Da bin ich mal wieder mit einem Blogeintrag. Letzten Samstag bin ich nach Holland gefahren, Dienstag dann weiter nach Dänemark und diese Woche Donnerstag war ich endlich wieder zu Hause. Montag und Dienstag nächster Woche bin ich wieder in Holland, ab Samstag ebenfalls noch mal für ein paar Tage (bis Dienstag?). Und dann ist hoffentlich erstmal wieder ein Weilchen Ruhe... wenn ich Pech hab, muss ich diesen Monat aber auch noch mal nach Brandenburg.
Für April habe ich schon zwei Wochen Überstundenabbau eingereicht und auch genehmigt bekommen. Wenn alles nach Plan geht, fahre ich nach Ostern ein paar Tage nach Frankfurt um einen Freund zu besuchen. Das muss ich noch mal genauer planen, wenn mir der Job wieder etwas mehr Luft lässt.
Heute war die alljährliche Kohlfahrt meines Abi-Jahrgangs. Die vergangenen Jahre habe ich mich immer gedrückt, dieses Jahr habe ich mich von einem ehemaligen Klassenkameraden dann doch überreden lassen.
Um 14 Uhr ging's mit einem Bollerwagen voller Alk am Bahnhof HB-Mahndorf. Außer uns waren dort auch noch mindestens zwei andere Kohlfahrer-Gruppen, die zum selben Gasthaus unterwegs waren. Bei jeder Kreuzung wurde erstmal ein Schnaps getrunken. (Ich habe mich dabei enthalten, mir war auch so schon kalt genug, und habe statt dessen ein paar Fotos von der Veranstaltung gemacht...)
Die erste halbe Stunde habe ich mich gefragt, warum ich mir das eigentlich antue. Und eigentlich habe ich darauf immer noch keine Antwort gefunden: Es war windig, schweinekalt, hat geregnet, und irgendwie habe ich immer noch keinen persönlichen Bezug zu den meisten Leuten aus meinem Abi-Jahrgang. Wie an anderer Stelle erwähnt, erinnere ich mich an meine Schulzeit eher mit Grausen zurück.
Unsere aus fast 50 Leuten bestehende Gruppe kam nur sehr langsam voran, so dass wir bald von den nachfolgenden Gruppen überholt wurden.
Irgendwann wurde mir und einigen anderen das träge Rumgebummel bei dem Sauwetter zu blöd, so dass wir zu viert schon mal vorgelaufen sind. Und genau hier beginnt der Moment, wo der Nachmittag interessant wurde: In einer kleineren Gruppe bekommt so eine Kohlfahrt eine ganz andere Dynamik. Wir hatten bald zwei der anderen Kohlfahrt-Gruppen eingeholt und die eine Gruppe im Teebeutelweitwurf herausgefordert.
Unter einer (nicht wirklich regensicheren) Brücke haben wir dann auf den Rest unserer Truppe gewartet und sind dann gemeinsam zum Gasthof zum Kohlessen. Eine Massenveranstaltung sondergleichen, aber der Kohl selbst war ganz lecker. (Fast so lecker wie einige der Jungs, die den Kohl servierten!)
Erkenntnisse des Tages:
Ob ich nächstes Jahr wieder an der Kohlfahrt teilnehme, muss ich mir noch sehr gut überlegen. Wenn es wieder so eine Kohlfahrt am Fließband wird, wohl eher nicht. Mit den Dreien unserer Sub-Kohlfahrt in der Kohlfahrt könnte ich mir aber vielleicht sogar eine Kohlfahrt im kleinen Kreis vorstellen, da dann vielleicht sogar mit Alkohol. Aber eigentlich isses um diese Jahreszeit noch viel zu kalt für Feierlichkeiten außerhalb beheizter vier Wände. Hat nicht mal jemand Lust, im Sommer eine kleine Party am Unisee zu machen? Das entspricht viel mehr meinem Naturell...
Nächsten Monat steht aber erstmal mein Geburtstag an. Nach dem Stress der letzten Wochen hätte ich mal wieder Lust, meine Wohnzimmer-Lightshow anzuschmeissen. Wenn das mit dem Frankfurt-Trip nicht zu viel wird, könnte ich noch eine kleine Hausparty organisieren...
Und noch eine Erkenntnis, nachdem ich heute Vormittag extra die BSAG-Hotline angerufen hatte: Das BOB-Ticket gilt auch in den Regionalzügen der DB, das Problem ist allerdings, dass man es dort nicht lösen kann. Man kann also von der Straßenbahn ohne Mehrkosten in den Zug umsteigen, umgekehrt klappt es mangels passender Fahrkartenautomaten jedoch nicht. Immerhin konnte ich die Gelegenheit so nutzen, ein wenig Kleingeld loszuwerden...
Soweit erstmal... der nächste Eintrag kann wegen den kommenden Dienstreisen (s.o.) wohl wieder etwas dauern. Ich hoffe, der eine oder andere denkt trotzdem mal zwischendurch an mich...
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Sonntag, 14. März 2010
Donnerstag, 21. Januar 2010
Donnerstag, 14. Januar 2010
Samstag, 31. Oktober 2009
Suriname
Seit heute Nachmittag bin ich zurück aus Utrecht, wo ich die letzten paar Tage (seit Mittwoch) dienstlich verbracht habe. Viel zu erzählen gibt es nicht. Nach dem ich schon öfters dort war, war eigentlich alles wie immer. Das Hotel hat sein Schließsystem immer noch nicht im Griff, so musste ich auch dieses mal wieder zur Rezeption um meine Keycard neu programmieren zu lassen und mein Zimmer wieder betreten zu können. Das Problem haben die schon seit Monaten...
Fotos habe ich diesmal keine gemacht, dafür war auch keine Zeit. Das Arbeitsprogramm war, sagen wir mal, ambitioniert, so dass die Tage nur aus Arbeiten, Essen und Schlafen bestanden.
Auf dem Weg zu Geschäftsfreunden sind wir noch an einem Fahrradstellplatz vorbei gekommen, davon hätte ich gerne ein Foto gemacht, aber dafür war's schon zu dunkel. Ein umzäuntes und kameraüberwachtes Areal, das fast ein wenig wie der Innenhof eines Gefängnisses aussah. Inkl. Wärterhäuschen. Anstatt der Gefangenen standen dort aber Unmengen von Fahrrädern, das müssen mehrere hundert gewesen sein. Die Niederlande sind auch das einzige Land das ich kenne, in dem die Radwege fast so breit wie eine Spur
der PKW-Fahrbahn sind. Krass. Mal sehen, wann sie anfangen, Mittelleitplanken zu bauen.
(Kleiner positiver Nebeneffekt ist jedenfalls, dass die holländischen Jungs echt zum Anbeißen sind. Der eine bei McD... wow...)
Gestern und vorgestern waren wir dann noch mit unseren Geschäftspartnern essen. Ein kleines surinamesisches Restaurant, relativ unscheinbar, aber echt lecker. Donnerstag habe ich ein Curry mit Hühnerfleisch und Gemüse bestellt, zwei Kollegen haben sich auch an Gerichte mit "heisser" Sauce herangetraut.
Gestern habe ich dann auch eine "heisse" Sauce versucht und nach den Erzählungen der Kollegen eine Mischung aus Fleisch, Reis, Gemüse und Napalm nach Art des Hauses erwartet... aber so scharf fand ich's gar nicht. Entweder haben die Kollegen etwas übertrieben, oder der Wirt hat diesmal etwas sanfter gewürzt da er uns ja schon kannte...
Wie auch immer, heute wird es glaube ich kein besonders langer Abend. Ich bin ziemlich kaputt... da wird Halloween ohne mich stattfinden müssen.
Fotos habe ich diesmal keine gemacht, dafür war auch keine Zeit. Das Arbeitsprogramm war, sagen wir mal, ambitioniert, so dass die Tage nur aus Arbeiten, Essen und Schlafen bestanden.
Auf dem Weg zu Geschäftsfreunden sind wir noch an einem Fahrradstellplatz vorbei gekommen, davon hätte ich gerne ein Foto gemacht, aber dafür war's schon zu dunkel. Ein umzäuntes und kameraüberwachtes Areal, das fast ein wenig wie der Innenhof eines Gefängnisses aussah. Inkl. Wärterhäuschen. Anstatt der Gefangenen standen dort aber Unmengen von Fahrrädern, das müssen mehrere hundert gewesen sein. Die Niederlande sind auch das einzige Land das ich kenne, in dem die Radwege fast so breit wie eine Spur
der PKW-Fahrbahn sind. Krass. Mal sehen, wann sie anfangen, Mittelleitplanken zu bauen.
(Kleiner positiver Nebeneffekt ist jedenfalls, dass die holländischen Jungs echt zum Anbeißen sind. Der eine bei McD... wow...)
Gestern und vorgestern waren wir dann noch mit unseren Geschäftspartnern essen. Ein kleines surinamesisches Restaurant, relativ unscheinbar, aber echt lecker. Donnerstag habe ich ein Curry mit Hühnerfleisch und Gemüse bestellt, zwei Kollegen haben sich auch an Gerichte mit "heisser" Sauce herangetraut.
Gestern habe ich dann auch eine "heisse" Sauce versucht und nach den Erzählungen der Kollegen eine Mischung aus Fleisch, Reis, Gemüse und Napalm nach Art des Hauses erwartet... aber so scharf fand ich's gar nicht. Entweder haben die Kollegen etwas übertrieben, oder der Wirt hat diesmal etwas sanfter gewürzt da er uns ja schon kannte...
Wie auch immer, heute wird es glaube ich kein besonders langer Abend. Ich bin ziemlich kaputt... da wird Halloween ohne mich stattfinden müssen.
Sonntag, 6. September 2009
Woodstock
Gestern wollte ich eigentlich mit einem Freund in Taking Woodstock. Der Film war allerdings ähnlich überlaufen wie das Festival damals, daher waren nur noch Plätze in der ersten Reihe frei und das haben wir uns dann doch geschenkt. Selbst der Kassierer-Schnuggel meinte, dass diese Plätze nur für 'echte Fans' geeignet seien...
Vielleicht unternehmen wir demnächst noch mal einen zweiten Versuch, die Besetzungsliste, allen voran Paul Dano aus Little Miss Sunshine, klingt ja durchaus vielversprechend.
Wir sind dann statt dessen noch ein wenig durch die City gelaufen, haben uns lange unterhalten und uns zum Schluss einen halben Liter frisch gepressten Orangensaft an der Saftbar im Bremer Hauptbahnhof genehmigt. Sehr lecker... ich glaube, ich sollte mir auch mal eine Saftpresse kaufen.
Nach dem Flippern an der PS3 hätte ich auch mal wieder Lust, an einem echten Gerät zu spielen... hat jemand eine Idee, in welcher Bremer Spielhalle man noch welche findet?
Nächste Woche steht aber erst mal wieder eine neue Dienstreise an... ca. 8 Tage in den wilden Osten... dank UMTS-Stick sollte ich aber auch von dort gelegentlich mal ins Internet kommen.
Vielleicht unternehmen wir demnächst noch mal einen zweiten Versuch, die Besetzungsliste, allen voran Paul Dano aus Little Miss Sunshine, klingt ja durchaus vielversprechend.
Wir sind dann statt dessen noch ein wenig durch die City gelaufen, haben uns lange unterhalten und uns zum Schluss einen halben Liter frisch gepressten Orangensaft an der Saftbar im Bremer Hauptbahnhof genehmigt. Sehr lecker... ich glaube, ich sollte mir auch mal eine Saftpresse kaufen.
Nach dem Flippern an der PS3 hätte ich auch mal wieder Lust, an einem echten Gerät zu spielen... hat jemand eine Idee, in welcher Bremer Spielhalle man noch welche findet?
Nächste Woche steht aber erst mal wieder eine neue Dienstreise an... ca. 8 Tage in den wilden Osten... dank UMTS-Stick sollte ich aber auch von dort gelegentlich mal ins Internet kommen.
Sonntag, 21. Juni 2009
Singapur: Abschluss und Rückflug
Seit gestern Mittag bin ich zurück in Bremen und seit heute auch wieder halbwegs ausgeschlafen. Gestern Mittag ging es noch einigermaßen, aber im Laufe des Nachmittags kam dann die Müdigkeit und ich habe mich erst aufs Sofa gelegt und bin dann ins Bett rüber gewechselt.
Heute habe ich die Zeit genutzt, schon mal die Singapur-Bilder in mein Webalbum zu prügeln. Da das Upload-Programm ständig abgestürzt ist, eine schweißtreibende Aktion. Ich habe aber gerade gesehen, dass es für diesen Fehler mittlerweile ein Update gibt, mal sehen ob das Problem damit wirklich behoben ist. Die Tage muss ich auch endlich mal die Fotos vom Kirchentag zu Ende sortieren und hochladen.
Die Singapur-Reise war jedenfalls erfolgreich. Der Kunde hat die Abnahme unterschrieben, auch wenn noch ein paar kleinere Restpunkte übrig sind. Aber das ist ja immer so, Kunden sind nie völlig zufrieden. ;-)
Freitag ging es dann noch mal schick geschäftlich essen und das Restaurant, in das wir eingeladen wurden, war sicherlich nicht billig. In Deutschland habe ich ungefähr Vorstellungen davon, was ich in chinesischen Restaurants bestellen kann. Bei dem Essen in Singapur hat unser Gastgeber bestellt und es gab eine große Drehscheibe mit diversen Speisen in der Mitte. Unter den meisten Kreationen konnte ich mir erstmal gar nichts vorstellen und auch das Essen mit Stäbchen will gelernt sein. Es wäre hilfreich gewesen, wenn die Stäbchen Rillen gehabt hätten damit das Essen nicht so leicht wegrutscht...
Nach einem weiteren, eher informellen Meeting ging es dann Abends zum Flughafen.
War ich auf dem Hinflug mit KLM noch ganz zufrieden, bin ich nach dem Rückflug doch arg enttäuscht. Es gab in Singapur keinen vernünftigen Ticketschalter sondern man war gezwungen, die Tickets am Selbstbedienungs-Automaten auszudrucken. Da die Bedienung aber offenbar so kompliziert ist, stand neben jedem Automaten noch ein Angestellter, der den Automaten für die Reisenden bedient hat... und den Automaten auch nicht verstanden hat. So wollten mein Kollege und ich im Flugzeug verständlicherweise nebeneinander sitzen... dies war jedoch nicht möglich, da man zwar Reisegruppen bilden konnte, am Terminal jedoch nur numerische Buchungsnummern einzugeben waren, während unsere alphanumerisch war. Hier muss sich die Allianz aus Air France und KLM, die gemeinsame Ticketschalter und Automaten betreibt, wohl noch auf ein einheitliches System einigen.
Auch am Gepäckabgabeschalter war man nicht im Stande, dieses Problem zu beheben.
Beim Einsteigen streikte dann der Barcode-Scanner und der Schnuggel an der Schleuse musste meine Ticketnummer manuell in eine Papierliste eintragen... der Länge der Liste nach zu urteilen war ich nicht der einzige, bei dem das Ticket nicht maschinell lesbar war. Eine Ursache dafür konnte sein, dass man in Singapur nur billige Streifen aus Thermopapier bekommt, kein richtiges Papier, wie dies in Deutschland üblich ist.
Positiv möchte ich erwähnen, dass der Security-Check in Singapur völlig unproblematisch war. Sachen aufs Band, durch die Schleuse und fertig.
Anders in Amsterdam: Alle Notebooks auspacken und aufklappen. Als wenn das irgend etwas bringen würde... das ist in meinen Augen auch nur ein Sicherheits-Placebo.
Neben der normalen Sicherheitsschleuse gab es in Amsterdam auch eine merkwürdige Kabine, in der sich die Passagiere mit erhobenen Armen hinstellen mussten und dann von einem Sensorkopf umfahren und gescannt wurden. Ob das so ein Backscatter-Scanner war, mit dem man die Leute nackt sehen kann? Sah auf jeden Fall unsympathisch aus.
Der Flug von Singapur nach Amsterdam war anstrengend. Die Maschine war fast ausgebucht, somit war der Luxus des Hinflugs, gleich zwei Plätze in Beschlag nehmen zu können, diesmal nicht drin. Ich saß zwischen einem asiatischen Mädel und einer asiatischen Frau, die beide kleiner als ich waren und daher deutlich weniger Probleme mit dem Platz hatten.
Das hat die Enge ein kleinwenig abgemildert, aber schön war's nicht. Hinzu kamen diesmal diverse Kreischkinder, die dem Flug ebenfalls ihre ganz eigene Note gaben.
Der Flug von Amsterdam nach Bremen war problem- und ereignislos, wenn man davon absieht, dass manche Luftstraßen doch erhebliche Schlag- bzw. Luftlöcher enthalten.
Fazit:
Unterm Strich war die Singapurreise eigentlich ganz in Ordnung und deutlich angenehmer, als ich befürchtet hatte. Singapur ist zwar ein sehr strenges und machmal auch sehr seltsames und bürokratisches Land, aber vieles wird auch nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird. Vielleicht hätte ich schon vorher mit ein paar Schwulen vor Ort chatten sollen, das mir doch ein paar meiner Ängste und Befürchtungen genommen.
Ein wenig schade ist, dass wegen den langen Arbeitszeiten nur relativ wenig Zeit war, um die Stadt und ihre Bewohner näher kennenzulernen. Gerade zum Schluss bin ich auf 15-17 Stunden am Tag gekommen, das ist schon hart. Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich mich sicher auch mal mit einem singapurer Schnuggel getroffen und vielleicht sogar mein schickes Doppelbett einem Belastungstest unterzogen.
Wirklich besser scheinen die singapurer Schnuckel allerdings auch nicht zu sein... der erste meldet sich schon jetzt kaum noch und hat auch die Nachricht, dass ich wieder in Bremen angekommen bin, nicht beantwortet... mache Dinge sind halt überall gleich und Jungs können überall unzuverlässig, unwillig und anstrengend sein...
Ich muss mich nun erstmal auf den aktuellen Stand bringen, was in Deutschland während meiner Abwesenheit alles passiert ist. Soweit ich gehört habe, wurde das leidige Gesetz zur Netzzensur beschlossen? :-(
Aus diesem traurigen Anlass möchte ich diesen Blogeintrag mit einem Video beenden, das mir ein deutscher Schnuggel aus München gestern zugeschickt hat:
In diesem Sinne bis die Tage...
Heute habe ich die Zeit genutzt, schon mal die Singapur-Bilder in mein Webalbum zu prügeln. Da das Upload-Programm ständig abgestürzt ist, eine schweißtreibende Aktion. Ich habe aber gerade gesehen, dass es für diesen Fehler mittlerweile ein Update gibt, mal sehen ob das Problem damit wirklich behoben ist. Die Tage muss ich auch endlich mal die Fotos vom Kirchentag zu Ende sortieren und hochladen.
Die Singapur-Reise war jedenfalls erfolgreich. Der Kunde hat die Abnahme unterschrieben, auch wenn noch ein paar kleinere Restpunkte übrig sind. Aber das ist ja immer so, Kunden sind nie völlig zufrieden. ;-)
Freitag ging es dann noch mal schick geschäftlich essen und das Restaurant, in das wir eingeladen wurden, war sicherlich nicht billig. In Deutschland habe ich ungefähr Vorstellungen davon, was ich in chinesischen Restaurants bestellen kann. Bei dem Essen in Singapur hat unser Gastgeber bestellt und es gab eine große Drehscheibe mit diversen Speisen in der Mitte. Unter den meisten Kreationen konnte ich mir erstmal gar nichts vorstellen und auch das Essen mit Stäbchen will gelernt sein. Es wäre hilfreich gewesen, wenn die Stäbchen Rillen gehabt hätten damit das Essen nicht so leicht wegrutscht...
Nach einem weiteren, eher informellen Meeting ging es dann Abends zum Flughafen.
War ich auf dem Hinflug mit KLM noch ganz zufrieden, bin ich nach dem Rückflug doch arg enttäuscht. Es gab in Singapur keinen vernünftigen Ticketschalter sondern man war gezwungen, die Tickets am Selbstbedienungs-Automaten auszudrucken. Da die Bedienung aber offenbar so kompliziert ist, stand neben jedem Automaten noch ein Angestellter, der den Automaten für die Reisenden bedient hat... und den Automaten auch nicht verstanden hat. So wollten mein Kollege und ich im Flugzeug verständlicherweise nebeneinander sitzen... dies war jedoch nicht möglich, da man zwar Reisegruppen bilden konnte, am Terminal jedoch nur numerische Buchungsnummern einzugeben waren, während unsere alphanumerisch war. Hier muss sich die Allianz aus Air France und KLM, die gemeinsame Ticketschalter und Automaten betreibt, wohl noch auf ein einheitliches System einigen.
Auch am Gepäckabgabeschalter war man nicht im Stande, dieses Problem zu beheben.
Beim Einsteigen streikte dann der Barcode-Scanner und der Schnuggel an der Schleuse musste meine Ticketnummer manuell in eine Papierliste eintragen... der Länge der Liste nach zu urteilen war ich nicht der einzige, bei dem das Ticket nicht maschinell lesbar war. Eine Ursache dafür konnte sein, dass man in Singapur nur billige Streifen aus Thermopapier bekommt, kein richtiges Papier, wie dies in Deutschland üblich ist.
Positiv möchte ich erwähnen, dass der Security-Check in Singapur völlig unproblematisch war. Sachen aufs Band, durch die Schleuse und fertig.
Anders in Amsterdam: Alle Notebooks auspacken und aufklappen. Als wenn das irgend etwas bringen würde... das ist in meinen Augen auch nur ein Sicherheits-Placebo.
Neben der normalen Sicherheitsschleuse gab es in Amsterdam auch eine merkwürdige Kabine, in der sich die Passagiere mit erhobenen Armen hinstellen mussten und dann von einem Sensorkopf umfahren und gescannt wurden. Ob das so ein Backscatter-Scanner war, mit dem man die Leute nackt sehen kann? Sah auf jeden Fall unsympathisch aus.
Der Flug von Singapur nach Amsterdam war anstrengend. Die Maschine war fast ausgebucht, somit war der Luxus des Hinflugs, gleich zwei Plätze in Beschlag nehmen zu können, diesmal nicht drin. Ich saß zwischen einem asiatischen Mädel und einer asiatischen Frau, die beide kleiner als ich waren und daher deutlich weniger Probleme mit dem Platz hatten.
Das hat die Enge ein kleinwenig abgemildert, aber schön war's nicht. Hinzu kamen diesmal diverse Kreischkinder, die dem Flug ebenfalls ihre ganz eigene Note gaben.
Der Flug von Amsterdam nach Bremen war problem- und ereignislos, wenn man davon absieht, dass manche Luftstraßen doch erhebliche Schlag- bzw. Luftlöcher enthalten.
Fazit:
Unterm Strich war die Singapurreise eigentlich ganz in Ordnung und deutlich angenehmer, als ich befürchtet hatte. Singapur ist zwar ein sehr strenges und machmal auch sehr seltsames und bürokratisches Land, aber vieles wird auch nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird. Vielleicht hätte ich schon vorher mit ein paar Schwulen vor Ort chatten sollen, das mir doch ein paar meiner Ängste und Befürchtungen genommen.
Ein wenig schade ist, dass wegen den langen Arbeitszeiten nur relativ wenig Zeit war, um die Stadt und ihre Bewohner näher kennenzulernen. Gerade zum Schluss bin ich auf 15-17 Stunden am Tag gekommen, das ist schon hart. Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich mich sicher auch mal mit einem singapurer Schnuggel getroffen und vielleicht sogar mein schickes Doppelbett einem Belastungstest unterzogen.
Wirklich besser scheinen die singapurer Schnuckel allerdings auch nicht zu sein... der erste meldet sich schon jetzt kaum noch und hat auch die Nachricht, dass ich wieder in Bremen angekommen bin, nicht beantwortet... mache Dinge sind halt überall gleich und Jungs können überall unzuverlässig, unwillig und anstrengend sein...
Ich muss mich nun erstmal auf den aktuellen Stand bringen, was in Deutschland während meiner Abwesenheit alles passiert ist. Soweit ich gehört habe, wurde das leidige Gesetz zur Netzzensur beschlossen? :-(
Aus diesem traurigen Anlass möchte ich diesen Blogeintrag mit einem Video beenden, das mir ein deutscher Schnuggel aus München gestern zugeschickt hat:
In diesem Sinne bis die Tage...
Freitag, 12. Juni 2009
Singapur: Kommunikationsbarrieren
Nun liege ich wieder frisch gewaschen unter meiner Bettdecke und chatte, surfe und blogge ein wenig an meinem Netbook.
Das Bett ist fast zu so groß wie meins zu Hause, also rund 2x2m. Das Bad ist durch eine Glaswand vom eigentlichen Zimmer abgetrennt und wenn man die richtigen der 1000 Lichtschalter drückt (es gibt eine Vielzahl kleiner Lämpchen in der Decke, der Wand und hinter Verkleidungen) sieht das Zimmer richtig stylisch aus.
Vorhin habe ich auch mal die gigantische Badewanne ausprobiert... hat ein ganzes Weilchen gedauert, bis sie ansatzweise voll war.
Mit der richtigen Begleitung wäre das Zimmer eigentlich das ideale Liebesnest... wenn die Jalousien offen sind, kann man vom Bett direkt in die Wanne und separate Dusche gucken, erstere eher im Kolonialstil, letztere sehr modern mit ebenerdigen Ablaufrinnen (leider ohne Duschvorhang). Da würden mir glaube ich schon ein paar Leute einfallen, mit denen ich hier gerne mal eine Nacht verbringen würde. Schade, dass schwule Kontakte hier verboten sind. Oralsex ist wohl nur im Heterobereich während des Vorspiels erlaubt... wer A sagt, muss wohl auch B blasen und wer zu früh aufhört macht sich strafbar?
Ich weiss allerdings nicht, was an diesen Mythen und Legenden tatsächlich dran ist. Alle Quellen im Internet lesen sich recht ähnlich und scheinen alle verwandte Wurzeln zu haben. Neben dem Hotel scheint so was wie ein Nachtclub zu sein... was da wirklich geboten wird, kann ich allerdings nicht sagen. Vielleicht gibt es ein paar juristische Kniffe, denn offiziell ist Prostitution hier afaik verboten.
Für geschäftliche Treffen ist mein Zimmer dagegen nicht geignet, da es an der Türseite kein Rollo sondern nur einen milchverglasten Streifen gibt. Oben und unten sind Tür und Wand transparent, so dass man auf dem Klo ziemlich auf dem Präsentierteller sitzt. Die Badezimmertür ist auch nicht abschließbar... wozu auch, wenn man eh alles von aussen sieht. Function follows form.
Ähnliches gilt wohl für die Klimaanlage, deren Temperaturregler keine Wirkung zeigt. Wenn sie an ist, beträgt die Temperatur immer 20-21°C, egal welche Temperatur man vorgibt. Wenn ich am Schreibtisch am PC sitze (da steht seit vorgestern ein Barebone-PC mit zwei Monitoren) mache ich die Anlage lieber aus, denn dort zieht es sonst selbst auf kleinster Ventilatorstufe wie die sprichwörtliche Hechtsuppe.
Gestern bin ich eigentlich den ganzen Tag nur U-Bahn gefahren. Die sind auch klimatisiert und extrem sauber. Keine Kaugummis, keine Kratzer an den Scheiben... alles tadellos.
Durchaus auch einige süße Jungs, viele davon barfuß in Sandalen, kurzer Hose und kurzärmeligem T-Shirt. Viele haben auch moderne Handys und MP3-Player... Singapur ist kein armes Land. Dies merkt man auch am Autoverkehr: Die Straßen sind voll, obwohl Autofahren auf dieser kleinen Insel ein großes Privileg ist. Man muss zunächst eine extrem teure Genehmigung erwerben um überhaupt ein Auto kaufen/besitzen zu dürfen, hinzu kommen dann noch hohe Steuern. Ein kleiner Polo soll (laut hörensagen) ca. 80'000 S$ kosten, also umgerechnet rund 40'000 EUR. Ich weiss allerdings nicht, ob da die Genehmigung schon mit drin ist. So gibt es hier auch zwei Kategorien von Autofahrern: Die, die es beruflich brauchen, z.B. Taxifahrer, fahren meistens ziemlich alt aussehende Gurken, die vom Komfort aber durchaus ok sind. Klimaanlage ist Pflicht und selbst die Taxischilder sind oft mehrfahrbige LED-Displays, die z.B. in grün "TAXI" oder in rot "BUSY" oder "HIRED" anzeigen können. Handwerker nutzen oft ältere Lieferwagen, auf denen die Gesellen hinten auf der Ladefläche mitfahren.
Die andere Gruppe sind diejenigen, die es sich einfach leisten können und neben den Steuern und Gebühren auch noch das Kleingeld für eine Luxuskarosse haben.
Heute habe ich den Tag fast komplett im Hotelzimmer verbracht und am PC gearbeitet, nur Abends waren wir noch kurz in der Fressmeile eines nahegelegenen Einkaufszentrums. Essen ist hier recht günstig, selbst für ein paar Euro kann man schon eine komplette Mahlzeit kriegen. Da Singapur ein Schmelztiegel unzähliger Kulturen ist, bekommt man wirklich alles. Von McDonalds über europäische Spezialitäten bis hin zu allen möglichen Varianten der asiatischen Küche bekommt man das gesamte Spektrum von lecker bis ekelig, von zivilisiert bis barbarisch. In einem Laden konnte man sich z.B. einen lebenden Frosch aussuchen.
Ich war in meiner Nahrungsauswahl bisher jedoch recht konservativ und alles was ich bisher gegessen habe, würde es in ähnlicher Form sicherlich auch in Deutschland geben, wenn auch sicher deutlich teurer. Und hier in Singapur wurde umgesetzt, was ich mir auch in Deutschland schon lange in aisiatischen Lokalen wünsche: Es gibt Fotos vom Essen.
So gibt es oft bebilderte Menükarten, wo man einfach drauf tippen kann. Das erspart unangenehme Überraschungen, denn die Kommunikation mit den Einheimischen finde ich doch zuweilen sehr schwierig. Teilweise bin ich nicht mal sicher, ob sie mir auf Englisch, Chinesisch oder irgend einer anderen Sprache geantwortet haben. Der Akzent ist mitunter schon extrem. Zum Glück war der Kollege, mit dem ich hier bin, schon öfters hier und hat sich an das "Singlish", wie er es nennt, schon etwas besser gewöhnt.
Durch meine PC-Arbeit heute hatte ich auch ein wenig Einblick in den regulären Hotelbetrieb und Zimmerservice. Zweimal kam jemand an und fragte, ob ich Wäsche zum Waschen habe (zwei Kleidungsstücke pro Tag sind im Zimmerpreis mit drin), einer wollte die Minibar auffüllen und zum Schluss kam noch jemand zum Bettenmachen, Putzen und Handtuchwechsel.
(Beim ersten Hotelangestellten dachte ich schon fast, das Seuchenschutzkommando steht vor der Tür. Die arbeiten hier alle mit Mundschutz/Gesichtsmaske, was der Verständigung nicht unbedingt erleichtert.)
Die Tür hat auch einen Sperrbügel, mit dem man sie von innen verriegeln kann (wie bei einer Türkette). Meistens wird kurz geklingelt (die Hotelzimmer haben auch Türklingeln) und dann kommt auch schon jemand reingerannt, weil die Hotelangestellten meistens davon ausgehen, dass tagsüber niemand auf den Zimmern ist. Vor dem WC-Besuch ist es während der Servicezeit also sehr angeraten, die Tür zu verriegeln... ansonsten siehe oben unter "Präsentierteller".
Gestern hatte ich mich mal wieder darüber geärgert, dass der Zimmerservice meine kompletten privaten Sachen (Koffer, Zahnbürste etc..) umgestellt hatte. Ich stehe ja auf dem Standpunkt, dass die Sachen des Gastes für den Zimmerservice tabu sein sollten und dann halt mal drumrum gewischt wird. Hier hat man dort allerdings keine Hemmungen. Generell nicht. Beim Check-In wurde ich nicht nur nach der Nummer eines Fluges gefragt, sondern sogar nach der exakten Sitzbezeichnung.
Die Tage muss ich auch noch mal den großen Pool testen... von meinem Zimmer habe ich ihn teilweise im Blick. Allzuviel los scheint dort allerdings nicht zu sein und auch Schnuckel habe ich dort noch keine gesehen... aus der 19. Etage sieht man allerdings auch nicht allzuviele Details.
So ganz richtig ist das mit der 19. Etage nicht. Die 4. Etage existiert nicht (wahrscheinlich aus dem selben Grund, weshalb bei uns oft die 13. weggelassen wird) und das Erdgeschoss wird bereits als erste Etage gezählt.
Soviel erstmal, der Eintrag ist ja schon wieder lang genug.... ;-)
Das Bett ist fast zu so groß wie meins zu Hause, also rund 2x2m. Das Bad ist durch eine Glaswand vom eigentlichen Zimmer abgetrennt und wenn man die richtigen der 1000 Lichtschalter drückt (es gibt eine Vielzahl kleiner Lämpchen in der Decke, der Wand und hinter Verkleidungen) sieht das Zimmer richtig stylisch aus.
Vorhin habe ich auch mal die gigantische Badewanne ausprobiert... hat ein ganzes Weilchen gedauert, bis sie ansatzweise voll war.
Mit der richtigen Begleitung wäre das Zimmer eigentlich das ideale Liebesnest... wenn die Jalousien offen sind, kann man vom Bett direkt in die Wanne und separate Dusche gucken, erstere eher im Kolonialstil, letztere sehr modern mit ebenerdigen Ablaufrinnen (leider ohne Duschvorhang). Da würden mir glaube ich schon ein paar Leute einfallen, mit denen ich hier gerne mal eine Nacht verbringen würde. Schade, dass schwule Kontakte hier verboten sind. Oralsex ist wohl nur im Heterobereich während des Vorspiels erlaubt... wer A sagt, muss wohl auch B blasen und wer zu früh aufhört macht sich strafbar?
Ich weiss allerdings nicht, was an diesen Mythen und Legenden tatsächlich dran ist. Alle Quellen im Internet lesen sich recht ähnlich und scheinen alle verwandte Wurzeln zu haben. Neben dem Hotel scheint so was wie ein Nachtclub zu sein... was da wirklich geboten wird, kann ich allerdings nicht sagen. Vielleicht gibt es ein paar juristische Kniffe, denn offiziell ist Prostitution hier afaik verboten.
Für geschäftliche Treffen ist mein Zimmer dagegen nicht geignet, da es an der Türseite kein Rollo sondern nur einen milchverglasten Streifen gibt. Oben und unten sind Tür und Wand transparent, so dass man auf dem Klo ziemlich auf dem Präsentierteller sitzt. Die Badezimmertür ist auch nicht abschließbar... wozu auch, wenn man eh alles von aussen sieht. Function follows form.
Ähnliches gilt wohl für die Klimaanlage, deren Temperaturregler keine Wirkung zeigt. Wenn sie an ist, beträgt die Temperatur immer 20-21°C, egal welche Temperatur man vorgibt. Wenn ich am Schreibtisch am PC sitze (da steht seit vorgestern ein Barebone-PC mit zwei Monitoren) mache ich die Anlage lieber aus, denn dort zieht es sonst selbst auf kleinster Ventilatorstufe wie die sprichwörtliche Hechtsuppe.
Gestern bin ich eigentlich den ganzen Tag nur U-Bahn gefahren. Die sind auch klimatisiert und extrem sauber. Keine Kaugummis, keine Kratzer an den Scheiben... alles tadellos.
Durchaus auch einige süße Jungs, viele davon barfuß in Sandalen, kurzer Hose und kurzärmeligem T-Shirt. Viele haben auch moderne Handys und MP3-Player... Singapur ist kein armes Land. Dies merkt man auch am Autoverkehr: Die Straßen sind voll, obwohl Autofahren auf dieser kleinen Insel ein großes Privileg ist. Man muss zunächst eine extrem teure Genehmigung erwerben um überhaupt ein Auto kaufen/besitzen zu dürfen, hinzu kommen dann noch hohe Steuern. Ein kleiner Polo soll (laut hörensagen) ca. 80'000 S$ kosten, also umgerechnet rund 40'000 EUR. Ich weiss allerdings nicht, ob da die Genehmigung schon mit drin ist. So gibt es hier auch zwei Kategorien von Autofahrern: Die, die es beruflich brauchen, z.B. Taxifahrer, fahren meistens ziemlich alt aussehende Gurken, die vom Komfort aber durchaus ok sind. Klimaanlage ist Pflicht und selbst die Taxischilder sind oft mehrfahrbige LED-Displays, die z.B. in grün "TAXI" oder in rot "BUSY" oder "HIRED" anzeigen können. Handwerker nutzen oft ältere Lieferwagen, auf denen die Gesellen hinten auf der Ladefläche mitfahren.
Die andere Gruppe sind diejenigen, die es sich einfach leisten können und neben den Steuern und Gebühren auch noch das Kleingeld für eine Luxuskarosse haben.
Heute habe ich den Tag fast komplett im Hotelzimmer verbracht und am PC gearbeitet, nur Abends waren wir noch kurz in der Fressmeile eines nahegelegenen Einkaufszentrums. Essen ist hier recht günstig, selbst für ein paar Euro kann man schon eine komplette Mahlzeit kriegen. Da Singapur ein Schmelztiegel unzähliger Kulturen ist, bekommt man wirklich alles. Von McDonalds über europäische Spezialitäten bis hin zu allen möglichen Varianten der asiatischen Küche bekommt man das gesamte Spektrum von lecker bis ekelig, von zivilisiert bis barbarisch. In einem Laden konnte man sich z.B. einen lebenden Frosch aussuchen.
Ich war in meiner Nahrungsauswahl bisher jedoch recht konservativ und alles was ich bisher gegessen habe, würde es in ähnlicher Form sicherlich auch in Deutschland geben, wenn auch sicher deutlich teurer. Und hier in Singapur wurde umgesetzt, was ich mir auch in Deutschland schon lange in aisiatischen Lokalen wünsche: Es gibt Fotos vom Essen.
So gibt es oft bebilderte Menükarten, wo man einfach drauf tippen kann. Das erspart unangenehme Überraschungen, denn die Kommunikation mit den Einheimischen finde ich doch zuweilen sehr schwierig. Teilweise bin ich nicht mal sicher, ob sie mir auf Englisch, Chinesisch oder irgend einer anderen Sprache geantwortet haben. Der Akzent ist mitunter schon extrem. Zum Glück war der Kollege, mit dem ich hier bin, schon öfters hier und hat sich an das "Singlish", wie er es nennt, schon etwas besser gewöhnt.
Durch meine PC-Arbeit heute hatte ich auch ein wenig Einblick in den regulären Hotelbetrieb und Zimmerservice. Zweimal kam jemand an und fragte, ob ich Wäsche zum Waschen habe (zwei Kleidungsstücke pro Tag sind im Zimmerpreis mit drin), einer wollte die Minibar auffüllen und zum Schluss kam noch jemand zum Bettenmachen, Putzen und Handtuchwechsel.
(Beim ersten Hotelangestellten dachte ich schon fast, das Seuchenschutzkommando steht vor der Tür. Die arbeiten hier alle mit Mundschutz/Gesichtsmaske, was der Verständigung nicht unbedingt erleichtert.)
Die Tür hat auch einen Sperrbügel, mit dem man sie von innen verriegeln kann (wie bei einer Türkette). Meistens wird kurz geklingelt (die Hotelzimmer haben auch Türklingeln) und dann kommt auch schon jemand reingerannt, weil die Hotelangestellten meistens davon ausgehen, dass tagsüber niemand auf den Zimmern ist. Vor dem WC-Besuch ist es während der Servicezeit also sehr angeraten, die Tür zu verriegeln... ansonsten siehe oben unter "Präsentierteller".
Gestern hatte ich mich mal wieder darüber geärgert, dass der Zimmerservice meine kompletten privaten Sachen (Koffer, Zahnbürste etc..) umgestellt hatte. Ich stehe ja auf dem Standpunkt, dass die Sachen des Gastes für den Zimmerservice tabu sein sollten und dann halt mal drumrum gewischt wird. Hier hat man dort allerdings keine Hemmungen. Generell nicht. Beim Check-In wurde ich nicht nur nach der Nummer eines Fluges gefragt, sondern sogar nach der exakten Sitzbezeichnung.
Die Tage muss ich auch noch mal den großen Pool testen... von meinem Zimmer habe ich ihn teilweise im Blick. Allzuviel los scheint dort allerdings nicht zu sein und auch Schnuckel habe ich dort noch keine gesehen... aus der 19. Etage sieht man allerdings auch nicht allzuviele Details.
So ganz richtig ist das mit der 19. Etage nicht. Die 4. Etage existiert nicht (wahrscheinlich aus dem selben Grund, weshalb bei uns oft die 13. weggelassen wird) und das Erdgeschoss wird bereits als erste Etage gezählt.
Soviel erstmal, der Eintrag ist ja schon wieder lang genug.... ;-)
Freitag, 10. April 2009
Stupidize Me
Gerade eben habe ich Super Size Me gesehen, was gestern auf arte lief. (Wiederholung: Morgen um 15:40)
Ein paar der Interviews sind ganz interessant, aber ich verstehe nicht so ganz, wieso dieser Film so gute Kritiken bekommen hat. Das Experiment, um das es in dem Film geht, halte ich für äußerst schwachsinnig: Es wurde bewiesen, dass es ungesund ist, sich über die Übelkeitsgrenze hinaus dreimal täglich mit McDonalds-Produkten vollzustopfen und dabei auch zwangsweise Supersize-Portionen zu essen, sofern diese von der Bedienung angeboten werden.
Ich warte nun auf das spannende Gegenexperiment: Was passiert, wenn sich ein Mensch jeden Tag bis zum Erbrechen mit Salat vollstopft?
Schon Paracelsus, der olle Quacksalber, erkannte 1538: "Allein die Dosis macht das Gift."
Ich gönne mir nun erstmal eine große Portion Würzspinat mit Pfeffer und Röstzwiebeln... extrem lecker, den Folgetag sollte man sich von offenen Zündquellen allerdings besser fernhalten.
Ein paar der Interviews sind ganz interessant, aber ich verstehe nicht so ganz, wieso dieser Film so gute Kritiken bekommen hat. Das Experiment, um das es in dem Film geht, halte ich für äußerst schwachsinnig: Es wurde bewiesen, dass es ungesund ist, sich über die Übelkeitsgrenze hinaus dreimal täglich mit McDonalds-Produkten vollzustopfen und dabei auch zwangsweise Supersize-Portionen zu essen, sofern diese von der Bedienung angeboten werden.
Ich warte nun auf das spannende Gegenexperiment: Was passiert, wenn sich ein Mensch jeden Tag bis zum Erbrechen mit Salat vollstopft?
Schon Paracelsus, der olle Quacksalber, erkannte 1538: "Allein die Dosis macht das Gift."
Ich gönne mir nun erstmal eine große Portion Würzspinat mit Pfeffer und Röstzwiebeln... extrem lecker, den Folgetag sollte man sich von offenen Zündquellen allerdings besser fernhalten.
Samstag, 21. März 2009
Pannekoekschip
Gestern haben wir das bereits für Januar geplante Treffen mit dem Team Extreme auf dem Pannekoekschip nachgeholt. Das Restaurant ist mehr für Familien mit kleinen Kindern gedacht und bietet auch Pakete für Kindergeburtstage mit Schatzsuche an, man kann dort allerdings auch durchaus als Erwachsener essen.
Gestern war kaum was los, somit wäre unsere Reservierung nicht nötig gewesen. Die Musik klang teilweise ein wenig nach Kinderlied, teilweise lief aber auch der Fluch der Karibik-Soundtrack.
Die servierten Pfannkuchen waren sehr lecker und auch von der Menge durchaus in Ordnung.
Ich hatte mich für die Version mit Speck, Zwiebeln und Champignons entschieden und die Speisekarten-Kategorie "deftig" trifft es durchaus. Das ist nix, was man jeden Tag essen sollte.
Darin waren sich auch alle Anwesenden einig, einzig die Frage, wie der Preis zu bewerten sei, sorgte für Diskussionsbedarf. Mein Pfannkuchen in der oben genannten Konfiguration hat mich 7,50 gekostet. Das ist sicherlich ein stolzer Preis für einen Pfannkuchen, den man mit einem Mindestmaß an Kochtalent auch selbst kredenzen kann. Allerdings ist es für ein Restaurantgericht durchaus im Mittelfeld und das Schiff wird sicher auch einiges an Nebenkosten haben.
Der Kellner war durchaus ansehnlich und auch sehr nett. Was ein Priapismus ist, wusste er allerdings nicht. Mein Ex-Chef, der unseren Ex-Zivi gerade mit ein paar Fremdwörtern verwirrte, konnte ihn jedoch aufklären.
Ältere Außenansicht aus meinem Bildarchiv:
Ich habe innen leider nur ein unscharfes Foto machen können, da gleich danach Gäste kamen und die Sicht blockierten:
Nach dem Pfannkuchenessen ging es durch diverse Kneipen im Viertel, die durch Völlegrad und Lautstärke mal mehr und mal weniger gut zum Unterhalten in der Gruppe geeignet waren.
Zu den leider weniger geeigneten gehört das Wohnzimmer im Viertel, das aber von der Atmosphäre mit Sofas, Sesseln, Hochbetten und alten Bravo-Zeitschriften ganz lustig war.
Wenn ich mal Zeit habe, sollte ich noch mal alleine hingehen, mich mit einem der anwesenden süßen Jungs in das Hochbett verziehen und ihm in aller Ruhe den Inhalt der Dr.-Sommer-Rubrik erklären...
Eigentlich wollten wir nach der Kneipentour noch zu mir fahren, nach dem 50% des Teams vorher schlapp machten, haben wir die Veranstaltung jedoch an dieser Stelle aufgelöst und ich bin alleine nach Hause gefahren. Irgendwie habe ich die Befürchtung, dass die Flenskiste auch nächstes Jahr noch in meinem Wohnzimmer stehen wird... das ist doch echt tragisch, dass da immer was dazwischen kommt... :-(
Nachdem der Ex-Zivi ein Saunatreffen im April angeregt hat, hatte ich noch die Idee, dass ich den Saunagang vielleicht auch mit meiner Geburtstagsfeier kombinieren könnte.Motto: Erst gehen wir schwitzen, dann haben wir einen sitzen. Das ist aber noch nicht spruchreif, mir schweben da noch verschiedene mögliche Konstellationen vor.
Gestern war kaum was los, somit wäre unsere Reservierung nicht nötig gewesen. Die Musik klang teilweise ein wenig nach Kinderlied, teilweise lief aber auch der Fluch der Karibik-Soundtrack.
Die servierten Pfannkuchen waren sehr lecker und auch von der Menge durchaus in Ordnung.
Ich hatte mich für die Version mit Speck, Zwiebeln und Champignons entschieden und die Speisekarten-Kategorie "deftig" trifft es durchaus. Das ist nix, was man jeden Tag essen sollte.
Darin waren sich auch alle Anwesenden einig, einzig die Frage, wie der Preis zu bewerten sei, sorgte für Diskussionsbedarf. Mein Pfannkuchen in der oben genannten Konfiguration hat mich 7,50 gekostet. Das ist sicherlich ein stolzer Preis für einen Pfannkuchen, den man mit einem Mindestmaß an Kochtalent auch selbst kredenzen kann. Allerdings ist es für ein Restaurantgericht durchaus im Mittelfeld und das Schiff wird sicher auch einiges an Nebenkosten haben.
Der Kellner war durchaus ansehnlich und auch sehr nett. Was ein Priapismus ist, wusste er allerdings nicht. Mein Ex-Chef, der unseren Ex-Zivi gerade mit ein paar Fremdwörtern verwirrte, konnte ihn jedoch aufklären.
Ältere Außenansicht aus meinem Bildarchiv:
Ich habe innen leider nur ein unscharfes Foto machen können, da gleich danach Gäste kamen und die Sicht blockierten:
Nach dem Pfannkuchenessen ging es durch diverse Kneipen im Viertel, die durch Völlegrad und Lautstärke mal mehr und mal weniger gut zum Unterhalten in der Gruppe geeignet waren.
Zu den leider weniger geeigneten gehört das Wohnzimmer im Viertel, das aber von der Atmosphäre mit Sofas, Sesseln, Hochbetten und alten Bravo-Zeitschriften ganz lustig war.
Wenn ich mal Zeit habe, sollte ich noch mal alleine hingehen, mich mit einem der anwesenden süßen Jungs in das Hochbett verziehen und ihm in aller Ruhe den Inhalt der Dr.-Sommer-Rubrik erklären...
Eigentlich wollten wir nach der Kneipentour noch zu mir fahren, nach dem 50% des Teams vorher schlapp machten, haben wir die Veranstaltung jedoch an dieser Stelle aufgelöst und ich bin alleine nach Hause gefahren. Irgendwie habe ich die Befürchtung, dass die Flenskiste auch nächstes Jahr noch in meinem Wohnzimmer stehen wird... das ist doch echt tragisch, dass da immer was dazwischen kommt... :-(
Nachdem der Ex-Zivi ein Saunatreffen im April angeregt hat, hatte ich noch die Idee, dass ich den Saunagang vielleicht auch mit meiner Geburtstagsfeier kombinieren könnte.
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Countdown läuft - Best of 2k8
Das Jahr 2008 biegt auf die Zielgerade ein und 2009 steht in den Startlöchern. Und laut dem Wetterbericht bringt es vor allem erstmal Schweinekälte von bis zu -10°C. *brr*
Da mich Impi mit seinem moderigen Knüppel touchiert und dazugenötigt eingeladen hat, an seinem Stöckchen teilzunehmen, habe ich mal überlegt, was mir dazu einfällt.
Ich orientiere mich einfach mal an seinen Kategorien.
Gestern habe ich übrigens "Lysistrata" gesehen, die Verfilmung des gleichnamigen Ralf König Comics. Da der Film schon älter ist, läuft er hier ausserhalb der Konkurrenz. War aber dennoch ganz lustig, wenn auch teilweise etwas zu überzogen und mit seltsamer Musikuntermalung.
In ein paar Tagen läuft "Queer Duck: The Movie" auf Premiere, da muss ich noch mal gucken, ob ich eine Gelegenheit finde, das zu sehen bzw. eine Aufnahme zu organisieren. Bisher kenne ich nur die jeweils rund 3 minütigen Flashfilme (YouTube), die vor Ewigkeiten im Internet kursierten und einen bisweilen sehr morbiden Humor an den Tag legten. Lang, lang ist's her...
Somit greife ich mal ein Brecht-Zitat heraus, das immerhin einen inhaltlichen Bezug zum Jahr 2008 hat:
Ich wähle ihn, da er Bremer ist, schon viele bekannte Melodien komponiert hat und trotz seines stattlichen Alters von 79 Jahren immer noch fleissig neue CDs rausbringt, auf große Europa-Tournee geht und neben den edelmetallenen Schallplatten eine Ehrung nach der anderen einsammelt. Respekt!
Ich habe ihn daher auch schon öfter hier verlinkt und erwähnt. Nur schade, dass es dort in letzter Zeit ein wenig ruhiger geworden ist.
Ok, nicht wirklich... diese eigenwillige Kreation entstand vor ein paar Wochen als ich in der dunklen Küche tetra-pak-technisch daneben gegriffen hatte. Irgendwie hat es was... aber es wird wohl ein einmaliges Experiment bleiben.
Da ich solchen barbarischen Ritualen normalerweise nicht fröne, schmeiße ich die Stöckchen nicht weiter, sondern stelle sie hier einfach in den Raum. Wer mag, darf sich gerne bedienen und ein Stöckchen im eigenen Blog aufgreifen oder es im Kamin verfeuern. Wie eingangs erwähnt soll's ja kalt werden...
Ich hoffe, mein neues Auto übersteht die Knallerei. Die letzten Tage sind hier schon immer Jugendliche umhergezogen, die ziemlich rücksichtslos Knaller in alle Richtungen geworfen haben.
Da mich Impi mit seinem moderigen Knüppel touchiert und dazu
Ich orientiere mich einfach mal an seinen Kategorien.
Musik
Schwer zu sagen... da müsste ich jetzt erstmal recherchieren, was ich dieses Jahr alles in meine Musiksammlung aufgenommen habe. Da ich dazu zu faul bin, stimme ich einfach mal für Guru Josh Project mit "Infinity 2008" (die Klaas Remixe). Für manche sicher übelster Kirmes-Techno, aber mir gefällt der Track, er hat einen schönen Party-Beat.Kino
Auch hier müsste ich eigentlich erstmal Inventur machen... aber ich plädiere mal für "Die Welle". Das Thema ist zeitlos und der Film ist ansprechend umgesetzt.Gestern habe ich übrigens "Lysistrata" gesehen, die Verfilmung des gleichnamigen Ralf König Comics. Da der Film schon älter ist, läuft er hier ausserhalb der Konkurrenz. War aber dennoch ganz lustig, wenn auch teilweise etwas zu überzogen und mit seltsamer Musikuntermalung.
In ein paar Tagen läuft "Queer Duck: The Movie" auf Premiere, da muss ich noch mal gucken, ob ich eine Gelegenheit finde, das zu sehen bzw. eine Aufnahme zu organisieren. Bisher kenne ich nur die jeweils rund 3 minütigen Flashfilme (YouTube), die vor Ewigkeiten im Internet kursierten und einen bisweilen sehr morbiden Humor an den Tag legten. Lang, lang ist's her...
Weisheiten
Ähm ja. Dafür haben wir gerade die falsche Uhrzeit. Meine Zitatsammlung ist zwar voller Weisheiten (vielleicht sollte ich dazu mal eine eigene Rubrik einrichten?), aber eine wirkliche Hitparade speziell aus dem Jahr 2008 kann ich daraus nicht erstellen.Somit greife ich mal ein Brecht-Zitat heraus, das immerhin einen inhaltlichen Bezug zum Jahr 2008 hat:
"Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank." (Bertolt Brecht)Wie die Geschichte lehrt, werden allerdings nicht alle Banken von Profis geführt.
Greisheiten
Mit dieser Kategorie kenne ich mich auch nicht so wirklich aus. Nach dem ich vor einigen Tagen beim Zappen einen Werbespot zu einer Konzerttournee von James Last im nächsten Jahr gesehen hatte, habe ich aber wohl einen verdienten Preisträger gefunden.Ich wähle ihn, da er Bremer ist, schon viele bekannte Melodien komponiert hat und trotz seines stattlichen Alters von 79 Jahren immer noch fleissig neue CDs rausbringt, auf große Europa-Tournee geht und neben den edelmetallenen Schallplatten eine Ehrung nach der anderen einsammelt. Respekt!
Blog des Jahres
Auch diese Wahl ist schwer. Ich entscheide mich mal für Hanno’s Blog, da Hanno Zulla immer wieder schöne Artikel und Aktionen zu Themen wie Datenschutz und Überwachungswahn hat.Ich habe ihn daher auch schon öfter hier verlinkt und erwähnt. Nur schade, dass es dort in letzter Zeit ein wenig ruhiger geworden ist.
Konsolenspiel des Jahres
Auch wenn ich Impi das Interesse am Computerspiel des Jahrs nicht so recht abnehme, nehme ich diese Kategorie mal auf und küre "Little Big Planet" zum besten Konsolenspiel 2008.Rezept des Jahres
Kaba-Vanille-Pulver mit O-Saft anstatt Milch.Ok, nicht wirklich... diese eigenwillige Kreation entstand vor ein paar Wochen als ich in der dunklen Küche tetra-pak-technisch daneben gegriffen hatte. Irgendwie hat es was... aber es wird wohl ein einmaliges Experiment bleiben.
Gnom des Jahres
Impi für seinen schlecht gezielten Astwurf. Meine Stirn tut immer noch weh!Da ich solchen barbarischen Ritualen normalerweise nicht fröne, schmeiße ich die Stöckchen nicht weiter, sondern stelle sie hier einfach in den Raum. Wer mag, darf sich gerne bedienen und ein Stöckchen im eigenen Blog aufgreifen oder es im Kamin verfeuern. Wie eingangs erwähnt soll's ja kalt werden...
In diesem Sinne: Guten Rutsch!
Ich hoffe, mein neues Auto übersteht die Knallerei. Die letzten Tage sind hier schon immer Jugendliche umhergezogen, die ziemlich rücksichtslos Knaller in alle Richtungen geworfen haben.
Donnerstag, 25. Dezember 2008
Peugeot - Mühlen seit 1840
Gestern habe ich kurz nach dem Mittag meinen Bruder abgeholt und wir sind zur Familien-Weihnachtsfeier zu meinen Eltern gefahren.
Da über den Ort der Feierlichkeiten erst kurzfristig entschieden wurde, gab es dieses Jahr keinen Tannenbaum, was der Sache aber keinen Abbruch tat. Geschenke gab's trotzdem.
Ich habe unter anderem noch ein paar Accessoires für meinen Haushalt bekommen: Zwei Pfannenwender, Kaffeelöffel und eine Salz- und eine Pfeffermühle.
Beide Mühlen stammen von der Traditionsmarke Peugeot, die sich laut Wikipedia schon lange vor dem Automobilbau mit Pfeffer- und anderen Mühlen einen Namen machte. Wahrscheinlich stellte sie sogar als erste Firma überhaupt Pfeffermühlen her. (Böse Zungen behaupten, dass sie seit dem auch nichts anderes hergestellt habe... aber das lasse ich mal unkommentiert.)
Da über den Ort der Feierlichkeiten erst kurzfristig entschieden wurde, gab es dieses Jahr keinen Tannenbaum, was der Sache aber keinen Abbruch tat. Geschenke gab's trotzdem.
Ich habe unter anderem noch ein paar Accessoires für meinen Haushalt bekommen: Zwei Pfannenwender, Kaffeelöffel und eine Salz- und eine Pfeffermühle.
Beide Mühlen stammen von der Traditionsmarke Peugeot, die sich laut Wikipedia schon lange vor dem Automobilbau mit Pfeffer- und anderen Mühlen einen Namen machte. Wahrscheinlich stellte sie sogar als erste Firma überhaupt Pfeffermühlen her. (Böse Zungen behaupten, dass sie seit dem auch nichts anderes hergestellt habe... aber das lasse ich mal unkommentiert.)
Mittwoch, 10. September 2008
Wii Fat
Die letzten Tage habe ich jeden Abend 30 Minuten Zeit in mein virtuelles Wii-Fit-Trainingszeit-Sparschwein gesteckt und seit dem hat sich der Zeiger meiner Waage schon um über ein Kilo bewegt... leider bloß in die falsche Richtung.
Zwar bin ich noch etliche Kilo von der Grenze zum Übergewicht entfernt, trotzdem ist das nicht so ganz im Sinne des Erfinders. Die Ursache mag sein, dass sich mein Körper erstmal auf die regelmäßige Belastung einstellen muss, zumal ich letzte Woche auch mit dem Schwimmen wieder angefangen habe. Hinzu kommen Stress und Arbeit in der Firma: Morgen kommt Geschäftsbesuch und ich bin so was wie der Zeremonienmeister der Veranstaltung. Bei den Geschäftsessen sollte ich mich aber wohl trotzdem ein wenig zurückhalten. Mal sehen, wie sich das entwickelt.
Immerhin mache ich bei den Gleichgewichtsübungen langsam Fortschritte.
Seit heute wird übrigens die erste und zweite Staffel von "Türkisch für Anfänger" wiederholt. Da ich im Frühjahr letzten Jahres in der 2. Staffel in die Serie eingestiegen bin, habe ich so die Chance, noch ein paar Grundlagen nachzuarbeiten, bevor ab dem 18. November die Erstausstrahlung der nagelneuen 3. Staffel folgt. Im Moment ein kleines Highlight des Tages.
Nun ist es aber auch schon wieder Zeit für's Bett... und irgendwie habe ich schon wieder Hunger, obwohl ich heute Mittag ausnahmsweise in der Kantine war und auch heute Abend noch was gegessen habe. Als Schlemmer der A++-Kategorie hat man's einfach schwer...
Zwar bin ich noch etliche Kilo von der Grenze zum Übergewicht entfernt, trotzdem ist das nicht so ganz im Sinne des Erfinders. Die Ursache mag sein, dass sich mein Körper erstmal auf die regelmäßige Belastung einstellen muss, zumal ich letzte Woche auch mit dem Schwimmen wieder angefangen habe. Hinzu kommen Stress und Arbeit in der Firma: Morgen kommt Geschäftsbesuch und ich bin so was wie der Zeremonienmeister der Veranstaltung. Bei den Geschäftsessen sollte ich mich aber wohl trotzdem ein wenig zurückhalten. Mal sehen, wie sich das entwickelt.
Immerhin mache ich bei den Gleichgewichtsübungen langsam Fortschritte.
Seit heute wird übrigens die erste und zweite Staffel von "Türkisch für Anfänger" wiederholt. Da ich im Frühjahr letzten Jahres in der 2. Staffel in die Serie eingestiegen bin, habe ich so die Chance, noch ein paar Grundlagen nachzuarbeiten, bevor ab dem 18. November die Erstausstrahlung der nagelneuen 3. Staffel folgt. Im Moment ein kleines Highlight des Tages.
Nun ist es aber auch schon wieder Zeit für's Bett... und irgendwie habe ich schon wieder Hunger, obwohl ich heute Mittag ausnahmsweise in der Kantine war und auch heute Abend noch was gegessen habe. Als Schlemmer der A++-Kategorie hat man's einfach schwer...
Samstag, 26. Juli 2008
Testgrillen
Gestern war ich bei meinen Eltern um einen Einweg-Grill für eine Outdoor-Party nächsten Monat zu testen:
Auf meinem Balkon ist Grillen leider weder erlaubt noch sinnvoll, daher lohnt sich die Anschaffung eines richtigen Grills für mich nicht so recht; zumal ein dreckiger Mehrweggrill auch wieder gereinigt und von der Partylocation zurück nach Hause transportiert werden will, wo sich dann die Frage der Unterbringung stellt.
Den obigen Grill gibt es für 2 Euro im Supermarkt. Zum Testen habe ich ein 750g-Paket Nackenkräutersteaks verwendet.
Das Anzünden ist relativ einfach. Der Grill enthält bereits Kohle und ein spiritusgetränktes Anzündpapier(?), so dass man nur noch einen Streichholz oder Kaminfeuerzeug dranhalten muss. Mit einem konventionellen Feuerzeug könnte es schwierig werden, denn man muss den Anzünder durch die Löcher des Rosts erreichen, was entweder eine schlanke Zündquelle oder eine ausreichend lange Flamme voraussetzt. Unter der Grillschale befindet sich noch ein Drahtgestell zur Stabilisierung.
Der Anzünder brennt erstaunlich lange (fast 20 Minuten) mit großer Flamme ab, verbrennt aber nicht vollständig. Das Papier ist wohl kein richtiges Papier sondern nur ein Träger für den eigentlichen, flüssigen Anzünder.
Laut Anleitung soll der Grill nach 20 Minuten einsatzbereit sein. Das kommt nicht so recht hin. Ich habe 30 Minuten gewartet, bevor ich die ersten beiden Nackensteaks draufgelegt habe. Auf dem Rost wäre auch noch Platz für zwei weitere gewesen, ich wollte aber auch die Brenndauer des Geräts testen.
Die Holzkohle war zu diesem Zeitpunkt noch nicht durchgängig weiß durchgeglüht, das wurde sie allerdings auch im weiteren Verlauf des Abends nicht. Möglicherweise liegt dies daran, dass ich den Grill ein paar Wochen zuvor schon einmal aufgemacht hatte um die Fotos zu machen und seit dem ein Teil des Flüssiganzünders verdunstet ist. (Das würde dann auch erklären, wieso der Anzünderträger nicht vollständig verbrannt ist.)
Nach rund 45 Miunten waren die ersten beiden Steaks fertig und ich habe die nächsten beiden draufgelegt. Der Grill kam mir da deutlich heißer vor, wahrscheinlich hätte ich am Anfang noch länger warten müssen.
Die zweite Ladung ging allerdings auch nicht viel schneller, Grillen mit Kohle ist definitiv nicht das richtige wenn man großen Hunger hat.
Nachdem auch diese Steaks vertilgt waren, glühte der Grill immer noch. Möglicherweise hätte es auch noch für weiteres Fleisch gereicht, das habe ich aber nicht mehr ausprobiert.
Fazit:
Für 2 Euro ist das Ergebnis ganz ordentlich. Wenn man die Grillfläche komplett ausnutzt, sollte man damit mindestens 8 Steaks gegrillt bekommen, auch wenn Würstchen vielleicht die bessere Wahl sind weil sie nicht so lange brauchen.
Mit zwei dieser Grills und ein paar sibirischen Baumfackeln als Beleuchtung sollte der Party somit nichts im Wege stehen... immer vorausgesetzt natürlich, das Wetter spielt mit.
Nächsten Sommer sehe ich mich dann vielleicht mal nach einem kleinen kompakten Gasgrill um. Damit entsteht weniger Müll als bei den Einweggrills und es dauert nicht ganz solange, bis es was zu Futtern gibt...
Auf meinem Balkon ist Grillen leider weder erlaubt noch sinnvoll, daher lohnt sich die Anschaffung eines richtigen Grills für mich nicht so recht; zumal ein dreckiger Mehrweggrill auch wieder gereinigt und von der Partylocation zurück nach Hause transportiert werden will, wo sich dann die Frage der Unterbringung stellt.
Den obigen Grill gibt es für 2 Euro im Supermarkt. Zum Testen habe ich ein 750g-Paket Nackenkräutersteaks verwendet.
Das Anzünden ist relativ einfach. Der Grill enthält bereits Kohle und ein spiritusgetränktes Anzündpapier(?), so dass man nur noch einen Streichholz oder Kaminfeuerzeug dranhalten muss. Mit einem konventionellen Feuerzeug könnte es schwierig werden, denn man muss den Anzünder durch die Löcher des Rosts erreichen, was entweder eine schlanke Zündquelle oder eine ausreichend lange Flamme voraussetzt. Unter der Grillschale befindet sich noch ein Drahtgestell zur Stabilisierung.
Der Anzünder brennt erstaunlich lange (fast 20 Minuten) mit großer Flamme ab, verbrennt aber nicht vollständig. Das Papier ist wohl kein richtiges Papier sondern nur ein Träger für den eigentlichen, flüssigen Anzünder.
Laut Anleitung soll der Grill nach 20 Minuten einsatzbereit sein. Das kommt nicht so recht hin. Ich habe 30 Minuten gewartet, bevor ich die ersten beiden Nackensteaks draufgelegt habe. Auf dem Rost wäre auch noch Platz für zwei weitere gewesen, ich wollte aber auch die Brenndauer des Geräts testen.
Die Holzkohle war zu diesem Zeitpunkt noch nicht durchgängig weiß durchgeglüht, das wurde sie allerdings auch im weiteren Verlauf des Abends nicht. Möglicherweise liegt dies daran, dass ich den Grill ein paar Wochen zuvor schon einmal aufgemacht hatte um die Fotos zu machen und seit dem ein Teil des Flüssiganzünders verdunstet ist. (Das würde dann auch erklären, wieso der Anzünderträger nicht vollständig verbrannt ist.)
Nach rund 45 Miunten waren die ersten beiden Steaks fertig und ich habe die nächsten beiden draufgelegt. Der Grill kam mir da deutlich heißer vor, wahrscheinlich hätte ich am Anfang noch länger warten müssen.
Die zweite Ladung ging allerdings auch nicht viel schneller, Grillen mit Kohle ist definitiv nicht das richtige wenn man großen Hunger hat.
Nachdem auch diese Steaks vertilgt waren, glühte der Grill immer noch. Möglicherweise hätte es auch noch für weiteres Fleisch gereicht, das habe ich aber nicht mehr ausprobiert.
Fazit:
Für 2 Euro ist das Ergebnis ganz ordentlich. Wenn man die Grillfläche komplett ausnutzt, sollte man damit mindestens 8 Steaks gegrillt bekommen, auch wenn Würstchen vielleicht die bessere Wahl sind weil sie nicht so lange brauchen.
Mit zwei dieser Grills und ein paar sibirischen Baumfackeln als Beleuchtung sollte der Party somit nichts im Wege stehen... immer vorausgesetzt natürlich, das Wetter spielt mit.
Nächsten Sommer sehe ich mich dann vielleicht mal nach einem kleinen kompakten Gasgrill um. Damit entsteht weniger Müll als bei den Einweggrills und es dauert nicht ganz solange, bis es was zu Futtern gibt...
Montag, 21. Juli 2008
Cocktailrezepte - Zuschauerreaktionen
Vor kurzem hatte ich nach Cocktailrezepten gefragt.
Groß war die Resonanz zwar nicht (die meisten Leute trinken lieber Cocktails als selbst welche zu mixen, selbst die Diplom-Alkis aus meinem Bekanntenkreis konnten mir nicht weiterhelfen), aber von Peter kamen zwei gute Links:
leo.org - Alphabetische Liste (wenn man einen Cocktail nach Namen sucht)
leo.org - Liste nach Zutaten (wenn man Zutaten hat und wissen will, was man daraus kredenzen kann)
Groß war die Resonanz zwar nicht (die meisten Leute trinken lieber Cocktails als selbst welche zu mixen, selbst die Diplom-Alkis aus meinem Bekanntenkreis konnten mir nicht weiterhelfen), aber von Peter kamen zwei gute Links:
leo.org - Alphabetische Liste (wenn man einen Cocktail nach Namen sucht)
leo.org - Liste nach Zutaten (wenn man Zutaten hat und wissen will, was man daraus kredenzen kann)
Samstag, 12. Juli 2008
Samstag, 17. Mai 2008
GTA IV
Nachdem mich der alte Mixer meiner Mutter nicht so recht überzeugt hat, habe ich mir gestern einen eigenen gekauft. Mit großen Erdbeeren direkt aus dem Gefrierfach kommt er auch nicht klar, aber er er hat schon mal deutlich mehr Power als der alte. Er macht allerdings auch deutlich mehr Lärm, auf höchster Stufe vibriert der Fußboden. Für Mitternachts-Cocktails also weniger geeignet, aber das hätte auch mit dem alten nicht geklappt.
Das Endergebnis meines Test-Shakes war somit wie beim letzten Versuch, aber die Zubereitung war nicht so langwierig und mühsam.
Die Zutaten der letzten Version:
Draußen regnet es in Strömen. Das ist gut, denn mein Auto ist schon wieder ziemlich staubig und braucht dringend eine Wäsche. Es ist aber auch schlecht, denn eigentlich wollte ich heute noch mit einem süßen Typen eine Fotosession am Unisee machen. Die macht bei diesem Wetter keinen Sinn und auch den geplanten Besuch im Freibad kann ich so knicken.
Die Bilder und Videos vom HSVO-Tunier in Oldenburg sind von meiner Seite eigentlich soweit fertig, nun warte ich auf eine Rückmeldung meines "Auftraggebers", welche der Bilder nun veröffentlicht werden dürfen/sollen und ob an dem Video noch etwas geändert werden soll, bevor ich die finale Version in voller DVD-Qualität erstelle.
Außerdem würde ich mich über ein wenig Kritik (positiv wie negativ) freuen, aber das zieht sich gerade alles endlos in die Länge und ich bin ein wenig enttäuscht.
Es gibt aber auch Positives zu vermelden: Meinen Hamburger Favoriten habe ich inzwischen im Chat entdeckt, wir haben uns nett unterhalten und er hat mich gefragt, ob ich Ende des Monats auch bei einem Tunier in Osnabrück dabei bin. Bisher war das nicht geplant, aber ich schaue mal, ob ich das zeitlich einrichten kann.
Wenn das Wetter gut ist, bin ich dann also möglicherweise für Hamburg dort unterwegs und kann dann auch meine Studie weiterführen, wie sich das Filmen der Mannschaft während des Spiels auf die Motivation und somit das Endergebnis auswirkt. In Oldenburg hat 'meine' Mannschaft jedes Spiel, das ich gefilmt habe, gewonnen während die anderen verloren wurden oder unentschieden ausgingen.
Das setzt allerdings Sonne voraus, bei Regen kann ich nicht vernünftig filmen. Immerhin kann ich das aktuelle Wetter nutzen um ein wenig GTA 4 zu spielen. Da ich das Spiel gestern erst gekauft habe, ist es für eine vollständige Kritik natürlich noch zu früh, aber mein erster Eindruck ist recht positiv.
Da wäre zum Beispiel die enorme Handlungsfreiheit und Detailverliebtheit. Man kann die Stadt auf eigene Faust erkunden oder an Missionen teilnehmen. Man kann sich zu Fuß, via U-Bahn, mit dem (zumeist geklauten) Auto, Boot oder Hubschrauber fortbewegen. Man kann Bowlen gehen, Darten, oder sich eine Freundin suchen und mit ihr ins Kabarett oder zu einem Stand-Up-Comedian gehen. GTA unterscheidet sich dabei von anderen Spielen dadurch, dass die einzelnen Aktivitäten nicht einfach ausgeblendet werden. Wenn man zum Bowling oder Billard geht, kann man wirklich die Kugeln ins Ziel rollen. Im Kabarett gibt es eine richtige Show, die man sich auch in voller Länge ansehen kann. Ebenso gibt es mehrere Radiosender und Fernsehkanäle, die über ein richtiges Programm verfügen. Wie abwechslungsreich die Programme sind, vermag ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu beurteilen, aber so detailliert habe ich das bisher in keinem anderen Spiel gesehen.
Ein wenig schade ist es, dass auch die Sprachausgabe der deutschen Version auf Englisch ist. Normalerweise ist das nicht weiter kritisch, man versteht trotz des starken Akzents der Hauptfigur worum es geht, außerdem gibt es deutsche Untertitel. Schwierig wird es jedoch in Actionszenen. Die Konversation der Charaktere läuft auch während Verfolgungsjagden weiter, da hat man dann jedoch keine Zeit um sich auf die Sprachausgabe zu konzentrieren oder die Untertitel mitzulesen. So verpasst man dort etwas, was nicht unbedingt hinderlich für den Spielfortschritt ist, aber einige der Dialoge sind wirklich gut und bisweilen sehr sarkastisch. Einfach nur geil.
Ein Grund, wieso ich bei GTA zugegriffen habe, ist das eingebaute Navigationssystem. Man kann dem Spiel ein beliebiges Ziel vorgegeben (Missionsziele werden auch automatisch gesetzt) und sich dann via Navi zum Ziel leiten lassen. Das vermeidet ein Problem, dass mir bei Burnout Paradise inzwischen etwas den Spaß vermiest: Man verfährt sich nicht so leicht. Im Burnout Paradise muss man den Weg selbst finden, einmal falsch abgebogen und das Rennen ist so gut wie verloren. Für Gelegenheitsspieler wie mich ist das sehr frustrierend, denn ich spiele das Spiel nicht oft genug um mich in der recht großen Stadt unter großem Zeitdruck zurecht zu finden und nebenbei auch noch auf den Verkehr zu achten.
Bei GTA 4 kann man zwar auch falsch abbiegen, aber das Risiko ist deutlich geringer.
Zwei große Kritikpunkte habe ich jedoch schon gefunden:
Erstens die Grafik. Die Grafik ist Mittelmaß bis enttäuschend. In einem Forum habe ich gelesen, dass das Spiel wohl nur 600 Bildzeilen berechnet und auf 1080i hochskaliert. Ich weiß nicht, ob das wirklich stimmt, aber ich befürchte es.
Außerdem sind einige Bildbereiche kaum zu erkennen. So muss ich zum Lesen von SMS auf dem virtuellen Handy immer näher an den Fernseher gehen, weil der Text sonst zu klein und dunkel ist. Ich werde noch mal gucken, ob sich das Problem mit den eingebauten Helligkeits- und Kontrastreglern noch etwas abmildern lässt (am Hauptregler am Fernseher möchte ich ungern drehen, denn der gilt für alle PS3-Spiele und -filme), aber bisher hatte ich damit wenig Erfolg. Möglicherweise ist dies dem HDR-Hype geschuldet, der nicht nur in der Fotografie sondern auch bei Videospielen zunehmend umsich greift und bisweilen etwas übertreibt.
Großer Kritikpunkt Nummer 2 ist das Savegame-Konzept. Wenn eine Mission scheitert ist das Spiel damit nicht automatisch zu Ende und man hat so die Chance, auf verschiedenen Handlungspfaden durch das Spiel zu kommen. Nevig ist jedoch, dass man nur zwischen den Missionen abspeichern und man Missionen nur komplett wiederholen kann. Wenn man im hinteren Teil einer Mission ständig verliert, muss man den vorderen Teil immer wieder und wieder spielen, bis man wieder an der Stelle ist. Das kostet Zeit und Nerven. Auch Zwischensequenzen lassen sich dabei anscheinend nicht abbrechen.
In einem modernen Spiel sollte man jederzeit abspeichern können, denn es kann immer sein, dass man auf Grund äußerer Umstände das Spiel unterbrechen muss. (Die Pausentaste ist beim Stromverbrauch der PS3 kein wirkliche Alternative wenn die Pause länger dauert.)
Was die Gewaltdiskussion angeht: Das Spiel bietet viele Möglichkeiten und diese Möglichkeiten werden auch nicht durch den Jugendschutz eingeschränkt (somit ist das Spiel auch konsequenterweise ab 18). Wer das möchte, kann auch in Stripshows gehen oder Fußgänger im Rudel überfahren. Vom Spiel gezwungen wird man dazu jedoch nicht, zumindest nicht soweit ich bisher gespielt habe. Dennoch spielt das Spiel in einem Teil der Gesellschaft, in der Gewalt einfach zum Leben dazu gehört. Kredithaie diskutieren nicht wenn sie ihr Geld wollen. Die Gewalt im Spiel würde ich daher nicht als Gewaltverherlichung einstufen, das Spiel zeigt das Leben einfach so wie es ist: Bisweilen alles andere als eine heile Welt und man sieht dem tragischen Helden durchaus an, dass er sich eigentlich ein anderes Leben erträumt hatte.
Das Endergebnis meines Test-Shakes war somit wie beim letzten Versuch, aber die Zubereitung war nicht so langwierig und mühsam.
Die Zutaten der letzten Version:
- angetaute Tiefkühl-Erdbeeren
- Milch
- Sahne
- Vanillezucker
- std::Zucker
Draußen regnet es in Strömen. Das ist gut, denn mein Auto ist schon wieder ziemlich staubig und braucht dringend eine Wäsche. Es ist aber auch schlecht, denn eigentlich wollte ich heute noch mit einem süßen Typen eine Fotosession am Unisee machen. Die macht bei diesem Wetter keinen Sinn und auch den geplanten Besuch im Freibad kann ich so knicken.
Die Bilder und Videos vom HSVO-Tunier in Oldenburg sind von meiner Seite eigentlich soweit fertig, nun warte ich auf eine Rückmeldung meines "Auftraggebers", welche der Bilder nun veröffentlicht werden dürfen/sollen und ob an dem Video noch etwas geändert werden soll, bevor ich die finale Version in voller DVD-Qualität erstelle.
Außerdem würde ich mich über ein wenig Kritik (positiv wie negativ) freuen, aber das zieht sich gerade alles endlos in die Länge und ich bin ein wenig enttäuscht.
Es gibt aber auch Positives zu vermelden: Meinen Hamburger Favoriten habe ich inzwischen im Chat entdeckt, wir haben uns nett unterhalten und er hat mich gefragt, ob ich Ende des Monats auch bei einem Tunier in Osnabrück dabei bin. Bisher war das nicht geplant, aber ich schaue mal, ob ich das zeitlich einrichten kann.
Wenn das Wetter gut ist, bin ich dann also möglicherweise für Hamburg dort unterwegs und kann dann auch meine Studie weiterführen, wie sich das Filmen der Mannschaft während des Spiels auf die Motivation und somit das Endergebnis auswirkt. In Oldenburg hat 'meine' Mannschaft jedes Spiel, das ich gefilmt habe, gewonnen während die anderen verloren wurden oder unentschieden ausgingen.
Das setzt allerdings Sonne voraus, bei Regen kann ich nicht vernünftig filmen. Immerhin kann ich das aktuelle Wetter nutzen um ein wenig GTA 4 zu spielen. Da ich das Spiel gestern erst gekauft habe, ist es für eine vollständige Kritik natürlich noch zu früh, aber mein erster Eindruck ist recht positiv.
Da wäre zum Beispiel die enorme Handlungsfreiheit und Detailverliebtheit. Man kann die Stadt auf eigene Faust erkunden oder an Missionen teilnehmen. Man kann sich zu Fuß, via U-Bahn, mit dem (zumeist geklauten) Auto, Boot oder Hubschrauber fortbewegen. Man kann Bowlen gehen, Darten, oder sich eine Freundin suchen und mit ihr ins Kabarett oder zu einem Stand-Up-Comedian gehen. GTA unterscheidet sich dabei von anderen Spielen dadurch, dass die einzelnen Aktivitäten nicht einfach ausgeblendet werden. Wenn man zum Bowling oder Billard geht, kann man wirklich die Kugeln ins Ziel rollen. Im Kabarett gibt es eine richtige Show, die man sich auch in voller Länge ansehen kann. Ebenso gibt es mehrere Radiosender und Fernsehkanäle, die über ein richtiges Programm verfügen. Wie abwechslungsreich die Programme sind, vermag ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu beurteilen, aber so detailliert habe ich das bisher in keinem anderen Spiel gesehen.
Ein wenig schade ist es, dass auch die Sprachausgabe der deutschen Version auf Englisch ist. Normalerweise ist das nicht weiter kritisch, man versteht trotz des starken Akzents der Hauptfigur worum es geht, außerdem gibt es deutsche Untertitel. Schwierig wird es jedoch in Actionszenen. Die Konversation der Charaktere läuft auch während Verfolgungsjagden weiter, da hat man dann jedoch keine Zeit um sich auf die Sprachausgabe zu konzentrieren oder die Untertitel mitzulesen. So verpasst man dort etwas, was nicht unbedingt hinderlich für den Spielfortschritt ist, aber einige der Dialoge sind wirklich gut und bisweilen sehr sarkastisch. Einfach nur geil.
Ein Grund, wieso ich bei GTA zugegriffen habe, ist das eingebaute Navigationssystem. Man kann dem Spiel ein beliebiges Ziel vorgegeben (Missionsziele werden auch automatisch gesetzt) und sich dann via Navi zum Ziel leiten lassen. Das vermeidet ein Problem, dass mir bei Burnout Paradise inzwischen etwas den Spaß vermiest: Man verfährt sich nicht so leicht. Im Burnout Paradise muss man den Weg selbst finden, einmal falsch abgebogen und das Rennen ist so gut wie verloren. Für Gelegenheitsspieler wie mich ist das sehr frustrierend, denn ich spiele das Spiel nicht oft genug um mich in der recht großen Stadt unter großem Zeitdruck zurecht zu finden und nebenbei auch noch auf den Verkehr zu achten.
Bei GTA 4 kann man zwar auch falsch abbiegen, aber das Risiko ist deutlich geringer.
Zwei große Kritikpunkte habe ich jedoch schon gefunden:
Erstens die Grafik. Die Grafik ist Mittelmaß bis enttäuschend. In einem Forum habe ich gelesen, dass das Spiel wohl nur 600 Bildzeilen berechnet und auf 1080i hochskaliert. Ich weiß nicht, ob das wirklich stimmt, aber ich befürchte es.
Außerdem sind einige Bildbereiche kaum zu erkennen. So muss ich zum Lesen von SMS auf dem virtuellen Handy immer näher an den Fernseher gehen, weil der Text sonst zu klein und dunkel ist. Ich werde noch mal gucken, ob sich das Problem mit den eingebauten Helligkeits- und Kontrastreglern noch etwas abmildern lässt (am Hauptregler am Fernseher möchte ich ungern drehen, denn der gilt für alle PS3-Spiele und -filme), aber bisher hatte ich damit wenig Erfolg. Möglicherweise ist dies dem HDR-Hype geschuldet, der nicht nur in der Fotografie sondern auch bei Videospielen zunehmend umsich greift und bisweilen etwas übertreibt.
Großer Kritikpunkt Nummer 2 ist das Savegame-Konzept. Wenn eine Mission scheitert ist das Spiel damit nicht automatisch zu Ende und man hat so die Chance, auf verschiedenen Handlungspfaden durch das Spiel zu kommen. Nevig ist jedoch, dass man nur zwischen den Missionen abspeichern und man Missionen nur komplett wiederholen kann. Wenn man im hinteren Teil einer Mission ständig verliert, muss man den vorderen Teil immer wieder und wieder spielen, bis man wieder an der Stelle ist. Das kostet Zeit und Nerven. Auch Zwischensequenzen lassen sich dabei anscheinend nicht abbrechen.
In einem modernen Spiel sollte man jederzeit abspeichern können, denn es kann immer sein, dass man auf Grund äußerer Umstände das Spiel unterbrechen muss. (Die Pausentaste ist beim Stromverbrauch der PS3 kein wirkliche Alternative wenn die Pause länger dauert.)
Was die Gewaltdiskussion angeht: Das Spiel bietet viele Möglichkeiten und diese Möglichkeiten werden auch nicht durch den Jugendschutz eingeschränkt (somit ist das Spiel auch konsequenterweise ab 18). Wer das möchte, kann auch in Stripshows gehen oder Fußgänger im Rudel überfahren. Vom Spiel gezwungen wird man dazu jedoch nicht, zumindest nicht soweit ich bisher gespielt habe. Dennoch spielt das Spiel in einem Teil der Gesellschaft, in der Gewalt einfach zum Leben dazu gehört. Kredithaie diskutieren nicht wenn sie ihr Geld wollen. Die Gewalt im Spiel würde ich daher nicht als Gewaltverherlichung einstufen, das Spiel zeigt das Leben einfach so wie es ist: Bisweilen alles andere als eine heile Welt und man sieht dem tragischen Helden durchaus an, dass er sich eigentlich ein anderes Leben erträumt hatte.
Dienstag, 13. Mai 2008
HSVO-Cup
Langsam aber sicher macht sich Sommerlaune bei mit breit (erwähnte ich das schon mal? ;-)).
Auch auf Flickr ist die Quote der Bilder mit süßen Jungs am Badesee die letzten Tage rapide angestiegen und so langsam scheinen die Server an ihre Grenzen zu kommen und es gibt gelegentlich Verbindungsprobleme.
Ich trage zur Zeit auch kräftig dazu dabei und lade gerade die Bilder vom HSVO-Cup am letzten Sonntag hoch. Außerdem hab ich mir gerade eine Gurke geschält, mampfe etwas Gurke mit Pfeffer (Dill ist leider gerade nicht verfügbar) und tippe an diesem Blogeintrag.
Ergebnis des Sonntags: Rund 4 GB an Fotos, etwas über eine Stunde HD-Videomaterial und die Erkenntnis, dass das Filmen von Fußballspielen aus mehreren Gründen gar nicht so einfach ist wie es den Anschein hat: Der Ball ist ziemlich schnell, prallt mitunter ziemlich unvorhersehbar in eine andere Richtung ab und ist vor allen Dingen im Sucher der Kamera bei hellem Sonnenlicht kaum zu sehen.
Das Videomaterial habe ich gestern schon zu einer kleinen Erinnerungs-DVD für die Mannschaft, in deren Namen ich alsrasender mit Richtgeschwindigkeit fahrender Fotoreporter unterwegs war, zusammengeschnitten. Eine Zeitlupen-Szene ruckelt noch extrem und ich weiß nicht, wieso. Eigentlich ist da nichts anders als bei den anderen Slomos. Ich hab den Eindruck, dass das Schnittprogramm die Halbbilder in der falschen Reihenfolge zusammensetzt. Mir ist sowieso ein Rätsel, wieso man das Zeilensprungverfahren beim HDTV nicht einfach verboten hat. Die höhere Zeitauflösung, die die Wikipedia als Vorteil anführt, kann's ja nun eigentlich nicht sein. Im Kino klappt's auch prima ohne Zeilensprung. Aber ich schweife ab...
Die Schnuckelquote lag etwas unter meinen Erwartungen, was durch einige Einzelfälle allerdings mehr als ausgeglichen wurde. Besonders einer der Hamburger Spieler hat es mir angetan. Ich denke, werde mal recherchieren wie ich ihn kontaktieren kann und ihn dann mal fragen, ob er nicht mal Lust auf ein Fotoshooting hat. Vorname und Alter habe ich bereits in Erfahrung gebracht, das schränkt die Suche schon mal ein wenig ein. Außerdem gibs da noch einen Oldenburger und einen, den ich bisher gar nicht zuordnen kann.
Bei den Bildern ärgere ich mich tierisch über mich selbst, dass ich von einem der Jungs gar kein anständiges Foto zu Stande gebracht habe. Chancen gab es genug, aber das erste Mal war ich schlicht zu langsam, beim zweiten Mal hab ich falsch fokussiert und das Bild ist völlig unscharf geworden. *grummel*
Naja, wie sagte einst ein weiser Mann: Kommt Zeit, kommt Schnuggel. Das trifft wohl auch auf die beiden vorherigen Absätze zu.
Die meisten Mannschaften war auch ziemlich schüchtern. Bis auf die Hamburger, die saßen in den Pausen fast geschlossen oben ohne in der Sonne. Vorbildlich! ;-)
Im Schatten saß ein älteres (Hetero-)Ehepaar, dass sich mit Klappstühlen am Spielfeldrand häuslich eingerichtet hatte und nebenbei Zeitung las.
Mein Navi funktioniert auch gut, auch wenn ich zuerst nicht wusste, wie man das richtige Oldenburg auswählt. Mit etwas probieren geht es auch ohne Eingabe der Postleitzahl: Man darf den Ort nicht komplett eintippen sondern muss schon vorher auf Suchen klicken und bekommt dann alle passenden Orte aufgelistet. Gibt man den Ort komplett ein nimmt er wohl den mit der kleineren Postleitzahl, in diesem Fall also das falsche Oldenburg.
Soweit erstmal. Morgen geht's wahrscheinlich mit einem Freund ins Freibad, sofern er sich von seiner Diplomarbeit loseisen kann...
Auch auf Flickr ist die Quote der Bilder mit süßen Jungs am Badesee die letzten Tage rapide angestiegen und so langsam scheinen die Server an ihre Grenzen zu kommen und es gibt gelegentlich Verbindungsprobleme.
Ich trage zur Zeit auch kräftig dazu dabei und lade gerade die Bilder vom HSVO-Cup am letzten Sonntag hoch. Außerdem hab ich mir gerade eine Gurke geschält, mampfe etwas Gurke mit Pfeffer (Dill ist leider gerade nicht verfügbar) und tippe an diesem Blogeintrag.
Ergebnis des Sonntags: Rund 4 GB an Fotos, etwas über eine Stunde HD-Videomaterial und die Erkenntnis, dass das Filmen von Fußballspielen aus mehreren Gründen gar nicht so einfach ist wie es den Anschein hat: Der Ball ist ziemlich schnell, prallt mitunter ziemlich unvorhersehbar in eine andere Richtung ab und ist vor allen Dingen im Sucher der Kamera bei hellem Sonnenlicht kaum zu sehen.
Das Videomaterial habe ich gestern schon zu einer kleinen Erinnerungs-DVD für die Mannschaft, in deren Namen ich als
Die Schnuckelquote lag etwas unter meinen Erwartungen, was durch einige Einzelfälle allerdings mehr als ausgeglichen wurde. Besonders einer der Hamburger Spieler hat es mir angetan. Ich denke, werde mal recherchieren wie ich ihn kontaktieren kann und ihn dann mal fragen, ob er nicht mal Lust auf ein Fotoshooting hat. Vorname und Alter habe ich bereits in Erfahrung gebracht, das schränkt die Suche schon mal ein wenig ein. Außerdem gibs da noch einen Oldenburger und einen, den ich bisher gar nicht zuordnen kann.
Bei den Bildern ärgere ich mich tierisch über mich selbst, dass ich von einem der Jungs gar kein anständiges Foto zu Stande gebracht habe. Chancen gab es genug, aber das erste Mal war ich schlicht zu langsam, beim zweiten Mal hab ich falsch fokussiert und das Bild ist völlig unscharf geworden. *grummel*
Naja, wie sagte einst ein weiser Mann: Kommt Zeit, kommt Schnuggel. Das trifft wohl auch auf die beiden vorherigen Absätze zu.
Die meisten Mannschaften war auch ziemlich schüchtern. Bis auf die Hamburger, die saßen in den Pausen fast geschlossen oben ohne in der Sonne. Vorbildlich! ;-)
Im Schatten saß ein älteres (Hetero-)Ehepaar, dass sich mit Klappstühlen am Spielfeldrand häuslich eingerichtet hatte und nebenbei Zeitung las.
Mein Navi funktioniert auch gut, auch wenn ich zuerst nicht wusste, wie man das richtige Oldenburg auswählt. Mit etwas probieren geht es auch ohne Eingabe der Postleitzahl: Man darf den Ort nicht komplett eintippen sondern muss schon vorher auf Suchen klicken und bekommt dann alle passenden Orte aufgelistet. Gibt man den Ort komplett ein nimmt er wohl den mit der kleineren Postleitzahl, in diesem Fall also das falsche Oldenburg.
Soweit erstmal. Morgen geht's wahrscheinlich mit einem Freund ins Freibad, sofern er sich von seiner Diplomarbeit loseisen kann...
Samstag, 10. Mai 2008
Erdbeer-Milchshake
So richtig zufrieden bin ich mit dem alten Mixer aber nicht. Ich habe mehrere Anläufe gebraucht, bis der Shake so wie auf dem Bild aussah. Da werde ich mir wohl doch noch mal einen eigenen kaufen müssen...
Ich weiß nur noch nicht, ob ich einen Stabmixer oder Standmixer nehmen sollte. Ein Stabmixer nimmt weniger Platz weg und ist schneller zu reinigen. Ein Standmixer hat deutlich mehr Power und es kann nix rausspritzen.
Was meinen die Küchenprofis?
Neues vom Mixxer
Nach einer abschließenden Nachtschicht am Donnerstag habe ich seit gestern nun erstmal bis Mittwoch (inkl.) frei... zumindest ist so die aktuelle Planung...
Den gestrigen Tag habe ich für ein paar Fotos, einen Großeinkauf und einen Besuch bei meinen Eltern verwendet. Dort habe ich mir auch den alten Standmixer (jene Gerätegattung, in die manche Menschen ihre iPhones stecken) meiner Mutter mitgenommen, die benutzt ihn eh nicht mehr.
Ich möchte damit Fruchtsäfte und Milchshakes kreieren, die passen gut zum Sommerwetter und sind obendrein lecker und gesund. Nun werde ich die Tage mal mit ein paar Früchten experimentieren und gucken, wie die Ergebnisse sind. An Rezepten aus dem Internet sollte es ebenfalls nicht mangeln.
Eben gerade habe ich mich an einer Mango versucht, diesmal allerdings noch ohne Mixer. Die Früchte sind ja lecker und haben im Innern einen sehr intensiven Geruch, der nicht unangenehm ist, den ich aber irgendwie bisher nicht mit "echten" Früchten in Verbindung gebracht hätte. Inzwischen werden jedem Produkt so viele künstliche Geruchsstoffe zugemischt, dass es einem schon seltsam vorkommt, wenn man den wahren Ursprung eines Geruchs entdeckt.
Abzüge bekommen die Mangos jedoch für ihre Benutzerfreundlichkeit. Wenn es Intelligent Design gibt, dann war dieser Designer mit der Produkteinführung etwas zu eifrig: Man bekommt die Fruchte kaum auf und es wäre hilfreich gewesen, den harten Kern in einer anderen Farbe zu gestalten, damit man ihn besser vom Fruchtfleisch trennen kann.
Zum Glück erweist sich auch in diesem Fall das Internet als ausgesprochen hilfreich, gibt es hier doch ein Video mit ein paar Tricks, die die Zerlegung einer Mango deutlich erleichtern. Ich hab's versucht und es funktioniert, auch wenn mein Ergebnis nicht so perfekt wie im Video aussah.
Wenn mein Lieblings-(Ex-)Zivi zurück ist, muss ich ihn mal fragen, was er noch für leckere Rezepte kennt. Der sammelt im Moment allerdings noch Erfahrungen mit Kiwis.
Morgen geht's dann mit meinem neuen Navi nach Oldenburg zu einem schwulen Fußballtunier, bei dem ein Freund von mir mitspielt. Der Wetterbericht verspricht bestes Schnuggelwetter, somit hoffe ich auf ein paar schöne Fotos und nicht wieder so einen Reinfall wie in Bremerhaven...
Den gestrigen Tag habe ich für ein paar Fotos, einen Großeinkauf und einen Besuch bei meinen Eltern verwendet. Dort habe ich mir auch den alten Standmixer (jene Gerätegattung, in die manche Menschen ihre iPhones stecken) meiner Mutter mitgenommen, die benutzt ihn eh nicht mehr.
Ich möchte damit Fruchtsäfte und Milchshakes kreieren, die passen gut zum Sommerwetter und sind obendrein lecker und gesund. Nun werde ich die Tage mal mit ein paar Früchten experimentieren und gucken, wie die Ergebnisse sind. An Rezepten aus dem Internet sollte es ebenfalls nicht mangeln.
Eben gerade habe ich mich an einer Mango versucht, diesmal allerdings noch ohne Mixer. Die Früchte sind ja lecker und haben im Innern einen sehr intensiven Geruch, der nicht unangenehm ist, den ich aber irgendwie bisher nicht mit "echten" Früchten in Verbindung gebracht hätte. Inzwischen werden jedem Produkt so viele künstliche Geruchsstoffe zugemischt, dass es einem schon seltsam vorkommt, wenn man den wahren Ursprung eines Geruchs entdeckt.
Abzüge bekommen die Mangos jedoch für ihre Benutzerfreundlichkeit. Wenn es Intelligent Design gibt, dann war dieser Designer mit der Produkteinführung etwas zu eifrig: Man bekommt die Fruchte kaum auf und es wäre hilfreich gewesen, den harten Kern in einer anderen Farbe zu gestalten, damit man ihn besser vom Fruchtfleisch trennen kann.
Zum Glück erweist sich auch in diesem Fall das Internet als ausgesprochen hilfreich, gibt es hier doch ein Video mit ein paar Tricks, die die Zerlegung einer Mango deutlich erleichtern. Ich hab's versucht und es funktioniert, auch wenn mein Ergebnis nicht so perfekt wie im Video aussah.
Wenn mein Lieblings-(Ex-)Zivi zurück ist, muss ich ihn mal fragen, was er noch für leckere Rezepte kennt. Der sammelt im Moment allerdings noch Erfahrungen mit Kiwis.
Morgen geht's dann mit meinem neuen Navi nach Oldenburg zu einem schwulen Fußballtunier, bei dem ein Freund von mir mitspielt. Der Wetterbericht verspricht bestes Schnuggelwetter, somit hoffe ich auf ein paar schöne Fotos und nicht wieder so einen Reinfall wie in Bremerhaven...
Sonntag, 13. April 2008
Hamburger
Warum steht eigentlich "Hamburger" auf der Packung wenn nur Frikadellen drin sind?
Wenn man genau hinsieht, kann man zwar drauf kommen, dass keine 16 vollständige Hamburger in die Tüte passen können, aber irgendwie finde ich das trotzdem irreführend...
Wenn man genau hinsieht, kann man zwar drauf kommen, dass keine 16 vollständige Hamburger in die Tüte passen können, aber irgendwie finde ich das trotzdem irreführend...
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