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Dienstag, 5. Januar 2016

Tropical Islands revisited

Draußen liegt Schnee, es ist saukalt und ich habe Urlaub. Also eine gute Gelegenheit, durch einen Rücksprung in den August ein paar warme Gedanken zu verbreiten (und nach langer Zeit mal wieder einen Blogpost zu schreiben).

Im August 2015 habe ich auf dem Weg zum Chaos Communication Camp erneut das Tropical Islands besucht. Und im Gegensatz zum letzten Besuch 2011 diesmal auch mit zwei Übernachtungen.

Die Tropical Islands bieten verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten: Vom Campingplatz auf dem Gelände über Fertighäuser (auch draußen), verschiedene Zeltkategorien in der Halle bis hin zu mehr oder weniger luxuriös ausgestatteten Zimmer (auch in der Halle) ist von (halbwegs) bezahlbar bis teuer und von Holzklasse bis Prinzessin auf der Erbse vieles möglich. Wer zu spät bucht, zahlt allerdings drauf.

Ich habe mich für eine Mischung aus Zelt und Holzhütte entschieden: Eine solide Holzgestell-Konstruktion mit richtigem Bett und Lampe/Steckdose, allerdings ohne feste Wände sondern mit etwas dickeren Zeltplanen abgedeckt. Der Eingang bestand ebenfalls aus zwei Planen mit Schlaufen, durch die eine Kordel durchgezogen und mit einem Vorhängeschloss gesichert werden konnte.

Das Öffnen und Schließen des Durchgangs mit der ganzen Fädelei ist schon etwas mühsam (Insbesondere, wenn man nur schnell etwas aus dem Zelt holen oder zurückbringen möchte - Ich bin irgendwann dazu übergegangen, nur die untersten Schlaufen zu öffnen und mich dann untendurch zu zwängen.) und natürlich auch nicht besonders sicher, so dass man um einen zusätzlichen traditionellen Spindschrank nicht herum kommt.

Auch die normalen Spinde sind eigentlich nicht für Wertsachen wie Portemonnaie und Autoschlüssel vorgesehen, für diese gibt es noch mal wieder separate Wertschließfächer. Man hat also schlimmstenfalls mit 3 Schlüsseln zu jonglieren. Ich habe mich auf zwei beschränkt, wie wohl auch die allermeisten anderen Besucher.

Das Vorhängeschloss hatte einen ganz normalen Schlüssel, konnte also im Gegensatz zum Chip-Armband für den Spind und das Micropayment nicht einfach am Körper bei sich getragen werden. Man muss ihn also im Spind (oder Wertsachentresor) lagern.

Wenn ich also z.B. ein neues Handtuch aus dem Zelt brauchte, musste ich:
  1. Zum Spind laufen und den Zelt-Schlüssel holen.
  2. Einmal quer durch die gesamte Halle zum Zelt laufen. Unnötig zu erwähnen, dass die kürzesten Wege meistens keine Gerade sind, sondern sich mehr oder weniger um die verschiedenen Attraktionen herumschlängeln.
  3. Das Zelt öffnen, Handtuch rausnehmen, Zelt wieder zufrickeln.
  4. Zeltschlüssel quer durch die Halle zurück zum Spind bringen.
  5. Vom Spind zurück dorthin, wo ich eigentlich war/hin wollte.
Wenn man das ein paar mal bei den tropischen Temperaturen gemacht hat, wird einem erst so richtig klar, wie groß die Halle eigentlich ist. Da macht man echt Meilen...

Ansonsten kann ich aber wenig klagen: So eine Übernachtung im Tropical Islands ist auf jeden Fall ein Erlebnis und in jedem Fall spannender als ein normaler Hotelaufenthalt.

Ich bin, bedingt durch Anfahrt und einen Abstecher nach Celle, erst relativ spät gegen 23 Uhr eingetroffen. Für Übernachtungsgäste ist das aber kein Problem, weil man rund um die Uhr einchecken kann (und sich auch nicht in die Schlange der Tageskasse einreihen muss - das spielt aber Abends keine Rolle mehr).

Einzelne Bereiche sind in der Nacht im Wechsel für Wartung und Reinigung gesperrt, ansonsten kann man sich durchaus entspannt zurücklehnen und die (relative) Ruhe genießen.

Tagsüber ist es natürlich deutlich voller und lauter. Die Gäste sind nach wie vor bunt gemischt: Viele Urlauber aus Deutschland und Polen, aber auch aus anderen Ländern. Darunter auch viele junge Pärchen, die vermutlich den Berliner Großstadtdschungel für einen Tag durch einen etwas grüneren Dschungel ersetzen wollen. Schnuggel-Quote top!

Die Übernachtung im Zelt ist wahrscheinlich nicht für jeden optimal. Zu einer gewissen Grundlautstärke, die auch Nachts in der Halle erhalten bleibt, kommt die Wärme und das feucht-tropische Klima. Im Zelt ist es dabei, trotz großer Lüftungsöffnungen im Dachbereich, gefühlt noch ein paar Grad wärmer als in der Halle. Ich hatte damit jetzt nicht so die Schwierigkeiten, aber ich könnte mir auch vorstellen, dass der eine oder andere unter diesen Voraussetzungen nicht schlafen kann und lieber außerhalb der Halle übernachtet. Möglicherweise sind die Zimmer in der Halle auch klimatisiert, das weiß ich aber nicht genau. Die waren mir zu teuer.

Frühstück war in meinem gebuchten Paket in Form eines Buffets in einem der unzähligen Restaurants inklusive. War okay, aber nicht weltbewegend. Da habe ich in anderen Hotels schon besser, aber auch schlechter gegessen.

Die billigste Alternative zum Übernachten in der Halle sind einfache Zelte, die im Sand stehen. So vom bloßen Dran-vorbei-gehen sahen sie auch nicht schlecht aus, aber ich wollte eine Steckdose haben um mein Handy aufladen zu können, immerhin war ich bei Ankunft im Tropical Islands schon einige Zeit unterwegs.

Apropos Handys: Handys und Fotoapparate sind im Tropical Islands, von einigen wenigen Bereichen abgesehen, nicht verboten. Das finde ich auch grundsätzlich ok, so kann man sich auch gemütlich auf eine Liege legen und ein wenig surfen oder chatten. Einzelne Besucher haben die Fotografiererei aber echt übertrieben und ausgiebige Panorama-Aufnahmen von jedem Winkel gedreht.

Auf die meisten Attraktionen war ich ja schon im Blogeintrag zum Besuch im Jahr 2011 eingegangen, somit spare ich mir das mal und beschränke mich auf den Sauna-Bereich, der dieses Jahr in meinem Ticket enthalten war:

Der Sauna/Wellness-Bereich ist noch mal eine eine eigene kleine Welt innerhalb der Halle und, wie ich finde, durchaus liebevoll eingerichtet: Es gibt in asiatisch angehauchter Deko verschiedene Saunen, Whirlpools/Wasserbecken, Fußbäder, Ruhebereiche mit Liegen und lustigen Schaukeln. Insgesamt ist im Sauna-Bereich recht wenig los, so dass man sich dorthin auch wunderbar zurückziehen kann, wenn es in der sonstigen Halle etwas voller ist. Leider ist der Bereich nachts geschlossen, ich hätte ihn ansonsten gerne noch zum Tagesausklang besucht.

Was das Sauna-Erlebnis leider für Leute mit etwas tiefergehender Sauna-Erfahrung ziemlich kaputt macht, ist das Publikum: Der Saunabereich ist - im Gegensatz zum Rest der Tropical Islands - textilfreie Zone, worauf auch Schilder mit Piktogrammen an den Eingangsschleusen deutlich hinweisen.

Dennoch sieht man immer wieder Gruppen von Leuten in Badehose herumpilgern, so dass man sich als Gast, der sich an die Regeln hält und in Ruhe saunieren will, schon manchmal etwas doof vorkommt. Gefahr droht auch von oben, da der Saunabereich auch von den Ballonrundfahrten aus einsehbar sein dürfte. Ich weiss nicht, in wie weit man Kameras mit Teleobjektiv in den Ballon mitnehmen darf, gängige Kompaktknipsen und DSLRs sind aber offenbar kein Problem.

So macht das keinen Spaß. Zum Glück macht der Ballon abends relativ früh Betriebsschluss.

Gegen die Textilpilger wird wohl auch der Betreiber wenig ausrichten können, will er nicht jeden Eingang mit einem Türsteher bestücken. Ein erster Schritt wäre aber ein separater Umkleidebereich mit Schließfächern innerhalb des Saunabereichs. Aktuell muss man die Badehose in der regulären Umkleide ausziehen und sich dann - durch den normalen Bereich hindurch - ins Handtuch gewickelt zum Saunabereich begeben. Oder die Badehose im Saunabereich irgendwo ablegen (und hoffen, dass sie später noch dort ist).

Nach zwei Übernachtungen musste ich vormittags weiter zum Camp; dazu schreibe ich vielleicht in einem gesonderten Blogeintrag mehr.
 
Fazit: Der Besuch hat sich trotz der genannten Kritikpunkte in jedem Fall gelohnt und ich werde sicherlich mal wieder vorbeischauen. Die Länge des Aufenthalts war denke ich genau richtig, sie war lang genug, um einmal richtig zur Ruhe zu kommen, aber auch nicht so lang, dass ich der Halle überdrüssig wurde.

Die Tropical Islands planen/bauen aktuell auch noch einen Außenbereich mit Pools und Schwimmbecken. Dürfte interessant werden...

Mittwoch, 17. August 2011

Tropical Islands

Am Donnerstag ging es in die Tropical Islands.

Die Nacht habe ich nur wenig geschlafen, wie so oft bei der ersten Nacht in einem noch unbekannten Bett. Vielleicht hatte auch der Club Mate-Konsum und die vielen Eindrücke des Vortages seinen Anteil daran.

Die Anreise ist momentan etwas umständlich, da der Regional-Express nicht bis nach Brand durchfährt. Statt dessen muss man in Königs Wusterhausen in einen Schienenersatzbus umsteigen und wird über die Autobahn bis Brand kutschiert. Von dort gelangt man mit den TI-eigenen Shuttle-Bussen bis zum Haupteingang der Halle.

Am Anfang und am Ende des Schienenersatzverkehrs stand jeweile ein Mitarbeiter der Bahn bzw. des Verkehrsverbundes, der den Reisenden ein wenig hilfreich zur Seite stehen sollte. Ich fand den Bustransfer dennoch recht chaotisch, da der Bus in K-Wusterhausen nicht direkt vor dem Bahnhof abfährt. Man muss schon ein gutes Stück laufen. Die Bahn hat es leider auch nicht geschafft, die Haltestellenanzeige im Zug zu aktualisieren. Dort wurde immer noch der normale Steckenverlauf ohne Bus-Transfer angezeigt.

Die alte Zeppelin-Halle, welche nun die Tropical Islands beherbegt, ist schon eindrucksvoll, wenn auch nicht ganz so groß, wie ich sie mir vorgestellt hatte.

Eine lange Schlange, die sich von den Kassen bis auf die Straße staute, lies böses erwarten. Letztlich ging es dann aber doch schneller als befürchtet. Die lange Schlange entstand vorallem deshalb, weil sich alle Leute nur an einer einzigen Kasse angestellt haben. Wenn man im Gebäude erstmal drin ist, kann man sich auch an den anderen Kassen anstellen, dort ist weniger los. Normalerweise bezahlt man gleich am Anfang den Tageseintritt. Bei meinem Besuch wurde auf Grund des hohen Andrangs darauf verzichtet und es wurden vorbereitete Armbänder verteilt, die bereits mit der Tagesgebühr belastet waren.

Wer seine Tageskarte im Internet bucht oder in der Anlage übernachten möchte, darf auch einen separaten VIP-Eingang benutzen. Dort war keine Schlange erkennbar und man dürfte wesentlich schneller reinkommen.

Die Armbänder enthalten einen Transponder, mit dem man sowohl seinen Schrank öffnen/verschließen als auch innerhalb der Anlage bezahlen kann.

Die Tropical Islands selbst kann sich als eine Mischung aus der Bremer Botanika (Gewächshaus mit tropischen Pflanzen und mehr oder weniger lehrreichen Schautafeln), einem überdachten Sandstrand mit Schwimmbereichen und einer Sauna vorstellen. Es gibt auch Fahrgeschäfte wie in Freizeitparks und selbstverständlich auch diverse Möglichkeiten sein Geld für Essen und Souvenirs los zu werden.

Ganz lustig finde ich die Idee einer Indoor-Ballonfahrt, bei der man im Korb eines Helium-Ballons sitzt und via Seil mit einem Mitarbeiter der TI verbunden ist, welcher den Ballon mit Muskelkraft auf den Wegen durch die Halle ziehen muss.

Übernachten kann man in der Halle entweder im Zelt oder in über die ganze Halle verstreuten Mini-Ferienhäuschen.

Die Umkleidekabinen befinden sich direkt hinter den Kassen und sie sind der erste große Schwachpunkt der Anlage. Die Schranknummern werden fest zugeteilt, es gibt keine freie Schrankwahl. Je nach Schranknummer muss man ganz schön weit laufen.

Es gibt zum Umziehen nur wenige Einzelkabinen und keine Gruppenumkleiden. Unter Umständen muss man daher eine Weile warten bis man aus seinen Klamotten kommt. Dies ist vorallem im hinteren Bereich ein Problem. Die Baustellen im Bereich der Umkleiden lassen hoffen, dass das Problem bereits erkannt wurde und gerade an seiner Behebung gearbeitet wird.

Die Entfernung zwischen Schwimmbereichen, Duschen und Umkleiden find ich ebenfalls optimierungsbedürftig. Vielleicht wäre es sinnvoll, ein Teil des künstlichen Regenwaldes abzuholzen und die Schwimmbereiche zu vergrößern und näher an die Duschen und Umkleiden zu verlegen. Dies würde auch zusätzliche Kapazitäten für Liegestühle schaffen. Wer - wie ich - erst gegen Mittag eintrifft, hat kaum eine Chance noch einen freien Stuhl zu ergattern. Diese sind entweder belegt oder durch Handtücher reserviert. Eine Unsitte, welche man auch zu genüge von anderen Urlaubsorten kennt.

Wer wirklich entspannen will, hat daher keine andere Wahl als sehr zeitig aufzustehen. Ich habe mir einen Stein zwischen Strand und Weg zu den Umkleiden ausgesucht, was nur mäßig bequem war, aber immerhin besser als nichts. Ausserdem hatte ich so die vorbeikommenden Jungs immer gut im Blick. Das Publikum umfasst alle Altersschichten, ist im Schnitt aber recht jung. Es gibt viele junge Pärchen (Teens und Twens), die durchaus ansehnlich sind. Da lässt es sich im Pool aushalten.

Den Saunabereich habe ich nicht getestet da er aufpreispflichtig ist und die Zeit so schon recht knapp bemessen war. Den Schildern nach scheint er aber ganz vernünftig zu sein. Es wird FKK-sauniert und nicht nach us-amerikanischer prüder Unsitte in Badehosen.

Der Sauna-Bereich ist auch der einzige Bereich, in dem das Fotografieren explizit verboten ist. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir auch eine kleine Digicam mitgenommen. Die Landschaft und ihre Bewohner sind schon durchaus ansehnlich.

Fazit:
Das Konzept der Tropical Islands finde ich recht interessant, denn man kann auch in bescheidenen Sommern wie diesem schön Urlaub machen. Die diversen Schwächen im Detail, vorallem der extreme Engpass an Liegestühlen, machen jedoch eine gute Planung notwendig. Auch muss man sich im Klaren sein, dass die Islands versuchen, einen weiten Themenbereich abzudecken. Dies muss zwangsläufig zu Kompromissen führen. Wer sich für tropische Pflanzen interessiert ist in der Botanika besser aufgehoben. Wer schwimmen möchte, ist in einem klassischen Freibad mit großer Liegewiese möglicherweise besser aufgehoben, denn herumstehen ist wenig entspannend.

Wer alles zusammen haben möchte, ist in den Tropical Islands aber durchaus an der richtigen Adresse.

Sonntag, 11. Juli 2010

Alles was schief gehen kann...

... geht auch schief. Im Moment läuft wirklich so gar nix wie es soll.

Mein Heim-Server ist inzwischen seit über einer Woche down, nachdem ausgerechnet beim Erstellen des neuen Backups die Platte verreckt ist. Der Datenverlust hält sich dank regelmäßiger Datensicherungen zum Glück in Grenzen und ich habe auch schon eine neue (und etwas größere) Festplatte besorgt, aber die Installation wird wohl noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Bis dahin sind das VPN, die Webcam und die ganzen anderen Serverdienste nicht erreichbar. Auch Radio Tweriwan ist zur Zeit nur via Mumble erreichbar, da der Radio-Stream für WinAMP, iTunes & Co ebenfalls auf meinem Heimserver erzeugt wurde.

Ich befürchte, die endgültige Reparatur kann sich auch noch bis zu meinem Urlaub hinziehen, da ich die Gelegenheit nutzen möchte, auch gleich ein paar schon länger geplante Umstrukturierungen am Netz vorzunehmen.

In der Firma ist auch die Hölle los und ich bin momentan mächtig sauer auf meinen Chef, weil der die Entscheidung über meinen Urlaub immer weiter vor sich herschiebt und und an Bedingungen knüpft, auf deren Erfüllung ich nur mäßigen Einfluss habe und von denen ich nicht mal weiss, ob sie überhaupt erfüllbar sind.

Immerhin habe ich schon eine mündliche Zusage für eine Woche Überstundenabbau ab dem 26.07., aber richtig drüber freuen kann ich mich erst, wenn ich das auch schriftlich habe. Was aus dem für August eingereichten Urlaub wird, steht in den Sternen. Im Moment steht mir das echt bis oben.

Ich hatte eigentlich gehofft, zum Ausgleich ein paar ruhige Tage mit meinem Schnuggel aus Frankfurt verbringen zu können, das scheint sich aber inzwischen auch so gut wie erledigt zu haben. Anfang August fängt er einen neuen Job an und vorher ist er mit Umzug und anderem Krams beschäftigt, so dass er die Zeit für einen Besuch in Bremen wahrscheinlich nicht aufbringen kann. Shit happens. Ich würde mir nur etwas mehr Engagement von ihm wünschen, eine Alternative (z.B. ein erneutes Treffen in Frankfurt) zu finden. :-(

Gestern habe ich mich mit einem Twitter-Schnuggel getroffen und wir haben uns im Schatten einer Weserbrücke sehr nett und tiefgründig unterhalten. Anschließend bin ich spontan mit einem Freund ins Freibad Hoya gefahren. War bei der Hitze genau das richtige, auch wenn die Schnuckelquote verbesserungswürdig war. Hauptsächlich waren Familien mit kleinen Kindern dort.

Kann es sein, dass die gute alte Gruppenumkleide am Aussterben ist? In Hoya gibt es zwar eine, die ist jedoch so gut versteckt, dass man zwischen den ganzen Einzelkabinen erstmal suchen muss. Ich finde das traurig, denn auch das Umziehen gehört doch irgendwie zum Freibaderlebnis mit dazu...

Nach dem Freibad sind wir noch zu dem Freund nach Hause gefahren und er hat mir seine beiden alten Atari-Heimcomputer gezeigt. Schon ganz interessant, wie das damals so war, auch wenn ich ja mehr PC-Anhänger bin.

Später sind wir dann noch zu mir gefahren und haben ein Kabel für den Atari-Composite-Videoausgang gelötet. Ich bin ja mal gespannt ob das funktioniert... einigen Lötstellen sieht man leider an, dass sie um vier Uhr nachts entstanden sind.

Nächstes Wochenende ist nun erstmal Haake Beck Badeinsel-Regatta und das Wochenende drauf die Schaumparty in der Fun Factory Wildeshausen sowie die schwullesbische Techno-Haus-Party in Oldenburg, auf der zwei Freunde von mir als DJs auflegen. Wer hat Lust mitzukommen?

Ich befürchte allerdings, dass ich an einem der beiden Wochenenden noch mal auf Dienstreise muss. :-/

Im Moment bin ich echt frustriert.

Sonntag, 29. März 2009

Parship, ein Praxistest (Teil 1)

Heute ist mein bestellter Pulsmesser angekommen und ich habe ihn gleich einem 45-minütigen Praxistest bei Wii Fit unterzogen. Soweit, so gut. Demnächst werde ich ihn wohl mal mit zum Schwimmen nehmen und ausprobieren, ob er wirklich so wasserdicht ist, wie der Hersteller verspricht.

Vor ein paar Stunden habe ich mich bei Parship bzw. Gay-Parship (letztere ist nur eine erweiterte Form von ersterer, die Zugangsdaten gelten für beide Seiten) angemeldet. Nach dem auf allen Fernsehkanälen und an allen Ecken im Internet für die Seite geworben wird, wollte ich mal schauen, was diese Kontaktbörse von anderen Singlebörsen unterscheidet. (Zudem steht mein Urlaub vor der Tür, für den mir ein passender Urlaubsflirt gerade recht käme...)

Die Registrierung bei (Gay-)Parship ist kostenlos und erfolgt durch Ausfüllen eines langen Fragebogens, der sowohl Textfragen als auch Bilderrätsel enthält.

Die meisten Fragen lassen sich nur durch Auswahl vorgefertigter Antworten beantworten, was die Individualität einschränkt, aber vermutlich Grundvoraussetzung für die folgende automatisierte Auswertung ist.

Anschließend erhält man vom System eine Charakterisierung auf Basis der ausgewählten Antworten und bekommt passende Partner aus der Datenbank vorgeschlagen.

Ich habe mich ein wenig durch die Treffer geklickt und versucht, die ersten anzuschreiben.

Zunächst erfolglos, denn Voraussetzung für das Anschreiben anderer Mitglieder ist ein weitestgehend vollständig ausgefülltes eigenes Profil. Die wenigen Freitextfelder müssen von einem Parship-Mitarbeiter manuell freigeschaltet werden, somit musste ich zunächst auf die Freischaltung warten, bevor mein Profil als vollständig ausgefüllt galt und ich aktiv kommunizieren durfte.

Die Erwähnung meines Blogs in einem der Felder wurde erwartungsgemäß abgelehnt. Es ist nicht gestattet, URLs, Emailadressen, Handynummern oder sonstige Kontaktinformationen in den Feldern zu hinterlegen. Diese Restriktion kennt man ja auch von anderen kommerziellen Plattformen, die kein Interesse daran haben, dass die Nutzer nach der initialen Kontaktaufnahme 'an der Plattform vorbei' kommunizieren.

Nach der Entfernung der URL ging es dann und ich durfte auch selbst andere Mitglieder anschreiben. Die Kontaktvorschläge enthalten auch immer einen Kommentar, für wie erfolgversprechend das System eine Partnerschaft mit dem jeweiligen Kontakt hält.

Die Jungs mit den höchsten Erfolgsprognosen habe ich mal angeschrieben. Bilder sieht man leider nur als Premium-User und anscheinend auch nur, wenn der Kontakt einem seine Bilder explizit freischaltet.

Nach kurzer Zeit trudelte auch die erste Antwortnachricht bei mir ein. Zu dumm, dass man als Nutzer eines Gratis-Accounts zwar andere User anschreiben darf, deren Antworten jedoch nicht lesen kann.

Abos gibt es ab 33 Euro für einen Monat, zudem gibt es auch 3- und 6 Monats-Abos, bei denen es ein wenig Rabatt gibt. Dennoch ein ziemlich stolzer Preis, wie ich finde.

Eigentlich wollte ich den Test an dieser Stelle abbrechen, hab mich dann aber doch entschieden, mal einen Monat lang Premium-Kunde zu werden.

Grund 1: Für die Seite wird so dermaßen viel Werbung gemacht, dass man dort auch Leute kennenlernen sollte, die das Internet nicht so regelmäßig nutzen und in den klassischen Chats daher bisher nicht vertreten sind.

Grund 2: Ich möchte herausfinden, ob es bei Parship in Folge der hohen Abogebühren etwas elitärer zugeht als in Gratis-Chats und -Foren, in denen es von Spaßprofilen und Fakes nur so wimmelt.

Die Bezahlung erfolgt auf den üblichen Wegen wie Lastschrift und Kreditkarte. Dreisterweise erfolgt die Buchung der Premiummitgliedschaft als Abo, d.h. nach Ablauf der Premium-Mitgliedschaft wird diese automatisch um den selben Zeitraum verlängert, außer die Mitgliedschaft wurde rechtzeitig gekündigt. Zu Kündigung gibt es einen eigenen Menüpunkt, der ein "Servicepasswort" generiert, das bei der schriftlichen Kündigung via Post, Fax oder Email angegeben werden muss. Mit fällt kein Grund ein, wieso man die automatische Verlängerung nicht einfach über eine Checkbox in den Einstellungen abschalten könnte. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Ich werde die Tage mal ein Kündigungsschreiben aufsetzen und derweil beobachten, welche Qualität die vermittelten Kontakte haben.

Teil des Premium-Zugangs soll auch ein ca. 80-seitiges PDF (gegen Aufpreis auch als gedrucktes Buch) mit einem "Persönlichkeitsgutachten" sein. Mir ist noch nicht ganz klar, ob das in jeder Premium-Mitgliedschaft oder nur in der 6-monatigen enthalten ist. (Bisher habe ich jedoch keine Einschränkung gefunden.) Sollte es enthalten sein und was taugen, wäre das die 33 Euro vielleicht sogar wert. Der FAQ zu Folge sollte es nächste Woche per Email bei mir eintrudeln.

Bisher habe ich nur Zugriff auf eine Kurzauswertung, die mit schicken Diagrammen meinen Persönlichkeitstyp veranschaulicht. Ob da auch Substanz hintersteckt, muss ich die Tage in Ruhe ergründen. Manche Ergebnisse lassen sich jedenfalls relativ einfach aus meinen angekreuzten Antworten ableiten, dafür muss man kein Psychologe sein. (Ich vermute dennoch, Impi hätte seine helle Freude an dem Psychotest...)

Die "Erfolgsgarantie" ist auf die 6-monatige Mitgliedschaft beschränkt. Garantiert werden Kontakte zu 5 Mitgliedern, bei denen eine Freitext-Antwort als Kriterium angelegt wird. Keine besonders hohe Hürde, meiner Meinung nach, denn die Antwort könnte auch eine nett formulierte Absage sein. Während es in anderen Chats unhöflich (aber dennoch üblich) ist, Nachrichten von anderen, nicht dem eigenen "Beuteraster" entsprechenden Mitgliedern einfach zu ignorieren, könnte es bei Parship höflich sein, wenn man dem anderen seine Erfolgsgarantie nicht verhageln will.

Mal schauen, was sich mit meinem ersten Kontakt entwickelt und was bei der Auswertung meines Tests herauskommt... so stay tuned.

Donnerstag, 12. Februar 2009

Sauna im Unibad

Nach der Sauna im Südbad war gestern ein Test der Sauna im Unibad an der Reihe und bildet bisher das Schlusslicht meines Saunatests. Der Eintritt ist mit 10 Euro inkl. Schwimmbadbenutzung recht günstig, mehr dürfte man für das dort Gebotene allerdings auch nicht verlangen.

Die Sauna und das ganze Schwimmbad sind sehr pragmatisch eingerichtet, von Entspannung und Wellness keine Spur. Der "Saunagarten" besteht aus einem kleinen Innenhof mit zwei Bänken, da bot das Südbad immerhin Liegestühle.

Den Ruheraum habe ich als erstes für einen Erste-Hilfe-Raum gehalten: Kahle Wände und eine Liege wie beim Arzt. Fehlt nur noch der Verbandskasten.

Für die Umkleidekabinen und Duschen gibt es ebenfalls Abzüge: In die Schränke muss man eine Münze stecken, die man an der Kasse erhält und die bei jedem Öffnen unten rausfällt und oben neu eingeworfen werden muss (so wie die Pfandmünzen bei Schließfächern in Kaufhäusern). Das ist lästig. Der Schrankschlüssel ist mit einem Clip versehen, mit dem man ihn an der Badehose (so man denn eine trägt - das geht nur im Schwimmbereich) oder am Handtuch festklemmen kann. Im Vergleich zu Armbändern keine gute Lösung, denn ich habe meinen Schlüssel gerne immer im Blickfeld und das Handtuch kann man ja schlecht mit unter die Dusche nehmen...

Die Duschen im Saunabereich bestehen aus wenigen kleinen Duschkabinen, die durch Trennwände separiert sind. Das ist der gleiche Mist wie im Südbad, nur noch einen Tick schlimmer.

Die Krönung der Prüderie bildet eine Gruppe Schränke, die durch eine kleine Kabine von der eigentlichen Umkleide abgetrennt sind. Wer schottet sich denn beim Umziehen dermaßen ab und setzt sich 5 Minuten später komplett nackig in die Sauna? Irgendwie passt das nicht zusammen.

Es gibt eine Saunakabine, die durch eine (nicht komplett durchgängige) Trennwand (und eine Schiebetür?) in zwei Bereiche unterteilt ist. Jeder Bereich hat einen eigenen Saunaofen, daher vermute ich, dass beide Bereiche auch als eigenständige Saunen genutzt werden können oder früher so genutzt wurden.

Die Trennung ist sehr angenehm, da sie die Sauna etwas gemütlicher macht und es nicht ganz so sehr stört, wenn - wie gestern der Fall - nebenan lautstark diskutiert wird.

In einem Punkt unterscheidet sich die Unibad-Sauna von allen Saunen, die ich bisher besucht habe: Die Gäste dürfen offenbar selbst Aufgüsse machen, hierfür stehen kleine Eimer bereit.

Ob das gut oder schlecht ist, hängt wohl in erster Linie von den Gästen ab.

Vorteil: Man muss nicht auf vorgegebene Termine warten.

Nachteil: Aufgießen will gelernt sein und wenn sich alle 5 Minuten irgendjemand als Amateur-Saunameister profilieren will, kann das sicherlich sehr nerven. Auch hier macht die Unterteilung in zwei Bereiche Sinn, denn ein Aufguss im einen Bereich wirkt sich nur eingeschränkt auf den anderen Bereich aus. Gestern war es jedoch ok, die Aufgüsse hielten sich in Grenzen. (Was aber auch daran liegen könnte, dass irgendwann der Eimer verschwunden war?)

Die Schnuckelquote war im Schwimmbad recht gut, in der Sauna habe ich aber keinen einzigen gesehen. Der Altersdurchschnitt war dort relativ hoch, aber das kann an anderen Tagen und/oder zu anderen Uhrzeiten auch ganz anders sein.

Soweit erstmal... nachher oder die Tage kann ich mal die vierte Kamera für meine Webcam installieren. Wo sie genau plaziert wird, ist noch nicht entschieden... ihr könnt ja mal Vorschläge einreichen. (Stimmen für Bad oder Schlafzimmer werden jedoch nur in Erwägung gezogen wenn sie auf korrekt ausgefüllten und unterschriebenen Schecks stehen.)

Samstag, 31. Januar 2009

Südbad

Gestern habe ich mit einem Schnuggel die Sauna im Südbad getestet. Das Bad ist ja wirklich ein Palast, verglichen mit dem, was man sonst so von Bremer Schwimmbädern gewohnt ist: Flachbildfernseher im Eingangsbereich, bunte farbenfrohe Raumgestaltung, Rutsche mit Geschwindigkeitsanzeige, ...

Den Schildern nach scheint ein Bremer Energieversorgungskonzern kräftig gesponsort zu haben.

So richtig durchdacht ist das Konzept allerdings noch nicht. So bekommt man beim Eingang erstmal eine Papierkarte mit Barcode, mit der man die Eingangsschranke passieren und in der Umkleide einen Schrankschlüssel entnehmen kann. An diesem Schlüssel ist dann ein Chip, um die Tür zwischen Schwimm- und Saunabereich zu öffnen. Da gefällt mir das Konzept der Oase besser, dort gibt es nur ein Chip-Armband, mit dem man sowohl die Schränke öffnen als auch im Restaurant bezahlen kann. Alles in einem und das Armband heizt sich auch nicht so auf wie der Schlüssel, der in der Sauna ziemlich heiß wird und auch keine Parkposition zur sicheren Verwahrung zu haben scheint.

Mein Hauptkritikpunkt ist allerdings die Raumaufteilung, die sozialer Interaktion eher im Wege steht. Die Fußbäder bestehen aus kleinen Bottichen mit Wasseranschluss und Badewannenstöpsel, die so weit auseinander stehen, dass man sich nicht direkt nebeneinander setzen und unterhalten kann. Die Hauptduschen haben Trennwände, so dass man seinen Nebenmann auch weder sehen noch hören kann. Außerdem schaltet sich die Dusche nach wenigen Sekunden wieder ab und man muss erneut auf den Knopf drücken... einfach gegenlehnen wie im Unibad oder in der Oase klappt nicht.

Im Schwimmbereich war es gestern relativ voll, vor allem kleine Kiddies waren recht umfangreich vertreten. Unter sportlichen Gesichtspunkten ist Schwimmen auf den 25m-Bahnen eher schwierig. Die Rutsche ist harmlos aber ganz lustig, auch wenn sich meine Begleitung leider nicht reingetraut hat. Mit der Dreipunkt-Technik kann man auch durchaus ein wenig Fahrt aufnehmen.

Die Schnuckelquote ging so... im Saunabereich war ein richtig süßer, im Schwimmbereich ca. 2-3.

Fazit: Wenn man in der Nähe wohnt, ist das Südbad sicher eine angenehme Sauna zum Saunieren unter der Woche. Für gesellige Saunaabende mit zwei oder mehreren Personen ist es allerdings eher weniger geeignet. Dafür ist die Oase um Klassen besser und bietet auch deutlich mehr fürs Geld. Im Abendtarif ist sie mit mit einem der 1,5-Euro-Gutscheine, die regelmäßig in Tageszeitungen zu finden sind, auch nicht teuer als das Südbad.

Samstag, 17. Januar 2009

Gay-Filmnacht im CinemaxX

Endlich wieder Wochenende! Seit letztem Montag ist mein Urlaub vorbei und ich wachse wieder an den Aufgaben und Problemen des Berufsalltags.

Mein Big-Brother-Oliver-Club wächst im Gegensatz dazu leider kaum. Ein neuer User ist bisher unter meiner Amtszeit hinzugekommen (nun sind es 21) und im Forum ist, meinen Motivationsversuchen zum Trotz, ziemlich tote Hose.

Der "echte" Big Brother bei RTL2 hat diese Probleme derweil nicht mehr, seine Quoten steigen nämlich endlich wieder. Die Gründe hierfür dürften allerdings weniger - wie wie bei Quotenmeter vermutet - im Umbau des Hauses liegen, auch wenn dabei möglicherweise ähnliche Mengen Silikon verbaut wurden. (Ein Grund ist auf jeden Fall auch, dass RTL2 inzwischen deutlich mehr Werbung macht.)

Meine Befürchtungen bezüglich der Niveau-Einebnung haben sich auch bestätigt: Seit Busenwunder Annina im Haus ist, sieht man sie in so ziemlich jeder Tageszusammenfassung nackig unter der Dusche. Aber es funktioniert offenbar, somit möchte ich hiermit anregen, das "Himmel und Hölle"-Thema in "Paradies und Hölle" umzubenennen und künftig nur noch Feigenblätter an die Bewohner auszugeben. Dann hätten wir zumindest alle was davon...

Bis dahin habe ich hoffentlich auch eine neue Brille, damit ich die Resultate auch in optimaler Qualität sehen kann. Seit sich die Entspiegelungsbeschichtung so langsam ablöst, sind die Gläser eigentlich ein Totalschaden, somit muss ich dringend mal wieder einen Augenarzttermin machen.

Gestern ist auch noch einer der Sportbügel abgefallen. Lose war er ja schon länger, aber nach dem ich mich auf dem Nachhauseweg noch auf die Nase gelegt habe (und das auch noch direkt vor einer Gruppe Schnuckel - peinlich!), war er endgültig ab und weg.

Wieso ich mich plötzlich so schnell in Richtung Erdmittelpunkt bewegt habe, ist mir nicht ganz klar. Irgendwie war ich gerade etwas in Gedanken, (zu?) schnell unterwegs, blöd gestolpert und dabei ist mir meine Tasche so ungünstig nach vorne gependelt, dass da sich der Fall nur noch abbremsen lies. Normalerweise passiert mir sowas nicht. Mein Trost: Verrutschte Ladung hat schon ganz andere Kolosse zu Fall gebracht.

Außer, dass ich dabei wahrscheinlich keine gute Figur gemacht und das Endstück des Bügels verloren habe, ist aber nix passiert. Ich bin dann Nachmittags noch zum Optiker gepilgert und habe mir neue Bügel dranmachen lassen. Richtige Sportbügelenden waren an den vorhandenen Bügeln nicht mehr zu befestigen (ich hatte schon vorher mehrfach versucht, den losen Bügel wieder festzukriegen - hat auch nie lange gehalten), somit mussten die Bügel komplett ausgetauscht werden und der Spaß hat mich 40 Euro gekostet.

Da ich eh bald eine neue Brille brauche, hätte ich das lieber vermieden. *grummel* Half aber nix, der Bügeldraht war ohne das Bügelende so scharf und spitz, dass das leicht hätte ins Auge gehen können... sicherlich auch mehrere Zentimeter.

Da die Bügel auch noch anders festgeschraubt sind, als dies bei normalen Brillen der Fall ist, habe ich nun leider auch keine Sportbügel mehr... mal sehen wie sich das nächstes Mal beim Schwimmen auswirkt.

Apropos gute Sicht: Nächsten Freitag ist Gayfilmnacht im Bremer CinemaxX und der Film "Teenage Angst" sieht recht vielversprechend aus. Mehr Infos zum Film und die Termine in anderen Städten gibt es unter www.gay-filmnacht.de.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Roll-Garage

Eigentlich wollte ich meinem neuen Auto etwas Gutes tun und habe ihm daher so eine Isoliermatte für die Windschutzscheibe gekauft. Ok, eigentlich wollte ich auch mir etwas Gutes tun und mir das Freikratzen der Scheibe bei Frost ersparen. Hat aber nicht so ganz geklappt.

Ich habe die Matte Sonntag Abend unter die Scheibenwischer geklemmt und seitlich mit den Halte-Gummis am Spiegel festgemacht.

Als ich Montag Morgen zum Auto kam... war die Matte weg. Ich weiss nicht, ob sie über Nacht weg geweht ist (vielleicht hätte ich sie richtig fest in die Türen einklemmen müssen - das wollte ich den Türgummis aber eigentlich nicht antun), oder ob jemand anders auch keine Lust zum Eiskratzen und daher Verwendung für eine aufrollbare Garage hatte...

Ich werde es vermutlich nie erfahren, aber wenn sie weggeweht ist, hätte ich zumindest erwartet, dass die Schiebenwischer irgendwie schief stehen oder die Matte irgendwo in den umliegenden Büschen hängt... ich habe aber nix gesehen. Und so windig war's eigentlich auch nicht?

Nun war das Ding nicht besonders teuer, so dass sich der finanzielle Verlust in Grenzen hält, trotzdem habe ich mich ziemlich geärgert während ich meine Scheibe nun doch freikratzen musste.

Sonntag Nachmittag war ich auf der "Faszination Modellbau 2008"... die Fotos kommen die Tage, wenn ich die Zeit zum Sortieren und Uploaden finde. Soviel neues gab es auch nicht zu sehen, so dass man mit den 2006er Fotos auch einen guten Eindruck bekommt.

Gestern war ich mit dem Team Extreme in der Sauna. Die Schnuckelquote war ähnlich hoch wie die Schneefallwahrscheinlichkeit. Ziemlich nahe am absoluten Nullpunkt. Drei Stück habe ich gesehen, davon ein selbst mitgebrachter. Christopher war leider auch nicht da. :-(

Nächste Woche geht's noch auf Dienstreise nach München, die Woche drauf ist das Firmen-Weihnachtsessen und dann ist auch schon Weihnachten.

Ich hoffe, mein Xmas-Urlaub wird in voller Höhe genehmigt. Alles noch Resturlaub.

Freitag, 14. November 2008

Schwächeanfall

Im Moment ist wieder Stress... Dienstag hatte ich ein kleines Fotoshooting, Mittwoch war Schwimmen (viele Schnuggel!) und die restliche Zeit hat die Arbeit in der Firma weitestgehend dominiert.

Heute hat dann auch noch meine Autobatterie einen Schwächeanfall erlitten, zumindest röchelt der Anlasser beim Anlassen nur noch kurz und sämtliche Lichter im Armaturenbrett und anderswo gehen aus. Morgen will mein Vater mit einem Starthilfekabel vorbeikommen, dann wird sich zeigen, ob es tatsächlich an der Batterie liegt oder ob schlimmeres (teureres) bevorsteht.

Dafür weiß ich nun, mit welchen Bus- und Bahnverbindungen ich in die Firma komme und dass die Verbindung nur 1-2 Mal pro Stunde fährt. Auf den Bus für die letzte Etappe hätte ich heute morgen rund 20 Minuten warten müssen, so dass ich mir kurzentschlossen ein Taxi gegönnt habe, denn nach Laufen war mir irgendwie auch nicht so recht. (Außerdem war ich so schon spät dran und die Kollegen warteten auf mich.) 4,30 € hat das Taxi gekostet.

Bei der Rückfahrt konnte ich mich etwas besser nach den Busfahrplänen richten, so dass die Fahrt reibungslos verlief.

Für morgen war eigentlich auch noch ein Fotoshooting geplant, aber jetzt mit dem Auto-Stress werde ich das wohl nicht mehr schaffen.

(Und nein, ich habe nicht vergessen, das Licht auszuschalten. Mein Auto macht ein so penetrantes Geräusch wenn man den Schlüssel abzieht und das Licht noch an ist, dass man das Licht kaum versehentlich an lassen kann.)

Gerade habe ich noch ein wenig "Little Big Planet" gespielt... ich hatte ja so langsam Zweifel, ob das Spiel bei dem ganzen Hype noch was werden konnte, aber ich bin positiv überrascht. Das Spiel hat definitiv Potential zum Kultspiel.

Aber jetzt werde ich mich erstmal in Ruhe vor den Fernseher hängen, mal einen Blick in die neuen DVDs werfen.

Montag, 15. September 2008

Hängebauchtisch

Die Zeit verrennt schon wieder und ich komme wieder mal zu nix. Letzte Woche viele Überstunden durch Meetings und Geschäftsessen, da musste auch das Schwimmen ausfallen. Wii-Fit habe ich die letzten Tage auch extrem schleifen lassen, das sollte ich morgen mal wieder aufnehmen.

Es gibt überhaupt viele Dinge, die ich eigentlich mal wieder müsste... zum Beispiel meine c't-Hefte lesen, die sich im unteren Fach meines Wohnzimmertisches stapeln:


Auf dem Bild kann man nur grob erahnen, wieviele Hefte das wohl sein mögen. Hinter den vorderen Heften liegt noch eine weitere Reihe. Wenn man genau hinsieht, erkennt man auch wie sehr sich die Tischplatte unter der schweren Lektüre durchbiegt. Die Saftpackung als Stütze in der Mitte soll nun erstmal schlimmeres verhindern.

Außerdem muss ich mich endlich mal um einen Augenarzt-Termin kümmern (die Kontrolle ist schon wieder überfällig, außerdem löst sich die Entspiegelungsbeschichtung der Brille(ngläser) ab, was inzwischen extrem hässlich aussieht) und ich sollte mir endlich ein neues Auto kaufen... nachdem ich gelesen habe, dass die 135 km/h vmax nur für die Dieselvariante gelten, ist auch der Smart wieder im Rennen. Da muss ich mich aber noch mal schlau und besser auch eine Probefahrt machen...

Die Temperaturen draussen fallen langsam aber sicher deutlich ab, somit habe ich die letzte Gelegenheit noch einmal genutzt, ein paar Schnuckel für ein Fotoshooting anzuwerben. Nicht ganz erfolglos: Wenn alles klappt, treffe ich mich Anfang nächsten Monats mit einem ganz besonders Süßen.

Da fällt mir ein: Meinen Resturlaub muss ich auch noch einreichen...

Mittwoch, 10. September 2008

Wii Fat

Die letzten Tage habe ich jeden Abend 30 Minuten Zeit in mein virtuelles Wii-Fit-Trainingszeit-Sparschwein gesteckt und seit dem hat sich der Zeiger meiner Waage schon um über ein Kilo bewegt... leider bloß in die falsche Richtung.

Zwar bin ich noch etliche Kilo von der Grenze zum Übergewicht entfernt, trotzdem ist das nicht so ganz im Sinne des Erfinders. Die Ursache mag sein, dass sich mein Körper erstmal auf die regelmäßige Belastung einstellen muss, zumal ich letzte Woche auch mit dem Schwimmen wieder angefangen habe. Hinzu kommen Stress und Arbeit in der Firma: Morgen kommt Geschäftsbesuch und ich bin so was wie der Zeremonienmeister der Veranstaltung. Bei den Geschäftsessen sollte ich mich aber wohl trotzdem ein wenig zurückhalten. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

Immerhin mache ich bei den Gleichgewichtsübungen langsam Fortschritte.

Seit heute wird übrigens die erste und zweite Staffel von "Türkisch für Anfänger" wiederholt. Da ich im Frühjahr letzten Jahres in der 2. Staffel in die Serie eingestiegen bin, habe ich so die Chance, noch ein paar Grundlagen nachzuarbeiten, bevor ab dem 18. November die Erstausstrahlung der nagelneuen 3. Staffel folgt. Im Moment ein kleines Highlight des Tages.

Nun ist es aber auch schon wieder Zeit für's Bett... und irgendwie habe ich schon wieder Hunger, obwohl ich heute Mittag ausnahmsweise in der Kantine war und auch heute Abend noch was gegessen habe. Als Schlemmer der A++-Kategorie hat man's einfach schwer...

Mittwoch, 3. September 2008

Condition Red

Die Sommerpause der Hallenbäder ist vorbei und somit zählt das schlechte Wetter nicht mehr als Ausrede beim Schwimmen... wie schnell die Kondition doch nachlässt... :-(

Vielleicht sollte ich Codis Beispiel folgen und mir auch ein Wii Balance Board zulegen... aber in Deutschland scheinen die Dinger zur Zeit nur schwer zu kriegen zu sein.

Die Schnuckelquote im Schwimmbad war auch nicht berauschend, aber ok. Vielleicht sollte ich mal zu anderen Zeiten trainieren, die süßesten kommen irgendwie immer gerade raus wenn ich rein will...

Freitag, 1. August 2008

Sommersturm

Nachdem es die letzten Tage ziemlich heiß war, geht hier gerade ein gewaltiges Unwetter nieder: Es stürmt, hagelt und schüttet so stark, dass sich vor meinem Fenster ein kleiner Wasserfall gebildet hat, weil die Regenrinne völlig überfordert ist und alles auf breiter Front rausplörrt.

Da hätte PRO7 "Sommersturm" (morgen um 20:15) eigentlich schon heute senden müssen...

Eigentlich will ich morgen zum CSD nach Hamburg, aber da checke ich besser morgen noch mal ganz genau den Wetterbericht.

Ansonsten habe ich nun erstmal zwei Wochen Urlaub. Nach dem Stress der letzten Tage habe ich mir den auch dringend verdient. Fehlt nur noch ein netter Urlaubsflirt... gestern habe ich mich schon mal von einem Freund gründlich durchknuddeln lassen, aber das war quasi außer Konkurrenz.

Wenn das Wetter nun erstmal wieder schlechter wird, sollte ich zumindest dazu kommen, mal wieder ein paar Fotos zu sortieren und hochzuladen. Ich war letztes Wochenende bei der Haake-Beck-Badeinselregatta und beim Splashdiving World Championship 2008, umgangssprachlich auch gerne mal "Arschbomben WM" genannt. (Die ist möglicherweise gar nicht mal so unsinnig wie es auf den ersten Blick erscheint, immerhin wird die Arschbombe, oder - etwas vornehmer ausgedrückt - der Paketsprung, von der DLRG als geeignetster Sprung
zum Springen in unbekannte Gewässer empfohlen.)

Auf beiden Events waren jedenfalls jede Menge süße Jungs.

Bei der nächsten Regatta werde ich mich aber wohl gleich am Ziel postieren. Das war dort so dermaßen voll, dass es kaum möglich war, einen Platz mit ausreichend freier Sicht für gute Fotos zu bekommen. Und dann stehe ich auch nicht vor dem Problem, möglichst schnell vom Martinianleger zum Cafe Sand kommen zu müssen... die Badeinseln sind ganz schön flott und zu Fuß an Land ist es eine ziemliche Strecke. Ich war davon ausgegangen, dass die Fähre solange ausgesetzt wird weil sie den Weg der Inseln kreuzt... das scheint aber nicht der Fall gewesen zu sein. Da hätte ich mir so manche Sackgasse auf dem Landweg sparen können *grummel*. Aber dazu vielleicht die Tage mehr...

Freitag, 20. Juni 2008

Saunageschenke

Heute Abend war ich relativ spontan mit einem Freund in der Sauna. Eigentlich war Freibad geplant, aber bei dem Sauwetter wäre das nicht sehr erquickend geworden.

So konnte ich immerhin endlich meinen Gutschein einlösen, bevor er Ende des Monats abläuft: Zwei Tickets zum Preis von einem oder jeder zum halben Preis, je nach dem wie man es sehen möchte.

Das Deutschlandspiel war auch in der Sauna nicht zu übersehen... wir haben schon gerätselt, ob das Personal oder die Gäste in der Mehrzahl waren... wenn man alle Angestellten inkl. Küche zusammenrechnet, könnten die Kunden durchaus in der Minderheit gewesen sein... aber das werde ich wohl nie erfahren.

Auch der Bar-Bereich war relativ leer, obwohl dort auch die Fußballübertragung lief. Ich hab nicht drauf geachtet, aus den fahnenschwenkenden, hupenden Autofahrern schließe ich aber mal, dass Deutschland gewonnen haben dürfte.

Im Restaurant gab es einen Cocktail auf Kosten des Hauses (auch wenn ich nicht unbedingt ein Freund von Ananas bin, so war der dennoch recht lecker) und an der Kasse noch eine Probierpackung Duschgel.

Soweit kann ich also nicht klagen... nur die Schnuckelquote hätte besser sein können. Ich habe keinen einzigen gesehen. Vorher im Einkaufszentrum waren noch jede Menge da, aber das war auch noch 2 Stunden vor dem Anpfiff.

Naja, soviel erstmal, ich muss ins Bett...

Donnerstag, 5. Juni 2008

Prüdes Volk

Mein Lieblings-(Ex-)Zivi hat mir heute eine total süße Postkarte aus Neuseeland geschickt... das muss man der Briefpost lassen, manchmal hat sie doch ihren Charme. Der Poststempel ist leider nicht zu entziffern, somit weiß ich nicht wie lange die Karte unterwegs war. Aber schön, wenn am anderen Ende der Welt jemand an mich denkt... hier bei mir ist nur trister Alltag. Stress in der Firma und die Jungs machen sich auch rar.

Da immerhin das Wetter inzwischen recht ordentlich wird, haben meine übliche Schwimmbegleitung und ich heute mal das Horner Bad ausgetestet.

Positive Überraschung am gleich am Anfang: Der Eintritt in das Freibad ist mit 2 Euro ab 18 Uhr recht günstig und das Bad hat in der Woche bis 20 Uhr geöffnet. Das macht auch das Schwimmen nach der Arbeit problemlos möglich.

Das Wasser im Schwimmerbecken sieht extrem sauber aus (nicht so eine Chlorbrühe wie man sie sonst kennt). Das Nichtschwimmerbecken ist nicht ganz so sauber, aber ich denke, es liegt im Rahmen (ich war heute nicht drin, somit kann ich das nicht beurteilen). Die Wassertemperatur ist auch ganz ok.

Die Duschen sind leider ein Witz. Wenn nicht noch irgendwo welche versteckt sind, gibt es ganze drei Herrenduschen. Wenn man auch warmes Wasser haben möchte, muss man außerhalb der Dusche auf einen Knopf drücken. Möglicherweise ein probates Mittel um Dauerduschern den Spaß zu verderben; ich könnte mir jedenfalls vorstellen, dass es an heißen Tagen, wenn das Bad richtig voll wird, dort zu längeren Schlangen kommen kann. Möglicherweise möchte das Bad auch noch eine weitere Geldquelle auftun, unter dem Knopf befindet sich auch ein Schlitz, der wie ein Geldeinwurf aussieht. Heute hat es jedoch auch ohne Münzeinwurf funktioniert.

Das Publikum ist ziemlich jung, d.h. viele Kinder und Jugendliche um die 14. Vereinzelt sind auch ein paar richtig süße Ältere dazwischen, aber die meisten Jungs werden erst in ein paar Jahren interessant. Dann aber möglicherweise richtig, was da rumläuft kann sich z.T. schon sehen lassen.

Ob es das auch tut, steht freilich auf einem anderen Blatt. Die Gäste scheinen allesamt eher etwas verklemmt zu sein. Zwei Jungs sind in der Umkleide gleich in verschlossene Umkleidekabinen geflüchtet. Ein dritter hat sich zwar in der Gruppenumkleide umgezogen, sich dabei aber wenig elegant hinter seinem Handtuch versteckt. Das find ich albern... entweder macht er's richtig so wie wir oder er sollte sich auch in eine verschlossene Umkleide flüchten.

In meinem Stammhallenbad sind die Jungs da irgendwie etwas lockerer... da gibt es zwar auch Einzelkabinen, aber ich habe noch nie gesehen, dass die irgendjemand benutzt hätte.

Im Horner Bad sind dagegen selbst die drei Duschen blickdicht voneinander isoliert. Der ganze Gebäudekomplex scheint allerdings auch schon etwas älter zu sein, während die Becken recht modern aussehen.

Fazit: Im Sommer sicher eine gute Alternative zum Hallenbad. Mal abwarten, was dort an anderen Tagen los ist.

Dienstag, 13. Mai 2008

HSVO-Cup

Langsam aber sicher macht sich Sommerlaune bei mit breit (erwähnte ich das schon mal? ;-)).

Auch auf Flickr ist die Quote der Bilder mit süßen Jungs am Badesee die letzten Tage rapide angestiegen und so langsam scheinen die Server an ihre Grenzen zu kommen und es gibt gelegentlich Verbindungsprobleme.

Ich trage zur Zeit auch kräftig dazu dabei und lade gerade die Bilder vom HSVO-Cup am letzten Sonntag hoch. Außerdem hab ich mir gerade eine Gurke geschält, mampfe etwas Gurke mit Pfeffer (Dill ist leider gerade nicht verfügbar) und tippe an diesem Blogeintrag.

Ergebnis des Sonntags: Rund 4 GB an Fotos, etwas über eine Stunde HD-Videomaterial und die Erkenntnis, dass das Filmen von Fußballspielen aus mehreren Gründen gar nicht so einfach ist wie es den Anschein hat: Der Ball ist ziemlich schnell, prallt mitunter ziemlich unvorhersehbar in eine andere Richtung ab und ist vor allen Dingen im Sucher der Kamera bei hellem Sonnenlicht kaum zu sehen.

Das Videomaterial habe ich gestern schon zu einer kleinen Erinnerungs-DVD für die Mannschaft, in deren Namen ich als rasender mit Richtgeschwindigkeit fahrender Fotoreporter unterwegs war, zusammengeschnitten. Eine Zeitlupen-Szene ruckelt noch extrem und ich weiß nicht, wieso. Eigentlich ist da nichts anders als bei den anderen Slomos. Ich hab den Eindruck, dass das Schnittprogramm die Halbbilder in der falschen Reihenfolge zusammensetzt. Mir ist sowieso ein Rätsel, wieso man das Zeilensprungverfahren beim HDTV nicht einfach verboten hat. Die höhere Zeitauflösung, die die Wikipedia als Vorteil anführt, kann's ja nun eigentlich nicht sein. Im Kino klappt's auch prima ohne Zeilensprung. Aber ich schweife ab...

Die Schnuckelquote lag etwas unter meinen Erwartungen, was durch einige Einzelfälle allerdings mehr als ausgeglichen wurde. Besonders einer der Hamburger Spieler hat es mir angetan. Ich denke, werde mal recherchieren wie ich ihn kontaktieren kann und ihn dann mal fragen, ob er nicht mal Lust auf ein Fotoshooting hat. Vorname und Alter habe ich bereits in Erfahrung gebracht, das schränkt die Suche schon mal ein wenig ein. Außerdem gibs da noch einen Oldenburger und einen, den ich bisher gar nicht zuordnen kann.

Bei den Bildern ärgere ich mich tierisch über mich selbst, dass ich von einem der Jungs gar kein anständiges Foto zu Stande gebracht habe. Chancen gab es genug, aber das erste Mal war ich schlicht zu langsam, beim zweiten Mal hab ich falsch fokussiert und das Bild ist völlig unscharf geworden. *grummel*

Naja, wie sagte einst ein weiser Mann: Kommt Zeit, kommt Schnuggel. Das trifft wohl auch auf die beiden vorherigen Absätze zu.

Die meisten Mannschaften war auch ziemlich schüchtern. Bis auf die Hamburger, die saßen in den Pausen fast geschlossen oben ohne in der Sonne. Vorbildlich! ;-)

Im Schatten saß ein älteres (Hetero-)Ehepaar, dass sich mit Klappstühlen am Spielfeldrand häuslich eingerichtet hatte und nebenbei Zeitung las.

Mein Navi funktioniert auch gut, auch wenn ich zuerst nicht wusste, wie man das richtige Oldenburg auswählt. Mit etwas probieren geht es auch ohne Eingabe der Postleitzahl: Man darf den Ort nicht komplett eintippen sondern muss schon vorher auf Suchen klicken und bekommt dann alle passenden Orte aufgelistet. Gibt man den Ort komplett ein nimmt er wohl den mit der kleineren Postleitzahl, in diesem Fall also das falsche Oldenburg.

Soweit erstmal. Morgen geht's wahrscheinlich mit einem Freund ins Freibad, sofern er sich von seiner Diplomarbeit loseisen kann...

Freitag, 28. März 2008

Russells Teekanne

Schon wieder fast eine Woche rum. Eigentlich wollte ich schon eher einen neuen Eintrag schreiben und die Kommentare beantworten, aber mein Urlaub ist vorbei und die letzten Tage haben mich zu viele Kleinigkeiten davon abgehalten. Dienstag musste ich nach der Arbeit erst zum Zahnarzt (neue TÜV-Plakette für die nächsten 6 Monate holen) und anschließend noch zu meinen Eltern. Mittwoch war Schwimmen (Top Schnuggelquote!) und gestern hatte ich abends noch Besuch.

Ich habe dieses Jahr zu Ostern gar nichts zum Thema Religion geschrieben. Mir scheint, die Zeichen stehen wieder einmal auf Sturm. Der Papst legt sich mit den Juden an, in Holland zofft man sich um ein anti-islamisches Video (Geert Wilders erinnert mich auf dem Foto irgendwie an Draco Malfoy - wenn man sich das polemische und hasserfüllte Video so ansieht, könnte man auch glatt auf den Gedanken kommen, dass die Ähnlichkeiten nicht nur optischer Natur sind...) und die christlichen Kreationisten köcheln auch fröhlich ihr Alternativmenü zur Ursuppe.

So klickte ich mich Ostern ein wenig durch die Blogs und landete so auch auf der Seite juststopandthink.com, auf der man sich eine 15 Minuten lange Hochglanzpredigt, quasi einen Werbespot für Gott angucken kann: Ein Mann läuft mit Surfbrett unterm Arm durch eine paradiesische Landschaft und erzählt von Gott und Jesus. Das macht Eindruck. Schade nur, dass es nicht überall in der Welt so idyllisch aussieht.

In der Frage&Antwort-Sektion beschäftigt sich die Seite auch mit dem Thema Urknall und Evolution. Das Beispiel mit dem Mercedes in der Garage ist so albern, dass man sich eigentlich nur fragen kann, ob der Autor des Artikels sich überhaupt jemals mit der Urknall-Theorie ernsthaft beschäftigt hat. Der springende Punkt ist aber eigentlich ein anderer: Wissenschaftliche Thesen müssen bestimmten Ansprüchen bezüglich ihrer Verifizierbarkeit und Falsifizierbarkeit entsprechen und werden verworfen wenn sie wiederlegt wurden.

Von mir aus darf ja jeder Mensch mit seinem persönlichen Glauben glücklich werden, solange er seinen Mitmenschen damit nicht zu sehr auf den Senkel geht. Ostern ist somit als Fest nicht unbedingt der Inbegriff der Toleranz, ist doch Spaß am Karfreitag gesetzlich verboten. Als wäre dies nicht genug, wollen Kirchenvertreter und christliche Politiker nun auch noch Einfluss auf das Fernsehprogramm nehmen und Action- und Horrorfilme an den Ostertagen verbieten. Darauf möchte ich mit einem entschiedenen "Nein!" antworten. Es laufen über Ostern nun wirklich genügend religiöse Programme und keiner wird gezwungen, sich Filme anzugucken, die seinem religiösen Empfinden widersprechen.

Ebenfalls missionarischen Eifer scheint man bei Firma Apple zu entwickeln. Kann man manchen Plagen noch entgehen, ist bei Quicktime meistens recht schnell Schluss, wenn man sich tiefergreifend mit Videos am PC beschäftigt. Besagtes Quicktime bringt auch einen Updater mit, der regelmäßig nach Updates sucht. Soweit so gut, schließlich enthält Quicktime auch ein Browserplugin und ist somit immer auch ein potententielles Sicherheitsrisiko (welches sich auch ganz real ausnutzen lässt um ein MacBook Air zu gewinnen, so man das denn möchte).

Ganz und gar nicht ok finde ich es jedoch, wenn der Updater mir mit jedem Updaten auch immer ein iTunes und einen Safari-Browser unterschieben will. Das ist schon dreist.

Genauso dreist wie meine Telefongesellschaft, die mich heute angerufen hat um mich zu fragen, ob ich ihr nicht für eine kleine Gutschrift auf der Telefonrechnung die Namen und Telefonnummern von ein paar Freunden und Bekannten verraten möchte.

Mal ganz davon abgesehen, dass man bald keine Freunde mehr hat, wenn man ihre Nummern zwecks Marketing an eine Telefongesellschaft verkauft ("verkauft" ist wahrscheinlich auch das falsche Wort. Die Provision gibt es wahrscheinlich nur, wenn auch ein Vertrag zu Stande kommt), so sind Initiativ-Anrufe (unverlangte Werbeanrufe bei Leuten, die nicht bereits Kunde sind) in Deutschland meines Wissens verboten. Da ich keine Vollmacht von meinem Freundeskreis habe, sollte eine Empfehlung von mir daran auch nichts ändern.

Nachdem ich Mitte der Woche an zwei Tagen hintereinander anonym angerufen wurde und der Anrufer sofort aufgelegt hat, habe ich schon mal nach einer "Anruffirewall" gesucht. Gerade für Symbian-Smartphones gibt es wunderbare Filterprogramme, mit denen man Anrufe nach Black- und Whitelists filtern und anonyme Anrufe oder bestimmte Nummern z.B. direkt auf die Voicebox umleiten kann. Schon jetzt sind die Chancen, mich telefonisch zu erreichen, um ein Vielfaches höher wenn man die Rufnummernübermittlung nicht unterdrückt. Anonyme Anrufe nehme ich nur noch an, wenn ich in der Stimmung bin um einen Anrufer abzuwimmeln. (Das kommt zunehmend seltener vor.)

Deutlich angenehmer, wenn auch ebenfalls recht hartnäckig, ist die Werbetaktik von Kabel Deutschland. Alle paar Wochen finde ich einen Brief im Kasten, der mich von den Vorzügen eines Internetzuganges bei dieser Firma überzeugen soll. Dies ist umso erstaunlicher, da ich vor meinem Umzug schon mal einen Verfügbarkeitscheck gemacht hatte, der zu einem negativen Ergebnis kam. Wenn ich so lese, wie ein Bekannter immer über seine lahmen Downloads stöhnt, bin ich auch ganz froh, dass ich bei einem Internetprovider bin, der kein shared medium benutzt.

Als ich in den 90ern noch bei Metronet war, bin ich auch am Wochenende öfters mal Nachts um 3 (extra einen Wecker gestellt) aufgestanden um in Ruhe surfen zu können. Und das nicht nur um nicht von meinen Eltern nicht auf irgendwelchen Gay-Seiten erwischt zu werden, sondern weil die Leitungen Abends meistens besetzt waren und der Durchsatz der Verbindungen arg zu wünschen übrig ließ. Last but not least war es auch billiger, denn zu der Pauschale für den Internetzugang kamen die normalen Telefongebühren für ein Ortsgespräch.

Bin ich froh, dass ich nun DSL mit Flatrate habe...

Donnerstag, 28. Februar 2008

LED-Lampe

Gerade habe ich mir beim Einkaufen auch noch eine Klemmleuchte für mein LED-Leuchtmittel (siehe Bild) im Baumarkt besorgt. Dafür, dass dies eins der teureren mit extra vielen LEDs war, finde ich die Lichtstärke aber arg enttäuschend. Da ist möglicherweise meine Kühlschrankbeleuchtung heller...

IMG_4503


Immerhin ist sie sehr sparsam und als Hintergrundlicht für den Flur oder im PC-Raum reicht's vielleicht so gerade.

Gestern war wieder schwimmen... viele Bahnen habe ich nicht zurückgelegt, aber es war ganz nett. Ein Ex-Arbeitskollege war mit dabei (zusätzlich zu meinem normalen Trainingspartner) und wie's aussieht, kommt er fortan regelmäßig mit... schau'mer mal.

Freitag, 22. Februar 2008

Geburtstagswochenende

Dieses Wochenende ist das Wochenende der Geburtstage. Morgen hat mein Bruder Geburtstag, übermorgen mein Lieblingszivi (*knuddel*) und Montag feiert mein Blog einjähriges Jubiläum.

Aus diesen Gründen, aber auch weil meine Eltern noch eine leckere Sahnetorte im Gefrierfach hatten, die nächsten Monat abläuft, genehmige ich mir nun eben selbige:

Sahnetorte

Kerzen hatte ich leider nicht zur Hand, aber schmecken tut sie trotzdem (wobei ich eigentlich Schokotorten bevorzuge).

Meine Allergie ist inzwischen weitestgehend abgeklungen (gelegentlich juckt es aber immer noch) und diese Woche war ich nach arbeits- und krankheitsbedingter Pause wieder beim Schwimmen. Viel zu erzählen gibt es davon allerdings nicht. Sehr voll und durchschnittliche Schnuckelquote. Nächste Woche sind möglicherweise neben meinem regulären Trainingspartner auch noch ein Ex-Arbeitskollege und ein Bekannter aus dem Chat dabei. Letzterer wollte eigentlich schon diese Woche mitkommen, musste dann aber wegen Krankheit absagen. Ich hoffe, dass beide nächste Woche mitkommen. Wenn ich die Torte vertilgt habe, kann ein wenig Hilfe bei der Kalorien-Verbrennung sicherlich nicht schaden.

Ende nächster Woche ist dann auch wieder eine der berüchtigten Weihnachtsfeiern der Ex-EDV-Abteilung meiner Ex-Firma. (Wie immer deutlich nach Weihnachten.)

Wie ich gerade aus einem Newsletter erfahren habe, ist morgen Schwule Messe in Hamburg. Da ich ja immer auf der Suche nach Fotomotiven bin, sollte ich vielleicht hinfahren... beim Blick in die Ausstellerliste beschleichen mich allerdings Zweifel, ob sich das wirklich lohnt. Aber wer einer Lesbisch/schwulen Tupperparty beiwohnen möchte, ist dort sicherlich nicht verkehrt.

Allzu groß scheint die Veranstaltung auch nicht zu sein, umso mehr erstaunt mich der kostenlose Shuttleservice zwischen Bahnhof und Messegelände. Wer dort war, möge mir mal einen Kommentar mit einem Eindruck hinterlassen.

Da fällt mir ein, ich muss auch noch die CSD-Termine und Feiertage in meinen PDA eintragen...

Mittwoch, 23. Januar 2008

Schutzatmosphäre

Ich hätte gestern nicht (fast) ein halbes Kilo Frikadellen mampfen sollen...

Auf der Packung stand, dass der Inhalt unter Schutzatmosphäre verpackt ist und man die Frikadellen nach dem Öffnen 10 Minuten durchlüften soll. Das habe ich auch gemacht, trotzdem hatte ich heute leichte Blähungen und musste aufstoßen, wobei die dabei freiwerdenden Gase irgendwie stark nach Frikadelle rochen...

Das nächste Mal greife ich lieber zu einem hochwertigeren Produkt! Ich hoffe mal, das hat keiner gemerkt.

Aber ich habe mir vorgenommen, mich wieder etwas gesünder zu ernähren. Daher gab es heute nach dem Schwimmen auch erstmal eine große Gemüsepackung zum Ausgleich...