio zugehörig gekennzeichnet werden können.
Hierbei wird es erstmal bei #twadio bleiben, und zwar aus zwei Gründen:
Erstens ist der #twadio-Tag schon sehr weit verbreitet und viele Twitter-Benutzer haben ihre Suchfilter auf diesen Tag einstellst.
Zweitens gibt es inzwischen auch noch andere Twitter Talk Radios und wenn jeder seine eigenen Hashtags verwendet, blicken die Hörer überhaupt nicht mehr durch und die Community zersplittert sich noch weiter.
Ich sehe #twadio daher als allgemeinen, stationsübergreifenden Hashtag, während #tweriwan speziell auf diese eine meine Radiostation bezogen ist.
Wer möchte, kann nun auch dem Twitter-Benutzer @tweriwan folgen und bekommt da alle aktuellen Informationen zum Radio und seinen Sendezeiten.
Ein wenig Verwirrung gibt es noch um den Hashtag, mit dem eigene Tweets als zum Radio zugehörig gekennzeichnet werden können.
Hierbei wird es erstmal bei #twadio bleiben, und zwar aus zwei Gründen:
Erstens ist der #twadio-Tag schon sehr weit verbreitet und viele Twitter-Benutzer haben ihre Suchfilter auf diesen Tag einstellst.
Zweitens gibt es inzwischen auch noch andere Twitter Talk Radios und wenn jeder seine eigenen Hashtags verwendet, blicken die Hörer überhaupt nicht mehr durch und die Community zersplittert sich noch weiter.
Ich sehe #twadio daher als allgemeinen, stationsübergreifenden Hashtag, während #tweriwan speziell auf diese eine meine Radiostation bezogen ist.
Donnerstag, 3. Juni 2010
Professionell ist...
... wenn man (bzw. frau) als Organistin weiterorgelt, obwohl das eigene Auto gerade von der Feuerwehr aus dem Kanal gezogen wird.
Heute war die Trauerfeier für meine Oma. War ganz ok, auch wenn ich mich mit dem kirchlichen Aspekt nicht so recht anfreunden kann. Aber die Rede über die Stationen ihres Lebens war schon sehr bewegend. Und es war schön, meine Cousins mal wieder zu sehen.
Als wir aus der Kapelle kamen, sahen wir jede Menge Polizei und Feuerwehr, die gerade ein Auto die steile Böschung hinauf aus dem Kanal direkt neben der Straße zogen.
Wie uns der Pfarrer beim Kaffee und Kuchen mitteilte, war es das Auto der Organistin. Die hatte wohl vergessen, die Handbremse anzuziehen, so dass sich ihr Auto selbständig machte und ins (zum Glück nicht besonders tiefe) Wasser rollte. Sie hat sich aber nichts anmerken lassen und die Trauerfeier nach Plan durchgezogen. Kompliment! Der Pfarrer meinte nur ganz trocken: Dafür habe sie gar nicht so schlecht gespielt.
Gleich muss ich erstmal meine Sachen packen, morgen geht's wieder auf Dienstreise nach Utrecht.
Für das Twitter Talk Radio bedeutet dies, dass die nächste Sendung wahrscheinlich erst Sonntag oder Montag stattfinden kann.
Wenn alles nach Plan geht, habe ich dafür aber nächste Woche Donnerstag und Freitag frei um das Wochenende nachzuholen und dann hoffentlich auch die Zeit, die neue Radio-Homepage soweit fertigzustellen, dass z.B. die "Frage an Radio Tweriwan"-Funktion schon benutzt werden kann. Ihr könnt die Zeit bis dahin ja nutzen, euch schon mal ein paar schöne Fragen auszudenken... :-)
Heute war die Trauerfeier für meine Oma. War ganz ok, auch wenn ich mich mit dem kirchlichen Aspekt nicht so recht anfreunden kann. Aber die Rede über die Stationen ihres Lebens war schon sehr bewegend. Und es war schön, meine Cousins mal wieder zu sehen.
Als wir aus der Kapelle kamen, sahen wir jede Menge Polizei und Feuerwehr, die gerade ein Auto die steile Böschung hinauf aus dem Kanal direkt neben der Straße zogen.
Wie uns der Pfarrer beim Kaffee und Kuchen mitteilte, war es das Auto der Organistin. Die hatte wohl vergessen, die Handbremse anzuziehen, so dass sich ihr Auto selbständig machte und ins (zum Glück nicht besonders tiefe) Wasser rollte. Sie hat sich aber nichts anmerken lassen und die Trauerfeier nach Plan durchgezogen. Kompliment! Der Pfarrer meinte nur ganz trocken: Dafür habe sie gar nicht so schlecht gespielt.
Gleich muss ich erstmal meine Sachen packen, morgen geht's wieder auf Dienstreise nach Utrecht.
Für das Twitter Talk Radio bedeutet dies, dass die nächste Sendung wahrscheinlich erst Sonntag oder Montag stattfinden kann.
Wenn alles nach Plan geht, habe ich dafür aber nächste Woche Donnerstag und Freitag frei um das Wochenende nachzuholen und dann hoffentlich auch die Zeit, die neue Radio-Homepage soweit fertigzustellen, dass z.B. die "Frage an Radio Tweriwan"-Funktion schon benutzt werden kann. Ihr könnt die Zeit bis dahin ja nutzen, euch schon mal ein paar schöne Fragen auszudenken... :-)
Montag, 31. Mai 2010
Tod und Erneuerung
Ich bin fix und fertig. In der Firma ist die Hölle los, am vergangenen Wochenende ist meine Oma verstorben, die Dienstreise am nächsten Wochenende wird immer unausweichlicher und zu allem Überfluss muss ich mich beim Twitter Talk Radio-Projekt auch noch mit Separatisten herumschlagen, die kurzerhand ihr eigenes Radio aufsetzen wollen, weil ihnen meine Sendezeiten nicht ausreichen.
Wenn sie das unbedingt tun wollen, kann ich sie wohl nicht aufhalten. Ich hatte letzten Montag bereits gebloggt, wieso ich ein Dauer-Radio, das täglich sendet, für kontraproduktiv halte.
Am vergangenen Wochenende habe ich mal vorsichtig angetestet, was passiert wenn das Radio über einen längeren Zeitraum und scheinbar unbeaufsichtigt läuft. Ohne Moderation (im Sinne von Beaufsichtigung) geht es einfach nicht, wenn ich nicht ständig mit einem Bein im Kittchen stehen will.
Auch der Start um 15 Uhr war meiner Ansicht nach wenig erfolgreich. Die Diskussion glitt immer wieder in nicht jugendfreie Bereiche ab und so was darf um diese Uhrzeit nicht sein. Die unterhaltsamsten Gespräche liefen bisher auch immer in den Abendstunden.
Das Radio ist zudem ein ziemlicher Zeitfresser. Das ist einem während der Sendungen nicht so bewusst, aber hinterher fragt man sich beim Blick auf die Uhr dann doch, wo die Zeit geblieben ist. Somit sehe ich beschränkte Sendezeiten positiv: Man kann auch mal einen Film gucken, ohne permanent die Angst zu haben, im Radio gerade irgendwas zu verpassen.
Last but not least ist da dann auch noch die immer wieder gescholtene Qualität: Früher oder später gehen einem bei einer Marathonsendung die Themen aus und nur alle Viertelstunde kommt mal ein wirkliches Highlight. Dazwischen ist Stille gemischt mit Belanglosigkeiten. Durch die Zeitbegrenzung versuche ich daher auch, das "Radio-Erlebnis" für alle Beteiligten konzentrierter und damit intensiver zu gestalten. Die Sendung soll die Hörer aus den Socken hauen, und nicht die Wunsch nach einem Vorspulknopf aufkommen lassen.
Ich finde es wichtig, dass die Themen so allgemein gehalten sind, dass möglichst jeder mitreden kann. Privatgespräche, in denen sich 2-3 Leute mit (für Außenstehende unverständlichen) Andeutungen unterhalten, sind in Skype besser aufgehoben.
Aber genug gemeckert.
Ich arbeite derzeit an einem neuen Konzept, um das Profil des Radios noch ein wenig zu schärfen:
Zunächst ein neuer Name. "Twitter Talk Radio" bzw. "#twadio" ist zu allgemein gehalten und ist mehr Genre-Bezeichnung als Stationsname, weshalb diese Begriffe auch schon anderweitig besetzt sind. Ich möchte etwas einzigartiges, einen Namen, der nur mit diesem Projekt assoziiert wird.
Ich denke, ich habe nun auch einen gefunden, der diesen Ansprüchen gerecht wird: Radio Tweriwan. (Auf die genaue Schreibweise habe ich mich noch nicht festgelegt, vielleicht wird es auch "twEriwan", "TwEriwan" oder "tweriwan".)
Klingt auf den ersten Blick vielleicht etwas sperrig (das ging mir mit "twadio" am Anfang auch so), bei näherem Hinsehen (und später durch ein geeignetes Logo visualisiert) ist die Herkunft aber unverkennbar und wer die Idee dahinter verstanden hat, kann sich den Namen auch gut merken.
Die Claims "Dein Twitter Talk Radio, das keine Frage offen lässt." und "Tweet louder and break the wall of silence!" machen das Konzept deutlich.
Der erste greift den "Domian-Gedanken" auf, der zweite unterstreicht die Ergänzung der Text-Tweets durch natürliche/akustische Sprache. Vielleicht lässt sich im Logo auch noch die Hash-Raute "'#" unterbringen, die ließe sich z.B. als Mauer oder Zaun zeichnen, die/der gerade durchbrochen wird. Wer gut zeichnen kann oder eine sexy Stimme hat, darf sich gerne melden und mir bei dem Logo bzw. der Kreation eines passenden Jingles mit Stationsnamen und Claim helfen.
Hinzu kommt natürlich auch noch eine überarbeitete Homepage. Die Links hier zum Blog und zu flickr werden entfernt und alles rund ums Radio wird direkt auf der Seite erklärt. Das ist weniger verwirrend und man kommt so schneller zum Ziel.
Auf der neuen Homepage darf natürlich auch eine "Frage an Radio Tweriwan"-Sektion nicht fehlen. Dort kann jederzeit (auch wenn gerade keine Sendung läuft) eine Frage hinterlassen werden, die dann in der Sendung beantwortet wird. Die Teilnehmer am Mumble-Chat können diese Fragen während der Sendung aufrufen, so ist für Nachschub an Gesprächsthemen gesorgt. Wenn alles gut läuft, machen wir mit diesem "Audio-formspring" nicht nur Domian, sondern auch "Genial Daneben" Konkurrenz.
Soweit erstmal aus der aktuellen Planung. Änderungen sind natürlich vorbehalten und vielleicht hat der eine oder andere ja auch noch eine gute Idee.
Wer sich bis hier durch diesen langen Text gekämpft hat, darf zur Belohnung schon mal dem neuen Radio-Tweriwan-Twitter-Account folgen. :-)
Die nächste Sendung ist für Mittwoch Abend geplant. Da Donnerstag die Beerdigung ist, kann ich da etwas länger ausschlafen... in jeder Tragödie steckt eben doch auch meist etwas postives, das ist wohl die Ironie des Lebens. :-|
Wenn sie das unbedingt tun wollen, kann ich sie wohl nicht aufhalten. Ich hatte letzten Montag bereits gebloggt, wieso ich ein Dauer-Radio, das täglich sendet, für kontraproduktiv halte.
Am vergangenen Wochenende habe ich mal vorsichtig angetestet, was passiert wenn das Radio über einen längeren Zeitraum und scheinbar unbeaufsichtigt läuft. Ohne Moderation (im Sinne von Beaufsichtigung) geht es einfach nicht, wenn ich nicht ständig mit einem Bein im Kittchen stehen will.
Auch der Start um 15 Uhr war meiner Ansicht nach wenig erfolgreich. Die Diskussion glitt immer wieder in nicht jugendfreie Bereiche ab und so was darf um diese Uhrzeit nicht sein. Die unterhaltsamsten Gespräche liefen bisher auch immer in den Abendstunden.
Das Radio ist zudem ein ziemlicher Zeitfresser. Das ist einem während der Sendungen nicht so bewusst, aber hinterher fragt man sich beim Blick auf die Uhr dann doch, wo die Zeit geblieben ist. Somit sehe ich beschränkte Sendezeiten positiv: Man kann auch mal einen Film gucken, ohne permanent die Angst zu haben, im Radio gerade irgendwas zu verpassen.
Last but not least ist da dann auch noch die immer wieder gescholtene Qualität: Früher oder später gehen einem bei einer Marathonsendung die Themen aus und nur alle Viertelstunde kommt mal ein wirkliches Highlight. Dazwischen ist Stille gemischt mit Belanglosigkeiten. Durch die Zeitbegrenzung versuche ich daher auch, das "Radio-Erlebnis" für alle Beteiligten konzentrierter und damit intensiver zu gestalten. Die Sendung soll die Hörer aus den Socken hauen, und nicht die Wunsch nach einem Vorspulknopf aufkommen lassen.
Ich finde es wichtig, dass die Themen so allgemein gehalten sind, dass möglichst jeder mitreden kann. Privatgespräche, in denen sich 2-3 Leute mit (für Außenstehende unverständlichen) Andeutungen unterhalten, sind in Skype besser aufgehoben.
Aber genug gemeckert.
Ich arbeite derzeit an einem neuen Konzept, um das Profil des Radios noch ein wenig zu schärfen:
Zunächst ein neuer Name. "Twitter Talk Radio" bzw. "#twadio" ist zu allgemein gehalten und ist mehr Genre-Bezeichnung als Stationsname, weshalb diese Begriffe auch schon anderweitig besetzt sind. Ich möchte etwas einzigartiges, einen Namen, der nur mit diesem Projekt assoziiert wird.
Ich denke, ich habe nun auch einen gefunden, der diesen Ansprüchen gerecht wird: Radio Tweriwan. (Auf die genaue Schreibweise habe ich mich noch nicht festgelegt, vielleicht wird es auch "twEriwan", "TwEriwan" oder "tweriwan".)
Klingt auf den ersten Blick vielleicht etwas sperrig (das ging mir mit "twadio" am Anfang auch so), bei näherem Hinsehen (und später durch ein geeignetes Logo visualisiert) ist die Herkunft aber unverkennbar und wer die Idee dahinter verstanden hat, kann sich den Namen auch gut merken.
Die Claims "Dein Twitter Talk Radio, das keine Frage offen lässt." und "Tweet louder and break the wall of silence!" machen das Konzept deutlich.
Der erste greift den "Domian-Gedanken" auf, der zweite unterstreicht die Ergänzung der Text-Tweets durch natürliche/akustische Sprache. Vielleicht lässt sich im Logo auch noch die Hash-Raute "'#" unterbringen, die ließe sich z.B. als Mauer oder Zaun zeichnen, die/der gerade durchbrochen wird. Wer gut zeichnen kann oder eine sexy Stimme hat, darf sich gerne melden und mir bei dem Logo bzw. der Kreation eines passenden Jingles mit Stationsnamen und Claim helfen.
Hinzu kommt natürlich auch noch eine überarbeitete Homepage. Die Links hier zum Blog und zu flickr werden entfernt und alles rund ums Radio wird direkt auf der Seite erklärt. Das ist weniger verwirrend und man kommt so schneller zum Ziel.
Auf der neuen Homepage darf natürlich auch eine "Frage an Radio Tweriwan"-Sektion nicht fehlen. Dort kann jederzeit (auch wenn gerade keine Sendung läuft) eine Frage hinterlassen werden, die dann in der Sendung beantwortet wird. Die Teilnehmer am Mumble-Chat können diese Fragen während der Sendung aufrufen, so ist für Nachschub an Gesprächsthemen gesorgt. Wenn alles gut läuft, machen wir mit diesem "Audio-formspring" nicht nur Domian, sondern auch "Genial Daneben" Konkurrenz.
Soweit erstmal aus der aktuellen Planung. Änderungen sind natürlich vorbehalten und vielleicht hat der eine oder andere ja auch noch eine gute Idee.
Wer sich bis hier durch diesen langen Text gekämpft hat, darf zur Belohnung schon mal dem neuen Radio-Tweriwan-Twitter-Account folgen. :-)
Die nächste Sendung ist für Mittwoch Abend geplant. Da Donnerstag die Beerdigung ist, kann ich da etwas länger ausschlafen... in jeder Tragödie steckt eben doch auch meist etwas postives, das ist wohl die Ironie des Lebens. :-|
Sonntag, 30. Mai 2010
Das Radio braucht Dich!
Das Twitter Talk Radio spaltet die Gemüter. Die einen finden es total sinnlos, oberflächlich und niveaulos, die anderen sind schon fast süchtig danach.
Was denkst Du?
Schreibt doch bitte mal ein paar Kommentar, was euch am Radio gefällt, was euch nicht gefällt, worauf es für euch ankommt, was das Radio für euch ausmacht und was ihr euch für die Zukunft wünschen würdet.
Im Moment hat das Radio seine endgültige Form noch nicht gefunden, daher ist es an der Zeit ein paar Weichen zu stellen, damit wir nicht irgendwann auf einem Abstellgleis stehen.
Bitte fleissig kommentieren, das Radio braucht Dich!
Was denkst Du?
Schreibt doch bitte mal ein paar Kommentar, was euch am Radio gefällt, was euch nicht gefällt, worauf es für euch ankommt, was das Radio für euch ausmacht und was ihr euch für die Zukunft wünschen würdet.
Im Moment hat das Radio seine endgültige Form noch nicht gefunden, daher ist es an der Zeit ein paar Weichen zu stellen, damit wir nicht irgendwann auf einem Abstellgleis stehen.
Bitte fleissig kommentieren, das Radio braucht Dich!
Samstag, 29. Mai 2010
Bilderstapel
Das war ja wieder der helle Wahnsinn gestern. Zeitweise bis zu 16 Aktive in Mumble plus 38 Hörer im Webradio. Das ist neuer Rekord und ca. das Doppelte von dem, was wir letzte Woche hatten. In den deutschen Twirus-Charts ist der #twadio-Tag immer noch auf dem ersten bzw. zweiten Platz:
Erstmalig gab es auch ein Telefon-Gateway (betrieben durch Simon aka thrownout), über das man sich durch Anwahl einer normalen deutschen Festnetznummer ganz ohne PC an der Sendung beteiligen konnte.
War schon eine ganz lustige Runde, auch wenn das Niveau teilweise doch etwas zu wünschen übrig ließ. Eigentlich wollte ich das Radio über Nacht laufen lassen, aber dafür drohte der Talk mir dann doch etwas zu sehr ins pornografische abzurutschen, so dass ich die Bude gegen 04:15 erstmal wieder zu gemacht habe.
Das hat nun nichts mit Prüderie zu tun, sondern vielmehr damit, dass ich als Betreiber des Servers auch immer zu einem gewissen Maße für das verantwortlich bin, was darauf geschieht, selbst wenn es von Dritten kommt. Welches Minenfeld die deutsche Rechtsprechung bereithält, kann man regelmäßig in den Heise-News und bei Golem nachlesen.
Ich strebe eine Atmosphäre an, in der (zu passenden Uhrzeiten) offen über alle Themen (inkl. Sexualität) gesprochen werden kann und die Teilnehmer den Chat auch mit eigenen Erfahrungen bereichern. Das schafft nicht nur ein Gefühl der Verbundenheit, man kann auch unheimlich viel über sich und andere lernen.
Wenn ich die Zeit finde, möchte ich auch noch einen eigenen Telefon-Gateway aufsetzen. Eine Leitung wird dabei dann möglicherweise auch einen Stimmverzerrer enthalten, so dass Leute, die anonym über intime Dinge reden möchten, einfach dort anrufen können.
Zum Thema Sendezeiten lass ich mir noch mal was einfallen. Ich kann noch nicht genau sagen, ob es auch nächstes Wochenende eine Sendung geben kann, da ich möglicherweise auf Dienstreise muss und derjenige, der mich evtl. vertreten könnte, nun auch grade dieses Wochenende nicht da ist. Nächste Woche weiss ich mehr.
Mittelfristig könnte ich mir auch ein Registrierformular vorstellen, bei dem man sich für die Teilnahme am Radio registrieren kann. Wer dies tut, bekäme dann eine Email mit seinem persönlichen Mumble-Zertifikat, mit dem er den Server rund um die Uhr betreten könnte, während unregistrierte Teilnehmer nur in den moderierten Zeitfenstern am Wochenende zugelassen sind.
Außerdem mache ich momentan ein Brainstorming zu einer Foto-Anwendung, die ich erstmal provisorisch "Bilderstapel" getauft habe. Es soll sich dabei um ein kleines Tool in Java oder Flash handeln, das auf Knopfdruck oder in einem festen Zeitintervall Bilder von einer angeschlossenen Webcam macht, welche dann von anderen Hörern auf der Radio-Webseite oder direkt in der Anwendung angeschaut werden können. Man kann sich das ganze wie ein vereinfachtes, automatisiertes DailyBooth vorstellen. Jeder kann eigene Fotos auf einen Stapel legen, der allen anderen z.B. als Diashow angezeigt wird. Auf diese Weise kann man die anderen Teilnehmer nicht nur hören, sondern auch sehen.
Soweit für den Moment von mir. Was meint ihr?
Erstmalig gab es auch ein Telefon-Gateway (betrieben durch Simon aka thrownout), über das man sich durch Anwahl einer normalen deutschen Festnetznummer ganz ohne PC an der Sendung beteiligen konnte.
War schon eine ganz lustige Runde, auch wenn das Niveau teilweise doch etwas zu wünschen übrig ließ. Eigentlich wollte ich das Radio über Nacht laufen lassen, aber dafür drohte der Talk mir dann doch etwas zu sehr ins pornografische abzurutschen, so dass ich die Bude gegen 04:15 erstmal wieder zu gemacht habe.
Das hat nun nichts mit Prüderie zu tun, sondern vielmehr damit, dass ich als Betreiber des Servers auch immer zu einem gewissen Maße für das verantwortlich bin, was darauf geschieht, selbst wenn es von Dritten kommt. Welches Minenfeld die deutsche Rechtsprechung bereithält, kann man regelmäßig in den Heise-News und bei Golem nachlesen.
Ich strebe eine Atmosphäre an, in der (zu passenden Uhrzeiten) offen über alle Themen (inkl. Sexualität) gesprochen werden kann und die Teilnehmer den Chat auch mit eigenen Erfahrungen bereichern. Das schafft nicht nur ein Gefühl der Verbundenheit, man kann auch unheimlich viel über sich und andere lernen.
Wenn ich die Zeit finde, möchte ich auch noch einen eigenen Telefon-Gateway aufsetzen. Eine Leitung wird dabei dann möglicherweise auch einen Stimmverzerrer enthalten, so dass Leute, die anonym über intime Dinge reden möchten, einfach dort anrufen können.
Zum Thema Sendezeiten lass ich mir noch mal was einfallen. Ich kann noch nicht genau sagen, ob es auch nächstes Wochenende eine Sendung geben kann, da ich möglicherweise auf Dienstreise muss und derjenige, der mich evtl. vertreten könnte, nun auch grade dieses Wochenende nicht da ist. Nächste Woche weiss ich mehr.
Mittelfristig könnte ich mir auch ein Registrierformular vorstellen, bei dem man sich für die Teilnahme am Radio registrieren kann. Wer dies tut, bekäme dann eine Email mit seinem persönlichen Mumble-Zertifikat, mit dem er den Server rund um die Uhr betreten könnte, während unregistrierte Teilnehmer nur in den moderierten Zeitfenstern am Wochenende zugelassen sind.
Außerdem mache ich momentan ein Brainstorming zu einer Foto-Anwendung, die ich erstmal provisorisch "Bilderstapel" getauft habe. Es soll sich dabei um ein kleines Tool in Java oder Flash handeln, das auf Knopfdruck oder in einem festen Zeitintervall Bilder von einer angeschlossenen Webcam macht, welche dann von anderen Hörern auf der Radio-Webseite oder direkt in der Anwendung angeschaut werden können. Man kann sich das ganze wie ein vereinfachtes, automatisiertes DailyBooth vorstellen. Jeder kann eigene Fotos auf einen Stapel legen, der allen anderen z.B. als Diashow angezeigt wird. Auf diese Weise kann man die anderen Teilnehmer nicht nur hören, sondern auch sehen.
Soweit für den Moment von mir. Was meint ihr?
Dienstag, 25. Mai 2010
Vom Mumeln zum Schreikrampf
Der Stand der Dinge:
Ich hab mir gestern und heute ewig einen abgebrochen weil ich Mumble nicht unter Linux installiert bekommen habe.
Effektiv lag es letztlich daran, dass die auf der offiziellen Homepage verlinkten Binarys nicht funktionieren. Mit anderen, die auch nicht als "unstable" markiert sind, hat's nun auf meinem Heimserver funktioniert.
Nun muss ich Mumble nur noch mit dem Webradio-Encoder verbinden.
Das von blechbuechse im Kommentar zum letzten Eintrag vorgeschlagene ALSA Loopback-Gerät ist bei mir nicht installiert, dafür muss ich wahrscheinlich erstmal den Kernel neu kompilieren. :-( Da ist es dann wahrscheinlich deutlich einfacher, ein physikalisches Kabel hinten in den Rechner zu stecken und Ein- und Ausgang elektrisch zu verbinden. Eleganz ist allerdings etwas anderes.
Beim Server im Rechenzentrum fallen beide Wege flach. Der besitzt weder eine physikalische Soundkarte, in die ich irgendwas reinstecken könnte, noch habe ich physikalisch Zugriff darauf, noch kann ich dort Kernelmodule installieren.
Alles in allem ist das noch nicht so wirklich beglückend. Wenn ich Mumble auf meinem Heimserver zum Laufen bekomme, habe ich den Krams zumindest von meiner Workstation im Wohnzimmer runter. Es verhindert allerdings nicht, dass jedes im Radio gesprochene Wort vom Rechenzentrum durch meine DSL-Leitung geht, hier umgewandelt wird und dann zwecks Weiterverteilung zurück ins Rechenzentrum fließt.
Mal sehen ob mir morgen noch was besseres einfällt, heute bin ich zu geschafft dafür.
Ich hab mir gestern und heute ewig einen abgebrochen weil ich Mumble nicht unter Linux installiert bekommen habe.
Effektiv lag es letztlich daran, dass die auf der offiziellen Homepage verlinkten Binarys nicht funktionieren. Mit anderen, die auch nicht als "unstable" markiert sind, hat's nun auf meinem Heimserver funktioniert.
Nun muss ich Mumble nur noch mit dem Webradio-Encoder verbinden.
Das von blechbuechse im Kommentar zum letzten Eintrag vorgeschlagene ALSA Loopback-Gerät ist bei mir nicht installiert, dafür muss ich wahrscheinlich erstmal den Kernel neu kompilieren. :-( Da ist es dann wahrscheinlich deutlich einfacher, ein physikalisches Kabel hinten in den Rechner zu stecken und Ein- und Ausgang elektrisch zu verbinden. Eleganz ist allerdings etwas anderes.
Beim Server im Rechenzentrum fallen beide Wege flach. Der besitzt weder eine physikalische Soundkarte, in die ich irgendwas reinstecken könnte, noch habe ich physikalisch Zugriff darauf, noch kann ich dort Kernelmodule installieren.
Alles in allem ist das noch nicht so wirklich beglückend. Wenn ich Mumble auf meinem Heimserver zum Laufen bekomme, habe ich den Krams zumindest von meiner Workstation im Wohnzimmer runter. Es verhindert allerdings nicht, dass jedes im Radio gesprochene Wort vom Rechenzentrum durch meine DSL-Leitung geht, hier umgewandelt wird und dann zwecks Weiterverteilung zurück ins Rechenzentrum fließt.
Mal sehen ob mir morgen noch was besseres einfällt, heute bin ich zu geschafft dafür.
Montag, 24. Mai 2010
I don't know JACK
Uff, bin ich geschafft.
Gestern Abend war wieder Twitter-Radio, Los ging es gegen 21:00 und enden tat es heute früh gegen 07:30. Und selbst da war noch ein gutes Dutzend Leute online.
Mit diesem Erfolg hätte ich bei der Planung vor 2 Wochen nicht im Traum gerechnet, offenbar hat die Kombination aus Audio-Konferenz-Tool und angehängtem Webradio als Zugangserleichterung den Zahn der Zeit getroffen.
Ursprünglich war das Radio als einmaliges Event gedacht, aber ich werde jetzt mal schauen, wie ich es in eine regelmäßige Veranstaltung überführen kann.
Ich habe gestern schon mal eine erste provisorische Website ( http://radio.lsnet.eu/ ) eingerichtet, auf der ich alle Infos zum Radio zentral sammle.
Große Knackpunkte sind noch der Name des Projektes und die Sendezeiten.
Der Name "Twitter Talk Radio" wird auch schon von anderen benutzt und ist mehr eine Genre-Bezeichnung als ein Stationsname. Gestern wurde im Radio das Hashtag #twadio beschlossen, vielleicht wäre das auch ein guter Projektname.
Ich wurde schon mehrfach gefragt, wieso ich das Radio nicht einfach rund um die Uhr laufen lasse. Das hat mehrere Gründe:
Der zur Zeit wichtigste ist technischer Natur: Das Radio arbeitet noch nicht vollständig autonom. Die Serverdienste, die mit den großen Datenmengen hantieren, laufen zwar im Rechenzentrum, das ganze Encoding des Livestreams findet aber noch bei mir im Wohnzimmer statt.
Was mir im Moment noch fehlt, ist ein virtuelles Audio-Kabel für Linux, mit dem ich den Mumble-Client mit dem Encoder für das Webradio verbinden kann. Ich hab mir dazu schon mal JACK angesehen, die Dokumentation dieser Software lässt aber leider noch etwas zu wünschen übrig. Zumindest die OS X-Version erwies sich auch schon als mit unter ziemlich zickig.
Wenn jemand Ahnung von JACK hat oder eine etwas leichtgewichtigere Alternative für Linux kennt, wäre ich für einen kurzen Kommentar dankbar.
Wenn das Radio unabhängig von meinem Wohnzimmer wird, wäre das schon mal ein wichtiger Schritt nach vorne.
Desweiteren muss ich mal den Traffic im Auge behalten. Webradios verbraten naturgemäß eine Menge Bandbreite, nach meinen ersten Rechnungen und Erfahrungen scheint das aber wohl vorerst kein Problem zu werden. Morgen weiss ich mehr, wenn ich eine aktuelle Serverstatistik habe.
Freitag und Samstag jeweils von 21 Uhr bis open-end fände ich eine gute Sendezeit, evtl. auch noch Sonntags von 15 bis 21 Uhr.
Gegen eine 24/7-Sendung sprechen für mich zwei Gründe:
Erstens kann ich nicht verantworten, dass sich jeden Tag zig Leute die Nacht um die Ohren schlagen und zu spät oder als Zombie zur Schule/Arbeit kommen, weil sie Angst haben, irgend was zu verpassen. Manche haben sich ja während der letzten Sendung nicht mal auf's Klo getraut. :-)
Zweitens befürchte ich, dass sich das Radio ziemlich schnell totläuft, wenn es ständig verfügbar ist. Ich möchte verhindern, dass das Radio wie manche IRC-Kanäle endet, in denen zwar immer viele Leute online sind, man auf Fragen aber trotzdem keine Antworten erhält weil alle parallel gerade sonstwas machen.
Also erhaltet Euch die Vorfreude auf die nächste Sendung und nehmt euch die Zeit, dann voll und ganz dabei zu sein. :-)
Evtl. könnte man ja auch noch einen Hashtag wie #twadiotopic etablieren, über den während der Woche (und natürlich auch während der Sendung) Gesprächsthemen vorgeschlagen werden können. Vielleicht sogar als Twitter-Wall?
Wenn die Themen ausgehen, kann man dort nachschauen.
Die nächste Sendung ist für Freitag vorgesehen. Zeit genug also, sich bis dahin noch ein neues Headset oder Mikrofon zu kaufen... (-:
Soviel für den Moment, ich muss mich nun erstmal um meinen vernachlässigten Haushalt kümmern. Ihr könnt mir ja derweil mal einen Kommentar mit Eurer Meinung hinterlassen. :-)
Gestern Abend war wieder Twitter-Radio, Los ging es gegen 21:00 und enden tat es heute früh gegen 07:30. Und selbst da war noch ein gutes Dutzend Leute online.
Mit diesem Erfolg hätte ich bei der Planung vor 2 Wochen nicht im Traum gerechnet, offenbar hat die Kombination aus Audio-Konferenz-Tool und angehängtem Webradio als Zugangserleichterung den Zahn der Zeit getroffen.
Ursprünglich war das Radio als einmaliges Event gedacht, aber ich werde jetzt mal schauen, wie ich es in eine regelmäßige Veranstaltung überführen kann.
Ich habe gestern schon mal eine erste provisorische Website ( http://radio.lsnet.eu/ ) eingerichtet, auf der ich alle Infos zum Radio zentral sammle.
Große Knackpunkte sind noch der Name des Projektes und die Sendezeiten.
Der Name "Twitter Talk Radio" wird auch schon von anderen benutzt und ist mehr eine Genre-Bezeichnung als ein Stationsname. Gestern wurde im Radio das Hashtag #twadio beschlossen, vielleicht wäre das auch ein guter Projektname.
Ich wurde schon mehrfach gefragt, wieso ich das Radio nicht einfach rund um die Uhr laufen lasse. Das hat mehrere Gründe:
Der zur Zeit wichtigste ist technischer Natur: Das Radio arbeitet noch nicht vollständig autonom. Die Serverdienste, die mit den großen Datenmengen hantieren, laufen zwar im Rechenzentrum, das ganze Encoding des Livestreams findet aber noch bei mir im Wohnzimmer statt.
Was mir im Moment noch fehlt, ist ein virtuelles Audio-Kabel für Linux, mit dem ich den Mumble-Client mit dem Encoder für das Webradio verbinden kann. Ich hab mir dazu schon mal JACK angesehen, die Dokumentation dieser Software lässt aber leider noch etwas zu wünschen übrig. Zumindest die OS X-Version erwies sich auch schon als mit unter ziemlich zickig.
Wenn jemand Ahnung von JACK hat oder eine etwas leichtgewichtigere Alternative für Linux kennt, wäre ich für einen kurzen Kommentar dankbar.
Wenn das Radio unabhängig von meinem Wohnzimmer wird, wäre das schon mal ein wichtiger Schritt nach vorne.
Desweiteren muss ich mal den Traffic im Auge behalten. Webradios verbraten naturgemäß eine Menge Bandbreite, nach meinen ersten Rechnungen und Erfahrungen scheint das aber wohl vorerst kein Problem zu werden. Morgen weiss ich mehr, wenn ich eine aktuelle Serverstatistik habe.
Freitag und Samstag jeweils von 21 Uhr bis open-end fände ich eine gute Sendezeit, evtl. auch noch Sonntags von 15 bis 21 Uhr.
Gegen eine 24/7-Sendung sprechen für mich zwei Gründe:
Erstens kann ich nicht verantworten, dass sich jeden Tag zig Leute die Nacht um die Ohren schlagen und zu spät oder als Zombie zur Schule/Arbeit kommen, weil sie Angst haben, irgend was zu verpassen. Manche haben sich ja während der letzten Sendung nicht mal auf's Klo getraut. :-)
Zweitens befürchte ich, dass sich das Radio ziemlich schnell totläuft, wenn es ständig verfügbar ist. Ich möchte verhindern, dass das Radio wie manche IRC-Kanäle endet, in denen zwar immer viele Leute online sind, man auf Fragen aber trotzdem keine Antworten erhält weil alle parallel gerade sonstwas machen.
Also erhaltet Euch die Vorfreude auf die nächste Sendung und nehmt euch die Zeit, dann voll und ganz dabei zu sein. :-)
Evtl. könnte man ja auch noch einen Hashtag wie #twadiotopic etablieren, über den während der Woche (und natürlich auch während der Sendung) Gesprächsthemen vorgeschlagen werden können. Vielleicht sogar als Twitter-Wall?
Wenn die Themen ausgehen, kann man dort nachschauen.
Die nächste Sendung ist für Freitag vorgesehen. Zeit genug also, sich bis dahin noch ein neues Headset oder Mikrofon zu kaufen... (-:
Soviel für den Moment, ich muss mich nun erstmal um meinen vernachlässigten Haushalt kümmern. Ihr könnt mir ja derweil mal einen Kommentar mit Eurer Meinung hinterlassen. :-)
Sonntag, 23. Mai 2010
Erstes Fazit zur Twitter Talk Radio-Generalprobe
So langsam bin ich wieder wach, nach dem mein Twitter Talk Radio bis heute früh um 06:05 lief, und das eigentlich auch nur, weil ich dann den Server heruntergefahren habe.
Der Start um 23 Uhr verlief erwartungsgemäß schleppend. Im Laufe der Nacht besserte sich das jedoch und ich bin unterm Strich eigentlich ganz zufrieden, war ich doch davon ausgegangen, dass ich wahrscheinlich ziemlich alleine da sitze und die Sendung nach maximal zwei Stunden vorbei ist.
Statt dessen wurden es 7 Stunden und es wurde über einen ziemlich breit gefächerten Themenmix geredet, von leichten Blödelthemen bis hin zu durchaus ernsteren Sachen wie dem Datenschutz in sozialen Netzwerken, Apples rigide Apple-Store-Politik sowie dem bevorstehenden iPad-Launch.
Durch den Praxis-Test kann ich nun die Stärken und Schwächen meines Konzeptes besser einschätzen:
Erster Punkt: Musik. Ich würde zwar gerne die Gesprächspausen mit Musik füllen und so verhindern, dass neue Zuhörer gleich wieder abschalten, weil sie wegen der Stille vermuten, der Radio-Stream sei kaputt. Das macht aber nur Sinn, wenn ich in ausreichendem Maße kostenlos nutzbare Musik auftreiben kann, die hochwertig genug und ausreichend vielfältig ist, um den Hörern nicht nach ein paar Minuten schon auf den Sack zu gehen. Und da sehe ich momentan ziemlich schwarz, denn ein stimmiges Musikprogramm zusammenzustellen ist schon schwierig genug, wenn man nicht auf einen kleinen Topf mit vergleichsweise unbekannten Creative Commons Songs beschränkt ist.
Vielleicht wäre das automatisierte Vorlesen von Tweets eine Alternative, Twitterlesungen erfreuen sich ja durchaus auch im "realen Leben" einiger Beliebtheit. Ich denke, ich werde mal bei passender Gelegenheit ein paar Sprachsynthese-Programme testen.
Insgesamt würde ich das Wort "Radio" in "Twitter Talk Radio" aber eher in seiner englischen Bedeutung im Sinne von "Sprechfunk" interpretieren. Eine Art moderner CB-Funk über das Internet. Das kann man dann auch im Hintergrund laufen lassen und wenn mal Stille ist, stört es nicht weiter.
Die Entscheidung für Mumble war richtig, das Programm ist recht übersichtlich, einfach zu benutzen und bietet auch einen Push-To-Talk-Modus, bei dem man wie bei einem Funkgerät während des Sprechens eine Taste gedrückt halten muss. Aus meiner Skype-Erfahrung weiss ich, wie wichtig eine solche Funktion ist: Ohne sie hört man ständig Tastaturgeklapper, Leute beim Essen/Schmatzen, Echos und Rückkopplungen von den Lautsprechern und andere unerfreuliche Geräusche, die nicht nur nerven und ablenken, sondern auch die Verständigung erschweren.
An der Sprachqualität von Mumble kann man auch nicht meckern. Wer ein vernünftiges Mikrofon hat, kommt ziemlich gut und klar verständlich rüber. Nur mit dem Fall, dass zwei Leute gleichtzeitig reden, kommt Mumble leider gar nicht klar. Es entstehen Interferenzen, die kaum noch ein verständliches Wort übrig lassen. Da schlägt sich Skype um Klassen besser.
Außerdem krankt Mumble noch ein wenig an mangelnder Nutzerakzeptanz. Die meisten Leute sind einfach zu faul, das Programm zu installieren somit muss ich mich wahrscheinlich noch mal nach einer Flash-Lösung umschauen.
Wie hat euch die gestige Sendung gefallen (sofern ihr sie gehört habt)?
Wie würdet ihr gerne am Talk teilnehmen? Via Mumble, Skype (trotz der beschriebenen Probleme) oder Festnetz-Telefonnummer?
Der Start um 23 Uhr verlief erwartungsgemäß schleppend. Im Laufe der Nacht besserte sich das jedoch und ich bin unterm Strich eigentlich ganz zufrieden, war ich doch davon ausgegangen, dass ich wahrscheinlich ziemlich alleine da sitze und die Sendung nach maximal zwei Stunden vorbei ist.
Statt dessen wurden es 7 Stunden und es wurde über einen ziemlich breit gefächerten Themenmix geredet, von leichten Blödelthemen bis hin zu durchaus ernsteren Sachen wie dem Datenschutz in sozialen Netzwerken, Apples rigide Apple-Store-Politik sowie dem bevorstehenden iPad-Launch.
Durch den Praxis-Test kann ich nun die Stärken und Schwächen meines Konzeptes besser einschätzen:
Erster Punkt: Musik. Ich würde zwar gerne die Gesprächspausen mit Musik füllen und so verhindern, dass neue Zuhörer gleich wieder abschalten, weil sie wegen der Stille vermuten, der Radio-Stream sei kaputt. Das macht aber nur Sinn, wenn ich in ausreichendem Maße kostenlos nutzbare Musik auftreiben kann, die hochwertig genug und ausreichend vielfältig ist, um den Hörern nicht nach ein paar Minuten schon auf den Sack zu gehen. Und da sehe ich momentan ziemlich schwarz, denn ein stimmiges Musikprogramm zusammenzustellen ist schon schwierig genug, wenn man nicht auf einen kleinen Topf mit vergleichsweise unbekannten Creative Commons Songs beschränkt ist.
Vielleicht wäre das automatisierte Vorlesen von Tweets eine Alternative, Twitterlesungen erfreuen sich ja durchaus auch im "realen Leben" einiger Beliebtheit. Ich denke, ich werde mal bei passender Gelegenheit ein paar Sprachsynthese-Programme testen.
Insgesamt würde ich das Wort "Radio" in "Twitter Talk Radio" aber eher in seiner englischen Bedeutung im Sinne von "Sprechfunk" interpretieren. Eine Art moderner CB-Funk über das Internet. Das kann man dann auch im Hintergrund laufen lassen und wenn mal Stille ist, stört es nicht weiter.
Die Entscheidung für Mumble war richtig, das Programm ist recht übersichtlich, einfach zu benutzen und bietet auch einen Push-To-Talk-Modus, bei dem man wie bei einem Funkgerät während des Sprechens eine Taste gedrückt halten muss. Aus meiner Skype-Erfahrung weiss ich, wie wichtig eine solche Funktion ist: Ohne sie hört man ständig Tastaturgeklapper, Leute beim Essen/Schmatzen, Echos und Rückkopplungen von den Lautsprechern und andere unerfreuliche Geräusche, die nicht nur nerven und ablenken, sondern auch die Verständigung erschweren.
An der Sprachqualität von Mumble kann man auch nicht meckern. Wer ein vernünftiges Mikrofon hat, kommt ziemlich gut und klar verständlich rüber. Nur mit dem Fall, dass zwei Leute gleichtzeitig reden, kommt Mumble leider gar nicht klar. Es entstehen Interferenzen, die kaum noch ein verständliches Wort übrig lassen. Da schlägt sich Skype um Klassen besser.
Außerdem krankt Mumble noch ein wenig an mangelnder Nutzerakzeptanz. Die meisten Leute sind einfach zu faul, das Programm zu installieren somit muss ich mich wahrscheinlich noch mal nach einer Flash-Lösung umschauen.
Wie hat euch die gestige Sendung gefallen (sofern ihr sie gehört habt)?
Wie würdet ihr gerne am Talk teilnehmen? Via Mumble, Skype (trotz der beschriebenen Probleme) oder Festnetz-Telefonnummer?
Samstag, 22. Mai 2010
Heute Twitter Talk ab 23:00
Gleich um 23 Uhr geht's los.
Worum es geht:
In Kurzfassung: Einfach nett mit anderen Twitter-Benutzern via Headset plaudern.
Langfassung und Details siehe hier.
Einfach nur zuhören:
Wer einfach nur passiv zuhören möchte, kann mit einem beliebigen Mediaplayer wie WinAMP, VLC oder iTunes auf die Adresse http://radio.lsnet.eu:8100/live gehen.
Wichtig: Den obigen Link nicht in den Browser eintippen, sondern in einen Mediaplayer.
In WinAMP gelangt man z.B. durch Drücken von STRG+L zur URL-Eingabe, in VLC über den Menüpunkt "Netzwerk öffnen" und in iTunes via "Erweitert"->"Audio-Stream öffnen...".
Update: Nicht wundern, wenn dort zeitweise nur Stille zu hören ist... im Moment ist noch nicht so viel los, also Geduld. :-)
Aktiv mitmachen:
Wer selbst mitreden möchte, findet hier eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Worum es geht:
In Kurzfassung: Einfach nett mit anderen Twitter-Benutzern via Headset plaudern.
Langfassung und Details siehe hier.
Einfach nur zuhören:
Wer einfach nur passiv zuhören möchte, kann mit einem beliebigen Mediaplayer wie WinAMP, VLC oder iTunes auf die Adresse http://radio.lsnet.eu:8100/live gehen.
Wichtig: Den obigen Link nicht in den Browser eintippen, sondern in einen Mediaplayer.
In WinAMP gelangt man z.B. durch Drücken von STRG+L zur URL-Eingabe, in VLC über den Menüpunkt "Netzwerk öffnen" und in iTunes via "Erweitert"->"Audio-Stream öffnen...".
Update: Nicht wundern, wenn dort zeitweise nur Stille zu hören ist... im Moment ist noch nicht so viel los, also Geduld. :-)
Aktiv mitmachen:
Wer selbst mitreden möchte, findet hier eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Mumble Installationsanleitung
Wie versprochen folgt hier eine Mumble Installationsanleitung für mein Twitter Talk Radio-Projekt:
Mumble kann unter http://mumble.sourceforge.net/ kostenlos heruntergeladen werden.
Die Anleitung beschreibt Schritt für Schritt die Installation der Windows-Version. Unter Linux und Mac OS X können die Dialogfenster etwas anders aussehen, das Vorgehen ist aber vom Prinzip her ähnlich.
Zur Mumble Installationsanleitung
(Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.)
Mumble kann unter http://mumble.sourceforge.net/ kostenlos heruntergeladen werden.
Die Anleitung beschreibt Schritt für Schritt die Installation der Windows-Version. Unter Linux und Mac OS X können die Dialogfenster etwas anders aussehen, das Vorgehen ist aber vom Prinzip her ähnlich.
Zur Mumble Installationsanleitung
(Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.)
Auto- und Audio-Stress
Ich bin von meiner Dienstreise zurück. Der Mann im Verkehrsfunk hatte recht... Staus ohne Ende. Rund um Bremen und auch in Bremen selbst ging nicht mehr viel.
Nun ist der Arbeitsteil für diese Woche aber geschafft und ich kann mich wieder meiner Radio-Sendung zuwenden.
Die Kopplung zwischen Mumble und dem Webradio sollte wohl klappen, die Brücke ins Telefonnetz macht jedoch noch Ärger. Die Sache könnte so einfach sein, hätten nicht alle Audioprogramme irgendwelche Bugs und Macken: Ableton Live kann nur mit einer einzigen Soundkarte pro Richtung umgehen und man muss ordentlich tricksen damit man auch völlig unterschiedliche Quellen mixen kann. JACK wäre auch eine super Sache, wenn es denn alle Audioquellen und -senken erkennen würde. So wird aber leider mal nur der Eingang von Mumble erkannt, mal nur der Ausgang. Mit einem weiteren Tool habe ich auch dieses Problem gelöst bekommen, aber das Setup ist dadurch so dermaßen kompliziert geworden, dass der Mac Mini an seine Grenzen stößt. Die Telefonie-Software macht ähnliche Probleme in Verbindung mit JACK und das Sprachsignal vom Anrufer kommt nur extrem verzögert beim Mixer an. So macht das alles irgendwie noch keinen Spaß.
Ich denke, ich werde heute Abend erstmal einen Test mit Mumble und der Radiosoftware fahren, die Schnittstelle zum Telefonnetz fällt erstmal unter den Tisch.
Möglich ist in jedem Fall eine analoge Lösung, die jedoch mit relativ viel Verdrahtung verbunden ist.
Daher die Frage: Gibt es hier überhaut jemanden, der das Telefonie-Gateway braucht/benutzen möchte? Wenn sowieso alle die Teilnahme über Mumble bevorzugen (die nebenbei auch deutlich bequemer ist, da man sieht wer gerade da ist und wer gerade spricht), spare ich mit den Aufwand einfach.
Morgen sollte ich auch noch mal ein paar zusätzliche Sicherungsmaßnahmen am Server ergreifen. Wie jeder mit dem Internet verbundene Computer ist auch mein neuer Server permanenten Angriffen ausgesetzt. In den Logfiles finden sich Einträge die darauf hindeuten, dass jemand (bzw. ein Programm) im großen Stil versucht hat, durch ausprobieren einen gültigen Benutzerzugang zu finden. Geklappt hat es zwar nicht, aber Computersicherheit ist ein endloses Katz- und Mausspiel. :-(
Nun ist der Arbeitsteil für diese Woche aber geschafft und ich kann mich wieder meiner Radio-Sendung zuwenden.
Die Kopplung zwischen Mumble und dem Webradio sollte wohl klappen, die Brücke ins Telefonnetz macht jedoch noch Ärger. Die Sache könnte so einfach sein, hätten nicht alle Audioprogramme irgendwelche Bugs und Macken: Ableton Live kann nur mit einer einzigen Soundkarte pro Richtung umgehen und man muss ordentlich tricksen damit man auch völlig unterschiedliche Quellen mixen kann. JACK wäre auch eine super Sache, wenn es denn alle Audioquellen und -senken erkennen würde. So wird aber leider mal nur der Eingang von Mumble erkannt, mal nur der Ausgang. Mit einem weiteren Tool habe ich auch dieses Problem gelöst bekommen, aber das Setup ist dadurch so dermaßen kompliziert geworden, dass der Mac Mini an seine Grenzen stößt. Die Telefonie-Software macht ähnliche Probleme in Verbindung mit JACK und das Sprachsignal vom Anrufer kommt nur extrem verzögert beim Mixer an. So macht das alles irgendwie noch keinen Spaß.
Ich denke, ich werde heute Abend erstmal einen Test mit Mumble und der Radiosoftware fahren, die Schnittstelle zum Telefonnetz fällt erstmal unter den Tisch.
Möglich ist in jedem Fall eine analoge Lösung, die jedoch mit relativ viel Verdrahtung verbunden ist.
Daher die Frage: Gibt es hier überhaut jemanden, der das Telefonie-Gateway braucht/benutzen möchte? Wenn sowieso alle die Teilnahme über Mumble bevorzugen (die nebenbei auch deutlich bequemer ist, da man sieht wer gerade da ist und wer gerade spricht), spare ich mit den Aufwand einfach.
Morgen sollte ich auch noch mal ein paar zusätzliche Sicherungsmaßnahmen am Server ergreifen. Wie jeder mit dem Internet verbundene Computer ist auch mein neuer Server permanenten Angriffen ausgesetzt. In den Logfiles finden sich Einträge die darauf hindeuten, dass jemand (bzw. ein Programm) im großen Stil versucht hat, durch ausprobieren einen gültigen Benutzerzugang zu finden. Geklappt hat es zwar nicht, aber Computersicherheit ist ein endloses Katz- und Mausspiel. :-(
Dienstag, 18. Mai 2010
Zwischenstand: Server up & running
Gestern morgen gegen 9 Uhr kam die SMS, dass mein bestellter V-Server fertig eingerichtet sei. Nachdem in den FAQs des Hosters stand, dass die Ersteinrichtung bis zu einer Woche dauern könne, bin ich doch sehr positiv überrascht. Wahrscheinlich wollen sie sich mit der großzügig kalkulierten Zeitspanne nur die Drängler vom Hals halten.
Gestern Abend habe ich den Server, nach längerer Evaluierung der vorinstallierten Verwaltungssoftware Plesk, erstmal wieder platt gemacht und mit einem Linux-Image ohne Plesk neu installieren lassen. Kalkuliert waren dafür in der FAQ 1-2 Stunden, effektiv gedauert hat's ungefähr eine Viertelstunde. Offenbar selbes Prinzip wie oben.
Ich will Plesk an dieser Stelle nicht verdammen, da ein Abend vielleicht etwas zu kurz bemessen ist, um sich einen vollständigen Eindruck zu verschaffen. Die Tendenz ist jedoch eher negativ. Die Firewall war so konfiguriert, dass alle Ports ungeschützt waren, sofern sie nicht explizit gesperrt wurden. Ich habe dann die Policy umkonfiguriert, damit hat sich Plesk aber den eigenen Ast abgesägt und war im Browser trotz expliziter (vorkonfigurierter) Freigaberegel nicht mehr bedienbar. Ich habe noch versucht, via ssh und VNC herauszufinden, woran er sich da verschluckt hat, hatte aber dann irgendwann keine Lust mehr und habe mich entschieden, die Kiste ohne Plesk neu hochzuziehen. Ich vermute, dass sich Plesk irgendwie aufgehängt hatte den es war auch kein localhost-Zugriff mehr möglich, außerdem habe ich auch keinen Prozess gefunden, der sich für den Plesk-Port zuständig gefühlt hätte.
Da Plesk auch eine komplette Kunden- und Reseller-Adressdatenbank enthält, scheint sich die Software vorallem an Leute zu richten, die keine exotischen Dienste installiert haben, sondern ihren Server primär benutzen um Webspace und Emailaccounts an Dritte weiterzuverticken. Dafür mag die Software ausreichen, auch wenn ich persönlich einen Webserver für den falschen Ort für eine Adressdatenbank halte.
Ohne Plesk sieht der Server gleich deutlich aufgeräumter aus. Ich habe dann die wichtigsten Dienste manuell konfiguriert und bin mit diesem Stand für den Moment nun auch soweit erstmal ganz zufrieden. Mittelfristig muss ich noch mal ein paar Dienste nachinstallieren (der Webserver ist zwar für die verschiedenen Domains konfiguriert, momentan aber abgeschaltet weil ich ihn noch nicht brauche; das Emailsystem habe ich noch gar nicht angefasst), aber die kommen später.
Die Domains sind inzwischen auch konnektiert und ich konnte gestern Abend schon einen ersten Test des Webradio-Servers und der Mumble-Plattform fahren. Ein wenig Feintuning muss ich noch machen, aber aber im Großen und Ganzen sieht es gut aus und ich denke, mein Internet-Radio-Projekt sollte am Wochenende klappen.
Morgen geht's nun erstmal bis Freitag auf Dienstreise ins Ausland, da werden meine Internetmöglichkeiten wahrscheinlich arg eingeschränkt sein.
Gestern Abend habe ich den Server, nach längerer Evaluierung der vorinstallierten Verwaltungssoftware Plesk, erstmal wieder platt gemacht und mit einem Linux-Image ohne Plesk neu installieren lassen. Kalkuliert waren dafür in der FAQ 1-2 Stunden, effektiv gedauert hat's ungefähr eine Viertelstunde. Offenbar selbes Prinzip wie oben.
Ich will Plesk an dieser Stelle nicht verdammen, da ein Abend vielleicht etwas zu kurz bemessen ist, um sich einen vollständigen Eindruck zu verschaffen. Die Tendenz ist jedoch eher negativ. Die Firewall war so konfiguriert, dass alle Ports ungeschützt waren, sofern sie nicht explizit gesperrt wurden. Ich habe dann die Policy umkonfiguriert, damit hat sich Plesk aber den eigenen Ast abgesägt und war im Browser trotz expliziter (vorkonfigurierter) Freigaberegel nicht mehr bedienbar. Ich habe noch versucht, via ssh und VNC herauszufinden, woran er sich da verschluckt hat, hatte aber dann irgendwann keine Lust mehr und habe mich entschieden, die Kiste ohne Plesk neu hochzuziehen. Ich vermute, dass sich Plesk irgendwie aufgehängt hatte den es war auch kein localhost-Zugriff mehr möglich, außerdem habe ich auch keinen Prozess gefunden, der sich für den Plesk-Port zuständig gefühlt hätte.
Da Plesk auch eine komplette Kunden- und Reseller-Adressdatenbank enthält, scheint sich die Software vorallem an Leute zu richten, die keine exotischen Dienste installiert haben, sondern ihren Server primär benutzen um Webspace und Emailaccounts an Dritte weiterzuverticken. Dafür mag die Software ausreichen, auch wenn ich persönlich einen Webserver für den falschen Ort für eine Adressdatenbank halte.
Ohne Plesk sieht der Server gleich deutlich aufgeräumter aus. Ich habe dann die wichtigsten Dienste manuell konfiguriert und bin mit diesem Stand für den Moment nun auch soweit erstmal ganz zufrieden. Mittelfristig muss ich noch mal ein paar Dienste nachinstallieren (der Webserver ist zwar für die verschiedenen Domains konfiguriert, momentan aber abgeschaltet weil ich ihn noch nicht brauche; das Emailsystem habe ich noch gar nicht angefasst), aber die kommen später.
Die Domains sind inzwischen auch konnektiert und ich konnte gestern Abend schon einen ersten Test des Webradio-Servers und der Mumble-Plattform fahren. Ein wenig Feintuning muss ich noch machen, aber aber im Großen und Ganzen sieht es gut aus und ich denke, mein Internet-Radio-Projekt sollte am Wochenende klappen.
Morgen geht's nun erstmal bis Freitag auf Dienstreise ins Ausland, da werden meine Internetmöglichkeiten wahrscheinlich arg eingeschränkt sein.
Sonntag, 16. Mai 2010
Twitter Talk Radio
Da dieser Blogeintrag etwas länger ist, habe ich ihn in Kapitel zerlegt. Wer es eilig hat, kann so direkt zu den Passagen springen, die ihn/sie interessieren.
Was ist eigentlich Twitter?
Da nicht alle meiner Leser aus dem "Twitter-Milieu" kommen, möchte ich noch mal kurz erklären, was Twitter eigentlich ist:
Twitter war ursprünglich als Micro-Bloggingdienst gedacht, in dem jeder ohne viel Aufwand kurze bis zu 140 Zeichen lange Mini-Blogeinträge (die so genannten "Tweets") schreiben kann.
Kernthema ist klassischerweise die Frage "Was machst Du gerade?", die die Blogger dazu motivieren soll, live und in Echtzeit aus ihrem Leben zu berichten. Manche Twitterer nehmen diese Frage allerdings etwas zu wörtliche und berichten über jede WC-Sitzung live bei Twitter, weshalb in so ziemlich allen Berichten im Fernsehen immer nur auf diesen "Klotweets" herumgeritten wird.
Twitter ist mehr als das!
Ich würde Twitter eher als Nachfolger des altehrwürdigen Internet Relay Chat (IRC) sehen. Gerade am Wochenende hat das Treiben bei Twitter mehr von einem Chat als von einem Blog.
Die Hauptunterschiede zum IRC sind:
Eine Hauptgemeinsamkeit von Twitter und IRC sind:
Worum geht's beim Twitter Talk Radio-Projekt?
Auch Twitter bleibt - trotz vieler Links und eingebundener Bilder - eine Textwüste. Warum sich also nicht zur Abwechslung mal gemütlich mit Headset auf die Couch legen die Tastatur schonen? Einfach mal den Stimmen der Follower lauschen?
Da halb Twitter nachts geschlossen Domian zu hören scheint, kam mir daher die Idee, selbst ein kleines Talk-Radio-Projekt zu starten:
Die ursprüngliche Idee
Die ursprüngliche Planung vor rund 2 Wochen sah auch tatsächlich eine Art Amateur-Domian als Webradio vor: Ein Anrufer, der etwas auf dem Herzen hat und/oder etwas loswerden möchte, kann mich anrufen und mit mir darüber reden. Die Twitter-Community kann via Internet zuhören und das Problem des Anrufers diskutieren, ihm möglicherweise sogar helfen.
Das Problem an diesem Konzept ist allerdings, dass ich nicht Domian bin und mich gerade am Anfang sicherlich nicht Scharen von Leuten anrufen werden, so dass ich (wie der echte Domian) eine Sendung von der ersten bis zur letzten Minute mit Anrufern füllen kann. Ich bräuchte also Musik um die Pausen zwischen Anrufern füllen zu können.
Ich habe mal ein paar Hobby-Musiker gefragt, ob sie vielleicht ein paar Songs haben, die ich ohne Gebühren im Radio spielen darf, aber die Reaktion war nicht so, dass es für eine komplette Sendung reichen würde. Vielleicht finde ich ja noch mal eine Quelle mit geeigneter Musik, dann kann ich die Idee noch einmal aufgreifen. PodSafe-Music darf leider meistens nur in den USA frei verwendet werden.
Wie soll's nun laufen?
Anstatt Einzelgespräche wie bei Domian soll es einen (je nach Andrang mehr oder weniger moderierten) Gruppen-Talk geben. Dies löst das Problem mit der Musik und gibt mir die Möglichkeit, zwischendrin auch mal selbst einen Klotweet abzusetzen, ohne dafür gleich die Sendung pausieren zu müssen. ;-)
Als Plattform habe ich mir das Programm Mumble ausgeguckt, ein freies quelloffenes Audio-Konferenzprogramm, das ähnlich dem proprietären Teamspeak ursprünglich zur Kommunikation bei Online-Multiplayer-Spielen gedacht ist. Mumble gibt es für Windows, Mac OS X und Linux, an einer Android- und iPhone-Version wird gerade gearbeitet.
Die Mumble-Plattform bietet eine recht detaillierte Steuerung der Zugriffsrechte, so dass vom großen Gruppentalk bis hin zu Einzelgesprächen alles möglich ist.
Wer mitreden möchte, installiert sich einfach den Mumble-Client für sein System. Die Installation ist recht unkompliziert, ich werde aber später noch eine Anleitung anlegen, in der dann auch die nötigen Zugangsdaten stehen.
Für die Leute, die nur zuhören möchten und keine Lust haben, erst spezielle Software zu installieren, soll es parallel auch einen Webradio-Stream geben, der sich mit gängigen Media-Playern wie WinAMP, Windows Media Player, VLC oder iTunes wiedergeben lässt. Hier kann man ohne viel Aufwand reinhören.
Ebenfalls in Planung ist ein Zugang über das Telefonnetz, so dass man sich auch ganz ohne Installation von Software einfach durch Anwahl einer normalen Festnetz-Telefonnummer (für Inhaber einer Telefonflatrate kostenlos) an der Sendung aktiv beteiligen kann. Da ich kein Callcenter im Hintergrund habe, werden diese Plätze allerdings stark limitiert sein.
Wann soll das ganze stattfinden?
Als Termin für dieses vorerste einmalige Event schweben mir die späten Abendstunden des nächsten Wochenendes (22./23. Mai 2010) vor. Verschiebung allerdings nicht ausgeschlossen, da der nötige Server vom Provider noch nicht eingerichtet wurde und ich nächste Woche auch noch auf Dienstreise muss und so möglicherweise mit den Vorbereitungen nicht so weit komme, wie ich möchte bzw. muss.
Nach aktuellem Zeitplan heisst das also:
Wie kann ich helfen?
Da das Radio für die Community gedacht ist, kann es ohne die Community nicht existieren. Ich brauche Feedback; wenn ich den Eindruck habe, dass sich niemand für das Projekt interessiert, muss ich die Sendung absagen, denn eine One-Man-Show dürfte nicht wirklich unterhaltsam sein.
Daher:
Soweit von mir - was denkt ihr?
Disclaimer: Dieses Projekt ist rein privater Natur und steht in keinem direkten Zusammenhang zu der Firma Twitter.
Was ist eigentlich Twitter?
Da nicht alle meiner Leser aus dem "Twitter-Milieu" kommen, möchte ich noch mal kurz erklären, was Twitter eigentlich ist:
Twitter war ursprünglich als Micro-Bloggingdienst gedacht, in dem jeder ohne viel Aufwand kurze bis zu 140 Zeichen lange Mini-Blogeinträge (die so genannten "Tweets") schreiben kann.
Kernthema ist klassischerweise die Frage "Was machst Du gerade?", die die Blogger dazu motivieren soll, live und in Echtzeit aus ihrem Leben zu berichten. Manche Twitterer nehmen diese Frage allerdings etwas zu wörtliche und berichten über jede WC-Sitzung live bei Twitter, weshalb in so ziemlich allen Berichten im Fernsehen immer nur auf diesen "Klotweets" herumgeritten wird.
Twitter ist mehr als das!
Ich würde Twitter eher als Nachfolger des altehrwürdigen Internet Relay Chat (IRC) sehen. Gerade am Wochenende hat das Treiben bei Twitter mehr von einem Chat als von einem Blog.
Die Hauptunterschiede zum IRC sind:
- Twitter ist persistent, d.h. man kann auch am nächsten Morgen noch nachlesen, was in der Nacht passiert ist (sofern dies nicht manuell gelöscht wurde).
- In Twitter gibt es keine Chaträume, sondern man kann jede Person individuell auswählen, deren Tweets man lesen möchte. Nervensägen kann man so einfach ausblenden, ohne erst Filter in seinem IRC-Client programmieren zu müssen.
- Um ein besseres Zurechtfinden in den ganzen Tweets zu ermöglichen, setzt Twitter automatisch einen Link von der Antwort auf den beantworteten Tweet. So kann man sich auch relativ einfach durch Teilaspekte einer komplexen Diskussion hangeln.
Eine Hauptgemeinsamkeit von Twitter und IRC sind:
- Über beide Dienste kann man in Echtzeit am Leben anderer Menschen teilnehmen, man lernt etwas über ihren Alltag, ihre Sorgen und Glücksmomente und kann aus erster Hand an diesen teilhaben.
Worum geht's beim Twitter Talk Radio-Projekt?
Auch Twitter bleibt - trotz vieler Links und eingebundener Bilder - eine Textwüste. Warum sich also nicht zur Abwechslung mal gemütlich mit Headset auf die Couch legen die Tastatur schonen? Einfach mal den Stimmen der Follower lauschen?
Da halb Twitter nachts geschlossen Domian zu hören scheint, kam mir daher die Idee, selbst ein kleines Talk-Radio-Projekt zu starten:
Die ursprüngliche Idee
Die ursprüngliche Planung vor rund 2 Wochen sah auch tatsächlich eine Art Amateur-Domian als Webradio vor: Ein Anrufer, der etwas auf dem Herzen hat und/oder etwas loswerden möchte, kann mich anrufen und mit mir darüber reden. Die Twitter-Community kann via Internet zuhören und das Problem des Anrufers diskutieren, ihm möglicherweise sogar helfen.
Das Problem an diesem Konzept ist allerdings, dass ich nicht Domian bin und mich gerade am Anfang sicherlich nicht Scharen von Leuten anrufen werden, so dass ich (wie der echte Domian) eine Sendung von der ersten bis zur letzten Minute mit Anrufern füllen kann. Ich bräuchte also Musik um die Pausen zwischen Anrufern füllen zu können.
Ich habe mal ein paar Hobby-Musiker gefragt, ob sie vielleicht ein paar Songs haben, die ich ohne Gebühren im Radio spielen darf, aber die Reaktion war nicht so, dass es für eine komplette Sendung reichen würde. Vielleicht finde ich ja noch mal eine Quelle mit geeigneter Musik, dann kann ich die Idee noch einmal aufgreifen. PodSafe-Music darf leider meistens nur in den USA frei verwendet werden.
Wie soll's nun laufen?
Anstatt Einzelgespräche wie bei Domian soll es einen (je nach Andrang mehr oder weniger moderierten) Gruppen-Talk geben. Dies löst das Problem mit der Musik und gibt mir die Möglichkeit, zwischendrin auch mal selbst einen Klotweet abzusetzen, ohne dafür gleich die Sendung pausieren zu müssen. ;-)
Als Plattform habe ich mir das Programm Mumble ausgeguckt, ein freies quelloffenes Audio-Konferenzprogramm, das ähnlich dem proprietären Teamspeak ursprünglich zur Kommunikation bei Online-Multiplayer-Spielen gedacht ist. Mumble gibt es für Windows, Mac OS X und Linux, an einer Android- und iPhone-Version wird gerade gearbeitet.
Die Mumble-Plattform bietet eine recht detaillierte Steuerung der Zugriffsrechte, so dass vom großen Gruppentalk bis hin zu Einzelgesprächen alles möglich ist.
Wer mitreden möchte, installiert sich einfach den Mumble-Client für sein System. Die Installation ist recht unkompliziert, ich werde aber später noch eine Anleitung anlegen, in der dann auch die nötigen Zugangsdaten stehen.
Für die Leute, die nur zuhören möchten und keine Lust haben, erst spezielle Software zu installieren, soll es parallel auch einen Webradio-Stream geben, der sich mit gängigen Media-Playern wie WinAMP, Windows Media Player, VLC oder iTunes wiedergeben lässt. Hier kann man ohne viel Aufwand reinhören.
Ebenfalls in Planung ist ein Zugang über das Telefonnetz, so dass man sich auch ganz ohne Installation von Software einfach durch Anwahl einer normalen Festnetz-Telefonnummer (für Inhaber einer Telefonflatrate kostenlos) an der Sendung aktiv beteiligen kann. Da ich kein Callcenter im Hintergrund habe, werden diese Plätze allerdings stark limitiert sein.
Wann soll das ganze stattfinden?
Als Termin für dieses vorerste einmalige Event schweben mir die späten Abendstunden des nächsten Wochenendes (22./23. Mai 2010) vor. Verschiebung allerdings nicht ausgeschlossen, da der nötige Server vom Provider noch nicht eingerichtet wurde und ich nächste Woche auch noch auf Dienstreise muss und so möglicherweise mit den Vorbereitungen nicht so weit komme, wie ich möchte bzw. muss.
Nach aktuellem Zeitplan heisst das also:
- Wahrscheinlich am 22.05.2010 spät abends ein erster Testlauf
- Wahrscheinlich am 23.05.2010 spät abends dann die eigentliche Sendung, bei der dann hoffentlich alle technischen Probleme beseitigt sind.
- Am 24.05.2010 ist dann Pfingstmontag und wir können uns alle von den Strapazen der Nacht erholen. :-)
Wie kann ich helfen?
Da das Radio für die Community gedacht ist, kann es ohne die Community nicht existieren. Ich brauche Feedback; wenn ich den Eindruck habe, dass sich niemand für das Projekt interessiert, muss ich die Sendung absagen, denn eine One-Man-Show dürfte nicht wirklich unterhaltsam sein.
Daher:
- Schreib hier einen Kommentar mit Deiner Meinung! Wie findest Du das Projekt? Hast Du Verbesserungsvorschläge? Würdest Du anrufen?
- Retweete diese Seite bei Twitter (Hashtag: #ttr)
- Diskutiere bei Twitter
- Denk die Idee weiter
- Wer sich mit der Technik auskennt und noch eine ungenutzte ISDN-MSN übrig hat, kann selbst ein Telefonie-Gateway bauen und so weiteren Hörern ohne PC eine Einwahlmöglichkeit bieten.
Soweit von mir - was denkt ihr?
Disclaimer: Dieses Projekt ist rein privater Natur und steht in keinem direkten Zusammenhang zu der Firma Twitter.
V-Server
Gestern mal einen V-Server geordert... mal sehen wann der eingerichtet und bezugsfertig ist.
Ob ich dann auch diesen Blog auf den neuen Server umziehe, habe ich noch nicht entschieden. Ich denke, erstmal nicht. Ich weiss im Moment nicht mal, ob ich überhaupt einen (öffentlich zugänglichen) Webserver installieren werde. Der Server soll vor allem als Traffic-Verstärker dienen, z.B. für die Webcam und mein kleines Twitter-Talk-Webradio-Projekt. Aber dazu vielleicht ein andermal mehr.
Mein Selbstbau-Serverschrank hat heute ein Ampere-Meter erhalten. Somit habe ich nun neben der Temperatur auch den Strom auf der 12V-Schiene gut im Blick.
Nächste Woche erstmal wieder nach Holland...
Ob ich dann auch diesen Blog auf den neuen Server umziehe, habe ich noch nicht entschieden. Ich denke, erstmal nicht. Ich weiss im Moment nicht mal, ob ich überhaupt einen (öffentlich zugänglichen) Webserver installieren werde. Der Server soll vor allem als Traffic-Verstärker dienen, z.B. für die Webcam und mein kleines Twitter-Talk-Webradio-Projekt. Aber dazu vielleicht ein andermal mehr.
Mein Selbstbau-Serverschrank hat heute ein Ampere-Meter erhalten. Somit habe ich nun neben der Temperatur auch den Strom auf der 12V-Schiene gut im Blick.
Nächste Woche erstmal wieder nach Holland...
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