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Sonntag, 29. März 2009

Parship, ein Praxistest (Teil 1)

Heute ist mein bestellter Pulsmesser angekommen und ich habe ihn gleich einem 45-minütigen Praxistest bei Wii Fit unterzogen. Soweit, so gut. Demnächst werde ich ihn wohl mal mit zum Schwimmen nehmen und ausprobieren, ob er wirklich so wasserdicht ist, wie der Hersteller verspricht.

Vor ein paar Stunden habe ich mich bei Parship bzw. Gay-Parship (letztere ist nur eine erweiterte Form von ersterer, die Zugangsdaten gelten für beide Seiten) angemeldet. Nach dem auf allen Fernsehkanälen und an allen Ecken im Internet für die Seite geworben wird, wollte ich mal schauen, was diese Kontaktbörse von anderen Singlebörsen unterscheidet. (Zudem steht mein Urlaub vor der Tür, für den mir ein passender Urlaubsflirt gerade recht käme...)

Die Registrierung bei (Gay-)Parship ist kostenlos und erfolgt durch Ausfüllen eines langen Fragebogens, der sowohl Textfragen als auch Bilderrätsel enthält.

Die meisten Fragen lassen sich nur durch Auswahl vorgefertigter Antworten beantworten, was die Individualität einschränkt, aber vermutlich Grundvoraussetzung für die folgende automatisierte Auswertung ist.

Anschließend erhält man vom System eine Charakterisierung auf Basis der ausgewählten Antworten und bekommt passende Partner aus der Datenbank vorgeschlagen.

Ich habe mich ein wenig durch die Treffer geklickt und versucht, die ersten anzuschreiben.

Zunächst erfolglos, denn Voraussetzung für das Anschreiben anderer Mitglieder ist ein weitestgehend vollständig ausgefülltes eigenes Profil. Die wenigen Freitextfelder müssen von einem Parship-Mitarbeiter manuell freigeschaltet werden, somit musste ich zunächst auf die Freischaltung warten, bevor mein Profil als vollständig ausgefüllt galt und ich aktiv kommunizieren durfte.

Die Erwähnung meines Blogs in einem der Felder wurde erwartungsgemäß abgelehnt. Es ist nicht gestattet, URLs, Emailadressen, Handynummern oder sonstige Kontaktinformationen in den Feldern zu hinterlegen. Diese Restriktion kennt man ja auch von anderen kommerziellen Plattformen, die kein Interesse daran haben, dass die Nutzer nach der initialen Kontaktaufnahme 'an der Plattform vorbei' kommunizieren.

Nach der Entfernung der URL ging es dann und ich durfte auch selbst andere Mitglieder anschreiben. Die Kontaktvorschläge enthalten auch immer einen Kommentar, für wie erfolgversprechend das System eine Partnerschaft mit dem jeweiligen Kontakt hält.

Die Jungs mit den höchsten Erfolgsprognosen habe ich mal angeschrieben. Bilder sieht man leider nur als Premium-User und anscheinend auch nur, wenn der Kontakt einem seine Bilder explizit freischaltet.

Nach kurzer Zeit trudelte auch die erste Antwortnachricht bei mir ein. Zu dumm, dass man als Nutzer eines Gratis-Accounts zwar andere User anschreiben darf, deren Antworten jedoch nicht lesen kann.

Abos gibt es ab 33 Euro für einen Monat, zudem gibt es auch 3- und 6 Monats-Abos, bei denen es ein wenig Rabatt gibt. Dennoch ein ziemlich stolzer Preis, wie ich finde.

Eigentlich wollte ich den Test an dieser Stelle abbrechen, hab mich dann aber doch entschieden, mal einen Monat lang Premium-Kunde zu werden.

Grund 1: Für die Seite wird so dermaßen viel Werbung gemacht, dass man dort auch Leute kennenlernen sollte, die das Internet nicht so regelmäßig nutzen und in den klassischen Chats daher bisher nicht vertreten sind.

Grund 2: Ich möchte herausfinden, ob es bei Parship in Folge der hohen Abogebühren etwas elitärer zugeht als in Gratis-Chats und -Foren, in denen es von Spaßprofilen und Fakes nur so wimmelt.

Die Bezahlung erfolgt auf den üblichen Wegen wie Lastschrift und Kreditkarte. Dreisterweise erfolgt die Buchung der Premiummitgliedschaft als Abo, d.h. nach Ablauf der Premium-Mitgliedschaft wird diese automatisch um den selben Zeitraum verlängert, außer die Mitgliedschaft wurde rechtzeitig gekündigt. Zu Kündigung gibt es einen eigenen Menüpunkt, der ein "Servicepasswort" generiert, das bei der schriftlichen Kündigung via Post, Fax oder Email angegeben werden muss. Mit fällt kein Grund ein, wieso man die automatische Verlängerung nicht einfach über eine Checkbox in den Einstellungen abschalten könnte. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Ich werde die Tage mal ein Kündigungsschreiben aufsetzen und derweil beobachten, welche Qualität die vermittelten Kontakte haben.

Teil des Premium-Zugangs soll auch ein ca. 80-seitiges PDF (gegen Aufpreis auch als gedrucktes Buch) mit einem "Persönlichkeitsgutachten" sein. Mir ist noch nicht ganz klar, ob das in jeder Premium-Mitgliedschaft oder nur in der 6-monatigen enthalten ist. (Bisher habe ich jedoch keine Einschränkung gefunden.) Sollte es enthalten sein und was taugen, wäre das die 33 Euro vielleicht sogar wert. Der FAQ zu Folge sollte es nächste Woche per Email bei mir eintrudeln.

Bisher habe ich nur Zugriff auf eine Kurzauswertung, die mit schicken Diagrammen meinen Persönlichkeitstyp veranschaulicht. Ob da auch Substanz hintersteckt, muss ich die Tage in Ruhe ergründen. Manche Ergebnisse lassen sich jedenfalls relativ einfach aus meinen angekreuzten Antworten ableiten, dafür muss man kein Psychologe sein. (Ich vermute dennoch, Impi hätte seine helle Freude an dem Psychotest...)

Die "Erfolgsgarantie" ist auf die 6-monatige Mitgliedschaft beschränkt. Garantiert werden Kontakte zu 5 Mitgliedern, bei denen eine Freitext-Antwort als Kriterium angelegt wird. Keine besonders hohe Hürde, meiner Meinung nach, denn die Antwort könnte auch eine nett formulierte Absage sein. Während es in anderen Chats unhöflich (aber dennoch üblich) ist, Nachrichten von anderen, nicht dem eigenen "Beuteraster" entsprechenden Mitgliedern einfach zu ignorieren, könnte es bei Parship höflich sein, wenn man dem anderen seine Erfolgsgarantie nicht verhageln will.

Mal schauen, was sich mit meinem ersten Kontakt entwickelt und was bei der Auswertung meines Tests herauskommt... so stay tuned.

Sonntag, 2. November 2008

Christopher

Mittwoch

Auch wenn ich nach meiner anstrengenden Dienstreise schon ziemlich kaputt war, konnte das auf Mittwoch Abend verschobene Treffen mit einem langjährigen Freund stattfinden. Wir haben recht ausführlich an der Wii gespielt...

Donnerstag

...und Wii-Fit macht gleich umso mehr Spaß, wenn man sich mit einem direkten Gegner messen kann. Nach dem ich das Training die letzte Zeit deutlich habe schleifen lassen, bin ich nun wieder etwas motivierter.

Nachmittags ging es zum Entspannen zum ersten Mal in dieser Woche in die Sauna. So richtig voll war es nicht, aber mir ist gleich ein supersüßer Typ vom Saunapersonal aufgefallen, der gerade unter der Dusche gegenüber stand. Den Rest des Nachmittags konnte ich die Augen kaum noch von ihm lassen... ich hoffe mal, er hat das nicht bemerkt. Er ist optisch ziemlich genau so, wie ich mir den perfekten Schnuckel vorstelle und so wie er sich mit seinen Kollegen unterhalten hat, scheint er auch von seiner Art ein total süßer und lieber Kerl zu sein.

Als ich mit meiner Begleitung gerade aus einer Sauna kam, habe ich daher auch nicht lange gezögert, als ich sah, dass der süße Saunaboy gerade einen Aufguss vorbereitete, und habe mich kurzentschlossen dazugesetzt. Meine Begleitung wollte eh noch einen Aufguss mitmachen, nun war die Gelegenheit schneller da als gedacht und die eigentlich geplante Abkühlungsphase musste noch warten. Aus seiner Vorstellung beim Aufguss weiß ich, dass er Christopher(*) heißt und ich kann an dieser Stelle auch versichern, dass der Junge weiß, wie er mich (und die anderen Aufgußgäste) heiß machen kann.

Nach dem Aufguss wollte ich mich eigentlich an ihn dranhängen, hab ihn aber im Gedränge aus den Augen verloren. :-(

Nach der Sauna lag die Paketabholkarte meiner letzten Versandhandelsbestellung im Briefkasten, zum Abholen war es allerdings schon zu spät.

Vor der Sauna waren mein Besuch und ich noch kurz in einem Elektronikmarkt gewesen und hatten ein Wii-Spiel (Rayman Raving Rabbids 2) und eine DVD gekauft, welche wir am Abend ausführlich testeten. (Hot Fuzz ist einfach geil!)

(*) Name von der Redaktion beibehalten.

Freitag

Frühstück, noch ein paar Wii-Fit-Rekorde aufgestellt und gebrochen und dann am frühen Nachmittag ab zum Freimarkt. Ich habe ein paar Fotos gemacht, aber um die Zeit war noch nicht viel los. Fast schon schnuckelfreie Zone...

Wenn ich die Fotos auf den Rechner geladen, durchgeguckt und sortiert habe, werde ich sicher einen Teil davon ins Webalbum stellen. Kann aber noch ein paar Tage dauern, nach einer Woche auf Achse ist so einiges liegengeblieben.

Das geplante Treffen mit einem alten Schulfreund klappt leider zeitlich nicht mehr.

Nach dem Freimarkt ging es zum Postamt. Da meine Pakete bisher immer an das selbe Postamt gingen, habe ich die Adresse gar nicht so genau angesehen und wir sind prompt zum falschen gefahren. In der Schlange fragte mich der Mann vor mir, ob ich etwas unter der Jacke trüge oder wirklich so dick sei... er habe letztens was über einen schwangeren Mann gelesen und heutzutage sei ja alles möglich. Ich trug unter der Jacke noch die Digicam-Tasche vom Freimarkt (um die Akkus warmzuhalten) und bei einer Schwangerschaft wäre das ein sehr eckiges Kind geworden... aber gut, dass er gefragt hat, wer weiß, was er für ein Trauma entwickelt hätte, wenn er es nicht getan hätte.

(Mit dem schwangeren Mann meinte er wohl den Fall einer Transsexuellen, der vor einigen Wochen durch die Medien ging. Jener Mann war eine nicht vollständig zum Mann umoperierte Frau und daher durchaus noch in der Lage, Kinder zu bekommen.)

Der Postangestellte guckte kurz ins Lager und verwies mich dann an das Postamt, das auf der Karte vermerkt war.

Also weiter zu diesem Postamt. Eine Schlange bis in den Vorraum, einzig ein Schnuggel (fast) direkt vor mir machte die Warterei ein wenig angenehmer.

Als ich endlich dran war, folgte die nächste böse Überraschung: Die Abholkarte war zwar in Ordnung und auch das Postamt stimmte diesmal, trotzdem war das Paket dort nicht auffindbar. Die Postangestellte kopierte meine Abholkarte und notierte meine Telefonnummer um mich anzurufen, sobald das Paket doch noch auftaucht. Bisher jedoch keine Spur. Möglicherweise war es daher auch gar nicht so verkehrt, dass ich erst im falschen Postamt war... nun weiß ich zumindest, dass es dort offenbar auch nicht ist.

Langsam bin ich ein wenig genervt und habe schon überlegt, ob sich nicht langsam eine eigene "Post-Ärger"-Kategorie hier im Blog lohnt. Vielleicht sollten manche Paketboten lieber auf Osterhase umschulen, da gehört das Verstecken der Lieferung zum Job. *grummel*

Zum Schluss noch ein letztes Mal Wii gespielt, dann machte sich mein Besuch wieder auf den Heimweg. Dafür, dass er regelmäßig Fußball spielt, habe ich mich eigentlich gar nicht so übel geschlagen, finde ich.

Samstag

Nachdem ich beim Versandhändler nach der Trackingnummer gefragt hatte, habe ich bei der Posthotline angerufen. Viel mehr, das dass sich die Sendung abholbereit im Postamt befinden sollte, konnten sie mir auch nicht sagen, aber sie haben alle Daten notieren und wollen nun jemanden zum Suchen abkommandieren. Bisher allerdings auch hier kein Rückruf. Mal gucken, was der Montag bringt... Samstag läuft da wahrscheinlich nicht mehr viel.

Auf dem letzten großen Programmpunkt der Woche: Der zweite Saunabesuch, diesmal mit dem Team Extreme. Davon abgesehen, dass meinem Ex-Chef kurzzeitig sein Bademantel mit seiner Brille abhanden gekommen war (ein anderer Saunagast hatte fast den gleichen und beide Mäntel verwechselt), war es ein sehr schöner Nachmittag und Abend.

Christopher war auch wieder da und hat splitterfasernackt den Boden gewischt. Der Junge schafft es auch außerhalb der Sauna, mein Herz zu erwärmen und glaube, ich bin ein kleinwenig in ihn verschossen... auf jeden Fall hat er einen ziemlich nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Wenn ich doch nur wüsste, wie ich ihn näher kennenlernen kann... auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass er schwul/bi, Single und zudem auch noch an mir interessiert ist, wohl ziemlich gering ist. :-(

Sonntag, 26. Oktober 2008

Alle Tage ohne Alltag

Dieses Wochenende habe ich mir mal wieder zwei neue Spiele gegönnt: "Prince Of Persia Classic" für die PS3 und "Mario Kart" für die Wii.

"Prince Of Persia Classic" ist eine restaurierte Version des Originalspiels, das ich schon vor über einem Jahrzehnt auf dem alten 286er meines Vaters in schwarzweißer Herkules-Grafik gespielt hatte.

Die Grafik wurde an die heutigen hochauflösenden Standards angepasst und man kann nun auch abspeichern, aber das Spielprinzip und die Level sind gleich geblieben, so dass doch einige alte Erinnerungen aufkamen. Lang, lang ist's her...

Gleiches gilt indirekt auch für Mario Kart. Das Original habe ich zwar nie gespielt, aber ich erinnere mich noch an so manche Partie Wacky Wheels. Mario Kart Wii lässt auch diese alten Zeiten noch mal aufleben, denn das Paket enthält neben neuen Strecken auch eine Auswahl (oder alle?) an Retrostrecken aus den Vorgängern.

Ich habe bisher erst ein paar Testrunden gespielt, das Spiel macht aber soweit einen guten Eindruck. Die Steuerung mit dem "Wii Wheel", einem Plastiklenkrad, in das eine normale Wii-Fernbedienung gesteckt wird, klappt erstaunlich gut.

Ein wenig nervig ist, dass man auch in diesem Spiel offenbar wieder einige Dinge erst im Singleplayer freischalten muss, bevor man sie im Multiplayer nutzen kann. Da ich Wii-Spiele im Allgemeinen eher als Partyspiele nutze, ist diese Freischalteritis sehr störend. Wenn sich Nintendo so sehr um die "Casual Gamers" bemüht, sollten sie eigentlich in jedes Spiel einen Party-Modus einbauen, der alle Features sofort und ohne Benutzerprofil zugänglich macht.

Sonst stehe ich vor dem gleichen Problem wie bei Wii Fit: Wie zeigt man Wii Fit einem Freund und gibt ihm die Möglichkeit, das Spiel mal selbst auszuprobieren?
  • Im Gastmodus ist meines Wissens nur der Körpertest zugänglich.
  • Richtet man einen neuen Benutzeraccount ein, sind die meisten Übungen noch gesperrt.
  • Lasse ich ihn mit meinem Account spielen, gehen seine Erfolge unter meinem Namen in die Highscoretabellen ein und meine Fitness-Statistik wird immer mehr verwässert. Eine Kontrolle des eigenen Trainingserfolgs wird so unnötig erschwert.
Nächste Woche kann Mario Kart zeigen, was es im Multiplayer zu leisten vermag.

Eigentlich hätte ich nächste Woche Urlaub (bzw. Überstundenabbau) gehabt, nun muss ich aber doch noch kurzfristig auf eine Dienstreise nach Holland.

Mittwoch Abend bin ich wieder zurück und es kommt gleich im Anschluss ein langjähriger Freund zu Besuch. Freitag Abend gehe ich mit ihm, einem alten Schulfreund aus Abi-Tagen und dessen Freundin über den Freimarkt.

Samstag schließlich geht es zum Abschluss der Woche mit einer Untermenge des Team Extreme in die Sauna.

Die nächste Woche dürfte also alles andere als langweilig werden.

Mittwoch, 10. September 2008

Wii Fat

Die letzten Tage habe ich jeden Abend 30 Minuten Zeit in mein virtuelles Wii-Fit-Trainingszeit-Sparschwein gesteckt und seit dem hat sich der Zeiger meiner Waage schon um über ein Kilo bewegt... leider bloß in die falsche Richtung.

Zwar bin ich noch etliche Kilo von der Grenze zum Übergewicht entfernt, trotzdem ist das nicht so ganz im Sinne des Erfinders. Die Ursache mag sein, dass sich mein Körper erstmal auf die regelmäßige Belastung einstellen muss, zumal ich letzte Woche auch mit dem Schwimmen wieder angefangen habe. Hinzu kommen Stress und Arbeit in der Firma: Morgen kommt Geschäftsbesuch und ich bin so was wie der Zeremonienmeister der Veranstaltung. Bei den Geschäftsessen sollte ich mich aber wohl trotzdem ein wenig zurückhalten. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

Immerhin mache ich bei den Gleichgewichtsübungen langsam Fortschritte.

Seit heute wird übrigens die erste und zweite Staffel von "Türkisch für Anfänger" wiederholt. Da ich im Frühjahr letzten Jahres in der 2. Staffel in die Serie eingestiegen bin, habe ich so die Chance, noch ein paar Grundlagen nachzuarbeiten, bevor ab dem 18. November die Erstausstrahlung der nagelneuen 3. Staffel folgt. Im Moment ein kleines Highlight des Tages.

Nun ist es aber auch schon wieder Zeit für's Bett... und irgendwie habe ich schon wieder Hunger, obwohl ich heute Mittag ausnahmsweise in der Kantine war und auch heute Abend noch was gegessen habe. Als Schlemmer der A++-Kategorie hat man's einfach schwer...

Sonntag, 7. September 2008

Robert Zimmermann

Just zurück aus dem Kino. Gerade gab es Tom Schilling in "Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe"... sehr seltsamer Film, aber lustig. Durch James Garfunkel, den Sohn von Art Garfunkel bekommt der Film sogar ein kleinwenig Starglamour. Nur die deutsche bzw. hamburgisch gefärbte Musik fand ich persönlich ein wenig nervig.

Freitag Abend war ein Freund zum DVD-gucken und für ein kleines Fotoshooting hier, meine erste Gelegenheit, meinen neuen Blitz am lebenden Objekt Schnuggel auszuprobieren.

Die Fotos sind nicht schlecht geworden, trotzdem ist die Belichtung noch nicht so wie ich mir das vorstelle. Ich muss noch mal in die Anleitung der Kamera gucken, ob man die Belichtungsmessung auch in einen anderen Modus schalten kann.

Heute waren dann eigentlich Fotos der Deutschland-Tour geplant. Die letzte Etappe verlief quer durch Bremen und auch hier ganz in der Nähe vorbei. Aufgrund des Wetters (viel Wind und Regen) habe ich mir die Fotos dann aber doch verkniffen.

Ich ärgere mich ein wenig, dass ich vom Jedermann-Rennen zu spät erfahren habe (allerdings wäre ich um 8 Uhr morgens wahrscheinlich sowieso noch nicht aus dem Bett gekommen). Dort konnten Rad-Amateure (bzw. jeder der Lust hatte) mitfahren, wahrscheinlich sogar auf der selben Strecke, die die Profis nachmittags gefahren sind. Wie an anderer Stelle schon einmal erwähnt, kann ich mit Profisport nicht viel anfangen. Dann lieber Amateure, bei denen es noch wirklich um Sportsgeist geht. (Linus Gerdemann ist allerdings zugegebenermaßen schon ein ganz süßer!)

Ich habe die ARD-Übertragung des Rennens aufgenommen, morgen oder die Tage mal gucken, was dort zu sehen ist.

Heute habe ich mich statt dem Angucken/Machen bewegter Bilder erstmal der Selbstbewegung gewidmet. Ich denke, dass man mit Wii-Fit durchaus seinen Gleichgewichtssinn und die Kondition verbessern kann. Die Tests zur Körperhaltungen könnten so manches bisher unentdecktes Problem aufdecken.

Bei mir ist aber alles in Ordnung:


Sehr hilfreich sind auch die Statistiken, die das Programm über die erbrachten Leistungen und die mit den Übungen verbrachte Zeit führt.

Das Balance-Board besteht aus vier Kraftmessern, die die Gewichtskraft an den Ecken des Boards messen und dadurch die Gewichtsverlagerung der Person auf der 'Waage' messen können. So kann man durch Neigen des Körpers Ski-Slalom fahren oder Kugeln in Löcher steuern.



Zu den genauen technischen Daten ist mir leider bisher wenig bekannt, es wäre aber sicher spannend, das Board auch mit eigener Software am PC in Betrieb nehmen zu können.

Die beiliegende Wii-Software verfügt über die Wii-typische schlichte Grafik (die auch weit unter den Möglichkeiten der Grafik-Hardware bleiben dürfte), verfügt aber immerhin (als mein bisher erstes Wii-Spiel) auch über Sprachausgabe. Letztere ist auch nötig, denn bei manchen Übungen ist es nicht einfach, parallel auch noch auf den Bildschirm zu gucken und dort Texttafel zu lesen. Die Texte könnten allerdings ein wenig abwechslungsreicher sein.

Das größte Manko am Wii-Fit-System liegt allerdings an andere Stelle: Das Board kann zwar relativ genau Gewicht und Schwerpunkt des Spielers bestimmten, die Software hat allerdings keine Ahnung davon, wie die gemessene Gewichtsverteilung zu Stande kommt. Sie kann somit nicht feststellen, ob die Übungen auch korrekt ausgeführt werden und ggf. weitere Hilfestellungen geben oder das Tempo drosseln. Hier wäre zumindest eine stärkere Konfigurierbarkeit wünschenswert.

Vielleicht könnte eine Kamera ähnlich der EyeToy-Kamera der Playstation hier weitere Daten an die Software liefern um das Ergebnis noch zu präzisieren, allerdings dürfte das die langsame Wii wohl ziemlich überfordern.

So bleiben manche Ergebnisse, die die Software ausrechnet, ein wenig fragwürdig: Gestern wurde mein Wii-Fitness-Alter auf 39 Jahre bestimmt, heute waren es nur noch 30 Jahre. Manche Yoga-Übungen habe ich mit der Bewertung 'Yogameister' abgeschlossen, für andere gab es dagegen überhaupt keine Punkte. (Der unterschiedliche Schwierigkeitsgrad der Übungen alleine kann eigentlich nicht die Ursache sein.)

Einen professionellen Trainer kann Wii-Fit also nicht ersetzen (und das soll es vermutlich auch nicht), dennoch würde mich mal die Meinung eines echten Sportmediziners zu den Übungen und der Aussagekraft der angezeigten Ergebnisse interessieren.

Freitag, 4. Juli 2008

TV Show King vs. Buzz! Quiz-TV

Nachdem meine letzten PS3-Spiele eher actionlastig waren, versuche ich mich zur Zeit eher am ruhigen Genre der Quiz-Games. Im Fernsehen gucke ich eigentlich nie Quiz-Shows, aber wenn man selbst spielt, ist das ganz was anderes... (genauso wie beim Fußball).

Bereits vor einigen Wochen habe ich mir TV Show King für die Nintendo Wii runtergeladen. Das Spiel kostet 10 Euro und ist ein kleines kompaktes Quiz ohne gr0ßen Schnickschnack und in einfach gehaltener Grafik. Zwischen den Runden wird ein Glücksrad gedreht, was den Spielverlauf meist mehr beeinflusst als die Antworten auf die Quizfragen. Das ewig gleiche Gequassel vom Moderator kann man zum Glück vorspulen, das nervt nämlich mit der Zeit gewaltig.

Fazit: Für den Preis ist es ok, aber man sollte schon ein wenig Partyvolk haben, das mitspielt.

Mittwoch kam dann auch Buzz! Quiz-TV bei mir an. Das Spiel gibt es nicht zum Download sondern nur auf bluray-Disk. Zusammen mit vier kabellosen Buzzern kostet es rund 70 Euro. Wer die Controller schon von einer Vorgängerversion auf der PS2 hat, kann aber auch zur Version ohne Hardware greifen und so ein paar Euro sparen.

Unnötig zu sagen, dass Buzz! nicht nur beim Preis in einer ganz anderen Liga als der TV Show King spielt: Statt Simpelgrafik gibt es hochauflösende Animationen, einige Fragen sind mit Fotos untermalt, man kann im Internet gegen andere bekannte oder fremde Spieler spielen ("Sofa gegen Sofa") und auch selbst am PC Fragenpakete erstellen und anderen Spielern kostenlos zur Verfügung stellen. Davon wird auch bereits ausgiebig gebraucht gemacht und am beliebtesten sind - wie sollte es anders sein - Fragen zur vergangenen EM. Aber auch so exotische Themen wie PHP-Sicherheit oder TCP/IP werden bedient, was die Vermutung nahelegt, dass das Quiz von manchen Geeks auch zur Vorbereitung auf Uniklausuren verwendet wird. Zum Schluss kann man dem Autor der Fragen eine Rückmeldung geben, wie sie einem gefallen haben.

Das schöne an Quiz-Games ist, dass man auf spielerische Art und Weise sein Allgemeinwissen vertiefen und lauter sinnlosen Informationsmüll anhäufen kann. Bei den Onlinespielen hing meine Erfolg bisher immer sehr stark von den Themen ab. Bei technischen Kategorien kann ich mir das meiste zusammenreimen, bei Fragen zu irgendwelchen Bands aus den 70ern oder den Werken mancher Modedesigner läuft es dagegen eher auf Raten hinaus.

Beim TV Show King hat man den Vor- oder auch Nachteil, dass man die Mauszeiger der Wiimotes der Freunde auf dem Sofa sehen kann (einen Internet-Modus gibt es in diesem Spiel nicht).

Bei den Buzz!-Buzzern geht das nicht, denn hier hat jeder seine eigenen Tasten. Mir ist ein wenig unverständlich, wieso auch ein USB-(Bluetooth?-)Empfänger in der Packung liegt, der auch zwingend verwendet werden muss. Normalerweise werden alle PS3-Controller über den eingebauten Bluetooth-Funk angebunden, somit kann der externe Funkempfänger wohl nur in der Abwärtskompatibilität zur PS2 begründet liegen. Am Rande sei noch erwähnt, dass der als Empfänger titulierte USB-Stick nicht nur Empfänger sondern auch Sender ist: Die Kommunikation zwischen Konsole und Buzzern erfolgt bidirektional, so dass die Buzzer der Spieler, von denen das Spiel noch eine Antwort braucht, rot aufleuchten.

Manchmal wünsche ich mir auch noch einen Fast-Forward-Knopf auf der Fernbedienung... Moderator Buzz ist zwar nicht ganz so nervig wie sein Kollege aus TV Show King, aber auch er hat nur erschreckend wenige Variationsmöglichkeiten seines Textes und die Sprüche wiederholen sich schon nach kurzer Zeit. In dem Punkt hätte ich deutlich mehr erwartet: Weniger Wiederholungen und deutlich bessere und fiesere Sprüche (mehr in Richtung des guten alten You Don’t Know Jack). Da sollten die Entwickler bei der nächsten Version noch mal ordentlich nachlegen.

Lustig wäre es auch, wenn man die Gegenspieler per Webcam sehen könnte.

Die Spielserver scheinen zur Zeit chronisch überlastet zu sein, der Onlinemodus kämpft bei mir mit häufigen Timeouts beim Einloggen. (An meiner Internetverbindung scheint es nicht zu liegen, denn das PSN funktioniert und wenn ich einmal eingeloggt bin, hält er die Verbindung auch zuverlässig.)

Bei beiden Spielen vermisse ich ein etwas umfangreicheres Optionsmenü, bei dem man die Spieltypen genauer auswählen kann. Ich mag am liebsten das stinknormale klassische Auswählen der richtigen Antwort und möchte die Fragen nicht in manchen Runden erst freirubbeln o. ä. müssen. Außerdem sollte die Anzahl der Runden einstellbar sein.

Aber mal schauen, was die Zukunft bringt... vielleicht gibt es ja noch mal ein Update.

Das Update des Webalbums wurde jedenfalls heute abgeschlossen: Die Fotos vom Haake-Beck BadeinselLauf 2008 sind nun in ihrem Album.

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Wii-so kein MP3 mehr?

Nintendo hat ein Update für den Fotokanal der Wii herausgebracht, mit dem der Fotokanal Musik im AAC-Format zur Untermaltung von Diashows abspielen kann. Vorher ging das nur mit MP3-Songs, doch die MP3-Unterstützung fällt mit dem neuen Update weg.

Genau wegen solchen Sachen kann ich die Wii irgendwie nicht wirklich ernst nehmen.

Die Xbox 360 hat mit dem letzten Firmware-Update das Abspielen von DivX-Filmen gelernt, für die PS3 ist ebenfalls ein solches Update von DivX Inc persönlich angekündigt worden.

Und Nintendo, dessen Wii nicht einmal normale DVDs oder Audio-CDs abspielt, fällt dazu nichts besseres ein, als den MP3-Player auszubauen?

Es stimmt zwar, dass AAC besser komprimiert, aber die meisten Musikstücke dürften immer noch im MP3-Format vorliegen. Daher ist MP3 ein Standard, der einfach Pflicht sein sollte.

Ich denke, solange ich die Wahl habe, werde ich das Fotokanal-Update erstmal nicht installieren.

Mittelfristig werde ich mich wohl auch noch nach einem neuen Emailprogramm umsehen müssen. Bisher hat mir Eudora immer treue Dienste geleistet, aber die Software wird nun leider nicht mehr weiterentwickelt und früher oder später wird sie veraltet sein.

Der Eudora-Quellcode wurde in ein Mozilla-Projekt namens Penelope überführt, von dem es inzwischen auch eine erste Beta-Version gibt.

Nachdem ich im September noch unschlüssig war, was ich davon halten soll, habe ich die Beta heute mal installiert und bin schockiert. Dieses Machwerk hat in meinen Augen nichts mehr mit dem Original-Eudora zutun und sieht mehr nach einer Kreuzung von Thunderbird mit Outlook aus. (Was man auch schon daran erkennt, dass es einen "Thunderbird"-Ordner im "Anwendungdaten"-Ordner anlegt. Auch wenn das im finalen Release möglicherweise noch behoben wird, ist schon mal klar, wo der Code ursprünglich herkommt.)

Dies ist mir insbesondere deshalb unverständlich, als auch viele der Original-Entwickler an Penelope beteiligt sind. Sind Software-Patente dran schuld, dass Eudora nicht so bleibt wie es ist?

Freitag, 7. Dezember 2007

Wario Ware: Smooth Moves

Wie angekündigt möchte ich noch ein paar Worte zu "Wario Ware: Smooth Moves" verlieren:

Inzwischen habe ich das Spiel im Single-Player-Mode zur Hälfte durch und langsam fängt es an, etwas lästig zu werden. Das Schwierigkeitsniveau ist inzwischen höher als am Anfang, allerdings kommt die Schwierigkeit weniger aus den Aufgaben heraus als aus dem kurzen Zeitlimit. Erschwerend kommt hinzu, dass man dann und wann unnötigerweise Leben verliert, weil die Steuerung schlicht und ergreifend im falschen Moment versagt.

Am störendsten finde ich jedoch die Monotonie der Minispiele, die häufig auch nur Varianten des selben Spielprinzips sind. Manche Minispiele sind zudem moralisch etwas fragwürdig: Es ist weder eine Herausforderung noch irgendwie sinnvoll, einem alten Mann, der einen Apfel greifen (klauen?) will, mit einem Baseballschläger aufs Handgelenk zu schlagen. (Da der Mann wie ein antiker griechischer Philosoph gekleidet ist, mag das eine Anspielung sein, aber das macht das Spiel auch nicht besser.)

Die Grafik finde ich dagegen ok. Sie ist sehr schlicht, aber das hat durchaus seinen Reiz, auch wenn manche Bilder wohl witziger sein sollen als sie sind.

Fazit: Als Partyspiel könnte es möglicherweise(!) brauchbar sein, alleine wird es mit der Zeit ermüdend. Umso schlimmer wiegt da, dass man den Partymodus erst benutzen kann, wenn man das Spiel im Einzelspieler einmal komplett durchgespielt hat. Wer denkt sich so was aus?

Donnerstag, 22. November 2007

Play Safe - Nie ohne Gummi

Nein, dies ist noch nicht der Beitrag zum Welt-Aids-Tag. Der kommt erst nächste Woche.

Der Titel bezieht sich viel mehr auf meine beiden heute neue erstandenen Wii-Fernbedienungen. Die Fernbedienungen werden nämlich jetzt mit Schutzüberzug verkauft:


Für bereits vorhandene Fernbedienungen kann man die Schutzhüllen kostenlos bei Nintendo nachbestellen. Wieso sich das lohnt, kann man in der Damage-Gallery bewundern. Auf der selben Seite finden sich auch zusätzliche Schutzmaßnahmen für Leute, denen der Nintendo-Airbag nicht reicht.

Bereits gestern kam Wario Ware: Smooth Moves per Post, eine Spielesammlung, die vor allem zur Gruppenunterhaltung gedacht ist. Somit ist mir auch unverständlich, wieso man den Multiplayer-Modus erst als Einzelspieler freispielen muss.

Erster Eindruck: Das Spiel ist hektisch und das schwierigste ist, in der kurzen Zeit zu erkennen, was man eigentlich tun soll. Ansonsten kommt es mir bisher relativ einfach vor, aber es macht sicher auch einen Unterschied, ob man alleine ruhig vor dem Fernseher sitzt oder sich mit mehreren Leuten auf einer Party befindet. Ich denke, ich werde mit fortgeschrittenem Spielstand noch mal eine kleine Kritik schreiben.

Ansonsten habe ich mir auch noch ein paar neue DVDs gekauft, aber auch dazu erst später mehr. Ich werde jetzt erstmal die neuen Fernbedienungen testen und einweihen.

PS: Mein Verkäuferschnuggel hat eine neue Frisur.

Sonntag, 18. November 2007

Wii loves to entertain you

Uff, war das wieder eine Woche. Ich brauche Urlaub! Und 'nen Schnuggel!

Murphy hat mal wieder zugeschlagen und es ging so ziemlich alles schief, was schiefgehen konnte.

Mittwoch war wieder Schwimmen. Diesmal wollten wir uns etwas eher treffen um danach noch einen Film zu gucken. Meine Begleitung kündigte schon per SMS an, dass es etwas später werden würde, somit haben wir den Termin etwas nach hinten verschoben. Während ich im Bad vor der Kasse gewartet habe, bin ich noch mal kurz auf den Locus gegangen. Obwohl das keine 5 Minuten gedauert hat, kam in der Zeit meine Begleitung, dachte, ich wäre schon reingegangen und ist ebenfalls reingegangen. Somit habe ich weiter vor der Kasse gewartet, denn die Verspätung war ja angekündigt. Auch auf meine SMS kam keine Antwort, was ich mir aber auch damit erklärt habe, dass man im Meeting nicht sofort antworten kann.

Als ich gerade gehen wollte, habe ich dann per Zufall noch sein Auto auf dem Parkplatz gesehen und bin dann auch noch schnell ins Schwimmbad reingegangen, aber für mehr als ein paar Bahnen hat die Zeit nicht gereicht und der Film ist auch ausgefallen weil er noch einen anderen Termin hatte.

Dumm gelaufen.

Gestern war eine Mischung aus DVD-Abend und Wohnungseinweihungsparty bei mir zu Hause. Wer nun beleidigt ist, dass er nicht eingeladen war: Ich wurde selbst erst kurz vorher mit der Planung konfrontiert und war ziemlich sauer, weil nichts mit mir abgesprochen war (auf die genauen Details gehe ich an dieser Stelle mal nicht weiter ein) und ich gestern (Samstag) den kompletten Tag arbeiten musste, somit auch keine Zeit für Vorbereitungen hatte.

Wie heißt es so schön: Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde.

Ich hab die ganze Aktion erstmal gecancelt, nachdem sich der Cheforganisator entschuldigt hatte, dann aber doch mein ok gegeben.

Unterm Strich war's auch ein sehr netter Abend, auch wenn ein Gast etwas aus der Rolle gefallen ist. Auch wenn ich seine Aktion schon ziemlich dreist fand, schiebe ich es mal auf jugendlichen Übermut und bin bereit, ihm eine zweite Chance zu geben.

Und meine These, dass die Wii vor allem als Party-Konsole taugt, hat sich voll bestätigt: So schlicht die Grafik und die sonstigen Fähigkeiten auch sind, sie übt eine magische Anziehungskraft auf die Leute aus, das ist echt ein Phänomen. Jemand, der sonst nach dem ersten Film schon völlig müde und kaputt ist, wollte nachts um zwei noch auf den Tennisplatz und jemand anders, der seit Jahren immer sagt, er bräuchte keinen Fernseher, will sich nun auch eine Konsole nebst TV kaufen. Die Jungs gehen ab wie Schmidts Katze (und das alles ohne Alkohol), vielleicht sollte ich dieses Potential in Zukunft etwas aktiver nutzen und häufiger mal eine Runde mit Gästen spielen?

Nächste Woche muss ich nun erstmal mein Sofa flicken. Eine Naht war dem Gewicht von vier Personen offenbar nicht gewachsen und ist auf einer Länge von 8cm aufgerissen. Da muss nun schnell was gemacht werden, denn das sieht nicht nur dämlich aus, der Riss wird vermutlich auch immer größer wenn er nicht genäht wird.

Ich werde mich nun erstmal hinlegen und etwas in die ferne sehen... ich bin auch ziemlich geschafft und bekomme langsam leichte Kopfschmerzen...

Mittwoch, 14. November 2007

Äch bin wieder da!

Jetzt habe ich im letzten Post extra diverse Links nachgereicht und hab dennoch wieder die Hälfte vergessen. :-(
Aber da die letzten Einträge schon extrem politiklastig waren, verkneife ich mir das an dieser Stelle mal und streue den Rest bei Zeiten irgendwo ein.

Nachdem ich nach der Arbeit noch Einkaufen und bei meinen Eltern war, habe ich es mir gerade mal wieder ein wenig vor meiner Wii bequem gemacht. Die Konsole enthält auch eine Funktion, mit der man sich eine virtuelle Spielfigur, den sogenannten Mii, designen und mit anderen Spielern tauschen kann.

Die Wikipedia weiß über die Benutzerschnittstelle zu berichten:
Das Hauptmenü (Wii-Menü) organisiert die Dienste der Wii-Konsole in Form von „Kanälen“ (engl. channels).

Die Ähnlichkeit zu herkömmlichen TV-Kanälen ist beabsichtigt, um bei neuen Zielgruppen jenseits der üblichen Videospieler die Hemmschwelle bezüglich der Nutzung der Konsole herabzusetzen, indem diesen Nutzern eine vertraute Umgebung angeboten wird. Zu diesem Konzept gehört auch, dass das Haupteingabegerät, die Wii-Fernbedienung (engl.: Wiimote), bewusst ähnlich einer vertrauten TV Fernbedienung gestaltet ist. Mit den – und + Knöpfen der Wii-Fernbedienung kann man bequem zwischen den Kanälen umschalten. (Quelle)

Nach der Schreibtisch-Metapher nun also die Fernsehkanal-Metapher als Bedienkonzept. Eigentlich kommt beides auf's Selbe raus, wer über die Intentionen der Entwickler nicht tiefer nachdenkt, kann das Hauptmenü der Wii auch mit Fug und Recht als eben solches, nämlich als ein übliches Hauptmenü, titulieren.

Zumindest bis vor ein paar Tagen. Seit kurzem gibt es nämlich einen neuen Kanal, den "Mii Wettbewerbskanal". Damit haben Wii und Fernseher nicht nur Kanäle und Fernbedienung gemeinsam, sondern auch die Casting-Shows. Quasi "Deutschland sucht den Super-Mii", nur dass der Wettbewerb international ist.

Wenn man sich die verschiedenen, von anderen Usern hochgeladenen Miis so ansieht, braucht man auch im Zufallsmodus nicht lange suchen, bis man vertraute Gesichter entdeckt.

Überproportional oft sieht man dabei dieses hier:


Klickt man auf "Freunde rufen", so sieht man auch die Gründe für die Deja-Vus im Zufallsbeutel:

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(Auf die Bilder klicken zum Zoomen)

Unnötig zu erwähnen, dass sich auch Osama nicht lumpen lässt und mit von der Partie ist.

Galt Nintendo bisher in Bezug auf die Familienfreundlichkeit als das Disney der Spielenkonsolen, so scheint die Wii langsam ihre Unschuld zu verlieren und man darf gespannt sein, wann Nintendo Gegenmaßnahmen ergreift.

Ich muss jetzt erstmal ins Bett und übergebe das Wort daher an Walter Moers, bei dem ich auch die Überschrift geborgt habe:


Gute Nacht!

Dienstag, 23. Oktober 2007

Mein lieber Herr Gesangsverein

Der sprichwörtliche Herr Gesangsverein wird sich möglicherweise bald ein anderes Hobby suchen müssen, zumindest wenn er mit Hilfe des Spiels SingStar das C sharp für einen Auftritt in einer Castingshow wetzen und von der PS2 auf die PS3 wechseln möchte.

Nicht, dass mich das jetzt irgendwie tangieren würde, da ich bereits zu Schulzeiten meiner Umwelt zu liebe (und um drohenden Abmahnungen/Schmerzensgeldforderungen zu entgehen) beschlossen habe, nur die Pausenzeichen mitzusingen. Auch habe ich, wie dem geneigten Leser dieses Blogs sicherlich bekannt ist, die PS2 übersprungen und bin direkt mit der PS3 in die Welt der Spielkonsolen eingestiegen.

Dennoch steigt ein leichter Groll in mir auf, wenn ich lese, wie sich Sony offenbar die Zukunft der PS3 vorstellt: Nachdem ursprünglich geplant war, zunächst eine teure High-End-Konsole mit 60 GB-Platte auf den Markt zu bringen und später ein abgespecktes Modell mit kleinerer Platte und etwas spartanischerer Ausstattung nachzulegen, hat sich Sony nun umentschieden. Das 60 GB-Modell soll nicht länger produziert werden und es soll auch kein Nachfolgemodell mit 80 GB-Platte geben, wie eine Zeit lang gemunkelt wurde.

Statt dessen soll es nun nur noch eine zusammengestrichene Billigvariante mit 40 GB-Platte geben, die sich auf das absolute Minimum beschränkt und selbst die Abwärtskompatibilität zur PS2 über Bord wirft. Die offizielle Begründung dafür ist, so mehr PS3-Spiele absetzen zu können.

Ob diese Rechnung aufgeht und ein Kastrat im diesjährigen Weihnachtschor bestand haben kann?

Ich habe da so meine Zweifel. Der PS3 fehlt immer noch ein überzeugendes Angebot nativer innovativer PS3-Spiele. Einige Spiele wie Singstar und Buzz! wurden bisher nur für die PS2 angeboten, auch wenn PS3-Versionen angekündigt sind.

Ich fand die ursprüngliche Planung mit zwei Konsolen recht geschickt. Die sah eine leistungsfähige Konsole für die Power-User vor, die das Gerät auch als HD-Mediacenter verwenden wollen. Leute, die nur spielen wollen, hätten dagegen zur günstigeren Light-Version greifen können.

Das neue PS3-Modell ist dagegen nichts halbes und nichts ganzes und auch, wenn ich bereits eine 60 GB-Konsole besitze, ist fraglich, in wie weit die PS2-Emulation nun noch weiterentwickelt wird. Wenn sie nicht gar mit einem der nächsten Firmware-Updates komplett entfernt wird?

Schade, denn die PS3 ist meiner Ansicht nach die beste Konsole auf dem Markt, nicht nur weil sie sich auch als Linux-Rechner nutzen lässt. Es fehlen auch irgendwie die Alternativen: Die Xbox 360 kommt wegen ihrer mangelhaften Hardware und der kostenpflichtigen Netzwerkspiele für mich nicht in Frage. Auch für das Entwickeln eigener Software muss man erst ein Abo für $100 pro Jahr abschließen.

Bleibt noch die Wii. Die Wii ist vom Ansatz durchaus innovativ, allerdings taugt sie meiner Ansicht nach eher als Partykonsole. Ich nutze sie zur Zeit primär als Emulator für alte NES bzw. SNES-Spiele, aber eigentlich wird sie kaum noch benutzt seit ich die PS3 habe. Die Gestensteuerung nutzt sich mit der Zeit sehr ab und man nimmt zunehmend die Schwächen der Konsole wahr, z.B. das arg eingeschränkte Mailsystem. Die Wii ist schon sehr simpel gestrickt.

Auf die Dauer sind mir ein Gamepad und HD-Grafik doch lieber, so dass ich auch schon daran gedacht habe, meine Wii weiterzuverkaufen.

Ich hoffe, dass Sony die alten Modelle weiterproduziert und das Spieleangebot ausbaut, sonst fürchte ich, dass die PS3 trotz ihres Potentials bald in der Versenkung verschwunden sein wird.

Kastraten sind jedenfalls schon lange aus der Mode. Das hat sogar die katholische Kirche erkannt, und das will bekanntlich schon was heißen.

Montag, 1. Oktober 2007

Mit dem Navi durch Hogwarts

Der erste Urlaubstag... bisher ein relativ fauler Tag, an dem ich nur ein wenig saubergemacht und organisatorisches erledigt habe. So ist der Termin für den Austausch meines defekten Nachttisches nun für Donnerstag angesetzt.

Samstag war ich einkaufen und habe mir noch ein neues Spiel gegönnt: "Harry Potter und der Orden des Phönix"

Nachdem ich Samstag und Sonntag ausführlich probegespielt hatte, kann ich sagen: Ich bin begeistert!

Das Spiel ist ein nettes kleines Adventure, das zwar von der Story auf dem gleichnamigen Film aufbaut und auch mit der Eingangsszene des Films (der Dementorenangriff unter der Brücke) des Films beginnt, ansonsten aber nur lose der Filmhandlung folgt (zumindest soweit ich bisher gespielt habe). Wer eine grundsätzliche Idee des Harry-Potter-Universums hat, und sei es nur durch überfliegen des Wikipedia-Artikels, sollte sich in dem Spiel zurechtfinden.

Normalerweise halte ich nichts von Merchandising-Spielen und mache um sie einen großen Bogen, weil sich hinter vielen Titeln nur billig produzierter Schrott verbirgt, der auf der Erfolgswelle eines Films o.ä. mitschwimmen möchte. Hätte ich nicht zuvor eine Demo aus dem PS3-Shop ausprobiert, hätte ich dieses Spiel vermutlich auch ignoriert.

Auch der Orden des Phönix hat jene nervige Eigenschaft vieler Spiele nach einem Filmvorbild, an allen Ecken und Enden Bezüge zur Vorlage herstellen zu wollen. Für meinen Geschmack etwas zu dick aufgetragen und gekünstelt, aber das muss wohl bei Lizenzspielen so sein? Oder die Produzenten wollten die teure Lizenz voll auskosten, im Handbuch liest man auch hinter vielen Begriffen und Namen ein hochgestelltes TM.

Aber sei's drum, es ist erträglich.

Die Grafik finde ich ziemlich beeindruckend, man bekommt eine ziemlich gute Vorstellung vom Aufbau von Hogwarts und den Ländereien umzu. Das Schlößchen macht schon was her.

Auch die Charaktere sind optisch den Figuren aus den Filmen nachempfunden (besonders Draco sieht lecker aus). Im Laufe des Spiels kann man einige Bonusfilme freispielen, in denen diverse Originalschauspieler und Leute hinter den Kulissen zu Wort kommen und in denen auch Original und gerenderte "Fälschung" direkt gegenübergestellt werden (aus dem Bonusmaterial entnehme ich, dass zumindest die englischen Stimmen auch von den Originalschauspielern gesprochen werden. Wie es in der deutschen Version aussieht, weiß ich nicht, so genau habe ich sie nicht mehr in Erinnerung). Das Ergebnis kann sich schon sehenlassen. (Zumindest in der PS3-Version, die Versionen für die anderen Plattformen kann ich nicht beurteilen.)

Das einzige, was den Gesichtern wirklich fehlt, sind richtige Emotionen und Gesichtsausdrücke. Die Gesichter wirken noch viel zu starr.

Hogwarts ist voller kleiner Details, die es zu entdecken gibt, auch wenn die meisten von ihnen ziemlich unspektakulär sind. Generell scheint sich das Spiel vom Schwierigkeitsgrad eher an eine jüngere Zielgruppe zu richten, zumindest in der Defaulteinstellung "Leicht" kommt man recht geschmeidig voran. Wie es in den folgenden Schwierigkeitsstufen aussieht, werde ich dann in den nächsten Iterationen testen.

Das ist jetzt aber keine Kritik, sondern gefällt mir recht gut. Da ich eher Gelegenheitsspieler bin, mag ich Spiele, die mehr interaktive Filme sind und bei denen man nicht stundenlang an einer Aufgabe festsitzt. Bisher hat mich nur eine Aufgabe länger aufgehalten, so dass sie anfing lästig zu werden: Bei der Suche nach einem Passwort galt es ein Bild zu finden, dessen Position zwar genannt wurde, das ich aber trotzdem nicht gefunden habe. (Tipp: Wer im richtigen Stockwerk nicht fündig wird, sollte es mal in einem anderen Treppenhaus versuchen...)

Man hat im Schloss volle Bewegungsfreiheit und kann sich aussuchen, in welcher Reihenfolge man die Aufgaben lösen möchte. Da es mehrere Handlungsfäden gibt, kann man auch mehrere Aufgaben gleichzeitig bearbeiten und ist nicht blockiert, wenn man in einem Handlungsstrang gerade mal nicht weiter kommt. Ein meiner Meinung nach extrem wichtiger Aspekt an einem Adventure.

Damit man sich im gigantischen Schloss nicht verläuft, liegt eine Papierkarte mit in der Verpackung, die auch als interaktive Karte im Spiel verfügbar ist. Zudem fungiert die aus den Filmen bekannte Karte des Rumtreibers als Navigationssystem: Nach Auswahl des Zielortes erscheinen Fußspuren, denen man lediglich folgen muss. Dabei werden auch eventuelle Abkürzungen berücksichtigt, sobald man ihrer Kenntnis erlangt hat.

Wie alle Navigationssysteme hat allerdings auch dieses gelegentliche Aussetzer und genau das machte die oben angesprochene Portrait-Suche so nervig: Der Tipp, wo besagtes Bild zu suchen ist, kommt von einer Figur, die zusätzlich auch als Wächter eines Geheimgangs fungiert und einen nur durchlässt, wenn man ein bestimmtes Passwort nennt (was Harry auf Knopfdruck gewöhnlich auch automatisch sagt). Solange man das Bild nicht gefunden hat, wiederholt die Figur bei Ansprache immer nur den Bilder-Tipp, lässt sich aber nicht mehr zum Öffnen des Durchgangs überreden. Wer sich hier auf die Karte des Rumtreibers verlässt, sitzt an dieser Stelle in einer Sackgasse. Das ist äußerst lästig, aber zum Glück kein Beinbruch: Die Geheimgänge sind lediglich Abkürzungen und man kann auch außen rum latschen. Das dann aber ohne Autopilot, denn eine Funktion zur Berechnung einer Alternativroute gibt es leider nicht.

Ein wenig mehr Orientierungssinn könnte auch den beiden computergesteuerten Figuren Ron und Hermine nicht schaden. Die beiden folgen Harry die meiste Zeit wie ein Schatten und stehen dabei mitunter im Weg rum. Wenn Hermine dann auch noch alle paar Sekunden wieder und wieder auf die selbe zu erledigende Aufgabe hinweist, wünscht man sich doch manchmal sehnlichst, auch ein paar Zaubersprüche aus dem Bereich der schwarzen Magie benutzen zu dürfen.

Gezaubert wird bei der PS3 übrigens mit Gesten über den zweiten Joystick (die Wii-Version wird vermutlich die Wiimote als Zauberstab bemühen?).

Auch die Kameraperspektive ist noch verbesserungswürdig. In den meisten Fällen lässt sie sich zumindest manuell hinter Harry zentrieren, mitunter hängt sie allerdings auch hoch oben an der Decke und lässt sich nicht bewegen. Hier wäre eine normale 3rd-Person-Perspektive besser, wie sie inzwischen eigentlich jeder ordentliche Egoshooter bietet.

In einem Spieletest irgendwo Netz hatte ich noch Kritik an den deutschen Stimmen gelesen. Ich finde sie weitestgehend recht annehmbar, auch wenn Audio und Video gelegentlich nicht synchron laufen. Das scheint aber kein Problem der Übersetzung zu sein, denn manchmal liegen zwischen Stimme und Lippenbewegung der jeweiligen Figur mehrere Sekunden. Da ist wohl vielmehr im Steuerskript irgendwas durcheinander geraten.

Aber auch das trübt den Spielspaß nicht wirklich. Das Spiel ist sicher nicht perfekt, aber bisher fühle ich mich recht gut unterhalten.

Mal sehen, was uns der neue Adventure-Trend noch so alle beschert. Wer sich dagegen lieber noch ein wenig vom Charme der alten Adventures verzaubern lassen möchte, kann sich Monkey Island im Schnellvorlauf ansehen.

In diesem Sinne werde ich jetzt noch ein wenig weiterspielen... bis die Tage!

PS: Dieses indische Naan-Brot ist echt lecker. Einfach in den Toaster stecken und fertig. In diesem Fall war es die Knoblauch-Variante. Sollte mich heute noch jemand besuchen wollen, hätte derjenige das besser vorher angekündigt...

Das ist aber auch alles, weshalb Gäste etwas auf Distanz bleiben sollten. Meine Erkältung ist weitestgehend abgeklungen und auch wenn die Nase noch gelegentlich läuft, bin ich soweit wieder so fit wie zuvor.

Montag, 16. April 2007

Licht am Ende des Urlaubs

Der Urlaub ist vorbei und der Arbeitsalltag bestimmt wieder mein Leben... und das, wo heute noch mal richtig schönes Wetter war. Ab morgen soll es wieder deutlich kühler werden.

Zumindest lagen heute meine vom Chef unterschriebenen Urlaubsanträge in meinem Fach. Sofern nicht noch ein dringender Auftrag dazwischen kommt, ist mein Urlaub also genehmigt. Als nächsten Urlaubstermin habe ich den 30. April angesetzt, um dann an einem langen Wochenende ausführlichst dem Tag der Arbeit durch Nichtarbeit zu huldigen.

Richtig Urlaub mache ich dann im August und Oktober, dann komme ich hoffentlich auch endlich zu meinem schon länger geplanten Berlin-Besuch. Neben dem Besuch des einen oder anderen Bekannten steht dann auch ein Besuch der Indoor-Tropeninsel, der Katakomben sowie der Loxx Miniaturwelten auf dem Programm. Von letzteren habe ich über einen Zeitungsartikel erfahren, der natürlich auch nicht vergaß, die Spanner auf der Anlage zu erwähnen. Spanner scheinen ein ganz zentrales Thema bei Modelleisenbahnen zu sein. Bei meiner Führung durch das Miniatur Wunderland in Hamburg wurde auch sehr detailliert erklärt, wer wo im Gras liegt bzw. welche Figuren in einer versteckten Ecke der Anlage gerade am pimpern sind. Das muss wohl so eine Art Running Gag in der Modellbahnwelt sein?

Im August hat das Loxx leider wegen Umzug geschlossen, somit würde sich für den Berlinbesuch möglicherweise eher der Oktober anbieten. Aber das klärt sich sicher noch, sind ja noch ein paar Monate. Eigentlich möchte ich aber lieber im Sommer hin.

In Anbetracht des schönen Wetters habe ich auch mal wieder ein paar neue Fotos gemacht. Diesmal mit vornehmlich botanischen Motiven, da ich keine Lust hatte, ganz in die Bremer City zu gurken. Dort steht aber auf jeden Fall auch noch eine Fototour an. Die Bilder von der Osterwiese sind übrigens auch inzwischen online, falls ich das noch nicht erwähnt habe.

Und seit dem Wochenende funktioniert meine jugendgefährdende PS3-Bluray-Bluetooth-Fernbedinung auch unter Linux. Ich habe im Internet einen experimentellen Treiber gefunden, mit dem man die Tasten der Fernbedienung abfragen und für eigene Zwecke belegen kann. Nach ersten Tests scheint die Reichweite der Fernbedienung auch ganz ordentlich zu sein, somit ist sie ein weiteres nützliches Puzzleteil im Gesamtbild meines Heimautomatisierungssystems.

Für die Nintendo Wii gibt es übrigens auch ein Projekt namens WiiLi, das sich zum Ziel gesetzt hat, Linux auf der Konsole laufen zu lassen. Da Nintendo im Gegensatz zu Sony deutlich restriktiver agiert, ist es bis dahin allerdings wohl noch ein weiter Weg. (Die Controller von PS3 und Wii (Wiimote) funktionieren, nebenbei bemerkt, auch bereits halbwegs unter Windows.)

Zum Schluss noch ein Link auf ein YouTube-Video, in dem das CAE von Morgen demonstriert wird. So macht konstruieren Spaß!

Halt! Doch noch nicht Schluss, einen Nachtrag habe ich noch: Wie ich gerade beim Verlinken des CAE-Artikels gesehen habe, geht es im heutigen Wikipedia-Artikel des Tages um Prostatakrebs. Das erinnert mich daran, hier an dieser Stelle auch noch mal auf die Gefahren von Hodenkrebs hinzuweisen. Wie vor ein paar Monaten ein entfernter Bekannter leidvoll erfahren musste, betrifft der nicht nur alte Männer, sondern kann auch um die 30 schon zuschlagen. Es empfiehlt sich daher, dass Mann seine Hoden regelmäßig abtastet und sich ihre Form einprägt um bei Veränderungen rechtzeitig einen Arzt aufsuchen zu können. Das ist wenig Arbeit, die einem unter Umständen viel Ärger ersparen kann.

So, nun aber wirklich Schluss für heute!