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Dienstag, 5. Januar 2016

Tropical Islands revisited

Draußen liegt Schnee, es ist saukalt und ich habe Urlaub. Also eine gute Gelegenheit, durch einen Rücksprung in den August ein paar warme Gedanken zu verbreiten (und nach langer Zeit mal wieder einen Blogpost zu schreiben).

Im August 2015 habe ich auf dem Weg zum Chaos Communication Camp erneut das Tropical Islands besucht. Und im Gegensatz zum letzten Besuch 2011 diesmal auch mit zwei Übernachtungen.

Die Tropical Islands bieten verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten: Vom Campingplatz auf dem Gelände über Fertighäuser (auch draußen), verschiedene Zeltkategorien in der Halle bis hin zu mehr oder weniger luxuriös ausgestatteten Zimmer (auch in der Halle) ist von (halbwegs) bezahlbar bis teuer und von Holzklasse bis Prinzessin auf der Erbse vieles möglich. Wer zu spät bucht, zahlt allerdings drauf.

Ich habe mich für eine Mischung aus Zelt und Holzhütte entschieden: Eine solide Holzgestell-Konstruktion mit richtigem Bett und Lampe/Steckdose, allerdings ohne feste Wände sondern mit etwas dickeren Zeltplanen abgedeckt. Der Eingang bestand ebenfalls aus zwei Planen mit Schlaufen, durch die eine Kordel durchgezogen und mit einem Vorhängeschloss gesichert werden konnte.

Das Öffnen und Schließen des Durchgangs mit der ganzen Fädelei ist schon etwas mühsam (Insbesondere, wenn man nur schnell etwas aus dem Zelt holen oder zurückbringen möchte - Ich bin irgendwann dazu übergegangen, nur die untersten Schlaufen zu öffnen und mich dann untendurch zu zwängen.) und natürlich auch nicht besonders sicher, so dass man um einen zusätzlichen traditionellen Spindschrank nicht herum kommt.

Auch die normalen Spinde sind eigentlich nicht für Wertsachen wie Portemonnaie und Autoschlüssel vorgesehen, für diese gibt es noch mal wieder separate Wertschließfächer. Man hat also schlimmstenfalls mit 3 Schlüsseln zu jonglieren. Ich habe mich auf zwei beschränkt, wie wohl auch die allermeisten anderen Besucher.

Das Vorhängeschloss hatte einen ganz normalen Schlüssel, konnte also im Gegensatz zum Chip-Armband für den Spind und das Micropayment nicht einfach am Körper bei sich getragen werden. Man muss ihn also im Spind (oder Wertsachentresor) lagern.

Wenn ich also z.B. ein neues Handtuch aus dem Zelt brauchte, musste ich:
  1. Zum Spind laufen und den Zelt-Schlüssel holen.
  2. Einmal quer durch die gesamte Halle zum Zelt laufen. Unnötig zu erwähnen, dass die kürzesten Wege meistens keine Gerade sind, sondern sich mehr oder weniger um die verschiedenen Attraktionen herumschlängeln.
  3. Das Zelt öffnen, Handtuch rausnehmen, Zelt wieder zufrickeln.
  4. Zeltschlüssel quer durch die Halle zurück zum Spind bringen.
  5. Vom Spind zurück dorthin, wo ich eigentlich war/hin wollte.
Wenn man das ein paar mal bei den tropischen Temperaturen gemacht hat, wird einem erst so richtig klar, wie groß die Halle eigentlich ist. Da macht man echt Meilen...

Ansonsten kann ich aber wenig klagen: So eine Übernachtung im Tropical Islands ist auf jeden Fall ein Erlebnis und in jedem Fall spannender als ein normaler Hotelaufenthalt.

Ich bin, bedingt durch Anfahrt und einen Abstecher nach Celle, erst relativ spät gegen 23 Uhr eingetroffen. Für Übernachtungsgäste ist das aber kein Problem, weil man rund um die Uhr einchecken kann (und sich auch nicht in die Schlange der Tageskasse einreihen muss - das spielt aber Abends keine Rolle mehr).

Einzelne Bereiche sind in der Nacht im Wechsel für Wartung und Reinigung gesperrt, ansonsten kann man sich durchaus entspannt zurücklehnen und die (relative) Ruhe genießen.

Tagsüber ist es natürlich deutlich voller und lauter. Die Gäste sind nach wie vor bunt gemischt: Viele Urlauber aus Deutschland und Polen, aber auch aus anderen Ländern. Darunter auch viele junge Pärchen, die vermutlich den Berliner Großstadtdschungel für einen Tag durch einen etwas grüneren Dschungel ersetzen wollen. Schnuggel-Quote top!

Die Übernachtung im Zelt ist wahrscheinlich nicht für jeden optimal. Zu einer gewissen Grundlautstärke, die auch Nachts in der Halle erhalten bleibt, kommt die Wärme und das feucht-tropische Klima. Im Zelt ist es dabei, trotz großer Lüftungsöffnungen im Dachbereich, gefühlt noch ein paar Grad wärmer als in der Halle. Ich hatte damit jetzt nicht so die Schwierigkeiten, aber ich könnte mir auch vorstellen, dass der eine oder andere unter diesen Voraussetzungen nicht schlafen kann und lieber außerhalb der Halle übernachtet. Möglicherweise sind die Zimmer in der Halle auch klimatisiert, das weiß ich aber nicht genau. Die waren mir zu teuer.

Frühstück war in meinem gebuchten Paket in Form eines Buffets in einem der unzähligen Restaurants inklusive. War okay, aber nicht weltbewegend. Da habe ich in anderen Hotels schon besser, aber auch schlechter gegessen.

Die billigste Alternative zum Übernachten in der Halle sind einfache Zelte, die im Sand stehen. So vom bloßen Dran-vorbei-gehen sahen sie auch nicht schlecht aus, aber ich wollte eine Steckdose haben um mein Handy aufladen zu können, immerhin war ich bei Ankunft im Tropical Islands schon einige Zeit unterwegs.

Apropos Handys: Handys und Fotoapparate sind im Tropical Islands, von einigen wenigen Bereichen abgesehen, nicht verboten. Das finde ich auch grundsätzlich ok, so kann man sich auch gemütlich auf eine Liege legen und ein wenig surfen oder chatten. Einzelne Besucher haben die Fotografiererei aber echt übertrieben und ausgiebige Panorama-Aufnahmen von jedem Winkel gedreht.

Auf die meisten Attraktionen war ich ja schon im Blogeintrag zum Besuch im Jahr 2011 eingegangen, somit spare ich mir das mal und beschränke mich auf den Sauna-Bereich, der dieses Jahr in meinem Ticket enthalten war:

Der Sauna/Wellness-Bereich ist noch mal eine eine eigene kleine Welt innerhalb der Halle und, wie ich finde, durchaus liebevoll eingerichtet: Es gibt in asiatisch angehauchter Deko verschiedene Saunen, Whirlpools/Wasserbecken, Fußbäder, Ruhebereiche mit Liegen und lustigen Schaukeln. Insgesamt ist im Sauna-Bereich recht wenig los, so dass man sich dorthin auch wunderbar zurückziehen kann, wenn es in der sonstigen Halle etwas voller ist. Leider ist der Bereich nachts geschlossen, ich hätte ihn ansonsten gerne noch zum Tagesausklang besucht.

Was das Sauna-Erlebnis leider für Leute mit etwas tiefergehender Sauna-Erfahrung ziemlich kaputt macht, ist das Publikum: Der Saunabereich ist - im Gegensatz zum Rest der Tropical Islands - textilfreie Zone, worauf auch Schilder mit Piktogrammen an den Eingangsschleusen deutlich hinweisen.

Dennoch sieht man immer wieder Gruppen von Leuten in Badehose herumpilgern, so dass man sich als Gast, der sich an die Regeln hält und in Ruhe saunieren will, schon manchmal etwas doof vorkommt. Gefahr droht auch von oben, da der Saunabereich auch von den Ballonrundfahrten aus einsehbar sein dürfte. Ich weiss nicht, in wie weit man Kameras mit Teleobjektiv in den Ballon mitnehmen darf, gängige Kompaktknipsen und DSLRs sind aber offenbar kein Problem.

So macht das keinen Spaß. Zum Glück macht der Ballon abends relativ früh Betriebsschluss.

Gegen die Textilpilger wird wohl auch der Betreiber wenig ausrichten können, will er nicht jeden Eingang mit einem Türsteher bestücken. Ein erster Schritt wäre aber ein separater Umkleidebereich mit Schließfächern innerhalb des Saunabereichs. Aktuell muss man die Badehose in der regulären Umkleide ausziehen und sich dann - durch den normalen Bereich hindurch - ins Handtuch gewickelt zum Saunabereich begeben. Oder die Badehose im Saunabereich irgendwo ablegen (und hoffen, dass sie später noch dort ist).

Nach zwei Übernachtungen musste ich vormittags weiter zum Camp; dazu schreibe ich vielleicht in einem gesonderten Blogeintrag mehr.
 
Fazit: Der Besuch hat sich trotz der genannten Kritikpunkte in jedem Fall gelohnt und ich werde sicherlich mal wieder vorbeischauen. Die Länge des Aufenthalts war denke ich genau richtig, sie war lang genug, um einmal richtig zur Ruhe zu kommen, aber auch nicht so lang, dass ich der Halle überdrüssig wurde.

Die Tropical Islands planen/bauen aktuell auch noch einen Außenbereich mit Pools und Schwimmbecken. Dürfte interessant werden...

Samstag, 20. August 2011

Urlaubsenddepression

Mein Urlaub neigt sich dem Ende zu... in wenigen Stunden ist Sonntag und dann Montag. Dann muss ich wieder arbeiten. Eine Woche mit meinem Kollegen zusammen, dann hat der drei Wochen Urlaub und ich kann die Abteilung alleine schmeissen. Da graut mir jetzt schon vor, die nächsten Wochen dürften auch so schon stressig werden.

Bisheriges Fazit des Urlaubs? Eigentlich recht positiv. Die Kurzwellen-Tests zu Beginn haben wunderbar geklappt, heute haben ich ebenfalls noch eine QSL-Karte von Leuchtturm-Tag des DARC OV i57 ergattert. Damit schließt sich der Kreis.

Die Berlin-Tour war eigentlich auch recht erfolgreich und verlief ohne größere Zwischenfälle, wenn man davon absieht, dass ich am ersten Tag auf dem Alexanderplatz stand und sämtliche mobile Internet-Kommunikation ausgefallen war, was auch den Zugriff auf meine vorbereiteten Google Maps Karten einschloss. Zum Glück war ich als alter Pessimist Optimist mit Erfahrung vorbereitet und auch offline handlungsfähig, aber vom Komfort her, war das schon ein herber Rückschlag. Zum Glück ging es dann die restlichen Tage wie ursprünglich geplant.

Das Wetter war sicherlich auch nicht immer optimal, aber es ging wohl.

Und doch habe ich das Gefühl, dass der Urlaub nicht richtig rund lief, denn eins fehlte: Eine solide Urlaubsromanze, mal wieder Schmetterlinge im Bauch haben, Erregung in allen Ausprägungen, mal wieder richtig was fühlen.

Ich hab mir heute auf den Tipp eines Twitter-Bekannten hin mal die Smartphone-App "Grindr" installiert, eine Art Radargerät um sich andere schwule Männer in der Umgebung anzeigen zu lassen (welche natürlich ebenfalls die App benutzen müssen).

Der bisher nächstgelegene Treffen wurde in 1km Entfernung gemeldet, sieht vom Profil auch ganz nett aus, hat aber bisher auf meine Chatnachricht nicht reagiert.

Ich werde die App mal ein paar Tage testen und dann entscheiden, ob ich sie drauf lasse. Der erste Eindruck ist eher mäßig. In der wirklichen direkten Nachbarschaft werden nur sehr wenige Jungs angezeigt, die Benutzerbasis scheint also noch recht dünn zu sein. Und die Anwendung nervt mit Pop-Ups, dass man doch bitte (vermutlich kostenpflichtige?) Erweiterungen installieren möge. Nette Idee, aber von der Umsetzung nicht wirklich überzeugend.

Langsam glaube ich, ich bin zu speziell zu diese Welt und nicht für eine Beziehung vorgesehen. Aber das Fass mach ich jetzt nicht auf.

(Now Playing: DJ Shog - Stranger on this planet)

Mittwoch, 17. August 2011

Stiftung Sauna-Test

Freitag musste ich morgens aus dem Hotel auschecken um mich abends bei einem alten Freund einzuquartieren. Das Wetter war sehr regnerisch, somit habe ich den Tag im Apollo Splash Club, einer Gay-Sauna in einer von Berlins Schwulenvierteln, verbracht.

Als ich gegen kurz nach 13 Uhr dort ankam, war erwartungsgemäß noch nicht allzuviel los, dementsprechend ging das Einchecken ziemlich flott. Ein Handtuch und ein Kondom ist im Preis mit drin, Badelatschen kosten einen Euro Leihgebühr extra. Bis 15 Uhr gibt es Frühstarter-Rabatt.

Wie bei so ziemlich allen Gay-Saunen steht eher die Kontaktanbahnung als das eigentliche Saunieren im Vordergrund, dementsprechend sind Einrichtungen wie Fußbäder zur Entwärmung, die für mich eigentlich zu jedem Saunagang unbedingt dazugehören, dort Mangelware. Statt dessen gibt es die üblichen Cruising-Bereiche mit Darkrooms und allem was dazu gehört.

Einige Bereiche verfügen über elektrische Schiebetüren, was einen modernen Eindruck macht. Auch die Beleuchtung einiger Bereiche durch LED-Scheinwerfer aus dem Bühnenbereich kann sich durchaus sehen lassen. Sehr angenehm war auch der Ruheraum, in dem eine DVD von Schiller lief. (Die Musik ist zum Entspannen echt nicht schlecht, daher hab ich mir Montag auch gleich eine Schiller Konzert-Bluray bestellt.)

Wer es lieber etwas privater mag, kann anstatt eines Schranks auch ein privates Zimmer buchen. Wenn man nur eine Nacht kostengünstig übernachten will, könnte das durchaus eine preiswerte Alternative zum Hotel sein.

Das Publikum war durchmischt, Jüngere waren eher die Ausnahme. Ein paar waren aber durchaus attraktiv.

Getränke kann man ohne Kleingeld durch Angabe der Schlüsselnummer bestellen.

Da ich Abends noch verabredet war, habe ich die Sauna gegen 18 Uhr wieder verlassen.

Gestern habe ich mir zum Vergleich mal die Perseus Sauna in Bremen-Walle angeschaut. Das Ergebnis war ernüchternd: Statt Schiller lief RTL2, der Altersschnitt lag eher bei 50 aufwärts. Möglicherweise ist dies an anderen Tagen oder zu anderen Uhrzeiten anders. Ich bin recht schnell wieder verschwunden, da war die Straßenbahnfahrt deutlich entspannender und erotischer als der Saunabesuch.

Es bleibt die (nicht neue) Erkenntnis, dass ich zum Saunieren lieber in eine richtige Saunaanlage wie die Oase gehe und Darkrooms nach wie vor nicht so mein Geschmack sind... ich finde die Dunkelheit ganz einfach unpraktisch. Ausserdem suche ich eher Jungs zum Kuscheln als für schnellen Sex.

Ich hätte in Berlin gerne mal eine Kuschelparty besucht, aber im Zeitraum meiner Anwesenheit habe ich leider keine gefunden. Vielleicht sollte ich, ausreichend Interessenten vorausgesetzt, hier mal selbst eine organisieren?

Tropical Islands

Am Donnerstag ging es in die Tropical Islands.

Die Nacht habe ich nur wenig geschlafen, wie so oft bei der ersten Nacht in einem noch unbekannten Bett. Vielleicht hatte auch der Club Mate-Konsum und die vielen Eindrücke des Vortages seinen Anteil daran.

Die Anreise ist momentan etwas umständlich, da der Regional-Express nicht bis nach Brand durchfährt. Statt dessen muss man in Königs Wusterhausen in einen Schienenersatzbus umsteigen und wird über die Autobahn bis Brand kutschiert. Von dort gelangt man mit den TI-eigenen Shuttle-Bussen bis zum Haupteingang der Halle.

Am Anfang und am Ende des Schienenersatzverkehrs stand jeweile ein Mitarbeiter der Bahn bzw. des Verkehrsverbundes, der den Reisenden ein wenig hilfreich zur Seite stehen sollte. Ich fand den Bustransfer dennoch recht chaotisch, da der Bus in K-Wusterhausen nicht direkt vor dem Bahnhof abfährt. Man muss schon ein gutes Stück laufen. Die Bahn hat es leider auch nicht geschafft, die Haltestellenanzeige im Zug zu aktualisieren. Dort wurde immer noch der normale Steckenverlauf ohne Bus-Transfer angezeigt.

Die alte Zeppelin-Halle, welche nun die Tropical Islands beherbegt, ist schon eindrucksvoll, wenn auch nicht ganz so groß, wie ich sie mir vorgestellt hatte.

Eine lange Schlange, die sich von den Kassen bis auf die Straße staute, lies böses erwarten. Letztlich ging es dann aber doch schneller als befürchtet. Die lange Schlange entstand vorallem deshalb, weil sich alle Leute nur an einer einzigen Kasse angestellt haben. Wenn man im Gebäude erstmal drin ist, kann man sich auch an den anderen Kassen anstellen, dort ist weniger los. Normalerweise bezahlt man gleich am Anfang den Tageseintritt. Bei meinem Besuch wurde auf Grund des hohen Andrangs darauf verzichtet und es wurden vorbereitete Armbänder verteilt, die bereits mit der Tagesgebühr belastet waren.

Wer seine Tageskarte im Internet bucht oder in der Anlage übernachten möchte, darf auch einen separaten VIP-Eingang benutzen. Dort war keine Schlange erkennbar und man dürfte wesentlich schneller reinkommen.

Die Armbänder enthalten einen Transponder, mit dem man sowohl seinen Schrank öffnen/verschließen als auch innerhalb der Anlage bezahlen kann.

Die Tropical Islands selbst kann sich als eine Mischung aus der Bremer Botanika (Gewächshaus mit tropischen Pflanzen und mehr oder weniger lehrreichen Schautafeln), einem überdachten Sandstrand mit Schwimmbereichen und einer Sauna vorstellen. Es gibt auch Fahrgeschäfte wie in Freizeitparks und selbstverständlich auch diverse Möglichkeiten sein Geld für Essen und Souvenirs los zu werden.

Ganz lustig finde ich die Idee einer Indoor-Ballonfahrt, bei der man im Korb eines Helium-Ballons sitzt und via Seil mit einem Mitarbeiter der TI verbunden ist, welcher den Ballon mit Muskelkraft auf den Wegen durch die Halle ziehen muss.

Übernachten kann man in der Halle entweder im Zelt oder in über die ganze Halle verstreuten Mini-Ferienhäuschen.

Die Umkleidekabinen befinden sich direkt hinter den Kassen und sie sind der erste große Schwachpunkt der Anlage. Die Schranknummern werden fest zugeteilt, es gibt keine freie Schrankwahl. Je nach Schranknummer muss man ganz schön weit laufen.

Es gibt zum Umziehen nur wenige Einzelkabinen und keine Gruppenumkleiden. Unter Umständen muss man daher eine Weile warten bis man aus seinen Klamotten kommt. Dies ist vorallem im hinteren Bereich ein Problem. Die Baustellen im Bereich der Umkleiden lassen hoffen, dass das Problem bereits erkannt wurde und gerade an seiner Behebung gearbeitet wird.

Die Entfernung zwischen Schwimmbereichen, Duschen und Umkleiden find ich ebenfalls optimierungsbedürftig. Vielleicht wäre es sinnvoll, ein Teil des künstlichen Regenwaldes abzuholzen und die Schwimmbereiche zu vergrößern und näher an die Duschen und Umkleiden zu verlegen. Dies würde auch zusätzliche Kapazitäten für Liegestühle schaffen. Wer - wie ich - erst gegen Mittag eintrifft, hat kaum eine Chance noch einen freien Stuhl zu ergattern. Diese sind entweder belegt oder durch Handtücher reserviert. Eine Unsitte, welche man auch zu genüge von anderen Urlaubsorten kennt.

Wer wirklich entspannen will, hat daher keine andere Wahl als sehr zeitig aufzustehen. Ich habe mir einen Stein zwischen Strand und Weg zu den Umkleiden ausgesucht, was nur mäßig bequem war, aber immerhin besser als nichts. Ausserdem hatte ich so die vorbeikommenden Jungs immer gut im Blick. Das Publikum umfasst alle Altersschichten, ist im Schnitt aber recht jung. Es gibt viele junge Pärchen (Teens und Twens), die durchaus ansehnlich sind. Da lässt es sich im Pool aushalten.

Den Saunabereich habe ich nicht getestet da er aufpreispflichtig ist und die Zeit so schon recht knapp bemessen war. Den Schildern nach scheint er aber ganz vernünftig zu sein. Es wird FKK-sauniert und nicht nach us-amerikanischer prüder Unsitte in Badehosen.

Der Sauna-Bereich ist auch der einzige Bereich, in dem das Fotografieren explizit verboten ist. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir auch eine kleine Digicam mitgenommen. Die Landschaft und ihre Bewohner sind schon durchaus ansehnlich.

Fazit:
Das Konzept der Tropical Islands finde ich recht interessant, denn man kann auch in bescheidenen Sommern wie diesem schön Urlaub machen. Die diversen Schwächen im Detail, vorallem der extreme Engpass an Liegestühlen, machen jedoch eine gute Planung notwendig. Auch muss man sich im Klaren sein, dass die Islands versuchen, einen weiten Themenbereich abzudecken. Dies muss zwangsläufig zu Kompromissen führen. Wer sich für tropische Pflanzen interessiert ist in der Botanika besser aufgehoben. Wer schwimmen möchte, ist in einem klassischen Freibad mit großer Liegewiese möglicherweise besser aufgehoben, denn herumstehen ist wenig entspannend.

Wer alles zusammen haben möchte, ist in den Tropical Islands aber durchaus an der richtigen Adresse.

c-base

Vom 10. bis 14. August war ich in Berlin um ein paar Freunde zu besuchen.

Die ersten Nächte habe ich in einem Hotel einer französischen Kette verbracht. Wenn IKEA eine Hotelkette hätte, so würden sie aussehen. Bis auf einen fehlenden Schrank war das Hotel jedoch durchaus ok und der Preis für die Lage ebenfalls völlig in Ordnung.

Erste Station der Besichtigungstour war die c-base, ein vom c-base e.V. betriebener Hackerspace, in dem sich neben den c-base-Vereinsmitgliedern auch diverse Usergroups z.B. zu Ubuntu, Freifunk, Drupal und der Wikipedia treffen. Man könnte sie vielleicht als eine Art "Hacker-Kulturzentrum" beschreiben.

Die c-base ist wie ein Raumschiff gestaltet, dessen Antenne dem Gründungsmythos nach der Berliner Fernsehturm ist. Das Interieur hat in der Tat was von Raumschiff Enterprise: Überall sind kleine Bildschirme und andere technische Dinge verbaut, die von mehreren Servern und einem Heer von alten Homecomputern wie Ataris und C64 gesteuert werden. Alles steht voller alter Computer- und sonstiger Hardware, so dass man Wochen damit zubringen könnte, diese zu erforschen. Die Wände zieren z.T. überlackierte Mainboard-Platinen und noch viel obskureres Zeug. Die meisten Räume sind jedoch nur Vereinsmitgliedern zugänglich.

So richtig weiß ich immer noch nicht, was ich von der c-base halten soll. Das Gebäude ist voller Inspiration und Relikte aus vergangenen Zeiten, andererseits wirkt alles aber auch sehr anarchistisch und chaotisch. Sie ist eigentlich ein Gesamtkunstwerk und genau diese künstlerische Ader braucht man wohl auch, um dort nicht nach einiger Zeit durchzudrehen. :)

Immerhin weiß ich nun endlich, wie Club Mate, das Kultgetränk der Hackerszene, schmeckt. Eigentlich wie normaler Eistee, nur der Koffein-Gehalt ist wesentlich höher.

Amateurfunk-Test auf Kurzwelle

Diese Woche habe ich noch Urlaub, danach geht die Schufterei wieder in die Vollen. :-(

Ich denke aber, ich habe den Urlaub so weit recht gut genutzt.

Gleich am ersten Wochenende bin ich zu meinen Eltern gefahren und habe dort eine Kurzwellen-Antenne aufgebaut. Hier in der Stadt fehlt mir leider der Platz für größere Aufbauten und der elektromagnetische Störnebel kann einem zusätzlich den Spaß vermiesen.

Unterm Strich war die Aktion ein voller Erfolg und ich habe Sprechfunkverbindungen zu Freunden innerhalb Deutschlands und Datenverbindungen bis in die Ukraine aufgebaut.

Ich bin mal gespannt, ob demnächst ein paar QSL-Karten bei mir eintrudeln.

Wer mein Rufzeichen kennt, findet unter dem selben Namen einen separaten Twitter-Account mit genaueren Details zu den Verbindungen. Dort werde ich auch bei zukünftigen (größeren) Funkaktionen bekannt geben, auf welchen Frequenzen und mit welchen Betriebsarten ich gerade erreichbar bin.

Mittwoch, 4. August 2010

Sauwetter

Ich bin seit rund einer Woche zurück aus Frankfurt und habe mich so halbwegs wieder akklimatisiert.

Frankfurt war schön, auch wenn das Wetter alles andere als berauschend war (ist hier in Bremen leider auch nicht anders) und das Treffen einige Fragen aufgeworfen hat, wie es mit ihm und mir nun eigentlich weitergeht. Innerlich hatte ich sicher gehofft, nahtlos an das Treffen vom April anknüpfen zu können, auch wenn ich schon vorher wusste, dass dies wahrscheinlich nicht klappen würde. Ob die dunklen Wolken im 7. Himmel zur Gewitterfront werden oder sich wieder verziehen und die Sonne wieder rauskommt, vermag mein Wetterfrosch zur Zeit noch nicht abzuschätzen.

Auch Radio Tweriwan hat zur Zeit mit einen Turbulenzen zu kämpfen. Mein kaputter Server läuft in den Grundfunktionen wieder, um die für den Radiobetrieb notwendigen Tools muss ich mich noch mal gesondert kümmern. Die Mumble-Installation ist unter Linux einfach grausam, wenn die fertigen Pakete nicht funktionieren wollen. Ich habe den Plattencrash genutzt um eine neuere Linux-Version zu installieren, ich hoffe das vereinfacht nun auch die Mumble-Installation.

Die Reparatur hat allerdings im Moment auch nicht die höchste Priorität, da ich momentan nicht weiss, wie ich überhaupt mit dem Radio weiterverfahren soll. Ein Teil meiner ehemaligen Hörer scheint inzwischen zu einem "Konkurrenzradio" abgewandert zu sein, bei dem in privater Runde mit handverlesenen Leuten intime Privatgespräche geführt werden. Da der Admin mir nach einiger Rumdruckserei ("Server schon voll") gesagt hat, dass ich dort unerwünscht sei, kann ich mir keine eigene Meinung bilden. Ich weiss allerdings von meinen "Spionen", dass es da wohl richtig zur Sache gehen soll und mein Niveaukeller ein Nonnenkloster dagegen ist. Auch meine Idee, das Radio durch Webcam-Live-Bilder der Hörer aufzuwerten, wurde schon schamlos abgekupfert. Wer schnell ist, kann hier einen Screenshot einer solchen Videokonferenz sehen, auf dem einer der Mumbler gerade seine Unterhose präsentiert. (Ich gehe mal davon aus, dass das Bild spätestens nach diesem Blogeintrag schnell wieder verschwunden sein wird, aber wer zu spät kommt, wird vielleicht im Google-Cache noch fündig.)

Da das "Konkurrenzradio" nur hinter verschlossenen Türen sendet und auch die Umsetzung eher dilettantisch ist (ich habe auch schon mit MeBeam experimentiert, der Dienst ist allerdings noch sehr unausgereift), sehe ich es nicht wirklich als Konkurrenz. Da ich nicht weiss, wie das andere Radio heisst, fehlt mir allerdings momentan ein passenderer Begriff.

Ich schicke Radio Tweriwan erstmal in die Sommerpause, denn im Sommerloch ist auch im Radio kaum was los und dafür lohnt sich der ganze organisatorische Aufwand dahinter nicht.

Wenn das Wetter weiterhin so bescheiden bleibt wie im Moment (das hier soll Sommer sein?! Dafür habe ich keinen Urlaub genommen... :-|), wird es aber sicherlich in unregelmäßigen Abständen ein kleines Special geben, damit die Wartezeit bis zum Herbst nicht zu lang wird.

Außerdem möchte ich die Pause nutzen, ein wenig zu experimentieren und auch mal eine "richtige" Radiosendung (ohne Mumble, dafür mit Moderation und Musik) zu machen. Mal sehen, ob ein Freund von mir Lust hat, mal mit seinen Turntables vorbeizukommen und live aufzulegen. Diese Sendungen werden allerdings eher den Status einer dezentralen Privatparty haben und nicht öffentlich gestreamt werden, sonst steigt mir die Musikindustrie auf's Dach.

Außerdem überlege ich derzeit, ob ich mich nicht mal an einem Podcast versuchen sollte, z.B.
  • als Ergänzung diesem Blog,
  • als eigenständiges Projekt zu einem eng umrissenen Thema oder
  • als Ergänzung zum Radio, bei der Themen in Mumble diskutiert und dann (ggf. etwas gestrafft) als Podcast aufbereitet werden.
Ich denke da noch mal drüber nach.

Samstag soll's zum CSD nach Hamburg gehen, so das Wetter mitspielt. Meine Begleitung hat leider abgesagt... wer möchte statt dessen mit?

Sonntag, 11. Juli 2010

Alles was schief gehen kann...

... geht auch schief. Im Moment läuft wirklich so gar nix wie es soll.

Mein Heim-Server ist inzwischen seit über einer Woche down, nachdem ausgerechnet beim Erstellen des neuen Backups die Platte verreckt ist. Der Datenverlust hält sich dank regelmäßiger Datensicherungen zum Glück in Grenzen und ich habe auch schon eine neue (und etwas größere) Festplatte besorgt, aber die Installation wird wohl noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Bis dahin sind das VPN, die Webcam und die ganzen anderen Serverdienste nicht erreichbar. Auch Radio Tweriwan ist zur Zeit nur via Mumble erreichbar, da der Radio-Stream für WinAMP, iTunes & Co ebenfalls auf meinem Heimserver erzeugt wurde.

Ich befürchte, die endgültige Reparatur kann sich auch noch bis zu meinem Urlaub hinziehen, da ich die Gelegenheit nutzen möchte, auch gleich ein paar schon länger geplante Umstrukturierungen am Netz vorzunehmen.

In der Firma ist auch die Hölle los und ich bin momentan mächtig sauer auf meinen Chef, weil der die Entscheidung über meinen Urlaub immer weiter vor sich herschiebt und und an Bedingungen knüpft, auf deren Erfüllung ich nur mäßigen Einfluss habe und von denen ich nicht mal weiss, ob sie überhaupt erfüllbar sind.

Immerhin habe ich schon eine mündliche Zusage für eine Woche Überstundenabbau ab dem 26.07., aber richtig drüber freuen kann ich mich erst, wenn ich das auch schriftlich habe. Was aus dem für August eingereichten Urlaub wird, steht in den Sternen. Im Moment steht mir das echt bis oben.

Ich hatte eigentlich gehofft, zum Ausgleich ein paar ruhige Tage mit meinem Schnuggel aus Frankfurt verbringen zu können, das scheint sich aber inzwischen auch so gut wie erledigt zu haben. Anfang August fängt er einen neuen Job an und vorher ist er mit Umzug und anderem Krams beschäftigt, so dass er die Zeit für einen Besuch in Bremen wahrscheinlich nicht aufbringen kann. Shit happens. Ich würde mir nur etwas mehr Engagement von ihm wünschen, eine Alternative (z.B. ein erneutes Treffen in Frankfurt) zu finden. :-(

Gestern habe ich mich mit einem Twitter-Schnuggel getroffen und wir haben uns im Schatten einer Weserbrücke sehr nett und tiefgründig unterhalten. Anschließend bin ich spontan mit einem Freund ins Freibad Hoya gefahren. War bei der Hitze genau das richtige, auch wenn die Schnuckelquote verbesserungswürdig war. Hauptsächlich waren Familien mit kleinen Kindern dort.

Kann es sein, dass die gute alte Gruppenumkleide am Aussterben ist? In Hoya gibt es zwar eine, die ist jedoch so gut versteckt, dass man zwischen den ganzen Einzelkabinen erstmal suchen muss. Ich finde das traurig, denn auch das Umziehen gehört doch irgendwie zum Freibaderlebnis mit dazu...

Nach dem Freibad sind wir noch zu dem Freund nach Hause gefahren und er hat mir seine beiden alten Atari-Heimcomputer gezeigt. Schon ganz interessant, wie das damals so war, auch wenn ich ja mehr PC-Anhänger bin.

Später sind wir dann noch zu mir gefahren und haben ein Kabel für den Atari-Composite-Videoausgang gelötet. Ich bin ja mal gespannt ob das funktioniert... einigen Lötstellen sieht man leider an, dass sie um vier Uhr nachts entstanden sind.

Nächstes Wochenende ist nun erstmal Haake Beck Badeinsel-Regatta und das Wochenende drauf die Schaumparty in der Fun Factory Wildeshausen sowie die schwullesbische Techno-Haus-Party in Oldenburg, auf der zwei Freunde von mir als DJs auflegen. Wer hat Lust mitzukommen?

Ich befürchte allerdings, dass ich an einem der beiden Wochenenden noch mal auf Dienstreise muss. :-/

Im Moment bin ich echt frustriert.

Donnerstag, 3. Juni 2010

Professionell ist...

... wenn man (bzw. frau) als Organistin weiterorgelt, obwohl das eigene Auto gerade von der Feuerwehr aus dem Kanal gezogen wird.

Heute war die Trauerfeier für meine Oma. War ganz ok, auch wenn ich mich mit dem kirchlichen Aspekt nicht so recht anfreunden kann. Aber die Rede über die Stationen ihres Lebens war schon sehr bewegend. Und es war schön, meine Cousins mal wieder zu sehen.

Als wir aus der Kapelle kamen, sahen wir jede Menge Polizei und Feuerwehr, die gerade ein Auto die steile Böschung hinauf aus dem Kanal direkt neben der Straße zogen.

Wie uns der Pfarrer beim Kaffee und Kuchen mitteilte, war es das Auto der Organistin. Die hatte wohl vergessen, die Handbremse anzuziehen, so dass sich ihr Auto selbständig machte und ins (zum Glück nicht besonders tiefe) Wasser rollte. Sie hat sich aber nichts anmerken lassen und die Trauerfeier nach Plan durchgezogen. Kompliment! Der Pfarrer meinte nur ganz trocken: Dafür habe sie gar nicht so schlecht gespielt.

Gleich muss ich erstmal meine Sachen packen, morgen geht's wieder auf Dienstreise nach Utrecht.

Für das Twitter Talk Radio bedeutet dies, dass die nächste Sendung wahrscheinlich erst Sonntag oder Montag stattfinden kann.

Wenn alles nach Plan geht, habe ich dafür aber nächste Woche Donnerstag und Freitag frei um das Wochenende nachzuholen und dann hoffentlich auch die Zeit, die neue Radio-Homepage soweit fertigzustellen, dass z.B. die "Frage an Radio Tweriwan"-Funktion schon benutzt werden kann. Ihr könnt die Zeit bis dahin ja nutzen, euch schon mal ein paar schöne Fragen auszudenken... :-)

Sonntag, 4. April 2010

Frohe Ostern!

Schon wieder über ein halber Monat seit dem letzten Blogpost vergangen. Irgendwie wird das mit dem Blog hier nicht mehr so richtig. :-(

Grob zusammengerechnet habe ich im Februar und März zusammen eine 3-stellige Anzahl Überstunden gemacht, hinzu kommen noch die, die ich vorher schon hatte.

Seit Karfreitag habe ich nun endlich mal wieder frei und nach Ostern hänge ich noch 3 Wochen Überstundenabbau dran.

Dienstag steht noch einmal Zahn-TÜV an, ab Mittwoch geht's dann nach Frankfurt am Main ein paar Freunde besuchen und die Stadt angucken. Ich habe ein schickes kleines Hotel am Stadtrand gefunden, in dem ich für günstige 50 Euro pro Nacht inkl. Saunanutzung (und Whirlpool?) unterkomme. Bei den Zimmern darf man wahrscheinlich keine Wunder erwarten, aber ich lass mich mal überraschen.

Danach steht dann auch schon bald mein Geburtstag vor der Tür und ich überlege, ob ich diesbezüglich noch eine kleine Party organisiere. Meine Lightshow müsste eigentlich mal wieder einen Auftritt bekommen, auf dem Laserspiegel setzt sich schon Staub ab... nachher mal mit Druckluft ran.

Wer noch Sehenswürdigkeiten in FFM kennt, darf gerne einen Kommentar schreiben. Ich sammle gerade potentielle Ausflugsziele in einer Google Maps-Karte, die ich dann direkt auf dem Milestone als Layer einblenden kann.

Sonntag, 14. März 2010

Abi-Kohlfahrt

Da bin ich mal wieder mit einem Blogeintrag. Letzten Samstag bin ich nach Holland gefahren, Dienstag dann weiter nach Dänemark und diese Woche Donnerstag war ich endlich wieder zu Hause. Montag und Dienstag nächster Woche bin ich wieder in Holland, ab Samstag ebenfalls noch mal für ein paar Tage (bis Dienstag?). Und dann ist hoffentlich erstmal wieder ein Weilchen Ruhe... wenn ich Pech hab, muss ich diesen Monat aber auch noch mal nach Brandenburg.

Für April habe ich schon zwei Wochen Überstundenabbau eingereicht und auch genehmigt bekommen. Wenn alles nach Plan geht, fahre ich nach Ostern ein paar Tage nach Frankfurt um einen Freund zu besuchen. Das muss ich noch mal genauer planen, wenn mir der Job wieder etwas mehr Luft lässt.

Heute war die alljährliche Kohlfahrt meines Abi-Jahrgangs. Die vergangenen Jahre habe ich mich immer gedrückt, dieses Jahr habe ich mich von einem ehemaligen Klassenkameraden dann doch überreden lassen.

Um 14 Uhr ging's mit einem Bollerwagen voller Alk am Bahnhof HB-Mahndorf. Außer uns waren dort auch noch mindestens zwei andere Kohlfahrer-Gruppen, die zum selben Gasthaus unterwegs waren. Bei jeder Kreuzung wurde erstmal ein Schnaps getrunken. (Ich habe mich dabei enthalten, mir war auch so schon kalt genug, und habe statt dessen ein paar Fotos von der Veranstaltung gemacht...)

Die erste halbe Stunde habe ich mich gefragt, warum ich mir das eigentlich antue. Und eigentlich habe ich darauf immer noch keine Antwort gefunden: Es war windig, schweinekalt, hat geregnet, und irgendwie habe ich immer noch keinen persönlichen Bezug zu den meisten Leuten aus meinem Abi-Jahrgang. Wie an anderer Stelle erwähnt, erinnere ich mich an meine Schulzeit eher mit Grausen zurück.

Unsere aus fast 50 Leuten bestehende Gruppe kam nur sehr langsam voran, so dass wir bald von den nachfolgenden Gruppen überholt wurden.

Irgendwann wurde mir und einigen anderen das träge Rumgebummel bei dem Sauwetter zu blöd, so dass wir zu viert schon mal vorgelaufen sind. Und genau hier beginnt der Moment, wo der Nachmittag interessant wurde: In einer kleineren Gruppe bekommt so eine Kohlfahrt eine ganz andere Dynamik. Wir hatten bald zwei der anderen Kohlfahrt-Gruppen eingeholt und die eine Gruppe im Teebeutelweitwurf herausgefordert.

Unter einer (nicht wirklich regensicheren) Brücke haben wir dann auf den Rest unserer Truppe gewartet und sind dann gemeinsam zum Gasthof zum Kohlessen. Eine Massenveranstaltung sondergleichen, aber der Kohl selbst war ganz lecker. (Fast so lecker wie einige der Jungs, die den Kohl servierten!)

Erkenntnisse des Tages:
Ob ich nächstes Jahr wieder an der Kohlfahrt teilnehme, muss ich mir noch sehr gut überlegen. Wenn es wieder so eine Kohlfahrt am Fließband wird, wohl eher nicht. Mit den Dreien unserer Sub-Kohlfahrt in der Kohlfahrt könnte ich mir aber vielleicht sogar eine Kohlfahrt im kleinen Kreis vorstellen, da dann vielleicht sogar mit Alkohol. Aber eigentlich isses um diese Jahreszeit noch viel zu kalt für Feierlichkeiten außerhalb beheizter vier Wände. Hat nicht mal jemand Lust, im Sommer eine kleine Party am Unisee zu machen? Das entspricht viel mehr meinem Naturell...

Nächsten Monat steht aber erstmal mein Geburtstag an. Nach dem Stress der letzten Wochen hätte ich mal wieder Lust, meine Wohnzimmer-Lightshow anzuschmeissen. Wenn das mit dem Frankfurt-Trip nicht zu viel wird, könnte ich noch eine kleine Hausparty organisieren...

Und noch eine Erkenntnis, nachdem ich heute Vormittag extra die BSAG-Hotline angerufen hatte: Das BOB-Ticket gilt auch in den Regionalzügen der DB, das Problem ist allerdings, dass man es dort nicht lösen kann. Man kann also von der Straßenbahn ohne Mehrkosten in den Zug umsteigen, umgekehrt klappt es mangels passender Fahrkartenautomaten jedoch nicht. Immerhin konnte ich die Gelegenheit so nutzen, ein wenig Kleingeld loszuwerden...

Soweit erstmal... der nächste Eintrag kann wegen den kommenden Dienstreisen (s.o.) wohl wieder etwas dauern. Ich hoffe, der eine oder andere denkt trotzdem mal zwischendurch an mich...

Freitag, 26. Februar 2010

Mal wieder einer der berühmt-berüchtigten Stress-Posts

Zur Zeit ist mal wieder nix als Arbeit angesagt... diese Woche war ich in Holland auf Dienstreise. Nächste Woche muss ich erst noch mal nach Holland und die Woche drauf dann direkt im Anschluss nach Dänemark. Heute konnte ich seit über 2 Wochen endlich mal wieder halbwegs ausschlafen. Mitte des Monats dann noch mal wieder 1-2 Mal nach Holland und zwischendrin Überstunden im Büro machen. Ich hoffe, dass ich dafür dann im April ein paar Wochen frei nehmen und dann auch wegfahren kann...

Immerhin waren es draussen heute endlich mal wieder +13°C und der Luftstrom aus dem Autogebläse wirkte angenehm kühl... so langsam entwickel ich Frühlingsgefühle. Die Schnuggel erwachen auch langsam aus dem Winterschlaf und ich habe heute beim Einkaufen schon zwei richtig süße Exemplare im T-Shirt gesehen. Das macht Vorfreude auf den Sommer und setzt dem momentanen Arbeitsstress immerhin ein paar positive Akzente entgegen.

Gestern habe ich mir "Prototyp" von Ralf König und ein neues Steckernetzteil für meine Schlafzimmer-Webcam bestellt. Sollte morgen geliefert werden und ich bin schon sehr gespannt.

Meine Webcam ist zur Zeit allerdings fast ausschließlich aus dem Intranet (VPN) erreichbar, von außen kommt nur eine "Offline"-Meldung. Das liegt u.a. auch daran, dass die Suchmaschinen-Spider meine Cam-Seite entdeckt haben und daher alle naselang ein Bot auf meine Webcam "klickt", darauf die ganze Hardware einmal kurz ein- und wieder ausgeschaltet wird. Vielleicht ist das auch der Grund, wieso das alte Netzteil verstorben ist, im Allgemeinen ist häufiges Ein- und Ausschalten für die meisten Geräte eher ungesund.

Da muss ich noch mal Gegenmaßnahmen einleiten, mit einer einfachen robots.txt ist es leider nicht getan, denn das ganze Root-Verzeichnis meldet nur einen "Forbidden"-Status. Alles lösbar, braucht nur etwas Zeit und Motivation und beidem habe ich gerade zu wenig.

Ich werde mich nun gleich erstmal wieder auf's Sofa begeben. Trotz nachmittäglichem Aufstehen fühle ich mich immer noch müde und groggy... :-(

PS: Nicht böse sein, wenn sich der nächste Blogeintrag möglicherweise wieder etwas hinzieht... wer etwas aktuellere Informationen aus meinem Leben sucht, wird zur Zeit eher bei Twitter fündig.

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Blue Flames

Gestern kam mein Bio-Ethanol-Tischfeuer. Nach intensiver Internetrecherche und Erkundigungen bei einem befreundeten Feuerwehrmann habe ich mich entschlossen, das Experiment zu wagen und mir so ein Ding zu bestellen.

Nach Abholung des Paketes bei der Packstation bin ich noch schnell in den Baumarkt gefahren und habe einen Liter Bioethanol besorgt.

Zu Hause dann alles zusammengebaut und begutachtet. Die Konstruktion ist eigentlich sehr simpel: Ein Metallgestell, darin eine Metalldose mit dem eigentlichen Brennstoff und an den Seiten zwei Glasscheiben mit jeweils einer Belüftungsöffnung. Kein komplizierter Brenner, kein Docht. Nur eine Metalldose und eine Klappe, mit der man die Feueröffnung mit Hilfe eines langen Stabes verschließen kann, falls man das Feuer vorzeitig löschen möchte. Macht alles einen sehr soliden und stabilen Eindruck.

Zum Anzünden wird der Stab, mit dem man auch die Feuerdose verschließen kann, kurz in das Ethanol getaucht und dann angezündet. So hat man einen recht bequemen Anzünder, mit dem man das restliche Ethanol entzünden kann. Das ist jedoch etwas komplizierter ist als ich dachte. Es macht kurz "plop" wenn die Gase verbrennen und wieder aus die Maus. Nach 5 Versuchen hatte ich ihn dann endlich in Gang bekommen:

IMG_5695

(Weitere Bilder gibt es im Webalbum.)

Die Flamme sieht leider nicht immer so schön aus wie auf dem Foto. Die meiste Zeit brennt sie etwas kleiner und (wie für Alkohol typisch) mit blauer Flamme. Nur gelegentlich züngelt sie hoch und leuchtet dabei gelb. Das mag aber am verwendeten Ethanol liegen, vielleicht gibt es auch noch andere Sorten, die etwas mehr von einem klassischen Kaminfeuer haben. Schön anzusehen ist es allemal, nur irgendwie am Anfang auch etwas gewöhnungsbedürftig. Blaue Flammen kennt man ja sonst eher aus SciFi-Filmen.

Erstes Fazit: Soweit eine schöne Sache. Das Feuer ist schön anzusehen und die Technik macht, vorausgesetzt man beachtet die Bedienungsanleitung, einen sehr sicheren Eindruck. Auch der Geruch war nicht störend und praktisch nicht zu riechen. Erst nach dem Verlöschen des Feuers macht er sich ein wenig bemerkbar, vielleicht muss sich das Metall erst noch einbrennen. Neue Toaster riechen ja auch bei ihrer ersten Verwendung etwas streng.

Die Kosten sind auch akzeptabel. Das Tischfeuer selbst hat rund 50 Euro gekostet, der Brennstoff schlägt hier im Baumarkt mit 4-5 Euro für die Literflasche oder 20 Euro für den 5L-Kanister zu Buche. Im Internet gib's auch noch billigere Angebote, wobei man in jedem Fall auf die Qualität achten sollte. Wenn's zu sehr stinkt hat man da keine Freude dran. Überhaupt sollte man, wie bei jedem Feuer, regelmäßig das Fenster aufmachen um frischen Sauerstoff in den Raum zu lassen. Bei der Schweinekälte draussen ist das etwas lästig.

Ich habe gestern 100ml eingefüllt (ein Messbecher mit extra langer Ausgussöffnung war ebenfalls im Set enthalten), womit das Feuer ziemlich genau 1,5 Stunden brannte. Der Tank fasst maximal 250ml, sollte also für einen gemütlichen Fernsehabend ausreichen.

Soviel erstmal... heute habe ich auch früh Feierabend gemacht und habe nun, bis auf die Weihnachtsfeier morgen, Urlaub. Am 18. Januar muss ich wieder arbeiten, also einen ganzen Monat frei... *freu*

Montag, 14. Dezember 2009

Made my day!

Meine Urlaubsanträge sind durch... ab Donnerstag Nachmittag habe ich offiziell Weihnachtsurlaub bzw. Überstundenabbau. Bis zum 17. Januar. Herrlich! Das brauche ich mal wieder, zumal es auch wieder bitter kalt zu werden scheint. Heute morgen musste ich auch schon mein Auto freikratzen und irgendjemand hat mir ein großes Herz auf die Scheibe gemalt... wer das wohl war? Ich gehe zwar nicht davon aus, dass sich das an mich richtet, aber vielleicht war's ja immerhin eine Schnuggel, der einem anderen Schnuggel eine Liebeserklärung zum Fest machen wollte...

Lacher des Tages war auf jeden Fall die heise-Meldung "Berater: iPhone-Fans leiden unter dem Stockholm-Syndrom". Aus meinen Erfahrungen bei Twitter kann ich nur bestätigen: Das ist größtenteils wirklich so! Made my day!

Ein Bekannter möchte sich nun sogar ein Apple-Logo auf das Handgelenk tätowieren lassen. Immerhin hat er mir zugesichert, dass ich das nicht verstehen müsse. Beruhigend.

Morgen dürfte mein gestern bestelltes (Bio-)Ethanol-Tischfeuer kommen. Da muss ich dann noch mal in den Baumarkt und Brennstoff holen. Erstmal nur eine kleine Flasche zum Testen.

Wenn ich überzeugt bin, werde ich mir noch einen größeren Kanister im Internet ordern. Das Problem beim Baumarkt ist allerdings, dass es dort keine Kundenrezensionen gibt und die Qualität des dort angebotenen Ethanols von ziemlich stinkend bis ausgezeichnet reichen soll... ich hoffe, ich erwische was vernünftiges und nicht so eine gepanschte Plörre.

Montag, 31. August 2009

Lightshow: Erster Erfahrungsbericht

Mein Urlaub neigt sich dem Ende zu... Donnerstag geht's wieder los.

Letzten Donnertag kam endlich das Paket mit meinem neuen Lightshow-Equipment. Bei einem Versandhaus dieser Größe hätte ich eigentlich mit einer etwas schnelleren Lieferung gerechnet.

Donnerstag und Freitag habe ich schon mal eine erste Lightshow zu "E Nomine - Vater Unser" gebastelt. Die neuen Moving Heads gefallen mir grundsätzlich schon mal recht gut, nur das Lüftergeräusch finde ich sehr störend. Auf einer echten Bühne würde das wahrscheinlich nicht weiter auffallen, aber hier im Wohnzimmer kann ich die Anlage nicht immer so laut aufdrehen, dass die Lüfter übertönt werden. (überhaupt würde ich gerne mal wieder die großen Boxen aufbauen...)

Für die Tests und Einstellarbeiten ist es erstmal Latte, denn dabei habe ich sowieso Kopfhörer auf. Wenn ich die Heads gut genug durchgetestet habe um sicher zu sein, dass sie ok sind und ich sie nicht zurückschicken muss, kann ich mal schauen, ob man nicht eine Lüfterregelung einbauen kann. Soviel Hitze können die paar LEDs und Motoren eigentlich nicht erzeugen, als dass der Lüfter die ganze Zeit mit maximaler Drehzahl laufen müsste.

Mit der Steuersoftware muss ich noch etwas experimentieren. Zur Zeit habe ich die Steuerbefehle an die Lightshow-Software synchron zur Musik als Midi-Track in Garage Band aufgezeichnet.

Das ist aber aus mehreren Gründen nicht der Weisheit letzter Schluss:
  • Garage Band kann selbst keine Midi-Daten auf externe Midi-Hardware ausgeben. Ich habe ein Plug-in gefunden, mit dem es doch geht, aber das stürzt manchmal ab oder würfelt die Midi-Ports durcheinander.
  • Garage Band kann offenbar keine Midi-Steuerdaten (nur normale Noten) anzeigen und editieren. Das ist doof, denn so kann ich die schönen Leuchttasten meines Midi-Controllers nicht nutzen (bzw. nur bei Dingen, bei denen ich weiss, dass ich sie später nicht noch verändern muss).
  • Garage Band meldet manchmal, dass die Datei zu viele Spuren habe. Da dies selbst bei den Tutorials passiert, scheint dies ein Bug in Garage Band zu sein bzw. der Mini ist der Aufgabe nicht gewachsen? (Wobei das Abspielen einer MP3-Datei und mehrerer Midi-Tracks nun nicht so rechenintensiv sein sollte...)
Bei dem Midi-Controller lag eine abgespeckte Version von Ableton Live bei, mal sehen ob ich damit mehr Erfolg habe. Mein erster Eindruck ist allerdings, dass diese abgespeckte Version auch keine Midi-Ausgabe an Hardware-Geräte unterstützt.

Die Verbindung zwischen Steuer-Mac und Lightshow-PC erfolgt im Moment über ein Midi-Kabel. Also vom Mac via USB zu einem Midi-Interface, von dort via Midi-Kabel zu einem anderen Interface und via USB in den PC. Reichlich kompliziert dafür, dass beide Rechner im LAN hängen... mit den getesteten Midi-over-Ethernet-Lösungen hat es jedoch nicht funktioniert (endlose Schleifen und solche Geschichten).

Auf dem Lightshow-PC habe ich nun das Problem, dass das Midi-Interface immer nur von einem Programm zur Zeit geöffnet werden kann. Neben der Lightshow-Software würde ich gerne noch ein Programm laufen lassen, dass Midi-gesteuert Videoclips abspielt um auch den Fernseher in die Show mit einbeziehen zu können und die gestalterischen Möglichkeiten dadurch zu potenzieren. Kennt jemand so eine Art virtuelles Midi-Y-Kabel für XP, mit dem das klappen könnte? Ich bin bisher nicht so recht fündig geworden.

Meine Versuche, die neue Show zu filmen, waren bisher auch noch nicht von Erfolg gekrönt. Es gibt zwar mittlerweile ein Video, aber damit bin ich nicht wirklich zufrieden, da man die Show bestensfalls erahnen kann. Die Lampen stehen so weit auseinander, dass man sie nie gleichzeitig im Bild hat und daher auch die Blinkmuster nicht erkennen kann. Es fehlt einfach der Überblick.

Allerdings ist die Show auch so breit, dass man vom Sofa auch nicht alle sehen kann ohne den Kopf zu drehen... da wird wahrscheinlich auch ein Weitwinkelobjektiv nicht viel helfen.


Samstag war ein Freund zu Besuch, neben der Lightshow-Demonstration standen noch Kino ("Hangover") und das Viertelfest auf dem Programm.

"Hangover" ist ganz ok. Der Film deutlich besser als der Trailer befürchten lässt, den Geniestreich, den man in manchen Kritiken liest, erkenne ich darin allerdings nicht. Irgendwie hätte ich erwartet, dass sich alles noch etwas genauer aufklärt und zu einem großen Ganzen zusammenfügt... so ein abschließendes Aha-Erlebnis...

Das Viertelfest fand ich langweilig. Die Musik war so gar nicht meins, die Fassadenprojektionen waren langweilig und der Rest war eigentlich nur Kommerz. Fressbude an Fressbude, nur unterbrochen durch Händler, die allen möglichen Ramsch unters Volk bringen wollten.

Dienstag, 18. August 2009

W.E.T. in Köln

(Hier wie versprochen der Bericht zur Gay-Schaumparty in Köln)

Eine schwule Schaum-Party mit kostenlosem Bus-Shuttle-Service... von so was kann man in Bremen nur träumen!

Nach meinen Erlebnissen auf einer ländlichen Hetero-Schaumparty war ich natürlich sehr neugierig, wie eine schwule Schaumparty in einer Gay-Metropole wie Köln wohl ablaufen mag.

An der Tür erstmal Taschenkontrolle (auf Glasflaschen?). Innen drin dann die Kasse. 15 Euro Eintritt plus 1 Euro für die Garderobe. Wenn man den Shuttleservice mit reinrechnet, kann man damit wohl leben, zumal das Busunternehmen möglicherweise auch den einen oder anderen zusätzlichen Euro für Reinigungskosten haben will.

Trotzdem scheint Geld zählen anstrengend zu sein... die eine Kassiererin wurde mit mehreren Leuten rausgetragen, wenn ich das richtig beobachtet habe?

Die W.E.T. befindet sich in einer großen Halle, lediglich der WC-und Garderoben-Bereich ist abgetrennt.

Der eigentliche Schaumbereich nimmt nur einen kleinen Teil der Halle in Anspruch, der Rest ist Freifläche bzw. wird durch die Kassen- und Getränketresen belegt.

Im Schaumbereich befindet sich die "Waschmaschine", eine Art aufblasbare Hüpfburg ohne Dach und Boden, dafür mit zwei runden Löchern an einer Seite, die wie eine Waschmaschine bemalt ist.

An einer Seite der Halle befindet sich das ziemlich hoch gelegene DJ Pult.

Ich hatte mir den Schaumbereich irgendwie größer vorgestellt. Bei der FunFactory-Party wurde die komplette Main Hall geflutet, auf der W.E.T. nur ein kleiner abgesperrter Bereich.

Auch die Schaumhöhe kam mir in der FunFactory deutlich höher vor. Auf der W.E.T. musste man sich anfangs ziemlich tief bücken um überhaupt an den Schaum heranzukommen. Später wurde es dann besser, aber viel höher als bis zur Hüfte ging mir der Schaum nur wenn ich direkt im Zentrum unter der Schaumkanone stand.

Auch vom Füllgrad kein Vergleich mit der FunFactory-Party: Während man dort kaum umfallen konnte weil alles voller Leute war, konnte man sich auf der W.E.T. an den meisten Stellen gut durchzwängen ohne irgend jemanden zu berühren. Da hätte ich mir doch ein wenig mehr Gruppenkuschel-Atmosphäre gewünscht. Lediglich die Waschmaschine war zu manchen Zeiten übervoll.

Beim Kleidungsstil unterscheiden sich beide Partys etwas. In der FunFactory dominierten doch eher Straßenklamotten, also normale Hosen und T-Shirts, während auf der W.E.T. eher in Badehosen angetreten wurde.

Ich hatte mich für ein Outfit entschieden, dass mir alle Freiheiten lässt: Lange Hose über einer knall-orangenen Badeshorts über einer Unterhose, dazu ein schwarzes T-Shirt mit gelb-orangenem Farbverlauf-Aufdruck.

Vor Ort habe ich mich dann entschieden, die lange Hose an der Garderobe abzugeben.

Irgendwo gibt es auch ein (oder zwei?) Foto, auf dem ich mit zwei süßen halbnackten Jungs (einer in enger Badehose, der andere in kurzer Hose) im Arm stehe. So stelle ich mir Urlaub vor... ;-) Leider habe ich das Foto auf den Partybild-Seiten noch nicht gefunden, ich hätte wohl mal fragen müssen, von welcher Seite der Fotograf ist. Wenn's jemand sieht bitte Meldung an mich...

Die Entscheidung, das T-Shirt anzubehalten war auch richtig, es ist extrem hilfreich, wenn man sich den Schaum aus dem Gesicht wischen möchte.

Das meinte wohl auch ein Typ, der meinte, sich an meinem T-Shirt abtrocknen zu müssen. Ich war von dieser Dreistigkeit so überrascht, dass ich einfach nur weggegangen bin. Hätte er das bei einer weniger friedfertigen Person versucht, hätte er sich dafür wahrscheinlich eine gefangen...

Später habe ich mein T-Shirt hinter den Kopf geklemmt, da es trotz Schaum ziemlich warm wurde. Ansonsten war's aber eigentlich ganz angenehm. Der Schaum ist längst nicht so nass wie man als Unbeteiligter vermuten würde. Nach ein paar Stunden bekommt man allerdings dennoch eine ziemlich schrumpelige und strapazierte Haut und ich bin nicht sicher, ob ich danach noch die selben Fingerabdrücke hatte.

In der FunFactory war mir das nicht so stark aufgefallen... entweder verwenden die eine andere Schaummischung, oder es liegt einfach daran, dass ich dort nicht ganz so lange im Schaum war.

Meine beiden Schnuckel vom Foto waren inzwischen so mit sich selbst beschäftigt, dass ich mich erstmal auf eigene Faust unter's Partyvolk gemischt habe. Wer kann's ihnen verübeln... aber hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir auch vorher ein Date organisiert. So kam ich mir ein wenig wie das 5. Rad am Wagen vor. :-|

Wie auf fast allen Partys gilt auch auf der W.E.T.: Schnuggel sind selbst mitzubringen!

Es gab zwar auch einen ganzen Haufen süßer Jungs, die waren aber fast ausnahmslos alle in Begleitung. Mädels gab es auch eine ganze Menge, ob die hetero oder lesbisch waren, weiß ich allerdings nicht. Ich habe mich auf die Jungs konzentriert.

Mit dem, was da frei (ungebunden) rumlief, konnte ich allerdings nicht so viel anfangen. Ein paar hätte ich mir zur Not auch näher angeschaut, aber richtig vom Hocker gehauen hat mich keiner.

Ein Mann ist mir ziemlich penetrant auf die Pelle gerückt... der war aber weder vom Alter (ich schätze mal Ende 30) noch von der Brustbehaarung mein Typ. Hat mich ein wenig Mühen gekostet, ihm klar zu machen, dass ich nicht interessiert bin.

In die Waschmaschine habe ich mich auch umgesehen... auch dort wenig interessante Typen. Zudem ein ungemütlicher Ort: Die Waschmaschine hat eine eigene Schaumkanone, allerdings wird der Füllstand nicht geregelt. Manchmal nicht mal hüfthoch, dann wieder soviel, dass man überrollt wurde. Ich bin dann lieber Richtung Ausgang geflüchtet. Auch wenn ich vermute, dass der Schaum genügend Luft enthält, dass man unter der Schaumdecke nicht so schnell erstickt, möchte ich das Zeug doch lieber nicht in meinen Atemwegen haben.

Irgendwann kurz vor 4 haben wir dann unsere Taschen von der Garderobe geholt. Der WC-Bereich war mittlerweile auch schon so voller Schaum, dass wir es vorgezogen haben, die Klamotten draussen auf dem Parkplatz zu wechseln. Mir war's recht... ich fänd's irgendwie albern, sich zum Umziehen auf einem der Klos einzuschließen. (Außerdem war ich durch die Unterhose in der Badeshorts sowieso für alle Fälle gerüstet. Die wäre gar nicht nötig gewesen.)

Fazit: Der Besuch hat sich in jedem Fall gelohnt und es ist sicherlich ganz lustig, wenn man mit der richtigen Begleitung hingeht.

Leute kennenlernen kann ich dort aber glaube ich nicht. Das liegt schon daran, dass
ich es schwierig finde, Leute alleine nach ihrem Aussehen auszusuchen. Ich brauche einfach ein Profil, wo ein paar mehr Eckdaten zu der Person und ihren Interessen steht. Ich glaube, ein Stück weit ist mir sogar das Alter wichtiger als das Aussehen, aber letztlich muss natürlich immer das Gesamtbild stimmen.

Kölner Hot Pott

Wie im letzten Eintrag angekündigt, war ich das letzte Wochenende in Köln:

Freitag

Freitag ging es gegen 16 Uhr los. Die erste Stunde brauchte ich schon um Bremen überhaupt zu verlassen, auf der A1 ging gar nichts mehr. Es folgten mehrere kleinere und größere Baustellen mit 60er und 80er Zonen.

An der Raststätte Lichtendorf Nord habe ich eine kleine Pause gemacht. Draußen war's nicht so toll, die Mülleimer waren alle mehr als voll. Drinnen war's dagegen sehr freundlich und topmodern eingerichtet. Ich hatte leider keine Kamera dabei, sonst hätte ich mal filmen können, wie sich ein Toilettensitz selbst reinigt.

Gegen 20:45 hatte ich dann endlich mein Ziel erreicht.

Parken in der Kölner City ist die Hölle. Wenig Parkplätze und an jeder Ecke steht ein Parkautomat. Wer über keinen Anwohnerparkausweis verfügt, hat verloren. Lediglich nachts darf man kostenlos an der Straße parken... natürlich nur, sofern man eine Lücke findet. Ich habe ein paar vergebliche Platzrunden gedreht und dann meinen Gastgeber angerufen, der noch eine abgelegene Ecke kannte (Zufahrt nur für Anlieger) wo ich tatsächlich noch einen Platz ergattern konnte.

Nachdem das Gepäck ausgeladen war, sind wir noch eine Runde durch die Altstadt gelaufen. Ich bin kein Bierfreund und auch das Kölsch konnte daran nichts ändern.

Noch eine DVD geguckt und ab ins Bett...

Samstag

Am Samstag gleich wieder früh aufstehen... bis 9 Uhr musste das Auto umgeparkt sein, sonst droht ein Knöllchen. Da die Parkdauer an der Straße beschränkt ist, haben wir das Auto für 15 Euro ins Parkhaus gestellt. Der Rückweg lies sich immerhin zum Brötchenkauf für das Frühstück nutzen.

Mittags fuhren wir zum Hot Pott-Tunier auf die Jahnwiesen direkt neben dem RheinEnergieStadion, in welchem Abends ein Bundesligaspiel stattfinden sollte.

Eigentlich haben die Jahnwiesen einen eigenen kleinen Parkplatz, aufgrund des Spiels im Stadion waren jedoch schon mittags alle Parkplätze der Umgebung jeweils mit einer Schranke und einem Wachmann gesichert. Es folgte wieder eine Parkplatzsuche, die diesmal immerhin dadurch erleichtert wurde, dass mein Gastgeber einen kleinen Smart fährt. In Köln scheint das wirklich eine sinnvolle Sache zu sein.

Das Tunier selbst war relativ unspektakulär. Ein paar Freunde und Bekannte begrüßt und hier und da ein Foto gemacht. So richtig in Fotografierlaune war ich allerdings nicht. Die Schnuckelquote war recht bescheiden und die Sonne brannte die ganze Zeit. Im Nacken habe ich nun einen richtig fiesen Sonnenbrand und meine Arme sind auch ein wenig rot, wenn auch längst nicht so schlimm. Ich hätte wohl etwas eher/häufiger zur Sonnencreme greifen sollen bzw. etwas dicker auftragen... :-(

Irgendwann im Laufe des Nachmittags sind wir dann zurück zum Shoppen in die City gefahren... mein Gastgeber brauchte noch ein passendes Party-Outfit für die Schaumparty am Abend. Köln ist das Mekka der schwulen Klamottenverkäufer... jeder Modeladen scheint einen zu haben. Das ist zumindest mein Eindruck nachdem wir in diversen Läden waren...

Ich hatte schon Donnerstag in Bremen eingekauft... ein Sortiment T-Shirts von ärmelos bis langärmelig in verschiedenen Farben, eine neue Jacke und ein paar andere Kleinigkeiten. (Aber nicht alles für die Party.)

Abends konnten wir mein Auto wieder aus dem Parkhaus holen und kostenlos an der Straße weiterparken. Diesmal hatten wir Glück und haben einen Parkplatz gefunden, der deutlich näher an der Wohnung lag.

In einer schwulen Szenekneipe trafen wir uns mit einem Schnuckel, den ich schon beim Tunier kurz kennengelernt hatte, wo er ebenfalls als Fotograf unterwegs war. Die Party war ein gutes Stückchen von der Kneipe entfernt, was aber kein Problem war, da es einen kostenlosen Bus-Shuttle-Service von und zur Party gab.

Auf die Party selbst gehe ich später noch einmal in einem separaten Eintrag ein, das würde sonst diesen Eintrag sprengen.

Sonntag

Irgendwann kurz vor 4 haben wir das Party-Areal verlassen und sind zu Fuß zurück zur Wohnung meines Gastgebers gelaufen. Auf den Shuttle-Bus haben wir verzichtet, da die Temperaturen ganz angenehm waren und wir so noch mal ein Fazit der Party ziehen konnten.

Am Ziel angekommen habe ich erstmal geduscht und frische Sachen angezogen. Noch ein wenig Fernsehen geguckt, dann ging es ins Bett. Viel geschlafen habe ich nicht (ich schätze maximal 2-3 Stunden), wie man bei Twitter nachlesen kann. Wäre ich zu Hause gewesen, hätte ich die Nacht wahrscheinlich einfach durchgemacht. Da jedoch auch noch die anstrengende Rückreise an stand, wollte ich meine Energien so gut es geht sparen und habe mich trotzdem hingelegt.

Viel gebracht hat es nicht. Als ich mich gegen Mittag angezogen habe, war ich nicht richtig müde, aber auch irgendwie nicht so richtig motiviert, irgendwas zu tun. Irgendwie war ein wenig die Luft raus.

Als auch mein Gastgeber wach war (mit scheint, der Junge hat eine Gewisse Immunität gegen Wecker ;-)), sind wir noch ein wenig am Rhein entlang geschlendert und sind dann weiter zum Kölner Dom, wo wir einen gemeinsamen Freund getroffen haben.

Ursprünglich war geplant, dass ich die letzte Nacht von Sonntag auf Montag bei diesem Freund verbringe, da er Montag Nachmittag jedoch in den Urlaub flog und die Vorbereitungen alle etwas länger dauerten als erwartet, haben wir uns kurzfristig entschieden, dass ich doch schon Sonntag Abend zurück nach Bremen fahre und wir den Besuch bei ihm später nachholen.

Nachdem wir den Abend zu dritt haben ausklingen lassen, bin ich irgendwann gegen 20:45 gen Bremen aufgebrochen. Die Zeit war denke ich gut gewählt, da die Autobahnen deutlich leerer waren als sie Montag Mittag gewesen wären. So hatte die frühe Abreise durchaus auch ihre Vorzüge... ich fahre eigentlich gerne Abends/Nachts, das ist einfach stressfreier.

Wirkliche Ereignisse gab es während der Fahrt nicht. Ich habe mich ein paar mal über die Geschwindigkeitsbegrenzungen aufgeregt, die mir teilweise doch extrem willkürlich vorkamen. Man fährt 180, dann kommt plötzlich ein 100er Schild. Nach einer Weile wird die Geschwindigkeitsbegrenzung dann wieder aufgehoben, ohne dass es irgend einen erkennbaren Grund dafür gab. Außerdem gab es auch einige "krumme" Geschwindigkeitsbegrenzungen wie 130 oder 90 km/h. So was hab ich hier in Bremen noch nie gesehen und kenne das eigentlich eher aus dem Ausland...

In Osnabrück habe ich den ersten und einzigen Tankstop der Reise eingelegt. Laut Bordcomputer und Tankanzeige wäre das noch nicht nötig gewesen und mit sparsamer Fahrweise wäre ich wahrscheinlich auch so nach Hause gekommen, aber irgendwie wollte ich dann auch nicht zu viel Zeit vertrödeln und möglichst vor Mitternacht von der Autobahn wieder runter sein, bevor der Sonntag endet und die ganzen LKWs wieder aus ihren Löchern kommen.

Auf eine längere Pause habe ich diesmal verzichtet, da ich mir nicht ganz sicher war, wann ich wieder aufwache wenn ich die Augen jetzt zu mache. Zur Not hätte ich aber auch noch einen Red Bull dabei gehabt... geschmacklich mag ich das Zeug nicht, aber als Notanker erfüllt es seinen Zweck.

Montag

Um kurz nach Mitternacht war ich zu Hause, habe noch schnell den Kofferraum ausgeladen und bin dann auch schnell ins Bett...

Wenn ich dran denke, kann ich noch mal den Verbrauchswert und die Durchschnittsgeschwindigkeit aus dem Bordcomputer auslesen.

Montag, 10. August 2009

München fällt aus

Endlich Urlaub... letzten Freitag wurde es mit einem Mega-Meeting von 12 bis 19 Uhr noch mal anstrengend, aber ich denke, ich habe meine Standpunkte dort recht erfolgreich vertreten.

Samstag war dann CSD in Hamburg und gestern habe ich die Zeit zum Ausspannen und Sortieren der CSD-Fotos genutzt. Ein paar erste Fotos sind auch schon online, es wird aber sicher noch ein paar Tage dauern, bis das Album komplett ist.

Heute Vormittag habe ich mich noch mal intensiver mit meiner Urlaubsplanung auseinander gesetzt. Nachdem auch der zweite Münchener Schnuggel abgesagt hat, ist meine München-Reise erstmal auf unbestimmte Zeit verschoben. Vielleicht schaffe ich im Herbst einen neuen Anlauf, realistischer ist allerdings wohl, dass es frühestens im nächsten Frühjahr klappt. Möglicherweise auch erst im Sommer.

Statt München habe ich nun erstmal meine Köln-Reise ein wenig verlängert. Außerdem dachte ich noch an einen kleinen Trip ans Meer (Cuxhaven?) wenn das Wetter mitspielt.

Jetzt steht aber erstmal Abwaschen auf dem Programm...

Sonntag, 2. August 2009

Big Backup Day

Heute ist Big Backup Day. Nachdem ich mir vor ein paar Wochen ein NAS als kleinen Datei-Server hingestellt habe, habe ich dieses Wochenende meine Datensicherungskonzepte dahingehend angepasst. Ein paar Stunden wird die Kopierorgie wohl noch dauern, danach kann ich das RAID dann inkrementell mit zwei USB-Platten abgleichen, die nur dann angeschlossen werden wenn sie auch gebraucht werden und wobei nur die Daten kopiert werden, die sich auch tatsächlich verändert haben.

Außerdem kam gestern mein vor ein paar Tagen bestellter Tchibo UMTS-Stick. Technisch funktioniert er schon mal (was auf einem Notebook gar nicht so einfach hinzubekommen war da die Treiber erst nicht richtig geladen wurden. Zum Glück gib's im Web einen Tipp.), nun muss ich nur noch das Guthaben aufladen, dann kann ich für 3 Euro am Tag oder 10 (Volumentarif) bzw. 20 (Flatrate) Euro im Monat mobil am Notebook surfen. Zur gelegentlichen Nutzung auf (innerdeutschen) (Dienst-)Reisen sollte das so gerade eben noch akzeptabel sein.

Für meine München-Reise sieht es jedoch immer schlechter aus, da die Jungs vor Ort ihre Termine nicht so recht geregelt bekommen. Ich überlege momentan, ob ich dafür vielleicht etwas länger in Köln bleibe...

Mittwoch, 1. Juli 2009

Noch viele Fragezeichen

#include "gejammer_über_stress.txt"

Ich habe gerade mal meine für August geplante München-Reise grob abgesteckt. Ein potentielles Hotel habe ich schon ausgeguckt und Zwischenstopps sind in Köln und Koblenz angedacht.

Das genaue Datum steht noch nicht fest, ich tendiere aber dazu, den Köln-Besuch an den Anfang der Reise zu legen. Da Köln mit dem 15.08. fix ist, wäre ich dann voraussichtlich am 16. oder 17. in Koblenz und danach in München. Die Rückreise habe ich für den 24.08. ins Auge gefasst.

Potentielle Programmpunkte sind:
- ein Besuch im Deutschen Museum
- ein Besuch im Apple Store um zu sehen, ob er wirklich so legendär ist
- ein wenig Funken, wenn einer meiner Funkfreunde Zeit hat.
- Schwimmen wenn das Wetter es zulässt
- Geocaching

Ich habe gestern gehört, dass auch Madonna während dieser Zeit ein Konzert in München geben soll, was sich wohl von einem nahegelegenen Hügel bequem und kostenlos mitverfolgen lassen können soll.

Die Probleme und offenen Fragen liegen wie so oft beim Faktor Mensch. Einer meiner Jungs hat schon abgesagt, da er sich zeitlich dazu nicht in der Lage sieht. Gerade bei ihm bin ich darüber sehr enttäuscht, dass er innerhalb einer Woche nicht mal irgendwo eine halbe Stunde abknappsen kann bzw. will. :-(

Von den anderen habe ich noch keine definitiven Aussagen, somit bleibt es erstmal bei einer groben Planung. Ich hoffe, das klärt sich noch, denn wenn keiner Zeit hat, ist es sinnvoller, die Reise auf einen günstigeren Termin zu verschieben.

Soviel erstmal, nun ist es auch schon wieder viel zu spät... von meinem neuen (bzw. ersten) iPod und wieso ich mir trotz des fest eingebauten Akkus nun doch einen gekauft habe, erzähle ich dann vielleicht ein andermal... einiges ist auch schon bei Twitter nachzulesen.