Da bin ich mal wieder mit einem Blogeintrag. Letzten Samstag bin ich nach Holland gefahren, Dienstag dann weiter nach Dänemark und diese Woche Donnerstag war ich endlich wieder zu Hause. Montag und Dienstag nächster Woche bin ich wieder in Holland, ab Samstag ebenfalls noch mal für ein paar Tage (bis Dienstag?). Und dann ist hoffentlich erstmal wieder ein Weilchen Ruhe... wenn ich Pech hab, muss ich diesen Monat aber auch noch mal nach Brandenburg.
Für April habe ich schon zwei Wochen Überstundenabbau eingereicht und auch genehmigt bekommen. Wenn alles nach Plan geht, fahre ich nach Ostern ein paar Tage nach Frankfurt um einen Freund zu besuchen. Das muss ich noch mal genauer planen, wenn mir der Job wieder etwas mehr Luft lässt.
Heute war die alljährliche Kohlfahrt meines Abi-Jahrgangs. Die vergangenen Jahre habe ich mich immer gedrückt, dieses Jahr habe ich mich von einem ehemaligen Klassenkameraden dann doch überreden lassen.
Um 14 Uhr ging's mit einem Bollerwagen voller Alk am Bahnhof HB-Mahndorf. Außer uns waren dort auch noch mindestens zwei andere Kohlfahrer-Gruppen, die zum selben Gasthaus unterwegs waren. Bei jeder Kreuzung wurde erstmal ein Schnaps getrunken. (Ich habe mich dabei enthalten, mir war auch so schon kalt genug, und habe statt dessen ein paar Fotos von der Veranstaltung gemacht...)
Die erste halbe Stunde habe ich mich gefragt, warum ich mir das eigentlich antue. Und eigentlich habe ich darauf immer noch keine Antwort gefunden: Es war windig, schweinekalt, hat geregnet, und irgendwie habe ich immer noch keinen persönlichen Bezug zu den meisten Leuten aus meinem Abi-Jahrgang. Wie an anderer Stelle erwähnt, erinnere ich mich an meine Schulzeit eher mit Grausen zurück.
Unsere aus fast 50 Leuten bestehende Gruppe kam nur sehr langsam voran, so dass wir bald von den nachfolgenden Gruppen überholt wurden.
Irgendwann wurde mir und einigen anderen das träge Rumgebummel bei dem Sauwetter zu blöd, so dass wir zu viert schon mal vorgelaufen sind. Und genau hier beginnt der Moment, wo der Nachmittag interessant wurde: In einer kleineren Gruppe bekommt so eine Kohlfahrt eine ganz andere Dynamik. Wir hatten bald zwei der anderen Kohlfahrt-Gruppen eingeholt und die eine Gruppe im Teebeutelweitwurf herausgefordert.
Unter einer (nicht wirklich regensicheren) Brücke haben wir dann auf den Rest unserer Truppe gewartet und sind dann gemeinsam zum Gasthof zum Kohlessen. Eine Massenveranstaltung sondergleichen, aber der Kohl selbst war ganz lecker. (Fast so lecker wie einige der Jungs, die den Kohl servierten!)
Erkenntnisse des Tages:
Ob ich nächstes Jahr wieder an der Kohlfahrt teilnehme, muss ich mir noch sehr gut überlegen. Wenn es wieder so eine Kohlfahrt am Fließband wird, wohl eher nicht. Mit den Dreien unserer Sub-Kohlfahrt in der Kohlfahrt könnte ich mir aber vielleicht sogar eine Kohlfahrt im kleinen Kreis vorstellen, da dann vielleicht sogar mit Alkohol. Aber eigentlich isses um diese Jahreszeit noch viel zu kalt für Feierlichkeiten außerhalb beheizter vier Wände. Hat nicht mal jemand Lust, im Sommer eine kleine Party am Unisee zu machen? Das entspricht viel mehr meinem Naturell...
Nächsten Monat steht aber erstmal mein Geburtstag an. Nach dem Stress der letzten Wochen hätte ich mal wieder Lust, meine Wohnzimmer-Lightshow anzuschmeissen. Wenn das mit dem Frankfurt-Trip nicht zu viel wird, könnte ich noch eine kleine Hausparty organisieren...
Und noch eine Erkenntnis, nachdem ich heute Vormittag extra die BSAG-Hotline angerufen hatte: Das BOB-Ticket gilt auch in den Regionalzügen der DB, das Problem ist allerdings, dass man es dort nicht lösen kann. Man kann also von der Straßenbahn ohne Mehrkosten in den Zug umsteigen, umgekehrt klappt es mangels passender Fahrkartenautomaten jedoch nicht. Immerhin konnte ich die Gelegenheit so nutzen, ein wenig Kleingeld loszuwerden...
Soweit erstmal... der nächste Eintrag kann wegen den kommenden Dienstreisen (s.o.) wohl wieder etwas dauern. Ich hoffe, der eine oder andere denkt trotzdem mal zwischendurch an mich...
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Sonntag, 14. März 2010
Sonntag, 4. Oktober 2009
Abi-Jubiläum
Diese Seite entwickelt sich schon wieder zum Sonntags-Blog... gar nicht gut.
Gestern war die Feier meines Abi-Jahrgangs zum 10-jährigen Jubiläum(1). Ich habe mich erst ein wenig gesträubt hinzugehen, habe mich dann aber auf vielfachen Wunsch eines einzelnen und wegen einer unerwartete Mail eines anderen dann doch überreden lassen.
Gefeiert wurde in einer öffentlich-rechtlichen Disko(2) in der Nähe der alten Schule. Ziemlich kleiner Laden, aber irgendwie ganz nett. Vielleicht sollte ich mal fragen, was die Miete für den Abend gekostet hat. Irgendwie hätte ich ja schon mal Lust, eine Party zu schmeissen um mich mal licht- und soundtechnisch richtig auszutoben. Allerdings ist der Laden in der Kleinstadt (immerhin in deren Stadtzentrum) für die anvisierte Zielgruppe wohl zu schlecht zu erreichen. Nach dem Abend weiß ich auf jeden Fall, dass ich mit meiner Wohnzimmer-Lightshow gar nicht so schlecht aufgestellt bin. :-P Ich wollte eigentlich gestern Abend auch noch ein paar Bilder von meinem neuen Laser machen, aber da ich die Party erst um 04:05 verlassen habe, war's dafür dann auch zu spät. Aber ich schweife ab. :-)
Offiziell los ging's um 19 Uhr, ich war irgendwann gegen viertel vor vor Ort und wurde auch prompt zum Veranstaltungsfotografen ernannt weil ich der einzige war, der eine Spiegelreflex-Kamera dabei hatte. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich auch noch mein externes Blitzgerät mit AF-Hilfslicht mitgenommen...
Meine Kamera hat leider kein eingebautes Fokus-Hilfslicht, das Scharfstellen erfolgt bei Dunkelheit über ein periodisches Auslösen des Blitzes. Das hat zwei große Nachteile: Erstens ist das Blitzlichtgewitter extrem auffällig, so dass die Natürlichkeit der Bilder ein wenig leidet. Zum anderen führt es zu Auslöseverzögerungen von mehreren Sekunden (oft genug kann auch überhaupt nicht fokussiert werden), so dass die Leute bei der Aufnahme schon wieder weg gucken oder bereits jemand ins Bild gerannt ist. Mit dem externen Blitz gibt es all diese Probleme nicht, daher ist es mir fast schon ein wenig peinlich, die Bilder online zu stellen.
10 Jahre sind eine verdammt lange Zeit(1) und ich muss zugegeben, dass ich die meisten Namen aus dem Jahrgang nicht mehr zusammen bekomme. Einige habe ich sofort erkannt, andere nach einigem Nachdenken, bei wieder anderen habe ich eine vage Vermutung und beim großen Rest überhaupt keinen Plan, wer da eigentlich vor mir stand. Zu den meisten Leuten hab ich auch irgendwie keinen großen Bezug, mit einer Hand voll Leute sollte ich den Kontakt aber vielleicht mal wieder ein wenig intensivieren. Dann aber im kleineren Kreis, sich vor der Geräuschkulisse von 68 Leuten plus Musik jeweils Wohnort und Beruf ins Ohr zu schreien finde ich irgendwie doof.
Mein Crush aus der Oberstufe war auch dort und hat mich auch angesprochen. Er ist immer noch ein total lieber Kerl und von seiner Art zum Dahinschmelzen (seine Freundin hat wirklich Glück), aber ich hab ihn den Abends weitestgehend links liegen gelassen. Zu groß war noch die Enttäuschung seiner letzten Mail, in der er ziemlich klar gesagt hat, dass er weder Zeit noch Interesse an neuen (bzw. dem Auffrischen von alten) Kontakten habe. Ich hatte damals mal seine Mailadresse recherchiert. Vielleicht meldet er sich ja mal von sich aus, ansonsten belassen wir's dabei...
Ich habe das Erkennen meinen ehemaligen Mitschülern etwas erleichtert, in dem ich wieder mein LED-Nametag getragen habe: Ein kleines Schildchen am Shirt, auf dem mein Name und meine Blog-URL als LED-Laufschrift durchliefen. Die Programmierung stammt noch von der pl0gbar. Ich hab sie beibehalten, weil das Ding einen ziemlich fiesen Wackelkontakt hat und mich schon diese Programmierung einiges an Schweiß und Mühen gekostet hat. Auch auf der Abi-Feier ist das Teil immer wieder abgestürzt und hat wirre Zeichen angezeigt, ich muss wohl mal ein neues kaufen.
Ich hatte es eigentlich nur kleines selbstironisches Gadget mitgenommen um die Leute, die mich noch als Nerd in Erinnerung haben, nicht zu enttäuschen. Erstaunlicherweise sind die Nametags aber ein echter Hingucker, wie schon auf der pl0gbar wurde ich mehrfach deswegen angesprochen und sogar nach Bezugsadressen gefragt. (Geheimtipp für alle Nerd & Geeks ohne Freundin: Gerade auch bei Mädels scheinen die Dinger erstaunlich gut anzukommen!)
Fazit des Abends: Hatte seine Längen, war aber ganz lustig. War interessant mal zu sehen, was aus den Leuten so geworden ist (positiv wie negativ), und wie viele schon verheiratet sind(1).
Der Abend war erwartungsgemäß oberflächlich (war ja irgendwo auch 'ne Flatrateparty ;-)), könnte aber durchaus ein Anstoß sein, den einen oder anderen Kontakt wieder etwas zu vertiefen.
Apropos Kontakt: Weiß jemand, wer der süße LJ war? Vielleicht mag der mir ja auch mal ein paar Tipps für meine private Lichtinstallation geben...
Ansonsten habe ich noch einen aus dem Jahrgang bei der Gründung seiner eigenen Sekte beraten und größere Unfälle sind zum Glück auch ausgeblieben. Nur einer von der Disko-Crew ist in einer Bierlache ausgerutscht und mit dem Arm genau in die Scherben gefallen... scheint aber glimpflich ausgegangen zu sein, er trug den Rest des Abends zwar einen Verband, war aber offenbar noch halbwegs arbeitsfähig. (Der Verursacher der Lache kann ja mal eine Karte schreiben, sofern er sich noch daran erinnert.)
Ich muss jetzt erstmal was essen und wieder richtig wach werden. Das Rauschen in den Ohren lässt so langsam wieder nach, an der Müdigkeit muss ich noch ein wenig arbeiten. Eigentlich wollte ich heute noch zum Bremer Marathon und dort ein paar Fotos machen (ein Arbeitskollege ist unter den Teilnehmern), aber daran war nach der langen Nacht nicht mehr zu denken.
Der PC ist noch dabei, die 1,7 GB Fotos hochzuladen... das wird auch noch ein Weilchen dauern. Danach muss ich dann wohl auch noch mal ein paar Bilder zensieren, Herr S. hat ein wenig zu oft seinen halbnackten Hintern präsentiert. (Nächstes Mal dann aber keine halben Sachen!)
(1) Verdammt, ich werde alt!
(2) Ich weiß gar nicht genau, wie sich der Laden eigentlich finanziert. Ich denke, es ist ein gemeinnütziger Verein, in dem auch die Stadt irgendwie involviert ist. Sowas in Richtung Kulturzentrum...
Gestern war die Feier meines Abi-Jahrgangs zum 10-jährigen Jubiläum(1). Ich habe mich erst ein wenig gesträubt hinzugehen, habe mich dann aber auf vielfachen Wunsch eines einzelnen und wegen einer unerwartete Mail eines anderen dann doch überreden lassen.
Gefeiert wurde in einer öffentlich-rechtlichen Disko(2) in der Nähe der alten Schule. Ziemlich kleiner Laden, aber irgendwie ganz nett. Vielleicht sollte ich mal fragen, was die Miete für den Abend gekostet hat. Irgendwie hätte ich ja schon mal Lust, eine Party zu schmeissen um mich mal licht- und soundtechnisch richtig auszutoben. Allerdings ist der Laden in der Kleinstadt (immerhin in deren Stadtzentrum) für die anvisierte Zielgruppe wohl zu schlecht zu erreichen. Nach dem Abend weiß ich auf jeden Fall, dass ich mit meiner Wohnzimmer-Lightshow gar nicht so schlecht aufgestellt bin. :-P Ich wollte eigentlich gestern Abend auch noch ein paar Bilder von meinem neuen Laser machen, aber da ich die Party erst um 04:05 verlassen habe, war's dafür dann auch zu spät. Aber ich schweife ab. :-)
Offiziell los ging's um 19 Uhr, ich war irgendwann gegen viertel vor vor Ort und wurde auch prompt zum Veranstaltungsfotografen ernannt weil ich der einzige war, der eine Spiegelreflex-Kamera dabei hatte. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich auch noch mein externes Blitzgerät mit AF-Hilfslicht mitgenommen...
Meine Kamera hat leider kein eingebautes Fokus-Hilfslicht, das Scharfstellen erfolgt bei Dunkelheit über ein periodisches Auslösen des Blitzes. Das hat zwei große Nachteile: Erstens ist das Blitzlichtgewitter extrem auffällig, so dass die Natürlichkeit der Bilder ein wenig leidet. Zum anderen führt es zu Auslöseverzögerungen von mehreren Sekunden (oft genug kann auch überhaupt nicht fokussiert werden), so dass die Leute bei der Aufnahme schon wieder weg gucken oder bereits jemand ins Bild gerannt ist. Mit dem externen Blitz gibt es all diese Probleme nicht, daher ist es mir fast schon ein wenig peinlich, die Bilder online zu stellen.
10 Jahre sind eine verdammt lange Zeit(1) und ich muss zugegeben, dass ich die meisten Namen aus dem Jahrgang nicht mehr zusammen bekomme. Einige habe ich sofort erkannt, andere nach einigem Nachdenken, bei wieder anderen habe ich eine vage Vermutung und beim großen Rest überhaupt keinen Plan, wer da eigentlich vor mir stand. Zu den meisten Leuten hab ich auch irgendwie keinen großen Bezug, mit einer Hand voll Leute sollte ich den Kontakt aber vielleicht mal wieder ein wenig intensivieren. Dann aber im kleineren Kreis, sich vor der Geräuschkulisse von 68 Leuten plus Musik jeweils Wohnort und Beruf ins Ohr zu schreien finde ich irgendwie doof.
Mein Crush aus der Oberstufe war auch dort und hat mich auch angesprochen. Er ist immer noch ein total lieber Kerl und von seiner Art zum Dahinschmelzen (seine Freundin hat wirklich Glück), aber ich hab ihn den Abends weitestgehend links liegen gelassen. Zu groß war noch die Enttäuschung seiner letzten Mail, in der er ziemlich klar gesagt hat, dass er weder Zeit noch Interesse an neuen (bzw. dem Auffrischen von alten) Kontakten habe. Ich hatte damals mal seine Mailadresse recherchiert. Vielleicht meldet er sich ja mal von sich aus, ansonsten belassen wir's dabei...
Ich habe das Erkennen meinen ehemaligen Mitschülern etwas erleichtert, in dem ich wieder mein LED-Nametag getragen habe: Ein kleines Schildchen am Shirt, auf dem mein Name und meine Blog-URL als LED-Laufschrift durchliefen. Die Programmierung stammt noch von der pl0gbar. Ich hab sie beibehalten, weil das Ding einen ziemlich fiesen Wackelkontakt hat und mich schon diese Programmierung einiges an Schweiß und Mühen gekostet hat. Auch auf der Abi-Feier ist das Teil immer wieder abgestürzt und hat wirre Zeichen angezeigt, ich muss wohl mal ein neues kaufen.
Ich hatte es eigentlich nur kleines selbstironisches Gadget mitgenommen um die Leute, die mich noch als Nerd in Erinnerung haben, nicht zu enttäuschen. Erstaunlicherweise sind die Nametags aber ein echter Hingucker, wie schon auf der pl0gbar wurde ich mehrfach deswegen angesprochen und sogar nach Bezugsadressen gefragt. (Geheimtipp für alle Nerd & Geeks ohne Freundin: Gerade auch bei Mädels scheinen die Dinger erstaunlich gut anzukommen!)
Fazit des Abends: Hatte seine Längen, war aber ganz lustig. War interessant mal zu sehen, was aus den Leuten so geworden ist (positiv wie negativ), und wie viele schon verheiratet sind(1).
Der Abend war erwartungsgemäß oberflächlich (war ja irgendwo auch 'ne Flatrateparty ;-)), könnte aber durchaus ein Anstoß sein, den einen oder anderen Kontakt wieder etwas zu vertiefen.
Apropos Kontakt: Weiß jemand, wer der süße LJ war? Vielleicht mag der mir ja auch mal ein paar Tipps für meine private Lichtinstallation geben...
Ansonsten habe ich noch einen aus dem Jahrgang bei der Gründung seiner eigenen Sekte beraten und größere Unfälle sind zum Glück auch ausgeblieben. Nur einer von der Disko-Crew ist in einer Bierlache ausgerutscht und mit dem Arm genau in die Scherben gefallen... scheint aber glimpflich ausgegangen zu sein, er trug den Rest des Abends zwar einen Verband, war aber offenbar noch halbwegs arbeitsfähig. (Der Verursacher der Lache kann ja mal eine Karte schreiben, sofern er sich noch daran erinnert.)
Ich muss jetzt erstmal was essen und wieder richtig wach werden. Das Rauschen in den Ohren lässt so langsam wieder nach, an der Müdigkeit muss ich noch ein wenig arbeiten. Eigentlich wollte ich heute noch zum Bremer Marathon und dort ein paar Fotos machen (ein Arbeitskollege ist unter den Teilnehmern), aber daran war nach der langen Nacht nicht mehr zu denken.
Der PC ist noch dabei, die 1,7 GB Fotos hochzuladen... das wird auch noch ein Weilchen dauern. Danach muss ich dann wohl auch noch mal ein paar Bilder zensieren, Herr S. hat ein wenig zu oft seinen halbnackten Hintern präsentiert. (Nächstes Mal dann aber keine halben Sachen!)
(1) Verdammt, ich werde alt!
(2) Ich weiß gar nicht genau, wie sich der Laden eigentlich finanziert. Ich denke, es ist ein gemeinnütziger Verein, in dem auch die Stadt irgendwie involviert ist. Sowas in Richtung Kulturzentrum...
Freitag, 30. November 2007
"Gemütlich bummeln bis um Mitternacht"
"Gemütlich bummeln bis um Mitternacht" heißt es in einer Anzeige zum Mitternachts-Shopping im Bremer Weser-Park. Mir gefällt die Idee, bis Mitternacht einkaufen zu können, da komme ich nämlich sonst kaum zu. Im Weser-Park bin ich allerdings auch nicht dazu gekommen. Der Parkplatz war gerammelt voll, sogar hinter dem Gebäude stand in jeder kleinen Ecke ein Auto. Ich bin dann zu einem anderen Supermarkt gefahren. Man merkt, es geht auf Weihnachten zu...
Ich mag Weihnachten nicht. Das einzig Gute an Weihnachten sind die Geschenke, die ein wenig die Haushaltskasse entlasten. Ansonsten ist Weihnachten nur deprimierend. Die Wochen vor dem Fest ist überall Stress und Hektik. Alle Leute stürmen in die Läden und nerven sich durch den Andrang gegenseitig. Wenn das Fest dann gekommen ist, erreicht der Stress seinen Höhepunkt (was in vielen Fällen zu Streit und gereizter Stimmung führt), um, nachdem die ersten Familienfeiern abgeklungen sind, ins absolute Gegenteil um zuschlagen: Absolute Ruhe. Alle sind irgendwie mit der weiteren Verwandtschaft und später auch dem Umtauschen der Weihnachtsgeschenke beschäftigt, so dass man während der Feiertage und die ersten Tage danach mit keinem aus dem Bekanntenkreis irgendwas unternehmen kann.
Wobei ich zugegen muss, dass ich es inzwischen auch kaum noch probiere. Die letzten Jahre habe ich mich immer eingemauert, ein wenig gelesen und gewartet, dass das Fest endlich vorbei ist.
Wenn ich die Wahl hätte, würde ich mir rechtzeitig vor Weihnachten einen Schnuggel schnappen und mit dem vor dem ganzen Trubel flüchten. Vielleicht in eine nette kleine romantische Berghütte? Aber zu Hause wäre auch ok, wenn man den ganzen Tag im Bett liegen bleiben kann und nichts da ist, was unbedingt erledigt werden muss...
Vielleicht hängt meine Abneigung gegenüber Weihnachten auch damit zusammen, dass Weihnachten immer so plötzlich kommt. Nicht, dass der Termin nicht schon lange vorher bekannt wäre, aber irgendwie waren die Wochen vor Weihnachten immer der absolute Stress.
Schon in der Schule musste immer noch mal schnell eine Klausur durchgedrückt werden, an der Uni waren es die Übungszettel, mit denen uns die Profs segneten, und jetzt in der freien Wirtschaft ist es auch nicht besser.
Dass sich ein Kollege eine fiese Hüftfraktur zugezogen hat, macht die Sache auch nicht besser, somit stehen die Chancen schlecht, dass ich vor dem 24. überhaupt Urlaub machen kann.
Unter solchen Umständen kommt einfach keine Weihnachtstimmung auf... wenn ich dann endlich soweit bin und mich mental aufs Fest eingestellt habe, ist es meistens schon wieder vorbei.
Auch die Sexshops - pardon Fachgeschäfte, wie es auf dem Flyer heißt - haben ihren Teil zum Fest der Liebe beizusteuern. So fand sich in meiner Zeitung wieder ein Prospekt, der nicht nur phallusförmige Stofftiere mit Saugnäpfen (für die Autoheckscheibe?) offeriert. Der Rentier-String ist das ideale Präsent für jene männlichen Zeitgenossen, denen noch der passende Gegenpart zum Arschgeweih der Freundin fehlt. (Mich erinnert diese Kreation eher an eine Kreuzung aus Elch und Ottifant.)
Ich glaube, dieses Jahr wünsche ich mir eher etwas praktisches vom Weihnachtsmann: Eine Einparkhilfe, die beim Rückwärtsfahren die Entfernung bis zum nächsten Hindernis anzeigt.
Hier in der Gegend wird mitunter extrem platzsparend geparkt, so dass ich den Tag schon kommen sehe, an dem ich morgens die Polizei mit Abschleppwagen rufen muss, um überhaupt aus der Parklücke rauszukommen. Normalerweise stelle ich mich bevorzugt neben eine Garageneinfahrt, weil die normalerweise immer freigehalten werden sollte. Aber da gib's offenbar auch genug Leute, die sich nicht darum scheren, so dass der Geragenbesitzer inzwischen auch schon ein "Einfahrt freihalten"-Schild aufgestellt hat. Mal sehen, ob's was bringt...
Es scheint aber in der ganzen StVO keine Angabe zu einem Mindestabstand beim Parken zu geben. Im Gegenteil, es gibt sogar das Gebot, platzsparend zu parken. Aber doch bitte auch nicht zu platzsparend. Vielleicht sollte mein nächstes Auto ein Elektro-Smart werden...
Ich für meinen Teil werde mich nun erstmal vor den Fernseher hängen und mich dann zeitig ins Bett begeben. Die Überstunden und die Rennerei heute haben mich ziemlich geschafft.
SQ: Schwimmen: Am Anfang +++, später leider nur noch +.
Ich mag Weihnachten nicht. Das einzig Gute an Weihnachten sind die Geschenke, die ein wenig die Haushaltskasse entlasten. Ansonsten ist Weihnachten nur deprimierend. Die Wochen vor dem Fest ist überall Stress und Hektik. Alle Leute stürmen in die Läden und nerven sich durch den Andrang gegenseitig. Wenn das Fest dann gekommen ist, erreicht der Stress seinen Höhepunkt (was in vielen Fällen zu Streit und gereizter Stimmung führt), um, nachdem die ersten Familienfeiern abgeklungen sind, ins absolute Gegenteil um zuschlagen: Absolute Ruhe. Alle sind irgendwie mit der weiteren Verwandtschaft und später auch dem Umtauschen der Weihnachtsgeschenke beschäftigt, so dass man während der Feiertage und die ersten Tage danach mit keinem aus dem Bekanntenkreis irgendwas unternehmen kann.
Wobei ich zugegen muss, dass ich es inzwischen auch kaum noch probiere. Die letzten Jahre habe ich mich immer eingemauert, ein wenig gelesen und gewartet, dass das Fest endlich vorbei ist.
Wenn ich die Wahl hätte, würde ich mir rechtzeitig vor Weihnachten einen Schnuggel schnappen und mit dem vor dem ganzen Trubel flüchten. Vielleicht in eine nette kleine romantische Berghütte? Aber zu Hause wäre auch ok, wenn man den ganzen Tag im Bett liegen bleiben kann und nichts da ist, was unbedingt erledigt werden muss...
Vielleicht hängt meine Abneigung gegenüber Weihnachten auch damit zusammen, dass Weihnachten immer so plötzlich kommt. Nicht, dass der Termin nicht schon lange vorher bekannt wäre, aber irgendwie waren die Wochen vor Weihnachten immer der absolute Stress.
Schon in der Schule musste immer noch mal schnell eine Klausur durchgedrückt werden, an der Uni waren es die Übungszettel, mit denen uns die Profs segneten, und jetzt in der freien Wirtschaft ist es auch nicht besser.
Dass sich ein Kollege eine fiese Hüftfraktur zugezogen hat, macht die Sache auch nicht besser, somit stehen die Chancen schlecht, dass ich vor dem 24. überhaupt Urlaub machen kann.
Unter solchen Umständen kommt einfach keine Weihnachtstimmung auf... wenn ich dann endlich soweit bin und mich mental aufs Fest eingestellt habe, ist es meistens schon wieder vorbei.
Auch die Sexshops - pardon Fachgeschäfte, wie es auf dem Flyer heißt - haben ihren Teil zum Fest der Liebe beizusteuern. So fand sich in meiner Zeitung wieder ein Prospekt, der nicht nur phallusförmige Stofftiere mit Saugnäpfen (für die Autoheckscheibe?) offeriert. Der Rentier-String ist das ideale Präsent für jene männlichen Zeitgenossen, denen noch der passende Gegenpart zum Arschgeweih der Freundin fehlt. (Mich erinnert diese Kreation eher an eine Kreuzung aus Elch und Ottifant.)
Ich glaube, dieses Jahr wünsche ich mir eher etwas praktisches vom Weihnachtsmann: Eine Einparkhilfe, die beim Rückwärtsfahren die Entfernung bis zum nächsten Hindernis anzeigt.
Hier in der Gegend wird mitunter extrem platzsparend geparkt, so dass ich den Tag schon kommen sehe, an dem ich morgens die Polizei mit Abschleppwagen rufen muss, um überhaupt aus der Parklücke rauszukommen. Normalerweise stelle ich mich bevorzugt neben eine Garageneinfahrt, weil die normalerweise immer freigehalten werden sollte. Aber da gib's offenbar auch genug Leute, die sich nicht darum scheren, so dass der Geragenbesitzer inzwischen auch schon ein "Einfahrt freihalten"-Schild aufgestellt hat. Mal sehen, ob's was bringt...
Es scheint aber in der ganzen StVO keine Angabe zu einem Mindestabstand beim Parken zu geben. Im Gegenteil, es gibt sogar das Gebot, platzsparend zu parken. Aber doch bitte auch nicht zu platzsparend. Vielleicht sollte mein nächstes Auto ein Elektro-Smart werden...
Ich für meinen Teil werde mich nun erstmal vor den Fernseher hängen und mich dann zeitig ins Bett begeben. Die Überstunden und die Rennerei heute haben mich ziemlich geschafft.
SQ: Schwimmen: Am Anfang +++, später leider nur noch +.
Dienstag, 20. November 2007
Markus Kavka über die Stasi 2.0
Dienstag, 8. Mai 2007
Klassenfahrt ins Bootcamp
Auch wenn ich es eigentlich nicht anders erwartet hatte, so bin doch ein wenig enttäuscht, dass die Reaktion auf meinen Leseraufruf so rar ausfällt. Ganze 0,0 Leute haben sich bisher gemeldet.
So ist es wohl leider. In der Politik bekommt auch keiner so richtig den Hintern hoch, nur einige wenige äußern Protest. Langsam fange ich wirklich an, mir Sorgen um unsere Werte und (Rechts-)Normen zu machen.
Und wo wir gerade beim Thema Albträume sind: Letzte Woche habe ich mal wieder von der Schule geträumt. In diesem konkreten Fall ging es irgendwie um eine Klassenfahrt in ein Schullandheim mit strengen und teilweise auch unverständlichen Regeln. Die genaue Handlung des Traums bekomme ich nicht mehr zusammen.
Ich träume so alle paar Monate mal wieder von der Schule und auch wenn es nicht so schlimm ist, dass ich danach schweißgebadet aufwache, so bin ich doch jedes Mal erleichtert, dass meine Schulzeit inzwischen lange und endgültig hinter mir liegt. Ich habe die Schule immer als Ort der Unterdrückung empfinden, der teilweise (speziell im Sport- und Schwimmunterricht) auch eine entwürdigende Komponente hatte. Schule ist alles andere als demokratisch und das Verhältnis von Schüler und Lehrer ist von einer starken Asymmetrie geprägt. Während der Schüler den Lehrer gewöhnlich mit "Sie" anreden muss, wird er andersrum (von den letzten Jahren in der Oberstufe einmal abgesehen) geduzt und muss fragen, ob er ein WC aufsuchen darf. Hinzu kommt jede Menge Stoff, den es unter ständiger Leistungskontrolle durch Tests und Arbeiten zu lernen gilt und deren Sinn sich nicht immer erschließt.
Ich glaube, dass die Schule besser funktionieren würde, wenn den Schülern ab einem gewissen Alter mehr Respekt und Mitbestimmungsrecht entgegen gebracht würde.
Und ich bin froh, dass mir die Ganztagsschule erspart geblieben ist. Auch Schüler sollten ein Recht auf Freizeit haben und ihre Zeit nicht in irgendwelchen Pflicht-Arbeitsgemeinschaften absitzen müssen.
Ich habe somit erst im Studium eine Umgebung gefunden, in der mir Lernen wirklich Spaß machte und in der ich mich frei entfalten konnte. (Und ich denke, auch die Abschlussnote spricht für sich, somit kann dieser Weg nicht so verkehrt sein.)
Nach jedem Amoklauf in einer Schule wird als erstes auf den "Killerspielen" herumgehackt. Was ist aber, wenn einige der sogenannten Medienexperten Ursache und Wirkung verwechseln und die Amokläufer nicht durch das Spielen von Egoshootern aggressiv wurden, sondern in diesen Spielen lediglich ein Ventil für ihren Schulfrust gefunden haben? Dann würde ein Verbot der "Killerspiele" ihnen auch diesen Ausgleich nehmen und ihr Frust könnte sich, wenn vielleicht auch noch private Probleme hinzukommen, erst recht in Gewalttaten entladen.
Mit dieser These schließe ich erstmal für heute. Irgendwie spinnt der Blog-Editor gerade und zerschießt mir ständig den Text, langsam hab ich die Schnauze voll. (Ist bisher noch nie vorkommen... ich hoffe das verschwindet so schnell wie es gekommen ist... *grummel*)
Vielleicht gehe ich im nächsten Eintrag noch ein wenig auf die Ereignisse der letzten Tage ein.
"Bill Tancer vom Marktforscher Hitwise berichtete, dass nur ein verschwindend geringer Teil der Besucher von Webseiten wie Flickr, YouTube oder selbst Wikipedia aktiv teilnimmt. Die meisten würden nur passiv konsumieren." (Quelle)
So ist es wohl leider. In der Politik bekommt auch keiner so richtig den Hintern hoch, nur einige wenige äußern Protest. Langsam fange ich wirklich an, mir Sorgen um unsere Werte und (Rechts-)Normen zu machen.
Und wo wir gerade beim Thema Albträume sind: Letzte Woche habe ich mal wieder von der Schule geträumt. In diesem konkreten Fall ging es irgendwie um eine Klassenfahrt in ein Schullandheim mit strengen und teilweise auch unverständlichen Regeln. Die genaue Handlung des Traums bekomme ich nicht mehr zusammen.
Ich träume so alle paar Monate mal wieder von der Schule und auch wenn es nicht so schlimm ist, dass ich danach schweißgebadet aufwache, so bin ich doch jedes Mal erleichtert, dass meine Schulzeit inzwischen lange und endgültig hinter mir liegt. Ich habe die Schule immer als Ort der Unterdrückung empfinden, der teilweise (speziell im Sport- und Schwimmunterricht) auch eine entwürdigende Komponente hatte. Schule ist alles andere als demokratisch und das Verhältnis von Schüler und Lehrer ist von einer starken Asymmetrie geprägt. Während der Schüler den Lehrer gewöhnlich mit "Sie" anreden muss, wird er andersrum (von den letzten Jahren in der Oberstufe einmal abgesehen) geduzt und muss fragen, ob er ein WC aufsuchen darf. Hinzu kommt jede Menge Stoff, den es unter ständiger Leistungskontrolle durch Tests und Arbeiten zu lernen gilt und deren Sinn sich nicht immer erschließt.
Ich glaube, dass die Schule besser funktionieren würde, wenn den Schülern ab einem gewissen Alter mehr Respekt und Mitbestimmungsrecht entgegen gebracht würde.
Und ich bin froh, dass mir die Ganztagsschule erspart geblieben ist. Auch Schüler sollten ein Recht auf Freizeit haben und ihre Zeit nicht in irgendwelchen Pflicht-Arbeitsgemeinschaften absitzen müssen.
Ich habe somit erst im Studium eine Umgebung gefunden, in der mir Lernen wirklich Spaß machte und in der ich mich frei entfalten konnte. (Und ich denke, auch die Abschlussnote spricht für sich, somit kann dieser Weg nicht so verkehrt sein.)
Nach jedem Amoklauf in einer Schule wird als erstes auf den "Killerspielen" herumgehackt. Was ist aber, wenn einige der sogenannten Medienexperten Ursache und Wirkung verwechseln und die Amokläufer nicht durch das Spielen von Egoshootern aggressiv wurden, sondern in diesen Spielen lediglich ein Ventil für ihren Schulfrust gefunden haben? Dann würde ein Verbot der "Killerspiele" ihnen auch diesen Ausgleich nehmen und ihr Frust könnte sich, wenn vielleicht auch noch private Probleme hinzukommen, erst recht in Gewalttaten entladen.
Mit dieser These schließe ich erstmal für heute. Irgendwie spinnt der Blog-Editor gerade und zerschießt mir ständig den Text, langsam hab ich die Schnauze voll. (Ist bisher noch nie vorkommen... ich hoffe das verschwindet so schnell wie es gekommen ist... *grummel*)
Vielleicht gehe ich im nächsten Eintrag noch ein wenig auf die Ereignisse der letzten Tage ein.
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