/// Wer will findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. ///
Samstag Abend war ich zum zweiten Mal auf einer Schaumparty in der K13 Sauna in Oldenburg.
Ich hatte mir schon öfters vorgenommen mal wieder hinzufahren, aber immer wieder Gründe gefunden, es dann doch nicht zu tun. Mal ging es wegen Neurodermitis-bedingter Hauptprobleme nicht (die Gründe waren leider nicht vorgeschoben denn strukturelle Integrität ist bei einer Schaumparty das A&O), mal schreckte der große Overhead ab (wer eine Kabine haben will um die Nacht bis zum ersten Zug nach Hause zu überdauern muss früh da sein und noch mal genauso lange dort warten bis der Zug endlich kommt). Mal überwogen die Zweifel, ob der erste Besuch überhaupt noch zu toppen ist und mal erschlaffte der gute Vorsatz nach dem dem Besuch gewisser Internetseiten schon vorher wieder auf Basispriorität und wurde dadurch schnell durch andere Dinge verdrängt. Irgendwas liegt ja bekanntlich immer an.
Nun nach fast genau 2 Jahren war es dann wieder soweit.
Um 15:30 (6,5 Stunden vor Partybeginn) war ich an der Sauna-Rezeption um noch eine Kabine zu ergattern - dennoch zu spät, nix mehr frei. Wenn Schaumparty ist, ist die Bude immer gerammelt voll.
Auch eine Schrank-Reservierung für einen späteren Check-in war leider nicht möglich. Ich hatte auf etwas mehr Kulanz gehofft, denn für Besucher von Auswärts sind die Partys irgendwie doof zu erreichen. Die Sauna liegt direkt am Oldenburger Hauptbahnhof und die Parkplätze in der Straße sind trotz Parkscheinautomat voll. Die saunaeigenen Parkplätze sind vermutlich ebenso schnell weg wie die Kabinen und die Oldenburger Parkhäuser sind von ihren Öffnungszeiten nicht wirklich kompatibel mit nächtlichen Partys. Da ist die Anreise mit der Bahn die bequemste Lösung. Der erste Zug nach Bremen fährt allerdings erst wieder kurz nach 6.
/// Pläne... ///
Meine ursprüngliche Planung sah vor, eine Kabine anzumieten, in der Kabine nach der Party auszuschlafen und so gegen halb 8 gemütlich Richtung Heimat aufzubrechen. Eine Saunakarte gilt für maximal 12 Stunden, danach kann man noch um maximal 4 Stunden verlängern bevor ein erneuter Eintritt fällig wird. Wenn man inkl. etwas Sicherheitspuffer bis 8 bleiben will, darf man also nicht vor 16 Uhr einchecken.
Da auch Schrankreservierungen nicht möglich waren, habe ich mich noch eine halbe Stunde am Bahnhof in die Sonne gesetzt um dann um 16 Uhr einen Schrank zu reservieren/bezahlen.
/// Doktorspiele ///
Schaum gibt es nur von 22 bis ca. 2 Uhr. Also noch 6 Stunden Zeit.
Ich habe die Zeit genutzt um mir "Doktorspiele" anzuschauen; einen Film, auf den ich bereits seit ich den ersten Trailer gesehen hatte, sehr gespannt war. Nachdem ich von der vampirolaktischen Werbung der Nachmittagsvorstellung schon ausreichend fremdbeschämt war, setzt der Schock mit dem Beginn des Vorspanns und seiner Abhandlung über Testosteron ein. OMFG, wo bin ich da nur reingeraten?
Aber je länger der Film lief, desto besser wurde er. Ob er nun das deutsche American Pie ist, weiß ich nicht. Ich glaube, die Filme sind nur bedingt vergleichbar. Aber Doktorspiele ist eine gute Mischung aus vielen süßen Jungs und einer Story, die das Genre zwar nicht neu erfindet, aber auch nicht zu sehr in den Genre-Klischees mitschwimmt. In jedem Fall eine gute Einstimmung auf den restlichen Abend. (Bluray ist schon vorbestellt!)
/// Nummerierte Müllsäcke ///
Nach einem kurzen Abstecher zum McDonalds im Hauptbahnhof (es wird eine lange Nacht!) war ich gegen 19 Uhr zurück in der Sauna. Inzwischen waren nicht nur alle Kabinen sondern auch alle Schränke ausgebucht und die immer noch zahlreich eintreffenden Partygäste konnten ihre Klamotten nur noch in nummerierten Säcken an der Rezeption einlagern lassen.
Immer noch 3 Stunden zu überbrücken.
Auf den Aufbau der Sauna war ich ja schon in meinem oben verlinkten Blogartikel von vor 2 Jahren eingegangen, viel hat sich seit dem nicht verändert. Für mich persönlich fehlt irgendwie eine Attraktion, die die Sauna auch ohne Schaum attraktiv macht. Kein Pool, keine vernünftigen Fußbäder, kein schöner Ruheraum mit Musik-DVD wie in Berlin.
Das Publikum war durchmischt und alle Altersgruppen vertreten. Die Schnuckelquote war absolut in Ordnung, auch wenn viele Jungs in Begleitung waren.
/// Gott ///
Punkt 22 Uhr wurde die Schaum-Area eröffnet und ich war als einer der ersten mit dabei. Der Schaum war angenehm warm, das Gedränge mal größer und mal kleiner, ebenso wie die Schaumhöhe. Ich habe mich immer so positioniert, dass ich nicht zu tief im Schaum stand, denn Schaum und Brille sind keine gute Kombination. Wenn überall Schaum ist, kann man sie auch nicht so leicht sauberwischen. Beschlagene Gläser sind allerdings kaum zu vermeiden, da hilft dann nur raus, entschäumen und sauberwischen. Nur in der Dampfsauna ist das noch schlimmer.
Wer mich kennt weiß, dass ich nicht unbedingt ein Freund von schnellem Sex bin. Dementsprechend habe ich mich auf der Party was das angeht auch eher zurückgehalten. Aber ich mag die Ungezwungenheit: Mode und Klamotten spielen auf solchen Partys keine Rolle und es dominieren die schlichten weißen Handtücher, welcher der Saunabetreiber zur Verfügung stellt. Und ich genieße den Körperkontakt.
Wenn ich einen süßen Schnuggel im Arm halte (und nur dann), glaube ich an einen Gott!
/// Postschaumatische Gedanken ///
Nach rund 3 Stunden ging ich endgültig aus dem Schaumbereich raus und habe mich auf eine der Ruheliegen zurückgezogen um eine erste Bilanz des Abends zu ziehen: Ja, die erste Party war noch zu übertreffen, bei weitem sogar!
Mit fortschreitender Uhrzeit zogen sich immer mehr Besucher in ihre Kabinen zurück (so sie denn eine bekommen hatten - Jungs unter 25 haben hier einen taktischen Vorteil weil sie keinen Eintritt zahlen müssen) oder verließen die Sauna. Einige, die wohl auch auf ihren Zug warten mussten, lagen im Ruheraum auf einer Liege und schliefen. Eine Gruppe älterer Männer saß an der Bar.
Die Playlist in der Lounge zeigte auch erste Redundanzen. Kurz um: Nicht mehr viel los.
Rumsitzen/liegen war auf die Dauer zu kühl, somit habe ich regelmäßig Saunagänge eingelegt. Es gibt zwei Trockensaunen und eine Dampfsauna, ich habe aber keine Temperaturangeben gesehen.
Viel Zeit für viele Gedanken.
Beim Schätzen des Alters mancher Partygäste wurde mir auch schmerzlich bewusst, dass ich mich selbst langsam aber sicher der 50%-Marke der statistischen Lebenserwartung nähere. Grund genug, für eine nächtliche Mini-Midlife-Crisis und die Frage, was ich rückblickend anders gemacht hätte und - wichtiger noch - was ich daraus für Schlüsse für die Zukunft ziehen sollte.
Und wie es wohl wäre, sich die Welt wie ein körperloser Geist einfach mal eine Weile aus der Distanz anzuschauen, losgelöst von Zeit und Schaum. Da ich nicht wie Wowbagger enden möchte (ich bin ihm so schon ähnlich genug) und ohne Schnuggel im Arm nicht leben kann, habe ich den Gedanken wieder verworfen.
/// Back To Earth ///
Sonntag früh um halb 8 war ich wieder zu Hause und hatte erstmal einigen Schlaf nachzuholen. So richtig erfolgreich war ich dabei nicht und der Sonntag blieb lethargisch. Ich habe mit diesem Blogeintrag begonnen, habe ihn aber nicht so recht zu Ende bekommen. Dann noch viel emotionale Musik gehört und früh ins Bett gegangen. Zum Glück hatte ich für den heutigen Montag in weiser Voraussicht (und weil mein letzter Urlaub jäh durch eine Dienstreise unterbrochen wurde) einen Tag Urlaub eingereicht.
Nun steht erstmal wieder eine arbeitsame Woche an. Und dann sollte ich mal schauen, ob ich einen Teil der Vorsätze von Sonntag früh in die Tat umsätzen kann... aber wie das so ist, mit den Vorsätzen...
Posts mit dem Label Krankheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Krankheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 15. September 2014
Sonntag, 27. September 2009
Neue Brille
Endlich ist die Wahl vorbei... so langsam ging mir der Wahlkampf auch auf den Keks. Das Ergebnis lasse ich mal erstmal unkommentiert, das muss sich erstmal setzen. Im Moment zicken sich alle in der ARD an. Ein Durcheinander wie im Kindergarten...
Freitag habe ich meine neue Brille abgeholt, die alte hatte ja einen Totalschaden. Heute hab ich Kopfschmerzen... aber das muss nicht an der Brille liegen sondern könnte auch an der Erkältung liegen, die ich mir momentan eingefangen habe. Gestern bin ich mit Wärmflasche ins Bett und habe versucht, mich mit Pfefferminzöl zu entschleimen. So langsam schlägt es auch an.
Heute habe ich daher außer meinem staatsbürgerlichen Kreuz und dem Abwasch nicht viel getan und der gestrige Tag war auch nicht so produktiv, wie ich mir eigentlich vorgenommen hatte.
Gestern kam auch mein neuer Show-Laser, der fortan meine Selbstbau-Lightshow ergänzt. Installiert habe ich ihn hinter dem Fernseher, so dass er seine Muster an zentraler Stelle an Wand und Decke strahlen kann und der Fernseher auch gleichzeitig als Sichtschutz dient um der Lasersicherheit genüge zu tun.
Über ein paar Testprogramme bin ich allerdings noch nicht hinaus gekommen, irgendwie war ich dieses Wochenende einfach zu unkreativ.
Soviel für diese Woche... nach dem Berlin-Trip am Mittwoch bin ich mit meinen Dienstreisen nun hoffentlich erstmal durch und es wird (hoffentlich) wieder etwas entspannter... morgen kann ich erstmal mein schickes neues Büro beziehen.
Freitag habe ich meine neue Brille abgeholt, die alte hatte ja einen Totalschaden. Heute hab ich Kopfschmerzen... aber das muss nicht an der Brille liegen sondern könnte auch an der Erkältung liegen, die ich mir momentan eingefangen habe. Gestern bin ich mit Wärmflasche ins Bett und habe versucht, mich mit Pfefferminzöl zu entschleimen. So langsam schlägt es auch an.
Heute habe ich daher außer meinem staatsbürgerlichen Kreuz und dem Abwasch nicht viel getan und der gestrige Tag war auch nicht so produktiv, wie ich mir eigentlich vorgenommen hatte.
Gestern kam auch mein neuer Show-Laser, der fortan meine Selbstbau-Lightshow ergänzt. Installiert habe ich ihn hinter dem Fernseher, so dass er seine Muster an zentraler Stelle an Wand und Decke strahlen kann und der Fernseher auch gleichzeitig als Sichtschutz dient um der Lasersicherheit genüge zu tun.
Über ein paar Testprogramme bin ich allerdings noch nicht hinaus gekommen, irgendwie war ich dieses Wochenende einfach zu unkreativ.
Soviel für diese Woche... nach dem Berlin-Trip am Mittwoch bin ich mit meinen Dienstreisen nun hoffentlich erstmal durch und es wird (hoffentlich) wieder etwas entspannter... morgen kann ich erstmal mein schickes neues Büro beziehen.
Mittwoch, 19. August 2009
Freitag, 10. April 2009
Stupidize Me
Gerade eben habe ich Super Size Me gesehen, was gestern auf arte lief. (Wiederholung: Morgen um 15:40)
Ein paar der Interviews sind ganz interessant, aber ich verstehe nicht so ganz, wieso dieser Film so gute Kritiken bekommen hat. Das Experiment, um das es in dem Film geht, halte ich für äußerst schwachsinnig: Es wurde bewiesen, dass es ungesund ist, sich über die Übelkeitsgrenze hinaus dreimal täglich mit McDonalds-Produkten vollzustopfen und dabei auch zwangsweise Supersize-Portionen zu essen, sofern diese von der Bedienung angeboten werden.
Ich warte nun auf das spannende Gegenexperiment: Was passiert, wenn sich ein Mensch jeden Tag bis zum Erbrechen mit Salat vollstopft?
Schon Paracelsus, der olle Quacksalber, erkannte 1538: "Allein die Dosis macht das Gift."
Ich gönne mir nun erstmal eine große Portion Würzspinat mit Pfeffer und Röstzwiebeln... extrem lecker, den Folgetag sollte man sich von offenen Zündquellen allerdings besser fernhalten.
Ein paar der Interviews sind ganz interessant, aber ich verstehe nicht so ganz, wieso dieser Film so gute Kritiken bekommen hat. Das Experiment, um das es in dem Film geht, halte ich für äußerst schwachsinnig: Es wurde bewiesen, dass es ungesund ist, sich über die Übelkeitsgrenze hinaus dreimal täglich mit McDonalds-Produkten vollzustopfen und dabei auch zwangsweise Supersize-Portionen zu essen, sofern diese von der Bedienung angeboten werden.
Ich warte nun auf das spannende Gegenexperiment: Was passiert, wenn sich ein Mensch jeden Tag bis zum Erbrechen mit Salat vollstopft?
Schon Paracelsus, der olle Quacksalber, erkannte 1538: "Allein die Dosis macht das Gift."
Ich gönne mir nun erstmal eine große Portion Würzspinat mit Pfeffer und Röstzwiebeln... extrem lecker, den Folgetag sollte man sich von offenen Zündquellen allerdings besser fernhalten.
Freitag, 27. Februar 2009
Immer noch viel zutun
2 Wochen noch, dann habe ich das gröbste hoffentlich überstanden und der Stresspegel sinkt wieder etwas. Wobei dann auch noch der halbjährliche Zahn-TÜV ansteht...
Gesundheitlich geht's mir schon wieder deutlich besser, auch wenn ich keine Zeit hatte, mich richtig auszuruhen.
Nachdem ich gestern ziemlich lange (bis nach Mitternacht) gearbeitet habe, habe ich den heutigen Tag zum Überstundenabbau genutzt. Gelegenheit, endlich mal wieder zum Frisör zu gehen. Leider gibt es keine Happy Hour mehr, so dass ich den vollen Preis von 19,50 EUR zahlen musste. (Eine neue Telefonnummer ham'se auch... ich dachte erst, der Laden wäre pleite, nachdem ich heute morgen einen Termin machen wollte und unter der alten Nummer eine Ansage kam, dass die Nummer nicht vollständig sei.)
Vorhin mal wieder ein wenig PS3 gespielt und bei Resistance 2 auch ganz gut voran gekommen.
Morgen werde ich mich wohl mal wieder ein wenig um meinen Haushalt kümmern müssen... die saubere Wäsche geht mir aus und die Böden in Küche, Flur und Bad müssen auch dringend mal wieder gewischt werden... staubgesaugt habe ich heute schon.
Gesundheitlich geht's mir schon wieder deutlich besser, auch wenn ich keine Zeit hatte, mich richtig auszuruhen.
Nachdem ich gestern ziemlich lange (bis nach Mitternacht) gearbeitet habe, habe ich den heutigen Tag zum Überstundenabbau genutzt. Gelegenheit, endlich mal wieder zum Frisör zu gehen. Leider gibt es keine Happy Hour mehr, so dass ich den vollen Preis von 19,50 EUR zahlen musste. (Eine neue Telefonnummer ham'se auch... ich dachte erst, der Laden wäre pleite, nachdem ich heute morgen einen Termin machen wollte und unter der alten Nummer eine Ansage kam, dass die Nummer nicht vollständig sei.)
Vorhin mal wieder ein wenig PS3 gespielt und bei Resistance 2 auch ganz gut voran gekommen.
Morgen werde ich mich wohl mal wieder ein wenig um meinen Haushalt kümmern müssen... die saubere Wäsche geht mir aus und die Böden in Küche, Flur und Bad müssen auch dringend mal wieder gewischt werden... staubgesaugt habe ich heute schon.
Dienstag, 17. Februar 2009
Fix und fertig
Ich lebe noch.... zumindest zu einem gewissen Prozentsatz.
Samstag war wieder eine Dienstreise nach Holland fällig. Eigentlich sollte es schon Freitag losgehen, aber das konnte der Kunde leider nicht einrichten. Somit hat Samstag früh um 3:50 der Wecker geklingelt... aufmerksame Leser dieses Blogs kennen meine Einstellung zu solchen Uhrzeiten.
Da diesmal ein etwas größerer Transport anstand, hatten wir schon am Freitag einen 7,5t-LKW gemietet, mit dem wir uns langsam tuckernd auf den Weg machten. Zum Glück hat sich mein Kollege bereit erklärt, die Kiste zu fahren.... solche Geschosse sind nix für mich, schon gar nicht zu diesen Uhrzeiten.
Zu diesem Zeitpunkt waren die ersten Hürden auch schon überwunden: Zwar darf jeder Inhaber eines alten rosafarbenen Führerscheins so ein Monstrum fahren, allerdings zunächst mal nur für rein private Zwecke. Für gewerbliche Zwecke braucht man eine spezielle Fahrer-Chipkarte, die bei Fahrtantritt in das Lesegerät des Tachographen gesteckt werden muss. Da keiner von uns in der Firma Berufskraftfahrer ist (so große Transporte sind die absolute Ausnahme), verfügt auch keiner über eine entsprechende Chipkarte geschweige denn einen passenden EU-Führerschein, der Vorraussetzung für die Beantragung einer solchen Karte ist. Dabei muss es sich wohlgemerkt um einen in eine Plastikkarte umgeschriebenen ehemals rosanen Führerschein handeln, denn wer direkt den EU-PKW-Führerschein gemacht hat, verfügt zwar über die passende Karte, darf aber aufgrund der Änderung der Führerscheinklassen keine LKWs dieser Größe mehr fahren. Hier sind die Raucher im Vorteil, die ihren Führerschein schon zwecks Altersnachweis an Zigarettenautomaten haben umschreiben lassen.
Zum Glück hat unser Stamm-Autovermieter dann noch einen alten LKW aufgetan, der noch das alte analoge System mit Tachoscheiben benutzt. Da alle Fahrzeuge langsam umgerüstet werden, war das aber wohl ein einmaliger Glücksfall.
Die Tachoscheiben dienen dazu, die Ruhezeiten der Fahrer und evtl. Geschwindigkeitsverstöße zu kontrollieren... rasen ist mit einem LKW also sehr riskant. (Unser LKW hat uns gar nicht erst in Versuchung geführt, der wurde schon bei 85 km/h abgeregelt.)
Unsere Zieladresse in Holland war nur durch ein Wohngebiet zu erreichen, was auf der Hinfahrt noch kein Problem war, da viele Anwohner gerade unterwegs waren. Bei der abendlichen Rückkehr wurde es dann jedoch richtig eng und an einer Stelle parkte einer so ungünstig, dass es an der Stelle für uns nicht mehr weiter ging.
Als wir kurz davor waren, die Polizei anzurufen um die Adresse des Parkkünstlers feststellen zu lassen, half uns zum Glück ein sehr netter Holländer, unser Gefährt vorsichtig rückwärts aus der Engstelle zu bugsieren. Berufsverkehr in Holland kann die Hölle sein!
Sonntag früh gegen 3 Uhr lag ich endlich wieder in meinem Bett und habe mich nach fast 24 Stunden auf den Beinen auf eine geruhsame Nacht gefreut. Als wir unterwegs waren, habe ich die Müdigkeit gar nicht so gespürt, aber Sonntag ging gar nichts mehr. Ich habe bis 17 oder 18 Uhr geschlafen, aber danach war ich noch fertiger als vorher. Die ganze Zeit hing ich in einer mentalen Endlosschleife und habe im Traum verzweifelt versucht, ein Problem zu lösen, dessen Lösung jedoch immer wieder an Bürokratismus gescheitert ist und mich zurück an den Anfang geworfen hat.... ich weiß nicht, wie oft ich diese Schleife jene Nacht vollzogen habe.... aber es war grausam.
Wahrscheinlich war es so eine Art Fiebertraum ohne Fieber... aber als ich Sonntagabend wieder wach wurde, war der Tag gelaufen und ich hatte eine dicke Erkältung mit Husten, Kopf- und Gliederschmerzen und allem was dazu gehört. Fehlender Schlaf ist Gift für das Immunsystem!
Sonntagabend war ich wirklich fertig mit der Welt, inzwischen geht es mir schon deutlich besser... aber mein Taschentuchverbrauch ist immer noch exorbitant und der Stress geht auch erstmal noch weiter.
Mehr von mir, wenn ich die Welt nicht mehr so gedämpft wahrnehme....
Samstag war wieder eine Dienstreise nach Holland fällig. Eigentlich sollte es schon Freitag losgehen, aber das konnte der Kunde leider nicht einrichten. Somit hat Samstag früh um 3:50 der Wecker geklingelt... aufmerksame Leser dieses Blogs kennen meine Einstellung zu solchen Uhrzeiten.
Da diesmal ein etwas größerer Transport anstand, hatten wir schon am Freitag einen 7,5t-LKW gemietet, mit dem wir uns langsam tuckernd auf den Weg machten. Zum Glück hat sich mein Kollege bereit erklärt, die Kiste zu fahren.... solche Geschosse sind nix für mich, schon gar nicht zu diesen Uhrzeiten.
Zu diesem Zeitpunkt waren die ersten Hürden auch schon überwunden: Zwar darf jeder Inhaber eines alten rosafarbenen Führerscheins so ein Monstrum fahren, allerdings zunächst mal nur für rein private Zwecke. Für gewerbliche Zwecke braucht man eine spezielle Fahrer-Chipkarte, die bei Fahrtantritt in das Lesegerät des Tachographen gesteckt werden muss. Da keiner von uns in der Firma Berufskraftfahrer ist (so große Transporte sind die absolute Ausnahme), verfügt auch keiner über eine entsprechende Chipkarte geschweige denn einen passenden EU-Führerschein, der Vorraussetzung für die Beantragung einer solchen Karte ist. Dabei muss es sich wohlgemerkt um einen in eine Plastikkarte umgeschriebenen ehemals rosanen Führerschein handeln, denn wer direkt den EU-PKW-Führerschein gemacht hat, verfügt zwar über die passende Karte, darf aber aufgrund der Änderung der Führerscheinklassen keine LKWs dieser Größe mehr fahren. Hier sind die Raucher im Vorteil, die ihren Führerschein schon zwecks Altersnachweis an Zigarettenautomaten haben umschreiben lassen.
Zum Glück hat unser Stamm-Autovermieter dann noch einen alten LKW aufgetan, der noch das alte analoge System mit Tachoscheiben benutzt. Da alle Fahrzeuge langsam umgerüstet werden, war das aber wohl ein einmaliger Glücksfall.
Die Tachoscheiben dienen dazu, die Ruhezeiten der Fahrer und evtl. Geschwindigkeitsverstöße zu kontrollieren... rasen ist mit einem LKW also sehr riskant. (Unser LKW hat uns gar nicht erst in Versuchung geführt, der wurde schon bei 85 km/h abgeregelt.)
Unsere Zieladresse in Holland war nur durch ein Wohngebiet zu erreichen, was auf der Hinfahrt noch kein Problem war, da viele Anwohner gerade unterwegs waren. Bei der abendlichen Rückkehr wurde es dann jedoch richtig eng und an einer Stelle parkte einer so ungünstig, dass es an der Stelle für uns nicht mehr weiter ging.
Als wir kurz davor waren, die Polizei anzurufen um die Adresse des Parkkünstlers feststellen zu lassen, half uns zum Glück ein sehr netter Holländer, unser Gefährt vorsichtig rückwärts aus der Engstelle zu bugsieren. Berufsverkehr in Holland kann die Hölle sein!
Sonntag früh gegen 3 Uhr lag ich endlich wieder in meinem Bett und habe mich nach fast 24 Stunden auf den Beinen auf eine geruhsame Nacht gefreut. Als wir unterwegs waren, habe ich die Müdigkeit gar nicht so gespürt, aber Sonntag ging gar nichts mehr. Ich habe bis 17 oder 18 Uhr geschlafen, aber danach war ich noch fertiger als vorher. Die ganze Zeit hing ich in einer mentalen Endlosschleife und habe im Traum verzweifelt versucht, ein Problem zu lösen, dessen Lösung jedoch immer wieder an Bürokratismus gescheitert ist und mich zurück an den Anfang geworfen hat.... ich weiß nicht, wie oft ich diese Schleife jene Nacht vollzogen habe.... aber es war grausam.
Wahrscheinlich war es so eine Art Fiebertraum ohne Fieber... aber als ich Sonntagabend wieder wach wurde, war der Tag gelaufen und ich hatte eine dicke Erkältung mit Husten, Kopf- und Gliederschmerzen und allem was dazu gehört. Fehlender Schlaf ist Gift für das Immunsystem!
Sonntagabend war ich wirklich fertig mit der Welt, inzwischen geht es mir schon deutlich besser... aber mein Taschentuchverbrauch ist immer noch exorbitant und der Stress geht auch erstmal noch weiter.
Mehr von mir, wenn ich die Welt nicht mehr so gedämpft wahrnehme....
Dienstag, 8. Juli 2008
Dienstag, 18. März 2008
Der Zweck heiligt die Mittel?
Nachtrag zum letzten Beitrag:
Nach Hinweis durch einen weiteren Leser (der im Gegensatz zum ersten auch nicht von einer Agentur bezahlt wird), habe ich mir die Seite noch mal genauer angesehen. Die im Video dargestellten Promis haben kein AIDS. Sie haben nur AIDS... nicht vergessen.
Die Spots sind allerdings so ausgelegt, dass sie dieses Missverständnis bewusst provozieren können, wenn man nicht genau zuhört. Auch die Homepage weist nur mit einem kleinen Hinweis unten auf der Seite auf diesen Sachverhalt hin. In der Überschrift "Prominente bekennen „Ich habe Aids...“" fehlt der Zusatz "nicht vergessen" sogar komplett.
Auch wenn die Kampagne ihren Zweck, die Aufmerksamkeit auf das Thema AIDS zu lenken, sicherlich erfüllt, hinterlässt sie bei mir doch einen sehr zwiespältigen Beigeschmack. Muss man beim Thema AIDS wirklich mit solchen Tricks spielen? Gibt es keine Promis, die wirklich AIDS haben und öffentlich dazu stehen?
Dann wäre die Kampagne alles in allem ehrlicher geworden und könnte die Menschen wirklich berühren.
Nach Hinweis durch einen weiteren Leser (der im Gegensatz zum ersten auch nicht von einer Agentur bezahlt wird), habe ich mir die Seite noch mal genauer angesehen. Die im Video dargestellten Promis haben kein AIDS. Sie haben nur AIDS... nicht vergessen.
Die Spots sind allerdings so ausgelegt, dass sie dieses Missverständnis bewusst provozieren können, wenn man nicht genau zuhört. Auch die Homepage weist nur mit einem kleinen Hinweis unten auf der Seite auf diesen Sachverhalt hin. In der Überschrift "Prominente bekennen „Ich habe Aids...“" fehlt der Zusatz "nicht vergessen" sogar komplett.
Auch wenn die Kampagne ihren Zweck, die Aufmerksamkeit auf das Thema AIDS zu lenken, sicherlich erfüllt, hinterlässt sie bei mir doch einen sehr zwiespältigen Beigeschmack. Muss man beim Thema AIDS wirklich mit solchen Tricks spielen? Gibt es keine Promis, die wirklich AIDS haben und öffentlich dazu stehen?
Dann wäre die Kampagne alles in allem ehrlicher geworden und könnte die Menschen wirklich berühren.
Montag, 17. März 2008
Lümmeltüten
Welch ein Sauwetter! Eigentlich wollte ich mal wieder cachen gehen, aber nein, es schneit und hagelt. Vielleicht sollte ich einfach trotzdem gehen... das GPS ist laut Hersteller wasserdicht, schwimmfähig und bis -15 °C einsetzbar (zumindest wenn man Batterien hat, die nicht vorher einfrieren). Mit den richtigen Klamotten geht das vielleicht, außerdem hat es den Vorteil, dass nicht zu viele Geomuggel unterwegs sein sollten, die die Cache-Hebung verkomplizieren.
Leser Thomas hat mich in seinem Kommentar zu meinem Blogeintrag zum Welt-Aids-Tag noch auf eine neue Kampagne hingewiesen, die ab Ostern im Fernsehen starten soll. Darin bekennen Promis wie Markus Kavka, Herbert Knaup und Supernanny Katia Saalfrank Farbe und stehen öffentlich zu ihrer eigenen AIDS-Erkrankung. [Update]
Während die Lümmeltüten beim Sex offenbar immer noch zu kurz kommen, übertreibt es die deutsche Post ein wenig und schweißt jede ihrer "Einkauf aktuell"-Postwurfsendungen einzeln in Folie ein. Das ist nicht nur Ressourcenverschwendung, es verkompliziert auch die Mülltrennung unnötig. Muss denn das sein?
Dass unten rechts auch noch ein Blauer Engel prangt, kann da wohl nur als schlechter Scherz der Behörde gewertet werden. Da versteh einer die Bürokratie...
Während die Lümmeltüten beim Sex offenbar immer noch zu kurz kommen, übertreibt es die deutsche Post ein wenig und schweißt jede ihrer "Einkauf aktuell"-Postwurfsendungen einzeln in Folie ein. Das ist nicht nur Ressourcenverschwendung, es verkompliziert auch die Mülltrennung unnötig. Muss denn das sein?
Dass unten rechts auch noch ein Blauer Engel prangt, kann da wohl nur als schlechter Scherz der Behörde gewertet werden. Da versteh einer die Bürokratie...
Samstag, 1. März 2008
Prinz Albert
Da mein Lieblingszivi heute krank ist, habe ich unterwartet ein wenig mehr Zeit zum Ausschlafen und Bloggen bekommen. Ersteres ist auch nicht ganz verkehrt, nachdem ich heute morgen erst um 6:30 ins Bett gekommen bin.
Gestern war mal wieder "Weihnachtsfeier" mit ein paar Ex-Arbeitskollegen aus meiner Ex-Firma. Aus einem Kneipenabend an der Schlachte wurde noch ein netter Plausch vor dem Kamin in der frisch bezogenen Wohnung meines Ex-Chefs.
Das Rauchverbot in der Kneipe hat erstaunlich gut (von einzelnen Ausnahmen abgesehen) funktioniert. War sehr angenehm. Dank dem Kamin stinken meine Klamotten allerdings trotzdem ziemlich penetrant nach Rauch. Ein Schornsteinfeger sollte sich den den Kamin wohl besser mal ansehen, auch bei einem offenen Kamin ist es glaube ich nicht normal, dass der so extrem vorne raus qualmt und die ganze Wohnung einnebelt.
Einer unserer Ex-Zivis hatte sich schon vorher zum Verräter gemacht, in dem er die Runde plötzlich ohne Vorwarnung verlassen wollte um sich statt mit uns lieber mit Weibsvolk zu vergnügen. Da suchen wir bis weit nach Weihnachten nach einem Termin für eine Weihnachtsfeier und dann sowas... Pfui! Quasi zur Strafe hat er sich dann allerdings immerhin vor Zeugen dazu bereiterklärt, mal mit in die Sauna zu kommen. Mal sehen ob das klappt.
Was Prinz Albert damit zu tun hat, ist mir allerdings auch nicht so ganz klar geworden. Aber irgendwie ist dieser Begriff mehrere Male im Laufe des Abends gefallen. Wollte da vielleicht jemand ein neues Schmuckstück präsentieren und ist einfach nicht so recht zu Wort gekommen?
Da muss ich wohl nächstes Mal noch mal nachhaken.
Kurz vor dem Treffen habe ich noch ein paar Fotos von der Schlachte und der Weser gemacht... die sind allerdings alle ein wenig verwackelt. Irgendwann wiederhole ich die Bilder noch mal mit Stativ und bei besserem Wetter. Die Wilhelm-Kaisen-Brücke gibt des Nachts ein ganz passables ab.
Achja, die Umfrage läuft noch! Also rann, wer noch nicht abgestimmt hat!
Gestern war mal wieder "Weihnachtsfeier" mit ein paar Ex-Arbeitskollegen aus meiner Ex-Firma. Aus einem Kneipenabend an der Schlachte wurde noch ein netter Plausch vor dem Kamin in der frisch bezogenen Wohnung meines Ex-Chefs.
Das Rauchverbot in der Kneipe hat erstaunlich gut (von einzelnen Ausnahmen abgesehen) funktioniert. War sehr angenehm. Dank dem Kamin stinken meine Klamotten allerdings trotzdem ziemlich penetrant nach Rauch. Ein Schornsteinfeger sollte sich den den Kamin wohl besser mal ansehen, auch bei einem offenen Kamin ist es glaube ich nicht normal, dass der so extrem vorne raus qualmt und die ganze Wohnung einnebelt.
Einer unserer Ex-Zivis hatte sich schon vorher zum Verräter gemacht, in dem er die Runde plötzlich ohne Vorwarnung verlassen wollte um sich statt mit uns lieber mit Weibsvolk zu vergnügen. Da suchen wir bis weit nach Weihnachten nach einem Termin für eine Weihnachtsfeier und dann sowas... Pfui! Quasi zur Strafe hat er sich dann allerdings immerhin vor Zeugen dazu bereiterklärt, mal mit in die Sauna zu kommen. Mal sehen ob das klappt.
Was Prinz Albert damit zu tun hat, ist mir allerdings auch nicht so ganz klar geworden. Aber irgendwie ist dieser Begriff mehrere Male im Laufe des Abends gefallen. Wollte da vielleicht jemand ein neues Schmuckstück präsentieren und ist einfach nicht so recht zu Wort gekommen?
Da muss ich wohl nächstes Mal noch mal nachhaken.
Kurz vor dem Treffen habe ich noch ein paar Fotos von der Schlachte und der Weser gemacht... die sind allerdings alle ein wenig verwackelt. Irgendwann wiederhole ich die Bilder noch mal mit Stativ und bei besserem Wetter. Die Wilhelm-Kaisen-Brücke gibt des Nachts ein ganz passables ab.
Achja, die Umfrage läuft noch! Also rann, wer noch nicht abgestimmt hat!
Montag, 11. Februar 2008
O-Bombe
Die Todesursache von Heath Ledger ist mittlerweile geklärt: Keine Drogen, sondern ein versehentlich überdosierter Medikamentencocktail hat sein vorzeitiges Ableben verschuldet. Wie es dazu kam wird allerdings nicht näher erläutert und die im Artikel erwähnten Mittelchen klingen für mich als medizinischen Laien recht großkalibrig.
Mir passiert das hoffentlich nicht, habe ich doch heute auch auf Rezept meines Arztes eine halbe Apotheke leergekauft. Nachdem mich dieses WE starker Juckreiz um den Schlaf gebracht hat, war mal wieder ein Besuch beim Medizinmann von Nöten. (Juckpulver sollte unter die Genfer Konventionen fallen, nächtlicher Juckreiz sind Höllenqualen! Man weiß irgendwann nicht mehr, ob man gerade wach ist und sich kratzt oder gerade träumt, dass man wach ist und sich kratzt...)
Somit habe ich heute früh Feierabend gemacht um erst im Supermarkt noch was zu Trinken zu kaufen. Meine mitgebrachte O-Saft-Flasche war zuvor detoniert, somit musste ich kurzfristig für Ersatz sorgen: Beim Abziehen der Alufolie oben an der Flasche (Bisher war mir nie klar wozu die gut war, immerhin hat die Flasche wie jede normale Getränkeflasche auch einen Schraubdeckel. Nun weiß ich es.) gab es einen lauten, in der ganzen Firma zu hörenden Knall und der halbe Inhalt der Flasche fand sich auf meinem Schreibtisch wieder. Auch eine Verlegung der Vitaminbombe in den Papierkorb brachte die Fontäne zunächst nicht zum Versiegen.
Die Ursache ist mir indes ein Rätsel. Die Flasche hatte ich erst Samstag gekauft, sie wurde nicht geschüttelt und sollte laut Etikett auch nur ganz normalen Orangensaft (ohne Kohlensäure!) enthalten. Da gab es wohl ein paar Gärprozesse, die dort nicht hingehören. Beim Öffnen der anderen Flaschen aus der Packung werde ich besser vorsichtiger sein.
Die Alufolie wurde übrigens später einen Schreibtisch weiter von einem Kollegen gefunden.
Um dem großen Andrang zu entgehen war ich schon rund 20 min vor Öffnung der Praxis vor Ort. Genützt hat's mir allerdings nichts, da der Flur dennoch schon durch wartende Patienten verstopft war. So nahm die Sprechstundenhilfe dann auch nur meine Daten auf und teilte mir dann mit, ich möge in 2 Stunden wiederkommen. Das tat ich dann auch und musste immer noch eine halbe bis dreiviertel Stunde warten. In der Praxis hing ein Plakat, dass immer mehr Arztpraxen schließen müssten... das deutsche Gesundheitssystem ist wirklich am Boden. Die Zeit für die Warterei muss man als berufstätiger Mensch erstmal haben...
Immerhin hat mir ein echt süßer Schnuckel die Wartezeit durch seinen Anblick versüßt.
Warum es nun so gejuckt hat, weiß ich allerdings immer noch nicht mit Sicherheit. Möglicherweise eine Lebensmittelunverträglichkeit gepaart mit Stress. Möglicherweise können Säfte und Zitrusfrüchte solche Reaktionen auslösen, somit werde ich die nächsten Tage mal auf Nummer sicher gehen und mich mehr auf Tee konzentrieren. Der ist auch weit weniger explosionsgefährlich.
Mir passiert das hoffentlich nicht, habe ich doch heute auch auf Rezept meines Arztes eine halbe Apotheke leergekauft. Nachdem mich dieses WE starker Juckreiz um den Schlaf gebracht hat, war mal wieder ein Besuch beim Medizinmann von Nöten. (Juckpulver sollte unter die Genfer Konventionen fallen, nächtlicher Juckreiz sind Höllenqualen! Man weiß irgendwann nicht mehr, ob man gerade wach ist und sich kratzt oder gerade träumt, dass man wach ist und sich kratzt...)
Somit habe ich heute früh Feierabend gemacht um erst im Supermarkt noch was zu Trinken zu kaufen. Meine mitgebrachte O-Saft-Flasche war zuvor detoniert, somit musste ich kurzfristig für Ersatz sorgen: Beim Abziehen der Alufolie oben an der Flasche (Bisher war mir nie klar wozu die gut war, immerhin hat die Flasche wie jede normale Getränkeflasche auch einen Schraubdeckel. Nun weiß ich es.) gab es einen lauten, in der ganzen Firma zu hörenden Knall und der halbe Inhalt der Flasche fand sich auf meinem Schreibtisch wieder. Auch eine Verlegung der Vitaminbombe in den Papierkorb brachte die Fontäne zunächst nicht zum Versiegen.
Die Ursache ist mir indes ein Rätsel. Die Flasche hatte ich erst Samstag gekauft, sie wurde nicht geschüttelt und sollte laut Etikett auch nur ganz normalen Orangensaft (ohne Kohlensäure!) enthalten. Da gab es wohl ein paar Gärprozesse, die dort nicht hingehören. Beim Öffnen der anderen Flaschen aus der Packung werde ich besser vorsichtiger sein.
Die Alufolie wurde übrigens später einen Schreibtisch weiter von einem Kollegen gefunden.
Um dem großen Andrang zu entgehen war ich schon rund 20 min vor Öffnung der Praxis vor Ort. Genützt hat's mir allerdings nichts, da der Flur dennoch schon durch wartende Patienten verstopft war. So nahm die Sprechstundenhilfe dann auch nur meine Daten auf und teilte mir dann mit, ich möge in 2 Stunden wiederkommen. Das tat ich dann auch und musste immer noch eine halbe bis dreiviertel Stunde warten. In der Praxis hing ein Plakat, dass immer mehr Arztpraxen schließen müssten... das deutsche Gesundheitssystem ist wirklich am Boden. Die Zeit für die Warterei muss man als berufstätiger Mensch erstmal haben...
Immerhin hat mir ein echt süßer Schnuckel die Wartezeit durch seinen Anblick versüßt.
Warum es nun so gejuckt hat, weiß ich allerdings immer noch nicht mit Sicherheit. Möglicherweise eine Lebensmittelunverträglichkeit gepaart mit Stress. Möglicherweise können Säfte und Zitrusfrüchte solche Reaktionen auslösen, somit werde ich die nächsten Tage mal auf Nummer sicher gehen und mich mehr auf Tee konzentrieren. Der ist auch weit weniger explosionsgefährlich.
Mittwoch, 23. Januar 2008
Schutzatmosphäre
Ich hätte gestern nicht (fast) ein halbes Kilo Frikadellen mampfen sollen...
Auf der Packung stand, dass der Inhalt unter Schutzatmosphäre verpackt ist und man die Frikadellen nach dem Öffnen 10 Minuten durchlüften soll. Das habe ich auch gemacht, trotzdem hatte ich heute leichte Blähungen und musste aufstoßen, wobei die dabei freiwerdenden Gase irgendwie stark nach Frikadelle rochen...
Das nächste Mal greife ich lieber zu einem hochwertigeren Produkt! Ich hoffe mal, das hat keiner gemerkt.
Aber ich habe mir vorgenommen, mich wieder etwas gesünder zu ernähren. Daher gab es heute nach dem Schwimmen auch erstmal eine große Gemüsepackung zum Ausgleich...
Auf der Packung stand, dass der Inhalt unter Schutzatmosphäre verpackt ist und man die Frikadellen nach dem Öffnen 10 Minuten durchlüften soll. Das habe ich auch gemacht, trotzdem hatte ich heute leichte Blähungen und musste aufstoßen, wobei die dabei freiwerdenden Gase irgendwie stark nach Frikadelle rochen...
Das nächste Mal greife ich lieber zu einem hochwertigeren Produkt! Ich hoffe mal, das hat keiner gemerkt.
Aber ich habe mir vorgenommen, mich wieder etwas gesünder zu ernähren. Daher gab es heute nach dem Schwimmen auch erstmal eine große Gemüsepackung zum Ausgleich...
Donnerstag, 10. Januar 2008
Erkältung
Irgendwann die letzten Tage oder Nächte muss ich mich etwas verkühlt haben, jedenfalls läuft meine Nase jetzt. Aber das wird schon wieder.
Gestern hat sich ein alter Schulfreund meine Wohnung angesehen und dabei auch seinen Atari Falcon mitgebracht. Somit haben wir den ganzen Abend Atari ST- und Falcon-Demos geguckt. Es ist schon erstaunlich, was man mit minimalstem Speicher und geringsten CPU-Ressourcen alles bewerkstelligen kann...
Gestern hat sich ein alter Schulfreund meine Wohnung angesehen und dabei auch seinen Atari Falcon mitgebracht. Somit haben wir den ganzen Abend Atari ST- und Falcon-Demos geguckt. Es ist schon erstaunlich, was man mit minimalstem Speicher und geringsten CPU-Ressourcen alles bewerkstelligen kann...
Samstag, 5. Januar 2008
Smog
Der Beitrag von Impi zur Klimaerwärmung erinnert mich gerade daran, dass ich ja noch ein Video hier online stellen wollte.
Ich habe Silvester einfach mal 8 Stunden lang eine Straßenlaterne gefilmt und das Ergebnis möchte ich Euch nicht vorenthalten. Da ich selbst kein Freund extrem überlanger Filme bin, habe ich die 8 Stunden im Zeitraffer auf 1 Minute zusammengestaucht:
Man sieht recht deutlich, dass der Nebel, in den Bremen über Neujahr gehüllt war, kein Zufall sondern von Menschenhand gemacht war. Der Smog war zeitweise so stark, dass die Sicht nicht einmal mehr zur gegenüberliegenden Straßenseite reichte. Mit dem Ende der Knallerei verzog sich dann auch die Dunstwolke wieder.
Jetzt müsste man mal einen Wetterexperten fragen, ob der Qualm direkt die Sicht vernebelt hat, oder ob er viel mehr Auslöser für die Entstehung von normalem Nebel war (Rußpartikel als Kondensationskeime oder so was in die Richtung?).
Der nächste kleine Weltuntergang folgte dann am Mittag des Neujahrsmorgens als ich nichtsahnend vor dem Zähneputzen ins Waschbecken spuckte und dort auf einmal einen Blutfleck vorfand. Auch eine Mundspülung half nix und eine mehrfache Wiederholung des Experiments förderte kein anderes Ergebnis zu Tage. Mein Verstand sagte mir, dass ich mir vermutlich nur vorher an dem bereits nicht mehr taufrischen und zu trocken getoasteten Stück Brot irgendwo das Zahnfleisch verletzt hatte, mein Unterbewusstsein malte sich aus, wie die Lunge langsam vollläuft. Nach einem Telefonat mit meiner Mutter habe ich mich dann entschieden, erstmal noch ein wenig abzuwarten und mich nicht etwa gleich per Blaulichttaxi einliefern zu lassen. Ein Weilchen später war dann auch alles wieder normal und alle Körpersekrete hatten wieder ihre Sollfarbe. Trotzdem kann einem sowas einen ziemlichen Schrecken einjagen. :-|
Heute war ich mal wieder einkaufen. Der Supermarkt scheint drei neue Verkäuferschnuggel eingestellt zu haben, jedenfalls war er mir bisher (im Gegensatz zum Elektromarkt) nicht durch attraktives Verkaufspersonal aufgefallen.
Auch ein Besuch im Sexshop war mal wieder fällig - leider mit ähnlich unerfreulichen Resultaten wie beim letzten Besuch. Die Preise sind eine Frechheit, eine Kennzeichnungspflicht für evtl. schädliche Substanzen in den Spielzeugen scheint es nicht zu geben und die Verkäufer haben auch keinen Plan, was sie da eigentlich verkaufen, weil sie - so der Verkäufer - auch keine näheren Informationen von den Herstellern bekämen. Zudem machte kaum ein Produkt auf mich den Eindruck, dass ich gerade Markenware in den Händen halte. Traurig, traurig.
Einziges Highlight in dem Laden: Ein Schnuckel in einer Jacke vom Sportverein des Kaffs, in dem ich vor meinem Umzug nach Bremen gewohnt habe.
Naja, Zeit für's Bett. Morgen (inzwischen heute) Abend bin ich mit einem Bekannten verabredet, um einen -mir bisher unbekannten- Teil der Bremer Szene zu erkunden. Aber dazu vielleicht die Tage mehr.
PS: Von der neuen Sat1-Serie "Das iTeam - Die Jungs an der Maus" hatte ich mir irgendwie mehr versprochen... und meine Erwartungen waren nicht hoch...
Ich habe Silvester einfach mal 8 Stunden lang eine Straßenlaterne gefilmt und das Ergebnis möchte ich Euch nicht vorenthalten. Da ich selbst kein Freund extrem überlanger Filme bin, habe ich die 8 Stunden im Zeitraffer auf 1 Minute zusammengestaucht:
Man sieht recht deutlich, dass der Nebel, in den Bremen über Neujahr gehüllt war, kein Zufall sondern von Menschenhand gemacht war. Der Smog war zeitweise so stark, dass die Sicht nicht einmal mehr zur gegenüberliegenden Straßenseite reichte. Mit dem Ende der Knallerei verzog sich dann auch die Dunstwolke wieder.
Jetzt müsste man mal einen Wetterexperten fragen, ob der Qualm direkt die Sicht vernebelt hat, oder ob er viel mehr Auslöser für die Entstehung von normalem Nebel war (Rußpartikel als Kondensationskeime oder so was in die Richtung?).
Der nächste kleine Weltuntergang folgte dann am Mittag des Neujahrsmorgens als ich nichtsahnend vor dem Zähneputzen ins Waschbecken spuckte und dort auf einmal einen Blutfleck vorfand. Auch eine Mundspülung half nix und eine mehrfache Wiederholung des Experiments förderte kein anderes Ergebnis zu Tage. Mein Verstand sagte mir, dass ich mir vermutlich nur vorher an dem bereits nicht mehr taufrischen und zu trocken getoasteten Stück Brot irgendwo das Zahnfleisch verletzt hatte, mein Unterbewusstsein malte sich aus, wie die Lunge langsam vollläuft. Nach einem Telefonat mit meiner Mutter habe ich mich dann entschieden, erstmal noch ein wenig abzuwarten und mich nicht etwa gleich per Blaulichttaxi einliefern zu lassen. Ein Weilchen später war dann auch alles wieder normal und alle Körpersekrete hatten wieder ihre Sollfarbe. Trotzdem kann einem sowas einen ziemlichen Schrecken einjagen. :-|
Heute war ich mal wieder einkaufen. Der Supermarkt scheint drei neue Verkäuferschnuggel eingestellt zu haben, jedenfalls war er mir bisher (im Gegensatz zum Elektromarkt) nicht durch attraktives Verkaufspersonal aufgefallen.
Auch ein Besuch im Sexshop war mal wieder fällig - leider mit ähnlich unerfreulichen Resultaten wie beim letzten Besuch. Die Preise sind eine Frechheit, eine Kennzeichnungspflicht für evtl. schädliche Substanzen in den Spielzeugen scheint es nicht zu geben und die Verkäufer haben auch keinen Plan, was sie da eigentlich verkaufen, weil sie - so der Verkäufer - auch keine näheren Informationen von den Herstellern bekämen. Zudem machte kaum ein Produkt auf mich den Eindruck, dass ich gerade Markenware in den Händen halte. Traurig, traurig.
Einziges Highlight in dem Laden: Ein Schnuckel in einer Jacke vom Sportverein des Kaffs, in dem ich vor meinem Umzug nach Bremen gewohnt habe.
Naja, Zeit für's Bett. Morgen (inzwischen heute) Abend bin ich mit einem Bekannten verabredet, um einen -mir bisher unbekannten- Teil der Bremer Szene zu erkunden. Aber dazu vielleicht die Tage mehr.
PS: Von der neuen Sat1-Serie "Das iTeam - Die Jungs an der Maus" hatte ich mir irgendwie mehr versprochen... und meine Erwartungen waren nicht hoch...
Samstag, 1. Dezember 2007
Welt Aids Tag
Von PRO7 bin ich unpräzise Sendezeiten ja gewohnt, aber RTL hat es nun auf die Spitze getrieben:
Meine gestrige Aufnahme von"Geile Zeit" ist unvollständig weil die Sendung zu spät anfing und aus dem programmierten Aufnahmefenster herausragte - trotz zusätzlicher 10 Minuten um genau dies zu verhindern.
Also neues Spiel, neues Glück mit der Wiederholung am heutigen Samstag Nachmittag. Diesmal mit extra viel Puffer, dennoch fehlte sowohl der Anfang als auch das Ende. Die Sendung wurde zu früh ausgestrahlt und gekürzt. Wo in der ebenfalls unvollständigen Aufnahme von Freitag noch etliche Sketche folgten, kam in der Samstagsausstrahlung bereits der Abspann und die nachfolgende Sendung begann.
Da fragt man sich doch, was in anderen Serien und Filmen so alles fehlt. :-|
(Vielleicht wäre das auch mal ein Thema für den Complaints Choir of Helsinki?)
Heute ist Welt Aids Tag und wie bereits angedroht will ich hierzu noch einen kleinen Absatz schreiben. Auch wenn es viele Menschen inzwischen schon nervt, kann man nicht oft genug darauf hinweisen. Nur wenn die Krankheit im Bewusstsein bleibt und unser aller Handeln beeinflußt, kann sie effektiv eingedämmt werden. Im Internet geistern viele abstruse Theorien über den Ursprung von AIDS herum, die teilweise schon religiöse Züge annehmen und an Evolutionstheorie contra Schöpfungsmythos erinnern. In beiden Fällen hilft nur Information!
Meine gestrige Aufnahme von"Geile Zeit" ist unvollständig weil die Sendung zu spät anfing und aus dem programmierten Aufnahmefenster herausragte - trotz zusätzlicher 10 Minuten um genau dies zu verhindern.
Also neues Spiel, neues Glück mit der Wiederholung am heutigen Samstag Nachmittag. Diesmal mit extra viel Puffer, dennoch fehlte sowohl der Anfang als auch das Ende. Die Sendung wurde zu früh ausgestrahlt und gekürzt. Wo in der ebenfalls unvollständigen Aufnahme von Freitag noch etliche Sketche folgten, kam in der Samstagsausstrahlung bereits der Abspann und die nachfolgende Sendung begann.
Da fragt man sich doch, was in anderen Serien und Filmen so alles fehlt. :-|
(Vielleicht wäre das auch mal ein Thema für den Complaints Choir of Helsinki?)
Heute ist Welt Aids Tag und wie bereits angedroht will ich hierzu noch einen kleinen Absatz schreiben. Auch wenn es viele Menschen inzwischen schon nervt, kann man nicht oft genug darauf hinweisen. Nur wenn die Krankheit im Bewusstsein bleibt und unser aller Handeln beeinflußt, kann sie effektiv eingedämmt werden. Im Internet geistern viele abstruse Theorien über den Ursprung von AIDS herum, die teilweise schon religiöse Züge annehmen und an Evolutionstheorie contra Schöpfungsmythos erinnern. In beiden Fällen hilft nur Information!
Donnerstag, 1. November 2007
Das kleine Schimpfwort-ABC
Das kleine Schimpfwort-ABC ist ganz lustig zu lesen und heitert mich etwas auf.
Irgendwie bin ich momentan etwas gefrustet. Eine Mischung aus akuter Unterknuddelung in Verbindung mit Stress und der momentanen Wetterlage vereint in einem Kreislauf mit positiver Rückkopplung. Vielleicht sind's auch schon die ersten Vorwehen der alljährlichen Weihnachtsdepression?
Immerhin scheint mein Wasserhahn erstmal wieder zu laufen (bzw. im geschlossenen Zustand eben nicht mehr zu laufen). Mein Vermieter war hier und hat den Hahn einmal komplett auseinandergebaut, den Kalk rausgepult und alles gereinigt. Offenbar klemmte ein dicker Kalkkrümel im Schließmuskelechanismus. Somit ist wohl damit zu rechnen, dass die anderen Wasserhähne über kurz oder lang ähnliche Symtome zeigen werden.
Gestern kam noch eine Mail von einer Werbeagentur, die zwei meiner Fotos aus meinem Webalbum kaufen möchte. Sieht soweit echt aus, allerdings bin ich noch nicht restlos überzeugt, dass es sich dabei nicht doch um ein Fake handelt. Ich hab jetzt mal jemanden gefragt, der sich mit sowas auskennt und warte ab, ob die sich noch mal melden.
Sollte tatsächlich ein konkretes Angebot in meinem Postfach eintrudeln, würde ich ihnen die Fotos wohl für eine Spende an die Aidshilfe o.ä. überlassen. Die hat das Geld bitter nötig, HIV ist wieder auf dem Vormarsch.
Irgendwie bin ich momentan etwas gefrustet. Eine Mischung aus akuter Unterknuddelung in Verbindung mit Stress und der momentanen Wetterlage vereint in einem Kreislauf mit positiver Rückkopplung. Vielleicht sind's auch schon die ersten Vorwehen der alljährlichen Weihnachtsdepression?
Immerhin scheint mein Wasserhahn erstmal wieder zu laufen (bzw. im geschlossenen Zustand eben nicht mehr zu laufen). Mein Vermieter war hier und hat den Hahn einmal komplett auseinandergebaut, den Kalk rausgepult und alles gereinigt. Offenbar klemmte ein dicker Kalkkrümel im Schließm
Gestern kam noch eine Mail von einer Werbeagentur, die zwei meiner Fotos aus meinem Webalbum kaufen möchte. Sieht soweit echt aus, allerdings bin ich noch nicht restlos überzeugt, dass es sich dabei nicht doch um ein Fake handelt. Ich hab jetzt mal jemanden gefragt, der sich mit sowas auskennt und warte ab, ob die sich noch mal melden.
Sollte tatsächlich ein konkretes Angebot in meinem Postfach eintrudeln, würde ich ihnen die Fotos wohl für eine Spende an die Aidshilfe o.ä. überlassen. Die hat das Geld bitter nötig, HIV ist wieder auf dem Vormarsch.
Donnerstag, 18. Oktober 2007
Kabelsalat mit Farbstoff E175
Im Moment ist das Privatleben gerade mal wieder auf Pause geschaltet... und vom nächsten WE werde ich auch nicht allzuviel haben, fürchte ich. Und das Übernächste steht wohl auch noch auf einem wackeligen Fundament... mal sehen wie sich das noch entwickelt. :-|
Ab heute ist meine PS3 digital via HDMI-Kabel an meinen neuen Fernseher angeschlossen. Ich habe mir via Versandhandel zwei Kabel für rund 10 Euro/Stück gegönnt. Das ist geschenkt, der Elektromarkt um die Ecke wollte dafür mindestens 25 Euro haben und bessere Kabel können dort auch schon mal 60 Euro oder mehr kosten. Ich sehe ja ein, dass ein digitales Videokabel wie besagte HDMI-Strippen besondere Anforderungen bezüglich seines Aufbaus und seiner Hochfrequenzeigenschaften erfüllen muss, aber das ist eine Frechheit. Für den Preis müsste das Kabel schon komplett aus Gold sein und nicht nur hauchdünn vergoldete Kontakte haben.
Aber die digitale Bildqualität hat schon was, da kommt die Analogtechnik nicht mehr mit, somit hat sich die Anschaffung gelohnt.
Per Zufall bin ich vorhin noch bei der ARD-Sendung panorama hängen geblieben. Dort ging es darum, dass sich wohl ein paar Jugendliche mit Hustensaft zudröhnen. Mag sein, dass mir das Problembewusstsein fehlt, aber irgendwie fand ich den Beitrag maßlos überzogen. Dort wurde gefordert, die entsprechenden Hustensäfte verschreibungspflichtig zu machen. Aber ist es verhältnismäßig wenn hundertausende, wenn nicht Millionen Arbeitnehmer zum Arzt rennen, dort Praxisgebühr zahlen und eine Stunde im überfüllten Wartezimmer warten müssen, nur weil sich ein paar hundert bis maximal paar tausend Jugendliche pro Jahr damit zudröhnen? Genaue Zahlen weiß man nicht und es wäre wohl etwas naiv gedacht, dass diese Jugendlichen mit einer Rezeptpflicht plötzlich alle clean würden. Wer es drauf anlegt, wird sich das Zeug schon besorgen oder auf Klassiker wie Klebstoff, Lösungsmittel oder Pilze umsteigen.
Gestern stand wieder Schwimmen auf dem Programm, aber irgendwie war ich nicht so recht motiviert.
SQ: so lala, 4 Topschnuggel verließen gerade das Bad als ich rein kam... Timing ist eben alles...
Aber jetzt erstmal ins Bett... sonst wird es mir hier zu kalt und ich brauch auch bald rezeptpflichtige Substanzen aus der Apotheke. (Wärmflaschen sind übrigens eine echt feine Sache, nicht nur wenn man krank ist... einfach kuschelig!)
Ab heute ist meine PS3 digital via HDMI-Kabel an meinen neuen Fernseher angeschlossen. Ich habe mir via Versandhandel zwei Kabel für rund 10 Euro/Stück gegönnt. Das ist geschenkt, der Elektromarkt um die Ecke wollte dafür mindestens 25 Euro haben und bessere Kabel können dort auch schon mal 60 Euro oder mehr kosten. Ich sehe ja ein, dass ein digitales Videokabel wie besagte HDMI-Strippen besondere Anforderungen bezüglich seines Aufbaus und seiner Hochfrequenzeigenschaften erfüllen muss, aber das ist eine Frechheit. Für den Preis müsste das Kabel schon komplett aus Gold sein und nicht nur hauchdünn vergoldete Kontakte haben.
Aber die digitale Bildqualität hat schon was, da kommt die Analogtechnik nicht mehr mit, somit hat sich die Anschaffung gelohnt.
Per Zufall bin ich vorhin noch bei der ARD-Sendung panorama hängen geblieben. Dort ging es darum, dass sich wohl ein paar Jugendliche mit Hustensaft zudröhnen. Mag sein, dass mir das Problembewusstsein fehlt, aber irgendwie fand ich den Beitrag maßlos überzogen. Dort wurde gefordert, die entsprechenden Hustensäfte verschreibungspflichtig zu machen. Aber ist es verhältnismäßig wenn hundertausende, wenn nicht Millionen Arbeitnehmer zum Arzt rennen, dort Praxisgebühr zahlen und eine Stunde im überfüllten Wartezimmer warten müssen, nur weil sich ein paar hundert bis maximal paar tausend Jugendliche pro Jahr damit zudröhnen? Genaue Zahlen weiß man nicht und es wäre wohl etwas naiv gedacht, dass diese Jugendlichen mit einer Rezeptpflicht plötzlich alle clean würden. Wer es drauf anlegt, wird sich das Zeug schon besorgen oder auf Klassiker wie Klebstoff, Lösungsmittel oder Pilze umsteigen.
Gestern stand wieder Schwimmen auf dem Programm, aber irgendwie war ich nicht so recht motiviert.
SQ: so lala, 4 Topschnuggel verließen gerade das Bad als ich rein kam... Timing ist eben alles...
Aber jetzt erstmal ins Bett... sonst wird es mir hier zu kalt und ich brauch auch bald rezeptpflichtige Substanzen aus der Apotheke. (Wärmflaschen sind übrigens eine echt feine Sache, nicht nur wenn man krank ist... einfach kuschelig!)
Freitag, 28. September 2007
iPhones und andere Krankheiten
Irgendwie komme ich im Moment nur noch sporadisch zum Schreiben neuer Blogeinträge.
Diese Woche habe ich wieder mal die meiste Zeit gearbeitet (und mein Überstundenzähler ist inzwischen auch im dreistelligen Bereich angelangt). Nun habe ich zum Glück endlich eine Woche Urlaub.... möglicherweise auch noch eine zweite, aber die ist bisher nur vorläufig und hängt davon ab, wie gut man derweil ohne meine Dienste auskommt.
Kommt es mir nur so vor, oder wird man immer genau dann krank, wenn der Druck etwas nachlässt?
Fakt ist jedenfalls, dass ich seit heute eine dicke Erkältung habe. Gestern habe ich kein einziges Taschentuch zum Naseputzen gebraucht, heute läuft die Nase ununterbrochen, so dass ich nach Verbrauch meiner Taschentuchvorräte in der Firma auf grüne Papierhandtücher umsteigen musste. Hier zu Hause ist die Lage noch etwas entspannter, aber wenn das so weiter geht, habe ich morgen wieder das wahrscheinlich längste Taschentuch der Welt auf dem Schreibtisch stehen.
Ich muss mich letzte Nacht auf meinem Matratzenlager wohl etwas verkühlt haben. So direkt auf dem Boden steigt die Kälte langsam aber sicher nach oben... aber damit ist jetzt Schluss, denn vorhin waren meine Eltern da und haben im Anhänger meinen neuen HiFi-Schrank und die beiden Lattenroste gebracht. Heute Nacht kann ich also endlich in meinem neuen Bett nächtigen. Wenn mein Immunsystem den Laden wieder flott gemacht hat, kann die Urlaubsentspannung beginnen. (Erfahrungsgemäß sollte das nicht allzulange dauern.)
Länger dürfte es dagegen dauern, bis die Besitzer entsperrter iPhones die Folgen des letzten Updates auskuriert haben. Ich muss ja zugeben, dass ich auch schon mit dem Gedanken gespielt hatte, mir einen Intel-Mac zu kaufen. Von MacOS bin ich zwar weniger überzeugt (unter der Haube scheint das System genauso buggy wie Windows zu sein), aber die Apple-Hardware steht immerhin in dem Ruf, ausgesprochen flott und energiesparend zu sein. (Was wahrscheinlich eher auf das Konto der Intel-Entwicklungsabteilung als auf das von Apple gehen dürfte... aber das Ergebnis zählt.)
Das Geschäftsgebaren von Apple wird mir jedoch zunehmend unsympathischer und steht Microsoft inzwischen in nichts mehr nach. Im Gegenteil, Apple macht Sachen, die sich Microsoft nie erlauben könnte. Während Microsoft wegen dem kleinen Mediaplayer in Windows gewaltig eins auf den Deckel bekommen hat, wird iTunes von Apple zunehmend zur zentralen Schaltzentrale ausgebaut. Das iPhone kann nicht ohne, die iPods auch nicht und der Apple-Musicstore sowieso nicht. Das iPhone kann keine beliebigen Musikdateien mehr als Klingeltöne verwenden, statt dessen kann man sich nun für 99 Cent eigene Töne erstellen. Die 99 Cent sind wohlgemerkt nur für das umwandeln und werden auch bei Titeln fällig, die man bereits besitzt und bezahlt hat. Bei allen anderen kostet die Musik selbst extra.
Auch die neueste iPod-Generation versucht mit allerlei Tricks, den Benutzer von der Verwendung alternativer Software zur Betankung der Geräte abzuhalten. Unnötig zu erwähnen, dass auch diese Sperren inzwischen ausgehebelt wurden, aber Sympathiepunkte gewinnt Apple bei mir auf diese Weise nicht. Meine jetzigen Handys können ohne Probleme beliebige MP3-Dateien als Klingelton verwenden... alles andere ist in meinen Augen reine Gängelung des Nutzers.
Wie wär's statt dessen mit einem Linux-Smartphone?
(Siehe auch den Artikel bei Spiegel Online.)
Diese Woche habe ich wieder mal die meiste Zeit gearbeitet (und mein Überstundenzähler ist inzwischen auch im dreistelligen Bereich angelangt). Nun habe ich zum Glück endlich eine Woche Urlaub.... möglicherweise auch noch eine zweite, aber die ist bisher nur vorläufig und hängt davon ab, wie gut man derweil ohne meine Dienste auskommt.
Kommt es mir nur so vor, oder wird man immer genau dann krank, wenn der Druck etwas nachlässt?
Fakt ist jedenfalls, dass ich seit heute eine dicke Erkältung habe. Gestern habe ich kein einziges Taschentuch zum Naseputzen gebraucht, heute läuft die Nase ununterbrochen, so dass ich nach Verbrauch meiner Taschentuchvorräte in der Firma auf grüne Papierhandtücher umsteigen musste. Hier zu Hause ist die Lage noch etwas entspannter, aber wenn das so weiter geht, habe ich morgen wieder das wahrscheinlich längste Taschentuch der Welt auf dem Schreibtisch stehen.
Ich muss mich letzte Nacht auf meinem Matratzenlager wohl etwas verkühlt haben. So direkt auf dem Boden steigt die Kälte langsam aber sicher nach oben... aber damit ist jetzt Schluss, denn vorhin waren meine Eltern da und haben im Anhänger meinen neuen HiFi-Schrank und die beiden Lattenroste gebracht. Heute Nacht kann ich also endlich in meinem neuen Bett nächtigen. Wenn mein Immunsystem den Laden wieder flott gemacht hat, kann die Urlaubsentspannung beginnen. (Erfahrungsgemäß sollte das nicht allzulange dauern.)
Länger dürfte es dagegen dauern, bis die Besitzer entsperrter iPhones die Folgen des letzten Updates auskuriert haben. Ich muss ja zugeben, dass ich auch schon mit dem Gedanken gespielt hatte, mir einen Intel-Mac zu kaufen. Von MacOS bin ich zwar weniger überzeugt (unter der Haube scheint das System genauso buggy wie Windows zu sein), aber die Apple-Hardware steht immerhin in dem Ruf, ausgesprochen flott und energiesparend zu sein. (Was wahrscheinlich eher auf das Konto der Intel-Entwicklungsabteilung als auf das von Apple gehen dürfte... aber das Ergebnis zählt.)
Das Geschäftsgebaren von Apple wird mir jedoch zunehmend unsympathischer und steht Microsoft inzwischen in nichts mehr nach. Im Gegenteil, Apple macht Sachen, die sich Microsoft nie erlauben könnte. Während Microsoft wegen dem kleinen Mediaplayer in Windows gewaltig eins auf den Deckel bekommen hat, wird iTunes von Apple zunehmend zur zentralen Schaltzentrale ausgebaut. Das iPhone kann nicht ohne, die iPods auch nicht und der Apple-Musicstore sowieso nicht. Das iPhone kann keine beliebigen Musikdateien mehr als Klingeltöne verwenden, statt dessen kann man sich nun für 99 Cent eigene Töne erstellen. Die 99 Cent sind wohlgemerkt nur für das umwandeln und werden auch bei Titeln fällig, die man bereits besitzt und bezahlt hat. Bei allen anderen kostet die Musik selbst extra.
Auch die neueste iPod-Generation versucht mit allerlei Tricks, den Benutzer von der Verwendung alternativer Software zur Betankung der Geräte abzuhalten. Unnötig zu erwähnen, dass auch diese Sperren inzwischen ausgehebelt wurden, aber Sympathiepunkte gewinnt Apple bei mir auf diese Weise nicht. Meine jetzigen Handys können ohne Probleme beliebige MP3-Dateien als Klingelton verwenden... alles andere ist in meinen Augen reine Gängelung des Nutzers.
Wie wär's statt dessen mit einem Linux-Smartphone?
(Siehe auch den Artikel bei Spiegel Online.)
Donnerstag, 21. Juni 2007
Heißer als die Polizei erlaubt
Da mir ohnehin schon Blödzeitungsmethoden vorgeworfen wurden, wollte ich diesen Eintrag eigentlich mit "Schwimmen: 3 Verletzte und eine Festnahme" betiteln. Ich konnte es mir dann aber gerade noch verkneifen und wählte statt dessen einen weniger reißerischen Titel. Aber alles der Reihe nach.
Heute ist wieder einer dieser Tage, an dem irgendjemand den Unwahrscheinlichkeitsdrive gezündet haben muss und an dem man folglich mit so ziemlich allem rechnen muss.
Der Tag begann mit einer Mail vom Chef, in der die Buchung des Hotelzimmers für meine Dienstreise nächste Woche bestätigt wurde. Die Ausstattung ist nicht übel, da kann man nicht meckern. Ich hoffe, dass sich während der Reise auch noch ein freier Abend findet, an dem ich einen Freund aus München treffen kann.
Heute habe ich mich erstmal mit meinem neuen Schwimmboy getroffen.
Als ich gerade zum Schwimmbad losfahren wollte klingelte mein Handy und die Stellvertretung meines zukünftigen Vermieters war dran. Morgen bekomme ich die eingescannten Grundrisse der Wohnung, damit kann ich dann auch schon mal konkreter planen, wo ich welche der vorhandenen Möbel hinstellen kann und was ich noch so alles neukaufen muss.
Durch den Anruf war ich etwas spät dran, so dass ich mich beeilen musste, noch rechtzeitig zum Schwimmbad zu kommen. An dieser Stelle wurde wohl der Unwahrscheinlichkeitsdrive gezündet, denn die Fahrt verging wie im Fluge und ich war schnell dort. In der Umkleidekabine kamen mir schon die ersten Schnuggel entgegen, von denen ich mich nur mühsam losreissen konnte.
Unter Dusche traf ich dann einen Bekannten, von dem ich schon ewig nichts mehr gehört hatte. Da mein neuer Schwimmkollege schon drinnen auf mich wartete, musste ich mich auch von ihm schnell losreissen (vielleicht nimmt er das ja zum Anlass sich mal wieder zu melden? Ich hab vor längerer Zeit schon einmal versucht, ihn auf allen mir bekannten Wegen zu erreichen - ohne Erfolg :-( ).
Während des Schwimmens wurden die beiden Jungs aus der Umkleidekabine noch getoppt. Genau genommen war die Schnuckelquote heute generell ziemlich ordentlich, wobei bei es mir einer besonders angetan hatte. Der war einfach nur süß und mein Begleiter meinte, er hätte mich mehrmals angesehen, aber ich glaube, da hat er sich getäuscht. Wobei... heute ist alles möglich. Auf jeden Fall ein Body heißer als die Polizei erlaubt!
Selbige kam dann kurze Zeit später auch. Allerdings nicht um den Schnuckel abzukühlen, sondern um einen anderen Mann aus dem Wasser zu fischen, den sie dann auch gleich mitnahm. (Polizist müsste man sein... ok, lassen wir das...)
Ich habe leider nicht mitbekommen, worum es bei der Sache ging, aber wenn die Polizei mit drei Leuten (zwei Männer und eine Frau) in ein Schwimmbad kommt, muss es wohl etwas wichtigeres sein. Bereits vorher standen sie am Eingang der Schwimmhalle und haben immer wieder, wenn jemand vorbei kam, einen Blick auf ein Stück Papier geworfen das aus der Entfernung wie ein Foto aussah. (Es bleibt die Frage, ob die Polizisten sich beim Umziehen des Mannes neben ihn gestellt haben oder ob sie zu dritt gekommen waren um die Umkleidekabine an beiden Türen abriegeln zu können...)
Das Schwimmen selbst war soweit ok, ich hab mir bloß an einer Wand den Ellenbogen gestoßen... ihr kennt das vielleicht, wenn so ein federnder Schmerz durch den ganzen Arm fährt. Kein schönes Gefühl.
Mein zweiter Fehler an diesem Tag war, etwas zu schnell in die letzte Runde zu starten. Dadurch, dass wir uns vorher noch ein wenig auf Englisch unterhalten hatten, waren die Muskeln schon wieder abgekühlt und ich bekam einen ziemlich fiesen Krampf im Bein. Sowas hatte ich während der ganzen Schwimmzeit noch nie. Nach ein paar Minuten ging es immerhin wieder soweit, dass ich wieder halbwegs laufen konnte. Wir haben uns dann noch ein Weilchen in das warme Wasser des Nichtschwimmerbeckens gesetzt und dort weitergeredet. Meine neue Bekanntschaft ist soweit jedenfalls ganz nett, er neigt nur dazu, gelegentlich spurlos zu verschwinden und ebenso plötzlich wieder aufzutauchen. Mal sehen wie das weitergeht.
Heute muss irgendwie der Wurm dringewesen sein, bereits vorher hatte ich einen Jungen gesehen, der wohl auch einen Krampf o.ä. hatte. Zumindest schwamm er mit schmerzverzerrtem Gesicht an den Beckenrand und kam mir später noch einmal entgegen gehumpelt. Später wurde noch ein anderer Junge vom Bademeister versorgt von dem mein Bekannter meinte, dass er eine blutende Wunde am Fuß gehabt hätte. Ich habe die Wunde selber nicht gesehen, aber da der Bademeister zum Schluss irgendwas aufgewischt hat, kann das durchaus angehen. Seit ich wieder regelmäßig schwimme habe ich noch keine einzige Verletzung miterlebt, dafür heute gleich mehrere.
Mein Schnuggel in der rot-weißen Badehose war derweil auch verschwunden. (Sollte er dies hier lesen: Unbedingt melden... nicht, dass ich an derartige Zufälle glaube, aber heute scheint so ziemlich alles möglich zu sein.)
Und nun ist es auch schon wieder viel zu spät und ich sollte längst im Bett sein. Daher werde ich mich jetzt auch ganz schnell dorthin auf den Weg machen... ich hoffe, der Bericht ist trotzdem halbwegs verständlich. (Stilistisch und Dramaturgisch ist er sicher noch verbesserungsfähig.)
Also gute Nacht erstmal!
Heute ist wieder einer dieser Tage, an dem irgendjemand den Unwahrscheinlichkeitsdrive gezündet haben muss und an dem man folglich mit so ziemlich allem rechnen muss.
Der Tag begann mit einer Mail vom Chef, in der die Buchung des Hotelzimmers für meine Dienstreise nächste Woche bestätigt wurde. Die Ausstattung ist nicht übel, da kann man nicht meckern. Ich hoffe, dass sich während der Reise auch noch ein freier Abend findet, an dem ich einen Freund aus München treffen kann.
Heute habe ich mich erstmal mit meinem neuen Schwimmboy getroffen.
Als ich gerade zum Schwimmbad losfahren wollte klingelte mein Handy und die Stellvertretung meines zukünftigen Vermieters war dran. Morgen bekomme ich die eingescannten Grundrisse der Wohnung, damit kann ich dann auch schon mal konkreter planen, wo ich welche der vorhandenen Möbel hinstellen kann und was ich noch so alles neukaufen muss.
Durch den Anruf war ich etwas spät dran, so dass ich mich beeilen musste, noch rechtzeitig zum Schwimmbad zu kommen. An dieser Stelle wurde wohl der Unwahrscheinlichkeitsdrive gezündet, denn die Fahrt verging wie im Fluge und ich war schnell dort. In der Umkleidekabine kamen mir schon die ersten Schnuggel entgegen, von denen ich mich nur mühsam losreissen konnte.
Unter Dusche traf ich dann einen Bekannten, von dem ich schon ewig nichts mehr gehört hatte. Da mein neuer Schwimmkollege schon drinnen auf mich wartete, musste ich mich auch von ihm schnell losreissen (vielleicht nimmt er das ja zum Anlass sich mal wieder zu melden? Ich hab vor längerer Zeit schon einmal versucht, ihn auf allen mir bekannten Wegen zu erreichen - ohne Erfolg :-( ).
Während des Schwimmens wurden die beiden Jungs aus der Umkleidekabine noch getoppt. Genau genommen war die Schnuckelquote heute generell ziemlich ordentlich, wobei bei es mir einer besonders angetan hatte. Der war einfach nur süß und mein Begleiter meinte, er hätte mich mehrmals angesehen, aber ich glaube, da hat er sich getäuscht. Wobei... heute ist alles möglich. Auf jeden Fall ein Body heißer als die Polizei erlaubt!
Selbige kam dann kurze Zeit später auch. Allerdings nicht um den Schnuckel abzukühlen, sondern um einen anderen Mann aus dem Wasser zu fischen, den sie dann auch gleich mitnahm. (Polizist müsste man sein... ok, lassen wir das...)
Ich habe leider nicht mitbekommen, worum es bei der Sache ging, aber wenn die Polizei mit drei Leuten (zwei Männer und eine Frau) in ein Schwimmbad kommt, muss es wohl etwas wichtigeres sein. Bereits vorher standen sie am Eingang der Schwimmhalle und haben immer wieder, wenn jemand vorbei kam, einen Blick auf ein Stück Papier geworfen das aus der Entfernung wie ein Foto aussah. (Es bleibt die Frage, ob die Polizisten sich beim Umziehen des Mannes neben ihn gestellt haben oder ob sie zu dritt gekommen waren um die Umkleidekabine an beiden Türen abriegeln zu können...)
Das Schwimmen selbst war soweit ok, ich hab mir bloß an einer Wand den Ellenbogen gestoßen... ihr kennt das vielleicht, wenn so ein federnder Schmerz durch den ganzen Arm fährt. Kein schönes Gefühl.
Mein zweiter Fehler an diesem Tag war, etwas zu schnell in die letzte Runde zu starten. Dadurch, dass wir uns vorher noch ein wenig auf Englisch unterhalten hatten, waren die Muskeln schon wieder abgekühlt und ich bekam einen ziemlich fiesen Krampf im Bein. Sowas hatte ich während der ganzen Schwimmzeit noch nie. Nach ein paar Minuten ging es immerhin wieder soweit, dass ich wieder halbwegs laufen konnte. Wir haben uns dann noch ein Weilchen in das warme Wasser des Nichtschwimmerbeckens gesetzt und dort weitergeredet. Meine neue Bekanntschaft ist soweit jedenfalls ganz nett, er neigt nur dazu, gelegentlich spurlos zu verschwinden und ebenso plötzlich wieder aufzutauchen. Mal sehen wie das weitergeht.
Heute muss irgendwie der Wurm dringewesen sein, bereits vorher hatte ich einen Jungen gesehen, der wohl auch einen Krampf o.ä. hatte. Zumindest schwamm er mit schmerzverzerrtem Gesicht an den Beckenrand und kam mir später noch einmal entgegen gehumpelt. Später wurde noch ein anderer Junge vom Bademeister versorgt von dem mein Bekannter meinte, dass er eine blutende Wunde am Fuß gehabt hätte. Ich habe die Wunde selber nicht gesehen, aber da der Bademeister zum Schluss irgendwas aufgewischt hat, kann das durchaus angehen. Seit ich wieder regelmäßig schwimme habe ich noch keine einzige Verletzung miterlebt, dafür heute gleich mehrere.
Mein Schnuggel in der rot-weißen Badehose war derweil auch verschwunden. (Sollte er dies hier lesen: Unbedingt melden... nicht, dass ich an derartige Zufälle glaube, aber heute scheint so ziemlich alles möglich zu sein.)
Und nun ist es auch schon wieder viel zu spät und ich sollte längst im Bett sein. Daher werde ich mich jetzt auch ganz schnell dorthin auf den Weg machen... ich hoffe, der Bericht ist trotzdem halbwegs verständlich. (Stilistisch und Dramaturgisch ist er sicher noch verbesserungsfähig.)
Also gute Nacht erstmal!
Samstag, 28. April 2007
Organe organisieren
So langsam scheint sich der dunkle Schatten über der Musikbranche etwas zu lichten. Die Kopierschutzmauern beginnen zu bröckeln und selbst die großen Plattenfirmen scheinen inzwischen zu erkennen, dass besagte Mauern eher die Kunden auf Distanz halten. Auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung, fehlt also nur noch die längst überfällige Preiskorrektur.
Ich habe die letzten Tage mehrfach versucht, einen Song zu finden, den ich vor kurzem gehört habe. Ich habe leider nur ein paar Fragmente aus dem Text, aber seit sämtliche Lyrics-Seiten im Internet verklagt wurden und es weniger hart bestraft wird, statt dem Songtext gleich die ganze MP3-Datei illegal online zu stellen, ist es gar nicht mehr einfach, via Suchmaschine den Titel und Interpreten zu finden. :-(
Dabei würde ich den Track ja sogar kaufen, wenn ich denn wüsste wie er heißt...
Am besten wäre natürlich eine "Kulturflatrate", mit der sämtliche Urheberrechtsgeschichten im Musik- und vielleicht auch Filmbereich abgegolten wären. Dann würden die oft verteufelten Musiktauschbörsen auch endlich wieder auf einem sicheren Fundament stehen. Zumal die Macher mancher Studien die Funktion der Tauschbörsen noch nicht so recht verstanden zu haben scheinen: Die Technik selbst ist weder gut noch böse und was am Ende dabei heraus kommt, hängt vom Umgang der Nutzer mit dem Medium ab. Daraus eine allgemeine Gefahr für die nationale Sicherheit zu konstruieren, halte ich jedenfalls für etwas weit hergeholt.
Fragwürdiger finde ich dagegen schon das "Organsharing", das der Nationale Ethikrat plant: Da Spenderorgane knapp werden, soll in Zukunft jeder Mensch 'ausgeschlachtet' werden dürfen, wenn er nicht bereits zu Lebzeiten widersprochen hat oder seine Angehörigen eine Organentnahme ablehnen.
Organspenden selbst sind eine gute Sache und unterstützenswert, allerdings sollte eine Spende immer freiwillig geschehen. Freiwillig bedeutet, dass der Spender zu Lebzeiten sein Einverständnis gegeben hat (Opt-In). Das gegenteilige Opt-Out-Verfahren gilt nicht umsonst auch im Marketing-Bereich als unseriös und ist in Deutschland verboten.
Die beste Lösung wäre meiner Ansicht nach eine Verwaltung dieser Daten durch die Einwohnermeldeämter: Diese könnten bei jeder Ausstellung eines neuen Personalausweises nachfragen, ob der Antragsteller mit einer Organspende einverstanden ist und dies ggf. auch gleich im Ausweis vermerken. Dann würde ein separater Organspendeausweis entfallen und im Falle des Falles würde viel Zeit gespart werden: Wenn ein Ausweis mit einer Zustimmung vorliegt, kann sofort operiert werden. Im umgekehrten Fall, bei dem jeder per Default zum Spender wird, muss dagegen erst geprüft werden, ob nicht doch irgendwo ein Widerspruch existiert, der möglichweise beim tödlichen Unfall verloren gegangen ist oder zerstört wurde. Das kostet wertvolle Zeit, die der Organempfänger möglicherweise nicht hat.
Bis es soweit ist, sollte ich beim nächsten Apothekenbesuch wohl auch mal nach einem Spenderausweis fragen. Neben der Rettung von Menschenleben macht so ein Ausweis schließlich auch ein kleines bisschen unsterblicher. (Und wenn ich böse wäre, würde ich noch hinzufügen, dass einige Menschen eine Hirnspende dringend nötig zu haben scheinen... aber ich bin ja nicht böse, außerdem sind solche Spenden vom Transplantationsgesetz nicht gedeckt und auch nicht möglich, da der Hirntod eine zwingende Vorrausetzung für die Organentnahme ist.)
In diesem Sinne: Rest In Pieces.
Ich habe die letzten Tage mehrfach versucht, einen Song zu finden, den ich vor kurzem gehört habe. Ich habe leider nur ein paar Fragmente aus dem Text, aber seit sämtliche Lyrics-Seiten im Internet verklagt wurden und es weniger hart bestraft wird, statt dem Songtext gleich die ganze MP3-Datei illegal online zu stellen, ist es gar nicht mehr einfach, via Suchmaschine den Titel und Interpreten zu finden. :-(
Dabei würde ich den Track ja sogar kaufen, wenn ich denn wüsste wie er heißt...
Am besten wäre natürlich eine "Kulturflatrate", mit der sämtliche Urheberrechtsgeschichten im Musik- und vielleicht auch Filmbereich abgegolten wären. Dann würden die oft verteufelten Musiktauschbörsen auch endlich wieder auf einem sicheren Fundament stehen. Zumal die Macher mancher Studien die Funktion der Tauschbörsen noch nicht so recht verstanden zu haben scheinen: Die Technik selbst ist weder gut noch böse und was am Ende dabei heraus kommt, hängt vom Umgang der Nutzer mit dem Medium ab. Daraus eine allgemeine Gefahr für die nationale Sicherheit zu konstruieren, halte ich jedenfalls für etwas weit hergeholt.
Fragwürdiger finde ich dagegen schon das "Organsharing", das der Nationale Ethikrat plant: Da Spenderorgane knapp werden, soll in Zukunft jeder Mensch 'ausgeschlachtet' werden dürfen, wenn er nicht bereits zu Lebzeiten widersprochen hat oder seine Angehörigen eine Organentnahme ablehnen.
Organspenden selbst sind eine gute Sache und unterstützenswert, allerdings sollte eine Spende immer freiwillig geschehen. Freiwillig bedeutet, dass der Spender zu Lebzeiten sein Einverständnis gegeben hat (Opt-In). Das gegenteilige Opt-Out-Verfahren gilt nicht umsonst auch im Marketing-Bereich als unseriös und ist in Deutschland verboten.
Die beste Lösung wäre meiner Ansicht nach eine Verwaltung dieser Daten durch die Einwohnermeldeämter: Diese könnten bei jeder Ausstellung eines neuen Personalausweises nachfragen, ob der Antragsteller mit einer Organspende einverstanden ist und dies ggf. auch gleich im Ausweis vermerken. Dann würde ein separater Organspendeausweis entfallen und im Falle des Falles würde viel Zeit gespart werden: Wenn ein Ausweis mit einer Zustimmung vorliegt, kann sofort operiert werden. Im umgekehrten Fall, bei dem jeder per Default zum Spender wird, muss dagegen erst geprüft werden, ob nicht doch irgendwo ein Widerspruch existiert, der möglichweise beim tödlichen Unfall verloren gegangen ist oder zerstört wurde. Das kostet wertvolle Zeit, die der Organempfänger möglicherweise nicht hat.
Bis es soweit ist, sollte ich beim nächsten Apothekenbesuch wohl auch mal nach einem Spenderausweis fragen. Neben der Rettung von Menschenleben macht so ein Ausweis schließlich auch ein kleines bisschen unsterblicher. (Und wenn ich böse wäre, würde ich noch hinzufügen, dass einige Menschen eine Hirnspende dringend nötig zu haben scheinen... aber ich bin ja nicht böse, außerdem sind solche Spenden vom Transplantationsgesetz nicht gedeckt und auch nicht möglich, da der Hirntod eine zwingende Vorrausetzung für die Organentnahme ist.)
In diesem Sinne: Rest In Pieces.
Abonnieren
Posts (Atom)